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Einleitung „Kampflosigkeit“ und „Was ist mit Schutz?“ - AufstiegsBote

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Aufstieg – Kampflosigkeit
Einleitung „Kampflosigkeit“ und „Was ist mit Schutz?“
von Lutz Müller
Einleitung
Liebe Leserinnen und Leser, diese
Ausgabe über Kampflosigkeit schließt
nahtlos an die letzte Ausgabe über
Angstlosigkeit an. Diese beiden Themen, und dazu noch das Thema Egolosigkeit, gehören unmittelbar zusammen.
Mit Kampflosigkeit ist natürlich gemeint, frei zu sein von inneren Widerständen, sodass es keine Basis
mehr für Kampf gibt. Damit sind
nicht Aussagen gemeint wie: „Lass
mich damit in Ruhe" oder „Ist mir
doch alles egal". Es ist sehr wohl
möglich für sich selbst zu entscheiden, was einem gut tut und was nicht.
Was Kampf ist, ist jedem, denke ich,
ein Begriff. Ist das wirklich so? Fassen
wir deshalb mal kurz zusammen.
Kampf beruht auf Gegensätzlichkeit,
also auf mindestens zwei Polen.
Kampf kann mehr oder weniger also
nur in einer verschärften Polarität der
Gegensätze stattfinden. Der wichtige
Punkt dabei ist aber nicht, dass es verschiedene Polaritäten gibt, weil es diese auch weiterhin geben wird. Der entscheidende Punkt ist, dass wir die entgegengesetzten oder unterschiedlichen
Seiten einer Bewertung unterziehen
und somit voneinander trennen.
Noch einmal, weil es so entscheidend
ist: Die Bewertung der verschiedenen
Betrachtungsweisen und Handlungen
trennt auf in „das eine ist gut“ und
„das andere ist schlecht“, oder in besser und nicht so gut. Damit ist die Basis für Kampf, oder Auseinandersetzung, gelegt.
Hier einige Beispiel: Krieg, Wettbewerb auch der sportliche (ich erinnere
an die G1- G3), Konkurrenzdenken,
Schuld, Vorwürfe oder Ins-UnrechtSetzen, Erhöhung und Erniedrigung
(z.B. die Rassenproblem). Wir erkennen daraus, dass Kampf aus dem Verstand (Ego) heraus entsteht, denn das
Ego möchte alles bewerten. Warum
dies so ist und weitere Punkte dazu
4
AufstiegsBote 25
Pierre-Benker, Hanspeter-Bolliger- PIXELIO
werden wir uns in der nächsten Ausgabe über Egolosigkeit anschauen.
Was ist die Alternative? Die verschiedenen Polaritäten, die verschiedenen Sichtweisen wird es weiterhin
geben. Wenn wir aber damit beginnen, alle Möglichkeiten als gleichwertig zu betrachten, verbinden wir
die verschiedenen Pole hin zu einer
übergeordneten Einheit. Wir leben
dann mit dem Verständnis, das alles
in Gott enthalten ist und alles aus der
einen Urquelle allen Seins hervorgegangen ist. Als Ergänzung hierzu ist
folgender Abschnitt aus [1] eingefügt.
Krieg ist eine Denkart
In bestimmten Fällen kann es angebracht sein, dich oder jemand anderen
davor zu schützen, durch jemanden
zu Schaden zu kommen, aber hüte
dich, daraus die Mission abzuleiten,
»das Böse auszurotten«, denn dann
wirst du dich wahrscheinlich in genau
das verwandeln, was du bekämpfst.
Der Kampf gegen die Unbewusstheit
wird dich selbst in die Unbewusstheit
ziehen.
Unbewusstes, gestörtes Egoverhalten
lässt sich nicht durch einen Angriff
besiegen. Selbst wenn du deinen Widersacher besiegst, wird die Unbewusstheit auf dich übergreifen, oder
Liebe und Dankbarkeit
der Gegner erhebt sich in anderer
Verkleidung erneut. Was immer du
bekämpfst, das stärkst du, und wogegen du dich sträubst, das hat Bestand.
Heutzutage hört man häufig die Formulierung »Kampf gegen« dies oder
das, und immer, wenn ich das höre,
weiß ich, dass es zum Scheitern verurteilt ist. Da ist der Kampf gegen
Drogen, der Kampf gegen das Verbrechen, der Kampf gegen den Terrorismus, der Kampf gegen den Krebs,
der Kampf gegen die Armut usw. …
Der Kampf gegen Krankheiten hat
uns unter anderem die Antibiotika beschert. Zuerst waren sie ungeheuer erfolgreich und schienen uns in die Lage zu versetzen, den Krieg gegen Infektionskrankheiten zu gewinnen.
