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Aus dem Inhalt Was sind AStA und StuPa S.1 Der neue - TU Berlin

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 Mathe Ini SoSe 2007 Was sind AStA und StuPa?
Aus der Reihe „Gremien der Uni­
versität in zusammenhangsloser
Reihe kurz vorgestellt“ heute:
AStA und StuPa: Wir – die
Studierenden der TU – bilden quasi
ein Volk der Universität und dürfen
(seit 27 Jahren) jedes Sommer­
semester unser Parlament, das
Studierendenparlament – kurz
StuPa – wählen. Dieses wiederum
wählt unsere „Regierung“, den
Allgemeinen StudierendenAusschuss – kurz AStA. Klingt
nett, ist auch ungefähr so.
Aus dem Inhalt
Was sind AStA und StuPa
S.1
Der neue AStA 2006/07
S.2
ASten im Vergleich
S.4
Dipl. und B.Sc. S.8
Nullstelle MA 844
S.9
Gremien – der Fakultätsrat S.10
Die neue Kopierkarte
S.11
An die, die Mathe zum *** finden S.12
Alle an der TU immatrikulierten
Studenten (Bitte um Beachtung:
Genus ungleich Sexus!) bilden die
verfasste Studierendenschaft, diese hat
verschiedene Organe (u. a. StuPa und
AStA), deren Aufgaben, bspw. die
Satzung zu beschließen, in ihrer
Satzung festgelegt sind.
Die meisten für uns interessanten Dinge
werden im StuPa geregelt, so werden
z.B. die Verhandlungen mit dem
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
zum Semesterticket von einem
Ausschuss des StuPa geführt (zum
Wintersemester wird ein neuer Vertrag
fällig). Wer sich genauer und
umfassender informieren will, findet
auf http://www.tu-berlin.de/~stupa mehr
Informationen.
Der AStA nimmt eher organisatorische
und repräsentative Funktionen wahr. Er
besteht aus wenigstens zehn Referenten
(Genus ungleich Sexus!), die vom
StuPa gewählt beziehungsweise
bestätigt werden. Neben den sieben
Referenten für Finanzen, Presse und so
weiter, die vom StuPa gewählt werden,
gibt es die drei autonomen Referate für
die Belange lesbischer, schwuler, bi-
Seite 1
Semesterrundschreiben SoSe 2007
und transsexueller Studierender und
anderer sozialer Minderheiten in der
Studierendenschaft (kurz: das QueerReferat), für Frauen und für Auslän­
derinnen und Ausländer. Die
„autonomen“ Referenten werden nicht
vom StuPa gewählt –nur bestätigt –,
sondern von den entsprechenden Voll­
versammlungen.
Der AStA verwaltet die Beiträge für die
verfaßte Studierendenschaft von z. Zt.
5,81 € pro Student. Dazu erstellt er
vorher einen Haushalt (das ist wichtig
für die Höhe des Beitrages) und kann
dann auf dieser Grundlage
Beratungsangebote, Seminarfahrten und
Abschlußfeiern finanzieren. Dieser
Haushalt muss nur noch vom StuPa
genehmigt werden und schon kann's
losgehen.
Max & Stefan
Der neue AStA 06/07
Seit langem gab es im StuPa eine
Mehrheit aus Fachschaftsinitiativen und
liberalen bis linken Gruppierungen. In
der letzten Wahl gab es – zum ersten
mal seit 1963 – eine knappe Mehrheit
für die Konservativen, also den RCDS
und die „Unabhängigen Listen“.
Letztere nennen sich so, weil nicht alle
auf ihrer Liste auch RCDS Mitglieder
sind.
Bemerkung 1: Nicht verwechseln mit
den „Unabhängigen Studis“! Die sind –
vorsichtig gesagt – etwas verstimmt,
dass ihr Ruf irgendwie „beeinflußt“
wurde.
