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Der Status quo in Sachen „Wissen“ und was die - New Business

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DAS MAGAZIN FÜR UNTERNEHMER
Wirtschaft und Bildung
Der Status quo in Sachen „Wissen“ und
was die heimische Bildung noch benötigt
Top-Thema
Innovatives Bildungs- und
Personalmanagement
Energiesparen
Die aktuellsten Trends
in diesem Heft
Innovative Industrie
Elektrotechnik, Engineering,
Regelsteuerung
NR. 01/12, FEB 2012, 3,60 EURO
P. B. B., VERLAGSPOSTAMT
+ ABSENDER: A-1060 WIEN
OTTO-BAUER-GASSE 6
POS ZULASSUNGSNUMMER
02Z030969M
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DAS MAGAZIN FÜR UNTERNEHMER
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BUSINE
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EXPORT today und NEW BUSINESS News sind ein Service der NEW BUSINESS Verlag GmbH
Editorial
ist Auch die bildung vergänglich?
llround-Genie, multitasking-fähiger Mitarbeiter, kompetent, flexibel, schnelle Auffassungsgabe und eine geballte Ladung Soft
Skills wäre auch nicht schlecht: So oder so
ähnlich könnte das Profil eines potenziellen Mitarbeiters
für ein renommiertes Unternehmen lauten. Was nötig
ist, um den Mitarbeiter 2.0 für das eigene Unternehmen
zu finden, welche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen
heutzutage „en vogue“ sind und inwieweit das erworbene Wissen „ablaufen“ kann, lesen Sie in der aktuellen
Coverstory. Ja, Sie haben richtig gelesen: Das erworbene
Wissen kann „ablaufen“. Nichts ist für die Ewigkeit
bestimmt, auch nicht unser Wissen. Ziemlich frustrierend, wenn man bedenkt, wie viel Zeit, Herzblut und
Nerven einem Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen
kosten können. Laut einem Forschungsbericht des
Instituts für Bildungsforschung und Wirtschaft gehen
Experten davon aus, dass das erworbene Wissen in
einem Zeitfenster von zehn Jahren „veraltet sein könnte“.
Keine Panik an dieser Stelle: Man kann dem Wissensablauf entgegensteuern. Deshalb sei es umso wichtiger,
„die Lernfähigkeit und die Lernbereitschaft aufrechtzuerhalten“, so Mag. Kurt Schmid, Verfasser der Studie.
A
Passend zum Thema Aus- und Weiterbildung öffnet
Österreichs größte Bildungsmesse, die BeSt, vom 8. bis
11. März in der Wiener Stadthalle ihre Pforten und gibt
noch unentschlossenen jungen Menschen auch heuer
wieder die nötige Orientierungshilfe bei der Berufs- und
Studienwahl. Apropos Hilfestellung: Auch die Energiesparmesse in Wels ist heuer wieder
vertreten: Vom 2. bis 4. März
können sich Besucher ausgiebig
zum Thema nachhaltige Energie und effizienten Stromverbrauch informieren.
Reinhard Dorner
Alexandra A. Nemeth
Im Innovationsteil finden Sie
diesmal gelungene Best-practice-Beispiele aus den Bereichen innovative Industrie und Elektrotechnik.
Auch NEW BUSINESS setzt Innovationen: Das Magazin
für Unternehmer erscheint jetzt in neuem Outfit und
geht auch hier mit der Zeit: Nebst neuen Rubriken, wie
zum Beispiel „Menschen & Karrieren“ oder auch „Lifestyle“, bietet das Heft einige Augenschmäuse, die Sie
sich, liebe Leser, auf keinen Fall entgehen lassen sollten!
Wir danken unseren Lesern und Partnern ganz herzlich
für ihre Treue und hoffen, dass das neue NEW
BUSINESS-„Kleid“ gefällt.
Viel Spaß beim Schmökern, Durchblättern und Lesen
wünscht Ihnen
Ihre Chefredaktion
impressum
medieneigentümer, herausgeber- und redaktionsadresse: New Business Verlag GmbH, A-1060 Wien, Otto-Bauer-Gasse 6,
Tel.: 01/235 13 66-0, Fax-DW: -999 • geschäftsführer: Lorin Polak (DW 300), lorin.polak@newbusiness.at
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abos@newbusiness.at • vertrieb: Morawa Pressevertrieb, A-1140 Wien • verlagspostamt: A-1060 Wien
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NEW BUSINESS fördert die Multiple Sklerose Gesellschaft Österreich, das Österreichische Hilfswerk, die Special Olympics sowie die
Initiativen „Business School Games“ und „Schüler für Schüler – Kunstschätze(n) unter dem Hammer“.
Februar 2012 | NEW BUSiNESS
03
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16
26
08
06 Menschen & Karriere
24 Product-Shots
28 AutoBank „kann mehr“
08 Kompetenz ahoi
26 Hoteltipp
91 Cartoon
Wachstum mit Verantwortung – wer
hat welchen Karrieresprung gemacht
Die Macht des Wissens ist in Zeiten
wie diesen die einzige Rückversicherung. Weiterbildung 2.0 ist angesagt
Innovation und Design in einem – die
neuen Produkte auf dem Markt
Das Familien Erlebnis Hotel Post****
in Unken im Salzburger Land – Action
& Entspannung pur
Österreichs führende Bank in Sachen
Finanzierungsfragen im Autohandel
NEW BUSINESS zeigt den neuesten
Wirtschafts-Cartoon des deutschen
FAZ-Karikaturisten Kai Felmy
13 Statements
Was Experten zur österreichischen
Wirtschaft & Bildung zu sagen haben
16 Porträt
Interessante Persönlichkeiten aus der
Wirtschaft: Eugene Kaspersky
Journal für InnovatIo , technIk & ndustrIe
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Best of Innovations
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19 Informationsmanager 2.0
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Konjunkturerhebung im produzierenden Bereich erstmals ohne Papier
Die neuesten Sachbuch-Highlights
für diesen Monat
22 Lifestyle
Die neuesten Lifestyle-Highlights
für den Monat Februar
04 NEW BUSiNESS | Februar 2012
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20 Büchertipps
Schwerpunkt:
Innovative Industrie
auf 24 Seiten
Österreichs Top-Highlights
04
10
Interessantes in dieser Ausgabe
High Quality der Elektronikindustrie
Anspruchsvolle Sensortechnologie
Frauen in der Technik
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29
WELS:
48 Energiesparen „en vogue“
Zum 28. Mal öffnet die Welser
Energiesparmesse ihre Pforten –
diesmal vom 29. Februar bis 4. März
54 Vorbildlicher Klimaschutz
REHAU Gruppe mit Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums
ausgezeichnet
58 100 Millionen Gründe
Schulangst hat Einfluss auf den
Lernerfolg – Studie LernQuadrat
40 Kompetenz 2.0
Die Welt der Social Media – so ist
auch Ihr Unternehmen gewappnet
BEST:
29 Entscheidungshilfen top
Vom 8. bis 11. März ist die Bildungsmesse wieder am Start – und zwar in
der Wiener Stadthalle
34 Bundessozialamt-Projekte
40 verschiedene Projekte präsentieren ihr Angebot – BeSt barrierefrei
42 Bildung ist Zukunft
DHL Express kooperiert mit der
Vienna Business School Mödling
44 IT-Nachwuchs boomt
ACP – junge Menschen dürfen nach
der Lehre im Unternehmen bleiben
46 FSTS
Gesellschaft für Studienreisen garantiert für Erfolg durch Fremdsprachen
Auch 2012 schüttet der Bund Fördermillionen aus – Ziel: nachhaltige
thermische Sanierung von Gebäuden
60 Energie sparen
Kostenloser „Öko-Haushaltsplaner“
hilft, Energiekosten zu sparen
62 Lebensqualität ahoi
Dank „Clever lüften“ ist
Energiesparen einfach
64 „The wind of change“
2012 bringt einen kräftigen
Ausbauschub in Sachen Windkraft
66 Barfuß durch Korallensand
Wie ein österreichischer Unternehmer
ein energieeffizientes Luxus-Hotel auf
Sansibar gründet
61
12
Konjunkturbarometer 2012
Neues aus der Regelsteuerung
Top-Engineering aus Österreich
und vieles mehr …
Februar 2012 | NEW BUSiNESS
Fotos: aprentas, Kaspersky, Hotel Post, Ematric, Uschi Dreiucker/Pixelio, Universität Magdeburg, BEST, energetica
36 „Fürchte dich nicht“
05
MENSCHEN & KARRIEREN
BANK AUSTRIA
Gerald Wunderer
Eine sehr umfassende und spannende Position hat Dr. Gerald Wunderer, 34, als Abteilungsleiter für Multi Channel Banking und
Customer Relationship Management bei der
Bank Austria inne. Seine Aufgabengebiete
umfassen die übergreifende Entwicklung
und Steuerung der Direktkanäle Online,
Mobile, Callcenter, Self-Service-Bereiche
sowie die Kundendatenanalyse und Kampagnensteuerung für die Division Privatkunden,
K lein - & Mi t telb e triebe (PKMB). Wunderer ist für 25 Mitarbeiter verantwortlich
und berichtet direkt an
den Vorstand PKMB.
Zuletzt war Wunderer
neun Jahre bei der
internationalen Strategieberatung Booz & Company tätig. Zuvor
sammelte der gebürtige Niederösterreicher
zahlreiche Erfahrungen in den Bereichen
Beratung, Investment Banking etc. bei namhaften Unternehmen wie J.P.Morgan und
Procter & Gamble.
■
PHOENIX CONTACT
Thomas Lutzky
Seit 1. Dezember 2011 Geschäftsführer der
Phoenix Contact-Gruppe in Österreich (Standorte Linz, Graz, Wien) und mit vollem Eifer
und Spaß dabei: Thomas Lutzky, 42 Jahre alt.
Der neue Geschäftsführer verkörpert geradezu den Firmenslogan des weltweit
agierenden Familienunternehmens „Inspiring Innovations“.
Die Suche nach dem
neuen Geschäftsführer
dauerte über ein Jahr lang, heißt es aus der
Marketingabteilung. Das Warten wird belohnt,
denn in fünf Jahren sieht sich der charismatische Geschäftsmann natürlich weiterhin bei
Phoenix Contact und er hat vieles vor, unter
anderem „Innovationen der Zukunft schon
heute mitzuentwickeln und auf den Markt
zu bringen“. Mit dem „tollen Phoenix ContactTeam an meiner Seite wird das auch gelingen“, so Lutzky.
■
06 NEW BUSINESS | FEBRUAR 2012
Horst Pirker verstärkt das Führungsteam
beim international agierenden Recyclingunternehmen Saubermacher.
Wachstum mit Verantwortung.
uwachs im Vorstand bei
Saubermacher. Mit der Bestellung von Horst Pirker
zum Vorstandsvorsitzenden
soll der Expansionskurs des österreichischen Unternehmens weiterhin
gesichert sein.
Mit Pirker verstärkt einer der führenden
Manager Österreichs das international
operierende Unternehmen für Entsorgung und Verwertung. Hans Roth
setzt als Eigentümer weiterhin auf das
Prinzip Wachstum mit Verantwortung,
denn die Abfallwirtschaft steht in den
Z
nächsten Jahren vor enormen Herausforderungen.
Trotz Krisenstimmung und Rezession
hat die Führungscrew des Saubermachers bewiesen, dass das Prinzip auch
in schwierigen Zeiten tragfähig ist. Nicht
zuletzt dank der stabilen Mannschaft
von mehr als 4.200 Mitarbeitern wuchs
Saubermacher in den letzten drei Jahrzehnten kontinuierlich.
Mit dem neuen Vorsitzenden des Vorstandes Horst Pirker wird zusätzliche
Energie ins Unternehmen geholt. Hans
Roth wird sich als Eigentümer, Vorsit-
MENSCHEN & KARRIEREN
Qualitativer Wachstumskurs
»In den nächsten Jahren wollen wir gemeinsam die Expansion des
Unternehmens in den CEE-Ländern vorantreiben und als Vorstände
gemeinsam mit den Eigentümern den qualitativen Wachstumskurs
erfolgreich fortsetzen.«
Horst Pirker, Vorstandsvorsitzender Saubermacher
achten darauf, dass die SaubermacherWerte und Ethik-Leitlinien weitergelebt
werden.“
Starkes Team für den Erfolg
Vorstand Saubermacher:
Frank Dicker, Hans Roth,
Horst Pirker, Erhard
Schmidt (v.l.n.r.)
zender des Aufsichtsrats und Partner in
der strategischen Ausrichtung des Unternehmens weiterhin voll einbringen.
Fotos: Saubermacher, beigestellt
Erfahrener Stratege
Der neue CEO Horst Pirker hat als Aufsichtsrat und strategischer Ratgeber des
Saubermachers bereits seit sechs Jahren
hervorragend mit dem Führungsteam
zusammengearbeitet. Ihn zieht es auch
aus privaten Gründen wieder in die Steiermark. Er hat deshalb dieses langfristige
Engagement bei Saubermacher angenommen. Er gilt als erfahrener Stratege
und kennt die Marktsituation in den für
Saubermacher wichtigen CEE-Ländern.
Hans Roth: „Es war mir eine persönliche
Herzensangelegenheit für Saubermacher,
mein Lebenswerk, eine unternehmerische Persönlichkeit zu fi nden, die in
der Vergangenheit gezeigt hat, dass sie
ein Unternehmen sehr gut aufbauen
kann und fähig ist, Saubermacher auf
dem bisherigen Niveau weiterzuentwickeln. Dabei setzen wir weiterhin auf
verantwortungsvolles Wachstum und
Die erfahrenen Vertriebs- und Finanzvorstände Frank Dicker und Erhard
Schmidt sowie die vielen großartigen
Führungskräfte und Geschäftsführer
im In- und Ausland, die sich in den vergangenen Jahren als Führungsteam
durch eine ausgezeichnete Arbeit und
Kundenzufriedenheit bewährt haben,
werden mit Horst Pirker um eine weitere
starke Führungskraft bereichert. Gemeinsam wird dieses Vorstandsteam
auf breiter Ebene die Entwicklungen in
Zentraleuropa weiter vorantreiben.
Saubermacher will auch zukünftig sein
Umsatzvolumen deutlich steigern. Mit
solider Bilanz- und Ertragsstruktur verfügt das Unternehmen über eine starke
Basis. Zudem sind große Investitionen
geplant, die in innovative Projekte fließen
sollen. „Gemeinsam wollen wir Österreich als das Ökologieland Nummer eins
im Ausland positionieren“, erklärt Hans
Roth.
MM
SONY ERICSSON
Gerhard Sturm
Vice President, Head of Central Europe – so
darf sich Gerhard Sturm jetzt nennen. Er ist
seit 2006 im Unternehmen tätig und bekleidete zuletzt die Position des General Managers für Spanien und
Portugal. Ab sofort ist
Sturm für Sony Ericsson Central Europe
(Sony Ericsson CU CE,
„Customer Unit Cent r al Euro p e“) mit
Hauptsitz in Düsseldorf, das sich aus insgesamt 19 Ländern zusammensetzt, zuständig: Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen,
Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien,
Kosovo, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Rumänien,
Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien,
Ungarn. Der 38-jährige Oberösterreicher
studierte unter anderem Betriebswirtschaft
an der Universität Innsbruck und der Paris
Dauphine in Frankreich. „Ich freue mich auf
meine neue Position insbesondere in dieser
aufregenden Unternehmensphase.“
■
AMERICAN EXPRESS ÖSTERREICH
Anita Pruckner
Neben Silvia Steinacher und Edward Schiller
ist Anita Pruckner, Director & Head of Consumer Card Austria, zur
Geschäftsführerin von
American Express Österreich bestellt worden. Nachdem Steinacher Ende März in
den Ruhestand wechseln wird, übernimmt
Pruckner die Funktion
des Country Manager Österreich. Sie startete
ihre Karriere beim Finanzdienstleistungsunternehmen 1991 im Marketing. 1994 wechselte sie das Unternehmen, jedoch nicht ihr
Spezialgebiet. Nach fünf Jahren in leitenden
Positionen kehrte sie als Marketingleiterin
und Mitglied des Country-Executive-Teams
zu American Express zurück. 2008 wurde
Pruckner die Leitung für den Geschäftsbereich der Privat- und Small-Business-Karten
überantwortet und zur stellvertretenden
Geschäftsführerin ernannt.
■
FEBRUAR 2012 | NEW BUSINESS
07
WIRTSCHAFT & BILDUNG
Heutzutage muss ein Mitarbeiter
eines renommierten Unternehmens
der reinste Allrounder sein.
Social Skills, Anwendung von
spezifischen Kenntnissen,
Flexibilität und vieles mehr muss
der Mitarbeiter 2.0 können. Kann
das erworbene Wissen „ablaufen“?
Kompetenz ahoi. Von
08 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
WIRTSCHAFT & BILDUNG
TEXT ALEXANDRA AURELIA NEMETH • FOTO DIGITALPRESS/FOTOLIA.COM
der Macht des Wissens.
FEbruar 2012 | NEW BUSINESS
09
WIRTSCHAFT & BILDUNG
ine Investition in Wissen bringt immer noch
die besten Zinsen.“ Benjamin Franklin, Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler, hat 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung mit unterzeichnet. Wäre er
ohne profunde Ausbildung so weit gekommen? Wohl
kaum. Das Wissen scheint in Zeiten wie diesen die
einzig sichere Anlage zu sein – sogar Benjamin Franklin
wusste das.
Was ein Mitarbeiter heute alles können muss, um einen
guten Job zu bekommen, der ausreichend dotiert ist,
wo Weiterbildungsmaßnahmen – insbesondere – seitens
E
Der Mitarbeiter
2.0 muss heute
mehr können,
als fachlich top
zu sein.
des Arbeitgebers angeboten werden usw., gleicht der
viel zitierten Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Und
dennoch: Um am Markt langfristig bestehen zu können,
reicht es bei Weitem nicht aus, langjährige Kompetenz
in einem oder mehreren Fachgebiet(en) aufzuweisen.
Sogenannte Soft Skills spielen längst eine tragende
Rolle auf dem Arbeitsmarkt, nicht nur in Österreich.
Soft Skills 2.0
„Grundsätzlich sind relevante Fachkenntnisse und
Fertigkeiten im jeweiligen Berufsfeld wichtig“, sagt
Mag. Kurt Schmid vom Institut für Bildungsforschung
und Wirtschaft (ibw). Soft Skills sind nicht gleich Soft
Skills. Schmid geht davon aus, dass auf Soft Skills heutzutage zwei Einflusskräfte wirken: Zum einen spielt
10 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
„die Größe und interne Organisation des jeweiligen
Unternehmens eine tragende Rolle. So ist Multitasking
in Klein- und Kleinstbetrieben sicherlich sehr wichtig,
da in größeren Firmen die Arbeitsabläufe durch Projektund Teamarbeit gekennzeichnet sind, d. h. die Arbeit
bereits im Team aufgeteilt wird.“ Auch geht Schmid
davon aus, dass „von der Kundenstruktur ein erheblicher
Einfluss auf Soft Skills ausgeht“. Denn es macht einen
Unterschied, „ob ein Installateur auf einer Großbaustelle arbeitet oder hauptsächlich im Privatkunden-Bereich
eingesetzt wird. Das heißt derselbe Beruf erfordert deutlich unterschiedliche Soft Skills bezüglich der Kundenorientierung.“
Doch welche Soft Skills sind heutzutage besonders von
Relevanz? Im ibw-research-brief, Ausgabe Nr. 45, vom
Juli 2008 werden drei Gruppen von Soft Skills unterschieden:
n Soft Skills, auf die alle Unternehmen (unabhängig vom
konkreten Beruf) bei der Auswahl von Mitarbeitern
großen Wert legen, wie z. B. Arbeitsmotivation/Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit,
Teamfähigkeit (…)
n Soft Skills, die in vielen (aber nicht allen) Berufen ein
wichtiges Auswahlkriterium darstellen: unternehmerisches Denken & Agieren, Kundenorientierung,
Hygienebewusstsein und einiges mehr
n Soft Skills, die nur in einer ausgewählten Anzahl von
Berufen bei der Rekrutierung ein wichtiges Auswahlkriterium sind: Management- und Führungsfähigkeiten, analytisches und kritisches Denkvermögen,
hohe schriftsprachliche Kompetenz, physische Attribute (Fitness) usw.
Kann man Soft Skills erlernen? Das ist die große Preisfrage. Laut einer ibw-Unternehmens- und Expertenbefragung (2007) werden „Soft Skills überwiegend als
persönliche Disposition gesehen und sind daher nicht
hinreichend durch Tests validierbar“. Genauer: Es bestehen „gewisse Grenzen der Erlernbarkeit von Soft
Skills“. Inwieweit also Soft Skills bei einem „Individuum
tatsächlich als Kompetenzen in Erscheinung treten,
hängt von der jeweiligen Biografie und jenen Handlungsmöglichkeiten ab, die von einem Individuum als
solche erkannt und ergriffen werden“.
Auch kann man die eigenen Soft Skills selbst einschätzen. Zum Beispiel werden von Personalberatungen
interaktive Selbsttests angeboten. In sogenannten JobChecks, Self Assessments oder Interactive-Tests werden
meist auf Basis arbeitspsychologischer Methoden Fähigkeiten und Interessen sowie die daraus entstehenden
Chancen für die berufliche Zukunft ermittelt. Experten
zufolge kann eine solche Investition durchaus lohnend
sein. Denn wer sein Profil und damit seine Stärken und
Schwächen kennt, kann sich besser in Bewerbungsgesprächen oder im täglichen Berufsleben verkaufen.
WIRTSCHAFT & BILDUNG
Wissen ist nicht
Fotos: Network4people, ibw, cjd, TU Graz, Mein Salzburg, bilderbox, GTZ, WBS, SPÖ Hall
für die Unend-
Hat unser Wissen ein Ablaufdatum?
Unternehmen profitieren von Auslandsaktivitäten
Forscher gehen davon aus, dass gewisse Wissensbestände ein Ablaufdatum haben. Deshalb sei es umso
wichtiger, „eine entsprechende Lernbereitschaft an den
Tag zu legen“, so Schmid.
Dies sei eine „wichtige Gegensteuerung der Entwertung
des Wissens“. Auch aus dem ibw-Forschungsbericht Nr.
144 „Zum Nutzen der Weiterbildung“ geht hervor, dass
es „wenig Informationen darüber gibt, in welcher Geschwindigkeit sich verschiedene ,Arten von Wissen‘
entwerten (z. B. infolge technologischer Innovationen)
sowie ob sich die Entwertung von Wissen auch nach
Beschäftigungs-/Berufsgruppen unterscheidet“. Die
Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass sich
erworbene Skills nach bereits zehn Jahren entwerten.
Fazit: Eine stetige Wissensaneignung und Weiterbildung
beugt dem Wissensverlust vor.
Szenenwechsel.
Die Basis zur Weiterbildung, nämlich die Ausbildung,
erhält man in der Schule. Hier geht Schmid von einigen
Stärken, aber auch Schwächen des österreichischen
Schulsystems aus. Er sieht „einen hohen Anteil vollberuflicher Qualifizierung schon auf der Sekundarstufe
II (BMS, BHS, Lehre)“. Dies schafft nicht zuletzt Vorteile
beim Übertritt in den Arbeitsmarkt. Eine der Schwächen
in Österreich ist das Problem der „nicht vorhandenen
Verzahnung von Erstausbildung und Weiterbildung.
Dies gelingt aber anderen Ländern auch nicht“, gibt
Schmid zu bedenken.
Internationalisierung ist für viele Unternehmen kein
bestimmt.
Fremdwort mehr. Deshalb sind die „internationale
Handlungskompetenz einerseits, aber auch Selbstständigkeit und unternehmerisches Denken eines Mitarbeiters von größter Bedeutung“, so Schmid. Begründung:
„Klassische 9-to-5-Jobs mit ausführenden Tätigkeiten
,nach Vorgabe von oben‘ werden immer weniger.“
Der ibw-Forschungsbericht Nr. 152 „Außenwirtschaft
und Humanressourcen“ zeigt, dass „rund zwei Drittel
aller Beschäftigten in Unternehmen mit Auslandsaktivitäten tätig sind“.
In Summe betrifft dies
rund 500.000 Beschäftigte.
Deren Qualifikationen und
GUT ZU WISSEN
Kompetenzen bilden daher
„New Skills“ voraus
eine wichtige Basis für den
Das Arbeitsmarktservice Österreich
Wirtschaftsstandort Öster(AMS) hat im Oktober 2009 ein „Stanreich.
ding Committee on New Skills“ eingeIm Bericht heißt es weiter:
setzt. Ziel: Zeiten der krisenbedingten
„Zwar sind erwartungsgebetrieblichen Unterauslastung nutzen,
mäß Geschäftsführung/
um in Verbindung mit arbeitsmarktpoManagement am stärksten
litischen Unterstützungsmaßnahmen
mit internationalen GeArbeitskräfte (Beschäftigte wie Arbeitschäftsagenden befasst,
suchende) rechtzeitig auf kommende
aber auch im AdministraVeränderungen und Anforderungen
tions- und Vertriebs-/Vervorzubereiten.
kaufsbereich trifft dies für
Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise
viele Beschäftigte zu.“
der vergangenen Jahre wurde insbe-
Wissen hat ein Ablaufdatum
»Es gilt zu unterscheiden zwischen Schlüsselkompetenzen
und gewissen Fachkenntnissen. Die Lernfähigkeit und die
Lernbereitschaft sind wichtig zur Gegensteuerung der Entwertung des Wissens. Gewisse Wissens-,Bestände‘ veralten
somit und hier ist eine Anpassungsqualifizierung notwendig.«
Mag. Kurt Schmid, Institut für Bildungsforschung und Wirtschaft
lichkeit
sondere deutlich, dass Veränderungen
und Entwicklungen, die schon vor der
Krise wirksam waren, sich in den Unternehmen jetzt weiter beschleunigen.
Durch frühzeitige Antizipation dieser
Entwicklungen, auch mit den dann erforderlichen Qualifikationen Schritt zu
halten, ist das wesentliche Ziel des
„AMS Standing Committee on New
Skills“.
www.forschungsnetzwerk.at
FEbruar 2012 | NEW BUSINESS
11
WIRTSCHAFT & BILDUNG
Die Verzahnung
zwischen
Daher ist es von großer Relevanz, welche Kompetenzen
die jeweiligen Mitarbeiter aufweisen bzw. in ein Unternehmen einbringen. Dies betrifft nicht nur den Bereich
dung fehlt oft
Fremdsprachen- und interkulturelle Kenntnisse. Auch
gänzlich.
das Know-how über internationale Wirtschaftszusammenhänge, spezifische Kenntnisse und Soft Skills
aufgrund der Zusammenarbeit mit ausländischen
Partnerunternehmen sowie die Reisebereitschaft spielen eine nicht unwesentliche Rolle. Es gibt allerdings
Firmen, die ihr „Geschäftspotenzial im Ausland nicht
voll ausschöpfen. Demn ac h si nd d ie s r u nd
40 Prozent der Unternehmen in Österreich.“ In
INFORMATION
Absolutzahlen heißt das:
„Die ersten Erfolge sind da“
Ru nd 62.0 0 0 Fi r me n
Anlässlich des Jahreswechsels präsenschöpfen aufgrund mantierte die Bildungsministerin Dr. Claugelnder Kompetenzen
dia Schmied eine umfassende Liste
der Beschäftigten ihr Exder Änderungen im Bildungswesen.
portpotenzial nicht aus.
