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Die Kinder- und Jugendpsychiatrie stellt sich vor - Universität

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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
im Kindes- und Jugendalter mit Poliklinik
„Was machen die mit den Kindern?“
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie stellt sich vor
Vortragsreihe
29. Februar – 28. März 2012
Angebote der Klinik
1. Ambulanz
Dr. Rohmann
2. Tagesklinik
Dr. Dürrwächter
3. Stationen (Kinderstation, Jugendlichenstationen) Dr. Barth
4. Kinder- und Jugendpsychosomatik in Reutlingen Prof. Günter
5. Staatliche Schule für Kranke
Prof. Dr. med. M. Günter, Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
Herr Leutner
© 2012 Universität Tübingen
1. Ambulanz
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Ambulanz
• stationärer Versorgung vorgelagert / folgend
• wie (Versorgungs-) Praxis arbeitend
• Schnittfeld
gravierender Störung / Behandlungsbedürftigkeit und
weit gefasster Anlauf- oder Clearingstelle
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Spektrum
•
psychiatrische Kernfelder/Kernkompetenz
•
•
•
•
•
•
kognitiv geprägte Wirklichkeitsbezugsstörung
affektiv geprägte Wirklichkeitsbezugsstörung
psychische Störung durch hirnfunktionelle oder
verwandte Störungen, durch biotische Dysfunktion
psychische Störung durch Vergiftung („Genussgifte“)/
Abhängigkeit bzw. Sucht
außerordentlicher Erregungszustand
Lebensmüdigkeit / Lebensgefahr - Suizidalität
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Spektrum
Überschneidungsbereiche
Fragestellungen / risikoträchtige Konstellationen /
Störungsimplikation bzw. Störungspotential
• „kleine Psychiatrie“
• Psychotherapie / psychotherapeutische Medizin
• „Neurosen“ - Spektrum
• Fehlentwicklung / Fehlanpassung
• Klinische Psychologie
• Entwicklungspsychologie/-psychopathologie
• Familienpsychologie
• Schulpsychologie
• soziale Devianz
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Mitarbeiter
Ambulanzleiter
4 Ärzte (1 Vollzeit, 3 anteilig)
2 Psychologen (anteilig)
1 Pädagogin (anteilig)
Arzthelferin zur Aufnahme
flankierend: Sozialpädagoginnen in KJ-Psth-Ausbildung
Spezielle ambulante Angebote
•
•
•
•
•
•
Regulationsstörungen bei Babys/Kleinkindern – Schreiambulanz
Asperger – Autismus-Spektrum-Störungen
Computer-/Internet-Abhängigkeit (Sucht)
Cannabis/Sucht
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung
Training sozialer Fertigkeiten (Kompetenz)
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Zugang
•
niedergelassene Ärzte / Praxen
•
eigene Initiative (i. d. R. mit Überweisung)
•
•
Terminvereinbarung
ggf. „offene Sprechstunde“
Öffnungszeiten / tel. Erreichbarkeit:
Montag – Freitag 8:00 bis 17:00: 07071 / 29 8 2338
außerhalb dieser Zeiten: 07071 /29 8 2311
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
2. Tagesklinik
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Tagesklinik
•
10 Behandlungsplätze für Kinder zwischen 6 bis ca. 12 Jahren
•
Öffnungszeit: Montag bis Freitag (8.00 bis 16.00 Uhr)
•
Verhaltenstherapeutisch-systemisches Therapiekonzept
•
Interdisziplinäres Team bestehend aus folgenden
Berufsgruppen:
•
Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter,
Jugend- und Heimerzieher, Kinderkrankenschwestern, Ergound Bewegungstherapeuten, Lehrer, PIA, Praktikanten,
Sekretärin
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Welche Störungsbilder werden in der Tagesklinik behandelt?
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2011 Universität Tübingen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2011 Universität Tübingen
Welche Störungsbilder werden in der Tagesklinik
behandelt ?
