close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

1 Enterprise 2.0: E-Mail was ist das? Wenn es um die Zukunft

EinbettenHerunterladen
Enterprise 2.0: E-Mail was ist das?
Wenn es um die Zukunft unserer digitalen Arbeitswelten geht, ist derzeit das Thema Enterprise
2.0 in aller Munde. Was verbirgt sich dahinter? Man könnte die Antwort kurz und prägnant so
formulieren. Bisherige Datenfriedhöfe, wie Fileserver oder volle E-Mail Accounts sollen bald der
Vergangenheit angehören, weil sie von neuen (Social-)Collaborationsformen in den Unternehmen
abgelöst werden. Warum?
Kopfarbeiter und ihre Unternehmen haben in den vergangen Jahren unter großer Anstrengung
Projekte zum Thema Wissenteilen, Wissenvermittlung und Know How Transfer betrieben.
Gelungen ist es den Wenigsten. Geblieben sind Datenfriedhöfe, genervte und teilweise
orientierungslose Mitarbeiter und Führungskräfte.
Wie kann es besser gehen? Eine erste wichtige Voraussetzung ist der Einsatz adäquater Wissensund Collaborationsplattformen, die die entscheidende Schnittstelle von Mensch zu Mensch
fördern. Wissen und Know How „läuft“ nicht in Daten, sondern in den Köpfen der Mitarbeiter
jedes Unternehmens! Einige Unternehmen haben das verstanden und die ersten Schritte in
Richtung Enterprise 2.0 gemacht. Die Deutsche Telekom beispielsweise arbeitet mit JAM´s.
Online Foren, in denen weltweit alle Mitarbeiter zu einer Problemstellung Kollegen einladen und
best practices erarbeiten können. Das funktioniert ganz ohne E-Mailverkehr und
Projektsitzungen.
Die Schweizer UBS hat in einigen Abteilungen bereits beobachten können, wie die Nutzung von EMails als Kommunikationsmedium an Bedeutung verliert, weil gerade junge Mitarbeiter andere
Collaborationsmedien nutzen. Wenn man diesen und anderen Institutionen Glauben schenken
darf, wird in den nächsten 4 Jahren der Status einer Email ähnlich eines Faxes sein. Das bereits
durch Zahlen belegbar: das Datenvolumen in sozialen Netzwerken war im Jahre 2011 bereits
höher, als das E-Mail Aufkommen. (Quelle: VATM-Jahrbuch 2011/2012)
Kommunikation und Wissenstransfer der Unternehmen soll künftig also über andere Plattformen
laufen, als über das Medium E-Mail oder das Word Dokument auf dem Rechner. Allerdings muss
auch das gelernt sein bzw. werden. Bisher werden Mitarbeiter von E-Mails und Informationen per
Push-Funktion täglich überschüttet, allein das überfordert einen Großteil der Menschen in
Unternehmen und hält sie nicht selten von ihren eigentlichen Aufgaben ab. Die gute Nachricht ist,
dass dies künftig nicht mehr der Fall ist, die schlechte: die Mitarbeiter brauchen künftig noch
mehr Selbstlern- und Selbstmanagement Kompetenz. Warum? Anfragen und Arbeitsaufträge
landen nicht mehr ohne weiteres per E-Mail auf dem virtuellen Tisch der Mitarbeiter. Der
Kopfarbeiter und Experte der Zukunft sucht und priorisiert seine Ideen und Arbeitsinhalte
zeitgleich in vielen Plattformen.
1
Unserer Einschätzung nach dauert es noch etwas, bis die E-Mail wirklich ausgedient hat.
Unternehmensentscheider sollten jedoch jetzt schon die Gelegenheit nutzen, um Mitarbeiter und
Führungskräfte an Enterprise 2.0 heranzuführen. Das funktioniert problemlos mit Messenger
Systemen und Social Media Seiten, auf denen Expertenwissen ausgetauscht werden kann.
Wichtig ist, dass es auch hier Anleitung und Anreize gibt, um das neue Arbeiten ausprobieren zu
können.
2
Document
Kategorie
Internet
Seitenansichten
5
Dateigröße
90 KB
Tags
1/--Seiten
melden