Bemerkung 2: Der letzte Berliner
AStA-Vorsitzende aus den Reihen des
RCDS hieß Eberhard Diepgen,
allerdings an der FU Berlin. Bereits
nach zwei Wochen wurde er wegen der
Mitgliedschaft in einer Burschenschaft
wieder abgewählt. Kommentar Ludewig
– Vorsitzender des aktuellen AStAs – ,
ob ihm so etwas auch passieren könnte:
„Nein, unsere Mehrheit ist sicher!“ –
Interessante Antwort...
Seite 2
Wer die Mehrheit im StuPa hat,
bestimmt über die Besetzung des AStA
– im Prinzip. Diesmal lief da einiges
schief. Zum einen hatte der RCDSKandidat für das Finanzreferat in den
eigenen Reihen keinen Rückhalt und
verlor bei der AStA-Wahl gegen den
Oppositionskandidaten. Zum anderen
sind die ReferentInnen der autonomen
Referate von den jeweiligen Vollver­
sammlungen zu wählen – erinnert sich
jemand daran zu einer entsprechenden
Vollversammlung eingeladen worden zu
sein? Jedenfalls hat der AStA die
heimliche „Vollversammlung“ – anders
als bei den AusländerInnen- und beim
Frauen-Referaten – beim Queer-Referat
nicht hingekriegt. Die Queer-Referentin
aus dem letzten Jahr ist also noch im
Amt.
RCDS und Unabhängige hatten im
zurück liegenden Wahlkampf unter
anderem versprochen, die Ausgaben des
AStA zu senken und das Beratungs­
angebot zu vergrößern. Zur Ausgaben­
senkung dachte man sich den Verkauf
der angeblich unrentablen AStA-
SoSe 2007
Druckerei aus (die 2001 angestrebte
Rüge vorm Landesrechnungshof ist
abgewiesen worden). Das Beratungs­
angebot für Studierende wurde insofern
in seiner Größe verändert, dass
beschlossen wurde, die Bafög- und
Sozialberatung abzuschaffen,
schließlich biete auch das Studenten­
werk eine solche an – viele von uns
kennen deren Qualität.
Zum Glück kann sich der AStA an
unsinnige oder besser unpopuläre
Beschlüsse teils nicht erinnern, teils ist
er offenbar nicht in der Lage sie
umzusetzen. Die AStA-Druckerei wurde
zwar schon geschlossen, den Verkauf
aber – da haushaltsrelevant – darf nur
das StuPa beschließen und da bedeutet
„knappe Mehrheit, aber unmotivierte
TeilnehmerInnen“ eben nicht
Sitzungshoheit, sondern Fraktions­
gleichgewicht und damit Konsens­
zwang. Jedenfalls hat der AStA
beschlossen, dass keine Druckaufträge
mehr angenommen werden dürfen, es
könnte ja vermutlich sonst die Unrenta­
bilität der Druckerei gefährdet werden.
Zwar warb der AStA in seinem
Rundbrief an alle Studierende damit,
die Beiträge auf 3.96 € gesenkt zu
haben – die RCDS-Mehrheit im StuPa
hatte das auch beschlossen, ohne das
ein Haushalt vorlag, denn leider war der
RCDS (bis Redaktionsschluss des
SemRund) nicht in der Lage, seinen im
AStA beschlossenen Haushalt für das
am ersten April begonnene
Haushaltsjahr durch das StuPa zu
kriegen.
Semesterrundschreiben
Die Rechtsabteilung der Universität hat
festgestellt, dass der beschlossene
Beitrag absolut unrealistisch sei,
deshalb musste der Präsident der TU
den Beitrag festlegen (entsprechend der
„Erfahrungswerte“ 5,81 €).
Nebeneffekte? Angenehm – die
Rückmeldefrist hat sich verlängert,
unangenehm: Studienbescheinigungen
(mit den SemTix-Aufklebern) kamen
später. Und wir leben seit April mit
einem Nothaushalt.
Soweit so gut. Zum Abschluss noch
einige kleine Tipps an den AStA: Wer
Kosten senken will sollte:
(i) Nicht 10.000 € für Gestaltung und
Unterhalt der AStA-Homepage
bewilligen, obwohl das bisher
kostenneutral funktioniert hat. Und
übrigens funktioniert hat. Eine aktuelle
AStA-Seite gibt es ja seit einem halben
Jahr nicht.