•
Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung
•
Störung des Sozialverhaltens
•
Emotionale Störungen
•
Schulverweigerung
•
…………
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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Zugangswege
•
Überweisung durch Hausarzt, Kinderarzt, Kinder- und
Jugendpsychiater oder Therapeuten an die Ambulanz
•
Abklärung der Indikation (evtl. ambulante Diagnostik)
•
Aufnahme auf die Warteliste
Während der Wartezeit:
•
Regelmäßige Kontakte, Planung der Aufnahme
•
evtl. Projekt Warteschleife
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Bausteine des Behandlungskonzepts
•
Vertiefende Diagnostik
•
Einzel- und Gruppentherapie
•
Intensive Elternarbeit
•
Hausbesuch
•
Medikation
•
Enge Kooperation mit den Lehrern der Klinikschule
Schulversuch auf Heimatschule am Ende der Behandlung
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
3. Die Stationen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Die Stationen von innen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Wer wird behandelt
1 Kinderstation (8-10 Kinder im Alter bis 13 Jahre)
Kinder ab einem Alter von etwa 7 Jahren
(längerdauernde Trennung von den Eltern muss ertragen werden,
ausreichende Integration in eine Kindergruppe möglich sein)
2 Jugendlichenstationen
16 – 20 Jugendliche im Alter von 14 – 17 Jahren
Es muss eine behandlungspflichtige kinder- und jugendpsychiatrische
Erkrankung vorliegen
Eine ambulante Therapie reicht nicht aus
Die soziale Integration ist ungenügend, sodass eine ambulante Therapie nicht
möglich ist
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Was wird behandelt
Häufige Krankheiten unserer stationär behandelten Patienten:
Essstörungen
Psychose / Schizophrenie
Depressive Störungen
Neurotische Erkrankungen (z.B. Zwangserkrankung)
Psychosomatischen Erkrankungen
Borderline-Störung
Asperger-Syndrom
Akute suizidale Krisen
Akute Affektzustände
…
Probleme bereitet die Behandlung bei Vorliegen
einer massiven Störung des Sozialverhaltens
einer stoffgebundenen Abhängigkeit
Abwehr oder Unzuverlässigkeit von Seiten der Eltern
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Wer behandelt
Multiprofessionelle Stationsteams
(Kinder-) Krankenschwestern und –pfleger
Erzieher
Stationsärztin
Stationspsychologe
Ergotherapeut, Sozialpädagogin, …
Krankenpflegeschüler, Praktikanten
Stationsübergreifende Therapeuten
Körpertherapeut
Ergotherapeutin
Chefärztliche und oberärztliche Betreuung
Regelmäßige Visiten mehrmals in der Woche
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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Wie kann man eine Behandlung einleiten
Vereinbarung eines Termins in unserer Ambulanz (Tel.: 07071-2982338) mit
Überweisung des Hausarztes oder Kinderarztes zur Klärung der Indikation
Vereinbarung eines Termins in unserer Ambulanz mit Überweisung eines
Kinder- und Jugendpsychiaters zur Vorstellung der Station und Klärung der
Motivation der Jugendlichen
Akute Aufnahme zur Krisenintervention nach Einweisung eines Arztes
Akute Aufnahme nach ambulantem Krisentermin mit Überweisung eines
niedergelassenen Arztes
Bei fehlender Bereitschaft des Jugendlichen Aufnahme auch unfreiwillig mit
richterlicher Genehmigung einer freiheitsentziehenden Maßnahme (§1631b
BGB) auf Antrag der Eltern
