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DAS KURSPROGRAMM
Januar bis April 2015
GESCHICHTE
ARCHITEKTUR
KUNSTGESCHICHTE
LITERATUR
MUSIK
PHILOSOPHIE
WIRTSCHAFT
POLITIK
… und vieles mehr
GESCHICHTE
Die Genese eines Kontinents
Europa von den griechisch-­
römischen Wurzeln bis in die
Neuzeit – Teil II
Deutsche Geschichte von der
Reichsgründung zur Wiedervereinigung
Die Rheinlande und Preußen
von 1815 bis zum Ersten
Weltkrieg
Teil II: Drittes Reich, Besat­
zungszeit, Zweistaatlichkeit
Eine Beziehungsgeschichte
Historische Stadtspaziergänge
durch Köln
Von den Römern zur Romanik
Afrika – nur Krisen,
Kriege, Krankheiten?
Geschichte und Kulturen eines
missverstandenen Kontinents
Herzlich willkommen bei „Zeit für Wissen“,
Ihrem Campus für lebenslanges Lernen
ARCHITEKTUR
Das Brauchtum
Mehr als Karneval
von der Neuzeit bis heute
Kölns romanische Kirchen und
ihre antiken Ursprünge
Der Bau der Hohen
Domkirche zu Köln
Entstehung und Erhaltung
des Weltkulturerbes
KULTURGESCHICHTE
Glanz und Elend großer
Bauwerke
Das Phänomen des Minimalismus in der Architektur
Kein Protestant kann selig
werden
Von der Römerzeit bis zum
Einmarsch der Franzosen
Architektur sehen und
verstehen
Formale Leere und Sehnsucht
nach Stille?
Reformation und Gegenrefor­
mation in Köln und der Region
Ein denkmalbezogener
Streifzug durch die Kölner
Geschichte
KUNSTGESCHICHTE
Meisterwerke der Moderne
und Gegenwart
Teil II: Zwischen Moderne und
Gegenwart: die Nachkriegsjah­
re in Europa und den USA
Das Marienbild
Mittelalterliche Darstellungs­
modi und Dogmengeschichte
Vom Kunstgewerbe zum
modernen Design
Kompaktkurs zur
Kunstgeschichte
Zwischen Ästhetik und Funk­
tionalität
Teil III: Landschaften und
Stillleben in der Kunst
LITERATUR
Ikonen der Fotografie
Sigmar Polke. Retrospektive
In welcher Welt leben wir?
Bedeutende Werke in der
Geschichte der Fotografie von
Anfang bis heute
in Kooperation mit dem
Museum Ludwig Köln
Gesellschaft und Individuum
im zeitgenössischen Roman
RELIGION
Humor in der deutschen
Literatur
Kaleidoskop einer raren, aber
vergnüglichen Gattung
Zen-Buddhismus
Annäherungen an eine religiö­
se Praxis und ihre Theorie
Deutsch: Biografie unserer
Sprache
Eine spannend-unterhaltsame
Reise von Germanien bis heute
MUSIK
Rituale – Spielregeln des
Lebens
Wie Rituale dem Menschen
helfen, sein Leben zu bewäl­
tigen
Die Geschichte der Sinfonie
als Spiegel des bürgerlichen
Zeitalters, Teil II:
20./21. Jahrhundert
PHILOSOPHIE
Form, Figur und Interpretation
Die Geheimnisse der Musik
hörend entschlüsseln
Von den großen Philosophen
lernen: Wittgenstein
Philosophische Vitamine
Aristoteles
Der kurze Weg
Was ist ein gutes Leben?
Wir freuen uns, Ihnen wieder ein facetten­
reiches Kursprogramm für den Zeitraum Ja­
nuar bis April 2015 mit vielen interessanten
und unterhaltsamen Vorträgen, Seminaren,
Workshops und Exkursionen vorstellen zu
können.
Dabei erhalten Sie in zahlreichen Angeboten
die Möglichkeit, sich erste Einblicke in The­
men zu verschaffen, die Sie schon immer
interessiert haben. Eine Vorbildung ist hier
nicht erforderlich. Darüber hinaus bieten
wir Ihnen aber auch diesmal wieder span­
nende Kursreihen für die vertiefende Aus­
einandersetzung.
Wenn Sie die Dozenten kennenlernen und
sich ­vor Ort über den Campus informieren­
wollen, besuchen Sie unseren Tag der offenen Tür am Sonntag, 23. November 2014
mit vielen interessanten Kompaktvorträ­
gen, die Einblicke in das Themenspektrum
der Kursangebote­­­geben. Nutzen Sie diese
für Sie unverbindliche Möglichkeit, in unser
Programm zu „schnuppern“.
Ausführliche Kursbeschreibungen, aktuel­
le Informationen und Verfügbarkeiten fin­
den Sie unter www.zeitfuerwissen.de. Dort
können Sie sich direkt online anmelden –
oder Sie nutzen das Formular in diesem
Heft. Wir empfehlen insbesondere für die
Workshops und Exkursionskurse eine früh­
zeitige Anmeldung­­,­da die Kapazitäten be­
grenzt sind. Neben dem Campusmodell der
pauschalen Studiengebühr haben Sie auch
weiterhin die Möglichkeit, Einzel- und Kom­
paktkurse zu belegen. Preisdetails entnehmen­­­Sie bitte der Seite 26.
Und nun wünschen wir Ihnen viel Vergnü­
gen bei der Erkundung unseres Programms!
Grenzgänger zwischen Logik,
Ethik und Musik
Tag der offenen Tür | So. 23.11.2014 | 12 bis 16 Uhr
PSYCHOLOGIE UND KOMMUNIKATION
Schlüsselbegriffe der Ethik
Einführung in die Psychologie
Vorhang auf
Kreativität im Alltag
Wir laden Sie herzlich ein, sich an diesem Tag über die Kursangebote und unsere Dozenten zu informieren.
Interpretation und Bedeutung
von der Antike bis heute
Geschichte, Grundbegriffe
und Gebiete
Man hat es, oder man hat es
eben nicht?
Vom kreativen Denken zum
kreativen Arbeiten
Der Eintritt ist frei!
Vortragsprogramm:
WIRTSCHAFT, POLITIK UND GESELLSCHAFT
Reden lernen
Freie Reden verfassen und
halten
Die arabische Welt
am Scheideweg
Bringt der Aufstieg der IS-Ter­
rorarmee die Staatenordnung
der Araber zu Fall?
Glückwunsch, BGB!
Alles Gute zum 115.!
Systematische Einführung
in das Zivilrecht – Teil I
Europa – geht uns alle an
Aktuelle Entwicklungen in der
EU und ihre Konsequenzen
Im Namen des Volkes
Was die Gesellschaft bewegt
Große Kriminalfälle und
Kriegsverbrecherprozesse
Gesellschaftliche Entwicklun­
gen und deren individuelle
Auswirkungen
Wie werden wir in den
kommenden Jahren leben?
Langfristige Perspektiven
globaler politischer Herausfor­
derungen in Deutschland
Wie prägen wir unseren
Lebensraum?
Eine gesellschaftsgeografische
Betrachtung
Kontakt: Zeit für Wissen Bildungsgesellschaft mbH, Im Mediapark 8a, D-50670 Köln,
Telefon 0221 9957810, info@zeitfuerwissen.de, www.zeitfuerwissen.de
12.00 Uhr Was die Gesellschaft bewegt | Prof. Dr. Jürgen Friedrichs
Das Phänomen des Minimalismus in der Architektur | Mareike Fänger
13.00 Uhr Deutsch: Biografie unserer Sprache | Prof. Dr. Karl-Heinz Göttert
Afrika – nur Krisen, Kriege, Krankheiten? | Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst
14.00 Uhr Europa geht uns alle an: Was bringt die neue EU? | Dr. Henning Hillmann
Große Kriminalfälle und Kriegsverbrecherprozesse | Harald Biskup
15.00 Uhr Vom Kunstgewerbe zum modernen Design | Prof. Dr. Dieter Schütz
Philosophische Vitamine | Theo Roos
GESCHICHTE
GESCHICHTE
GESCHICHTE
GESCHICHTE
No 115-­01
No 115-­02
No 115-­03
No 115-­04
Die Genese
eines Kontinents
Deutsche Geschichte von
der Reichsgründung
zur Wiedervereinigung
Die Rheinlande und
Preußen von 1815 bis
zum Ersten Weltkrieg
Afrika – nur Krisen,
Kriege, Krankheiten?
Teil II: Drittes Reich, Besatzungszeit,
Zweistaatlichkeit
Eine Beziehungsgeschichte
Geschichte und Kulturen eines
missverstandenen Kontinents
Der zweite Teil der Seminarreihe setzt an­
hand von Vorträgen und Diskussion aus­
gewählter Materialien den Überblick über
die neueste deutsche Geschichte fort: Von
der Errichtung der nationalsozialistischen
Diktatur, ihren innen- und außenpolitischen
Charakteristika sowie ihrer Kulmination und
ihrem Scheitern in Weltkrieg und Völker­
mord geht es über die prägende Phase der
alliierten Besatzungszeit zur Erörterung des
historischen Ortes von BRD und DDR im Zu­
sammenhang des weltumspannenden OstWest-Konflikts. Ein Ausblick auf den Weg
zur deutschen Vereinigung und ihre Folgen
schließt die Veranstaltung ab.
Auf dem Wiener Kongress erhielt Preußen
1815 die Rheinlande und Westfalen als
neue zusammenhängende Herrschaftsge­
biete. Der Kurs thematisiert die spannende
Beziehungsgeschichte zwischen den Rhein­
ländern und den neuen Herrschern. Neben
sozialen, konfessionellen und politischen
Konfliktlagen werden auch Aspekte der ge­
lungenen Integration der Rheinlande in den
preußischen Staat diskutiert. Besonders
akzentuiert werden kulturgeschichtliche Zu­
sammenhänge wie etwa die Fertigstellung
des Kölner Doms oder die Rolle der Düssel­
dorfer­­ ­Kunstakademie. Insgesamt entsteht
ein facettenreiches Bild der preußischen
Zeit am Rhein im 19. Jahrhundert.
Afrika ist nicht der geschichtslose Erdteil,
für den ihn viele halten. Vielmehr blickt
der Kontinent mit seinen rund 2500 Spra­
chen­­und Kulturen auf eine 5000-jährige­
facetten­reiche­Geschichte zurück, über
die – das Alte Ägypten ausgenommen –
in der Allgemeinheit nur wenig bekannt ist.
Dabei entstanden schon früh (multi-kultu­
relle) Großreiche, deren Handelsbeziehun­
gen bis nach Südostasien reichten. Der Kurs
führt über Beispiele aus allen Teilen des
Kontinents, vom Niltal über das äthiopische
Hochland, die Sahara im Westen und die
Swahili-Küste im Osten bis nach Simbabwe,
in die Geschichte eines nahezu unbegrenz­
ten Erdteils ein.