Jetzt sind viele Experten der Auffassung, dass durch den weltweiten,
wahllosen Gebrauch von Antibiotika
eine Zeitbombe geschaffen wurde
und dass antibiotikaresistente Bakterienstämme, aller Wahrscheinlichkeit
nach ein Wiederaufleben vieler
Krankheiten oder gar Epidemien begünstigen werden. Homöopathie und
chinesische Medizin sind zwei Beispiele für mögliche alternative Ansätze, bei denen Krankheit nicht als
Feind behandelt wird und die daher
keine neuen Krankheiten schaffen.
Krieg ist eine Denkart, und alle Aktionen, die einer solchen Geisteshaltung entspringen, stärken entweder
den Feind, das angebliche Übel,
oder schaffen sich, wenn der Kampf
gewonnen wird, neue Feinde, ein
neues Übel, das genauso schlimm
und oft noch schlimmer als das besiegte ist. Es besteht eine tief greifende Wechselbeziehung zwischen dem
Bewusstseinsstand und der äußeren
Wirklichkeit.
Wenn du »Krieg« im Kopf hast, wird
deine Wahrnehmung entsprechend selektiv und verzerrt. Dann siehst du nur
noch, was du sehen willst, und legst es
obendrein noch falsch aus. Du kannst
dir vorstellen, was für Handlungen ein
solcher Wahn auslöst. Statt es dir vorzustellen, brauchst du eigentlich nur
heute Abend die Nachrichten im Fernsehen anzuschauen.
Erkenne das Ego als das, was es ist:
eine kollektive Funktionsstörung, die
Geistesgestörtheit des Menschen. Wenn
du das in ihm siehst, was es ist,
nimmst du es nicht mehr fälschlich
als Identität von jemandem wahr. Sobald du das Ego als das siehst, was es
ist, fällt es dir viel leichter, nicht darauf zu reagieren. Du nimmst es nicht
mehr persönlich (siehe hier auch die
Beiträge über Unpersönlichkeit G3).
Dann ist es vorbei mit Klagen, Beschuldigungen, Vorwürfen oder InsUnrecht-Setzen. Niemand ist im Unrecht. Es ist das Ego im anderen,
sonst nichts. Mitgefühl überkommt
dich, wenn du erkennst, dass alle
an der gleichen Geisteskrankheit
leiden, nur einige akuter als andere. Du gibst dem Drama, das Teil
aller Egobeziehungen ist, nicht
auch noch Nahrung. Womit wird es
genährt? Mit Klagen, Ärger und
Groll. Dabei gedeiht das Ego….
Es kommt also immer wieder zum
Vorschein, dass das Ego eine entscheidende Rolle spielt. Dazu aber in
der nächsten Ausgabe. Schauen wir
uns in dieser Ausgabe ein paar Aspekte zu Kampf und Widerstand an,
die uns hoffentlich näher zur Kampflosigkeit und damit auch näher zur
Angstlosigkeit führen werden.
Übersicht - Aspekte
der Kampflosigkeit
An dieser Stelle also wieder eine kleine Auflistung der Aspekte/ Betrachtungsweisen, die wir hier behandeln
und zu Eurer Inspiration anbieten:
• Der Zusammenhang zwischen
Kampf, Widerstand, Angst und Ego
• Urteilt und bewertet nicht, denn
dadurch trennt ihr Euch. Annehmen
ist auch hier wieder das Thema.
• Gedanken über das Böse und
den Feind (in A26). – Kampf
braucht einen Gegner. Gibt es diesen wirklich, oder ist dieser nur eine Gedankenprojektion?
• Wie geht man mit Informationen
um? (Was ist die Botschaft?) Basis für das Erkennen der Handlungsweise und Problematiken des
Gegenübers.
• Warum wird überhaupt gekämpft und was passiert dabei in
unserem Inneren?
• Die Stufen der Abhilfe: Verstehen, erkennen, wahrnehmen, mitfühlen, verzeihen, heilen, liebendes
Verstehen
• Hört auf zu kämpfen! Erkennt
und integriert, dass es in der neuen
Epoche niemandem mehr nutzt!
• Hingabe, die Auflösung unseres
Kampfes.
