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Einführung in wissenschaftliches Arbeiten Was ist - TUHH

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Was ist Wissenschaftlichkeit?
Einführung in
wissenschaftliches
Arbeiten
Prof. Dr. Gabriele Winker
Dipl.-Ing. Wibke Derboven
Arbeitsgruppe Arbeit – Gender – Technik
www.tu-harburg.de/agentec
Nach Umberto Eco ist eine Untersuchung
unter folgenden Voraussetzungen wissenschaftlich:
o Die Untersuchung behandelt einen erkennbaren
Gegenstand.
o Die Untersuchung muss über diesen Gegenstand
Neues sagen.
o Die Untersuchung muss für andere von Nutzen sein.
o Die Untersuchung muss jene Angaben enthalten, die
es ermöglichen nachzuprüfen, ob ihre Hypothesen
falsch oder richtig sind
Quelle: Eco 1993, S.40ff.
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
Schritte wissenschaftlichen Arbeitens 1
Wahl des Themas
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Schritte wissenschaftlichen Arbeitens 2
Strukturierung und Gliederung des Stoffes
eigene Interessen wahrnehmen
Konkretisierung der Fragestellung und des Vorgehens
Brainstorming nutzen
veränderbare Arbeitsgliederung erstellen
Schreiben
Zitierregeln beachten
Arbeits- und Zeitplan
Schlussredaktion
die eigenen Möglichkeiten realistisch einschätzen
Literaturverzeichnis überprüfen
Materialsuche / Informationsbeschaffung
Präsentation
Bibliotheken, Datenbanken und Internet nutzen
Interessen der Zuhörenden beachten
Materialauswertung / Literaturstudium
Lesetechniken beachten
Durchführung der eigenen Untersuchung
o Lösungsentwurf und praktische Ausführung
-> eigene Experimente und/oder Tests durchführen
o empirische Datenerhebung
-> Befragung von InterviewpartnerInnen und/oder Beobachtungen
durchführen
o vertiefte theoretische Auseinandersetzung mit der Literatur
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Ziel aktiven Lesens
o
o
o
o
Struktur erfassen
Sinnzusammenhänge erkennen
Kernsätze identifizieren
Eigene Position überdenken
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
Konkretes Vorgehen beim aktiven Lesen
o Wichtiges laut lesen
o Text durch Markierungen und Symbole am Rand
strukturieren und reduzieren
o Wichtiges rausschreiben - mit Quellenverweis!
o Inhalt verfremden oder erweitern: In ein Schema
umsetzen, Querbezüge herstellen, kommentieren, mit
Beispielen veranschaulichen
o Beschriebenes anschaulich vorstellen
o Bewerten
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
Standardaufbau einer
wissenschaftlichen Arbeit
Beispiel für Markierungssymbole
Zeichen
Bedeutung der Zeichen
!
wichtig, einprägen, Hauptpunkt
+
gut, treffend, wahr, richtig
o
o
o
o
o
o
o
o
o
falsch, irrig, schlecht
?
fraglich
Belegstelle, Querverweis
Σ
Zusammenfassung
B
Begriffsbestimmung, Definition
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Titelblatt
(ev. Vorwort, Danksagung)
Inhaltsverzeichnis
(ev. Abstract/Zusammenfassung)
Einleitung
Hauptteil
Schlussfolgerungen
Literatur
(ev. Anhang)
ungeläufig, unbekannt, nachsehen
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Einleitung
o
o
o
o
Begründung der Themenstellung
Ziel der Arbeit bzw. der Untersuchung
Abgrenzung des Themas
Überblick über Aufbau und Argumentationsfolge
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Beispiel einer numerischen Gliederung
nach dem Abstufungsprinzip
1 Einleitung
2 Der wissenschaftliche Arbeitsprozess
2.1 Planung
2.1.1 Projektplanung
2.1.2 Kostenplanung
2.1.3 Steuerplanung
2.1.4 Zeit- und Terminplanung
2.1.5 Beispiel: Arbeitsplanung
2.2 Vorarbeiten
2.2.1 Arbeitsplatz
2.2.2 Arbeitsmittel
2.2.3 Arbeitsorganisation
2.3 Materialübersicht
.
2.8 …
2.8.1 …
2.8.2 …
.
5 Zusammenfassung
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
Titelblatt
1. Titel (darunter ggf. Untertitel) der Arbeit
2. Funktion der Arbeit (z.B. Seminararbeit, Diplomarbeit)
3. Adressat der Arbeit (vorgelegt im Studiengang X, bei
Seminararbeiten „Seminararbeit für“, dann Titel des
Seminars, Semesters, Name des/der LeiterIn der
Veranstaltung)
4. VerfasserIn der Arbeit (ev. „vorgelegt“ oder
„eingereicht von“ und Name, dazu ev. Angabe im
wievielten Semester)
5. Termin der Ablieferung
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Beispiel für Titelblatt
Ausländische Studierende an der TUHH
und MigrantInnen in Harburg –
neue Chancen für lebendige Nachbarschaften?
Gruppenarbeitspapier für das Seminar
„Arbeits- und Studientechniken“
Leitung: Prof. Dr. Gabriele Winker
und Dipl.-Ing. Wibke Derboven
vorgelegt von
Paul Müller und Anna Schmidt.