Dozent: Dr. Rainer Behring
ist freiberuflicher Historiker
und Dozent mit langjähri­
ger Erfahrung in der akade­
mischen Lehre an den Uni­
versitäten Köln, Dresden, Wuppertal und
­Düsseldorf. Wissenschaftlich beschäftigt er
sich mit der deutschen und europäischen
Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, ins­
besondere mit der Außenpolitik der deut­
schen Sozialdemokratie.
Dozent: Georg Mölich,
Historiker, wissenschaftlicher
Referent beim Landschafts­
verband Rheinland, LVR-In­
stitut für Landeskunde und
Regional­geschichte in Bonn. Mitherausgeber
der Zeitschriften „Geschichte in Köln“ und
„Geschichte im Westen“­. Arbeitsschwer­
punkte: Neuere Geschichte, Kulturgeschich­
te, Rheinische Landes- und Regionalge­
schichte, Kölner Stadtgeschichte.
Dozentin: Prof. Dr. Marianne
Bechhaus-Gerst lehrt und
forscht am Institut für Afri­
kanistik an der Universität
zu Köln. Seit vielen Jahren
arbeitet sie zur kolonialen Vergangenheit
Deutschlands, zur Geschichte von Menschen
afrikanischer Herkunft in Deutschland und
zur Wahrnehmung Afrikas in der Alltagskul­
tur. Sie hat mehrere Ausstellungen kuratiert
und zuletzt zum Thema „Köln und der deut­
sche­Kolonialismus“ publiziert.
Seminar | 11 x 90 Min.
Mi. 13.00 Uhr | Beginn 07.01.2015
Seminar | 6 x 2 Std. | Di. 18.00 Uhr
Beginn 13.01.2015 mit ganztägiger
Abschlussexkursion am Sa. 18.04.2015
Schnuppervortrag am Di. 25.11.2014
19.00 Uhr | Anmeldung erforderlich unter
0221 9957810
Europa von den griechisch-römischen
Wurzeln bis in die Neuzeit – Teil II
Dieser zweite Teil der dreiteiligen Vorle­
sungsreihe blickt vom Beginn des Mittel­
alters auf dramatische Jahrhunderte,
die den europäischen Kontinent in ei­
ner wechsel­vollen Geschichte in die Neu­
zeit führen. Basierend auf den Vorlesungen
des ersten Trimesters, wird die geistesge­
schichtliche Entwicklung ebenso verfolgt
wie die unterschiedlichen Geostrategien der
Großmächte in Europa. Schwerpunkte sind:
Kreuzzüge; Dualismus zwischen Papst und
Kaiser; Christentum und Islam; Renaissance,
Humanismus, Reformation und Aufklärung;
Glaubenskrieg und Westfälischer Frieden;
Absolutismus und Parlamentarismus sowie
die Französische Revolution.
Dozent: Dr. Matthias von
Hellfeld ist promovierter
Historiker und Journalist. Er
hat zahlreiche Bücher zur
Geschichte Deutschlands und
Europas veröffentlicht. Zudem hat er Audiound Onlinebeiträge zu historischen Themen
produziert. Er ist freiberuflicher Redakteur
und Moderator des Deutschlandfunks und
von DRadioWissen. Darüber hinaus ist er
Dozent an den Universitäten in Halle/Wit­
tenberg und Gießen.
Vorlesung | 14 x 90 Min.
Mo. 17.45 Uhr | Beginn 05.01.2015
4
Seminar mit 2 Exkursionen | 12 x 90 Min.
Mi. 11.00 Uhr | Beginn 07.01.2015
5
GESCHICHTE
GESCHICHTE
GESCHICHTE
ARCHITEKTUR
No 115-­05
No 115-­06
No 115-­07
No 115-­08
Das Brauchtum
Historische Stadtspaziergänge durch Köln
Von den Römern
zur Romanik
Der Bau der Hohen
Domkirche zu Köln
von der Neuzeit bis heute
Kölns romanische Kirchen und
ihre antiken Ursprünge
Entstehung und Erhaltung des
Weltkulturerbes
„Köln – eine Stadt wie Rom“, „Köln – das
Rom des Nordens“, „Heiliges Köln“ … Wer
sich mit der spätantiken und mittelalterli­
chen Geschichte beschäftigt, stößt immer
wieder auf solche rühmenden Beschrei­
bungen. In dieser Reihe wird anhand aus­
gewählter romanischer Kirchen aufgezeigt,
was gerade dort vom historischen Reichtum
der römischen und mittelalterlichen Rhein­
metropole oberirdisch und unterirdisch zu
entdecken ist. In die Thematik führen Besu­
che im Römisch-Germanischen Museum und
im Kölnischen Stadtmuseum ein. Es folgen
Exkursionen zu den in der Antike wurzeln­
den Kirchen St. Severin, St. Gereon, St. Ma­
ria im Kapitol, Groß St. Martin und St. Ur­
sula.
Die Dombauhütte ist vom Metropolitan­
kapitel der Hohen Domkirche beauftragt,
den Kölner Dom zu erhalten. Wie alle histo­
rischen Bauwerke bedarf auch der Kölner
Dom einer dauerhaften Pflege. Seine ge­
waltige­­Größe, sein hohes Alter, seine kom­
plizierten Bauformen und die Vielzahl der
Steinmaterialien stellen für alle Beteiligten
eine außerordentliche Herausforderung dar.
Dies gilt in gleicher Weise für die wissen­
schaftliche Bearbeitung und Restaurierung
der reichen künstlerischen Ausstattung.
Dieser Kurs gibt in Exkur­sionen und Vor­
trägen einen umfangreichen und exklusiven
Einblick in die Arbeiten von Dombauarchiv,
-hütte und -grabung.
Mehr als Karneval
Für die Erhaltung, Pflege und Förderung
des kölnischen Brauchtums engagieren sich
zahlreiche Vereine und Personen nicht nur
in der „fünften Jahreszeit“. Nach einer Ex­
kursion in das Kölnische Stadtmuseum ge­
ben vier Vorträge Antworten auf die Fra­
gen: Warum feiern Menschen Karneval? Wie
erklärt sich die Psychologie des Festes als
kulturanthropologische Metapher? Was er­
zählen kölnische Volkslieder von der Stadt?
Welche Rolle spielte der Karneval im Natio­
nalsozialismus und welche Abschieds-,
Todes- und Jenseitsvorstellungen existieren
im regionalen Brauchtum? Die Reihe endet
Dienstag nach Aschermittwoch mit einer
Führung im Kölner Karnevalsmuseum.
Dieser Kurs wird mit freund­
licher Unterstützung des
Vereins der Freunde und
Förderer des Kölnischen
Brauchtums angeboten.
Dozenten: Claudia Teichner, Dr. Michael
Euler-Schmidt, Wolfgang Oelsner, Reinold
Louis, Marcus Leifeld.
Vorträge und 2 Exkursionen | 6 x 90 Min.
Di. 10.00 Uhr | Beginn 13.01.2015
Politik, Wirtschaft, Technik, Kunst und
Kultur – das alles bildet den Spiegel unserer
historischen Spaziergänge durch Köln.
Entlang­der Zeugen aus Stein und Metall
werden die Wege durch die Kölner Ge­
schichte seit der beginnenden Neuzeit bis in
unsere Zeit führen: durch die dunklen Jahre
des 17. und 18. Jahrhunderts, die Zugehö­
rigkeit der Stadt zu Frankreich und Preußen,
die rasante Stadtentwicklung und Industri­
alisierung des 19. Jahrhunderts, durch das
20. Jahrhundert mit seinen beiden Kriegen
und dem Wiederaufbau hin zu den letzten
großen architektonischen Leistungen des
21. Jahrhunderts.
Dozentin: Dr. Susanne Rau­
prich hat Kunstgeschichte,
Pädagogik und Psychologie
in Köln und Florenz studiert.
Sie war für den Kölner Muse­
umsdienst wie auch für einzelne Projekte als
Mitarbeiterin im Wallraf-Richartz-Museum
tätig. Seit 1993 arbeitet sie selbstständig als
Führerin und seit 2007 als freie Autorin. Bis­
her sind von ihr eine Kölner Stadtgeschichte,
„Der Kölner Museumsführer“ sowie ein Kin­
der-­­und ein Erwachsenenkrimi erschienen.
Exkursionen | 11 x 90 Min.
Mi. 10.30 Uhr | Beginn 14.01.2015
Der Kurs findet in Kooperation mit dem
Museumsdienst Köln statt.
Dozenten: Dr. Beate Schneider,
Dr. Ulrich Bock
Empfohlen wird den Teilnehmern der Erwerb
einer Jahreskarte für die Kölner Museen.
Zum Auftakt besuchen die Teilnehmer die
Ausstellung „CASPAR MELCHIOR BALTHA­
SAR – 850 Jahre Verehrung der Heiligen
Drei Könige“ im Kölner Dom, die noch bis
zum 25. Januar 2015 täglich von 10.00 bis
18.00 Uhr geöffnet ist.
Dozenten: Dipl.-Ing. Peter Füssenich,
Dr. Klaus Hardering, Dr. Leonie Becks,
Dr. Ulrich Back, Matthias Deml M. A., u. a.
Exkursionen und Vorträge | 8 x 90 Min.
Mo. 10.00 Uhr | Beginn 12.01.2015
Exkursionsreihe | 3 x 2 Std. und 4 x 2,5 Std.
Mi. 15.00 Uhr | Beginn 25.03.2015
Ende 06.05.2015
ggf. finden 1-2 Termine montags statt
6
7
ARCHITEKTUR
ARCHITEKTUR
KULTURGESCHICHTE
KULTURGESCHICHTE
No 115-­09
No 115-10
No 115-11
No 115-12
Glanz und Elend großer
Bauwerke
Das Phänomen des
Minimalismus in der
Architektur
Kein Protestant kann
selig werden
Von der Römerzeit
bis zum Einmarsch der
Franzosen
Architektur sehen und verstehen
Formale Leere und Sehnsucht nach Stille?
Für viele Menschen stellen „große Bauwer­
ke“ Landmarken, Fixpunkte in bedeuten­
den, touristisch erschlossenen Städten und
Landschaften dar. Die Gründe für diese Wir­
kung erscheinen eher diffus: Sie tauchen in
regionalen Reiseführern ebenso wie in der
prominenten Liste des Weltkulturerbes der
UNESCO auf. Wie aber erkennt man sie?
Warum sind sie entstanden, was lehren, was
erzählen sie uns? Und wa­rum­gehört ihr
Verlust infolge etwa von Kriegseinwirkun­
gen zu den schlimmsten Katastrophen in
der kollektiven Erinnerungskultur? Der
Kursus erschließt Wege zum Verständnis:
Die Lust an unserem architektonischen Erbe
wird wachsen!