(ii) keine überteuerten Poster
Forderungen für längere Bibliotheks­
öffnungszeiten drucken lassen (9 € pro
Exemplar! – Farbkopien in Din A2 sind
billiger!). Ausserdem hat der AStA bei
diesem Thema kein Mitspracherecht.
(iii) nicht stundenlang eine Rechts­
beratungshotline anrufen und auch den
Rest der bisher 23.000 € Anwaltskosten
lieber nicht verursachen. (Stand
Februar 2007 – neuere Verlautbarungen
sprechen von mehr als 40.000 €)
Zu guter Letzt: Keinen Haushalt haben
und so nur die laufenden Geschäfte
tätigen dürfen, ist nicht wirklich
Sparpolitik.
Max
Seite 3
Semesterrundschreiben SoSe 2007
ASten im Vergleich
In den öffentlichen Verlautbarungen des
neuen AStAs und des BreiLiBüs wird
die andere Seite jeweils – vorsichtig
ausgedrückt – stark negativ und
einseitig dargestellt. Objektive
Stellungnahmen, mit denen man sich
eine Meinung bilden könnte, sind
eigentlich nicht vorhanden. Wir
möchten daher den SemrundleserInnen
die Gelegenheit geben, den alten und
den neuen AStA direkt miteinander zu
vergleichen.
Alter AStA
Wir haben Vertreter derASten zu
verschiedenen Punkten nach ihren
Positionen befragt und nur wenige Tage
nach unserer Deadline eine Antwort
erhalten. Links stehen die
Stellungnahmen der ReferentInnen des
AStAs 2005/06 und rechts die des
aktuellen AStAs. Es handelt sich um die
unverfälschten und ungeschönten
Statements, bildet euch euer eigenes
Bild.
Alex
Neuer AStA
Welche Anträge zur finanziellen Unterstützung habt ihr abgelehnt
und warum?
Generell haben wir Anträge abgelehnt,
bei denen Honorare bezahlt wurden, da
wir der Meinung sind, dass politische
Arbeit nicht bezahlt werden sollte.
Abgelehnt wurden nur Anträge, die
keinen direkten Bezug zur Technischen
Universität oder zu Studenten an der
TU Berlin hatten. Eine Bevorzugung
von Partikularinteressen gibt es nicht
mehr.
Welche Anträge aus den Fakultäten habt ihr bewilligt?
Bei Anträgen aus den Fakultäten
wurden z.B. Erstsemesterfahrten
unterstützt.
Erstsemesterfahrt
Ihr habt Lust an der Erst-/Zweitse­
mesterfahrt teilzunehmen oder Spaß
am Organisieren dieser Fahrt?
Dann meldet Euch bitte bei der
Mathe Ini im MA 847 oder
fbrstud@math.tu-berlin.de
Seite 4
Von Fahrten einzelner Seminare nach
Frankfurt (Oder), über Abschlussveran­
staltungen einzelner Studiengänge (z.B.
Chemie), Druckkosten einer Litera­
turzeitschrift der Fakultät I, Zuschüsse
zu Tagungen (z.B. Gender-Studies) so­
wie generell alle Veranstaltungen, wel­
che einen nachvollziehbaren Bezug zur
TU Berlin hatten.
SoSe 2007
Semesterrundschreiben
Welche Beratung für Studierende brauchen wir?
Unserer Meinung nach brauchen Stu­
dierende Beratungen, die ihnen im Stu­
dium konkret und im sonstigen Leben
und Überleben helfen. D.h. wir finden
eine parteiliche (aus Sicht der Stu­
dierenden) BAFöG- und Sozialberatung
auch unterstützt von RechtsanwältInnen
wichtig, ebenso wie für nicht-deutsche
KommilitonInnen eine spezielle Bera­
tung die auf ihre Probleme eingeht und
sich damit auskennt. Desweiteren sind
an den Fakultäten/Instituten stu­
dentische Studienberatungen hilfreich.