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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Wie wird behandelt
Krisenintervention
Entspannung - Stabilisierung
Klärung notwendiger Interventionen
Kurz- bzw. Fokalbehandlung
Therapeutische Bearbeitung einer zentralen Problematik
Aufnahme zur Diagnostik oder Begutachtung
Regelbehandlung
Reduzierung der belastenden Symptomatik und umfassende Förderung der
Persönlichkeitsentwicklung
Methoden:
Bezugspersonensystem - Beziehungsgestaltung, Patientengruppe,
psychoanalytische Reflexion, kognitive Bearbeitung, familientherapeutische
Interventionen, verhaltenstherapeutische Interventionen, Körpertherapie,
kreative Therapien, Alltagsgestaltung, Sozialtraining, …
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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Wie wird behandelt
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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Wie wirkt Behandlung
Entwicklung präfrontaler Funktionen
(Sprachliche) Symbolisierung
Stärkung kontrollierenden Denkens
Entwicklung und Differenzierung
von bewussten Gefühlen
Beruhigung tiefer affektiver Zentren
Sicherung der Bindung
Erfahrungen wohlwollender
Zuwendung
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
http://www.medizin-uni-tuebingen.de/labirrinth/
Barth: Was können Kinder und Jugendliche bewältigen – 23.11.2004 - 26
Welche Behandlungserfolge dürfen Sie erwarten
Bei vielen kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen darf keine Heilung,
aber eine wesentliche Verbesserung der Symptomatik erwartet werden
Ziel ist eine stabile soziale Integration (Schule, Familie, …)
Bei bestimmten Krankheiten können die Weichen hin zu einer gesunden
Entwicklung gestellt werden, die endgültige Heilung erfolgt dann erst nach
der stationären Behandlung
Bei massiver sozialer Fehlentwicklung sind die Behandlungserfolge oft eher
gering und bedürfen einer nachfolgenden intensiven Jugendhilfemaßnahme
Faktoren für eine günstige Prognose sind z.B. kurzer Krankheitsverlauf, stabile
soziale Integration, stabiles Elternhaus, gute Mitarbeit der Familie, …
Bei ausreichend langer Behandlung kann eine seelische Reifung gefördert
werden, die im weiteren Verlauf vor einer Wiedererkrankung schützt
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
4. Kinder- und Jugendpsychosomatik
in Reutlingen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Psychosomatik in Reutlingen
seit April 2008 in der Kinderklinik Reutlingen, Am Steinenberg, Station B1 in
Kooperation mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie Tübingen.
Derzeit 5 Behandlungsplätze, Ausbau auf 12 Behandlungsplätze incl. zweier
Mutter-Kind-Einheiten in Planung
Psychotherapeutische Behandlung
Diplom-Psychologin, Ärztin und kinderpsychiatrischer Oberarzt; ergänzt durch
Kunsttherapeutin.
Das Team auf Station besteht zudem aus:
Assistenzärzten, Kinderkrankenschwestern, pädiatrischem Oberarzt unterstützt
durch Sozialdienst, Lehrerinnen, Physiotherapeutinnen; bei Bedarf Logopädin
und Ernährungsberaterin sowie Team des Spielzimmers.
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
© 2012 Universität Tübingen
Ablauf
Vorstationäres Gespräch mit der Familie
• Indikationsprüfung, Erläuterungen zum Ablauf
Stationärer Aufenthalt
• normalerweise mind. 4 Wochen; durchschn. 8-12 Wochen
• Therapie in der Gruppe und einzeln, Freizeitangebote ...