Dozent: Dr. Ulrich Krings ist
promovierter Kunsthistori­
ker. 1991 bis 2005 Kölner
Stadtkonservator. 1993 bis
2001 Vorsitzender der „Ar­
beitsgruppe kommunale Denkmalpflege“ des
Deutschen Städtetages. 2008 bis 2014
Mitglied im Vorstand des hdak und seit 2013
stellvertretender Vorsitzender des Regional­
verbandes Köln des RVDL. Zahlreiche Pub­
likationen zu Architektur und Denkmalpfle­
ge (Schwerpunkt: Geschichte des 19. und 20.
Jahrhunderts; siehe www.ulrich-krings.de).
Vorlesung | 8 x 90 Min. und
2 Exkursionen im Rheinland à 6 Std.
Do. 12.00 Uhr | Beginn 15.01.2015
8
Ausgehend von der amerikanischen Kunst­
szene der 1960er-Jahre, überträgt sich
der Begriff Minimalismus auf verschie­
dene gattungsübergreifende Phänomene.
Wie lässt sich Minimalismus charakterisie­
ren? Was macht die Qualität der Bauten
von Mies van der Rohe, Le Corbusier, Lou­
is Kahn, Tadao Ando oder Peter Zumthor
aus? Im Kurs geht es ebenso um wichtige
Bezüge zu historischen Vorläufern und pu­
ristischen Beispielen der Architekturge­
schichte. Exkursionen führen ins Museum
für Angewandte Kunst Köln und zur Ra­
ketenstation Hombroich, wobei der Lan­
gen Foundation, einem Museumsbau von
Tadao Ando, besonderes Interesse gilt.
Dozentin: Mareike Fänger
M. A., Architektin und Kunst­
historikerin, ist tätig in der
Kunstvermittlung und orga­
nisiert Veranstaltungen und
Kunstprojekte (u. a. freie Mitarbeiterin für
den Museumsdienst Köln, Leitung des Aus­
bildungsseminars des Arbeitskreises Mu­
seum für Angewandte Kunst Köln, Refe­
rentin für das Bildungswerk der Erzdiözese
Köln. Mitglied in der „Initiative Kultur Raum
Rechts­rhein“). Eigenes Führungsprogramm:
www.blick-fänger.de.
Vorlesung mit Diskussion und 4 Exkursionen
11 x 90 Min und 1 x 4 Std. | Mi. 18.15 Uhr
Beginn 14.01.2015 | Exkursionstermine
teilweise zu abweichenden Zeiten
Reformation und Gegenreformation
in Köln und der Region
Der Kurs folgt der recht eigenen Geschichte
von Reformation und Gegenreformation
in der Region. Den Jahrhunderten der Aus­
grenzung der Protestanten in Köln korres­
pondierte eine weitreichende konfessio­nelle
Toleranz im Bergischen Land. Partikulare
herrschaftliche Interessen nahmen aber
auch hier teils massiven Einfluss auf die
Entwicklung der Gemeinden. Die Auswirkun­
gen reichten teils bis ins 20. Jahrhundert.
Historische, kunst- und kulturgeschichtliche
sowie religiöse Aspekte werden beleuchtet;
besonderes Augenmerk gilt der durch den
konfessionellen Widerstreit in Gang gesetz­
ten Entwicklung der Kirchenbauten.
Dozent: Markus Juraschek­
Eckstein M. A. studierte
Kunstgeschichte, Philosophie
und Germanistik an der Uni­
versität zu Köln. Er arbeitet
seit 1995 freiberuflich u. a. für die ThomasMorus-Akademie Bensberg, das Katholische
Bildungswerk in der Erzdiözese Köln, das
Domforum Köln, die Dombauverwaltung
Köln und als Autor für den Bachem Verlag
Köln. Schwerpunkte liegen in der sakralen
Kunst und Architektur sowie der Belletristik
zu Kunst und Kirchenbau.
Seminar | 9 x 90 Min. und
3 Exkursionen à 3 Std.
Do. 14.00 Uhr | Beginn 08.01.2015
Ein denkmalbezogener Streifzug durch die
Kölner Geschichte
Köln besitzt eine ganze Reihe von Denk­
mälern und Bauten, die im öffentlichen Be­
wusstsein zwar vorhanden, deren genaue­
re Funktion und Geschichte aber eher wenig
bekannt sind. In den einleitenden Refera­
ten zu Römerzeit und Frühmittelalter, Hochund Spätmittelalter und zur Frühen Neuzeit
wird jeweils ein Einblick in die Kölner Ge­
schichte und Kulturgeschichte der einzelnen
Epochen vermittelt. Es folgen einzelne Ex­
kursionen zu den Denkmälern der jeweili­
gen Zeit – von den Resten des Kapitolstem­
pels und den ersten Befestigungsbauten der
Römer über das Gürzenich als Kauf- und
Festhaus der Stadt bis zur prachtvollen Ba­
rockkirche der Jesuiten.
Dozentin: Dr. Lucie Hagen­
dorf-Nußbaum ist Kunst­
historikerin (Schwerpunkt
mittelalterliche und frühneu­
zeitliche Kunst). Nach der
Promotion über islamisch-normannische
Kirchen in Sizilien folgten Arbeiten und Pro­
jekte zur Architektur und Ausstattung der
romanischen Kölner Kirchen. Im Rahmen
der Tätigkeit für den Förderverein Romani­
sche Kirchen Köln e.V. war sie zuletzt mit
einem Projekt zu den mittelalterlichen
Kölner Pfarrkirchen befasst.
3 Einführungsvorträge und 9 Exkursionen
12 x 90 Min.
Fr. ca. 14.00 Uhr | Beginn 09.01.2015
9
KUNSTGESCHICHTE
KUNSTGESCHICHTE
KUNSTGESCHICHTE
KUNSTGESCHICHTE
No 115-­13
No 115-­14
No 115-­15
No 115-­16
Meisterwerke der
Moderne und Gegenwart
Das Marienbild
Vom Kunstgewerbe zum
modernen Design
Kompaktkurs zur
Kunstgeschichte
Zwischen Ästhetik und Funktionalität
Teil III: Landschaften und Stillleben
in der Kunst
Teil II: Zwischen Moderne und Gegenwart:
die Nachkriegsjahre in Europa und den USA
Der Kurs ergründet ausgewählte „Meister­
werke“ – Bilder, Objekte und Installationen
der Nachkriegsjahre in Europa und den
USA –, welche die Kunstgeschichte heraus­
gefordert und vorangetrieben haben. Un­
ter den Hauptprotagonisten sind moderne
Meister wie Jackson Pollock, Francis Bacon,
Jasper Johns, Yves Klein, Andy Warhol,
Joseph Beuys und Gerhard Richter. Dazu
beziehen wir die jeweiligen Kontexte ein,
die unterschiedlichen kunsthistorischen Vor­
bilder, die relevanten Zeitgenossen und Ein­
flüsse, die politischen, wirtschaftlichen und
kulturellen Rahmenbedingungen sowie die
Beeinflussung späterer Künstler und Werke.
Dozent: Gérard A. Goodrow,
freier Kurator und Autor,
studierte Völkerkunde,
Kunstgeschichte, Geschich­
te der modernen und zeitge­
nössischen Kunst, Germanistik und Anglis­
tik (New Jersey, New York, Köln). Wichtigste
berufliche Stationen: Ursula Blickle Stiftung
(1994–2001), Museum Ludwig (1992–1996),
Auktionshaus Christie’s (1996–2003), ART
COLOGNE (Leitung 2003–2008). Sein jüngs­
tes Buch „Passages | Indian Art Today“ er­
schien im September bei Daab Media.
Vorlesung mit 2 Exkursionen | 13 x 90 Min.
Di. 14.00 Uhr | Beginn 13.01.2015
10
Mittelalterliche Darstellungsmodi und
Dogmengeschichte
Gibt es einen Unterschied zwischen jung­
fräulicher und unbefleckter Empfängnis?
Warum trägt eine Mondsichelmadonna das
Jesuskind, aber eine Immaculata nicht?
Konnte Maria lesen und schreiben? Wieso
kleidet sich die Frau des Zimmermanns wie
eine Königin? Seit dem 3. Jahrhundert bildet
das Marienbild den häufigsten Gegenstand
der christlichen Kunst. Auf der Grundla­
ge des Konzils von Ephesos, auf dem Maria
zur Gottesgebärerin erklärt wurde, entwi­
ckeln sich in der Romanik und in der byzan­
tinischen Kunst Madonnentypen, die in der
Gotik fortleben und weitere Veränderungen
erfahren – ebenso die transportierten Bot­
schaften.
Dozentin: Eva Schwering
M. A.: Museums-, Kirchenpä­
dagogin und Autorin. Studi­
um der Kunstgeschichte, Ori­
entalische Kunstgeschichte,
Archäologie und Malaiologie in Köln und
Bonn. Tätigkeiten für Museumsdienst, Dom­
forum und Bildungswerk der Erzdiözese
Köln. Leitung eines Ausbildungsseminars
zum Kirchenführer für das Erzbistum Köln.
Projektleiterin, u. a. Organisation der
kunst:dialoge (2003–2005) und Leitung
der Jungen Nacht (2004–2005), Museum
Ludwig.
Vorlesung mit 5 Exkursionen | 13 x 90 Min.
Do. 10.30 Uhr | Beginn 08.01.2015
Der Begriff Design ist eine in den vergange­
nen Jahren ziemlich abgegriffene Münze
geworden. Nur noch mit Mühe lässt sich
ein Bezug herstellen zu dem Disegno-Be­
griff des Leonardo da Vinci. Aber auch der
Gedanke des sozialen und moralischen An­
spruchs an die Gestaltung hat sich weit­
gehend verflüchtigt zugunsten der ver­
meintlichen Aufgabe des Designs, es möge
Gebrauchsgüter luxurieren und ihnen ein
Styling verpassen. Zunächst richtet der Kurs
den Blick auf ausgewählte Stilrichtungen
des Kunstgewerbes, um sich dann der De­
sign-Bedeutung bis ins Heute zu widmen.
Lebendig wird die Thematik in drei Exkursi­
onen, zusätzlich sind die Teilnehmer aufge­
fordert, ihre Lieblingsobjekte zu gemeinsa­
mer Betrachtung mitzubringen, ob Teetasse,
Obstschale oder Salzstreuer.
Dozent: Prof. Dr. Dieter
Schütz ist Direktor der
(AKD) Akademie für
Kommunikationsdesign in
Köln und hat eine Pro­
fessur für Kulturwissenschaften an der
IB Hochschule. Der Designtheoretiker,
Kunst- und Kulturwissenschaftler studier­
te in Bonn, Berlin, Köln und Amsterdam.
Seminar mit 3 Exkursionen | 12 x 90 Min.