Dieses Jahr wird umgesetzt: „Nach
Ein ungeheurer Imageden vielen tiefgreifenden Reformen,
als auch Umsatzverlust,
die im Jahr der Bildungsoffensive 2011
wie sich herausstellt.
von der Neuen Mittelschule über die
Den n Ku r t S c h m id
Ganztagsschule bis zur neuen Obers p r i c ht i m i b w-Fo r stufe beschlossen wurden, werden wir
s c h u n g s b e r i c h t vo n
nun Sorge tragen, dass diese Innovatieinem „potenziellen jähronen auch gut in den Klassenzimmern
Erstausbildung
und Weiterbil-
ankommen. Zusätzlich zu den öffentlich breit diskutierten Reformen
bringen auch wichtige Strukturmaßnahmen, wie die Stärkung des Schulleiterprofils, das Qualitätsmanagement in der Schulaufsicht und v. a. die
Bildungsstandards, die 2012 erstmals
erhoben werden, einen Modernisierungsschub ins Bildungssystem. Die
ersten Erfolge sind da – bei den
berufsbildenden Schulen etwa hat
Österreich längst einen Fixplatz an
der Weltspitze. (...)“
12 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
lichen Exportentgang von rund 7,7 Milliarden Euro“.
Daraus lässt sich wohl ableiten, dass die Steigerung der
Exporterlöse die Kompetenzerhöhung der Mitarbeiter
bedingt und vice versa.
Und was nun?
„Stillstand ist der Tod“, singt auch Herbert Grönemeyer
in seinem Song „Bleibt alles anders“. Alles anders werden
kann nur, in dem man auch Taten folgen lässt. Sowohl
Unternehmen, die öffentliche Hand als auch die Mitarbeiter selbst sind hier gefragt. Doch die Bereitschaft zur
Weiterbildung allein reicht bei Weitem nicht aus. Bereits
80 Prozent der Firmen mit Auslandsaktivitäten haben
laut ibw-Forschungsbericht in irgendeiner Form Weiterbildungs- und/oder Rekrutierungsmaßnahmen gesetzt.
Ein Problem bleibt: „Der Widerspruch zwischen hohem
unternehmerischen Weiterbildungsengagement und
offenbar nach wie vor bestehenden Kompetenzmängeln
der Mitarbeiter ist möglicherweise auf ein nicht ausreichendes Ausmaß an Weiterbildung je Beschäftigtem
zurückzuführen.“ Damit ist klar: Alle Akteure sollten
sich pflichtbewusst an die Nase nehmen – Unternehmen,
Mitarbeiter, aber auch die öffentliche Hand im Bereich
Erstausbildung und Förderung von Weiterbildung. Denn
Internationalisierung und damit verbundene Kompetenzen werden in Zukunft viele Unternehmensbereiche
betreffen.
AN
Kinder als Opfer?
»Unsere Kinder sind nicht dümmer als die Kinder
in anderen Ländern, sondern Opfer eines antiquierten
Schulsystems.«
Dr. Hannes Androsch,
Initiator der Volksbegehren Bildungsinitiative
WIRTSCHAFT & BILDUNG
Fotos: JKU, Kepos, LIMAK
Innovative Aus- und Weiterbildung sind nach wie vor wichtige
Erfolgsfaktoren. NEW BUSINESS hat Experten zu dessen Wert
und Nutzen für die heimische Wirtschaft befragt.
Weiterbildung als Innovationsmotor.
DIPL.-ING.(FH) EVA ZÖSERL
Leiterin Zentrum für Fernstudien Steyr
Flexible und innovative Studienformen, die
ein Bachelor- oder Masterstudium neben
dem Beruf ermöglichen, sind heutzutage
ein absolutes Muss. Das zeigen alleine die
Zahlen der berufstätigen Studierenden an
der FernUniversität Hagen. 80 Prozent der
knapp 80.000 EinschreiberInnen gehen
neben ihrem Studium einem Beruf nach.
Das flexible, individuelle und effiziente
Angebot macht AbsolventInnen von Fernstudien zu gefragten
Arbeitskräften in
Wirtschaft und Verwaltung. Neben dem
Erwerb fachlicher
Kompetenzen werden v. a. Eigeninitiative, Selbstständigkeit,
Team-, Planungs- und
Organisationsfähigkeit gefördert – wichtige Anforderungen, die Unternehmen von
ihren MitarbeiterInnen fordern, um
leistungs- und konkurrenzfähig zu sein.
Auch aus regionaler Sicht bietet das Fernstudium einen Nutzen: Regionen, die aufgrund ihrer örtlichen Entfernung eine Abwanderung zu befürchten haben, können
durch Fernstudien aufatmen. Die Kaufkraft
bleibt in der Region und Unternehmen
können auf gut ausgebildete MitarbeiterInnen zurückgreifen. Ein Trend zum Fernstudium ist erkennbar – in den letzten fünf
Jahren wurde die Studierendenanzahl an
der FernUni Hagen fast verdoppelt.
■
den sogenannten „Soft
Skills“ weiterzuentwickeln.
Was so erfreulich klingt angesichts der
seit Jahrzehnten sinkenden Arbeitszufriedenheit, hat eine bedeutende Einschränkung. Es werden nur Mitarbeiter gefördert, die KEINE Personalverantwortung haben.
Während Unternehmen beteuern, den
Wert von sozialen Fähigkeiten bei Mitarbeitern und v. a. Führungskräften erkannt
zu haben, sind Investitionen in das Humankapital nach wie vor von eher untergeordneter Bedeutung. Die Frage nach der
sozialen Kompetenz ist bei vielen
Personalentscheidungen bestenfalls ein
Lippenbekenntnis, weil kaum messbar.
Tatsächlich ist aber genau der Mangel daran der Hauptgrund für fehlendes Engagement und Arbeitsunzufriedenheit von Mitarbeitern. Innovatives Bildungs- und Personalmanagement muss hier ansetzen.
Wenn laut aktuellen Studien zwei Drittel
der Mitarbeiter ihre Führungskräfte sofort
entlassen würden, kann man sich vorstellen, welches Potenzial für Unternehmen
hier in deren Entwicklung liegt.
■
UNIV.-PROF. DR.
WOLFGANG H. GÜTTEL
Dean LIMAK Austrian Business School
Innovatives Bildungsmanagement
verschränkt folgende Aspekte:
■ Individuelles Lernen und organisationales Lernen
■ Strategische Ausrichtung von Lernprozessen durch die Gestaltung von
passenden Lernarchitekturen
■ Externes Lernen und internes Umsetzen
Im Wesentlichen bedeutet das: Nur wenn
der Transfer gelingt, profitiert die Organisation bzw. nur wenn Lernen strategisch
gesteuert wird, profitiert die Organisation.
Die LIMAK hat mehr als 20 Jahre Erfahrung, um Lernarchitekturen nach strategischen Gesichtspunkten zu schaffen, die
einen Transfer des neu gewonnenen Wissens in externen Trainings
in die Organisation unterstützen. Wir
verfügen über
drei wertvolle
und über die
Jahre erworbene Kompetenzen: Transferorientierung,
Serviceorientierung und akademisches
State-of-the-Art-Wissen durch die Anbindung an die Johannes Kepler Universität
Trend 2012
ING. STEFAN GROS
Geschäftsführer KEPOS
In Wien fördert der WAFF Betriebe, die ihre Mitarbeiter unterstützen wollen, sich in
»Ein Trend zum Fernstudium ist erkennbar – in den letzten fünf Jahren
wurde die Studierendenanzahl an der FernUni Hagen fast verdoppelt.«
Dipl.-Ing. (FH) Eva Zöserl, Leiterin Zentrum für Fernstudien Steyr
FEBRUAR 2012 | NEW BUSINESS
13
Linz. Diese Kompetenzen nutzen uns, um
die Relevanz der Lernergebnisse für TeilnehmerInnen und Unternehmen zu gewährleisten.
■
PROF. DR. PETER LINNERT
Direktor Sales Manager Akademie
Das größte Kapital eines Unternehmens
sind dessen MitarbeiterInnen. Die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft und das
drastische Sinken der Halbwertszeit im Bereich der Bildung erfordern kontinuierliche
Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der
ArbeitnehmerInnen. „Sich für den Arbeitsmarkt zu rüsten“, ist nicht nur Aufgabe der
Berufstätigen selbst, sondern auch ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmen.
Investitionen in MitarbeiterInnen sind Investitionen in das Unternehmen und dessen Zukunft. Ermöglichen Unternehmen
ihren ArbeitnehmerInnen eine Weiterbildung, zeigen sie damit, dass ihnen ihr Personal „etwas wert“ ist und binden sie dadurch gleichzeitig an
die Firma. Die Sales
Manager Akademie
hat die Bedeutung
von gut ausgebildetem Personal
schon längst erkannt
und bietet seit über
30 Jahren ein breit
gefächertes Ausbildungsprogramm auf
hohem akademischen Niveau. Das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse und
Anforderungen von LehrgangsteilnehmerInnen führt zu einer hohen Zufriedenheits- und Erfolgsquote. Der enge Praxisbezug lässt sowohl Unternehmen als auch
AbsolventInnen profitieren.
■
DR. GERHARD AUMAYR
Executive Dean SMBS
Die SMBS setzt auf ein systemisches und
ganzheitliches Managementverständnis.
Unternehmensfragen werden so immer
unter Berücksichtigung der Gesamtheit
des Unternehmens diskutiert und die
Entscheidungsfaktoren der Führungskraft
anschaulich dargestellt. Ein Beispiel: Die
Gesundheit jedes Unternehmens ist nach
dem Malik Management System® im
14 NEW BUSINESS | FEBRUAR 2012
Spannungsfeld der Bereiche Strategie,
Kultur und Struktur eingebettet. Die Führungskraft balanciert diese Faktoren durch
Entscheidung und Sicherstellung der Umsetzung. Allein die Struktur ist ein Kapitel
für sich: Welche Struktur, welche Organisationseinheiten sichern die bestmögliche
Effektivität? Herkömmlich denkt man sofort an das Organigramm: Doch sind im
Organigramm weder die notwendigen Koordinationsmaßnahmen noch die Ausrichtung auf Strategie und gebotene Veränderungen in der Unternehmenskultur ablesbar. Das Malik Viable System Model®
(VSM®) ist ein
Modell für die
Diagnose und
Gestaltung von
Unternehmensstrukturen. In
kurzer Zeit sind
sind vorbei.
Unternehmen
müssen eine
proaktive Strategie verfolgen, die nicht
nur heutige Bildungsbedürfnisse abdeckt,
sondern vorausschauend zukünftige Herausforderungen enthält. Ganzheitlichkeit
bedeutet einen Fokus auf die ständigen
Bildungsbegleiter zu legen, anstatt nur in
jetzige Bildungstrends zu investieren –
Probleme und
Lösungen
formuliert, die dem Unternehmen die
Optimierung der strukturellen Einheiten
ermöglichen.
■
setzung für Erfolg in der globalisierten
Wissensgesellschaft.
eine Falle, in die zu viele Firmen tappen.
Letztendlich ist Internationalität das Um
und Auf. Angefangen von soliden Sprachkenntnissen bis hin zu internationaler Verhandlungssicherheit, wie FSTS Sprachreisen sie durch Seminare ermöglicht, ist interkulturelles Verständnis wichtige Voraus■
HELMUT HAMPEL
Geschäftsführer FSTS
In der globalisierten Wissensgesellschaft
ist innovatives Bildungsmanagement nicht
nur wichtige Unternehmensfunktion, sondern repräsentiert die primäre Währung
eines jeden Unternehmens am Marktplatz.
Erfolg oder Misserfolg entscheidet sich
hier. Je schwächer der Bildungswechselkurs, desto schwächer die Positionierung
der Firma in den Augen der Mitarbeiter,
Partner und Kunden.
Innovatives Bildungsmanagement ist proaktiv, ganzheitlich und international. Die
Zeiten, in denen Firmen bei Bildungsengpässen ad hoc Weiterbildung zukaufen,
Aktion erfordert Reaktion
»Sich für den Arbeitsmarkt zu rüsten, ist nicht nur Aufgabe der Berufstätigen, sondern auch ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmen.«
Prof. Dr. Peter Linnert, Direktor Sales Manager Akademie
Fotos: Hohe Warte, SMBS, FSTS, JKU
WIRTSCHAFT & BILDUNG
Fotos: Bfi, H & K Private Academy, FH Tulln
WIRTSCHAFT & BILDUNG
DIREKTORIN ULRIKE HOLZER
Geschäftsführerin & Schulinhaberin
Die H&K Private Academy Informatikschule ist eine berufsbildende mittlere Schule
(BMS) mit Öffentlichkeitsrecht, die eine
Kombination aus kaufmännischer und
EDV-orientierter Ausbildung anbietet!
Am modernen Arbeitsmarkt werden vor
allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
nachgefragt, die über unternehmerischen
Weitblick
verfügen und
die neuen
Informationsund Kommunikationstechnologien einwandfrei
beherrschen.
Zentrale Aufgaben der H&K Private Academy: Organisation von fächerübergreifendem Block- und Projektunterricht. Ausrichtung eines lernergebnisorientierten
sowie problem- und handlungsorientierten Unterrichts durch praxisorientierte
Ausbildung. Vermittlung von Schlüsselkompetenzen. Anwendung neuer Lehrund Lernformen zur Verbesserung der Bildungsstandards. Erziehung zu selbstverantwortlichen Arbeitsweisen. Individuelle
Höherqualifizierung und Förderung der
sozialen Kompetenz. Soziale Betreuung
Moderner Arbeitsmarkt ist wählerisch
»Am modernen Arbeitsmarkt werden v. a. MitarbeiterInnen nachgefragt,
die über unternehmerischen Weitblick verfügen und die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien einwandfrei beherrschen.«
Ulrike Holzer, Geschäftsführerin und Schulinhaberin H & K Private Academy
und Einzelcoaching. Qualitätssicherung
und Qualitätskontrolle durch regelmäßige
Unterrichtsevaluation. Vorbereitung und
Begleitung der Jugendlichen auf ihrem
Weg in das zukünftige Berufsleben. Kooperation mit Unternehmen der Wirtschaft
zur Vermittlung von Praktika und Jobs. ■
DIPL.-ING. BIRGIT HERBINGER
Studiengangsleiterin –
Biotechnische Verfahren FH Tulln
Biotechnologen sind in der Wirtschaft wie
in der Forschung gefragt. Mit dem Studium lernen Sie, die Kräfte der lebenden
Natur mit moderner Technologie zu nutzen. Sie erfahren, was es heißt, die Qualität von Nahrungsmitteln zu analysieren
oder Biokunststoffe zu produzieren. Sie
wissen, wie die Heilkräfte der Pflanzen in
der Medizin und in der Kosmetik genutzt
werden können, und lernen die Umwelt
effektiv zu schützen.
Das Bachelorstudium bietet eine breite
naturwissenschaftliche Grundausbildung.
Das Masterstudium der biotechnischen
Verfahren in
Tulln steht AbsolventInnen
facheinschlägiger Diplomoder Bachelorstudien offen.
Für alle zukünftigen Masterstudierenden bietet die FH eine kostenlose Summerschool an – Seminare und Laborübungen in den Bereichen Chromatografie, Spektroskopie und Fermentation
ermöglichen den optimalen Einstieg ins
Masterstudium. Am Studieninfotag am
23. 3. ab 14 Uhr werden Vorlesungen und
Mitmach-Stationen angeboten. Plaudern
Sie im Absolventencafé mit Absolventen
über ihren Berufsalltag und lernen Sie den
Campus Tulln kennen, wo sich eine innovative Biotech-Szene angesiedelt hat.
■
MAG. FRANZ-JOSEF LACKINGER
& DR. VALERIE HÖLLINGER
Geschäftsführer bfi Wien
Das bfi Wien zählt zu den führenden Anbietern der beruflichen Erwachsenenbildung.
Durchlässigkeit als Programm: Der Einstieg
ist auf jedem Bildungsniveau möglich, die
Angebote reichen von Lehrabschlüssen bis
zur Akademie für (angehende) Führungskräfte. Die Fachhochschule, die kaufmännischen und technisch-gewerblichen Schulen, Job-TransFair GmbH/gemeinnütziges
Integrationsleasing und EU-Projekte ergänzen das Portfolio. „Die Angebote der bfi
Wien Akademie bilden die wichtigsten
Querschnittsmaterien in einem Unternehmen ab. Innovationen sollten auf allen Ebenen vorangetrieben werden – und das nicht
erst bei rückläufiger Konjunktur. Für unser
Bildungsinstitut bedeutet das, innovative
Produkte zu entwickeln, die den Anforderungen in Unternehmen entsprechen, aber
auch zukünftige Trends aufspüren. Mit unserer Aus- und Weiterbildung unterstützen
wir die Unternehmen bei der Personalentwicklung“, darin sind sich Mag. Franz-Josef
Lackinger, Geschäftsführer, und Dr. Valerie
Höllinger, kaufm. Geschäftsführerin des bfi
Wien, einig.
■
FEBRUAR 2012 | NEW BUSINESS
15
Porträt
Eugene Kaspersky – ein Mann, der die
Computerwelt revolutionierte und ein
Stück sicherer machte.
Erfindergeist und Leidenschaft.
ls Eugene Kaspersky vor
mehr als 20 Jahren, genauer
gesagt im Jahr 1989, zum
ersten Mal einen Computer­
virus analysierte, hätte er sich nie er­
träumen lassen, dass aus diesem Inter­
esse einmal ein so großes Unternehmen
wird, das weltweit zu den erfolgreichsten
IT­Sicherheitsunternehmen zählt.
A
Lehrreiche Jahre
Seine berufliche Zukunft wurde bei Eu­
gene Kaspersky schon früh durch seine
Liebe zur Mathematik vorbestimmt.
Bereits zu Schulzeiten gehörte das Lösen
mathematischer Rätsel zu den Lieblings­
beschäftigungen des wissbegierigen
Eugene.
In den höheren Klassen besuchte er die
Schule des Moskauer Physikalisch­Tech­
nischen Instituts und verbrachte die
letzten zwei Schuljahre im Physikalisch­
Mathematischen Internat der Moskauer
Staatlichen Universität (MGU). Im Jahr
1987 machte er am Moskauer Institut für
Kryptografie, Telekommunikation und
Informatik seinen Abschluss als Inge­
nieur für Mathematik.
Doch das reichte dem ehrgeizigen und
wissenshungrigen Eugene noch nicht
und er studierte zusätzlich Kryptografie
und Computer­Technologie.
Zufall stand am Beginn
Nach seinem Studium war der junge
Ingenieur bis zum Jahr 1991 im Wissen­
schaftlichen Forschungsinstitut des
russischen Verteidigungsministeriums
tätig und hier kam es auch zum denk­
würdigen Augenblick, in dem sich Kas­
persky zum ersten Mal aktiv mit dem
Phänomen der Computerviren ausein­
andersetzte.
Im Jahre 1989 entdeckte er auf seinem
Arbeitsrechner den „Cascade“­Virus,
analysierte diesen daraufhin von Grund
auf und entwickelte daraus eine erste
Anti­Viren­Lösung. Auf diesem Ereignis
aufbauend begann Eugene Kaspersky,
Schadprogramme zu sammeln und ent­
sprechende Desinfizierungs­Module zu
entwickeln.
Effektiver Schutz als Antriebsmotor
»Der Wille, stets die neuesten Schädlinge abzuwehren und Sie vor
Gefahren aus dem Internet zu schützen, ist in mir und meinen Kollegen
so stark wie am ersten Tag. Auch in Zukunft werden wir wirkungsvolle und
innovative Methoden zur Bekämpfung von Cybercrime entwickeln.
So garantieren wir Ihnen zu jeder Zeit effektiven und bestmöglichen Schutz
– und unser Erfolg bestätigt uns in dieser oft zeitraubenden Arbeit.«
Eugene Kaspersky, Chief Executive Officer (CEO) von Kaspersky Lab
16 NEW BUSINESS | Februar 2012
Porträt
Februar 2012 | NEW BUSINESS
17
Porträt
Kaspersky
macht das
Internet mit
seinen
innovativen
ger Universität getestet wurde. AVP
erzielte ausgezeichnete Resultate und
übertraf alle populären Anti­Viren­
Programme bezüglich der Anzahl er­
kannter Viren.
Anti-Virusprogrammen
Welterfolg: Kaspersky Lab
sicherer gegen
Beflügelt von diesem Erfolg gründete
Eugene Kaspersky nach einigen Jahren
weiterer Forschungstätigkeit 1997 ge­
meinsam mit seiner Frau Natalya und
einem Expertenteam das Unternehmen
Kaspersky Lab. Aus dem Vorgänger
AVP entstand das heute weltbekannte
Kaspersky Anti­Virus­Programm.
Eugene selbst war seither Leiter der
Forschung und Entwicklung des Unter­
nehmens und wurde 2007 zum Chief
Executive Officer (CEO) von Kaspersky
Lab ernannt. Er zählt heute zu den welt­
weit führenden Experten im Bereich
IT­Sicherheit und erhielt 2010 vom bri­
tischen „SC Magazine“ die Auszeich­
nung „CEO of the Year“.
Heute bietet Kaspersky Lab als aner­
Datenklau.
ZUR PERSON
Zufall und Forschergeist
Eugene Kaspersk y wurde am
4. Oktober 1965 in der südrussischen Stadt Noworossijsk geboren. Nach seiner schulischen
Ausbildung machte er seinen Abschluss am Moskauer Institut für
Kryptografie, Telekommunikation
und Informatik.
Als sein eigener Computer im Jahr
1989 vom „Cascade“-Virus befallen
worden war, begann er mit der Erforschung von Computer-Viren.
Von 1991 bis 1997 arbeitete Eugene
im IT-Zentrum KAMI, wo er zusammen
mit einer Gruppe von Kollegen auch
sein erstes Anti-Viren-Programm AVP
entwickelte. Später wurde AVP in Kaspersky
Anti-Virus umbenannt.
1997 war er einer der Mitbegründer von
Kaspersky Lab und leitete die Forschung
und Entwicklung des Unternehmens. Im Jahr
2007 wurde er zum Chief Executive Officer
(CEO) von Kaspersky Lab berufen.
18 NEW BUSINESS | Februar 2012
Prototyp: Antiviral Toolkit Pro
In den folgenden Jahren analysierte
Eugene Kaspersky zahlreiche weitere
Schädlinge und gründete gemeinsam
mit weiteren Studenten am Moskauer
Institut KAMI eine Arbeitsgruppe, die
den ersten russischen Virenscanner
Cyber-Angriffe
»Auch wenn sich die IT-Bedrohungslage verschärft hat –
heute spielen Aspekte wie Cyber-Sabotage und CyberSpionage eine Rolle –, wünsche ich mir für die Zukunft, dass
wir uns weiterhin erfolgreich gegen Cyber-Attacken stellen.«
Eugene Kaspersky, Chief Executive Officer
„Antiviral Toolkit Pro“ (AVP) – den
Prototyp des späteren Kaspersky An­
ti­Virus – programmierte. Die erste
internationale Anerkennung erhielt
dieses Herzensprojekt drei Jahre da­
nach, 1994, als das im Westen noch
kaum bekannte AVP von der Hambur­
kannter Spezialist für IT­Sicherheits­
lösungen eine umfangreiche Produkt­
palette zum Schutz vor Malware, Ha­
ckern und Spam – für Privatanwender
und Firmenkunden. Das Unternehmen
gehört weltweit zu den fünf führenden
Herstellern von Softwarelösungen im
Bereich IT­Sicherheit.
Über 300 Millionen Anwender vertrau­
en weltweit auf die Produkte und Ser­
vices von Kaspersky Lab. Diese haben
sich durch schnelle Reaktionszeiten und
hohe Erkennungsraten international
einen Namen gemacht. Zahlreiche un­
abhängige Tests bestätigen die hohe
Qualität der Lösungen von Kaspersky
Lab.
MM
Fotos: Kaspersky
Diese „Viren­Kollektion“ sollte den
Grundstein zur Antiviren­Datenbank
des heutigen und weltweit erfolgreichen
Kaspersky Lab legen. Heute umfasst
diese mehr als 1,6 Millionen Einträge
und gehört weltweit zu den vollstän­
digsten Datenbanken seiner Art.
StatIStIk aUStrIa
Die Zukunft der Statistikmeldung schon jetzt:
Ab nun erfolgt die Konjunkturerhebung im produzierenden
Bereich 2012 erstmals ohne Papierfragebögen.
Die Informationsmanager 2.0.
eit ist Geld: Das hat sich anscheinend auch die Statistik
Austria gedacht und ein
neues System erschaffen.
Jedes Unternehmen kann nun kostenfreie
Meldemedien beanspruchen. Das heißt:
2012 wird in der Konjunkturerhebung
im produzierenden Bereich erstmals auf
die Aussendung von Papierfragebögen
verzichtet.
Z
Einfach, schnell und sicher
Zahlreiche Unternehmen sind dazu verpflichtet, monatlich Daten zur Beobachtung des Konjunkturzyklus an Statistik
Austria zu übermitteln. Um die statistische Meldung so einfach wie möglich
zu gestalten, werden unter www.netquest.at zwei kostenlose elektronische
Meldemedien (der Webfragebogen
„eQuest/Web Neu“ bzw. das PC-Programm „e-Quest Version 2“) für eine
effiziente und automationsunterstützte
Meldung angeboten. Eine Liste von Entscheidungskriterien hilft bei der Auswahl, welches Meldemedium für das
jeweilige Unternehmen am besten geeignet ist. Da bereits eine Vielzahl der
Unternehmen ihre Meldung für die monatliche Konjunkturerhebung im produzierenden Bereich auf elektronischem
Wege erstattet, werden den Unternehmen
ab der Berichtsperiode Jänner 2012
erstmals keine Papierunterlagen mehr
übermittelt.
Die Aufforderung zur Meldung und die
Zugangsdaten für die elektronische Meldung erhalten die auskunftspflichtigen
Unternehmen per Post. Diese zeitgemäße
Form der Datenübermittlung hilft den
Unternehmen, den Meldeaufwand zu
reduzieren: Wie das Statistik-AustriaBelastungsbarometer zeigt, kann der
Zeitbedarf durch die Verwendung von
elektronischen Meldemedien nachweislich gesenkt werden.
AN
www.statistik.at
Keine Papier­
berge mehr:
Die Statistik
Austria
reformiert die
Fotos: Statistik Austria
Konjunktur­
Das neue elektronische Meldesystem
soll – in erster Linie – als Entlastung für
die Auskunftspflichtigen dienen. Die
Vorteile des neuen Systems liegen klar
auf der Hand: Das elektronische Meldesystem minimiert den statistischen Meldeaufwand und ermöglicht eine einfache
und rasche Abwicklung. Dadurch sollen
u. a. automatische Summenbildungen,
Export- und Importmöglichkeiten von
Daten, Eingabeprüfungen oder Ausblenden von Fragen, die ein Unternehmen
nicht betreffen, aufgezeigt werden.
erhebung im
produzie­
renden
Bereich.
Februar 2012 | NEW BUSINESS
19
BÜCHER-TIPPS
Das neue Buch von Barry Eichengreen
spaltet die wirtschaftlichen Gemüter.
Die Ära einer Leitwährung am Ende?
Geld zurück 2012
Sie wollen Geld zurück vom Finanzamt,
ohne sich im Paragrafendschungel zu
verirren? Dieses Buch gibt Ihnen dazu die
nötige Hilfe und Unterstützung:
■ Aktuelles: Die wichtigsten steuerlichen
Änderungen für 2012
■ Schnell-Check: Bestimmen Sie anhand
von einfachen Fragen Ihre persönliche
Steuersituation. Sie sehen, bis zu welchem Einkommen Sie steuerbefreit sind
– und warum Sie auch als Arbeitnehmer
eine Steuererklärung abgeben sollten.
■ Steuerexpress: Ihr Wegweiser durch die
Steuererklärung. Erzielen sie mit
gerings tem Zeitaufwand die maximale
Steuerersparnis.
Als der Dollar 1944 in Bretton Woods
■ Einnahmen-Ausgaben-Index: Alle Ihnen
zustehenden Begünstigungen auf einen
Blick. Alle Möglichkeiten, sie in Anspruch zu nehmen.
■ Unterstützung aus dem Internet: Berechnen Sie Ihren persönlichen Nutzen
aus den Steuertipps – mit den Mustervorlagen und Checklisten auf www.lexisnexis.com.
Redaktion: Markus Dankl (et al.)
