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Aus- und Weiterbildung — SEK II /tertiär
Berufspädagogik
Zusatzausbildung für Gymnasiallehrpersonen
Anerkannt vom Staatssekretariat für Bildung,
Forschung und Innovation (SBFI)
weiterstudieren.
Berufspädagogik
für Gymnasiallehrpersonen (BfG)
Das Unterrichten an Berufsfach- und Berufs­
maturitätsschulen erfordert spezifisches Wissen
der Lehrpersonen über die besonderen Lernund Arbeitssituationen der Lernenden und deren
Bedürfnisse in einer meist dual organisierten
Lernwelt. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) fordert deshalb
für Gymnasiallehrpersonen, die an Berufsfachund Berufsmaturitätsschulen unterrichten wollen, eine berufspädagogische Zusatzqualifika­
tion. Die Zusatzausbildung BfG entspricht dieser
Forderung und führt nach erfolgreichem Abschluss zur Lehr­befähigung für den Unterricht an
Berufsfach- bzw. Berufsmaturitätsschulen in den
eigenen Fachgebieten.
Zielgruppen, Lernziele
und Kompetenzen
Studienaufbau und -inhalte
Zielgruppen
Studienaufbau und -inhalte
Die Zusatzausbildung richtet sich an Studierende des Studiengangs Sekundarstufe II sowie an
Lehrpersonen mit gymnasialem Lehrdiplom, die
an Berufsfach- bzw. Berufsmaturitätsschulen unterrichten wollen.
Die Zusatzausbildung dauert zwei Semester und
kann ausbildungs- bzw. berufsbegleitend absolviert werden. Der gesamthaft zu leistende Kurs­
aufwand von 300 Stunden wird mit zehn ECTSPunkten angerechnet. Der reguläre Studien­
beginn ist jährlich im September. Nach Absprache mit der Studienleitung ist auch der Einstieg
im Frühling möglich.
Zugelassen sind Personen, die für den Studiengang Sekundarstufe II (Lehr­diplom für Maturitätsschulen) immatrikuliert sind sowie Personen
mit gymnasialer Lehrbe­fähigung.
Zudem müssen die Teilnehmenden vor Kursbeginn mindestens sechs Monate betriebliche
Erfahrung vorweisen können.
Lernziele
Die Teilnehmenden eignen sich Wissen, Kompetenzen und Haltungen an, um als qualifizierte
und handlungsfähige Lehrpersonen an Berufsfach- bzw. Berufsmaturitätsschulen tätig zu sein.
Die Teilnehmenden der Zusatzausbildung werden befähigt, die beruflichen, schulischen und
persönlichen Erfahrungen der Lernenden in
einen theoretischen Zusammenhang zu bringen
und auf die spezifischen Bedürfnisse und Probleme von Lernenden im Kontext von Familie,
Peers, Schule und Beruf einzugehen.
Die Zusatzausbildung besteht aus
den zwei Modulen:
3«Berufssozialisation und Lernkontexte»
3«Berufspädagogisches Handeln»
Das Ziel des Moduls «Berufssozialisation und
Lernkontexte» besteht darin, die Teilnehmenden
für ihre Rolle als Lehrperson im dualen Bildungs­
system zu sensibilisieren. Die Themenschwerpunkte liegen auf rechtlichen und professionellen Aspekten des Unterrichts an Berufsfach-/Berufsmaturitätsschulen sowie auf der Koopera­
tion im interdisziplinären Kollegium. Das Modul
«Berufspädagogisches Handeln» fokussiert die
heterogenen Ausbildungsvoraussetzungen an
Be­
rufsfach- bzw. Berufsmaturitätsschulen und
spezifischen Problemstellungen im Zusammenhang mit Ausbildung und Beruf. Dieses Modul
soll die Teilnehmenden für die spezifischen Bedürfnisse von Lernenden im Kontext von Schule,
Beruf, Familie und Peers sensibilisieren und
ihnen ermöglichen, ihren Unterricht diesen Bedürfnissen und Lernvoraussetzungen gerecht zu
gestalten.