Di. 17.00 Uhr | Beginn 13.01.2015
Der Kurs widmet sich Darstellungen von
Landschaften und Stillleben mit dem Ziel,
Entwicklung und Hauptwerke dieser bei­
den Gattungen der Malerei kennenzuler­
nen und zu analysieren. In der Landschafts­
malerei werden vor dem 18. Jahrhundert
weitgehend Landschaften aus Versatzstü­
cken komponiert, doch kaum einmal „reale“
Landschaften abgebildet. Welche künstle­
rischen und kulturhistorischen Phänome­
ne sind damit verbunden? Auch die Stillle­
benmalerei bedient sich oft Kompositionen,
wie sie in der Alltagswelt nicht möglich wä­
ren; dabei geht sie weit über ein Dekorieren
von Räumen hinaus. Welches Ziel verfolgen
die Maler damit?
Dozent: Dr. Thomas Blis­
niewski: Studium der
Kunstgeschichte, klassi­
schen und christlichen
Archäologie und Philo­
sophie in Köln und Bonn. Nach Tätig­
keiten beim Stadtkonservator Köln und
am Wallraf-Richartz-Museum ist er jetzt
Wissenschaftler am Institut für Kunst und
Kunsttheorie der Universität zu Köln. Seit
1992 Einladungen zu Lehraufträgen an die
Universitäten in Marburg, Saarbrücken,
Essen sowie an die FU und HU Berlin.
Vorlesung mit 2 Exkursionen | 8 x 2,5 Std.
Mi. 18.00 Uhr | Beginn 21.01.2015
Exkursionstermine werden im Kurs
festgelegt.
11
KUNSTGESCHICHTE
KUNSTGESCHICHTE
LITERATUR
No 115-­17
No 115-­18
No 115-­19
Ikonen der Fotografie
Sigmar Polke.
Retrospektive
In welcher Welt
leben wir?
in Kooperation mit:
Gesellschaft und Individuum im
zeitgenössischen Roman
Bedeutende Werke in der Geschichte
der Fotografie von Anfang bis heute
Schon
ab 8,90 c
monatlich
Kulturell
den Ton angeben
Mit dem eMagazine
der Kölnischen Rundschau
Die Nachrichten aus Ihrer Nachbarschaft
und der Welt als digitale Zeitung auf
dem Tablet.
Jetzt kostenlos testen unter:
www.rundschau-online.de/tablet
Fotografie ist seit ihrer Erfindung aus un­
serem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wie
ein lebendiger Organismus wächst und ver­
ändert sie sich ständig. Sie beeinflusst un­
sere Wahrnehmung. Es gibt Fotografien, die
sich im kollektiven Bildgedächtnis manifes­
tiert haben, ob „Willy Brandt, kniend am Eh­
renmal der Helden des Warschauer Ghettos“,
„Der Fußabdruck des ersten Menschen auf
dem Mond“ oder Marilyn Monroe’s letztes
Foto­shooting. In dem Seminar werden wir
uns mit den Ikonen der Fotografie beschäf­
tigen, mit deren Autoren und mit der Ge­
schichte hinter den Bildern.
Dozentin:
Teona Gogichaishvili M. A.
ist seit 2006 als Fotogra­
fin, Dozentin und Fotoex­
pertin tätig. Seit 2011 Mit­
organisatorin des größten Fotofestivals
in der Kaukasusregion: KOLGA TBILISI PHO­
TO. Zahlreiche Publikationen und Ausstel­
lungen in Deutschland und international.
Seminar mit 4 Exkursionen | 14 x 90 Min.
Fr. 14.00 Uhr | Beginn 09.01.2015
Die Seminarreihe widmet sich einem der
bedeutendsten deutschen Künstlern der
Gegenwart: Sigmar Polke (1941–2010).
Bereits während seiner Ausbildung an der
Düsseldorfer Kunstakademie beobach­
tete­der aus Schlesien stammende Polke
das Zeitgeschehen und reflektierte die Ge­
schichte Deutschlands. Die Gesamtschau
„Sigmar Polke. Retrospektive“, die vom
14. März bis 5. Juli 2015 nach Stationen in
New York und London im Museum Ludwig
Köln zu sehen sein wird, gibt die einmalige
Gelegenheit, das alle Medien umfassende
Werk Polkes zum Teil vor Ort zu studieren.
Beleuchtet werden Biografie, Werke, deren
Einflüsse sowie reproduktive Techniken.
Dozentin: Mareike Fänger
M. A., Architektin und Kunst­
historikerin, ist tätig in der
Kunstvermittlung und orga­
nisiert Veranstaltungen und
Kunstprojekte (u. a. freie Mitarbeiterin für
den Museumsdienst Köln, Leitung des Aus­
bildungsseminars des Arbeitskreises Mu­
seum für Angewandte Kunst Köln, Refe­
rentin für das Bildungswerk der Erzdiözese
Köln. Mitglied in der „Initiative Kultur Raum
Rechtsrhein“). Eigenes Führungsprogramm:
www.blick-fänger.de.
Seminar mit Exkursionen | 8 x 90 Min.
Fr. 11.00 Uhr | Beginn 27.02.2015
Nie war die Welt komplexer als heute.
­Viele Autoren antworten mit dem Rück­
zug aus der gesellschaftskritischen Funk­
tion von Literatur. In diesem Workshop
reden wir über die Ausnahmen: Auto­
ren, die den Puls des Zeitgeistes messen
und aktuelle gesellschaftliche Entwick­
lungen reflektieren. Die literarische Rei­
se führt uns von Milieustudien zu globa­
len Themen: Klimawandel, Klonen und der
Traum vom ewigen Leben, politische Sys­
teme und ihre Grenzen – von renommier­
ten deutschen Autoren wie Christian Kracht
bis zu international gefeierten Romanciers
wie Ian McEwan oder Michel Houellebeqc.
Dozentin: Sabine Wegner
M. A. arbeitet als freie Jour­
nalistin, Lektorin und Dozen­
tin. Nach dem Studium der
Literatur- und Kommunikati­
onswissenschaft startete sie als Werbetex­
terin/Konzeptionerin/PR-Frau, wechselte
dann in den Journalismus, schrieb u. a. für
„Max“, „Aachener Zeitung“, „News Magazin“,
war zehn Jahre Chefredakteurin eines Mar­
ketingmagazins und unterrichtete parallel in
diversen Funktionen Text und Konzeption.
Seminar/Workshop | 13 x 90 Min.
Fr. 14.00 Uhr | Beginn 09.01.2015
Rhein-Sieg Rundschau • Rhein-Erft Rundschau • Bergische Landeszeitung • Oberbergische Volkszeitung
12
13
14
LITERATUR
LITERATUR
RELIGION
RELIGION
No 115-20
No 115-­21
No 115-­22
No 115-­23
Deutsch: Biografie
unserer Sprache
Humor in der
deutschen Literatur
Zen-Buddhismus
Rituale – Spielregeln
des Lebens
Eine spannend-unterhaltsame Reise
von Germanien bis heute
Kaleidoskop einer raren, aber
vergnüglichen Gattung
Wann genau ist die deutsche Sprache ent­
standen? In welcher Form existierte das
Deutsche am Anfang? Wie fand es aus der
Vielzahl von Dialekten zur Einheit? Und
das im schriftlichen wie im mündlichen Be­
reich? Wo lagen die Antriebskräfte der vie­
len Veränderungen? Was leisteten die Mön­
che, die Dichter, die Drucker? Wie steht es
um unser heutiges Deutsch? Was hat es mit
den Aufregungen um die Anglizismen auf
sich? Wie behauptet sich das Deutsche in
der Welt? Diese und viele andere Fragen
werden im Seminar behandelt. Der Dozent
wünscht sich eine rege Beteiligung und ver­
spricht eine anekdotenreiche Darstellung.
Auf der Suche nach Texten humoristischer
Art begegnen uns viele Autoren, wenig
Autorinnen und eine Menge Formen. Wir
beginnen mit einem Ausflug in Freuds Ana­
lyse der Beziehung zwischen Witz und
Unbewusstem und lesen dann Prosa der
Spielarten Komik, Satire, Persiflage, Grotes­
ke, Glosse, Witz, Ulk und Comedy. Wir be­
schäftigen uns mit Texten von Jean Paul,
Hoffmann, Heine, Fontane, Raabe, Kafka,
Ringelnatz, Tucholsky, Brecht, G. B. Fuchs,
Morgner, Gernhardt, F. Schulz, Gold,
M. Schreiner, Eckenga und Helge Schneider.
Für die Ohren gibt es: „Raubzüge“ von Pe­
ter Wawerzinek und eine Live-Rezitation.
Dozent: Prof. Dr. Karl-Heinz
Göttert war bis zu sei­
ner Emeritierung Profes­
sor für deutsche Sprache
und Literatur an der Uni­
versität Köln. Er hat mehrere Bücher zum
Thema deutsche Sprache verfasst, darun­
ter „Deutsch. Biografie einer Sprache“. Er
kämpft seit Jahren (u. a. in Artikeln in der
WELT) gegen unbegründete Ängste vor dem
Nieder- oder gar Untergang des Deutschen
und setzt sich für ein sinnvolles Neben­
einander von Mutter- und Weltsprache ein.
Dozentin: Dr. Bettina Hesse,
Studium Germanistik/
Philosophie. Elf Jahre Lekto­
rin an italienischen Universi­
täten. Seit 1992 in Köln Au­
torin, Lektorin, Journalistin und Dozentin
für Literatur. Seit 1984 literarische Texte,
2002 und 2013 Erzählungsbände, zuletzt
das Stück „Ophelia lebt“. 2004 Gründung Li­
teraturverlag Tisch 7. Arbeit mit der Stim­
me: Muttersprachen (2009), Soloperfor­
mance (2012). 2010 Gründung von rhein
wörtlich e.V., Hg. der Edition 12 Farben.
Seminar | 10 x 90 Min.
Do. 15.45 Uhr | Beginn 15.01.2015
Seminar, Textlektüre, Live-Rezitation
12 x 90 Min.
Di. 18.00 Uhr | Beginn 13.01.2015
Annäherungen an eine religiöse Praxis
und ihre Theorie
Der Zen-Buddhismus gehört zu den Schu­
–ha
–yana, des „großen Fahrzeugs“.
len des Ma
Er bildete sich in China seit dem 5. Jahr­
hundert n. Chr. heraus und gelangte im
12. Jahrhundert nach Japan, wo er in der
Folge die gesamte Kultur prägte (z. B. Male­
rei,­Theater, Blumenkunst, Kalligrafie, Dich­
tung, Schwertkampf, Bogenschießen). Die
Zen-Schule zeichnet sich durch eine starke
Betonung der Erleuchtungserfahrung aus,
die auch den gewöhnlichen Alltag durch­
dringen soll. Im Seminar soll eine Einfüh­
rung in die Grundlagen der Zen-Praxis und
-Theorie gegeben werden. Ein besonde­
rer Schwerpunkt wird auf der japanischen
Zen-Kultur liegen.