• psychosoziale Unterstützung der Patienten und der Familie
Therapieangebote
• Behandlung der somatischen Erkrankung
• Psychotherapie
• Kunsttherapie
• Elternarbeit
• Physiotherapie
• Beschulung in Klinikschule, externer Schulversuch …
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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Krankheitsbilder
•
•
•
•
•
•
Somatoforme Beschwerden
Essstörungen, einschl. Adipositas
Schulphobie, Ängste, Depressionen (mit körperlicher
Begleitsymptomatik)
Einnässen, Einkoten
Chronische körperliche Erkrankungen mit
psychosozialen Belastungen oder Behandlungsproblemen
Aufnahme von Müttern mit Säuglingen oder
Kleinkindern mit Regulationsstörungen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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Kontaktaufnahme
•
•
Direkt durch die Eltern mit der Station oder
über Kinder-/Hausarzt/Schule
Terminvereinbarung vorstationär
Ansprechpartnerinnen
Dr. Esther Hering – Tel. 07121 200 4068
Dr. Sabine Auch – Tel. 07171 200 4069
Kinderklinik Station Süd B1 – Tel. 07121 200 4071
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5. Staatliche Schule für Kranke
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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Aufgabenfelder der Schule für Kranke
an der Kinder- und Jugendpsychiatrie Tübingen
•
Durchgangsschule während der Krankheit
•
Partner in einem bestehenden oder entstehenden Netzwerk
(Schule – SSA / RP – Jugendamt – Beratungsstellen – KJP)
•
Beratung der Schulen im Umgang mit kranken Kindern und
Jugendlichen
•
Lotse beim Suchen und Finden ungewöhnlicher nicht
vorgebahnter Wege in der schulischen Entwicklung
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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Aufnahme – Unterricht – Entlassung
•
Aufnahme durch die Klinik
•
Schulische Aufnahme
– Kontaktaufnahme mit Stammschule
– Recherche der Schulbiografie
– Förderplanung, Zielperspektive, Unterrichtsfächer/-inhalte
•
Unterricht entsprechend Schulart und Klasse
–
–
–
–
Berücksichtigung psychischer und kognitiver Leistungsfähigkeit
Leistungserhebungen
Schulberichte mit / ohne Noten
Zeugnisse / Halbjahresinformationen von den Stammschulen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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Aufnahme – Unterricht – Entlassung Forts.
•
Austausch mit Ärzten / Therapeuten
– Supervisionen, Stationsbesprechungen, Sozialdienst
•
Beratung mit beteiligten Personen / Institutionen
– Eltern, Schüler, Schule, Klinik
– Ämter: Schulamt, Jugendamt, Jugendhilfe …
•
Entwicklung von Lösungen / Perspektiven
– Individuelle Bildungs- und Förderplanung
•
Schulversuche an Gastschulen vor Ort
•
Eingliederung in bisherige oder neue Schule
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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Erkenntnisse aus der täglichen Arbeit
•
Zielperspektiven von Medizin und Schule sind nicht immer
identisch
– Versetzung in die nächste Klasse oder längere Therapie und deshalb
Wiederholung der Klasse?
– Überschneidung von Therapiezielen und Prüfungsterminen
– Beendigung der klinischen Behandlung nicht gleichbedeutend mit
„geheilter“ Entlassung in die Schule
•
Beschäftigung der Schulen mit dem Thema (psychische)
Erkrankung und Schule
– Pilotprojekt: „Ansprechpartner für chronisch Kranke an Schulen“
– Ablaufplan für Schüleraufnahme in die KJP bis zur Rückführung in die
Schule
•
Nachteilsausgleich
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Sonderpädagogische Dienste
•
Angebot von 3 LehrerInnen der Schule in der KJP für die
Region RT / TÜ (7 Std.)
•
Medizinischer Hintergrund durch
Besprechungsmöglichkeiten mit Ärzten und Psychologen
der KJP
•
Beratung von Schulen bei der Suche nach Lösungswegen
im Umgang mit Schülern, die krankhafte Auffälligkeiten
vermuten lassen (Keine Diagnose durch Lehrerinnen!)
•
Unterstützung / Moderation bei Besprechungen zur
Hilfeplanung
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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Warum? – Wozu?
Wozu lernen Schüler also?
>> Für das Zukünftige, für das, was vor ihnen liegt!
Was aber, wenn diese Zukunft durch existentielle Bedrohungen
bzw. Erkrankungen massiv gefährdet wird?
Schule ist gerade im Kontext von Beeinträchtigung und
Erkrankung die „Nabelschnur zur Zukunft“.
Denn:
Solange ein Kind lernt, arbeitet es zugleich auch an seiner
Zukunft bzw. an dem, was vor ihm liegt.
Nach: Martina Hoanzl: Unterricht als Nebensache? Ringvorlesung an der Fakultät für Sonderpädagogik
Reutlingen – in Kooperation mit der Schule für Kranke am UKT, Wintersemester 2010/11
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
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