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Gelücktes Leben Was wir unseren Kindern mitgeben können und

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Gelücktes Leben
Was wir unseren Kindern mitgeben können und was wir von ihnen lernen können
"Herbsttagung der KindergartenpädagogInnen im Bundesland Salzburg"
Über 140 TeilnehmerInnen konnten am 17. Oktober im
Congress Saalfelden von der Salzburger
Verwaltungsakademie-Zentrum Für Kindergartenpädagogik
sowie dem Institut für religionspädagogische Bildung
Salzburg (KPH Edith Stein) begrüßt werden.
"Sich von den Kindern ander Hand nehmen lassen und sich
mit ihren Augen auf den Spuren des Lebensglücks zu
machen" stand zu Beginn eines Tages, der einen positiven,
ermutigenden Auftakt eines neues Arbeitsjahres in den
unterschiedlichsten Aufgabenfeldern der Pädagogik bilden
sollte.
Die Anwesenden erlebten einen mitreißendem und zutiefst
aus dem Leben als Familienvater gegriffenen Vortrag von
Prof. DDDR Clemens Sedmak, der zentrale Lebensfragen
"Wann ist ein Leben ein geglücktes, erfülltes Leben?",
"Welche Rolle spielen dabei Anstrengung,
Gestaltungsfreiheit, Träume?", "Wie können Erwachsene
Kinder auf deren Lebensweg begleiten, sodass diese ihr
eigenes Glück in einem erfüllten Leben finden?"
Welche Rolle spielt der Kindergarten mit seinen vielfältigen,
anspruchsvollen "Lernangeboten im spielerischen Alltag"
Der Wert dieser "Grundhaltungen" und
"Lebenskompetenzen", die einen Menschen zum Miteinander
befähigen, ohne den eigenen Wg aus den Augen zu verlieren
wurde im Zitat von Robert Fulghum, „All I need to know I
learned in Kindergarten“ deutlich.
Geglückte Momente am Nachmittag:
Vier Workshops in denen Gelegenheit war, eigene "Werte", die Arbeit mit und an gemeinsamen und
unterschiedlichen Werten und Zielen im pädagogischen Alltag in den Mittelpunkt zu rücken und in
"Balance" zu halten.
Meine-deine-unsere Ziele? Eine Ideenwerkstatt im beruflichen Kontext Drin Lisa Schirl-Leitgeb
Nach einer kurzen Einführung zur "Arbeit mit Zielen" als Möglichkeit, Lösungskräfte in sich selbst und im
Team zu mobilisieren, standen die persönlichen Anliegen der TeilnehmerInnen im Mittelpunkt.
Doch zunächst was sind Ziele?
• Ziele sind zukünftige Zustände, die aus eigener Kraft erreicht werden können (das motiviert doch,
oder?)
• Wünsche sind dazu im Gegensatz nur außerhalb des eigenen Wirkungsfeldes angesiedelt und nur
schwer zu erreichen
• Absichtserklärung sind leider wenig konkret und bleiben eher bedeutlungslos
Von den eigenen Zielen und Anliegen ausgehend, wurde gemeinsam auf kreative Weise in Form von
szenischen Methoden "Zielarbeit" erprobt, um in der späteren Umsetzung zu Arbeitszufriedenheit und
pädagogischer Qualität zu kommen.
Folgende Zielbereiche sind gerade im pädagogischen Kontext wichtig zu hinterfragen und miteinander
in Zusammenhang zu bringen.
Was sind meine Ziele als LeiterIn, Kollege/in und Mitglied imTeam, Was sind meine Ziele als
Pädagoge/in im Spannungsfeld Kind – Eltern, sowie welches sind die Ziele der Trägerinstitutionen?
Was möchte ich in der Gruppe erreichen? Welche pädagogischen Ziele sind wichtig und wie kann ich
sie kommunizieren? Wohin möchte ich mich als PädagogIn entwickeln? Womit bin ich zufrieden, was
muss und kann ich ändern? Was hilft mir auf diesem Weg?
In jedem Fall ist das "Sichtbarmachen" von Zielen der erste Schritt zur Lösung und Veränderung sowohl
im beruflichen als auch im privaten Kontext. "Ein guter Arbeitstag beginnt mit Zielen." Götz Werner
„Der Marchtaler Plan im Kindergarten" Maga Ursula Auinger-Brunner, Christine Bauerstätter
Am Beispiel Morgenkreis:
Der Morgenkreis eröffnet die Schulwoche/
Kindergartenwoche
und kennzeichnet den Wochenanfang als eine
neu geschenkte Gabe und Aufgabe. Elemente
des Morgenkreises sind Anschauung und
Besinnung, Hören und Sehen lernen,
Vernehmen können und stille werden.
Sammlung und Konzentration führen zu sich
selber und zu Gott, schaffen eine Atmosphäre,
sie machen das Herz empfänglich für den
Glauben und die Werte und regen an zu
Kreativität und Spontaneität.