Alle Beratungen, die Studierenden
helfen und noch nicht in ausreichender
Form angeboten werden. So ist zurzeit
der Aufbau einer eigenen zusätzlichen
Rechtsberatung in Planung.
Was soll in den Fakultäten geregelt werden, worin sich ein AStA nicht
einmischen sollte?
Generell finden wir, dass alles
möglichst auf der direkt betroffenen
Ebene geregelt werden soll. Falls es in
den Fakultäten zu Problemen kommt,
die die jeweilige INI nicht alleine
regeln kann, ist der AStA Partner und
kann auf Anfrage hier unterstützen.
Dies muss von Einzelfall zu Einzelfall
entschieden werden.
Wodurch nimmt die/der durchschnittliche Studierende eure Arbeit
wahr?
Einerseits durch die Homepage des
AStA, andererseits durch
Informationsbroschüren und Plakate,
die wir veröffentlichten. Desweiteren
nutzen fast alle Studierenden das
Semesterticket, was von einem linken
AStA eingeführt wurde. Falls es zu
Konflikten mit den Lehrenden bzw. der
Universitätsleitung kam, waren wir ein
Ansprechpartner.
Durch Rundbriefe, Flyer, öffentlichen
AStA-Sitzungen, der Tagespresse und
vielem mehr.
Seite 5
Semesterrundschreiben SoSe 2007
Was ist ein geeigneter Standort für den AStA auf dem Campus?
Möglichst zentral, so dass die Vertre­
tung der Studierendenschaft der Univer­
sitätsleitung immer präsent ist und auch
für die Studierenden auffällig. Leider
wurde der AStA jedoch vor längerer
Zeit aus dem Hauptgebäude gesch­
missen, weil er dort eben zu störend
war. Das BEL-Gebäude ist allerdings
auch sehr gut geeignet, da es dort mehr
Räumlichkeiten gibt, die dem AStA zur
Verfügung stehen und es auch zentral
gelegen ist.
Ein möglichst zentraler Standort, der
für alle Studierende schnell zu erreichen
ist und nicht fernab aller Veranstal­
tungen und Studenten sein Dasein
fristet:.
Inwiefern seid ihr anders als der jeweils andere AStA?
Nun, wir haben uns als links verstanden
und waren auch der Meinung, dass die
Vertretung der Interessen der Studieren­
denschaft nicht an der Universitätsgren­
ze halt macht.
Wir konzentrieren uns auf die vitalen
Interessen der Studierenden wie länge­
ren Bibliotheksöffnungszeiten und
beschleunigten online-Prüfungsanmel­
dungen,und (versch)wenden keine Kraft
für studiferne Allgemeinpolitik auf.
Was hat der jeweils andere AStA Positives geleistet?
Durch die Auseinandersetzung um den
neuen AStA habe wieder mehr Stu­
dierende Interesse an politischem
Engagement an der Uni gewonnen.
Auch nach langem Nachdenken ist uns
leider nichts Außergewöhnliches
eingefallen.
Haltet ihr ein Semesterticket für notwendig, falls ja zu welchem
Preis?
An sich sind wir für kostenlosen ÖPNV.
Da sich dies aber zur Zeit nicht durch­
setzen lässt, sollte das Semesterticket
möglichst billig sein und trotzdem für
das gesamte Semester gelten. Schön
wäre auch eine Erweiterung des
Geltungsgebiets.
Seite 6
Auf jeden Fall: JA! Am Besten zum
niedrigst möglichen Preis, aber leider
ist unser Verhandlungspartner, der
Eigner der BVG - das Land Berlin pleite. Letztlich entscheiden die Stu­
dierenden in der Urabstimmung, ob sie
es möchten oder nicht.
SoSe 2007
Semesterrundschreiben
Wie viel Zeit investiert ihr pro Woche in die AStA-Arbeit und wofür
(was ist ein typischer Tag im Leben eines AStA-Referenten)?