Geld zurück vom Finanzamt 2012
Das große Steuersparbuch
402 Seiten, 19,90 Euro
ISBN 978-3-7007- 5146-5
20 NEW BUSINESS | FEBRUAR 2012
zur Leitwährung gewählt wurde, sollte
er einen reibungslosen zwischenstaatlichen Handel gewährleisten und die
Wechselkurse der unterschiedlichen
Währungen stabilisieren. Damit trug
die internationale Gemeinschaft nicht
nur der Bedeutung der USA als damals
größte Wirtschaftsmacht Rechnung,
sondern legte auch den Grundstein für
die heutige Rolle der USA im internationalen Finanzsystem. Heute sind die
Vorzeichen anders: Die USA haben massive wirtschaftliche und soziale Probleme, die Staatsverschuldung steigt in
ungeahnte Höhen und auch als Wirtschaftsmacht befinden sie sich auf dem
absteigenden Ast. Kann der Dollar unter
diesen Voraussetzungen seine Rolle als
Leitwährung noch erfüllen oder ist es
an der Zeit umzudenken? Barry Eichengreen zeichnet in seinem neuen Buch
den Aufstieg des Dollars zur wichtigsten
Währung der Welt nach und gibt einen
Ausblick in die Zukunft, in der sowohl
Dollar als auch Renminbi darum streiten,
die Rolle als Leitwährung zu übernehmen. Denn der Sieger dieses Kampfes
kann in Zukunft maßgeblichen Einfluss
auf die Geschicke der Weltwirtschaft
nehmen.
Aus dem Inhalt des Buches: Der Wirtschaftshistoriker Barry Eichengreen von
der University of California in Berkeley
analysiert, ob und wie lange das noch
so bleiben kann. Sein Buch ist in sieben
Kapitel gegliedert. Gleich im Einführungskapitel erläutert Eichengreen, warum die Sonderstellung des Dollar so
ein herausragendes Privileg ist: 500 Milliarden Dollar sind außerhalb der Vereinigten Staaten im Umlauf. Ausländer
mussten in diesem Umfang Güter oder
Dienstleistungen nach Amerika liefern,
um das Geld zu bekommen; die Amerikaner mussten es nur drucken. Von
den Hundert-Dollar-Noten dürften sogar
drei Viertel im Ausland zirkulieren.
Über den Autor:
Barry Eichengreen ist Professor für Ökonomie und Politische Wissenschaften
an der University of California, Berkeley.
Seine Fachgebiete sind Makroökonomie
und die Entwicklung des Finanzsystems.
Er ist viel zitierter Gastautor in internationalen Medien und hat unter anderem
Artikel in der „Financial Times“, dem
„Wall Street Journal“ und „Foreign Affairs“ veröffentlicht.
AN
Barry Eichengreen
Das Ende des Dollar-Privilegs
Aufstieg und Fall des Dollars und die
Zukunft der Weltwirtschaft
280 Seiten, 25,60 Euro
ISBN 978-3-864700-07-1
Fotos: Börsen Buch Verlag, G&W Steuerberatungs GmbH, Books4success, Georg Thieme Verlag KG, Heyne
BÜCHER-TIPPS
Erfolg beginnt im Kopf
Der Weg zur Gesundheit
Kings Schreibratgeber
Wenn man erfolgreiche Menschen aus
verschiedenen Bereichen betrachtet, haben diese etwas miteinander gemein. Es
ist die Art zu denken. Wenn man die
Tipps von John C. Maxwell in die Tat
oder vielmehr zuvor in das Denken umsetzt, können das Leben und die Arbeit
nach diesem Vorbild umgestaltet werden
und zum Erfolg führen.
„So denken Erfolgsmenschen“ ist der
perfekte, kompakte Leitfaden für unsere heutige schnelllebige Zeit. Amerikas
Mitarbeiterführungs-Experte John C.
Maxwell zeigt, wie man kreativer werden
kann und wann man die eingefahrenen
Denkweisen anderer hinterfragen sollte.
Man lernt, konzentrierter zu denken,
ohne die großen Zusammenhänge aus
den Augen zu verlieren. Man findet heraus, wie das kreative Potenzial am besten angezapft wird, wie zusammen mit
anderen Ideen entwickelt werden und
wie man aus der Vergangenheit lernen
kann, um die Zukunft besser zu verstehen. Mit den hier enthaltenen elf Schlüsselmethoden für effektives Denken wird
der Weg zum persönlichen Erfolg zum
Kinderspiel.
Dr. John C. Maxwell ist Experte für Mitarbeiterführung, Vortragsredner und
Autor mit über 16 Millionen verkauften
Büchern. In seinen Unternehmen wurden
bereits mehr als zwei Millionen Führungskräfte ausgebildet.
Müde, ausgepowert, überlastet? Zu viel
um die Ohren und die ersten Beschwerden? Sie können etwas dagegen tun! Entschlacken, entgiften und entsäuern Sie mit
der milden Ableitungsdiät. So bauen Sie
Ernährungsballast schnell ab und beugen
Krankheiten sicher vor. Seit über 30 Jahren hat sich die milde Ableitungsdiät als
Heilkost der milden Ableitungskur tausendfach bewährt.
„Warum sollte gerade ich von der Arbeit
des Schriftstellers berichten? Wieso war
gerade ich der Ansicht, etwas Sinnvolles
darüber zu sagen zu haben?“ Diese Fragen stellt sich Stephen King im ersten Vorwort – von drei – seines Buches. Nach
kurzem Hin und Her erklärt er: „Dieses
Buch ist ein Versuch, kurz und bündig darzulegen, wie ich zu dieser Kunst kam, was
ich inzwischen über sie weiß und wie sie
gefertigt wird.“
Dieser Aufgabe stellt er sich in zwei Teilen,
dem „Lebenslauf“ und dem „Werkzeugkasten“. Über Stephen Kings Leben ist viel
geschrieben worden, doch es überrascht,
dass der offenste und schonungsloseste
Bericht ausgerechnet von ihm selbst
kommt. Er erzählt freimütig von seiner
Kindheit und Jugend, seinen ersten
Schreibversuchen und dem langersehnten
Erfolg. Der Weg zum Bestsellerautor war
schwierig, daran lässt King keine Zweifel,
aber auch das Leben als Superstar hat seinen Preis. Über Alkohol und Drogen, über
seinen überdimensionalen Schreibtisch
und die Auseinandersetzungen mit seiner
Frau Tabitha legt er Rechenschaft ab. Heute lebt er sehr zurückgezogen und spendet viel Geld an Bibliotheken und Krankenhäuser. King äußert sich über die Art
und Weise der Entstehung einiger seiner
Romane und die Gefühle, die ihn dazu
bewegen, seine Bücher zu schreiben.
In einem autobiografischen Kapitel geht
er auch auf seine Alkohol- und Drogensucht ein.
John C. Maxwell
So denken Erfolgsmenschen
Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und
Ihrer Lebensqualität
183 Seiten, 18,40 Euro
ISBN 978-3-864700-02-6
Erich Rauch/Peter Mayr
Milde Ableitungsdiät nach F.X. Mayr
Der Weg zur Gesundheit führt durch
den Magen
238 Seiten, 20,60 Euro
ISBN 978-3-830460-49-7
Dieses Buch bietet Ihnen
■ Ihren Fahrplan durch die drei Stufen der
milden Ableitungsdiät
■ über 150 köstliche Rezepte
■ Empfehlungen und Austauschzutaten
bei Laktose-, Fruktose-, Histaminund Glutenintoleranz
■ praktische Küchen- und
Zubereitungs tipps
■ Menüvorschläge für Ihr persönliches
Genusswochenende nach der Kur.
Verbinden Sie Genuss mit Heilung!
Dr. med. Erich Rauch war einer der führenden Ärzte der Mayr-Medizin und der
Begründer der milden Ableitungsdiät.
Peter Mayr ist Diplom-Diät-Küchenmeister
und war langjähriger Mitarbeiter von
Erich Rauch. Heute führt er das Projekt
„Gustogenese“ in Klagenfurt, schult
Köche in der milden Ableitungsdiät und
ist freier Berater.
Stephen King
Das Leben und das Schreiben
Eine Autobiografie
384 Seiten, 11,30 Euro
ISBN 978-3-453-43574-2
FEBRUAR 2012 | NEW BUSINESS
21
Life & StyLe
Holzschuhe sind nicht nur bequem,
sondern auch robust, warm und individuell.
jedes Paar ein unikat.
GourmET-TEmPEL
Erste vulcanothek in Wien
Der 1. Wiener Bezirk ist bekannt für seine
kulinarische Vielfalt und nun um eine Attraktion reicher: Im Palais Ferstel wurde die neue
Vulcanothek eröffnet, ein Platz des Verkostens und Genießens in angenehmer Atmosphäre. Feinste Vulcano Rohschinken und
elegante Räucherwaren in Kombination mit
harmonierenden Weinen vom Weingut
Georgiberg zeichnen die erste Vulcanothek
aus. Die Vulcano Fleischwarenmanufaktur,
welche im Herbst 2000 gegründet wurde,
wird von bäuerlichen Familienbetrieben
getragen und wurde seit 2001 bereits mehrfach ausgezeichnet. Ausgewählte und geprüfte Tiere leben teils im Freien, teils in
modernen Ställen des steirischen Vulkanlandes und sind die Grundlage für die Kunst
der Schinkenproduktion nach traditionell
österreichischen Rezepten.
n
dEr SCHÖnSTE TaG im LEBEn
neuer Trend: Wedding Planer
Der Einsatz eines professionellen WeddingPlaners für die Planung einer Hochzeit liegt
voll im Trend. Selbst das WIFI ist auf den Zug
aufgesprungen und bietet seit 2009 eine
professionelle zehnwöchige Ausbildung an,
die auch jedes Jahr restlos ausgebucht ist.
Hier lernen zukünftige Wedding Planer ihren
Beruf von Grund auf kennen – von den verschiedenen Kulturkreisen, die bei einer Hochzeit zu beachten sind,
über Make-up und Bekleidung bis hin zum
richtigen Umgang mit
dem Hochzeitsbudget
werden die aufstrebenden „Traumerfüller“
für alle Eventualitäten
gewappnet. Hier werden
auch die weniger rosigen Seiten des Berufs
aufgezeigt, etwa wenn Bestellungen verloren
gehen oder die Braut an ihrem großen Tag
kalte Füße bekommt.
n
22 NeW BUSiNeSS | Februar 2012
Schuhe als Wohlfühlartikel
»Mit unseren Schuhen läuft es sich wie auf Wolke sieben.
Zusätzlich dazu liegt die Lebensdauer der Holzschuhe bei
„normaler“ Beanspruchung bei mehr als zehn Jahren.«
Anton Devich, Holzschuherzeuger
den letzte Holzschuherzeuger Öster-
Export in alle Welt
reichs findet man in Vorarlberg, genauer
gesagt im idyllischen Bezau im Bregenzer Wald. Anton Devich betreibt hier in
dritter Generation eine Holzschuhmanufaktur und ist damit sehr erfolgreich.
„Bereits mein Großvater hatte sich ganz
der Erzeugung von Holzschuhen verschrieben. Für mich war immer schon
klar, dass ich das Geschäft eines Tages
übernehmen will“, so Devich.
Der Hauptteil, zirka 70 Prozent, der
Schuhe geht nach Deutschland. Aber es
werden auch jede Woche Schuhe in die
Vereinigten Staaten versendet. „Unsere
Schuhe sind nicht nur bequem, sondern
passen sich auch optimal den Temperaturen an“, erklärt Anton Devich. Diese
Vorteile sprechen sich schnell herum
und so sind Devich und seine derzeit
acht Mitarbeiter auch stets ausgelastet.
Life & StyLe
Das Besondere an den Schuhen: das ergonomisch geformte Fußbett welches
über Jahre hinweg weiterentwickelt wurde. „Mit unseren Schuhen läuft man wie
auf Wolke sieben!“
Handgearbeitete Einzelstücke
Aufgrund der Felle, die für die Holzschuhe verwendet werden, handelt es
sich bei jedem Paar um ein Unikat. Die
Sohlen werden von Maschinen gefertigt,
die Oberseite der Schuhe ist aber nach
wie vor reine Handarbeit. „Jedes Fell hat
eine andere Struktur, passende Stücke
müssen von Hand zusammengefügt
werden, damit ein Paar Schuhe auch
optisch zueinander passt“, so Devich.
Die verwendeten Felle kommen hauptsächlich aus Argentinien und Brasilien,
denn dort ist die Qualität der Felle viel
besser. Grund hierfür: Die Tiere werden
nicht in Ställen gehalten – dadurch ist
die Farbenvielfalt und auch die Länge
der jeweiligen Felle optimal.
Fotos: SXC, A. Devich, Gerstner, Wikipedia, Cirque du Soleil
Tricolore und schwarze Locke
Der absolute Renner sind Schuhe bzw.
Stiefel mit schwarz-weiß-brauner Färbung, sogenannte Tricolore, und mit
einem besonders langen, schwarzgelockten Ziegenfell. „Diese sind aber auch
am schwierigsten zu bekommen. Ich
kann auch nur jedes Jahr einmalig im
Winter Felle kaufen, denn nur dann sind
sie lang und kräftig“, so Devich. Zu diesem Zweck reist er dann auch in die
jeweiligen Länder, um die qualitativ
besten Felle für seine Holzschuhe und
-stiefel zu erwerben.
MM
CirquE du SoLEiL
Saltimbanco in Graz
Cirque du Soleils Saltimbanco kehrt nach seinen umjubelten Gastspielen in Salzburg und
Innsbruck Anfang 2012 nach Österreich zurück.
Nach gefeierten Auftritten in mehr als 40 amerikanischen Städten beehrt Saltimbanco in
neuem, überwältigendem Format vom 22. bis
26. Februar Graz, wo die Stadthalle den optimalen Rahmen für eine perfekte Präsentation
bietet. 50 Akrobaten, Tänzer, Musiker, Sänger
und Schauspieler aus mehr als 20 Ländern
erforschen in dieser unübertroffenen Produktion alle Aspekte des Lebens in der Großstadt:
die Menschen, die dort leben, ihre Eigentümlichkeiten und Ähnlichkeiten, Familien und
Gruppen, das lebhafte und farbenfrohe Treiben
auf den Straßen und die hoch aufragenden
Wolkenkratzer.
n
EdEL und individuELL
Handgemachte Seifen begeistern
Eigentlich kein neuer Trend, sondern alte Handwerkskunst – hangemachte Seifen. Dennoch
glaubt man einen aktuellen Aufschwung in der Nachfrage nach gut riechenden, oftmals in
exotischen Formen auftretenden Seifen zu bemerken. Man findet sie immer öfter auf Märkten
oder in kleinen Geschäften mit eigener Manufaktur: Seife in allen Formen, Gerüchen und
Farben. Auch im Luxussegment sind die wohlriechenden Seifen mittlerweile angekommen
und begeistern mit Duftnoten wie Vanille, Kardamom oder Zitrone. Immer mehr Menschen
schätzen Natürlichkeit und echte Qualität abseits
der Massenproduktion und sind bereit, auch
etwas mehr Geld zu investieren.
n
KLimT-jaHr 2012
der süße Kuss
Für das Klimt-Jahr 2012 hat sich der ehemalige K&K Hofzuckerbäcker Gerstner etwas ganz
Besonderes einfallen lassen: die edle Gerstner Klimt Torte und das kunstvolle Gerstner Klimt
Konfekt. Die handgefertigten, Bildern des Meisters nachempfundenen Zuckerkunstwerke sind
ab sofort in der Gerstner K&K Hofzuckerbäckerei erhältlich. Das Konfekt in hochwertiger
Verpackung mit dem Motiv „Der Kuss“ von
Gustav Klimt ist zudem auch über den OnlineShop bestellbar. „Kunst spielt bei Gerstner
eine tragende Rolle und so sind 150 Jahre
Gustav Klimt der Anlass, diesen berühmten
österreichischen Maler mit einer eigenen Torte und einem kunstvollen Konfekt aus der
Gerstner Manufaktur zu ehren“, erklärt Oliver
W. Braun, Geschäftsführer von Gerstner. n
Februar 2012 | NeW BUSiNeSS
23
Hot & top
Seit 20 Jahren am chinesischen
Markt vertreten – das Luxus-Label Zegna.
Feste müssen gefeiert werden.
SAmSung
Den neuesten modetrends auf der Spur
Samsung und Condé Nast, Herausgeber
von Magazinen wie „Glamour“, „Vanity
Fair“, „Details“ und „GQ“, haben vier TopModefotografen angeheuert, um die aktuellsten Modetrends in Sachen Straßenkleidung mit der SAMSUNG MV800 auf Fotos
zu bannen. Keine Geringeren als Jamie
Baker aus London, Jessie Parks aus Rom,
das Studio Kelley Gudahl Photography aus
Paris und World Red Eye Photographers
aus New York sind im Auftrag von Samsung und Condé Nast auf den Straßen der
vier Modehauptstädte unterwegs.
Die Bilder werden auf einem dafür eingerichteten Samsung-Tumblr-Blog geladen.
Jeder Look wird im Graphic Interchange
Format (GIF) abgebildet und schafft damit
ein frisches und dynamisches Portal, um
Looks von allen Seiten zu betrachten.
n
Bruno BAnAni
Power und Lebenslust
Im Frühjahr/Sommer 2012
verführt bruno banani mit
coolen Designs und raffinierten Schnitten. Der Wäschehersteller weckt mit
expressiver LeopardenOptik, zarten floralen
Elementen und lichthellen Stoffen die
Lust auf heiße Sommernächte. Softe
Farben und harmonische
Musterungen lassen Frühlingsgefühle aufkommen und
sorgen für spielerische Leidenschaft. Angesagte Wäsche für jede Stimmung – von
romantisch bis sportlich – rundet das Angebot an Begehrlichkeiten ab. Verträumt,
romantisch oder doch lieber sexy? Außergewöhnliche Designs machen Lust auf das
Spiel mit den eigenen Facetten.
n
24 NEW BUSINESS | Februar 2012
Seit 20 Jahren ist das Luxus-Label Ermenegildo Zegna am chinesischen Markt
vertreten. Im Jubiläumsjahr 2011 präsentierte das Modehaus drei exklusive
Produkte für den eleganten Herren von
Welt, die zur Feier des Geburtstags auf
je 20 Stück limitiert sind.
Anniversary Cufflinks
Die eleganten Manschettenknöpfe der
limitierten Kollektion sind dezent mit
dem Anniversary-Logo geprägt. Gefertigt in 18-Karat-Roségold und mit fünf
Rubinen geschmückt, sind sie das ideale Accessoire für jedes elegante Outfit.
Preis: € 38.450,–.
Anniversary Watch
Produziert von der Haute-HorlogerieManufaktur Girard-Perregaux, besticht
diese Herrenuhr durch elegantes Design
Hot & top
und technische Perfektion. Das Roségold-Gehäuse beheimatet eine der spektakulärsten Komplikationen – den
Rattrapante-Chronographen mit Foudroyante-Funktion (ermöglicht das Stoppen bis zu einer Achtelsekunde). Die
Tachymeter-Skala verleiht dem Zifferblatt einen sportlichen Charakter, während das braune Krokoleder-Band durch
Eleganz besticht.
Preis: € 32.820,–.
Anniversary Phone
Fotos: Louis Vuitton, Zegna, Samsung, Gorenje, Sandras süße Konfektion, bruno banani
Kreiert, um den anspruchsvollen Lifestyle der Zegna-Kunden zu ergänzen,
ist die Hülle dieses edlen Mobiltelefons
aus Roségold und Alligatorleder gefertigt. In Kooperation mit dem HandyHersteller Vertu aus England werden
dem Besitzer dieses Telefons zahlreiche
exklusive Services auf Knopfdruck geboten – wie zum Beispiel der weltweite
Ersatz von Gepäckinhalt bei Verlust inklusive Lieferung ins Hotel oder die
Möglichkeit der Inanspruchnahme eines
Vertu-Concierge als Style-Experten für
jeden Anlass.
Preis: € 5.160,–.
AN
LouiS Vuitton
neujahrsvorsatz: trendy forever
Kreiert im Jahr 1958 von LOUIS VUITTON unter dem
Namen „Knick-Knack“, wurde dieses Modell im Rahmen der Icons-Ausstellung 2006 zufällig in den
Louis Vuitton-Archiven wiederentdeckt und
noch im selben Jahr unter dem Namen
„Lockit“ auf den Markt gebracht. Der Name „Lockit“ bezieht sich auf das Vorhängeschloss, mit dem die Tasche
mittels Zipp verschlossen werden
kann. Die Versionen in MonogramCanvas und in Nomade-Leder wurden
sofort zu Bestsellern, ja sogar Ikonen unter den City-Bags, und gehören seither
zur permanenten Vuitton-Kollektion. Die
Tasche wird in vier verschiedenen Formen
erhältlich sein. Kostenpunkt der Lockit BB
„Cuir Obsession“ aus Kalbsleder – € 1.850,–.
n
gorenJe
Verführerisch & makellos
Die harmonische Kombination aus Metall und Glas, vereint in der neuen Kollektion aus dem
Hause Gorenje. Auf mehr als zwei Jahrzehnte Zusammenarbeit mit Pininfarina kann Gorenje
nun blicken. Weltweit bekannt geworden –
vor allem für ihre erfolgreichen Entwürfe für
Ferrari oder Porsche – setzt die italienische
Designerschmiede Pininfarina auch im Industriedesign, in der Architektur und im Innendesign wichtige Impulse. Die eleganten Geräte glänzen in urbaner, kühler Eleganz und
spiegeln auch einen aktuellen Lebensstil. Für
Trendsetter und Design-Liebhaber, die das
Besondere lieben. Anspruchsvoll, stilvoll und
hochwertig. Mit überzeugender Qualität und
hohem Bedienkomfort.
n
SAnDrAS
Handgemachte gaumenfreuden zum Valentinstag 2012
Die Valentinskollektion 2012 von Sandras süße Konfektion vereint florale Aromen mit kräftigen Akzenten von Früchten und Gewürzen, spritzigen Prosecco mit edler Schokolade – und
alles, was einen heimeligen Winterabend zu
einem besonderen Erlebnis macht. Acht
neue Sorten sind zum Tag der Liebe erhältlich: Frauenmantel, Granatapfel, Holler,
Passionsfrucht mit Sternanis, Prosecco,
Rose, Safran und Sharon.
Sechs Stück sind für 11,90 Euro erhältlich,
acht Stück für 15 Euro und 12 Stück für
21,90 Euro. Die neue Valentinstagskollektion
von Sandras süße Konfektion ist einfach
online zu bestellen: www.sandras.at
n
Februar 2012 | NEW BUSINESS
25
hotEltIpp
Das Familien Erlebnis Hotel Post**** in Unken im Salzburger
Land lockt nicht nur durch seine atemberaubende Landschaft.
Spaß im Winterwonderland garantiert – für Klein & Groß.
Vom Fünf-Smiley-Skiurlaub.
ie Salzburger Skigebiete sind
aufgrund ihrer familienfreundlichen Abfahrten und
des guten Preis-LeistungsVerhältnisses bei Eltern bestens bekannt.
Ein beliebtes Zuhause für die schönste
Zeit im Jahr ist für große und kleine
Skifahrer das Familien Erlebnis Hotel
Post der Familie Gertraud und Matthäus
Unseld in Unken.
Dort genießen Mamis und Papis den
Luxus, dem weißen Sport in Ruhe frönen
zu können, während die kleinen Gäste
gut versorgt Neues erleben oder selbst
Skifahren lernen.
D
Auch kulinarisch bestens versorgt
»Früher war ›die Post in Unken‹ zunächst ein Restaurant,
das später erst um ein Hotel ergänzt wurde.«
Familien Erlebnis Hotel Post****
26 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
Wedeln mit Pampers
Direkt beim Hotel erstreckt sich ein etwa
60.000 Quadratmeter großes Wintererlebnisland, in dem das beliebte WindelWedel-Camp für Kinder ab 1,5 Jahren
bis zur Skischulreife stattfindet. Sehr
behutsam und mit vielen vergnüglichen
Spielen wie Schneemannbauen oder
Rodeln werden die Kinder von den Kinderbetreuern an das Skifahren herangeführt. Für die Eltern besonders erfreulich: Dieses Camp ist im Preis inkludiert.
Die Anfängerskikurse finden auf dem
großen Übungsgelände hinter dem Hotel statt. Unter der Anleitung von bestens
hotEltIpp
Fotos: Familien Erlebnis Hotel Post****
geschulten Kinderskilehrern erlernen
die kleinen Pistenflöhe dort das Skilaufen
in kürzester Zeit. Ein Zauberteppich, das
Skikarussell, ein Kinder-Stricklift und
die moderne Beschneiungsanlage garantieren ein abwechslungsreiches Winterwonderland. Die Naturtalente unter den
Kids können bereits am dritten Tag mit
den fortgeschrittenen Skizwergerln zum
großen Hang im Heutal wechseln. Selbstverständlich werden sie dorthin von den
Kinderbetreuern begleitet und wieder
abgeholt. Nach dem Skikurs vergnügen
sich die Kinder indoor bei professioneller
Kinderanimation.
Zwei der schönsten Familienskigebiete
Für die Gäste vom Familien Erlebnis
Hotel Post gibt es ab diesem Winter erstmals einen kombinierten Familienskipass für das Familienskigebiet Heutal
und die Almenwelt Lofer. Beide Skigebiete sind nur zirka zehn Autominuten
vom Hotel entfernt. Keine Angst, die
Autofahrer müssen nicht selbst fahren!
Ein gratis Ski-Shuttle-Service bringt
große und kleine Gäste direkt in die
Die Kleinen haben Riesenspaß im
Erholung und Abenteuer für die ganze Familie
Winterwonderland.
garantiert: im Familien Erlebnis Hotel Post****
Skigebiete und holt sie auch wieder ab.
Auch zu den Skikursen im Heutal und
in der Almenwelt Lofer werden die Kinder von den Kinderbetreuern begleitet.
Mit speziellen VIP-Gutscheinen können
die Skifahrer in beiden Skigebieten ihren
Mittagssnack direkt an der Piste einnehmen und sich so für die zweite Halbzeit
stärken.
Jeweils von Montag bis Mittwoch steht
ein Ski-Guide zur Verfügung, der die
Postgäste ins Skigebiet begleitet und mit
ihnen unter anderem auch den Einkehrschwung übt. Für Skifahrer besonders angenehm sind die Gratisskidepots
in beiden Skigebieten, denn sie erlauben
eine gemütliche Anfahrt ohne die langen
Brettln im Bus. Die Almenwelt Lofer
bietet 46 Kilometer bestens präparierte
Pisten und für die Freestyler einen
Snowpark mit 18 Rails und Sprüngen.
Auch das Heutal bietet neben 14 Kilometern Abfahrten einen kleinen Funpark
für die Kids.
Das neue Zauberwort F.E.B.S.
Das Familien Erlebnis Hotel Post bietet
auch jenen Urlaubern, die ihren Winterurlaub nicht ausschließlich auf den
Brettln verbringen wollen, ein perfektes
Freizeitangebot. Unter anderem ist der
vor zwei Jahren neu errichtete Reiterhof
des Kinderhotels in Unken eine tolle
Alternative. Dort gilt für die ganz kleinen
Gäste übrigens ein neues Zauberwort:
F.E.B.S. Die vier Buchstaben stehen für
Fantasie, Erlebnis, Bewegung und Spiel.
Sie beschreiben die reitpädagogische
Betreuung für Kinder bereits ab vier
Jahren. Spielerisch werden hierbei die
Kinder mit den Pferden vertraut gemacht,
sodass der Einstieg in die für so viele
Kinder faszinierende Welt des Reitens
besonders einfach ist. Kinder ab sechs
Jahren können drei Mal wöchentlich
gratis Schnupperreiten. Auch gibt es
einen Streichelzoo.
AN
KontaKt
Familien Erlebnis Hotel Post e.U.****
Niederland 28
5091 Unken, Salzburg
T:+43/6589/4226
F:+43/6589/4226-26
E: info@kinderhotelpost.at
www.kinderhotelpost.at
FEbruar 2012 | NEW BUSINESS
27
aUtohäNdlErfINaNzIErUNg
Die AutoBank AG, mit Sitz in Wien, ist eine der führenden Banken
in Österreich für Finanzierungsfragen im Autohandel. Nun
ist das renommierte Unternehmen auch an der Wiener Börse.
