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409 Ion, was mit der schweren Permeierfähigkeit des letzten und

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Biochemie.
409
Ion, was mit der schweren Permeierfähigkeit des letzten und seinem größeren
Ansäuerungsvermögen in der Nährlösung im Einklang steht. Das Nitrat-Ion
verminderte in jungen Pflanzen die Pufferung, da es gespeichert wird und
zu seiner Festlegung Kationen des Zellsaftes benötigt. In älteren Pflanzen
stärkte es dagegen das Puffersystem beträchtlich, da es verbraucht wird und
das zurückbleibende Kation organische Säure festlegt. Auch bei Phosphor­
säuremangel war das Puffervermögen im stark sauren Gebiet heraufgesetzt,
was Verff. auf erhöhte Bildung von organischen NH -Salzen und Asparagin
als Folge erhöhten Eindringens von gebundenem Stickstoff in die Zelle zu­
rückführen. In Gegenwart reichlicher Mengen von Phosphaten wurde die
Pufferung im stärker sauren Gebiet herabgesetzt, ab p 6 in alkalischer Rich­
tung naturgemäß jedoch verstärkt. Verff. erwarten, daß Untersuchungen
über die Aziditäts- und Pufferverhältnisse von Pflanzenpreßsäften, wie
sie sie an Nicotiana tabacum durchgeführt haben, nicht nur zum Verständnis
stoffwechselphysiologischer Vorgänge, sondern auch zum Studium der Pflan­
zenkrankheiten, insbesondere der parasitären, beitragen werden.
4
H
Engel
(Berlin-Dahlem).
Braunstein, A. E., und Potozky, A., U n t e r s u c h u n g e n ü b e r d e n
C h e m i s m u s d e r m i t o g e n e t i s c h e n S t r a h l u n g . I. Mitt.:
O x y d a t i o n s r e a k t i o n e n als Q u e l l e m i t o g e n e t i s c h e r
S t r a h l u n g . Biochem. Ztschr. 1932. 249, 270—281; 5 Tab.
Wurde in einem Glasgefäß, dessen Boden aus Quarzglas bestand,
Ferrosulfat mit Kaliumbichromat zu Ferrisulfat oxydiert, so ließ sich in einer
unter dem Gefäß befindlichen Hefekultur ein mitogenetischer Effekt nach­
weisen. Weitere Untersuchungen, über die in einer zweiten Mitteilung be­
richtet werden soll, ergaben, daß die von dem anorganischen System aus­
gehenden Strahlen demselben Strahlenbereich angehören wie die von G u r w i t s c h untersuchte mitogenetische Strahlung. Eine ganze Reihe wei­
terer anorganischer Oxydationsreaktionen wurden als mitogenetisch wirk­
sam gefunden. In einigen Fällen jedoch, wie z. B. bei der Oxydation von
Natriumthiosulfat durch Jod, blieb die Wirkung aus. Es konnte gezeigt
werden, daß in solchen Fällen die Strahlen in der Reaktionsflüssigkeit absor­
biert oder ausgelöscht wurden, wie im obigen Beispiel durch das Jod. Nicht
oxydative anorganische Umsetzungen, wie z. B. Neutralisationen, Hydrolysen,
Ionenaustausch usw., zeigten jene biologisch wirksame Strahlung nicht. Da
auch organische Oxydationen Strahlen aussenden, welche die Teilung der
Hefezellen anzuregen vermögen und welche nach Untersuchungen aus dem
G u r w i t s c h s e h e n Laboratorium die gleichen Wellenlängen besitzen wie die
mitogenetischen Strahlen, glauben Verff. zu der Annahme berechtigt zu sein,
„daß die als mitogenetische Strahlung bekannte, biologisch wirksame kurz­
wellige ultraviolette Chemolumineszenz von minimaler Intensität allem
Anschein nach eine universelle Begleiterscheinung aller Oxydationsreaktionen
ist." Danach wäre also die mitogenetische Strahlung keine vitale Besonder­
heit der Zelle, keine spezifisch biologische Erscheinung, sondern nur der
Spezialfall einer allgemein verbreiteten Strahlung, die mit dem Wesen eines
jeden Oxydationsreduktionsvorganges, d. h. mit Valenzänderungen oder mit
Änderungen der Ionisation und elektrischen Eigenschaften von Atomen oder
Atomgruppen eng verbunden ist.
Engel
(Berlin-Dahlem).
Potozky, A., U n t e r s u c h u n g e n
über den C h e m i s m u s der
m i t o g e n e t i s c h e n S t r a h l u n g . II.Mitt.:Die m i t o g e n e t i -
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Gesundheitswesen
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