Nun, wir schätzen, das dürften im
Schnitt 6 Stunden gewesen sein. Das
teilt sich auf in wöchentliches Plenum,
inhaltliche Arbeit und konkrete Vorbe­
reitung von z.B. Veranstaltungen und
eben auch Auseinandersetzungen mit
der Universitätsleitung und Verwaltung.
(beantwortet für den Vorsitzenden)
Mindestens ca. 3 Stunden täglich (auch
am WE). Hauptarbeit ist hierbei die Be­
antwortung von eingehenden Anfragen,
Koordinierung der verschiedenen Pro­
jekte und der verschiedenen Beratungs­
angebote, Vor- und Nachbereitung der
AStA-Sitzung, Gespräche mit der Uni­
versitätsverwaltung/Universitätsleitung,
Teilnahme und Vertretung des AStA bei
Veranstaltungen und vieles mehr.
Auf welcher Internetseite kann man mehr über euch erfahren?
Zur Zeit auf www.breilibue.tk
www.asta07.de (zum Start des Som­
mersemesters auch endlich nutzbar)
Tag der Mathematik
Auch 2007 gibt es wieder den Tag der Mathematik, zu dem interessierte
Schülerinnen und Schüler herzlich eingeladen sind: Knifflige Aufgaben
zu lösen, tolle Preise zu gewinnen, und in den Uni-Alltag
hineinzuschnuppern.
Dieser Tag für die Mathematikstudentinnen und -studenten von morgen
findet in der TFH statt.
Es werden noch Studentinnen und Studenten gesucht, die die
Schülergruppen während dieses Tages (Sa 5.5.2007, TFH Berlin) als
Tutoren betreuen.
Interessierte wenden sich bitte an
Frau Prof. Wittbold (wittbold@math.tu-berlin.de).
Weiter Infos unter http://www1.tfh-berlin.de/~tdm/
Seite 7
Semesterrundschreiben SoSe 2007
Über die Umstellung von Dipl. auf B.Sc.
„Es gibt keinen Königsweg zur Ma­
thematik.“ – Euklid
soll dies aber nicht passieren.“ Das ist
doch mal eine klare Ansage.
Es ist geschehen, seit dem
Wintersemester 06/07 können sich
angehende Mathematiker nicht mehr
auf Diplom bewerben. Wie ein Stück
Würfelzucker im Kaffee, verschwand
der Diplom-Studiengang und wurde
durch den neuen Abschluss „Bachelor
of Science“ ersetzt. Alle bisher
eingeschrieben StudentInnen haben das
Recht weiter nach der Studienordnung
zu studieren, die bei der Einschreibung
gültig gewesen ist.
Der Studienordnung nach absolviert der
angehende Mathematiker im ersten
Semester (bei Start im Wintersemester)
folgende Veranstaltungen: die ersten
Semester der Module Analysis I-III,
Lineare Algebra I+II und CoMa I+II .
Die Zeit wird zeigen, inwiefern dieses
Ziel erreicht werden wird.
Zunächst eine kurze unvollständige
Auflistung von Änderungen zum
Diplom-Studiengang:
– Regelstudienzeit sind 6 Semester
– neue Pflichtfächer im Grundstu­
dium: Wahrscheinlichkeitstheorie I
und COMA I+II statt ProgMa
– zusätzlich zum Nebenfach einen
freien Wahlbereich
– statt SWS wird nun in LP's
(Leistungspunkten) gerechnet, 1 LP
entspricht etwa 30 Stunden
Arbeitsaufwand im Semester
– Die Bachelorarbeit soll in 3 Mo­
naten angefertigt werden.
Interessierte Leserinnen und Leser
finden in der Studienordnung, die
genauen Infos.
O-Ton aus dem Studienführer: „Die
Überschreitung der Regelstudienzeit
war bei den Diplomstudiengängen
häufig, um nicht zu sagen: die Regel.
Bei den neuen Bachelorstudiengängen
Seite 8
Ich denke die Absicht ist gut, aber über
den Weg kann man streiten. Meiner
Meinung nach ist Mathematik nicht
etwas, das man ad hoc erlernt, es
benötigt Zeit, die mathematische
Denkweise zu verinnerlichen. Von
einem Philosophie-Studenten wird auch
nicht erwartet, dass dieser Kant oder
Adorno nach einem Kurzreferat
versteht.