AutoBank – „Kann mehr.“
ir sind der verlässliche Partner des Autohändlers und
bieten maßgeschneiderte
Finanzierungsmodelle. Uns
ist eine langfristige Kooperation mit
gemeinsamen Zielsetzungen wichtig“,
betont Mag. Markus Beuchert, seit fünf
Monaten gemeinsam mit Gerhard Fischer
Vorstand der AutoBank AG. Diese Einstellung der Geschäftsleitung macht sich
auch in der Euro-Krise bezahlt: Denn
trotz abflachender Konjunktur konnte
die AutoBank AG ihren Weg von Stabilität und Wachstum fortsetzen, wie die
Zahlen zeigen. Nach nur neun Monaten
konnte das positive Ergebnis ausgebaut
werden. Das Neugeschäftsvolumen mit
Endkunden bei Finanzierung und Leasing betrug 59,6 Millionen Euro und
führte zu einem Anstieg des Bestandes
an Kundenforderungen um 20,8 Prozent
auf 178,1 Millionen Euro. Parallel dazu
erzielte die AutoBank bei den Einlagen
W
AutoBank Vorstände:
Markus Beuchert und
Gerhard Fischer
Die Wiener Börse ruft
Die Aktien der AutoBank AG sind auch
am Dritten Markt der Wiener Börse ge-
INFO
Über die AutoBank
Die AutoBank AG mit Sitz in Wien ist eine der führenden Banken in Österreich für Finanzierungsfragen im Autohandel. Autohandelsunternehmen können bei der AutoBank
AG ihre Lagerbestände an Neu- und Gebrauchtwagen sowie ihre Vorführwagen finanzieren. Gleichzeitig bietet die AutoBank AG für die Endkunden dieser Autohandelsunternehmen entsprechende Kfz-Leasing- und -Finanzierungslösungen an. Für Anleger
und Sparer, die attraktive Konditionen suchen, bietet die AutoBank AG attraktive
Anlagemöglichkeiten bei Tages- und Festgeld. Derzeit arbeitet die AutoBank AG mit
120 Autohandelsunternehmen zusammen und verfügt allein in Österreich über
12.500 Leasing- und Finanzierungskunden. Rund 42.000 Anleger in Deutschland und
Österreich vertrauen der AutoBank AG derzeit ihr Tages- und Festgeld an.
Die AutoBank AG verfügt über eine Bilanzsumme von rund 294 Millionen Euro. Ziel der
AutoBank AG ist es, in Österreich das stabile Wachstum fortzusetzen und auch alle Geschäftsbereiche in Deutschland anzubieten, wo bislang schon das Tochterunternehmen
LeaseTrend AG im Kfz-Leasing erfolgreich agiert.
28 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
listet. Ein Jahr nach dem Börsengang des
Unternehmens im Entry Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse strebt die
AutoBank nun auch eine Börsenpräsenz
in ihrem Heimatmarkt an. Gerhard
Fischer, Vorstand der AutoBank AG: „Wir
haben uns im vergangenen Jahr operativ
und strategisch sehr positiv entwickelt
und steigern beständig unsere Ertragskraft. (…) Unsere Bekanntheit und Marktstellung ist in Österreich ja noch um ein
Vielfaches höher als in Deutschland.“
Ausblick auf das neue Jahr 2012
Erfolg auf der ganzen Linie, trotz EuroKrise. Doch was können die Kunden im
neuen Jahr erwarten? „Wir wollen unsere Kooperation mit den Händlerpartnern weiter vertiefen und 20 neue Partner hinzugewinnen. Uns ist eine langfristige Kooperation wichtig mit gemeinsamen Zielsetzungen. Die AutoBank ist
ein verlässlicher Partner, auf den der
Automobilhändler ganz und gar vertrauen kann. Zudem bieten wir dem
Händler maßgeschneiderte Finanzierungsmodelle“, so Markus Beuchert
abschließend.
AN
www.autobank.at
Fotos: AutoBank AG
ein Wachstum von 13,3 Prozent. „Auch
im dritten Quartal 2011 konnten wir
unsere Ertragskraft zeigen, wenngleich
es auch aufgrund der Sonderbelastung
schwächer als das vorhergehende war“,
bestätigt Markus Beuchert.
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
Die BeSt3 liefert Bildungswilligen einmal mehr passende
Antworten auf ihre Fragen zum weiteren Bildungsweg. Sie wird
vom 8. bis 11. März in der Wiener Stadthalle ausgetragen.
Wertvolle Entscheidungshilfe für die Karriereleiter.
eriöse und umfassende In­
formation hat seit vielen
Jahren einen Namen oder
besser: ein bereits sehr be­
kanntes und eingängiges Kürzel: BeSt.
Hinter diesem verbirgt sich Österreichs
größte Messe für Beruf, Studium und
Weiterbildung. Zehntausende Menschen
zwischen 16 und 40 werden auch heuer
wieder vom 8. bis 11. März auf der BeSt3
die Möglichkeit nutzen, um sich aus ers­
ter Hand und kompetent Informationen,
Hilfe oder einfach Tipps für ihren nächs­
ten Lebensabschnitt zu holen. Die Ver­
S
anstalter der BeSt³ sind die Bundes­
ministerien für Unterricht, Kunst und
Kultur sowie für Wissenschaft und For­
schung sowie das Arbeitsmarktservice
Österreich. Diese enge Kooperation fin­
det bereits zum 27. Mal statt und findet
eine breite Zustimmung, die sich in der
jährlichen Besucherzahl von et wa
80.000 Gästen widerspiegelt. Der Eintritt
ist wie immer frei.
Schulabgänger stehen vor entschei­
denden Fragen, was den weiteren
Lebensweg betrifft: Wie geht es weiter
nach der Schule? – Lehre oder Studium?
Welches Studium soll ich beginnen?
Besser vorher noch ein freiwilliges Jahr
einlegen oder direkt in den Job einstei­
gen? Und unter welchen Bedingungen
soll das alles erfolgen? Ähnliches geht
den Studierenden durch den Kopf: Soll
ich doch ein Masterstudium anschließen?
Ein Auslandssemester einlegen? Eine
Dissertation wagen? Oder überhaupt
das eigene Studium mit einem anderen
verknüpfen? Nicht zuletzt fragt sich
mancher Weiterbildungswillige, der be­
reits einen Arbeitsplatz hat, nach den
Möglichkeiten eines Jobwechsels sowie
dessen Chancen und Risiken. Manchmal
scheint eine Umschulung sinnvoll, dann
wieder gar ein berufsbegleitendes Zu­
satzstudium reizvoll.
❯❯
Schwierige Entscheidungen
Lehre oder Studium? Freiwilligenjahr oder direkt in
den Job einsteigen? Studiensemester im Ausland?
Firmeninterne Weiterbildung oder Jobwechsel?
Antworten darauf gibt es auf der BeSt3
Februar 2012 | NEW BUSINESS
29
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
takte, Anforderungen von weiterem
Material und vieles mehr.
Messebesuch im Vorhinein planen
Die Veranstalter der Messe raten ihren
Besuchern dazu, den Messebesuch gut
zu planen und sich eine Art Laufl iste
zusammenzustellen. Ein ausführliches
Schlagwortverzeichnis im Katalog und
auf der Homepage unterstützt die ge­
zielte Suche. Logischerweise gibt es viele
„Suchende“, die noch keine genauen
Pläne für ihre Zukunft haben und auf
der BeSt einfach schnuppern wollen,
vielleicht einen der verschiedenen Inte­
ressenstests machen und danach viel­
leicht vom ursprünglichen Berufswunsch
als Grafiker letztendlich bei einer Aus­
bildung zum Game Designer landen
oder statt eines Betriebswirtschafts­
studiums ein Wirtschaftsinformatikstu­
dium beginnen.
❯❯
Fotos: www.bestinfo.at
❯❯ Bekannt für intensive Beratung
An den 350 Ständen der größten hei­
mischen Bildungsmesse geben mehr als
tausend Beraterinnen und Berater kom­
petente Auskünfte über all diese und
ähnliche Fragen der Wissbegierigen. Die
BeSt ist zudem bekannt dafür, dass sich
die Berater für die Fragesteller viel Zeit
nehmen – an manchen Ständen laufen
sogar mehrere Beratungsgespräche
gleichzeitig. Überhaupt ist das persön­
liche Gespräch das entscheidende Ele­
ment der BeSt, das sie von vielen ande­
ren Informationsmöglichkeiten unter­
scheidet. Die Beratungskräfte sind
durchweg kompetent und können glei­
chermaßen umfassende wie detaillierte
Informationen geben. Zusätzlich gibt es
natürlich jede Menge Fakten in unzäh­
ligen Broschüren, Kurzinfos, Überblicks­
infos sowie wertvolle Hinweise und
Verweise auf Homepages, Gesprächs­
vereinbarungen für vertiefende Kon­
30 NEW BUSINESS | Februar 2012
Wiener Stadthalle
8. bis 11. März 2012
9 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Messeplan
U F T
B F T
B F T
U ET
Kategorien
Bereiche
Straße der Universität Wien
Galerie Nord / Obergeschoß
Auf der Messe sind
entsprechende Kojen mit
Kategorie-Markierungen
gekennzeichnet:
N
i
i
Eingang
Garderobe
30 m
20
10
A
Bildungswege
für Erwachsene
B
Gesundheit
und Sozialwesen
Integrativer
Schwerpunkt
barrierefrei
0
Halle D
Erdgeschoß
Eingang
barrierefrei
Allgemeine Beratung
und Information
Justiz und
Verwaltung
J
Kunst und
Kultur
K
Medien und
Kommunikation
M
Sprachen
S
Technik und
Naturwissenschaften
T
U
Wirtschaft
W
i
Re ep ion
B F T
B F T
U ET
WC He en
H
WC Damen
D
Eingang
F T
Erwachsenenbildung
BM für Unterricht, Kunst und Kultur
Email: erwachsenenbildung@bmukk.gv.at
Tel.: +43 1/531 20-4631, www.erwachsenenbildung.at
i
Halle B
Allgemeine Fragen zum Arbeitsmarkt
Arbeitsmarktservice Wien – Serviceline
Email: ams.wien@ams.at
Tel.: +43 1/878 71; www.ams.at
EURES – Das europäische Job-Netzwerk
KundInnenanfragen unter
Email: eures.wien@ams.at
Tel.: +43 1/878 71-30200; www.ams.at/eures
www.bestinfo.at
Allgemeine Studieninformation
BM für Wissenschaft und Forschung
Email: christine.kampl@bmwf.gv.at
Tel.: +43 1/531 20-7008; www.bmwf.gv.at
Auslandsstudien, Stipendien
Österreichische Austauschdienst GmbH
Email: office@oead.at
Tel.: +43 1/4277-28101; www.oead.at
Allgemeine Messeinformation
BMUKK, Bildungs- und InfoMessen
Email: silvia.chaouech@bmukk.gv.at
Tel.: +43 1/53 120-4837
i
Universitäten
Fachhochschulen
Pädagogische Ausbildungen
Galerie Süd / Obergeschoß
Halle E
G
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
❯❯ Umfassendes Programm
In drei Vortragssälen und mehreren
Workshopräumen gibt es eine Fülle von
Veranstaltungen. Sie bieten umfassende
Themen wie Jobchancen in Europa oder
Studienförderung, aber auch sehr kon­
krete Vorstellungen von Studiengängen,
Berufsfeldern oder konkrete Tipps zum
Studienstart.
Das Programm einer der drei Bühnen
wird heuer per Livestream auch ins In­
ternet übertragen und steht nach der
BeSt³ zum Download bereit. Es richtet
sich vor allem an Schulklassen und Schü­
ler, die nicht persönlich zur Messe kom­
men können.
Am Sonntag (11. März) wird es im Saal C
einen kleinen IT­Schwerpunkt geben,
der dieses faszinierende Berufsfeld mit
spannenden Vorträgen vorstellt. Ein be­
sonderes Highlight verspricht außerdem
der „science slam“ am Samstagnachmit­
tag (10. März) zu werden. Bei diesem
stellen herausragende Wissenschaftler
ihre Fachgebiete kurz und prägnant in­
nerhalb von jeweils sechs Minuten vor.
Anschließend kürt das Publikum einen
Sieger.
Tipp:
Es empfiehlt sich, schon vor dem Besuch der Bildungsmesse eine Art Laufliste zu erstellen, um die gewünschten
Beratungs- und Infostände nachher leichter aufzufinden.
Gute Planung im Vorfeld zahlt sich aus
Die drei Eckpfeiler der Messe
BeSt Beruf
Informationen über den direkten Be­
rufseinstieg nach der Matura, die aktu­
elle Arbeitsmarktsituation oder über
alte und neue Lehrberufe geben das Ar­
beitsmarktservice (AMS), die Berufsin­
formationszentren (BIZ), der Bürgerser­
vice des Bundesministeriums für Wirt­
schaft, Familie und Jugend (BMWFJ)
und zahlreiche Berufs­ und Interessen­
vertretungen. Namhafte Unternehmen
der Privatwirtschaft stellen ihre inner­
betrieblichen Qualifikationsprogramme
vor, suchen aber ebenso gezielt nach
potenziellen Mitarbeitern.
BeSt Studium
INFO
BeSt – Die Messe für Beruf, Studium
und Weiterbildung
Wiener Stadthalle
Do, 8. März, bis So, 11. März 2012
täglich 9–18 Uhr
www.bestinfo.at
32 NEW BUSINESS | Februar 2012
Nahezu alle österreichischen Universi­
täten, Fachhochschulen und Privatuni­
versitäten geben Auskünfte über die von
ihnen angebotenen Studien. Allgemeine
Hilfestellung zur Orientierung bieten
zentrale Beratungsstellen der Ministe­
rien, die Österreichische Hochschüler­
schaft u. v. a. m.
BeSt Weiterbildung
Ob berufsbegleitendes Studium, ob Zu­
satzausbildung und Höherqualifizierung
oder ob persönliche Horizonterweite­
rung: Volkshochschulen, WIFI oder bfi
stellen sich ebenso den Fragen der Be­
sucher wie Universitäten mit berufsbe­
gleitenden Angeboten oder Anbieter mit
maßgeschneiderten Nischenangeboten.
International und barrierefrei
Darüber hinaus informieren internatio­
nale Hochschulen oder Vermittlungsor­
ganisationen über Austauschprogramme,
postgraduale Studienmöglichkeiten, Be­
rufschancen, Aufenthaltskosten und vieles
andere mehr. Vorgestellt werden auch
spezielle Ausbildungen, Beratungen und
Informationen für Menschen mit Behin­
derungen. Der Bereich i „integrativer
Schwerpunkt barrierefrei“ befasst sich
ausschließlich mit diesem Thema. RD
Fotos: www.bestinfo.at
Die Schwerpunkte der BeSt³ sind durch
die hochgestellte „3“ symbolisiert: Beruf,
Studium und Weiterbildung:
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
wirtschaftskammer wien
WK Wien-Präsidentin Brigitte Jank fordert Pflichtfach „Beruf und Wirtschaft“
in der 7. Schulstufe – so sichern Betriebe die Fachkräfteausbildung.
„Mehr Lehrlinge in Wien“
 „Es gibt wieder mehr Lehrlinge in Wien.
Das ist ein Verdienst der engagierten Wiener
Betriebe, die sich um die Ausbildung der Fach­
kräfte von morgen bemühen“, erklärt Brigitte
Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer
Wien. Derzeit stehen mehr als 19 200 Lehrlinge
in rund 4.500 Lehrbetrieben und überbetrieb­
lichen Einrichtungen in Ausbildung. Vor einem
Jahr waren es noch um knapp 100 weniger.
Auch die Zahl der Lehranfänger in den Wiener
Unternehmen ist leicht gestiegen.
Brigitte Jank, Präsidentin der
Wirtschaftskammer Wien
Promotion
Fördergelder früher einsetzen
Trotz der erfreulichen Lehrlingsbilanz gilt:
Für viele Wiener Ausbildungsbetriebe wird
info
Vorschläge für eine grundlegende
Bildungsreform
Österreich könnte ein veritables Fachkräfteproblem bekommen. Die Zahl der
15-Jährigen, die eine Lehre beginnen,
sinkt konstant. Zusätzlich wird es für Betriebe zunehmend schwierig, geeignete
Jugendliche zu finden. Was Österreich
jetzt dringend braucht, ist eine Reform
unseres Bildungssystems und eine
Attraktivierung der Lehre.
Die Wirtschaftskammer Wien fordert
daher u.a.:
n eine umfassende Berufsorientierung
und -information als Pflichtgegenstand in der 7. Schulstufe
n eine Potenzialanalyse, um den Schülern objektiv ihre eigenen Neigungen
und Talente vor Augen zu führen
n Mittlere Reife nach der 9. Schulstufe
als aussagekräftiger Qualifizierungsnachweis für
❯ das Erreichen der Bildungsziele und
❯ als Voraussetzung für alle weiterführenden Bildungswege
n leichterer Zugang zu Fachhochschulund Universitätsstudien für Absolventen einer Lehre
es schwieriger, motivierte und geeignete
Lehrlinge zu finden. Zu wenige Pflichtschul­
abgänger erreichen die Lernziele in der Schu­
le. Tatsächlich gilt jeder fünfte Wiener Schü­
ler in der 8. Schulstufe als Risikoschüler mit
gravierenden Mängeln, besonders bei der
Lesekompetenz, was auch negativ auf Fähig­
keiten wie Schreiben und Rechnen durch­
schlägt. Um jene Jugendliche, die wegen
mangelnder Qualifikation keine betriebliche
Ausbildung beginnen können, aufzufangen,
forciert die öffentliche Hand die überbetrieb­
liche Ausbildung – mit Kosten von mehr als
18.000 Euro pro Kopf und Jahr.
„Geld zur Förderung der Jugendlichen
muss viel früher eingesetzt werden – nämlich
in den Pflichtschuljahren“, appelliert Jank in
Richtung Politik.
Zusätzlich schlägt sie mehr Wirtschafts­
bezug in den Lehrplänen vor: „Ich bin über­
zeugt, dass ein praxisnahes Pflichtfach ‚Be­
ruf und Wirtschaft‘ quer über alle Schul­
formen in der 7. Schulstufe innerhalb kür­
zester Zeit dazu beiträgt, junge Menschen
auf die Realitäten der Arbeitswelt besser
vorzubereiten.“
Aufbrechen von AusbildungsSackgassen
Unter dem Motto „Lebenslanges Lernen“
spricht sich die Wirtschaftskammer Wien
zudem für mehr Durchlässigkeit im heimi­
schen Bildungssystem aus. Beispielsweise
einen leichteren Zugang zu Fachhochschul­
und Universitätsstudien für Absolventen
einer Lehre. Mit einer zusätzlichen Karriere­
perspektive würde die Lehre massiv an At­
traktivität gewinnen. Denn Lehre, Matura
und Studium dürfen keine Gegensätze sein
und der Wert der Lehre muss endlich aner­
kannt werden. „Die umfassende Reform
unseres Bildungswesens ist das Herzstück
zur Sicherung des Standortes“, so Jank.
rückfragen & kontakt
wirtschaftskammer wien
1010 Wien, Stubenring 8–10
Tel.: +43/1/51450-0
pressestelle@wkw.at
wko.at/wien
Februar 2012 | NEW BUSINESS
33
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
Best Barrierefrei – Bundessozialamt-Projekte
Auf der BeSt³ barrierefrei vom 8. bis 11. März
2012 präsentieren mehr als 40 verschiedene
vom Bundessozialamt Landesstelle Wien beauftragte Projekte ihr Angebot. Ein besonderer Schwerpunkt wird heuer das neue Angebot „Jugendcoaching“ sein. Jugendcoaching
ist ein Unterstützungsangebot für Jugendliche
am Ende der Schulpflicht, das den Jugendlichen hilft, einen für sie individuell passenden
Bildungs- und/oder Berufsweg einzuschlagen.
Jugendliche mit einer Behinderung oder son-
derpädagogischem Förderbedarf können das
Programm bis zum 25. Lebensjahr in Anspruch
nehmen. Besondere Unterstützung erhalten
Jugendliche, die gefährdet sind, die Schule
abzubrechen oder keinen Abschluss erlangen
können. Das Jugendcoaching begleitet auch
bei der Lehrstellensuche bzw. beim direkten
Berufseintritt durch Übergabe an die zuständigen Stellen (wie z. B. AMS, Jugendarbeitsassistenz). Kurz gesagt: „Jugendcoaching – mehr
Chancen, mehr Zukunft“. Im Rahmen der BeSt³
barrierefrei informieren kompetente BeraterInnen in der Wiener Stadthalle am Stand i02
sowohl Betroffene und Angehörige als auch
Interessierte zu allen Fragen rund um das
Thema Beruf und Bildung für junge Menschen
mit Behinderung und Benachteiligung. Die
Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt,
dass die BeSt³ barrierefrei ein idealer Ort ist,
um sich einen Überblick über die vielfältigen
Möglichkeiten zu verschaffen und Zugang
zum Unterstützungsangebot zu bekommen.
Auch heuer können Jugendliche beim Wissens-Check spielerisch ihre Talente erforschen
und so unkompliziert mit den BeraterInnen in
Kontakt treten. Interaktive Workshops für
junge Menschen mit und ohne Behinderung
finden direkt beim Hauptportal der Stadthalle im „barriere-frei-raum“ statt. Hier werden
zum Beispiel Spezialsoftware und technische
Hilfsmittel präsentiert.
Die BeSt³ in der Wiener Stadthalle ist ein Beispiel für gelebte Integration.
www.bundessozialamt.gv.at
„Meine Chance für die Zukunft”
neba.at/jugendcoaching
34 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
Gefördert von:
Bildungs- & Personalmanagement
Das Zentrum für Fernstudien der Universität Linz betreut
flexible Studienformen der FernUni Hagen (D) und ermöglicht
Berufstätigen auch mit Lehre und Berufserfahrung ein Studium.
optimal neben dem Beruf studieren.
Johannes Kepler Universität in Linz
ernstudien zeichnen sich
durch hohe Flexibilität und
Autonomie beim Lernen aus,
was insbesondere Berufstätigen hilft. Das Fachwissen wird in Form
von überschaubaren, didaktisch hervorragend aufbereiteten Studienbriefen,
Übungsaufgaben, interaktiven CD-ROMs,
DVDs und immer häufiger auch über das
Internet nach Hause geliefert. Eine wichtige Unterstützung der Fernstudierenden
leistet die FernUni Hagen u. a. durch telefonische bzw. Online-Kursberatung, ausgewählte Pflicht- bzw. unterstützende
Veranstaltungen, bei der Bildung von Studierendenzirkeln, mit einer umfangreichen
Bibliothek sowie dem Zugang zum „Lernraum Virtuelle Universität“. Prüfungen
können (je nach Studienrichtung) vorwiegend in Österreich selbst oder in geringerem Umfang in Deutschland absolviert
werden, wobei mündliche Prüfungen auch
per Videokonferenz möglich sind.
Derzeit gibt es in Österreich zirka
2.600 Hagen-Fernstudierende, vor allem
in den Wirtschaftswissenschaften sowie
den Kultur- und Sozialwissenschaften.
Die FernUni selbst verzeichnet knapp
80.000 (!) Studierende weltweit.
Beruflich Vielreisende bzw. Mitarbeiter
von Botschaften, Außenhandelsvertre-
Fotos: Johannes Kepler Universität Linz
F
FernUniversität in Hagen
tungen etc. finden mit einem Fernstudium die optimale Form, ihr berufliches
Vorwärtskommen durch entsprechende
Aus- und Weiterbildung zu unterstützen.
Die FernUniversität in Hagen hat früh
auf das sogenannte Bolognasystem, also
Bachelor- und Masterprogramme, umgestellt. Das Studienangebot (Bachelor/
Mas ter/Weiterbildung) der FernUni
umfasst:
n Wirtschaftswissenschaften,
Wirtschaftsinformatik
n Informatik und Mathematik
n Rechtswissenschaften
n Kultur- und Sozialwissenschaften
(Bildungswissenschaft, Kulturwissenschaften, Politik- und Verwaltungswissenschaft, Psychologie)
Die Information und Betreuung findet
über Studienzentren statt:
n Information
n Beratung
n Inskription
n Veranstaltungen
n Bibliothek
n Mündliche Prüfungen per
Videokonferenz
Für die Information und Betreuung der
Fernstudierenden stehen in Österreich
sechs Standorte des Zentrums für Fernstudien (ZF) zur Verfügung:
n Bregenz
n Linz
n Saalfelden
n Steyr
n Villach
n Wien
Die Kosten für ein Studium neben dem
Beruf belaufen sich auf rund 400 Euro/
Semester (sog. Teilzeitstudium).
Inskriptionszeiten: 1. 12. bis 15. 2. für das
Sommersemester, 1. 6. bis 15. 8. für das
Wintersemester. Ganzjährige Einschreibung für „Eingangsmodule“ möglich!
Weiteres Angebot des Zentrums für
Fernstudien:
n Studienberechtigung online:
Vorbereitung auf die Studienberechtigungsprüfung anhand von flexiblen
Lernarrangements.
RD
KontaKt
(alle ansprechpartner) www.zf.jku.at
Februar 2012 | neW Business
35
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
Das Nachhilfeinstitut LernQuadrat hat eine aktuelle Studie
zum Einfluss von Schulangst auf den Lernerfolg präsentiert.
Demnach hat Angst unmittelbaren Einfluss auf die Noten.
„Fürchte dich nicht …“
ie Hälfte der österreichischen
Schülerinnen und Schüler
fürchtet sich vor Prüfungen
und Schularbeiten. Vier von
zehn Jugendlichen fühlen sich allein
schon durch den ganz normalen Schulalltag erheblich belastet. Das hat das
Nachhilfeinstitut LernQuadrat in einer
aktuellen Umfrage ermittelt. Oft ist es
also weniger Faulheit oder mangelndes
Talent, das besseren Noten im Weg steht,
sondern einfach die Angst vor dem Ver-
D
ZEhn TiPPS GEGEn SchUlanGST
1. Ursachen klären
Zuerst gilt es herauszufinden, wovor sich
der Jugendliche konkret fürchtet. Die
eigene mangelnde Leistung, einzelne
Lehrer, die Blamage vor den Mitschülern,
der Tadel der Eltern …?
2. Positiv denken
So lange die Gedanken immer nur um
mögliche Misserfolge kreisen, wird die
Angst verstärkt und die Leistung ge­
schwächt. Besser: Ja, du schaffst es …
3. Selbstvertrauen geben
Lob und Anerkennung auch in anderen Be­
reichen stärken den Glauben des Jugend­
lichen an sich selbst und damit zugleich
seine Leistungsfähigkeit in der Schule.
4. Gemeinsam vorgehen
Ausführliche Gespräche mit den Lehrern
helfen, angstauslösende Faktoren zu
erkennen. Wichtig: Auch den Elternsprech­
tag dafür gut nützen!
5. Zeit nehmen
Die Wünsche, Befürchtungen und Be­
schwerden des Schülers sollten immer
ernst genommen werden. Und sie gehören
ausführlich und in aller Ruhe besprochen.
36 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
6. Vergleiche vermeiden
Jeder junge Mensch ist auf seine Art
wertvoll. Andere ständig als Vorbild
dargestellt zu bekommen, hilft auf dem
Weg der Bekämpfung von Schulangst
ganz und gar nicht weiter.
7. Erwartungen hinterfragen
Zu hoher Leistungsdruck und Strafan­
drohung behindern nicht nur das Lernen,
sondern fördern auch die Versagens­
ängste.
8. Relax …
Manchmal lassen sich Ängste auch
durch gezielte Entspannungsübungen
gut bekämpfen, beispielsweise durch
Techniken des autogenen Trainings,
Fantasiereisen etc.
9. Profis beiziehen
Lassen sich Schulängste auf Dauer nicht
beseitigen, ist es keine Schande, die
professionelle Hilfe eines Jugendpsycho­
logen in Anspruch zu nehmen.