"Inhalte des Morgenkreises umfassen biblische Erzählungen, religiöses Tun, die Feste des
Kirchenjahres, ethische Fragen, Übungen zur Stille und Möglichkeiten der Selbstdarstellung der
Kinder." ( Marchtaler Plan, 1990, S.17)
Ziel dieses Workshops war eine kurze, theoretische Einführung in die Gedankenwelt des Marchtaler
Plans und ein Bericht über Praxiserfahrungen der konkreten Umsetzung von Morgenkreisen im Sinne
des Marchtaler Plans im Kindergarten.
"Work-Life-Balance" Andrea Lenger MAS und Maga Eva Kok-Ertl
Eigentlich bin ich eine ganz andere …. Ich komm nur so selten dazu.
Zu welchem „Anderssein“ kommen Sie selten? Mit dieser Eingangsfrage beschäftigten sich die
Teilnehmerinnen unseres Workshops.
Nachdem wir die vier Lebensbereiche Arbeit/Leistung, Kontakt/Familie, Sinn und Körper vorstellten,
machten die Pädagoginnen eine kleine Selbsterfahrungssequenz, um ihre Balance zwischen den
Bereichen wahrzunehmen.
12 hilfreiche Tipps zur Burnoutprophylaxe schlossen den Nachmittag ab, wobei deutlich wurde, dass die
Erfahrungen mit dem Halten der Balance sehr variieren und unterschiedlich sind. Manche
Pädagoginnen fühlen sich sehr ausgeglichen, andere beschäftigten sich damit, Lebensbereiche, die im
Alltag zu kurz kommen, wieder zu aktivieren.
Ein spannendes Thema, das nach intensiverer Auseinandersetzung anregt…….
Es war uns eine Freude
„Geglückte Elternarbeit: Wenn Ziele und Werte zueinander finden“ Maga Andrea Rothbucher
In diesem Workshop ging es darum, einerseits theoretische Impulse in Form von Kennenlernen
einfacher systemischer, ressourcenorientierter Methoden im Gespräch zu bekommen und andererseits
um Erfahrungsaustausch bzw. Umsetzbarkeit in der Praxis. Durch klare Sprache und aktives Zuhören
sowie Transparenz des hauseigenen Konzepts bzw. der verfolgten Ziele und Werte können im Vorfeld
Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden.
Rückmeldungen von Seiten der Teilnehmerinnen zeigten, dass es gut war, wieder einmal den Blick auf
Grundfähigkeiten im Elterngespräch zu richten, auch auf oft aussichtslos erscheinende Situationen,
dass die grundsätzliche Einteilung der Eltern in Kunde-Besucher-Kläger hilfreich in der Einordnung
bestimmter Erfahrungen mit diesen Eltern sein kann. Weiters das Abgeben der Letztverantwortung an
die Eltern und das Definieren klarer Grenzen
" Was mich bewegt: Kindergarten: Ein Raum für Werte?" Maga Lucia Eder, Anneliese Maresch,
Mag Günther Minimayr
...leben für Kinder...leben mit Kindern....leben lernen unter Kindern (A. Krenz)
Werte als zentrales Thema des "Größer Werdens", der "Kommunikation", der Erziehung berühren uns
von innen und außen.
Ausgehend von der Feststellung, dass "Werte" einen zentralen Inhalt der pädagogischen Arbeit
darstellen (müssen) begaben wir uns auf die Spurensuche und versuchten, für die Arbeit in
Kinderbetreuungseinrichtungen wesentliche Eckpunkte und Perspektiven zu erarbeiten:
Wir wissen, dass Werte wichtig sind, dass Werte gesellschaftlich an uns herangetragen werden und von
PädagogInnen in der Arbeit an Kinder weitergegeben werden (sollen)
Welche Werte stehen eigentlich zur Diskussion?
Welche Stellen-Wert haben sie in der pädagogischen Arbeit?
Weche Werte durchziehen die Bildungsbereiche, die aktuellen Herausforderungen in der Bildungsarbeit
(Interkulturelles Lernen, Sprache, Konflikt, Frühe Förderung,….)
Dabei wurde deutlich, dass die Verständigung über die Bedeutung verschiedener Werte, Haltungen und
auch Wertekategorisierungen "Religiös, sittlich, wissenschaftlich, künstlerisch) die Basis und auch die
Voraussetzung für eine Verständigung darstellt. Eine erfolgreiche Vermittlung vor allem über
"Vorbildwirkung" und das "Erfahren" in verschiedensten Bildungsbereichen braucht aber auch die
Reflexion der eigenen "Werthaltung", die widerum geprägt wurde über die gesamte bisherige
Lebensspanne und die im Handeln deutlich wird. Ziel ist es, eigenen Lebensbildern und
Wertvorstellungen auf die Spur zu kommen, um den Kindern auch ein kongruentes Stimmiges Bild von
"Begriff" und "Handlung" vermitteln zu können.
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