Marcin
Impressum:
V.i.S.d.P.: Verena Richter
Straße des 17.Juni 136,
MA 4­1, 10623 Berlin
Redaktion: Die MatheIni
Layout: Alexander Sittner
Andreas Wiese
Artikel: Marcin Sieg,
Verena Richter,
Stefan Ullrich,
Andreas Wiese
Max Bayerer
Auflage? Wir sind µ­fast überall gut aufgelegt.
Redaktionsschluss: 30.04.07
Das Semesterrundschreiben erscheint einmal pro
Semester. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben
nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder.
SoSe 2007
Semesterrundschreiben
Nullstelle MA 844
Im achten Stock des Mathegebäudes
befindet sich bereits seit mehreren
Mathematikergenerationen ein Café.
Aber nicht irgendein Café, wie man es
irgendwo auf dem Uni-Campus finden
würde. Es handelt sich um ein von
Studenten betriebenes Café, das
keinerlei Gewinnabsichten verfolgt. Es
bietet stattdessen einen Raum, in dem
sich Studenten gemütlich treffen und
bei einer Tasse Tee über Mathematik
und was sonst noch so wichtig ist
plaudern können. Außerdem stehen
einige Spiele im Regal und aktuelle
Zeitungen gibt es auch. Nicht zu
vergessen: Getränke aller Art und
leckere Brötchen und Kuchen.
Hinter der Theke stehen Studenten, die
pro Woche zwei Stunden lang eine
Schicht übernehmen. Neben einem
gratis-Brötchen und -Getränk ist dies
auch eine tolle Gelegenheit nette Leute
kennenzulernen.
Die Studenten, die Schichten
übernommen haben, entscheiden
gemeinsam über das Verkaufsangebot
und die sonstige Organisation.
Im Mathe-Café trifft man immer nette
Leute, die nicht nur zwischen den
Vorlesungen für einen Plausch oder eine
Partie Backgammon zu haben sind. In
den Pausen kommt ein bisschen
Abstand zum abstrakten Vorlesungsstoff
gerade recht und eine gemütliche Tasse
Kaffee leistet immer einen guten
Beitrag dazu. Wer sich nach der
Vorlesung nicht sofort alleine nach
Hause verdrücken möchte, sondern sich
noch ein bisschen mit Gleichgesinnten
austauschen möchte, ist hier richtig.
Da das Mathe-Café an sich eine
Chillzone ist, ist direkt gegenüber der
Anfängerübungsraum (MA 849), wo
sich Erstsemestler zum Hausaufgaben­
machen treffen. Dort ist auch häufig ein
Tutor anzutreffen, der Tipps geben
kann, wenn man mal wieder am
Verzweifeln ist.
Wenn es nach Bestehen der
Scheinklausuren auf die mündliche
Prüfung zugeht, hilft die
Protokollausleihe (auch im Café) der
Mathe-Ini (MA 847). Dort kann man
Protokolle von früheren Prüfungen
ausleihen und so herausbekommen, was
der Prüfer sonst so fragt.
Zu guter letzt findet jeden Donnerstag
Abend ab 18 Uhr (auch in den
Semesterferien!) der Spieleabend statt,
zu dem Freunde von Brettspielen wie
Siedler von Catan, Carcassonne oder
Puerto Rico herzlich eingeladen sind.
Kurzum: Ein Besuch im Mathe-Café
auf eine Tasse Tee lohnt sich immer :-)
Andy
Seite 9
Semesterrundschreiben SoSe 2007
Gremien – der Fakultätsrat
Was braucht man, um ein (öffentliches)
Unternehmen gut führen zu können?
Vor allem eine schnelle und fähige
Verwaltung. Deshalb an dieser Stelle
„Vielen Dank!“
an die Damen und den Herren der
Fakultätsverwaltung. Wer neu in der
Gremienarbeit ist und Fragen, Sorgen
oder Probleme dabei hat, findet hier ein
offenes Ohr und meist eine gute
Antwort.