10. Veränderungen anstreben
Liegen die Probleme vor allem im Umfeld
des Schülers, kann ein Klassen­ oder
Schulwechsel zum Angstabbau beitragen.
sagen und seinen Folgen, meinen die
Nachhilfe-Experten.
„Wichtig ist vor allem, den Jugendlichen
ernst zu nehmen und zu klären, wovor
er sich tatsächlich fürchtet“, betont der
Psychologe Stefan Grausenburger. Er ist
Autor der LernQuadrat-Studie „Angstfaktor Schule“. Neben persönlicher Versagensangst oder Furcht vor Strafe treten
nämlich immer häufiger soziale Ängste
wie die befürchtete Demütigung im Klassenverband in den Vordergrund. „Neun
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
von zehn Schülern sind heute in irgendeiner Form an Angst auslösenden Mobbingprozessen beteiligt, sei es als Täter
oder Opfer“, schätzt Grausenburger.
Fotos: Wilhelm Busch, Pressefoto
Vielfältige Risikofaktoren
Nicht jeder Schüler ist gleich anfällig für
Schulangst. Mädchen sind eher gefährdet als Burschen, Hauptschüler eher als
Mittelschüler, heißt es in der LernQuadrat-Studie. Überdurchschnittlich oft ist
Schulangst auch bei Kindern alleinerziehender Eltern und in sozial niedrigeren Schichten zu beobachten. Individuelle Risikofaktoren sind zudem
Introvertiertheit, Probleme im Umgang
mit Gefühlen und fehlende soziale
Fertigkeiten.
„In geringen Dosen kann Angst auch
aktivierend sein und zu Leistungssteigerungen führen“, so Studienautor Grausenburger. Meist aber wirke sie sich fatal
auf den Lernerfolg aus. Schlafstörungen,
innere Unruhe, Aggressivität, Konzen-
trationsschwächen und eine allgemeine
Lustlosigkeit, die bis zur Depression
führen kann, sind deutliche Hinweise
auf Schulangst und sollten unbedingt
beachtet werden. Oft sind körperliche
Symptome die Folge: Kopfschmerzen,
Schweißausbrüche, Magenprobleme bis
hin zur Magersucht, und in Extremfällen
besteht sogar Suizidgefahr.
alarmierende Umfrage-Ergebnisse
„Der Einfluss von Schulangst auf die
Leistungsfähigkeit der Schüler wird klar
unterschätzt“, ist LernQuadrat-Geschäftsführer Konrad Zimmermann
überzeugt. So bekannten immerhin
41 Prozent der jugendlichen Teilnehmer
einer Umfrage, dass sie sich durch den
Schulalltag belastet fühlen, 60 Prozent
bemerken dadurch sinkende Leistungen,
50 Prozent orten Konzentrationsstörungen, 25 Prozent klagen über Bauchschmerzen, Kopfweh und andere körperliche Beschwerden.
Schlimm wird es vor allem vor Prüfungen, Referaten oder Schularbeiten,
dann ist sogar jeder Zweite häufig von
Ängsten geplagt, und nur neun Prozent
kennen Prüfungsangst praktisch gar
nicht. Für 56 Prozent der Schüler wäre
„einfach nicht hingehen“ die Wunschlösung. Tatsächlich die Schule „geschwänzt“, weil sie sich dort unwohl
fühlen, haben nach eigenen Angaben
aber nur 18 Prozent.
Erwartungen der Eltern überdenken
Die gute Nachricht: Schulangst kann
man – wenn man sie rechtzeitig als Ursache von Leistungsschwächen erkennt
– gezielt und erfolgreich bekämpfen.
„Positiv denken, dem Schüler Selbstvertrauen vermitteln und sich viel Zeit für
gemeinsame Gespräche nehmen sind
die Grundvoraussetzungen“, rät LernQuadrat-Chef Zimmermann. Oft gilt es
für die Eltern aber auch, die eigenen
Erwartungen zu hinterfragen und auf
Vergleiche mit besseren Schülern zu
verzichten, um nicht unnötig Druck
aufzubauen. Hilfreich ist es auch, das
offene Gespräch mit Lehrer und Nachhilfelehrer zu suchen und im Fall des
Falles die professionelle Unterstützung
eines Jugendpsychologen in Anspruch
zu nehmen.
„Lernen sollte immer mit Lachen beginnen“, ist Nachhilfeexperte Zimmermann
überzeugt. So schwierig das unter den
herrschenden Rahmenbedingungen im
Schulunterricht auch sei. Wer entspannt
und zuversichtlich an das Lernen herangehe, für den werde auch die Schule
nicht zum „Angstfaktor“ werden. RD
www.lernquadrat.at
Wirkung der Schulangst
»In geringer Dosis kann Angst aktivierend sein und zu
Leistungssteigerungen führen. Meist aber wirkt sie sich
fatal auf den Lernerfolg aus.«
Mag. Stefan Grausenburger, Psychologe und Studienautor
FEbruar 2012 | NEW BUSINESS
37
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
Wirtschaftskammerpräsident Leitl sieht in Berufsakademien
einen Hebel gegen den Fachkräftemangel – das betonte Leitl im
Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit Karlheinz Töchterle.
Die Lösung liegt auf der Hand.
n Hinblick auf die aktuelle
Situation im Bereich der Akzeptanz der dualen Ausbildung hat Österreich dringenden Reformbedarf.“ Das betonte
Wirtschaftskammerpräsident Christoph
Leitl anlässlich einer Diskussionsveranstaltung mit Wissenschafts- und For-
I
nicht anbieten, viel besser ab. Strahm:
„Im Durchschnitt der EU-27 beträgt die
Jugendarbeitslosigkeit über 20 Prozent,
in den genannten Ländern jedoch nur
rund acht Prozent. Wer eine duale Lehrausbildung erfolgreich absolviert hat,
unterliegt einem dreimal kleineren Risiko langzeitarbeitslos zu werden.“
barkeit und damit Attraktivität gestärkt
werden. Zusätzlich sollen auf Basis der
Abschlüsse von Berufsakademien Höherqualifizierungen angeboten werden,
die mit einem Bachelor abschließen und
auch den Übertritt in den tertiären Bildungsbereich ermöglichen. Leitl: „Universitäten und Fachhochschulen sollen
Fortbildung gegen Fachkräftemangel
»Ich sehe dringenden Reformbedarf in Sachen Akzeptanz der
dualen Ausbildung in Österreich.«
schungsminister Karlheinz Töchterle
zum Thema „Wie viel Wirtschaft braucht
die Wissenschaft? – Berufliche Aus- und
Weiterbildung auf Hochschulebene“.
So werde die Zahl der Lehrlinge in den
kommenden 14 Jahren von derzeit 40.000
auf 24.000 absinken und daraus entstünde ein eklatanter Facharbeitermangel
und die mögliche Abwanderung von
Betrieben. „Der Wirtschaftsstandort Österreich und unsere duale Berufsbildung
– als ein wichtiger Standortfaktor – sind
dadurch ernsthaft in Gefahr“, warnt Leitl.
Wissenschaftsminister Töchterle betonte,
dass die duale Ausbildung eine absolute
Stärke Österreichs sei. Und auch Rudolf
Strahm, Präsident des Schweizerischen
Verbandes für Weiterbildung, teilt diese
Ansicht. So steigen beim Vergleich der
Jugendarbeitslosigkeit in Europa Länder
mit dualen Ausbildungssystemen – wie
die Schweiz, Österreich, Deutschland,
Dänemark oder die Niederlande – gegenüber jenen Ländern, die eine solche
38 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
Durchlässigkeit ist wichtig
Trotz dieser positiven Ergebnisse müsse
man aber der sinkenden Lehrlingszahl
entgegentreten, indem man die Attraktivität der Lehre steigere und die „Möglichkeit der Durchlässigkeit in den tertiären Sektor“ schaffe, so Leitl. „Das heißt
aber nicht, dass noch mehr Studierende
die Universitäten überrennen sollen. Wir
denken vielmehr an eine Aufwertung
der Berufsbildung auf Hochschulebene
in Form von Berufsakademien“, betont
der WKO-Präsident. Dazu solle, wie im
Papier der Sozialpartner festgehalten,
der Bedarf erhoben werden. Bestehende
Abschlüsse wie Meister, Werkmeister
oder Diplome von Fachakademien sollen
durch die Berufsakademie in ihrer Sicht-
nicht zusätzlich belastet werden. Die
Berufsakademie wäre als ‚dritte Säule‘
eine gleichwertige, aber andersartige
Alternative.“ Voraussetzung für den
Einstieg in eine Berufsakademie ist der
Abschluss der Sekundarstufe II, Matura
oder Studienberechtigungsprüfung sind
nicht erforderlich. Ein großes Problem
sieht Strahm in diesem Zusammenhang
noch in der europaweiten Anerkennung
der tertiären Fachhochschulabschlüsse,
die noch nicht existiere. „Bei einer etwaigen Einführung von Berufsakademien
in Österreich müsse das berücksichtigt
werden und schon vorab sichergestellt
sein, dass die Abschlüsse europaweit
anerkannt werden“, riet Strahm.
AN
wko.at
Foto: Fritz Langmann
WK-Präsident Christoph Leitl
Biotechnische Verfahren am Campus Tulln
Bachelor- und Masterstudium
Ein Studiengang der Fachhochschule Wiener Neustadt
e der Natur
räft
Entfalte die K
n Tür
fene
am Tag der of
23.03.2012
Geballte Zukunftskraft
im Absolventencafé
Identitäts-Check:
Bio-Kunststoffe geben sich
zu erkennen
Saubermänner:
Die Kraftlackeln der Putzpatrouille
schuften im Akkord für reines
Trinkwasser aus Abwasser
Damit dein Waschmittel
dich nicht hängen lässt:
Fleißige Mikroorganismen produzieren Schmutz lösende Enzyme
Power Peeling:
Die Kartoffelschale als
Energieträger
Poppig:
Schafft der Maiskolben die
Verwandlung zum ultimativen
Kunststoff der Natur?
Kraft im Saft:
Wieviele Vitamine stemmt
eine Zitrone?
www.biotechstudieren.at
Finde uns bei der BeSt: Halle E, Stand T 1
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
Heutzutage braucht ein Unternehmen einen guten OnlineAuftritt. Mit den Experten von Effiprom.com ist auch Ihr
Unternehmen gewappnet für die Welt der Social Media.
Mit Kompetenz 2.0 zum nachhaltigen Erfolg.
arketing-Kampagnen von
Unternehmen kommunizieren verstärkt mit Social
Media. Mit dem Aufbau von
Business-Seiten auf Google+ versuchen
die verschiedenen Mitbewerber führende Positionen im Onlinemarketing zu
halten oder zu erreichen. Es gilt zu bedenken, dass die Zeit begrenzt ist, welche die Zielpersonen bei der Arbeit
einsetzen. Deshalb wird es nur den Besten gelingen, die Social-Media-Beziehung
zu den Zielpersonen erfolgreich auf- und
auszubauen. Wer führend bleiben will,
braucht einzigartige nutzbringende In-
M
halte, die von den Zielpersonen als Erlebniswelt der Marke wahrgenommen
werden. Die Social-Media- und Google+Ex per ten von Ef f iprom.com si nd
spezialisiert auf kompetente Aus- und
Weiterbildung sowie den Präferenzen
schaffenden Know-how-Transfer mit
Support für erfolgreiche Konzeption und
Umsetzung.
Neue Dimension mit Google+
Social Media erhält zurzeit eine neue
Dimension mit der Einführung von
Business-Seiten auf Google+. Die vereinfachte und zeitsparende Bedienung,
optimierte Verlinkung, Bild-Integration
(und -Fokussierung) sowie vieles mehr
verändern die Möglichkeiten und führen
zu weiteren Zunahmen der InformationsFlut.
Je früher Zielpersonen abgeholt und
gewonnen werden, desto einfacher ist
es (die Abholung der Zielpersonen gelingt am besten, wenn diese ihre eigenen
Social-Media-Aktivitäten aufbauen). Der
Großteil der Inhalte in den Social-MediaPlattformen ist beruflich unbrauchbar
und unnütz. Vieles ist qualitativ ungenügend. Da gilt es, sich auf den ersten
Klick zu unterscheiden und nutzbringend zu wirken. Kompetente Marketingmanager und Social-Media-Verantwortliche setzen daher von Anfang an auf
einzigartige nutzbringende Inhalte und
die Schaffung einer unvergleichlichen
Erlebniswelt für die Marke. Dies allein
ermöglicht es, die Zielpersonen für Informationen und Angebote zu gewinnen
und nachhaltig führend zu bleiben.
sen nicht mehr
Wer heute und morgen führend sein
und bleiben möchte (in Marketing und
Social Media), sollte die Mitarbeitenden
für Onlinekommunikation und Social
Media aus- und weiterbilden.
Die Experten von Effiprom.com empfehlen firmeninterne Ausbildungen (auch
bei knappen Budgets lieber kurz und
prägnant intern ausbilden mit „On the
job“-Übungen). Dabei trainieren die Teilnehmenden interaktiv mit den Angeboten und Inhalten ihres Unternehmens.
Der Trainer bewertet ihre (Optimierungs-)Vorschläge und zeigt konkret
weitere Optimierungs-Chancen. AN
wegzudenken.
www.effiprom.com
Social Media ist
aus den heutigen
Geschäftsprozes-
40 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
Foto: computerwoche
Aus- und Weiterbildung – Mitarbeiter
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
Vom faktor glück
factor happiness als Österreichs führendes Trainings- & Beratungsunternehmen für den Themenbereich Glück als Erfolgsfaktor im
Unternehmen hat nun einen weiteren Unternehmenszweig eröffnet.
factor happiness organisiert nun unter der
Marke KEPOS – Institut für Qualitätsausbildungen offene Aus- und Weiterbildungen
im psychosozialen Bereich. In modularen,
berufsbegleitenden Lehrgängen werden
Ausbildungen in Lebens- und Sozialberatung,
Mediation, systemischem Coaching, Businesscoaching, NLP und Training angeboten.
Ing.
Stefan Gros,
M. Sc.,
Geschäftsführer
Wir orientieren uns dabei an Qualitätsstandards, wie wir sie aus unserer Arbeit in Unternehmen kennen. In allen Organisationen,
in denen Menschen miteinander arbeiten,
ist soziale Kompetenz ein Schlüsselfaktor
für den Erfolg. Trotzdem ist sie schwer fassbar und im Personalmanagement auch
schwer messbar. Persönliche Weiterentwicklung ist deshalb in den meisten Fällen Privatsache. Den Nutzen daraus lukrieren aber
auch die Unternehmen. Entsprechende Ausbildungen, wie Coaching, Mediation, Training,
aber auch umfangreiche „private“ Ausbildungen, wie jene zum Lebens- und Sozialberater, entwickeln den wichtigsten Faktor
im Unternehmen weiter, die Menschen. factor happiness unterstützt das mit Maßnahmen im Unternehmen, KEPOS im Rahmen
von zertifizierten externen Lehrgängen. Besonderer Schwerpunkt liegt in beiden Fällen
auf der praktischen Umsetzbarkeit, der
direkten Anwendbarkeit trotz oder weil
fundierte Theorie vermittelt wird.
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kePoS – inStitut für
qualitätSauSbildungen
1200 Wien, Engerthstraße 126/2
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weiterbildung alS erfolgSfaktor
Vorbei sind die Zeiten, in denen man nach einer abgeschlossenen
Ausbildung ins Berufsleben eintritt und bis zur Pensionierung in
derselben Firma bleibt. Lebenslanges Lernen ist gefragter denn je.
Die Sales Manager Akademie hat dies schon
seit Langem erkannt und sich auf Managementausbildungen auf hohem Niveau spezialisiert.
Die Philosophie der SMA ist vom Eingehen
auf individuelle Bedürfnisse und Anforderungen der LehrgangsteilnehmerInnen ge-
Studieren in angenehmer Atmosphäre
prägt. Erfahrene DozentInnen aus Lehre und
Praxis vermitteln aktuelles Wissen. Dies führt
zu einer hohen Zufriedenheits- und Erfolgsquote bei den StudentInnen. Durch den praxisorientierten Lernansatz in Kleingruppen wird
der Lehrinhalt lebendig und verständlich vermittelt. Die durch das Studium entstandenen
Kontakte können auch im späteren Berufsleben
erfolgreich zum Netzwerken genutzt werden.
Auf diese Weise kann man mit Personen, die
ähnliche Interessen verfolgen, in ständigem
Austausch bleiben.
Die berufsbegleitende, flexible Konzeption
der Programme ermöglicht die Vereinbarkeit
von Beruf und Studium. Die Studienangebote
der Sales Manager Akademie reichen vom
Bachelor bis hin zum PhD-Programm. Sie
werden gemeinsam mit anerkannten inter-
SMA – für eine erfolgreiche Zukunft
nationalen Partneruniversitäten angeboten.
Mit diesem breit gefächerten Portfolio wird
dem Trend zur Internationalisierung auch
von der Sales Manager Akademie Rechnung
getragen.
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Februar 2012 | NEW BUSINESS
41
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
DHL Express braucht bestens ausgebildete Spezialisten – und
packt daher bei der Schulausbildung selbst mit an. Eine Kooperation mit der Vienna Business School in Mödling startet.
Bildung ist Zukunft bei DHL Express.
ie arbeitet ein Expressversand-Spezialist eigentlich
und welche Karrierechancen ergeben sich dort? Ein
Schulabsolvent wird darauf keine Antwort wissen. Doch wird sich ein Absolvent der Vienna Business School Mödling
in Zukunft davon selbst ein Bild machen
können: Dank der Zusammenarbeit der
Schule mit DHL Express können die
Schüler schon während ihrer Ausbildung
in den Berufsalltag hineinschnuppern.
Neben Praktikumsmöglichkeiten wird
DHL Express auch interessante Themen
für Projektarbeiten zur Verfügung stel-
W
len, von denen sich der Expressdienstleister wertvollen Output erhofft.
„Daraus ergibt sich eine Win-win-Situation“, sagt DHL Express ÖsterreichGeschäftsführer Ralf Schweighöfer:
„Zum einen übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung, indem wir
zu einer möglichst praxisorientierten
Ausbildung von Schülern beitragen. Zum
anderen ist das auch für uns eine Zu-
Zukunftsvorsorge für DHL
»Zum einen übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung, indem wir zu einer möglichst praxisorientierten
Ausbildung beitragen. Zum anderen ist das auch für uns
eine Zukunftsvorsorge. (...)«
Geschäftsführer Ralf Schweighöfer
Dr. Rainer Trefelik, Präsident der
Wiener Kaufmannschaft,
Ralf Schweighöfer, Managing
Director DHL Express, Hofrat
Mag. Peter König, Direktor VBS
Mödling, Werner Vogelsang,
Senior Director Human
Resources DHL Express
42 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
Fotos: DHL Express, Pixelio.de
V. l. n. r.: Mag. Renate Gruber,
Bildungsberaterin VBS Mödling,
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
kunftsvorsorge. Denn wir wollen die
Zahl der Bewerber bei DHL Express
Österreich erhöhen und ein leistungsstarkes Niveau erhalten.“ Bildungsförderung zählt für den Konzern Deutsche
Post DHL neben den Themen Umweltschutz und Katastrophenhilfe zu den
drei wesentlichen Säulen des gesellschaftlichen Engagements.
Tolle Jobangebote für Schüler
Die enge Zusammenarbeit zwischen
Schule und einem lokalen Unternehmen
ist für die Schüler eine große Chance,
wie Vienna Business School-Direktor
Peter König aus Erfahrung weiß: „Die
Schüler hinterlassen bei der Schnupperarbeit oder in der Zusammenarbeit für
ein Projekt einen bleibenden Eindruck.
Oft rufen die Unternehmer dann bei uns
an und bieten den Jugendlichen tolle
Jobmöglichkeiten an.“ Für die Vienna
Business School Mödling ist der enge
Kontakt zur Wirtschaft ein wesentlicher
Teil der praxisorientierten Ausbildungsstrategie: „Die Schüler sollen einen Eindruck bekommen, was die Unternehmen
der verschiedenen Branchen konkret
leisten. Deshalb sind wir besonders stolz,
dass wir ein so bekanntes internationales Markenunternehmen wie DHL Express für eine Zusammenarbeit mit uns
gewinnen konnten“, sagt König.
DHL Express ist Teil des Konzerns Deutsche Post DHL und in über 220 Ländern
und Gebieten weltweit selbst vor Ort
tätig. „Sollte es daher jemanden nach
der Ausbildung ins Ausland ziehen, sei
es nun innerhalb Europas oder weltweit,
ist DHL Express auch ein gutes Sprungbrett für eine internationale Karriere“,
so Schweighöfer. Bei der internen Berufsmesse der Vienna Business School
Mödling am 2. Februar wird sich DHL
Express als neuer Kooperationspartner
vorstellen.
Über die Vienna Business School
Die Vienna Business School Mödling
blickt bereits auf eine mehr als hundert
Jahre lange Schulgeschichte zurück. Sie
ist eine Privatschule des Fonds
der Wiener Kaufmannschaft,
wobei die unterrichtenden
Lehrer Bundesbedienstete
sind. In 24 Klassen werden
rund 550 Schüler von 60 Lehrer n u nter r ic htet. Die
Schule wird zum Teil
dreijährig mit einer
Abschlussprüfung
gefü h rt u nd zum
anderen Teil fünfjährig mit Matura. Die
drei Schwerpunkte der
Schule sind Marketing und
Management, Controlling
und Finanzen sowie Net
& Web.
AN
www.dhl-express.at
www.ifm.ac
office@ifm.ac
Tel. 0662 – 66 86 280
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MAnAgeMent koMpAkt
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intercultur
nterculturAl MAnAgeMent
i nhouse - trAinings & consulting
Start jederzeit möglich
berufsbegleitend
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l
flexibel
l
l
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
Der IT-Provider ACP bildet junge Menschen in den Lehrberufen
IT-Techniker/-in und Bürokaufmann/-frau aus und bietet ihnen
nach dem Lehrabschluss einen Arbeitsplatz im Unternehmen.
IT-Nachwuchs aus dem eigenen Haus.
D
sowie die technische Administration,
während die jungen IT-Techniker Support Service, Printing Support, Kundensupport vor Ort, Server Solution (Remote Services) und Break&Fix von Grund
auf kennenlernen. Zur „Hands-on“Mentalität der Ausbildung gehört auch,
dass die ACP-Lehrlinge von Anfang an
an Produktschulungen, Englisch-Trainings etc. teilnehmen und vollständig
ins Tagesgeschäft integriert sind.
Auch Berufsmatura möglich
Neben der praktischen Ausbildung haben die Jugendlichen außerdem die
Möglichkeit, die Berufsmatura zu machen und damit ihr Entwicklungspotenzial optimal auszuschöpfen. ACP stellt
dafür die nötige Zeit zur Verfügung. Die
Organisation ihrer Kurse übernehmen
die Lehrlinge selbstständig.
„Unsere Lehrlinge beweisen täglich mit
viel Engagement und starkem Leistungs-
Rotation durch alle Abteilungen
Simone
Besonders ist auch der „Rotationsplan“,
den ACP im Rahmen der Ausbildung
vorsieht. Die Lehrlinge durchlaufen dabei alle für den Beruf relevanten Abteilungen. Im Falle der kaufmännischen
Ausbildung sind das die Bereiche Buchhaltung, Vertrieb, Einkauf, HR, Empfang
Lammer
44 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
(Mitte) und
die Lehrlinge
des ACPLehrlingsAusbildungsprogrammes
willen, dass sie unsere Fachkräfte der
Zukunft werden möchten. Dabei nehmen
die meisten eine Dreifach-Belastung
(Arbeit, Berufsschule und Abendkurse
für die Berufsmatura, Anm.) auf sich.
Wir schätzen diese Leistungsbereitschaft
sehr und fördern die Lehrlinge dahingehend in jeder Hinsicht“, bestätigt
Simone Lammer, Leiterin Human Ressources der ACP Gruppe. Der ACPGeschäftsführer in Wien, Herbert
Sanjath, ist ebenso stolz auf die ausgezeichneten Leistungen der Jugendlichen:
„Es ist uns eine große Freude, jungen
Menschen den Weg zur Fachkraft zu
ermöglichen und unser Wissen an die
Lehrlinge weitergeben zu dürfen.“
Weitere Informationen zum ACP-Lehrlings-Ausbildungsprogramm und zu
Bewerbungen können per Mail an
bewerbung.ao@acp.at angefordert
werden.
RD
www.acp.at
Foto: ACP Gruppe
ie ACP Gruppe bildet an
ihren rund 25 Standorten in
Österreich, Deutschland
und der Schweiz insgesamt
54 Lehrlinge aus, zehn davon im Rahmen
des ACP-Lehrlings-Ausbildungsprogrammes in den Niederlassungen in
Wien und Niederösterreich. Unter dem
Motto „Werde auch DU ein Profi!“ startete der IT-Provider vor drei Jahren das
umfangreiche Programm mit dem Ziel,
kompetenten Nachwuchs in den Berufen
IT-Techniker/-in und Bürokaufmann/
-frau im Unternehmen auszubilden. Neben der fachlichen Ausbildung steht
dabei auch die Entwicklung der Soft
Skills der Lehrlinge im Zentrum des
ACP-Programmes.
Dazu zählt das Erlernen von methodischen und sozialen Kompetenzen im
Rahmen von regelmäßigen Workshops
zu Themen wie Präsentationstechniken,
Teamregeln und Feedback-Kultur sowie
der gegenseitige Austausch beim monatlichen Lehrlings-Jour-fixe und beim
jährlichen Lehrlings-Day. Das Konzept
soll in Zukunft auf die gesamte ACP
Gruppe ausgeweitet werden. Auf die
ausgelernten Spezialisten wartet ein
Arbeitsplatz im Unternehmen. Außerdem zeichnet sich das Programm dadurch aus, dass jede Lehrstelle nachbesetzt wird.
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
SMBS Bietet inteRnationaLe ManageMent-PRogRaMMe
Bei namhaften ausländischen Universitäten erhalten Studierende
einen Einblick in das jeweilige Land – so wie dies jüngst durch eine
Kooperation mit der Lomonosov-Uni in Moskau möglich wurde.
Studierende des International Executive
Rund 3.700 Führungskräfte aus dem In- und
Ausland haben in der über zehnjährigen Geschichte der SMBS an den Lehrgängen der
Business School der Universität Salzburg
studiert. Bei der Durchführung der Studiengänge kann die SMBS auf internationale
Kooperationspartner zurückgreifen, um in
Auslandsmodulen die spezifischen Rahmenbedingungen des jeweiligen Marktes kennenzulernen. Im Jänner 2012 waren SMBSStudierende zum ersten Mal in Moskau.
Wachstumsmarkts kennen. „Wichtig ist, den
Studierenden einen Einblick in das jeweilige
Land zu ermöglichen. Deshalb starten unsere Auslandsmodule stets mit dem Thema
Cultural Studies“, erklärt Gerhard Aumayr,
Mitglied der SMBS-Geschäftsführung: „Wer
die Gesprächskultur nicht versteht, wird auch
businessmäßig nicht erfolgreich sein.“ Daher
wurden Gespräche mit russischen Geschäftstreibenden geführt und ein Treffen mit der
Außenwirtschaftskammer wurde von der
SMBS arrangiert.
MBA vor der St.-Basil-Kathedrale in Moskau
sowohl die erweiterte Zielgruppe – ab sofort
berechtigt neben einem abgeschlossenen
Jus-Studium auch adäquate Berufserfahrung
zur Teilnahme – als auch die stärkere internationale Ausrichtung samt Auslandsmodul.
Für Spät-Entschlossene sind noch wenige
Restplätze vorhanden.