Dozent: Dr. Markus Wirtz hat
Philosophie, Musikwissen­
schaft und Geschichte sowie
Schulmusik studiert. Er lehrt
seit 2004 Philosophie an der
Universität zu Köln sowie seit 2007 an der
Kaiserin-Augusta-Schule. Er ist Autor zahl­
reicher Bücher und Aufsätze, Mitheraus­
geber der Buchreihe „Weltphilosophien im
Gespräch“ und Vorstandsmitglied der Gesell­
schaft für Interkulturelle Philosophie.
Seminar mit Exkursion | 12 x 90 Min.
Do. 18.00 Uhr | Beginn 15.01.2015
Wie Rituale dem Menschen helfen,
sein Leben zu bewältigen
Passen Rituale in eine Zeit, in der Individu­
alität, Freiheit und Veränderung großgeschrieben werden? Es scheint so, denn
Rituale haben Konjunktur. Rituale stif­
ten Gemeinschaft; alle sozialen Beziehun­
gen sind auf Kommunikation durch wahr­
nehmbare Zeichen angewiesen, die nach
berechenbaren Mustern verlaufen. Rituale
schaffen Geborgenheit, weil sie sich wieder­
holen. Rituale helfen bei der Bewältigung
der Übergänge von Geburt, Erwachsenwer­
den, Heirat und Tod. Rituale können aber
auch als Zwang erlebt werden. Dann hin­
dern sie den Menschen daran, sein Leben
wirklich zu leben.
Dozent: Dr. Heinz Tenhafen
war 28 Jahre als Pfarrer und
Krankenhausseelsorger tä­
tig und hat die Hospizarbeit
in Dormagen mit begrün­
det. Seit 2008 ist er in der Palliativfortbil­
dung für niedergelassene Ärzte tätig. In sei­
ner 2005 erstellten Dissertation befasste er
sich mit dem Zusammenhang von Religion
und Identität im 1. Jahrhundert n. Chr. Sein
Interesse gilt in besonderem Maße der For­
schung zu den Ritualen der frühen Christen­
heit.
Seminar | 12 x 90 Min.
Di. 11.00 Uhr | Beginn 13.01.2015
15
Kompaktkurse im Herbst 2014
314-19: Forum Renaissance – Wendezeit der europäischen Kultur
Die Epoche der Renaissance fasziniert, bewegt und inspiriert bis heute. Stärker als viele auf dem
europäischen Kontinent ausgetragenen Kriege und Schlachten hat diese Ära Einfluss auf die Men­
schen und Völker Europas genommen.
Fr. 24.10. ab 17.30 Uhr und Sa. 25.10.2014 von 9.30 bis 18.00 Uhr | Einzelkursgebühr: 98 € einmalig
314-09: Architekturfotografie in Theorie und Praxis
Im Zentrum des Seminars steht die Vermittlung von Wahrnehmung, die Theorie der Gestaltungs­
grundlagen und die praktische Umsetzung der Fotografie in der Kölner Philharmonie.
Mo. 10. und Di. 11.11.2014 | 10.00–17.00 Uhr | Einzelkursgebühr: 269 € einmalig
314-23: Literatur und Musik um 1800
Anhand ausgewählter narrativer und theoretischer Texte u. a. von Heinse, Jean Paul und E. T. A.
Hoffmann soll im Seminar dargestellt werden, wie der Musik als einer „Sprache über der Sprache“
eine Rangerhöhung zuteilwird.
Sa. 15. und So. 16.11.2014 | 10.00–18.00 Uhr | Einzelkursgebühr: 298 € einmalig
314-33: Fragen ohne Antworten – Antworten ohne Fragen
Haben Sie sich schon einmal über Interviews im Fernsehen oder Gespräche in Talkshows geärgert? In
diesem Kurs erfahren Sie unter soziologisch-wissenschaftlicher Anleitung, warum dies so sein mag.
Do. 06.13. und 20.11.2014 | 16.00–18.00 Uhr | Einzelkursgebühr: 79 € einmalig
Die o. g. Kursangebote sind ausschließlich telefonisch unter 0221 9957810 buchbar.
Detaillierte Kursinformationen finden Sie unter www.zeitfuerwissen.de
Auszug der Campusvorträge
Neben den Kursreihen bietet „Zeit für Wissen“ kostenfrei für seine Teilnehmer eine Vielzahl von
Veranstaltungen. Die hier aufgeführten Termine werden fortlaufend ergänzt. Eine vorherige An­
meldung ist unter 0221 9957810 oder info@zeitfuerwissen.de erforderlich.
Kölner Zoo – Unternehmen oder Kultureinrichtung?
Do. 05.03.2015 | 19.00 Uhr | Christopher Landsberg, Vorstand AG Zoologischer Garten Köln
Rainer-Maria Rilke | „Zwischen den Sternen“ | Gedichte • Briefe • Leben
Sa. 14.03.2015 | 19.30 Uhr | Oliver Steller mit Dietmar Fuhr (Kontrabass) und Bernd Winterschla­
den (Saxofon) | Diese Veranstaltung findet im studio dumont, Breite Straße 72, 50667 Köln, statt.
Eintrittskarten für Gäste sind an allen bekannten KölnTicket-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Architektur und Dekoration im Schaustellergewerbe
Do. 09.04.2015 | 19.00 Uhr | Vortrag von Dr. Margit Ramus
16
MUSIK
MUSIK
No 115-­24
No 115-­25
Die Geschichte
der Sinfonie
Form, Figur
und Interpretation
als Spiegel des bürgerlichen Zeitalters,
Teil II: 20./21. Jahrhundert
Die Geheimnisse der Musik
hörend entschlüsseln
Teil I der Lehrveranstaltung führte von der
Entstehung der Gattung Sinfonie Mitte des
18. Jahrhunderts über Klassik und Romantik
bis ans Ende des 19. Jahrhunderts zu Gustav
Mahler. Nun verfolgt Teil II Ausformungen
des Sinfonischen im 20. und 21. Jh., bei de­
nen Form, Besetzung, Technik, Ausdruck,
Gehalt und ästhetischer Anspruch der Gat­
tung fortgeschrieben, modifiziert oder radi­
kal zertrümmert und neu definiert werden.
Gerade die Andersartigkeit herausragender
Werke spiegelt letztlich auch die sozialen und
politischen Veränderungen des vergangenen
Jahrhunderts mit all seinen Verwerfungen,
Krisen, Höhenflügen und Katastrophen.
Musik ist eine universelle Sprache, die sich
uns ganz unmittelbar mitteilt. Oft lohnt es
sich jedoch, genau hinzuhören. Denn die
Meisterwerke der Musikgeschichte stecken
voller Geheimnisse, die sich nicht immer auf
den ersten Blick eröffnen. Wir müssen uns
intensiv mit ihnen auseinandersetzen, um
alle Bedeutungsebenen zu entschlüsseln. Im
Seminar und den Konzerten soll es daher um
Strategien des bewussten Hörens gehen. Da­
bei soll das Ohr geschärft werden für For­
men, für Harmonien, für musikalische Figu­
ren und für unterschiedliche Interpretationen
ausgewählter Werke der Kammermusik.
Dozent: Prof. Dr. K. Rainer
Nonnenmann studierte
Musikwissenschaft, Philoso­
phie und Deutsche Philo­logie an den Universitäten
Tübingen, Köln und Wien. Er ist seit 2012
Honorarprofessor an der Hochschule für
Musik und Tanz Köln und zudem Dozent
an den Musikhochschulen in Düsseldorf
und Freiburg/Breisgau. Er ist Heraus­geber der Fachzeitschrift „MusikTexte“
sowie Autor zahlreicher Rundfunksen­
dungen, Aufsätze und mehrerer Bücher.
Seminar | 13 x 90 Min. | Do. 16.15 Uhr
und 2 Konzertbesuche | Beginn 08.01.2015
Das Eintrittsgeld für die Konzertbesuche ist
nicht in der Kursgebühr enthalten.
in Kooperation mit:
Dozent: Bjørn Woll studier­
te Musik und Musikwissen­
schaft in Landau und Köln.
Er ist Chefredakteur der
Fachzeitschrift „FONO
FORUM“ und Lehrbeauftragter für Mu­
sikjournalismus an der TU Dortmund. Zu­
dem arbeitet er als Radiojournalist und
ist Buchautor und Moderator. Bjørn Woll
ist außerdem Jurymitglied beim Preis der
deutschen Schallplattenkritik und beim In­
ternational Classical Music Award (ICMA).
Seminar | 6 x 2 Std. | Di. 18.00 Uhr
Beginn 06.01.2015 und 4 Konzertbesuche
der Reihe „Rising Stars“ am 15.01.
(20.00 Uhr), 25.01., 08.03. und 26.04.2015
(alle 16.00 Uhr). Die Konzertkarten sind in
der Kursgebühr enthalten.
17
PHILOSOPHIE
PHILOSOPHIE
PHILOSOPHIE
PHILOSOPHIE
No 115-26
No 115-27
No 115-28
No 115-29
Von den großen
Philosophen lernen:
Wittgenstein
Philosophische Vitamine
Aristoteles
Schlüsselbegriffe
der Ethik
Der kurze Weg
Was ist ein gutes Leben?
Die antike Philosophie unterscheidet zwi­
schen dem langen und dem kurzen Weg.
Es gibt neben der theoretischen Philoso­
phie eine Praxis der Philosophie. Der lan­
ge Weg ist der des Diskurses, der Theorie,
der kurze, der Weg der Übung. Wir gehen
die kurzen Wege im Kurs. Diese praktische
vitaminöse Philosophie, die man auch bei
Philosophen wie Montaigne, Schopenhauer,
Nietzsche, Camus und Foucault finden kann,
wird im Kurs nicht nur thematisiert und er­
läutert, sondern auch geübt. Stationen des
Kurses sind u. a.: Was steht in meiner Macht,
was nicht? | Die Aufmerksamkeit auf den
gegenwärtigen Augenblick lenken | Praeme­
ditatio malorem, sich das Schlimmste vor­
stellen.
Der altgriechische Wissenschaftler und Phi­
losoph Aristoteles kann als einer der größ­
ten Denker der Geistesgeschichte gelten: ein
Mann von unglaublichem enzyklopädischem
Wissen und Begründer des abendländischen
Wissenschaftsparadigmas, zudem alles an­
dere als ein trockener Theoretiker. Als Aka­
demieleiter, selbstständiger Forscher und
gar Lehrer Alexanders des Großen war Aris­
toteles wohl nichts Menschliches fremd.