Dann sind „nur noch“ engagierte
Personen zu suchen, die bereit sind, sich
einmal monatlich zusammenzusetzen,
um Vorgänge an der Fakultät
anzustoßen, abzusegnen oder nur zu
verkünden oder auch um zu prüfen, ob
die raffinierte Rechnung besagter
Verwaltung auch satzungskonform und
im Sinne aller Statusgruppen
(Studierende, ProfessorInnen, sonstige
und akademische MitarbeiterInnen) ist.
Zur üblichen Tages­
ordnung gehören der
Haushalt der
Fakultät, Habili­
tations- und
Berufungsverfahren,
die Zustimmung
ausgehandelter
Zusagen an neue
Professuren oder die
Verteilung von
Mitarbeiterstellen
entsprechend
Strukturplan der TU.
Die Anträge zu
diesen TOPs
Seite 10
(Tagesordnungspunkten) sind meist im
Vorfeld gut genug durchdacht und
werden oft ohne viel Diskussion durch­
gewunken. Besondere Vorgänge aller­
dings wie die Anträge zum OWLProgramm, der neue Strukturplan der
TU oder Projekte mit anderen Institu­
tionen können schon mal in Frage
gestellt werden. Auch wenn meist eine
gute Idee dahinter steckt (gut
beispielsweise im Sinne der Fakultät
oder vielleicht der Frauenförderung)
saubere Politik bedeutet auch, gewisse
– nennen wir sie mal „ethische“ –
Grundsätze zu beachten.
Die gewählten Mitglieder in Aktion
sehen dürfen wirklich alle (nur der
Punkt „Personelles“ ist nichtöffentlich)! Wer Interesse hat, kann sich
im 4. Stock des Mathegebäudes im
Flügel der Verwaltung informieren. Da
hängt ein Kalender mit den Sitzungs­
terminen der
Gremien.
Neues
Was gibt es
am Institut für
Mathematik?
Die studentischen Mitglieder im
Institutsrat (Mathe-Ini) betreiben einen
(garantiert spamfreien) ini-infoNewsletter, in dem sie über ihre Arbeit
und über aktuelle Entwicklungen am
Institut informieren. Außerdem wird
das jeweilige Mathe Ini-PlenumsProtokoll versandt.
Alles auf unserer Website:
www.math.tu-berlin.de/~fbrstud/
Hoffend, demnächst
interessierte
Zuschauer im
Sitzungssaal
(wieder)treffen zu
können, grüsse ich
alle geneigten
Leserinnen und
Leser.
Stefan
SoSe 2007
Semesterrundschreiben
Die neue Kopierkarte
Die TU-Kopierer werden seit kurzem
mit einer tollen Kopierkarte betrieben.
Das Ding heißt natürlich nicht
Kopierkarte, sondern „alphaCard“,
erfüllt aber die gleiche Funktion wie
eine Kopierkarte.
Kaufen und Aufladen kann man das
Ding praktisch überall: In der
Bibliothek und in den Foyers des
Haupt-, des Architektur- und des
Franklingebäudes und ... das wars.
Im Mathegebäude übrigens nicht – und
es ist auch nicht geplant weitere
Automaten aufzustellen.
Die Anschaffung kostet 10 €. Davon
sind 3,50 € Pfand, 6,50 € sind Gut­
haben. Das Pfand gibt es in der
Universitätsbibliothek am „alpha­
ServicePoint“ (das ist dieser kleine
Glaskasten im ersten Stock mit dem
gestressten Personal) zurück. Die Karte
sollte dabei leer sein (das „sollte“ liegt
im Interesse des Studierenden, da ein
Guthaben nicht ausgezahlt werden
„kann“), allerdings kann ein Guthaben
auf eine andere Kopierkarte übertragen
werden.
Die Kopien werden immer noch mit
5 Cent abgebucht. Aber es gibt Rabatte
beim Aufladen der Karte. Für 5 €
bekommt man 5 € Guthaben, für 10 €
bereits 10,50 € .. für 100 € werden
125 € gutgeschrieben. Ab 200 € wird
man direkt abgeholt und eingewiesen.