Renommierte Partneruniversitäten
An der renommierten Lomonosov-Universität Moskau, die bereits knapp 20 Nobelpreisträger hervorgebracht hat, lernen die
Studierenden die rechtlichen, ökonomischen
und kulturellen Rahmenbedingungen des
MBL mit neuem Curriculum
Neben den MBA-Programmen sind auch die
Masterlehrgänge gut besucht. Schon Anfang
März startet der generalüberholte Lehrgang
„Master of Business Law“. Neu daran ist
RüCkfRagen & kontakt
SMBS – UniveRSity of SaLzBURg
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- MBA Creative Process Leadership
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nächster start: märz 2012
anmeldeschluss: 29. februar 2012
InteressIert? WIr beraten sIe gerne:
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Februar 2012 | NEW BUSINESS
45
BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
„WOHIN MIT 14?“
Die H&K Private Academy Informatikschule in Korneuburg bietet
SchülerInnen ab 14 Jahren eine hochqualitative fundierte
Schulausbildung mit hervorragenden Berufsaussichten.
Die Ausbildungsmöglichkeiten im Überblick:
Einjährig: Diese EDV-orientierte, praxisbezogene, wirtschaftliche Ausbildung ermöglicht es, das gesetzlich verpflichtende
9. Schuljahr zu absolvieren und gleichzeitig
zusätzliche Qualifikationen für den Einstieg
ins Berufsleben zu erwerben.
Dreijährig: Abschluss mit einer öffentlich
rechtlichen Abschlussprüfung mit den
Schwer punk ten k au f männische
Übungsfirmen und ProgrammierenPraxis, Projektmanagement einschließlich Projek t arbeit. Das
Abschlussprüfungszeugnis ersetzt
die Unternehmerprüfung.
Fünfjährig: Abschluss als WirtschaftsinformatikerIn mit Matura.
Nach der dreijährigen Schule belegen
die SchülerInnen einen viersemestrigen
Speziallehrgang für die Berufsreifeprüfung
HAK. Die Maturagegenstände sind Deutsch,
Englisch, Mathematik, Management & betriebliche Organisation sowie Controlling &
Bilanzierung. Durch den fachspezifischen
Informatikunterricht erreichen die Schüler
den Status WirtschaftsinformatikerIn.
Die Ausbildungen bietet man mit der „H&K
Sports Academy“ auch
als flexible Variante für
LeistungssportlerInnen
an. Vorteil: Die Kombination aus Anwesenheitsunterricht und Blended
Learning (e-Learning,
Fernunterricht) löst den
permanenten Zeit- und
Zielkonflikt zwischen sportlichen und schulischen Leistungen.
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BILDUNGS- & PERSONALMANAGEMENT
Die Paracelsus Uni in Salzburg errichtet ein neues Forschungshaus mit Querschnitt- und Geweberegenerationszentrum.
Möglich wurde das durch eine 70-Mio.-Euro-Spende von Red Bull.
Mateschitz sponsert Querschnitt-Forschung.
ank einer Millionenspende
von Red Bull und Didi Mateschitz entsteht in Salzburg
ein interdisziplinäres Forschungszentrum von internationalem
Rang und höchster medizinischer Relevanz. Es handelt sich dabei um ein neues
Forschungsgebäude der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität. Dieses soll
auf insgesamt 8.000 m2 Bruttofläche zahlreichen Forschungseinrichtungen sowie
Räumlichkeiten für die Lehre Platz bieten.
Neben einem neuen Querschnitt- und
Geweberegenerationszentrum werden
sich dort auch zwei neue Forschungseinrichtungen einquartieren: ein Institut für
Experimentelle Präklinische Neurorehabilitation sowie ein Institut für Experimentelle Zelltherapie. Darüber hinaus
sollen die bestehenden Institute der
Paracelsus Universität wie Physiologie,
Pharmakologie, Regenerative Molekulare
Medizin sowie Sehnen- und Knochenregeneration ihre „neue Heimat“ finden.
D
einbeziehen. Die Forschung stützt sich
dabei auf vier Schwerpunkte:
n Zellbasierte Therapien mit dem Ziel der
Regenerat ion von Ner ven zellen
(Stammzellforschung)
n Molekulare Ansätze, um die durchtrennten Nervenfasern wieder auswachsen zu lassen und um die Nervenverbindungen wieder herzustellen
n Verhinderung des Folgeschadens nach
Rückenmarksverletzung durch Unterdrückung der Schwellneigung
n Kompensationstherapien: Stimulation
von Nerven, Elektrostimulation des
Rückenmarks, Rehabilitation
Die enge Verknüpfung von Grundlagenforschung und klinischer Forschung wird
eine der großen Besonderheiten Salzburgs
sein, wie sie es andernorts nur selten gibt.
Von der präklinischen Versorgung unmittelbar nach dem Unfall und der Aufnahme sowie Operation des Patienten an
der Unfallchirurgie bis hin zur Akutrehabilitation arbeiten viele unterschiedliche
Bereiche eng zusammen.
Fotos: Wild & Team/Paracelsus Universität
Bereichsübergreifende Arbeit
Das interdisziplinäre Querschnitt- und
Geweberegenerationszentrum der Paracelsus Universität soll Kliniken und
Grundlagenforschung gleichermaßen
Die Beteiligten und Förderer sind stolz auf
das neue Großprojekt.
Projekt soll Forschung revolutionieren
Im Zentrum der Grundlagenforschung
und der präklinischen Forschung steht
ein GMP-Labor (Good Manufacturing
Practice) mit insgesamt drei Forschungsprofessuren und zirka 38 Beschäftigten.
Dazu kommen zahlreiche Core Facilities,
wie Neuroimaging, elektrophysiologische
Einrichtungen, Hochgeschwindigkeitskameras etc. Eine enge Zusammenarbeit
mit Wings for Life ist wesentlicher Teil
des Projektes und bindet die große Expertise der Stiftung und ihr weltweit
vorhandenes Netzwerk von renommierten
Forschern ein. Dessen Konzeption erfolgte
in Zusammenarbeit von Grundlagenfor-
So soll das neue Forschungshaus der Paracelsus
Universität in Salzburg aussehen.
schern und Klinikern. Dazu gehören die
Professoren Eva Rohde (Transfusionsmedizin), Ludwig Aigner (Neuroregeneration), Eugen Trinka (Neurologie), Günther
Janetschek (Urologie) und Herbert Resch
(Unfallchirurgie und Rektor der Paracelsus Universität). Außerdem wurden inund ausländische Experten sowie die
Expertise von Wings for Life beigezogen.
Sowohl die Größe als auch der Inhalt
dieses Vorhabens soll die Forschung in
Salzburg – so jedenfalls der Plan – zum
Wohle der Patienten nachhaltig verändern
und schließlich fast alle medizinischen
und naturwissenschaftlichen Disziplinen
einbinden. Unter Einbeziehung der Folgekosten bis zum Jahr 2023 wird das Projekt auf ein Gesamtvolumen von 74 Millionen Euro kommen, wobei das Land
Salzburg vier Millionen Euro und Red
Bull bzw. Didi Mateschitz 70 Millionen
Euro aufbringen werden. Mateschitz setzt
damit als privater Sponsor einen weiteren
großen Meilenstein bei der Entwicklung
der Paracelsus Universität, nachdem er
bereits bei deren Gründung entscheidend
mitgewirkt und sich auch im Laufe der
Jahre äußerst spendabel gezeigt hat. RD
www.pmu.ac.at
Februar 2012 | NEW BUSINESS
47
ENERGIE & UMWELT
Als eine der weltweit größten Messen im Bereich der Energieeffizienz und erneuerbare Energien ist die Energiesparmesse
in Wels auch heuer wieder ein Muss für alle Branchenkenner.
Energiesparen als Publikumsmagnet.
ie Energiesparmesse Wels
gilt als Österreichs Leitmesse für innovatives Bauen, für
effiziente Energienutzung
und -gewinnung. Sie findet bereits zum
insgesamt 28. Mal statt und öffnet heuer zwischen 29. Februar und 4. März in
der Messe Wels ihre Pforten. Mit über
74.000 privaten Bauherren und Sanierern
und rund 28.000 gewerblichen Besuchern
aus ganz Österreich sowie den angrenzenden Nachbarländern ist die Energie-
D
Mehr als 900 Aussteller aus insgesamt
15 Ländern präsentieren die neuesten und
innovativsten Energie(spar)-Highlights.
48 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
sparmesse nicht nur die größte heimische
Publikumsmesse, sondern gleichzeitig
die größte und stärkste österreichische
SHK-Fachmesse (SHK = Sanitär, Heizung
und Klima) und Fachmesse für EnergieExperten. Über 900 Aussteller aus 15 Nationen präsentieren einmal mehr auf
knapp 70.000 Quadratmetern ihre Produkte und innovativen Neuheiten.
Das Messekonzept – die Kombination
aus zwei Fach- und drei Publikumstagen
– hat sich bestens bewährt und wird
Fotos: Messe Wels/Espa
ENERGIE & UMWELT
weiter fortgeführt. Eröffnet wird die
Energiesparmesse 2012 am 29. Februar
mit Österreichs größtem SHK-Branchenevent. In einem exklusiv geöffneten
Messebereich präsentieren sich mehr als
450 Aussteller den Fachbesuchern auf
über 30.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Am zweiten Fachbesuchertag (1. März) ist das gesamte Messegelände für gewerbliche Besucher aller
Branchen geöffnet. Der große Vorteil
dieser Fachbesuchertage wird von Ausstellern und Gewerbetreibenden gleichermaßen bestätigt: Sie haben mehr
Zeit für B2B-Gespräche und ausführliche
Produktberatung. Privaten Bauherren
und Sanierern steht die Messe vom 2. bis
4. März 2012 offen.
Eine Messe der Superlative
Vom Besucherinteresse her ist die Energiesparmesse Wels überhaupt eine der
stärksten Messen Europas für Ökoenergie und Energieeffizienz und weist zu-
dem die höchste Besucherfrequenz unter
Österreichs Bau- und Haustechnik-Fachmessen auf. Alle Jahre wieder ist sie bei
den Branchenführern und Entscheidungsträgern ein wichtiger Treffpunkt,
da sie wertvolle Antworten auf alle aktuellen Umwelt-, Energie- und Baufragen
liefert. Besucher aus über 60 Ländern der
Erde und die größte jährliche Konferenz
Europas im Bereich nachhaltige Energieerzeugung und -nutzung, die „World
Sustainable Energy Days“, unterstreichen
den Stellenwert der Messe. Die Energiesparmesse Wels ist darüber hinaus die
führende Heizungsausstellung Österreichs und eine der größten Fachmessen
für moderne Heiztechnologie in Europa.
Im Ausstellungsbereich „Heiz- und
Energie-tech“ präsentieren sich alle namhaften Anbieter für Solarthermie, Fotovoltaik, Biomasse und Wärmepumpen.
In Österreichs größter Solarschau informieren rund 90 Aussteller auf insgesamt
8.000 Quadratmetern über die neuesten
Entwicklungen im Bereich Solarthermie.
Bereits 2011 informierten mehr als 40 Unternehmen über Funktion, Kosten, Rentabilität und Förderungen zu FotovoltaikAnlagen.
Bausoftware- und Energiesparmesse
erneut unter einem Dach
Fast schon traditionell findet die Bausoftwaremesse 2012 wieder gemeinsam
mit der Energiesparmesse statt. Als einzige Branchenmesse für baunahe Softwarelösungen bietet die Bausoftware-
INFO
Mehr über die Bausoftwaremesse (1. bis 3. März 2012)
Die Bausoftwaremesse 2012 bietet einen guten Überblick über eine Reihe von interessanten Neuheiten bei den Softwarelösungen für die Baubranche. So werden etwa Ausschreibungs-, Vergabe- und Abrechnungsprogramme, Projektmanagementsysteme,
ebenso wie FIBU-, Kalkulations-, Baulohnabrechnungs-, CAD-, Statik-, Stahlbau-, Bauphysik oder Zimmereiprogramme ausgestellt sein. Vernetzte Controlling-Lösungen und
Planungstools sind aus einer modernen Unternehmensführung ebenso wenig wegzudenken wie eine leistungsfähige Büroorganisation oder Sicherheitsmanagement. Passend zu thematischen Schwerpunkten der Energiesparmesse, darunter etwa Österreichs
größte Solarschau, kann der Besucher auch ein gut sortiertes Angebot an BauphysikSoftware auswählen.
Als aktueller Themenschwerpunkt zeigt sich die weiter zunehmende Verlinkung der Planungs-, Bau- und Nutzungsprozesse mit Building Information Modeling (BIM). Alle prozessrelevanten Daten sind im digitalen 3-D-Gebäudemodell vernetzt. Änderungen in
Konstruktionsdetails aktualisieren sich beispielsweise automatisiert in Kalkulation, Massenberechnung, Stücklisten etc. Insbesondere in Verbindung mit leistungsfähigen, mobilen EDV-Lösungen bietet sich damit ein hohes Potenzial zur Produktivitätssteigerung
und Qualitätssicherung.
Peter Scherer vom Österreichischen Baumeisterverband ist vom Potenzial der Messepartnerschaft überzeugt: „Die Bausoftwaremesse passt perfekt in den Veranstaltungsrahmen der Energiesparmesse. In den meisten, auf der Messe vertretenen Branchenbereichen haben sich die innovativen Softwarelösungen bereits selbstverständlich etabliert. Ein umfangreiches Rahmenprogramm und ein perfekter Informations-Mix der
Messen bieten dem Besucher zusätzlich ein hohes Maß an Effizienz und Veranstaltungssynergie.“
www.bausoftwaremesse.at
FEbruar 2012 | NEW BUSINESS
49
ENERGIE & UMWELT
messe zwischen 1. und 3. März im Europacenter (Messehalle 8/1. OG), Messegelände Wels, den Besuchern ein
breites Spektrum an technischen und
kaufmännischen Softwarestandards und
Novitäten (siehe Kasten). Die Bausoftwaremesse findet in Zusammenarbeit
mit der Messe Wels, dem österreichischen
Baumeisterverband sowie der Wirtschaftskammer Österreich/Bundesinnung Bau statt. Es handelt sich dabei um
Baunebengewerbe, Holzbauer, Architekten und Ziviltechniker, planende
Baumeister, technische Büros, Haustechniker, Behörden, Auftraggeber u. v. m.
ideal ergänzt.
EnergieGenie 2012
Die Energiesparmesse bietet alljährlich
den Ausstellern eine Plattform für die
Präsentation ihrer Neuheiten und prämiert die innovativsten Projekte. Neue
Produkte werden etwa von einer unabhängigen Fachjury nach den Kriterien
Innovation, Energieeinsparung und
Neuheitsgrad bewertet und der Sieger
mit dem Innovationspreis „EnergieGenie2012“ ausgezeichnet.
Auch den Marketingmeistern unter den
Installateuren ist 2012 wieder ein Preis
gewidmet und zwar der „Österreichische
Installateur Marketingpreis“. Nicht vergessen wird in Wels auf den Branchennachwuchs: Alle Berufsschulen und
österreichischen Installateurslehrbetriebe sind aufgerufen, junge Installateure für den „Installateurkalender
Lehrlingstalentwettbewerb“ anzumelden. Neben fachlichem Wissen müssen
die Lehrlinge spielerisch ihr Können
unter Beweis stellen.
Exklusiver SHK-Fachbesuchertag
Die neuesten Produkte der Heizungs-,
Klima- und Lüftungstechnik, modernste
Installationstechnik sowie Designtrends
bei Armaturen, Duschabtrennungen
und Badezimmermöbel warten am
29. Februar darauf, den SHK-Fachbesuchern vorgestellt zu werden. Dann nämlich können sie sich in sieben Hallen
(darunter auch wieder die Wärmepumpenhalle) und auf über 30.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche über die
neuesten SHK-Lösungen informieren.
Vor allem die Neuerungen bei Heizkesseln stehen im Zentrum des Besucherinteresses.
Die Produktbereiche in den SHKHallen im Überblick:
eine Veranstaltungspartnerschaft, die
sich bei der Premiere 2010 bewährt hat
und das breite Informationsprogramm
der Aussteller für Bauhauptgewerbe,
50 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
n Energie- und Heizungstechnik
n Armaturen, Bad- und Wellness-
einrichtungen
n Fliesen, Sanitärkeramik
n Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik
und Zubehör
n Sanitär-Installationstechnik und
Zubehör
n Haus- und Gebäudetechnik und
Zubehör
n Technische Gebäudeausrüstung
n Wasser- und Abwassertechnik
Anreise und Öffnungszeiten
Wels ist zentral gelegen und sowohl mit
dem öffentlichen als auch individuellen
Verkehr sehr gut erreichbar. Für die Besucher stehen ausreichend Parkplätze
sowie ein kostenloser BusShuttle von
den gut beschilderten Parkplätzen bis
zum Messegelände zur Verfügung.
Bahnreisende können die angebotene
Transfermöglichkeit vom Hauptbahnhof
Wels direkt ins Zentrum des Messegeschehens nutzen. Die Energiesparmesse
2012 ist an allen fünf Messetagen von
9 bis 18 Uhr geöffnet.
RD
www.energiesparmesse.at
www.messe-wels.at
ENERGIE & UMWELT
WOrlD SuStAINABlE ENErGy DAyS 2012
Die World Sustainable Energy Days,
die größte jährliche Konferenz in diesem Bereich in Europa, bieten eine
einzigartige Kombination von Veranstaltungen zum Thema nachhaltige
Energieerzeugung und -nutzung und
umfassen Energieeffizienz und erneuerbare Energie in Gebäuden und
Industrie. Seit mehr als 20 Jahren versammeln sich wichtige Vordenker aus
der ganzen Welt in Oberösterreich. In
den letzten Jahren nahmen über
10.000 Experten und Entscheidungsträger aus 99 Ländern an dieser
Konferenz teil.
Technologien, Strategien, Finanzierungsinstrumente, Vorzeige-Projekte,
kostenoptimale Standards.
WSED next! Konferenz,
29. Februar
Eine Konferenz zur Präsentation der
Arbeiten junger Forscher zu den Themen Biomasse und Energieeffizienz.
Energy Efficiency Watch Konferenz,
1. März
Ein Konferenz zum Thema aktuelle
Energieeffizienz-Initiativen der EU mit
einem Schwerpunkt auf Energiedienstleistungen.
Die Veranstaltungen im Detail:
Europäische Pelletskonferenz,
29. Februar bis 1. März
Die weltweit größte jährliche Konferenz zum Thema Pellets: Technologie& Strategie-Trends, Märkte, Innovationen, Nachhaltigkeit, Finanzierung,
Geschäftsmodelle; mit „Pellet Academy“ und „World Pellet Business
Forum“.
Konferenz Niedrigstenergie-Gebäude,
1. bis 2. März
Eine Konferenz zum Thema
„Wie kann der Niedrigstenergie-Standard im Neubau und in der Sanierung
erreicht werden?“
Konferenz Biomasse Partnerschaften,
1. März
Eine Konferenz über erfolgreiche
Geschäftsmodelle für Heizen mit
Biomasse, z. B. Contracting, Nah- und
Fernwärme und anderen Partnerschaften entlang der BiomasseWertschöpfungskette.
Stakeholder Meeting „Niedrigstenergiegebäude: Eine Vision für 2020“,
2. März
Eine Veranstaltung mit Fokus auf den
nationalen Definitionen des Niedrigstenergiegebäudes und Fragen der kostenoptimalen Mindestanforderungen.
B2B-Meetings,
1. März
Die CATT Innovation Management
GmbH und das Europa Info Center der
WKOÖ – Partner im Enterprise Europe
Network – organisieren kostenlose
B2B-Meetings mit Unternehmen und
Forschungseinrichtungen aus ganz
Europa, wo Besucher die Möglichkeit
haben, potenzielle Kooperations- und
Geschäftspartner zu individuell geplanten Gesprächen zu treffen.
Fach-Exkursionen
- Pellets & Hackschnitzel
am 28. Februar
- Niedrigstenergie-Gebäude
am 2. März
Energiesparmesse,
29. Februar bis 4. März
Führende Messe im Bereich erneuerbare Energie und Energieeffizienz mit
mehr als 100.000 Besuchern und
1.600 Ausstellern
Poster-Präsentation,
29. Februar bis 2. März
Die Poster-Präsentation bietet die
Möglichkeit, erfolgreiche Ökoenergie& Energieeffizienz-Projekte zu
präsentieren.
www.wsed.at
FEbruar 2012 | NEW BUSINESS
51
ENERGIE & UMWELT
Bei der Realisierung des fünften BVB-Fanshops in Dortmund
vertraute man auf rot-weiß-rote LED-Technologie. Mit ihr
erstrahlen die Devotionalien des Vereins in perfektem Licht.
1:0 für Österreich.
und 160 Quadratmeter Verkaufsfläche umfasst der
neue BVB-Fanshop, den der
deutsche Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund im Untergeschoß der Thier-Galerie – des modernsten
und größten Shoppingcenters in der
Westfalen-Metropole – eröffnet hat. Hier
findet der BVB-Fan alles, was sein Fußballer-Herz begehrt. Damit die Fanartikel auch entsprechend zur Geltung
kommen, hat man die Planung und Realisierung der Beleuchtungsanlage der
Dortmunder Dula-Werke Dustman &
Co GmbH übertragen. Diese entschied
sich bei der Umsetzung des Projektes
zugunsten einer ausschließlich auf LED
basierenden Anlage mit TALEXX-Produkten des Vorarlberger Leuchtmittelherstellers Tridonic. Mit dieser österreichischen Lösung ließen sich alle gestellten Anforderungen verwirklichen.
R
fektioniertem Kabel für die Verbindung
von Modul und Konverter zusammensetzt, was gleichzeitig auch eine einfache
Montage bedeutet. Diese Module liefern
eine hohe Lichtausbeute: Beim SLE-Modul sind es bis zu 82 Lumen je Watt. Die
spezielle Technologie ermöglicht eine bis
zu 20 Prozent höhere Effizienz bei warmen Farbtemperaturen im Vergleich zu
herkömmlichen Phosphorsystemen zur
Farbkonversion. Ebenfalls auf hohem
Niveau bewegen sich die Werte der Farbwiedergabe. Ein Plus der Premium-Ausführung ist zudem das Tridonic-spezifische Weißlicht (Tunable White), das
stufenlos regelbar ist und ohne Farbverschiebung gedimmt werden kann.
Lange Lebensdauer, kaum Wartung
Die gesamte Lichtanlage arbeitet energieeffizient und damit auch kostenspa-
rend. Dazu trägt vor allem auch die
Langlebigkeit der LED-Lichtmodule bei.
Bei einer Lebensdauer von 50.000 Stunden entfällt ein Leuchtmittelwechsel,
was die Anlage praktisch wartungsfrei
macht. Gleichzeitig schont das Lichtkonzept die Umwelt: Ohne Quecksilber,
sparsam im Verbrauch und mit erheblich
reduziertem CO2-Ausstoß leistet es einen
aktiven Beitrag zum Umweltschutz.
Die BVB-Verantwortlichen sind mit dem
Ergebnis jedenfalls sehr zufrieden und
der neue Shop erfreut sich großer Beliebtheit, wie die starke Frequentierung
zeigt. Nicht zuletzt dank der Lichtlösung
wird der Verein durch den Shop authentisch präsentiert. Fans und auch „neutrale“ Besucher fühlen sich emotional
angesprochen und zum Eintreten aufgefordert.
RD
www.tridonic.com
Innovative Beleuchtungstechnik
52 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
Im neuen
BVB-Fanshop
sorgt eine auf
LED basierende Anlage mit
TALEXX-Produkten der
Firma Tridonic
aus Vorarlberg
für optimale
Beleuchtung.
Foto: Tridonic
Der bisweilen fünfte BVB-Shop in Dortmund präsentiert sich nun als Erlebniswelt mit angenehmer Grundbeleuchtung
und effektvollen Lichtinszenierungen.
Sie lenken das Augenmerk der Besucher
gezielt auf die ausgestellten Artikel. Dabei werden Farben – besonders das BVBGelb des Vereinslogos – wirkungsvoll
hervorgehoben. Eine dynamische Lichtsteuerung variiert ständig die Helligkeit
bestimmter Strahlergruppen und suggeriert den Fans damit gleichzeitig auch
die Dynamik von Verein und Shop.
Mit der Produktreihe TALEXXengine
STARK SLE hat Tridonic eine Systemlösung entwickelt, die sich aus den drei
aufeinander abgestimmten Komponenten
LED-Modul, LED-Konverter und vorkon-
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ENERGIE & UMWELT
Für ihr Engagement im betrieblichen Klimaschutz wurde
die REHAU Gruppe von „klima:aktiv“, der Klimaschutzinitiative
des Lebensministeriums, ausgezeichnet.
Vorbildlicher Klimaschutz im Betrieb.
D
V. l. n. r.: Franz Brandtner, Abteilungsleiter REHAU
Supply Chain Management Southeast Europa,
Sektionschef Günter Liebel, Lebensministerium,
Ingo Krendelsberger, Mitglied des REHAU Regional
Executive Board Southeast Europe, und die
Gebäudetechnikplaner „E-Quadrat“ bei der
Verleihung der Urkunde
54 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
Bereits mehrfach geehrt
Das REHAU-Produktionswerk im niederösterreichischen Neulengbach wurde bereits in den Jahren 2008 und 2009
vom Lebensministerium für erfolgreich
umgesetzte Energieeffizienzmaßnahmen
geehrt. Ausgezeichnet wurde damals
das Projekt zur Nutzung der Abwärme,
die durch Druckluftkompressoren in
der Produktion entsteht: Eine Wärmerückgewinnungsanlage sorgt für die
Beheizung sämtlicher Büros und zur
Aufbereitung des sanitären Warmwassers. Auch die Optimierung der Prozesskühlanlage für die Rohrproduktion
wurde prämiert.
Die REHAU Gruppe
Als Premiummarke für polymerbasierte Lösungen ist REHAU in den Bereichen
Bau, Automotive und Industrie international führend. Mit Innovationskraft,
einer branchenübergreifenden Aufstellung und der daraus resultierenden
Synergieeffizienz ist das modern und
professionell gesteuerte Familienunternehmen in der Kunststoffindustrie einmalig. Zu den Kernkompetenzen gehören die Material- und Systementwicklung
sowie die Oberflächentechnik. Hier
nimmt REHAU mit mehr als 15.000 Mitarbeitern an über 170 Standorten weltweit
einen Platz als Innovationstreiber ein.
In Österreich ist REHAU seit 1956 vertreten. Seit 15 Jahren wird von hier aus
auch die Region South East Europe mit
mittlerweile 1.450 Mitarbeitern an
24 Standorten in 19 Ländern erfolgreich
aufgebaut und verwaltet.
RD
www.rehau.at
Foto: Jana Madzigon
er weltweit tätige Polymerverarbeiter REHAU hat für
die Sanierung seines Standorts in Guntramsdorf bei
Wien, der zugleich Sitz des Headquarters
Südosteuropa, des Vertriebs Bau Österreich sowie der internationalen Akademie ist, eine Klimaschutz-Auszeichnung
des Lebensministeriums erhalten.
Im Rahmen des Programms „energieeffiziente betriebe“ hatte klima:aktiv heuer bereits zum vierten Mal Unternehmen
dazu aufgerufen, ihre Maßnahmen zur
effizienten Energienutzung vorzustellen.
Bewerben konnten sich Industrie- und
Gewerbebetriebe aus ganz Österreich,
die Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Jänner 2009 bis September 2011 umgesetzt haben. Nach
einer Präsentation aller eingereichten
Projekte vor zahlreichen Gästen aus Industrie, Wirtschaft und Politik, übergab
Sektionschef Günter Liebel feierlich die
Urkunden.
MEHLER Produktpalette zum Thema E-Mobilität
Nach über 100 Jahren in der Entwicklung des Verbrennungsmotors, zeichnet
sich ein technologischer Wechsel ab. Die Elektrifizierung des Antriebes ist ein
wichtiger Teil für eine zukunftsfähige Mobilität. Auch wenn die bisherigen
Antriebsarten weiterhin eine zentrale Rolle für den Verkehr darstellen, so
müssen doch heute schon die Weichen für eine innovative Zukunft und der
schrittweise Übergang in neue Technologien, gestellt werden.