Mir ist schon klar, dass es für viele,
mich eingeschlossen, in einigen Fällen noch eine Herausforderung ist, die
uns begegnenden Situationen einfach
so sein zu lassen wie sie sind, ohne
Bewertung und Einordnung. Ich hoffe
aber, dass diese Ausgabe ein paar Impulse setzen kann, das immer mehr
Menschen, immer öfter, den gegenwärtigen Augenblick als ihren Freund
annehmen können und somit die
Energien des Glücks, der Freiheit und
der Liebe verankern helfen, indem sie
ihr Inneres von Widerständen befreit.
Ich und einige Andere ☺, freuen sich
über Euer mitwirken und euer mitschöpfen.
Wie sieht es in diesem Zusammenhang mit (Selbst) – Schutz aus?
Beginnen wir hier gleich mit einer
Betrachtung. Lest und seht dies bitte
Liebe und Dankbarkeit
im Zusammenhang mit den anderen
Texten dieser Ausgabe. Passend hierzu erhielt ich wieder mal eine EmailAnfrage eines Lesers. Schauen wir
uns doch mal an, welchen Zusammenhang ich zwischen Schutz und
Kampflosigkeit sehe. Diese Betrachtung ist für sehr viele von Bedeutung,
weswegen ich entschieden habe, hier
in diesem Beitrag näher darauf einzugehen. Zunächst die Anfrage:
…. Immer wieder werden wir in unserer Meditationsrunde gefragt, was wir
gegen die vielen Fremdenergien und
Bewertungen tun können, welcher
Schutz der einfachste und wirksamste
ist. Alle Erklärungen und Hinweise
werden mit einem "Ach ja" aufgenommen, doch immer wieder merke
ich, dass das Bewusstsein der Betroffenen noch nicht so ausgeprägt ist, um
das zu übernehmen und zu leben, was
notwendig wäre.
Vielleicht wäre es möglich, wieder
einmal einen kurzen Hinweis im Aufstiegsboten zu bringen (wahrscheinlich
zum x-ten Male), wie man sich am
einfachsten vor den Energievampiren
da draußen schützen kann, denn geschriebene Worte sind doch manchmal
eindringlicher als der Rat von Freunden….
Dass der Rat von Freuden sehr oft
nicht angenommen werden kann,
musste ich in meiner Vergangenheit
auch schon oft feststellen. Aber seid
euch sicher, auch wenn es nicht den
Anschein hat, eure Worte wirken.
Wenn es nicht sofort zu einer Veränderung kommt, dann vielleicht später.
Dies liegt nicht in eurer Verantwortung, ihr habt damit nicht zu tun.
Aber kommen wir zu der eigentlichen
Frage nach dem einfachsten und
wirksamsten Schutz. Die kurze knappe Antwort ist: „Kümmert Euch um
eure Bewusstwerdung“. Das beantwortet natürlich in keiner Weise die
obige Frage, werdet ihr jetzt meinen,
tut sie aber doch.
Es gibt inzwischen sehr viele gute
Bücher und Informationen welche das
Thema Schutz sehr gut betrachten. Im
Anhang habe ich Euch mal ein BeiAufstiegsBote 25
5
einiges dazu, aber das Prinzip ist
ähnlich.
Wir haben in einigen Beiträgen jetzt
gelesen, oder werden es noch tun, dass
die Bewertung in Gut und Böse aus
der verschärften Polarität heraus entstanden ist und wir durch weitere Bewertung keine weitere Erfahrung mehr
sammeln können. Dieses Zeitalter haben wir hinter uns, bzw. aus diesem
Zeitalter bewegen wir uns jetzt hinaus.
Sigrid-Harig - PIXELIO
spiel eingefügt [2], das Buch über
energetischen Selbstschutz. Im Grunde könnte ich diese Dinge jetzt alle
zusammentragen und damit eine ganze Ausgabe füllen.
Das möchte ich aber nicht tun. Stattdessen möchte ich euch inspirieren,
mich bei einer anderen Betrachtungsweise zu begleiten. Ihr werdet gleich
sehen was ich meine. Ich möchte Euch
also ermutigen, Euch aus der vielfältig
verfügbaren Literatur die für Euch
passende Schutztechniken rauszusuchen. Die energetische Zeit ist allerdings so fortgeschritten, das es viel
wichtiger ist eine neue Sichtweise einfließen zu lassen.
Ist Schutz überhaupt nötig?
Was soll denn das jetzt heißen?
Schauen wir es uns an. Dazu wollen
wir auf die schon betrachteten Themen zurückgreifen. In den Ausgaben
über den Tanz der Energien (Nr. 1315) sind wir auf einige Themen im
Zusammenhang mit Energievampiren
und Fremdenergien, den „Kampf um
Energie“ eingegangen. Gehen wir bei
unserer Betrachtung mal auf den
Punkt zurück, „Alles ist Energie“.