Aristoteles’ Gedanken zum guten Leben bil­
den das Zentrum seiner praktischen Philo­
sophie. Das Seminar wird sich eng am aris­
totelischen Text orientieren, um so auch
für das Denken allgemein wichtige Aspek­
te herauszuarbeiten, wie die Sprach- oder
die Epochengebundenheit. Das Seminar will
sich mit Diskussion einem auch und gera­
de heute für jeden wichtigen Thema nähern
durch eine der bedeutendsten und anre­
gendsten Theorien.
Grenzgänger zwischen Logik,
Ethik und Musik
Kaum ein anderes Werk der zeitgenössi­
schen Philosophie hat auf die Sprachphilo­
sophie und die gesamte Philosophie so an­
regend gewirkt wie die „Philosophischen
Untersuchungen“ von Ludwig Wittgenstein.
Auf den ersten Blick einleuchtend, erweisen
sich die an die Nietzsche erinnernden „Be­
merkungen“ des Buchs bald als rätselhaft
und interpretationsbedürftig – im Gegensatz
zur erklärten Absicht Wittgensteins, der
„Fliege den Ausweg aus dem Fliegenglas“ zu
zeigen. Eine Auflösung ergibt sich erst auf
dem Hintergrund von Wittgensteins frühem
Werk „Tractatus logico-philosophicus“ und
seinen Schriften zu Ethik, Religion und Musik.
Dozent: Prof. Dr. Dr. h. c.
Dieter Birnbacher ist Pro­
fessor für Philosophie i. R.
an der Heinrich-Heine-Uni­
versität Düsseldorf, Vor­
sitzender der Zentralen Ethikkommission
bei der Bundesärztekammer und Vize­
präsident der Schopenhauer-Gesellschaft.
Er ist der Autor zahlreicher Veröffent­
lichungen zur praktischen Philosophie,
zu Wittgenstein u. a. „Ludwig Wittgen­
stein“. In: Norbert Hoerster (Hrsg.): „Klassi­
ker des philosophischen Denkens“ (1982).
Vorlesung | 13 x 90 Min.
Di. 16.00 Uhr | Beginn 06.01.2015
18
Dozent: Theo Roos ist Buch­
autor, Filmemacher und Phi­
losoph. Neben zahlreichen
Dokumentationen für ZDF/
arte/3sat („Kant reloaded“,
„Schiller reloaded“ u. v. a. m.) hat er u. a. den
Bestseller „Philosophische Vitamine“ im
Verlag Kiepenheuer & Witsch veröffentlicht.
Theo Roos war Dozent an der internatio­
nalen filmschule köln und an der Akademie
der darstellen­den Künste in Ludwigsburg.
Seminar | 14 x 90 Min.
Mo. 18.30 Uhr | Beginn 12.01.2015
Dozent: Prof. Dr. Rainer A.
Bast ist Professor für Phi­
losophie an der Univer­
sität Düsseldorf und als
Lehrbeauftragter an wei­
teren Hochschulen aktiv. Zudem fungiert
er als Coach und Wissenschaftsberater.
Seminar mit Diskussion | 10 x 2 Std.
Do. 13.45 Uhr | Beginn 08.01.2015
Interpretation und Bedeutung von der
Antike bis heute
Philosophie und Ethik ranken sich um
Grundbegriffe wie etwa „Glück“, „Freund­
schaft“, „Gerechtigkeit“, „Leidenschaft“,
„Natur“, „Wahrheit“ oder „Schönheit“. Die
Interpretation und die Bedeutung der Be­
griffe haben sich im Laufe der Geschich­
te oft erheblich gewandelt. Ihre Bedeutung
steht häufig für die Stimmungen und Wert­
schätzungen eines ganzen Zeitalters. Das
Seminar greift einige dieser zentralen Be­
griffe auf und untersucht, welchen Wand­
lungen ihr Verständnis von der Antike bis
heute unterworfen war. Dazu werden aus­
gewählte Texte gelesen und diskutiert
sowie in den Kontext der philosophischen
Zeitgeschichte eingeordnet.
Dozent: Priv.-Doz. Dr. Dirk
Lanzerath ist Geschäftsfüh­
rer des Deutschen Referenz­
zentrums für Ethik in den
Biowissenschaften (DRZE)
und lehrt u. a. Philosophie an der Universität
Bonn. Er hat Biologie, Philosophie und Erzie­
hungswissenschaften (Universität Bonn) stu­
diert. Lanzerath ist Mitglied der Zentralen
Ethikkommission bei der Bundesärztekam­
mer und Autor verschiedener Bücher und
Aufsätze im Bereich der Ethik und Bioethik.
Eintägiges Seminar mit Diskussion
Sa. 28.02.2015 | 10.00 bis 18.00 Uhr
19
PSYCHOLOGIE UND KOMMUNIKATION
PSYCHOLOGIE UND KOMMUNIKATION
PSYCHOLOGIE UND KOMMUNIKATION
PSYCHOLOGIE UND KOMMUNIKATION
No 115-­30
No 115-­31a und 115-­31b
No 115-­32
No 115-­33
Einführung in
die Psychologie
Vorhang auf
Kreativität im Alltag
Reden lernen
Man hat es, oder man hat es eben nicht?
Vom kreativen Denken zum
kreativen Arbeiten
Freie Reden verfassen und halten
Geschichte, Grundbegriffe und Gebiete
Dieser Kurs soll einen ersten Überblick über
die Entwicklung der Psychologie von der
Philosophie der griechischen Antike über
die moderne Wissenschaft des 20. Jahrhun­
dert (Behaviorismus, Kognitivimus und die
Tiefenpsychologie) bis zur Bedeutung in der
Gegenwart geben und mit Blitzlichtern auf
die Grundbegriffe und Anwendungsgebiete
dieser Disziplin fokussieren. Dabei werden
auch Systematiken erläutert und es wird ab­
schließend der Frage nachgegangen: Wohin
geht der Mensch?
Dozentin: Barbara M. Schoog
arbeitet als niedergelasse­
ne Diplom-Psychologin und
Psychotherapeutin mit Kin­
dern, Jugendlichen und Er­
wachsenen in eigener Praxis. Darüber
hinaus ist sie auch als Personal Coach, sys­
temische Beraterin und Supervisorin
für Führungskräfte, Kliniken und Fachteams
tätig und schon mehrere Jahrzehnte mit
Vorträgen und Workshops auf Kongressen
und in der Aus- und Weiterbildung aktiv.
Vorlesung | 7 x 2–3 Std.
Mi. 17.00 Uhr | Beginn 07.01.2015
Ein präsenter und selbstbewusster Auf­
tritt ist berechenbarer, als man vielleicht
denken würde. Der Weg von einer ver­
haltenen oder unsicheren Präsentation zu
­einem­überzeugenden Auftritt ist oft kür­
zer, als man vermutet. Mithilfe einer kla­
ren und tragfähigen Stimme verschaffen Sie
sich Gehör. Eine natürliche und ausdrucks­
starke Körpersprache ist mitreißend und
die Grundlage für jede Art der Präsentati­
on, sei es der Vortrag, das Vorlesen oder
die Rezitation eines Gedichts. Ziel ist es, je­
den Teilnehmer mithilfe von Stimm- und
Körper­übungen zu seiner ganz persönlichen
Ausdrucksweise zu führen. Wichtig ist dabei
stets die Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Dozentin: Marita Breuer ist
Schauspielerin und arbeitet
sowohl am Theater als auch
für Fernseh- und Kinopro­
duktionen. Bekannt wurde
sie durch ihre Hauptrolle in dem Film
„Heimat“ von Edgar Reitz. Auch in dem
preisgekrönten Kinofilm von E. Reitz „Die
andere Heimat“ (2013) spielte sie eine der
Hauptrollen. Zu ihrer Tätigkeit gehören
Auftritte als Rezitatorin von Lyrik in Ver­bindung mit Musik. Zudem arbeitet sie
als Präsentationstrainerin.
Eintägiger Workshop | Sa. 28.02.2015 (a)
weiterer Termin: Sa. 21.03.2015 (b)
jeweils 10.00 bis 17.30 Uhr
max. 10 Teilnehmer
20
Wir setzen an einem zentralen Punkt an –
dem kreativen Denken: vom Stillstand zum
Wollen, vom Wollen zum Wissen, vom Wis­
sen zur Handlung, vom Bedarf zum Bedürf­
nis, von einem Wunsch zu einer Verwirkli­
chung, von einem Problem zu einer Lösung,
von einer Idee zur Wirklichkeit, vom Streit­
gespräch zum Dialog, von Blockaden zum
Think Tank.
Der Workshop trainiert:
• das kreative Denken. Philosophie und
Psychologie der Kreativität
• das kreative Planen. Zukunfts- und Visions­
entwicklung
• das kreative Arbeiten. Ideengenerierung,
-verwirklichung und -bewertung
• kreative Gruppen
Dozentin: Dr. Kathrin
Kiss-Elder, Dipl.-Psychologin,
ausgebildete Dialog-Prozess­
begleiterin. Studium der Psy­
chologie, Praktischen Theo­
logie und Literatur in Berlin und München.
Zahlreiche Veröffentlichungen mit Schwer­
punkt Kreativität und Motivation. Laufend
Einzel- und Gruppenausstellungen als
künstlerische Fotografin. Arbeitet seit 1994
als Trainerin mit Schwerpunkt Kreativität
für Universitäten und in der Erwachsenenbildung.
Wie vertrete ich meinen Standpunkt auf ei­
ner Versammlung? Wie halte ich eine Rede
zum runden Geburtstag? Es gibt viele An­
lässe für Reden; aus unserer Erfahrung als
Zuhörer wissen wir, dass mancher Vortrag
eher langweilt als mitreißt. Reden kann man
lernen. Die Kunst der freien Rede fängt
nicht bei den „großen“ Anlässen an, sie be­
ginnt im Kleinen: Wie erzähle ich vom Ur­
laub („Diaabend“), ohne zu langweilen? Wie
berichte ich von einem Vorfall im Super­
markt, der mich amüsiert hat? In der Ver­
anstaltung werden Ansprachen verfasst
und geübt, ausgehend von alltäglichen­Re­
desituationen. Auch Reden berühmter­­Per­
sönlichkeiten werden gehört und diskutiert.
Dozent: Jürgen Keimer
studierte Katholische Theo­
logie in Paderborn, Tübin­
gen, Bonn und Paris sowie
Geschichte und Kunstge­
schichte in Köln. Nach Tätigkeit als freier
Journalist (Deutsche Welle, ZDF und WDR)
wurde er fest angestellter Redakteur beim
WDR-Hörfunk. Bis 2005 war er Leiter der
Redaktionsgruppe „Aktuelle Kultur“ von
WDR 5. Er ist Dozent im Fachbereich
Medien- und Kulturwissenschaft der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Seminar | 10 x 90 Min.