Die Firma MEHLER Elektrotechnik Ges.m.b.H bietet Ihnen für alle
Anwendungsgebiete die richtige Lösung im Bereich der Ladeinfrastruktur.
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Das Thema E-Mobilität stellt derzeit eine große Herausforderung für
Fahrzeughersteller, Elektroinstallateure und Anlagenbauer dar.
Entscheidend für die Verbreitung von e-betriebenen Fahrzeugen
sind der Aufbau und Ausbau einer sicheren und einfachen Ladeinfrastruktur.
Um das zu gewährleisten, hat die Firma Mehler Elektrotechnik mit Sitz in
Wolfern (Oberösterreich), die intelligente E-Zapfsäule entwickelt.
Für die Planung, Berechnung und Errichtung eines Ladestationen-Netzes ist
allerdings umfangreiches Know-how erforderlich. Aus diesem Grund wurden
von MEHLER in Österreich bereits 130 Elektroinstallateure und Anlagenbauer geschult, die mit den Themen Planung und Umsetzung der
E-Mobilitäts Infrastruktur vertraut sind.
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Unser kompetenter Vertriebspartner für Österreich ist das ElektroGrosshandelsunternehmen REGRO, das österreichweit flächendeckend mit
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Als innovativer Hersteller von Pumpen und Armaturen verfügt KSB über fast eineinhalb Jahrhunderte
Erfahrung. Diese nutzt man auch, um den steigenden Energiebedarf mit dem Umweltschutz zu verknüpfen.
KSB setzt auf erneuerbare Energien
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zur „sauberen“ Energieerzeugung. – KSB Österreich hat auf all diesen Gebieten glänzende Lösungen parat.
Promotion
 Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist es, den wachsenden Energiebedarf mit umfassenderem Umweltschutz in
Einklang zu bringen. Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB unterstützt diese Entwicklung, indem er innovative, effiziente und
langlebige Komponenten für die Nutzung erneuerbarer Energien bereitstellt. Seit 140 Jahren produziert das Unternehmen Pumpen und
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Entwicklung bietet KSB optimierte Hydrauliken mit hocheffizienten Antrieben an, die
für geringe Lebenszykluskosten sorgen und
Höchstleistungen bringen. Damit ist KSB
zuverlässiger Partner für alle Anwendungen,
bietet optimalen Service rund um erneuerbare
Energien und ermöglicht mit seinen Produkten einen nachhaltigen Umweltschutz. In
Österreich betreut KSB seit über 50 Jahren
erfolgreich Kunden in allen Branchen.
KSB liefert Lösungen für ...
solarthermische Kraftwerke
Um Solarenergie in Strom umzuwandeln,
werden Pumpen und Armaturen gebraucht,
die hohen Temperaturen und extremen Betriebsbedingungen standhalten. KSB stellt
zuverlässige und sichere Lösungen für Parabolrinnenanlagen, Solarturmkraftwerke
und lineare Fresnel-Kollektoren bereit.
Windkraftanlagen
Als kompetenter Partner für Onshore- und
Offshore-Anlagen im Binnenland bietet KSB
hochwertige Pumpen und Armaturen zur
Kühlung von Getrieben, Generatoren, Wandlern und Transformatoren. Im Of fshoreEinsatz werden die Pumpen von KSB zusätzlich zur Meerwasserentnahme genutzt. In
beiden Bereichen werden die Pumpen und
Armaturen auch für Feuerlöschanlagen verwendet. Darüber hinaus bietet KSB ein umfangreiches Serviceangebot – Wartung und
Reparatur vor Ort inklusive.
Wasserkraft
Innovative KSB-Technologien helfen effizient
bei der Gewinnung von sauberer Energie
aus Wasserkraf t. Da KSB-Flussturbinen
Grundlast erzeugen können, sind große Bauwerke und Dämme überflüssig. Das Unternehmen stellt auch Pumpen her, die als
Turbinen verwendet werden können, mit
denen das Potenzial der Wasserkraft durch
Senkung der Druckunterschiede maximal
ausgeschöpft werden kann. Wenn Wasser
zurück in die Pumpe fließt, läuft das Laufrad
rückwärts und die Pumpe dient als Turbine.
Biomassekraftwerke
Damit Biomassekraftwerke wirtschaftlich
arbeiten, ist die Auswahl der einzelnen Komponenten sehr wichtig. KSB arbeitet mit bewährten Standardkomponenten, die jeweils
exakt auf die Anforderungen unserer Kunden
optimiert werden. Anwendungen in Biomassekraftwerken sind u. a. die Umwälzung von
Kesselspeisewasser, Destillat und Kühlwasser.
Biogaskraftwerke
KSB erhöht den Energiewirkungsgrad von
Biogaskraftwerken mithilfe bewährter Technik.
Die angebotenen Tauchmotorrührwerke gewährleisten einen hohen Wirkungsgrad und
die Rentabilität des Kraftwerks. Außerdem
sorgen KSB-Pumpen und -Armaturen in Hilfsprozessen und Rohrleitungen für reibungslose
Abläufe und senken den Energieverbrauch.
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Geothermische Energie wird als Energiequelle immer interessanter. Ob in thermischen Wasserkreisläufen, Dampfkreisläufen oder Fernheizungen: KSB spielt bei
der Effizienz der Kraftwerke eine Schlüsselrolle – mit Pumpen, Armaturen, Antrieben
und Automatisierungsprodukten, die einen
sicheren und produktiven Kraftwerksbetrieb
gewährleisten. Bewährte KSB-Produkte kommen bereits in Kühlwasserkreisläufen und
Dampfkreisläufen sowie bei der Injektion
von Thermalwasser in die Erde zum Einsatz.
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Februar 2012 | NEW BUSINESS
57
ENERGIE & UMWELT
Auch 2012 schüttet der Bund wieder Fördermillionen aus,
damit Privathaushalte und Unternehmen die thermische
Sanierung ihrer Gebäude nachhaltig vorantreiben.
100 Millionen Gründe, um Energie zu sparen.
irtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner
und Umweltminister Nikolaus Berlakovich haben Ende
Jänner die neue Förderoffensive für die
thermische Sanierung mit einem Volumen
von 100 Millionen Euro präsentiert. Für
den privaten Wohnbau stehen 2012 erneut
70 Millionen Euro zur Verfügung, für
Betriebe 30 Millionen Euro. „Die thermische Sanierung schafft eine Win-winwin-Situation für Umwelt, Wirtschaft
und Hausbesitzer. Der TreibhausgasAusstoß sinkt, es entstehen tausende
Green Jobs und auch die Wohnenden
W
Euro ausgelöst und rund 12.500 Arbeitsplätze gesichert und geschaffen“, resümierte Mitterlehner. Jeder investierte
Euro helfe beim Energiesparen und
schaffe einen Mehrwert für Wachstum
und Beschäftigung. Der Sanierungsscheck sei daher eine effiziente und
richtig dimensionierte Zukunftsinvestition mit starken Konjunktureffekten.
Berlakovich unterstrich außerdem den
„beachtlichen Umwelteffekt“, denn 2011
seien insgesamt 4,4 Millionen Tonnen
CO2 eingespart worden. Drei Viertel
davon entfallen auf private Haushalte,
ein Viertel auf Betriebsgebäude. „Der-
Förder-Antragsformulare liegen seit
Anfang Februar auf
Neue Förderanträge stehen schon seit
dem 1. Februar zur Verfügung und können ab dem 20. Februar direkt bei den
Banken und Bausparkassen eingereicht
werden. Für umfassende thermische
Sanierungen von über 20 Jahre alten
Gebäuden werden Zuschüsse von bis zu
5.000 Euro vergeben. Dazu kommen
mögliche Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro für die Umstellung auf umweltfreundliche Heizsysteme. „Je umfangreicher
die Sanierung, desto höher ist der Zuschuss“, erläuterten Mitterlehner und
»Mit der thermischen Sanierung schaffen wir eine
Win-win-win-Situation für Umwelt, Wirtschaft und
Hausbesitzer. Der Sanierungsscheck ist daher eine effiziente
und richtige Zukunftsinvestition.«
Wirtschaftsminister R. Mitterlehner & Umweltminister N. Berlakovich
profitieren durch mehr Lebensqualität
und geringere Heizkosten“, erklärten die
beiden Minister unter Verweis auf die
Ziele der Energiestrategie Österreich.
„Allein im Vorjahr haben wir mit einem
Fördervolumen von 100 Millionen Euro
Investitionen von rund 860 Millionen
58 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
artig sinnvolle Investitionen wollen wir
auch 2012 ermöglichen – im Sinne von
Ökologie und Ökonomie. Energiesparen
heißt Geld und CO2 sparen. Jedes sanierte
Haus ist ein weiterer wichtiger Schritt
in Richtung Energieautarkie Österreichs“,
so der Umweltminister.
Berlakovich. Teilsanierungen werden
mit bis zu 3.000 Euro unterstützt, wenn
der Heizwärmebedarf um mindestens
30 Prozent verringert wird. Neu ist, dass
2012 auch bei Teilsanierungen mit einer
20-prozentigen Energieeinsparung eine
Förderung von 2.000 Euro gewährt wird.
Damit sollen auch Sanierungen, die in
Etappen durchgeführt werden (zum
Beispiel in einem Jahr nur die Fenster,
nach zwei Jahren die Wärmedämmung),
unterstützt werden. Die Verbesserung
der Energieeffizienz ist jeweils via Energieausweis darzustellen.
Fotos: BMWFJ/Bernhard J. Holzner, Grazer Energie Agentur, TÜV Rheinland
Vorteile für alle Beteiligten
ENERGIE & UMWELT
Bonus für Öko-Dämmstoffe und
denkmalgeschützte Gebäude
Auf Initiative von Berlakovich und Mitterlehner wurden in den Förderrichtlinien neue Boni verankert: Bei der Verwendung von Öko-Dämmstoffen (aus
nachwachsenden Rohstoffen oder mit
Umweltzeichen) gibt es einen Bonus von
500 Euro. Für die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude können zusätzlich
2.000 Euro abgeholt werden. Bei entsprechenden Teilsanierungen braucht es
keinen Energieausweis, sondern genügt
eine Bestätigung des Bundesdenkmalamtes über die „Vertretbarkeit“ der Maßnahme. Ein Energieausweis ist hier nur
bei umfassenden Sanierungen vorzulegen. Der Zuschuss dafür beträgt dann
7.000 Euro. „Bei gleichzeitiger Heizungsumstellung (+1.500 Euro) und Verwendung ökologischer Baustoffe (+500 Euro)
kann die Förderhöhe auf 9.000 Euro bzw.
maximal 20 Prozent der Investitionskosten steigen“, rechnete Berlakovich vor.
„Mit der Ausweitung auf denkmalgeschützte Gebäude können wir einen
Beitrag zur Revitalisierung der alten
Bausubstanz in Ortskernen leisten. Damit erreichen wir gerade in den Regionen
einen Wertschöpfungseffekt“, so Mitterlehner.
Erleichterungen für Sanierer im
mehrgeschoßigen Wohnbau
Neu sind auch zusätzliche Erleichterungen für Sanierer im mehrgeschoßigen
Wohnbau. 2011 musste für eine Gesamtsanierung ein einstimmiger EigentümerBeschluss vorliegen, um in den Genuss
der Förderung zu kommen. Künftig wird
auch ein Mehrheitsbeschluss ausreichen,
Gefragt sind nachhaltige Energiekonzepte.
sobald dieser nicht mehr rechtlich anfechtbar ist. Darüber hinaus sinkt die
Mindestanforderung bei Teilsanierungen
von 15 auf zehn Prozent Energieeinsparung, was die Förderbarkeit des alleinigen Fenstertausches erleichtert.
Für Mieter in mehrgeschoßigen Wohnbauten gilt folgende Neuregelung: Bei
einer Generalsanierung kann durch Abschluss einer Sanierungsvereinbarung
zwischen dem Vermieter und allen
Mietern die damit üblicherweise verbu ndene bef ristete Erhöhu ng des
Mietzinses (meist zehn Jahre) durch die
Förderung verringert werden. Der Vermieter bekommt die Förderung überwiesen und hat dafür zu sorgen, dass
diese in der Berechnung der Miethöhe
den Mietern zugutekommt. Damit sollen
Vorzieheffekte bei Sanierungen im mehrgeschoßigen Wohnbau ausgelöst werden,
auch wenn die Mietzinsreserve allein
nicht für eine Generalsanierung ausreichen würde. Bisher konnten Mieter nur
beim Fenstertausch von der Förderung
profitieren, aber nicht bei einer Gesamtsanierung.
Positive Bilanz 2011
Die Vorjahresbilanz mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 860 Millionen Euro verdeutlicht die nachhaltigen
Effekte der Initiative: Allein mit den
70 Millionen Euro für den privaten
Wohnbau wurden rund 17.500 Häuser
und Wohnungen saniert und Investitionen von rund 690 Millionen Euro ausgelöst. Angesichts dieser Hebelwirkung
hat jeder Fördereuro zehn Euro an Investitionen gebracht. Die durchschnittliche Investitionssumme lag 2009 noch
bei 33.500 Euro, 2011 aber schon um
20 Prozent höher bei rund 40.000 Euro,
so Mitterlehner. Darüber hinaus können
mit den 30 Millionen für Unternehmen
800 Betriebsgebäude saniert werden,
was Investitionen von 170 Millionen
Euro bringt.
„Besonders positiv ist, dass bereits zwei
Drittel der Projekte Gesamtsanierungen
sind“, zeigte sich Berlakovich über den
Erfolg der Aktion erfreut.
Um die dafür nötige Energiekennzahl zu
erreichen, müssen im Regelfall nicht nur
Studien belegen die positive Wirkung von
thermischen Sanierungsmaßnahmen.
die Fenster getauscht, sondern auch die
Außenhülle oder die Geschoßdecken
gedämmt werden. Dazu kommt, dass der
Anteil der Mieter oder Eigentümer, die
ihre Wohnungen in einem Mehrparteienhaus saniert haben, durch erleichterte
Förderkriterien auf 28 Prozent an den
beantragten Förderungen gestiegen ist.
Förderungen für Unternehmen
je nach Sanierungsqualität
Unternehmen können ihre Förderanträge ab 20. Februar online bei der KPCKommunalkredit Public Consulting
(www.publicconsulting.at) stellen. Die
Förderung für Sanierungen von über
20 Jahre alten Gebäuden (bisher mindestens zehn) beträgt bis zu 35 Prozent der
förderfähigen Kosten. Die Höhe der
Auszahlungen orientiert sich an der
Sanierungsqualität und dem sinkenden
Heizwärme- und Kühlbedarf. Einen
Zuschlag gibt es für die Kombination
von Sanierungsmaßnahmen mit technischen Verbesserungen zur effizienteren
Nutzung von Energie.
RD
www.sanierungsscheck2012.at
FEbruar 2012 | NEW BUSINESS
59
ENERGIE & UMWELT
Der kostenlose
Öko-Haushaltsplaner
as Glitzern und Leuchten
ist verschwunden. Schwibbögen, Lichterketten und
der blinkende Tannenbaum
wandern mit Jahresanfang wieder in die
Kiste und warten auf den nächsten Einsatz. Was bleibt, ist die Stromrechnung
und meistens ein paar gute Vorsätze, im
neuen Jahr etwas sparsamer zu sein. Wer
dabei noch ein wenig Unterstützung
braucht, kann auf den „Öko-Haushaltsplaner“ zurückgreifen, den der Beratungsdienst Geld und Haushalt der
Sparkassen-Finanzgruppe allen Verbrauchern kostenlos zur Verfügung stellt.
D
Der „Öko-Haushaltsplaner“
Die Broschüre hilft, Stromfresser im
Haushalt zu identifizieren und gibt wert-
60 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
volle Tipps, wie man seine Energiebilanz
verbessern kann.
Wussten Sie beispielsweise, dass durchschnittlich 77 Prozent des Energiegesamtbedarfs nur für die Beheizung der
Wohnung verwendet wird? Gerade in
der kalten Jahreszeit kann man mit einigen Grundregeln des Heizens sowohl
Umwelt als auch Geldbörserl schonen
– und so doppelt die guten Vorsätze in
die Tat umsetzen.
Auch bei den Haushaltsgeräten lässt es
sich sparen: Für die „weiße Flotte“, also
Kühl- und Gefrierschrank, Herd, Waschmaschine oder Geschirrspüler bietet der
„Öko-Haushaltsplaner“ Checklisten, um
das Einsparpotenzial dieser Großverbraucher auszuloten. Es kann sogar
sinnvoll sein, ein altes, noch funktionie-
rendes Gerät durch ein neues modernes
zu ersetzen. Eine neue Wasch- oder Spülmaschine benötigt zwischen 30 und
40 Prozent weniger Strom als ein 20 Jahre altes Gerät und spart zudem noch
Wasser. Der „Öko-Haushaltsplaner“
enthält darüber hinaus viele weitere
Anregungen für eine geschickte Balance zwischen Ökonomie und Ökologie,
die sich für Natur und Haushaltskasse
gleichermaßen auszahlt.
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AN
www.geld-und-haushalt.de
Foto: DSGV / bonn press
Ein kostenloser Öko-Haushaltsplaner hilft, gute Vorsätze in die
Tat umzusetzen – wie man richtig Energie spart und dabei auch
noch bares Geld. Tipp: Gewohnheiten ändern.
Wie man gute Vorsätze fürs neue Jahr einhält.
ENERGIE & UMWELT
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Solare Stärke.
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Nutzen Sie die größte Energiequelle des Menschen: Die Sonne!
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29.2. bis 4.3.2012
Halle 20, Stand 550
KÖNIGSOLAR, eine Division der Österreichischen ALUKÖNIGSTAHL Gruppe, setzt mit Solarlösungen
von Schüco auf zukunftsweisende Technologien für Solarstrom und Solarwärme, die saubere Energie
gewinnen.
Schüco Lösungen nutzen dabei die größte Energiequelle des Menschen: Die Sonne.
Photovoltaikanlagen, die Sonnenenergie zur Stromerzeugung nutzen und Solarthermie und Wärmepumpen, die diese zur Erwärmung und Heizung von Wasser einsetzen.
Neben mehr als 60 Jahren Technologieführerschaft im Metallbau drücken die Schüco Systemlösungen
von KÖNIGSOLAR vor allem eines aus:
Die Bereitschaft, einen Beitrag für den Erhalt des Blauen Planeten zu leisten.
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Grüne Technologie für den Blauen Planeten
Saubere Energie aus Solar und Fenstern
ENERGIE & UMWELT
2012 bringt einen kräftigen Ausbauschub in Sachen Windkraft.
Rechnet man die Investitionen vom Vorjahr dazu, ergibt sich ein
stattliches Investitionensvolumen von insgesamt 740 Mio. Euro.
Listen to the wind of change.
urch einen Ausbauschub
wird die Leistung der Wind­
kraft in Österreich alleine
im heurigen Jahr um rund
ein Drittel gesteigert. 2011 wurden
120 Millionen Euro in den Windkraft­
ausbau investiert, 2012 werden es sogar
620 Millionen Euro sein. Die saubere
Stromproduktion ist ein aktiver Beitrag
zum Klimaschutz und kann in den
nächsten Jahren den importierten Atom­
D
Noch mehr Windanlagen
»Im Jahr 2012 rechnen wir mit rund 140 neuen Windkraft­
anlagen mit insgesamt fast 400 MW Leistung. Wir steigern
damit die bestehende Leistung um gut ein Drittel.«
Mag. Stefan Moidl, GF der IG Windkraft
64 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
strom aus dem österreichischen Strom­
netz verdrängen. Die Ökostromnovelle
2012 und die seit Jahren erstmals recht­
zeitig erlassene Ökostromverordnung
2012 geben den Investoren Sicherheit für
die Planung weiterer Projekte.
2012 als „Windkraft-Jahr“?
Bereits das vergangene Jahr war für die
österreichische Windenergie ein sehr
erfolgreiches: 31 Anlagen mit 73 Mega­
Fotos: alpswind, IG Windkraft
ENERGIE & UMWELT
watt (MW) wurden 2011 errichtet. Ak­
tuell sind in ganz Österreich 656 Wind­
kraftanlagen mit einer Leistung von
1.084 MW in Betrieb. Das neue Öko­
stromgesetz dürfte heuer seinen vollen
Niederschlag finden: „Im Jahr 2012 rech­
nen wir mit der Errichtung von rund
140 Windkraftanlagen mit insgesamt
376 MW Leistung, wir steigern damit die
bestehende Leistung um gut ein Drittel“,
freut sich Stefan Moidl, Geschäftsführer
der IG Windkraft. Die jährliche heimische
Stromproduktion aus Windkraft kann
durch den Ausbauschub von derzeit rund
2,2 Milliarden Kilowattstunden auf
knapp drei Milliarden Kilowattstunden
gesteigert werden. So können mehr als
850.000 Haushalte, das ist gut ein Viertel
der österreichischen Haushalte, mit sau­
berem Windstrom versorgt werden. „Der
rasche Ausbau der Windkraft in den
nächsten Jahren kann den importierten
Atomstrom aus dem österreichischen
Stromnetz verdrängen“, zeigt Stefan
Moidl eine positive Perspektive für die
nächsten Jahre auf.
Wichtige Investitionen
Die geplante Errichtung der neuen Wind­
kraftanlagen im heurigen Jahr wird
Investitionen von rund 620 Millionen
Euro auslösen. Zusammen mit den im
Vorjahr in Windparks getätigten Inves­
titionen (120 Millionen Euro) ergibt dies
für die Jahre 2011 und 2012 ein österrei­
chweites Gesamtinvestitionsvolumen
von 740 Millionen Euro.
Mit dem Beschluss des Ökostromge­
setzes 2012 im vergangenen Juli wurde
der Ausbau der Windenergie erfolgreich
vorangetrieben. Durch die zusätzliche
Bereitstellung eines Sondertopfes von
80 Millionen Euro war es möglich, die
in der Warteschlange hängenden, bereits
bewilligten Projekte abzuarbeiten. Ins­
gesamt konnten mit den verfügbaren
Mitteln 2011 Verträge für mehr als
800 MW Windkraftleistung vergeben
werden. Diese Anlagen werden in den
kommenden Jahren errichtet. Außerdem
wurde mit dem neuen Ökostromgesetz
erstmals ein verbindlicher Rechtsrahmen
bis 2020 geschaffen, der von der seit
1. Jänner 2012 geltenden Ökostromver­
ordnung (sie bestimmt den Einspeise­
tarif) ergänzt wird.
Investitionen in die Weiterentwicklung
der Windkraft zahlen sich aus. Schon
heuer wird es möglich sein, insgesamt
rund 850.000 Haushalte mit „sauberem
Strom“ aus Windkraft zu versorgen.
Tendenz weiter steigend.
Überschaubare Kosten
Die Kosten der Windenergieerzeugung
sind überschaubar. Die Kosten für die
gesamte Ökostromförderung im Jahr
2010 betrugen rund 340 Millionen Euro,
72 Millionen Euro davon entfielen auf
die Windkraft. Für einen durchschnitt­
lichen Haushalt beträgt die Windkraft­
förderung damit insgesamt 4,9 Euro für
das gesamte Jahr 2011.
Weltweiter Windkraft-Boom
Die saubere Stromproduktion der hei­
mischen Windkraft trägt wesentlich zum
Klimaschutz bei. Durch den Ausbau­
schub der Windkraft wird die jährliche
CO2­Einsparung von derzeit 1,4 Millio­
nen Tonnen auf zwei Millionen Tonnen
gesteigert – weit mehr als ein Fünftel
aller österreichischen Pkws ausstoßen.
Der weltweite Boom der Windkraft ist
ungebrochen. 2011 wurden weltweit
rund 25.000 MW Windkraftleistung er­
richtet, insgesamt sind damit weltweit
215.000 MW in Betrieb, 92.000 MW davon
in Europa.
RD
www.igwindkraft.at
FEbruar 2012 | NEW BUSINESS
65
DURCHSTARTER DES MONATS
Den Traum von einer Luxushotelanlage in Sansibar hat sich ein
mutiger österreichischer Unternehmer verwirklicht. Sein „Green
and Blue“ verzaubert mit Spitzenkulinarik und tropischem Flair.
Barfuß durch weißen Korallensand.
D
INFO
Über funkelrot
Das Unternehmen funkelrot wurde
2009 von Barbara Windisch (Bild) gegründet. Die „Intensiv-Agentur für Unternehmenskommunikation“ spannt
den Angebotsbogen von Marketing,
über PR und Pressearbeit bis zu Werbung und Mediaplanung. Sie betreut
gerne besonders
erfolgreiche und ambitionierte kleine und
mittlere Unternehmen,
oft Familienbetriebe.
Da sich diese selten
für jede Sub-Disziplin
eine eigene Agentur
halten wollen, bietet
sich funkelrot als eine
kompetente Ansprechpartnerin für
den strategischen Überblick und auch
die operative Umsetzung an.
www.funkelrot.at
66 NEW BUSINESS | FEBRUAR 2012
V. l. n. r.: Gastköchin
S. Kim, R. Schmid,
L. Nagl, D. Vielgut
Entspannung pur
ganz wie im Paradies
gelegenen, einsamen Bucht. Der herausfordernde Prozess der Urbarmachung
dauerte insgesamt eineinhalb Jahre.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Die zwei Hektar große Lodge besteht aus
13 zweigeschoßigen, rund 75 m2 großen
Bungalows und einer riesigen HoneymoonVilla (250 m2 plus eigenem Pool) im authentischen sansibarischen Stil. Diese sind
eingebettet in eine üppig tropische Anlage mit wenigen Schritten zum Strand. Mit
dem Mnemba Atoll liegt außerdem ein
erstklassiges Tauchrevier direkt vor der
eigenen Bucht. Teil des Luxus-Konzepts
ist neben absolut tropischer Entspannung
und persönlichem Service vor allem der
kulinarische Genuss. Wymetal: „Wir fusionieren europäische Spitzenqualität mit
kulinarischen Highlights aus der afrikanischen und arabischen Küche.“
Um diese Qualität sicherzustellen, setzt
er auf ein erfahrenes deutschsprachiges
Team im Management (mit dem österreichisch-deutschen Duo Rudi Schmid
und Doris Vielgut), in der Küche (Chef
de Cuisine Lukas Nagl arbeitete davor
im Steirereck) sowie in der Serviceleitung. Für 2012 erwartet sich Wymetal
eine Auslastung von 40 Prozent – sukzessive ansteigend auf 70 Prozent, was
bei einer kleinen, individuell buchbaren
Anlage Vollauslastung bedeutet.
Wiener Agentur übernimmt PR
Für das gesamte kommunikative Set-up
der Ocean Lodge GREEN AND BLUE
hat man die Wiener Kommunikationsagentur funkelrot an Bord geholt. Diese
verantwortet die komplette Entwicklung
der Kommunikationslinie, deren Umsetzung (Logo, CD-Materialien, Präsentationsunterlagen, Website) sowie die
Pressearbeit des Hotels in Österreich,
Deutschland und der Schweiz. In grafischen Belangen kooperiert funkelrot
mit KOMO Wien. Wie Agentur-Chefin
Barbara Windisch erklärt, kam die Kooperation zustande, nachdem man zuvor
schon bei einem anderen Projekt gut
zusammengearbeitet hatte. Und auch
jetzt ist Windisch begeistert: „Wir waren
bereits in der Pre-Opening-Phase Gäste
im GREEN AND BLUE. Es ist ein ganz
persönliches Hotel an einer außergewöhnlich schönen Bucht und das Essen
dort ist grenzgenial. Die Eindrücke von
der Insel sind sehr intensiv und vielfältig – einfach Afrika.“
RD
www.greenandblue-zanzibar.com
Fotos: zanzibar ocean lodge GREEN AND BLUE
er österreichische Unternehmer Christian Wymetal hat
auf der ostafrikanischen
Insel Sansibar sein erstes
Hotelprojekt gestartet. Anfang Dezember 2011 eröffnete er die „zanzibar ocean lodge GREEN AND BLUE“ und wagte
sich damit auf ihm bis dahin unbekanntes Terrain. Den Entschluss dazu
fasste Wymetal – im Brotberuf Eigentümer einer Firma für die internationale
Vermietung von LED-Videowänden – im
Jahr 2006 bei einer persönlichen Urlaubsreise. Daraufhin kaufte er den Teil einer
im Nordosten der Hauptinsel Sansibar
JOURNAL FÜR INNOVATION, TECHNIK & INDUSTRIE
AUSGABE 01| FEBRUAR 2012
WWW.NEWBUSINESS.AT
»Wir sind einer der wenigen Staaten, die
noch die Chance auf Wachstum haben.«
Christoph Neumayer, IV-Generalsekretär
Foto: ematric
Aktuelles IV-Konjunkturbarometer
Innovative Industrie, Elektronik u. v. m.