Lehr- und Lernformen
Die Module weisen einen wirksamen Wechsel
von Präsenzveranstaltungen und begleitetem
Selbst­
studium auf. Der Präsenzunterricht im
Umfang von ca. 77 Lernstunden gestaltet sich
durch kursorische Lehrveranstaltungen, ab­
wechs­
lungsreiche Gruppenarbeiten und Problem-based Learning. Der Schwerpunkt liegt auf
der Umsetzungskompetenz bei der Planung und
Durchführung von Lehrveranstaltungen im Umfeld der Berufsfach- bzw. BerufsmaturitätsschuZeitplan
Begleitetes
Selbststudium
(182 Std.)
September
len. Die Wissenschaftlichkeit und Praxisrelevanz
der Lehrinhalte ist durch Dozierende mit wissenschaftlicher, didaktischer und berufspraktischer
Expertise gegeben. 182 Lernstunden stehen für
Vor- und Nachbereitung der Präsenzveranstaltungen, berufspraktische Stu­dien und begleitetes Selbststudium zur Ver­fügung. Die integralen
Qualifikationsverfahren im Umfang von 41 Lernstunden bestehen aus einer Semesterarbeit und
dem Erstellen eines Fallportfolios.
Präsenzveranstaltungen
(77 Std.)
Qualifikation
Module
(41 Std.)
(total 300 Std.)
3Bildungssystem
3Berufspädagogik
Oktober
3Moodle
3Interdisziplinarität
3Lernortkooperation
November
3Moodle
3Unterrichtsentwicklung 3Mündliche Inputs
3Qualifikationsverfahren
Dezember
3Abschluss
Januar
Individuelle Vor-/und Nachbereitung
Februar
Herbstsemester:
Modul Berufssozialisation
und Lernkontexte
(5 CP)
3Abgabe Semesterarbeit
Frühlingssemester:
Modul
Berufspädagogisches
Handeln
(5 CP)
3Berufspädagogik
März
3Moodle
3Berufspäd. Handeln
3Heterogenität
April
3Moodle
3Selbstkonzept
3Entwicklungsrisiken
3Lerncoaching
Mai
3Abschluss
Herbst
Diplomfeier
3Abgabe Fallportfolio
Organisation
Kosten
Anmeldung und weitere Informationen
Die Teilnahme ist für immatrikulierte Studierende der Sekundarstufe II der PH Luzern kostenlos.
Das Anmeldeformular sowie detaillierte Informationen zum Programm finden Sie unter:
Für Gymnasiallehrpersonen betragen die Kosten
für den gesamten CAS CHF 6200.— plus eine
Anmeldegebühr von CHF 350.—.
www.wb.phlu.ch p Berufs- und Weiterbildung
SEK II und tertiär p Zusatzausbildung Berufspädagogik
Termine und Kursort
Die Präsenzveranstaltungen finden elf Mal pro
Semester jeweils am Donnerstag von 17.30 bis
21.00 Uhr im Uni/PH-Gebäude in Luzern statt
(direkt neben dem Bahnhof). Die detaillierten
Daten des nächsten Ausbildungsganges werden
auf der Website aufgeschaltet.
oder erhalten Sie vom Studiengangssekretariat
Fabio Stöckli
fabio.stoeckli@phlu.ch
T 041 228 54 16
Abschluss und Anrechnung
Nach erfolgreichem Abschluss wird das Diplom
mit dem Titel «Zertifikat Pädagogische Hochschule Luzern in Berufspädagogik» verliehen.
Dieses ist vom SBFI anerkannt und gilt als Lehrbefähigung für den Unterricht an Berufsfachund Berufsmaturitätsschulen in den eigenen
Fachgebieten.
Stand Oktober 2014,
Änderungen vorbehalten.
Papier: 100 % Altpapier, C0²-neutral
1014/PDF_0253_hab_
www.wb.phlu.ch
Berufspädagogik für Gymnasiallehrpersonen
Dr. Janine Gut
Studienleitung BfG
janine.gut@phlu.ch
T +41 (0)41 228 54 16
Sekretariat T +41 (0)41 228 68 73
PH Luzern · Pädagogische Hochschule Luzern
Weiterbildung
Frohburgstrasse 3 · Postfach 3668 · 6002 Luzern
weiterbildung@phlu.ch · www.phlu.ch
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