Geworben wird mit „2,8 Cent pro
Kopie“. Das ist ungefähr fast gar nicht
falsch. Das Angebot gilt aber nur, wenn
man die Karte für 40 € in der Bibliothek
auflädt und das bis zum 31.03.07 ... und
man muss 'ne schwarze Katze
mitbringen ...
Den Pfand der Karte hat man übrigens
schnell wieder drin, wenn man nur
länger am Kopierer rumsteht. Ein paar
von denen, die „nur mal eben zwei-drei
Seite“ kopieren wollten, waren ganz
froh, als ich sie kopieren liess und sie
sich keine Karte für 10 € kaufen
mussten. Sie gaben dann auch gerne
mehr als den Kopierpreis .. ach ja, ich
verleihe meine Karte natürlich auch
gerne ;-)
Das schönste an der „alphaCard“ ist
übrigens, dass mein Exemplar
offensichtlich den gleichen Sponsor hat
wie meine Mensakarte ... ich freue mich
schon auf langwieriges Kartesuchen an
der Kasse ...
Verena
PS.: Stand dieses Artikels ist Mitte
März. Ich hoffe, dass das alphaTeam
inzwischen einiges überdacht hat.
Erreichbar ist es unter der
Telefonnummer: 314-76389
Seite 11
Semesterrundschreiben SoSe 2007
An die, die Mathe ziemlich schnell zum *** finden
„Es gibt kein größeres Hindernis des
Fortgangs in den Wissenschaften als
das Verlangen, den Erfolg davon zu
früh spüren zu wollen.“
Georg Christoph Lichtenberg
Ich erinnere mich an mein erstes
Semester: LinAlg I +Informatik II.
Natürlich hätte ich mehr machen
können, aber ehrlich gesagt hat dies für
den Anfang gereicht. Meiner Meinung
nach ist die größte Hürde am Anfang
des Studiums, sich in die
mathematische Denkweise
einzuarbeiten. Ich kam von der Schule,
voll mit „Mathewissen“ aus der AbiturZeit und erwartete im Studium neue
Erkenntnisse, und dann bestand die
erste Hausaufgabe aus der Begründung
warum 1+1 nicht mehr unbedingt 2 sein
muss (Konstruktion von abelschen
Gruppen mit weniger als vier
Elementen) und in Analysis wurde dann
gezeigt, dass 1 kleiner 2 ist.
Mittlerweile bin ich im 7.Semester und
im Nachhinein war dieser Zugang zur
Mathematik ein guter, nur wie so Vieles
lernt man solche Sachen erst später zu
schätzen. Im 1.Semester spielte ich mit
Gedanken das Studium abzubrechen...
Seite 12
Warum schreibe ich dies? Ein Aufruf an
alle Erstis: Ihr habt ein hartes Los
gezogen, und es werden einige nicht
alle empfohlenen Veranstaltungen
absolvieren. Wahrscheinlich werden
viele verzweifeln, dem Studienberater
die Ohren vollheulen, und alle sich
fragen, was das soll. Mein Rat an diese:
Durchhalten! Sobald man die erste
Hürde genommen hat, wird vieles
besser. Nutzt im achten Stock den
Anfängerübungsraum (MA 849), geht
ins Mathe-Café „Zur Nullstelle“
(MA 844), nutzt die Sprechstunden,
fragt die höheren Semester und sucht
Leute, die genausowenig verstanden
haben wie man selbst, diese sind,
meiner Meinung nach, die besten
Hausaufgabenpartner. Aber vor allem
nicht verzweifeln, denn:
„Die Mathematik als Fachgebiet ist so
ernst, dass man keine Gelegenheit
versäumen sollte, dieses Fachgebiet
unterhaltsamer zu gestalten.“ – Blaise
Pascal
Denn irgendwann erscheinen einem
wirklich einige Sachen trivial.
Versprochen.
Marcin
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Seele and Geist
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