Mi. 15.15 Uhr | Beginn 04.02.2015
Workshop mit Übungen
4 x 2 Std. (14-täglich)
Mi. 18.00 Uhr | Beginn 14.01.2015
21
Schon
ab 8,90 E
monatlich
WIRTSCHAFT, POLITIK UND GESELLSCHAFT
WIRTSCHAFT, POLITIK UND GESELLSCHAFT
WIRTSCHAFT, POLITIK UND GESELLSCHAFT
No 115-­34
No 115-­35
No 115-­36
Glückwunsch, BGB!
Alles Gute zum 115.!
Europa – geht uns alle an
Wie werden wir
in den kommenden
Jahren leben?
Systematische Einführung
in das Zivilrecht – Teil I
Ihre Region
im Fokus.
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Kölner Stadt-Anzeiger!
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www.ksta.de/tablet
22
Aktuelle Entwicklungen in der EU
und ihre Konsequenzen
Wir Einsteiger und Fortgeschrittene gratulie­
ren dem Bürgerlichen Gesetzbuch zum Ge­
setzes-Jubiläum: Bei unseren Treffen steht
das wichtigste deutsche Gesetz des Privat­
rechts, das BGB, im Rampenlicht. Es erwar­
tet Sie eine systematische Einführung in alle
fünf Bücher des BGB mit Ausflügen in das
römische und germanische Recht. Jede Ver­
anstaltung wird sich einem Schwerpunkt­
thema widmen. Nach der dreiteiligen Vorle­
sungsreihe sind Sie topfit im Zivilrecht, das
uns, bescheiden, zurückhaltend, aber immer­
dar, alltäglich umgibt! Wussten Sie zum Bei­
spiel, dass das Brötchenkaufen insgesamt
fünf rechtliche Vorgänge sind?
Vor dem Hintergrund der gewachsenen Be­
deutung der Europäischen Union werden
Aufgaben und Ziele der verschiedenen Or­
gane und Akteure wie Parlament, Kommis­
sion, Ratspräsident, Außenbeauftragte, EZB
usw. beleuchtet. Wichtige Entscheidungen
und deren Auswirkungen sowie aktuelle Ent­
wicklungen werden analysiert: Was sind die
Folgen der Wahlen zum EP, wie ist die neue
EU-Kommission einzuordnen und wie die neu
besetzten Funktionen des EU-Ratspräsiden­
ten und der EU-Außenbeauftragten? Wie sta­
bil ist der Euro und was bedeutet eine Ban­
kenunion? Eine Exkursion zur Vertretung der
EU-Kommission in Bonn und Gespräche mit
EP-Abgeordneten gehören zum Programm.
Dozent: Prof. Dr. Volker Tausch
ist Rechtsanwalt und Pro­
fessor für Wirtschaftsrecht
und Rechtsdidaktik an der
FOM Hochschule für Oeko­
nomie & Management. Seit 2003 berät er
bundesweit Anwälte und Berufsorganisatio­
nen im strategischen und operativen Marke­
ting (www.vermontberatung.de). Vorher war
Tausch Wirtschaftsjournalist, Mitglied der
Geschäftsführung, Syndikus und Marketing­
leiter bei juristischen Fachverlagen in Köln.
Dozent: Dr. Henning Hillmann
ist promovierter Volkswirt
und MR a. D.; er arbeitet im
Bereich Fortbildung in der
Europaabteilung des Bundesministeriums der Finanzen, zugleich als Do­
zent der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung im Bereich „Europakompetenz“.
Studium an der Universität zu Köln, Referatsleiter im Bundes­ministerium für Wirtschaft
und Bundesministerium der Finanzen, seit
1994 in Berlin.
Rechtssystematische Vorlesungen mit
Diskussion | 13 x 90 Min.
Mi. 10.00 Uhr | Beginn 07.01.2015
Seminar | 7 x 90 Min.
zzgl. vierstündiger Exkursion
Mo. 18.00 Uhr | Beginn 12.01.2015
Exkursionstermin wird in der Veranstaltung
festgelegt
Langfristige Perspektiven globaler
politischer Herausforderungen
in Deutschland
Das Seminar fokussiert sich auf die langfris­
tigen Perspektiven großer gesellschaftlicher
und politischer Herausforderungen. Welche
Auswirkungen und Veränderungen resultie­
ren für Deutschland in einer globalisierten
Welt? Kann mittelfristig eine Wende in der
Energie- und Umweltpolitik erfolgreich be­
stritten werden? Wird oder muss Europa den
Weg zu einer politischen Union weiter be­
schreiten? Das Seminar betrachtet Chancen
und Risiken sowie mögliche Entwicklungs­
szenarien in drei zentralen Handlungsfeldern
mit hoher gesellschaftlicher Relevanz: Globa­
lisierungsfortschritt, Energie-/Umweltpolitik
und europäischer Staatenbund.
Dozent: Dr. Ulrich Roppel
war bis 2010 Abteilungs­
leiter für Soziales, Frauen­
politik, Forschung, Kirchen,
Umwelt, Verkehr und Land­
wirtschaft im Bundeskanzleramt. Im Be­
reich der wirtschaftswissenschaftlichen
Forschung beschäftigt sich der promovier­
te Ökonom insbesondere mit den Themen
­Arbeitsmarkt, öffentliche Wirtschaft sowie
Demografie. Ulrich Roppel ist Autor zahl­
reicher Bücher und Zeitschriftenbeiträge.
Seminar mit Diskussion | 8 x 90 Min.
Mi. 16.00 Uhr | Beginn 14.01.2015
23
WIRTSCHAFT, POLITIK UND GESELLSCHAFT
WIRTSCHAFT, POLITIK UND GESELLSCHAFT
WIRTSCHAFT, POLITIK UND GESELLSCHAFT
WIRTSCHAFT, POLITIK UND GESELLSCHAFT
No 115-­37
No 115-­38
No 115-­39
No 115-­40
Die arabische Welt
am Scheideweg
Im Namen des Volkes
Was die Gesellschaft
bewegt
Wie prägen wir
unseren Lebensraum?
Gesellschaftliche Entwicklungen und
deren individuelle Auswirkungen
Eine gesellschaftsgeografische
Betrachtung
Der Kurs soll über wichtige gesellschaftliche
Entwicklungen und Konflikte informieren
und darüber, wie sich diese auf unser Leben
auswirken. Sozialwissenschaftliche Erkenntnisse werden anhand von neueren Studien
verständlich dargestellt und in der Diskus­
sion mit den Teilnehmerinnen/Teilnehmern
vertieft. Dabei werden insbesondere die
zentralen Themenfelder Individualisierung,
Wertewandel und Normen der Gesellschaft,
soziale Ungleichheit und deren Folgen bis hin
zum umweltgerechten Handeln beleuchtet.
Die Humangeografie beschäftigt sich mit
dem Wechselspiel von Gesellschaft und
Raum, in dem die Menschen leben und den
sie mit ihrem individuellen Handeln prägen
und so die Kulturlandschaft gestalten, die
in ihren Ausprägungen sowohl historische,
wirtschaftliche, raumplanerisch-politische
als auch sozialwissenschaftliche Aspekte ein­
schließt. Was sind die Merkmale einer euro­
päischen Stadt? Was beschreibt die Theorie
der zentralen Orte und welchen Einfluss hat
die Industrie auf den Raum? Wie verteilt sich
die Bevölkerung im Stadtgebiet und wohin
zieht es uns eigentlich? Diese und weitere
ausgewählte Fragestellungen werden erläu­
tert und diskutiert.
Bringt der Aufstieg der IS-Terrorarmee
die Staatenordnung der Araber zu Fall?
Die dramatische Einnahme der ZweiMillionen-Stadt Mossul durch eine Allianz
sunnitisch-arabischer Milzen unter Führung
der ISIS, dem „Islamischen Staat in Irak und
Groß-Syrien“, markiert einen womöglich
folgenreichen Wendepunkt in der iraki­
schen Geschichte. Viele Beobachter gehen
sogar so weit, dass das gesamte System
der Nationalstaaten, das 1916 von den
Diplomaten Sykes (Großbritannien) und
Georges-Picot (Frankreich) in einem Ge­
heimabkommen beschlossen worden war
und das Schicksal der arabischen Provin­
zen des Osmanischen Reiches für die Zeit
nach dem Ersten Weltkrieg bestimmen
sollte, jetzt im Begriff sei, zu zerfallen.
Dozent: Marcel Pott studier­
te Geschichte, Politik und
Rechtswissenschaften und
praktizierte als Anwalt in
Paris und Köln. Von 1982 bis
1992 berichtete er für die ARD aus dem Na­
hen und Mittleren Osten und schrieb für ver­
schiedene Zeitungen, u. a. „Die Zeit“ und „Die
Weltwoche“. Später war er leitender Redak­
teur im ARD-Studio Bonn, um dann als Autor
in den Nahen Osten zurückzukehren. Jüngs­
te Buchveröffentlichung: „Der Kampf um die
arabische Seele“. (Foto: Melanie Grande)
Offener Vortrag/Seminar | 8 x 120 Min.
Mi. 13.30 Uhr | Beginn 14.01.2015
Schnuppervortrag 13.11.2014 | 19.00 Uhr
24
Große Kriminalfälle und
Kriegsverbrecherprozesse
Das Seminar beleuchtet aus vor allem rechts­
geschichtlicher Perspektive die großen Pro­
zesse vom Nürnberger Kriegsverbrechertri­
bunal über die westdeutschen NS-Prozesse
zu den Verfahren vor dem Internationalen
Strafgerichtshof in Den Haag. Gleichrangig
werden spektakuläre Kriminalfälle (etwa
Brühne oder Bachmeier) nachgezeichnet und
andere aufsehenerregende Prozesse (z. B.
Dutroux oder Fritzl) aus eigenem Erleben
als Prozessberichterstatter geschildert. Bei
allen Fällen soll herausgearbeitet werden,
wie sich die Angeklagten vor Gericht verhal­
ten und welches Täterprofil die jeweiligen
psychiatrischen Gutachten gezeigt haben.
Dozent: Harald Biskup ist
seit 1996 Chefreporter beim
„Kölner Stadt-Anzeiger.“ Vom
Ende der 80er-Jahre an hat er
aus der DDR als fest akkredi­
tierter Korrespondent des „Kölner Stadt-An­
zeiger“ in Ostberlin berichtet. Ein Schwer­
punkt seiner journalistischen Arbeit ist seit
vielen Jahren die Prozessberichterstattung.
Er hat Honecker in Berlin ebenso vor Ge­
richt erlebt wie Milosevic und Karadzic in
Den Haag, den Kinderschänder Dutroux oder
die dreisten Ausbrecher von Aachen. Stu­
dium der Geschichte, Politischen Wissen­
schaften und Anglistik in Köln und Bonn.
Seminar | 12 x 90 Min.