Desweiteren benötigen wir für unsere
Betrachtung das Resonanzprinzip,
welches besagt [3]:
“Gleiches zieht Gleiches an und
wird durch Gleiches verstärkt. Un-
6
AufstiegsBote 25
gleiches stößt einander ab. Das Stärkere bestimmt das Schwächere und
gleicht es sich an.
Jeder kann nur das anziehen, was
seiner derzeitigen Schwingung entspricht. Angst zieht also das an, was
wir befürchten. Unser Verhalten bestimmt unsere Verhältnisse…. Es
liegt jedoch in der Freiheit unserer
Wahl, welchen Schwingungen wir
uns öffnen, welchen wir uns verschließen, welche wir verstärken oder
reduzieren.“
So, stellen wir uns doch jetzt mal die
Frage: „Was ist Schutz überhaupt?“
Wir meinen wir müssen uns vor etwas schützen, was nicht gut für uns
ist. Ein Umstand der uns schadet. Ist
das wirklich so? Mit dem Wissen
(z.B. aus Nr. 24 und 25) stellt sich die
Frage: „Kann es etwas geben, was
uns wirklich Schaden zufügen kann.“
Aus weltlicher Sicht mag das vielleicht so sein, man kann uns unseren
Körper nehmen (eine unserer Ängste), indem man uns tötet. Aus der
Sicht des Sein’s, aus der Sicht der
Energie, aus der Sicht unserer wahren
Präsenz hingegen eher nicht.
Als Beispiel schauen wir uns mal die
Kreuzigung von Jesus an. Er wusste
was auf ihn zukommt und hätte sich
leicht „schützen“ können, damit er
am Leben bleibt. Hat er sich geschützt? Sicherlich kommt da noch
Liebe und Dankbarkeit
Was machen wir aber, wenn wir uns
um Schutz bemühen. Wir bewerten,
die Situation oder den Umstand, vor
dem wir uns Schützen wollen. Heißt
das nicht, dass das Schutzbedürfnis
eigentlich ein innerer Widerstand
oder eine verdeckte Angst in uns ist?
Was meint ihr? (lest hierzu auch
nochmal Nr.24 S.7)
Wenn wir uns mit Schutz beschäftigen geht es immer um einen möglichen Zustand in der Zukunft! Etwas was wir befürchten, was eintreten
könnte. Da es so wichtig ist, dies hier
zu verinnerlichen, hier nochmal ein
paar Zeilen aus [4], die wir in der
Nr.24 schon mal zitiert hatten.
Wenn es um praktische Dinge geht,
ist es nützlich, alles, was du in der
Vergangenheit gelernt hast, anzuwenden. Wenn dich allerdings jemand mit Feuer oder Gewalttätigkeit
bedroht, dann wirst du vielleicht
Angst spüren. Instinktiv schreckst du
vor der Gefahr zurück - das ist aber
nicht die psychologisch begründete
Angst, von der wir hier reden. Die
psychologisch begründete Angst hat
nichts mit irgendeiner konkreten
und wahren augenblicklichen Gefahr zu tun.
Die psychologisch begründete Angst
hat viele verschiedene Formen: Unruhe,
Sorgen, Nervosität, Spannung, Grauen,
Phobien und so weiter. Diese Art psychologischer Angst hat immer mit etwas zu tun, das passieren könnte,
nicht mit etwas, das gerade geschieht.
Du bist im Hier und Jetzt, während dein
Verstand in der Zukunft ist.
Dadurch entsteht eine Lücke, die sich
mit Angst und Sorge füllt. Und wenn
du mit deinem Verstand identifiziert
bist und den Kontakt zur Kraft und
Schlichtheit des Jetzt verloren hast,
dann wird diese angstgefüllte Lücke
dein ständiger Begleiter. Mit dem gegenwärtigen Moment kannst du immer zurechtkommen, aber du kannst
nicht mit etwas fertig werden, das nur
eine Projektion deines Verstandes ist,
das heißt mit der Zukunft.
Fassen wir mal kurz zusammen. Über
unser Schutzbedürfnis bewerten wir,
und trennen uns damit von AllemWas-Ist. Es ist sehr naheliegend, dass
unbewusste Ängste uns dazu treiben
und wir gegen die Umstände, vor denen wir uns schützen wollen, einen
inneren Widerstand aufbauen. Unsere
Gedanken sind dann in der Zukunft,
indem wir uns den Umstand ausmalen, in den wir nicht kommen wollen,
weswegen wir uns ja dann auch
schützen müssen. Damit sind wir
nicht mehr mit dem Jetzt, den gegenwärtigen Augenblick, also unserem
wahren Sein verbunden (lest zum
Vergleich auch Nr.24 S.5 zu Bereitschaft und Vorsicht).