Stadtplanung, 1. Semester
am 14.01.2004
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Mind Map
Beispiel einer Mind Map
o Mind Mapping ist ein Konzept zur Visualisierung und
Vermittlung von Gedanken, Vorstellungen und Ideen.
o In Mind Map werden Ideen und deren Beziehungen
zueinander mit Wörtern und visuellen Anhaltspunkten
(wie räumliche Nähe, Farbe, Grafiken und Symbole)
veranschaulicht.
o Mit Mind Map können Konzepte schnell
veranschaulicht werden, zu deren Beschreibung
ansonsten mehrere Seiten Text erforderlich sind.
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
Harvard-System
„ Virtuelle Gemeinschaften sind soziale Zusammenschlüsse, die
dann im Netz entstehen, wenn genug Leute diese öffentlichen
Diskussionen lange genug führen und dabei ihre Gefühle
einbringen, so daß im Cyberspace ein Geflecht persönlicher
Beziehungen entsteht.“ (Rheingold 1994 : 16), auch (Rheingold
1994, S.16)
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Harvard-System
Wenn im Internet über Websites oder Netze auf längere Zeit
angelegte persönliche Beziehungen entstehen, spricht man von
virtuellen Gemeinschaften (Rheingold 1994 : 16), auch (Rheingold
1994, S.16), auch (vgl. Rheingold : 16)
Zitiert man mehrere Seiten derselben Quelle, steht
„f.“ für „und folgende Seite“ und
„ff.“ für „und folgende Seiten“.
Literaturverzeichnis
...
Literaturverzeichnis
...
Müller, Anton (1997): Nachbarschaften im Wandel ...
Rheingold, Howard (1994): Virtuelle Gemeinschaft. Soziale Beziehungen im
Zeitalter des Computers. Bonn: Addison-Wesley
Schmidt, Petra (2001): ...
Müller, Anton (1997): Nachbarschaften im Wandel ...
Rheingold, Howard (1994): Virtuelle Gemeinschaft. Soziale Beziehungen im
Zeitalter des Computers. Bonn: Addison-Wesley
Schmidt, Petra (2001): ...
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Technisch-naturwissenschaftliches
Zitierschemata
„Virtuelle Gemeinschaften sind soziale
Zusammenschlüsse, die dann im Netz entstehen, wenn
genug Leute diese öffentlichen Diskussionen lange
genug führen und dabei ihre Gefühle einbringen, so
daß im Cyberspace ein Geflecht persönlicher
Beziehungen entsteht.“ [2:16] oder [2, S.16]
Fußnote
„ Virtuelle Gemeinschaften sind soziale
Zusammenschlüsse, die dann im Netz entstehen,
wenn genug Leute diese öffentlichen Diskussionen
lange genug führen und dabei ihre Gefühle
einbringen, so daß im Cyberspace ein Geflecht
persönlicher Beziehungen entsteht.“2
Literaturverzeichnis
...
[1] Petra Schmidt: ....
[2] Howard Rheingold: Virtuelle Gemeinschaft. Soziale Beziehungen im Zeitalter
des Computers. Bonn: Addison-Wesley, 1994
[3] Anton Müller: Nachbarschaften im Wandel ...
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
__________________
1 Petra Schmidt: ...
2 Howard Rheingold: Virtuelle Gemeinschaft. Soziale Beziehungen im Zeitalter
des Computers. Bonn: Addison-Wesley, 1994, S.16
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
Bibliographische Angaben
im Harvard-System
Bücher
Aufsätze aus
Zeitschriften
Aufsätze aus
Sammelwerken
Nachname, Vorname
(Erscheinungsjahr):
Nachname, Vorname
(Erscheinungsjahr):
Nachname, Vorname
(Erscheinungsjahr):
Buchtitel, ggf. Untertitel.
Titel des Aufsatzes. In:
Titel des Aufsatzes. In:
ggf. Auflage (ab 2.Aufl.),
Titel der Zeitschrift,
Name des Herausgebers
(Hrsg.):
Erscheinungsort: Verlag,
Bandnummer oder
Jahrgang /
Titel des Sammelwerks.
Heftnummer,
ggf. Auflage (ab 2.Aufl.),
Seitenangabe
Erscheinungsort: Verlag,
Seitenangabe
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
Bibliographische Angaben
o Bis zu drei AutorInnen werden namentlich aufgeführt. Stammt das
Werk von mehr als drei Verfassern, so nennt man nur den ersten und
setzt dahinter „u.a.“ Dasselbe Prinzip gilt für mehrere
Erscheinungsorte.
o Ist kein Verfasser genannt, so tritt der Name des Herausgebers, gefolgt
von einem (Hrsg.) oder (Hg.) an seine Stelle.
o Bei Quellen aus dem Internet sollten vor der vollständigen URL
möglichst auch der Autor mit Nachname und Vorname sowie der Titel
der Seite oder des Aufsatzes genannt werden. In eckiger Klammer
sollte nach der vollständigen URL das Zitierdatum geschrieben
werden.
Beispiel:
Winker, Gabriele; Derboven, Wibke: Einführung in wissenschaftliches
Arbeiten. Skript zum Seminar Arbeits- und Studientechniken,
http:/www.tu-harburg.de/agentec/lehre/ast/AST-Wissenschaft.pdf
[05.11.03]
Winker/Derboven, Arbeits- und Studientechniken
TUHH, Arbeit – Gender – Technik
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