Fr. 10.00 Uhr | Beginn 09.01.2015
Dozent: Prof. Dr. Jürgen
Friedrichs ist Emeritus am
Institut für Soziologie und
Sozialpsychologie der Uni­
versität zu Köln, wo er lehrt
und forscht. Er war viele Jahre Direktor des
Forschungsinstituts für Soziologie und bis
2012 Mitherausgeber der „Kölner Zeitschrift
für Soziologie und Sozialpsychologie“.
Er hat zur Individualisierung, zur sozialen
Ungleichheit, zur Theorie, zu Methoden der
Sozialforschung und zur Stadtsoziologie
publiziert.
Vorlesung und Diskussion | 10 x 90 Min.
Do. 17.45 Uhr | Beginn 08.01.2015
Dozent: Prof. Dr. Hans-Jörg
Sander war tätig am Se­
minar für Geographie und
ihre Didaktik der Univer­
sität zu Köln. Neben Mit­
wirkung in der Uni-Partnerschaft mit Bra­
silien/Fortaleza, Ceará, war er in weiteren
wirtschaftsgeografischen und agrarsozi­
algeografischen Institutsprojekten tätig,
u. a. mit Namibia, Ländern der zentralasia­
tischen Seidenstraße, Australien-Tasmani­
en, Neuseeland und den Pazifischen Inseln.
Vorlesung mit Diskussion | 12 x 90 Min.
Di. 10.30 Uhr | Beginn 13.01.2015
25
Anmeldeformular
So melden Sie sich für das Trimester
1. Januar bis 30. April 2015 an:
BITTE SENDEN AN
Hiermit melde ich mich
Zeit für Wissen Bildungsgesellschaft mbH
Kursteilnahme über Campuspauschale oder Einzelkursgebühr
Frau
Anmeldung für vier Monate
Im Mediapark 8a
Herr
50670 Köln
keine Kündigung erforderlich
kostenfreier Besuch aller Campusvorträge (siehe Seite 16)
(Titel), Name, Vorname*
Campuspauschale
Einzelkursgebühr
Sie schreiben sich für das kommende Trimester vom
Sie schreiben sich für das kommende Tri­
01.01. bis 30.04.2015 zu einer pauschalen Studienge­
mester vom 01.01. bis 30.04.2015 ein und
bühr von 98 € im Monat ein. Wir garantieren Ihnen die
zahlen jeweils die unten genannte monatlche
Teilnahme an mindestens zwei der von Ihnen gewähl-
oder einmalige Teilnahmegebühr für den ge-
ten Kurse. Darüber hinaus können Sie weitere Kurse
wählten Einzelkurs. Auch hier können Sie
ohne zusätzliche Kosten belegen, sofern die jeweilige
die Gastvorträge im gesamten Trimester-­
maximale Kurskapazität nicht überschritten wird.
zeitraum kostenfrei besuchen.
Telefon*
Mobiltelefon*
E-Mail*
Geburtsdatum
3 %
ABOCARD-Nummer (soweit vorhanden)
Einzelkursgebühren:
01: 79 € x vier Monate
11: 79 € x vier Monate
21: 79 € x vier Monate
31: 129 € einmalig
02: 74 € x vier Monate
12: 79 € x vier Monate
22: 79 € x vier Monate
32: 109 € einmalig
03: 69 € x vier Monate
13: 79 € x vier Monate
23: 79 € x vier Monate
33: 69 € x vier Monate
04: 79 € x vier Monate
14: 79 € x vier Monate
24: 79 € x vier Monate
34: 79 € x vier Monate
05: 189 € einmalig
15: 79 € x vier Monate
25: 79 € x vier Monate
35: 59 € x vier Monate
06: 74 € x vier Monate
16: 79 € x vier Monate
26: 79 € x vier Monate
36: 59 € x vier Monate
07: 249 € einmalig
17: 79 € x vier Monate
27: 79 € x vier Monate
37: 69 € x vier Monate
08: 59 € x vier Monate
18: 59 € x vier Monate
28: 79 € x vier Monate
38: 79 € x vier Monate
09: 79 € x vier Monate
19: 79 € x vier Monate
29: 129 € einmalig
39: 69 € x vier Monate
10: 79 € x vier Monate
20: 69 € x vier Monate
30: 69 € x vier Monate
40: 79 € x vier Monate
Wenn Sie sich für die Teilnahme anmelden ­wollen, nutzen Sie bitte das nebenste­
hende Formular. Wir freuen uns, Sie bald in unserem Campus begrüßen zu dürfen!
FORMULAR AUSFÜLLEN
Allgemeine Teilnahmebedingungen (ATB)
1. Anmeldung: a. Anmeldungen sind online oder mit Anmeldeformular, das Sie uns per Post oder Fax zukommen lassen können, möglich.
Mit der Anmeldung erteilen Sie uns eine Einzugsermächtigung für den gebuchten Trimesterzeitraum. Die Abbuchung erfolgt jeweils am
Monatsanfang für den laufenden Monat. Für Kompaktkurse wird der Gesamtbetrag zu Trimesterbeginn abgebucht. | b. Nach der Anmel­
dung erhalten Sie eine Buchungsbestätigung. Mit dieser kommt der Vertrag zustande. | c. Finden innerhalb von Kursen einzelne Veran­
staltungen außerhalb der „Zeit für Wissen Bildungsgesellschaft mbH (ZfW)“-Räumlichkeiten statt (z. B. Museumsbesuche), sind ggf. an­
fallende Kosten für Eintrittsgelder, Führungen und Transfers nicht inbegriffen. | d. Bei Exkursionen ist die eigene Anreise erforderlich.
2. Widerrufsrecht: Sie können diese Vertragserklärung ohne Angabe von Gründen innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen nach
Erhalt der Anmeldebestätigung widerrufen. Der Widerruf muss in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) an die Zeit für Wissen Gesellschaft
mbH, Im Mediapark 8a, 50670 Köln, Faxnr.: 0221 99578122, Mailadresse: info@zeitfuerwissen.de, erklärt werden. Zur Fristwahrung
genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Ein Widerruf macht den Vertrag ab Zugang der Widerrufserklärung hinfällig.
3. Rücktritt: Der Rücktritt muss schriftlich gegenüber der ZfW erklärt werden. Ein Rücktritt, der nicht auf einer Pflichtverletzung
der ZfW beruht, ist grundsätzlich nur vor Trimesterbeginn (01.01.2015) unter den folgenden Bedingungen möglich: Bei Rücktritt bis
sechs (6) Wochen vor Kursbeginn fällt eine Verwaltungsgebühr von 10 Euro an. Bei Rücktritt bis zehn (10) Tage vor Trimesterbe­
ginn fallen 30 % der Trimestergebühr an. Bei Rücktritt bis einen (1) Tag vor Trimesterbeginn fallen 50 % der Trimestergebühr an. Im
Übrigen bleiben die gesetzlichen Rücktrittsrechte unberührt. 4. Ausfall von Veranstaltungsstunden: a. Bei Absage eines gebuchten
Kurses durch die ZfW hat der Kunde das Recht, von diesem Vertrag zurückzutreten, Gebühren fallen dann nicht an, ggf. bereits
eingezogene Beiträge werden zurückerstattet. | b. Fallen mehr als 25 % der Veranstaltungsstunden eines Kurses aus (z. B. wegen
Krankheit des Dozenten), erfolgt eine anteilige Erstattung der Trimestergebühr, soweit der Ausfall nicht auf höhere Gewalt oder
sonstige außerhalb des Verantwortungs-/Einflussbereichs der ZfW liegenden Gründe zurückzuführen ist. 5. Haftung/Haftpflicht: Die
ZfW haftet nur für Schäden, die sie vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat. Der vorstehende Haftungsausschluss gilt auch
zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Die gesetzliche Haftung wegen Schäden an Leben, Körper
und Gesundheit bleibt unberührt. 6. Sonstige Hinweise: Inhaber der ABOCARD und der Mayerschen Kultkarte erhalten 3 % Bonus.
26
Straße, Hausnummer, PLZ, Wohnort*
oder
Mayersche Kultkarte (soweit vorhanden)
sparen
verbindlich als Kursteilnehmer für das Trimester vom 01.01. bis 30.04.2015 an und v
­ erpflichte mich
zur Zahlung des monatlichen Trimesterbeitrages bzw. einmaligen Kompaktkurspreises. Die Teilnahme­
bedingungen habe ich zur Kenntnis genommen und erkenne sie an.
Zur Kursauswahl bitte Kursnummer(n) und -titel angeben:
Preis:
Bitte informieren Sie mich über aktuelle Veranstaltungen per E-Mail.
Datum, Unterschrift
Bankeinzug: Ich ermächtige Zeit für Wissen, Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen.
Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von Zeit für Wissen auf mein Konto gezogenen Lastschriften
einzulösen. Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des
belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Institut vereinbarten Bedingungen.
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Ihrer Trimestereinschreibung, zur Kontaktaufnahme bei Veranstaltungsänderungen und zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs.
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werden elektronisch gespeichert. In keinem Fall werden die erhobenen Daten verkauft oder unbefugt an Dritte weitergegeben.
Mit meiner Unterschrift erkläre ich meine Einwilligung zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung meiner Daten. Bitte streichen,
falls die Einwilligung nicht erteilt wird.
KULTURPARTNER
Besonders empfehlenswert sind im Frühjahr 2015 die Liederabende mit
Countertenor Valer Sabadus (10.03.), Bassist Franz-Josef Selig (21.04.) und
Mezzosopranistin Magdalena Kožená (31.05., Klavier: Mitsuko Uchida).
Der Museumsdienst verantwortet Kommunikation und Vermittlungs­
arbeit der Museen der Stadt Köln. Er beschäftigt sich mit Fragen von
Kommunikation, Audience Development und kultureller Bildung.
Der Zentral-Dombau-Verein zu Köln von 1842 (ZDV) ist eine
überkonfessionelle, überparteiliche und bürgerliche Initiative, die
sich seit der Gründung im 19. Jahrhundert maßgeblich für die Voll­
endung und den Erhalt des Kölner Doms engagiert. www.zdv.de
Wir sind das Orchester der Stadt Köln mit über 180 Jahren Kon­
zerttradition. Erleben Sie hochkarätige Solisten und Dirigenten,
spannende Konzertprogramme und genießen Sie große Musik mit
dem Gürzenich-Orchester Köln. www.guerzenich-orchester.de
Mayersche: jetzt mit der Mayerschen KultKarte sparen und erleben!
Freuen Sie sich auf eine Vielzahl an Extras und Sparvorteilen bei
englischen Büchern, Spielwaren u. v. m. Holen Sie sich jetzt Ihre
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Im Mediapark 8a
Im Mediapark
ße
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Kü
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Erftstraße
l
al
w
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ße
ac
yb
Ma
tra
hs
g
rin
sa
tra
hs
Kyotost
raße
Victorias
traße
Kontakt:
Zeit für Wissen Bildungsgesellschaft mbH
Im Mediapark 8a, D-50670 Köln
Telefon 0221 9957810, Fax 0221 99578122
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