Jetzt kommt das Resonanzprinzip ins
Spiel. Unsere Gedanken um Schutz
ziehen genau die Energien zu uns, vor
denen wir uns schützen wollen.
Macht das wirklich Sinn?
Was ist also eine alternative Betrachtung? Wenn es so ist, das wir alles zu
uns ziehen, was wir auch ausstrahlen,
jetzt mal unabhängig von der Form
(Worte, Energie, Gedanken, Gefühle),
so ist es doch sinnvoll zu schauen,
nur das auszustrahlen, was wir auch
wirklich haben wollen. Hierin liegt
die Herausforderung für alle, die
die nächste Stufe der Entwicklung
mitmachen wollen.
Damit ist nichts anderes gemeint als
das bewusste Schöpfen. Kurz gefasst
heißt dies, eine Vision, ein Ziel oder
auch nur eine Richtung vorgeben und
dann im jetzigen Augenblick, also
nicht in der Zukunft, sondern JETZT,
diese Vision ausstrahlen. Dies zieht
natürlich einige Tätigkeiten nach sich,
und wenn es nur Tätigkeiten sind,
damit wir uns wohlfühlen, um auch
immer die Motivation zu haben, unse-
Knipseline - PIXELIO
re Vision auszustrahlen - sie zu sein.
Damit lassen wir die Wirkung im
Außen einfach auf uns zukommen.
Aber kommen wir zurück zum Thema.
Wenn alles Energie ist so sind auch
unsere verborgenen Ängste Energie.
Solange sie also in unserem System
sind, werden wir genau die Folgen unserer Ängste zu uns ziehen, ob wir uns
nun zu schützen meinen oder nicht.
Der einzige Weg ist es, all diese Ängste loszuwerden, also angstlos zu werden. Damit haben wir uns in der letzten Ausgabe beschäftigt.
Erkennen wir hier die Zusammenhänge, so sehen wir auch, dass wir
uns durch unseren Schutz, der ja eine
gewisse Zeit wirksam sein kann, eigentlich davon abhalten unsere Ängste aufzulösen. Schützen wir uns
nicht, so ziehen wir mit unseren Ängsten möglicherweise Umstände in unser Leben, bei welchen wir meinen,
dass sie nicht so schön sind. Sie ermöglichen uns aber unsere Ängste zu
erkennen und sie aufzulösen. Das ist
doch wesentlich besser als sie zu behalten, oder? Sicher gehört da eine
gehörige Portion Mut dazu, weil wir
ja durch unsere Ängste durchgehen
müssen, so wie in der letzten Ausgabe
beschrieben.
Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, und damit schließt sich der
Kreis und wir sind wieder bei meiner
Liebe und Dankbarkeit
kurzen knappen Antwort eingangs.
Im Resonanzprinzip heißt es nämlich
auch, dass es bei uns liegt auszuwählen, welchen Schwingungen wir uns
öffnen, welchen wir uns verschließen,
welche wir verstärken oder reduzieren. Wir haben es also in der Hand.
Das heißt im Grunde, wenn wir stetig
unsere Schwingung erhöhen, also uns
immer wieder bewusstwerden wer
wir sind, das heißt, wenn wir unsere
wahre Präsenz im jetzigen Augenblick leben, dann beginnen wir aus
uns heraus das göttliche Sein auszustrahlen. Und dieses Göttliche Sein
überstahlt alle Ängste, sodass diese
einfach verschwinden.
Wenn euch also ab sofort jemand
fragt, wie man sich am besten schützen kann, dann antwortet einfach: „
Indem ihr Gott in Euch bewusst werdet, diese Erkenntnis ausstrahlt und
schließlich eure wahre Präsenz zu
sein beginnt“.
In diesem Sinne ist
jeder Schutz überflüssig!
[1] „Eine neue Erde“ Eckhart Tolle,
ISBN: 3-442-33706-4
[2] „Energetischer Selbstschutz“ Choa
Kok Sui, ISBN: 3-7787-7178-7
[3] „Die Geistige Gesetze“ Kurt Tepperwein, ISBN: 3-442-21610-9
[4] „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“
Eckhart Tolle, ISBN: 3-933496-53-5
AufstiegsBote 25
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