Seite 20
EDITORIAL • INNOVATIVE INDUSTRIE
DIE GROSSE CHANCE
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»Wir sind ei er der wenigen t ate , die
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Kon unk u ba ome e
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Tabu sein. Für heuer wünscht sich die Industriellenvereinigung von den politischen Verantwortungsträgern, einen
Schwerpunkt auf die Bekämpfung des Fachkräftemangels
zu legen. Denn die aktuellen Zahlen würden zeigen, dass
österreichische Güter und damit auch Arbeitskräfte weiterhin stark nachgefragt seien. Als positiv bewertet Koren,
dass das heurige Jahr im Zeichen des europäischen
Jahres des aktiven Alterns stehe. 2012 beginne mit einem
deutlichen Plus an Beschäftigten in der Altersklasse über
50 Jahren. Dieser Trend solle verstärkt werden, schließlich
könne es sich Österreich aus budgetären und ökonomischen Gründen nicht leisten, der „Frühpensionsweltmeister“ zu sein.
In der vorliegenden Ausgabe von NEW BUSINESS innovations finden Sie eine erlesene Auswahl von österreichischen Top-Industriebetrieben, die sich der vorher erwähnten Chancen für 2012 bewusst sind. Sie alle beweisen mit innovativen Produkten und Lösungen, dass es
sich für jeden Betrieb auszahlt, auch in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten den Kopf nicht in den Sand zu stecken.
Weiterbildung ohne gleichzeitigen Fokus auf das Training von mentaler
Stärke ist nach Ansicht eines deutschen Motivations-Trainers wirkungslos.
„Richtig“ ausgebildet
L
ebenslanges Lernen und die ständige
persönliche Weiterentwicklung wird
auch im Job immer gefragter. Daher
stehen lernwillige Mitarbeiter bei den
heimischen Unternehmen hoch im Kurs.
Doch viele Betriebe, Trainer und Moderatoren von Schulungen setzen dabei zu
einseitig nur auf Fachwissen und vergessen auf den psychologischen Wissenstransfer, kritisiert der deutsche
Motivations-Experte und ehemalige
Hochleistungssportler Thomas Schlechter. Er misst der mentalen Stärke in der
Kompetenzvermittlung einen großen
Stellenwert bei. „Es kommt nicht nur auf
das ‚Was‘, sondern auch auf das ‚Wie‘
an“, erklärt der Eventtrainer, der seinen
Seminarteilnehmern etwa mit Trainings
wie „Gipfelmotivation“ auf der 2.962 Meter hohen Zugspitze und „Der Aufstieg“
einmalige Bergerlebnisse und spürbar
neue Energien in Bezug auf Spitzenmotivation ermöglicht hat.
Motivation gehört trainiert
Mentale Stärke werde zur Schlüsselressource in Betrieben, prophezeit Schlechter. Das Weiterbildungsjahr 2012 müsse
spätestens jetzt geplant werden und in
jeden guten Trainingskatalog gehöre
auch das Thema Motivation. Denn ohne
Motivation und Begeisterung könne kein
Mitarbeiter sein Wissen maximal zur
Geltung bringen. Wer auf Persönlich-
Thomas
Schlechter ist
Experte für
mentale Kraft
und innere
Stärke.
keitsentwicklung und die Schulung
mentaler Stärken verzichte, handele
fahrlässig und verspiele Zukunftschancen. „Das wissen wir aus dem Sport“,
erklärt Schlechter, der selbst lange Jahre
Hochleistungssportler war und u. a. den
1. FC Köln als Mentaltrainer gecoacht
hat. Mit seiner selbst entwickelten
enerise-Methode kombiniert Schlechter
psychologisches Know-how, Erkenntnisse der Hirn- und Verhaltensforschung
und fernöstliche Weisheiten. Und damit
soll man sogar Lernen lernen.
RD
www.enerise.de
IMPRESSUM
Medieneigentümer, Herausgeber- und Redaktionsadresse: New Business Verlag GmbH, A-1060 Wien, Otto-Bauer-Gasse 6,
Tel.: +43/1/235 13 66-0, Fax-DW: -999 • Geschäftsführer: Lorin Polak • Sekretariat: Sylvia Polak • Chefredaktion: Reinhard Dorner,
Alexandra Aurelia Nemeth • Redaktion: Manuela Mähr • Artdirektion: Gabriele Gfrerer • Lektorat: Nicole Tintera • Druck: ADVICE
PrintService GmbH, Liesinger-Flur-Gasse 8, A-1230 Wien, Tel.: +43/1/8156711/33, Fax: +43/1/8156711/50, http://www.printadvice.net/
02 NEW BUSINESS | FEBRUAR 2012
Foto: Spreeforum International GmbH
Österreichs Industrie ist und bleibt der
Motor der heimischen Wirtschaft. – Das
sieht nicht nur der Vize-Generalsekretär der
Industriellenvereinigung Peter Koren so,
sondern ist auch durch Statistiken belegt.
Im internationalen Vergleich gilt Österreich
mit einer Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent
nach wie vor als arbeitsmarktpolitisches
Musterland. Besonders die rot-weiß-roten
Industrieunternehmen sorgten für diesen
nnovative Industrie, Elektronik u.v.
u. v.
v.m.
m.
positiven Trend, wie man beispielsweise an
den Daten für Dezember 2011 ablesen kann:
„In der Sachgütererzeugung mit –3,5 Prozent
sowie im Bau mit –7,3 Prozent waren deutlich weniger
Personen arbeitslos gemeldet als noch vor einem Jahr“,
berichtet Koren. Der IV-Vize-General warnt aber gleichzeitig vor jeglichen „standortschädlichen Maßnahmen“ und
meint damit insbesondere neue oder höhere Steuern.
Diese müssten laut Koren angesichts der zu erwartenden
ökonomischen Herausforderungen 2012 ein absolutes
Jour al für nnovatIon, technIk & ndustrIe
I-lEadEr
Das erfolgreiche Team von MC-COMPONENTS rund um Geschäftsführer E. Mogg (6. v. l.) und Prokuristin S. Tichy (4. v. r.)
Mit hoher Qualität bei Produkten und Service hat es die burgenländische MC-COMPONENTS geschafft, eine
dynamische Weiterentwicklung zu gewährleisten und sich damit zur verlässlichen Marke zu etablieren.
The world’s finest parts
A
Fotos: MC-COMPONENTS
nfang Oktober 2011 gab es für
MC-COMPONENTS-Geschäftsführer Ewald Mogg und Prokuristin Susanne
Tichy Grund zur Freude. Ihr international
tätiges Unternehmen wurde in der Kategorie „solide Kleinbetriebe“ mit dem
zweiten Platz ausgezeichnet. Begonnen
hat der Erfolgslauf von MC-COMPONENTS im Jahr 1999, als Ewald Mogg das
Unternehmen mit dem Schwerpunkt „Vertrieb von Steckverbindungen“ mit Sitz im
burgenländischen Wimpassing gründete.
Seither erlebt der Betrieb eine ständige
Weiterentwicklung und hat sich im Laufe
der letzten Jahre zum Produktentwickler
der MC-Eigenmarke etabliert. Als Dienstleister und Fachhändler bietet das Unternehmen elektromechanische Bauteile im
B2B-Segment an. Die Qualität dieser Bauteile steht dabei immer an erster Stelle.
Deswegen durchlaufen alle Produkte von
MC-COMPONENTS eine strenge Qualitätskontrolle und entsprechen zahlreichen
Zertifizierungen.
„MC-COMPONENTS hat sich als Marke
einen Namen geschafft, der für Verlässlichkeit und Vertrauen bei unseren Kunden bürgt“, beschreibt Prokuristin und
Vertriebsleiterin Susanne Tichy die Unternehmensphilosophie. Das ausgewogene Preis-Leistungs-Verhältnis, absolute
Termintreue und kurze Lieferzeiten bilden
dabei den Grundstein des europaweiten
Unternehmenserfolges. So ist man dank
des ausgezeichneten Gespürs für die
Marktentwicklung neben dem Kernmarkt
Österreich auch in Deutschland, Ungarn,
Kroatien, der Tschechischen Republik,
Slowenien und Polen tätig.
Erfolg durch das beste Team …
Das motivierte Team rund um den Geschäftsführer Ewald Mogg ist für die
Erfüllung der Kundenbedürfnisse im
Einsatz. Die bestens geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen großen
Wert auf Einfachheit, Klarheit und Qualität in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Kunden. Ein weiteres
Plus von MC-COMPONENTS ist die interne Optimierung der gesamten Produktions- und Lieferabläufe. So schafft man
es, den hohen Ansprüchen persönlich,
schnell und flexibel gerecht zu werden.
… und Service by MC-COMPONENTS
Nicht nur bei der Produktqualität, sondern auch bei Service & Beratung setzt
MC-COMPONENTS getreu dem Motto
„Nur das Beste für unsere Kunden!“ neue
Maßstäbe. Wenn es um die Umsetzung
von Kundenwünschen geht, punktet das
engagierte Team mit Flexibilität und
hoher Verfügbarkeit. Präzise Beratung
stellt dabei das „Um & Auf“ der Unternehmensphilosophie dar.
Tichy: „So unterstützen wir unsere Kunden sowohl lang- als auch mittelfristig
bei der Planung, der Beschaffung der
Produkte sowie der Lagerhaltung. Nur
das garantiert die reibungslose Durchführung komplexer Projekte. Aber auch
kurzfristige Anfragen oder Änderungswünsche stellen für unsere Spezialisten
eine erwünschte Herausforderung dar.
Wir sind uns der komplexen Marktanforderungen und vielschichtigen Planungsaufgaben bewusst, mit welchen
unsere Klientel konfrontiert ist. Und
darauf reagieren wir rasch und unkompliziert.“
RD
INfO
MC-COMPONENTS EWALD MOGG GMBH
2485 Wimpassing/Leitha
Hauptstr. 45
Tel.: +43/2623/75968
Fax-DW: -14
office@mc-components.at
www.mc-components.at
Februar 2012 | NEW BUSINESS
03
InnovatIve IndustrIe
als internationaler Ingenieurdienstleister aus der Automatisierungstechnik, Steuerungstechnik und
Regelungstechnik hat ematric bereits zahlreiche Projekte für den Anlagenbau erfolgreich umgesetzt.
Ganzheitliche Lösungen überzeugen
giemanagement können Produktionsbetriebe von der Automatisierungstechnik nachhaltig unterstützt und Energiekosten gesenkt werden.
Der Mensch als zentraler Erfolgsfaktor
ie ematric gmbh mit ihrem Hauptsitz in Landeck/Tirol
10 0 50 00und einer
Niederlassung in Fürstenfeld/Steiermark
ist im Bereich Anlagenbau, Automatisierungs-, Steuerungs- und Regelungstechnik international sehr erfolgreich
unterwegs.
Das von Rainer Haag und Klaus Schröder
gegründete Unternehmen beliefert vorwiegend die deutsche Automobilindustrie. Mit Audi, Porsche, BMW und
Daimler konnte man die Crème de la
Crème der Automobilbauer als Kunden
gewinnen.
Zusätzlich konnte man weitere Geschäftsfelder in der Lebensmittelindustrie mit Handl Tyrol sowie in der regenerativen Energieerzeugung (Steuerungstechnik für Biogasanlagen) und
im Sondermaschinenbau erschließen.
Gemeinsam mit den Anlagenbauern und
Partnern Siemens, Eisenmann, Dürr,
ABB und Thöni realisierte ematric bereits
zahlreiche Großprojekte.
Der Schwerpunkt des Tiroler Unternehmens liegt vor allem in der SPS-Technik,
der Softwareerstellung, der Visualisierung und der Inbetriebnahme von Industrieanlagen sowie deren Anbindung
an Leit- und Logistiksysteme. Aufgrund
der vielseitigen Anwendungen in der
Großindustrie kann man auf eine enorme
Bandbreite an Systemen zugreifen. Dazu
gehören etwa SPS-Technik von Siemens,
Beckhoff, Schneider, Bernecker&Rainer
04 neW BusIness | FEbruar 2012
etc. sowie Visualisierungstechnik von
Siemens, CopaData ZenOn, Gefasoft,
Wonderware und vieles mehr.
Bei seinen Kunden und Partnern punktet ematric mit intensiver Betreuung im
Rahmen der Gesamtabwicklung durch
alle Phasen des Projektes – von der Planung bis zur Abnahme des Gewerks
wird nichts dem Zufall überlassen. Weitere Leistungen sind dabei Projektleitung, Koordination, technische Klärung,
Produktionsbegleitung, Schulung und
Dokumentation. In den Bereichen des
Anlagenbaus, der Schaltschrankplanung
und Schaltschrankfertigung sowie der
Elektroinstallation vertraut das Unternehmen auf langjährige Partner, mit
denen man jederzeit auch komplette und
komplexe Umfänge anbieten und ausführen kann. Dies betrifft sowohl Neuanlagen als auch Umbauten oder den
Steuerungsersatz in bestehenden Gewerken. Durch Alarmierungssysteme,
Fernwartung und ein effizientes Ener-
gesetzt, durch ganzheitliche Problemlösungen kontinuierlich eine hohe Kundenzufriedenheit herzustellen. Das
spiegelt sich nicht zuletzt in partnerschaftlichen und dauerhaften Geschäftsbeziehungen wider. Denn, wie man bei
ematric gerne betont: „Unsere Erfolgsbasis sind die Menschen hinter unseren
Leistungen.“
RD
www.ematric.com
Fotos: ematric gmbh
D
Die spezielle Stärke des Tiroler Unternehmens machen insbesondere die hochmotivierten, zuverlässigen und belastbaren Mitarbeiter aus, die allesamt über
langjährige Erfahrung in den Bereichen
Fördertechnik, Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Applikationstechnik
verfügen. Abgesehen davon legt man
bei ematric besonderen Wert auf eine
zielorientierte und kooperative Unternehmenskultur, die letztendlich ein
hohes Maß an Kreativität ermöglicht.
Dadurch kann das Unternehmen dauerhaft Lösungen in hervorragender
Qualität zu einem fairen Preis-LeistungsVerhältnis anbieten.
Dem Unternehmensleitbild übergeordnet ist die gelebte Kundennähe als zentraler Bestandteil des Marktauftritts.
Daher hat man sich zum obersten Ziel
Prozesstechnik vom Spezialisten
Die Firma Ing Wolfgang Stipanitz Mess- & Projekttechnik
betreut im Österreichvertrieb die Produkte von:
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Füllstandsmesstechnik
im eichfähigen hochgenauen Bereich, in der
Prozessmesstechnik, im Schüttgutbereich und
im Hochtemperaturbereich: Hochofen, Eisenund Nichteisenmetalle, Klinkerkühler
Funkdatenübertragung, SMART Wireless
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Beheizungslösungen mit
Schwerpunkt auf
Heizschläuchen, Abfüllschläuchen, Analysenschläuchen, auch mit ATEX-Zulassung.
Oberflächenbeheizung über Heizfolien und
Silikonheizmatten, sowie beheizte maßgeschneiderte Silikonformteile, Heizkabel, Sonderbeheizung für die Bahntechnik.
Standardfassheizer, Containerheizer und
Gasflaschenheizer für Industrienormgebinde.
Umfangreiches Reglerprogramm, Begrenzer,
Leistungssteller auch mit ATEX-Zulassung.
Manometer, Thermometer,
Drucktransmitter,
Druckmittler für Chemie
Pharma Biochemie und hochwertigen Anlagenbau, Spezialtauchsonden, ...
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Durchfluss – Messtechnik mit
Mikrowellensensor 0 - 20 t/h,
auf Basis Korrelation elektromagnetischer
Felder, ab 20 t/h, Spezialsensor für Kleinmengen
Durchfluss und Dosierung, Feuchtemessung,
Filterbruchüberwachung und Staubmengenmessung, Mikrowellenschranke / Schwingstab
als Grenzschalter für Pulver und Granulate,
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in Luftförderinnen, ...
Hochgenaue Volumen- /
Füllstandsmessung in Schüttgutsilos und Bunkern basierend
auf der einzigartigen 3D-SonarMesstechnik. Visualisierung des Siloinhaltes, von
Anbackungen und Erkennung von Kernfluss.
Digitale Anzeigen, Trennverstärker – Ex i-Geräte, Speisetrenner
und analoge Signalaufbereitung,
Mess- und Überwachungsrelais.
Impuls-Be-, Verarbeitung, Aufbereitung und
Auswertung, Profibus-DP Interfaces und
Schaltverstärker, Wechselstrom-Drehstromwandler, Sondergeräte.
Gasdurchflussmesser und –wächter, auch
Hochdruck und Hochtemperatur, Durchflussgrenzschalter, Strömungswächter
Zweileiter – Coriolistechnologie für Durchflussund Dichtemessung, Vortex Wirbelzähler als
Volumenstromzähler für Flüssigkeiten, Gase
und Dämpfe
Klassische Füllstandsmesstechnik mit
Schwimmerfüllstandsgeber, Schwimmergrenzschalter, Bypassstandanzeiger,
mit Reed-, magnetostriktiver oder geführter
Mikrowellentechnologie, ...
Berührungslose Ultraschalldurchflussmessung
Schwimmer-Schaltbirnen mit beliebiger
Kabellänge und ATEX-Zulassung, Motorschutzlösungen für Baustellentechnik und Wassertechnik.
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uns normal
InnovatIve IndustrIe
der automatisierungsprofi Beckhoff ermöglicht einem chinesischen Hersteller von Blasformmaschinen
optimalere Ergebnisse bei dessen Produktion durch eine spezielle Steuerungslösung.
Alles unter Kontrolle
Das Steuerungspaket für
Zahlreiche Vorteile für den Betrieb
Blasformmaschinen von
Die Steuerung erfolgt über die Automatisierungssoftware TwinCAT PLC auf
der Basis von Windows CE. Zusammen
mit dem TwinCAT PLC Fullscale Framework für Blasformmaschinen lassen
sich schnelle Bewegungen und eine genaue Positionierung der Hydraulik sowie
eine exakte Temperaturregelung mit
minimalem Überschwingen realisieren.
Der Software-Temperaturregler verfügt
über einen intelligenten AutotuningAlgorithmus, der für möglichst geringes
Überschwingen bei Sollwertänderungen
sorgt.
Li Jiang: „Gegenüber Hardware-Temperaturreglern ergeben sich viele Vorteile
für die Inbetriebnahme und die Diagnose. Die Reglerparameter werden gespeichert und können für weitere Maschinen
genutzt werden. Damit sparen wir viel
Beckhoff wird mit PanelPCs in zwei Varianten
komplettiert: als
Fullscale-Lösung (15-ZollTouchdisplay) und als
Kompaktlösung (6,5-Zoll).
er chinesische BlasformmaschinenHersteller ThreePlus Blow-tech Co.
Ltd. vertraut bei der Steuerung seiner
Maschinen auf westliches Know-how.
Das in der Stadt Zhangjiagang ansässige
Unternehmen nutzt die PC-Control von
Beckhoff als Steuerungsstandard für das
komplette Maschinenportfolio. Im Lieferprogramm von ThreePlus sind Maschinen zur Herstellung von Kunststoffverpackungen sowohl für den Consumerbereich als auch Kunststoffbehälter
für die Industrie sowie Wassertanks,
Spielgeräte etc. „Unsere Hochgeschwindigkeitsblasformmaschinen genießen
sowohl national als auch international
einen guten Ruf“, erklärte Li Jiang, Elektroingenieur bei ThreePlus. Das Unternehmen exportiert seine Maschinen in
mehr als zwanzig Länder, u. a. nach Europa, Kanada, Ägypten, Nigeria, Indien
oder Thailand.
In der von Beckhoff angebotenen PCbasierten Automatisierungsplattform
und der Technologiesoftware für Blasformmaschinen namens „Plastic Application Framework“ sieht man eine optimale Kombination zur Produktion
hochwertiger Kunststoffartikel. Auf der
.Net-basierten Bedienoberfläche steht
ThreePlus ein leistungsfähiger Blowmolding-Controller zur Verfügung.
06 neW BusIness | FEbruar 2012
Warum Beckhoff den Zuschlag bekam
Ausschlaggebendes Kriterium bei der
Entscheidung für Beckhoff war u. a. die
Offenheit der PC-basierten Steuerungsplattform: „Durch die Integration der
Wanddicken- und Temperaturregelung
Weniger ist mehr
»Durch den Verzicht auf Spezialbaugruppen reduziert sich
der Serviceaufwand und die Lagerhaltung für Ersatzteile.«
Li Jiang, Elektroingenieur bei ThreePlus
in die Maschinensteuerung konnten wir
die Systemarchitektur vereinfachen“, so
Li Jiang. Statt spezieller Baugruppen
übernimmt der Beckhoff BlowmoldingController mit dem Einbau-Panel-PC
CP6202-1026 alle Maschinenfunktionen.
Die elektrischen Signale der Sensoren,
der Ventile und Motoren werden über
das EtherCAT-I/O-System mit zwei
EK1100-Kopplerstationen erfasst und
ausgegeben. „Durch den Verzicht auf
Spezialbaugruppen erhöht sich für uns
die Verfügbarkeit der Maschine, bei
gleichzeitiger Reduktion des Serviceaufwandes und der Lagerhaltung für Ersatzteile“, unterstreicht der chinesische
Ingenieur.
Zeit bei der Ermittlung der Parameter
für träge Temperaturzonen.“ Der Software-Regler bietet außerdem ein hohes
Maß an Flexibilität bei der Erfüllung von
Kundenanforderungen: Zusätzliche
Heizzonen lassen sich problemlos implementieren, da die Software für eine
maximale Zonenanzahl vorbereitet ist
und lediglich weitere I/O-Klemmen
eingebaut werden müssen.
Aufgrund der universellen EthernetAnbindung kann die Maschine auch per
Fernsteuerung in Betrieb genommen werden. Und das spart – wie Li Jiang attestiert
– „eine Menge an Arbeitskosten“.
RD
www.beckhoff.com
www.pc-control.net
Foto: Beckhoff Automation
D
InnovatIve IndustrIe
technosert electronic gmbh
Gemeinsam mit Kunden ein Projekt zu realisieren ist für technosert electronic GmbH das tägliche Brot.
Seit 1988 begeistert der Dienstleister im Bereich Embedded Electronic mit Offenheit und Präzision.
„We are busy for your success!“
 „Zentraleuropa ist ein Schlaraffenland“,
sagt Johannes Gschwandtner, Geschäfts­
führer der technosert electronic GmbH, auf
die Frage, ob sein Unternehmen nach mehr
Internationalisierung strebt. „Man muss im­
mer wissen, wo seine eigenen Stärken liegen:
Und wenn ich unseren Standort ansehe,
reicht der Radius von zirka 400 Kilometer, in
dem wir erfolgreich tätig sind, aus.“
Seit 1988 besteht das 105 MitarbeiterInnen
starke Unternehmen mit Firmensitz in Wart­
berg ob der Aist, Oberösterreich.
Promotion
„Erfinde dich täglich neu“
Als Dienstleister im nationalen und interna­
tionalen Umfeld ist es wichtig, „die Anfor­
derungen des Marktes zu hören“, wie Ge­
schäftsführer Johannes Gschwandtner im
Interview mit NEW BUSINESS verrät. Denn
nur daraus können „permanente Prozessän­
derungen entstehen. Wir sind bestrebt, diese
Kultur ständig aufrechtzuerhalten.“
Ständige Prozessänderungen – aber trans­
parent: Das ist die Stärke des Unternehmens.
„Unser Erfolg basiert auf der Gesamtheit der
Dienstleistung. Von der Ideenfindung bis zur
Realisierung des Projektes und auch noch
darüber hinaus unterstützen wir unsere Kun­
den. Wir begleiten den kompletten ,way of
life‘ des Produktes unserer Kunden“, so
Gschwandtner. Der Begriff „alles aus einer
Hand“ reicht jedoch in diesem Zusammen­
hang bei Weitem nicht, wie der Geschäfts­
führer korrigiert: „Alles in einer Verantwor­
tung stehend“ trifft es eher. Denn gerade in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen
geht es darum, mehr als „das gewöhnliche
Johannes
Gschwandtner,
CEO
Der Unternehmensslogan „We are busy for your success“ ist bei technosert electronic Programm.
Risikomanagement zu realisieren. Es geht
vorwiegend um die gemeinsame Risiko­
bewertung und eben – im nächsten Schritt
– um die gemeinsame Haftung bzw. Verant­
wortung.“
Firmenphilosophie ist Programm
technosert electronic liefert überzeugende
Lösungen für den gesamten Bereich der
Industrieelektronik. Weiters hat das Unter­
nehmen zur optimalen Betreuung der Kunden
Kooperationsver träge mit einigen For­
schungspartnern unterzeichnet. Elektronik­
systeme, wie Licht­ und Heizungsregler,
Elektronikteile in Autos, Software für die
Steuerung via PC bis zu Alarmsystemen bil­
den das Hauptgeschäft des Dienstleisters.
Anwendung finden die Systeme in Kran­
kenhäusern, Büros, Betriebsgebäuden, Frei­
zeiteinrichtungen sowie im privaten Haushalt.
Zur Abdeckung einer so breit gestreuten
Zielgruppe ist es natürlich wichtig, „die Qua­
lität, das Service und die Umwelt in ein Ge­
dankengut zu vereinen“, weiß der Geschäfts­
führer. Schließlich leistet dieses „Gedanken­
gut einen Beitrag zum Erfolg des Auftragge­
bers“. Gschwandtner weiter: „Wir gehen in
das Haus des Auftraggebers und agieren
dort ähnlich einer Inhouse­Abteilung des
Kunden. Das ist mir sehr wichtig, denn bereits
in unserer Unternehmensphilosophie ist
verankert, dass alles zu jeder Zeit transparent
ist. Damit ist auch die partnerschaftliche
Zusammenarbeit klar definiert und der Kun­
de profitiert von unserer Entwicklungsarbeit.“
Die Hauptbranchen der technosert elec­
tronic sind u. a. die Elektro­ und Elektronik­
industrie, Kfz­Industrie, Maschinenbau,
Medizintechnik, Flugsicherheitstechnik und
viele mehr.
technosert electronic GmbH – wo Präzisi­
on und Partnerschaft „gelebt“ wird.
rückfragen & kontakt
technosert electronic gmbh
4224 Wartberg ob der Aist
Angererweg 7
Tel.: +43/7236/20900-0
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Februar 2012 | neW BusIness
07
InnovatIve IndustrIe
Canon und der POS-Dienstleister Inform geben dem Handel neue Einblicke über das Bewegungsverhalten
seiner Kunden im Verkaufsraum, damit diese in Zukunft noch gezielter angesprochen werden können.
Der Konsum aus der Vogelperspektive
E
ine neuartige Kombination aus Sicherheits- und Marketingtechnologie
setzt im harten Wettbewerb um Kunden
und Marktpositionierung Erfolg versprechende Maßstäbe. Canon macht als federführender Entwickler und Hersteller
von bildgebenden Technologien seit
Kurzem deutlich, wohin sich der Konsument im Shop bewegt. Was vor einigen
Jahren der Sicherheit in Verkaufsräumen
diente, wird heute – durch innovative
Software-Features ergänzt – zum verkaufsunterstützenden und betriebssteuernden Over-all-Messinstrument. Denn
Kundenstromanalyse hat sich
schon oft bewährt
Namhafte Unternehmen – darunter die
Post AG – setzen zur Steigerung der
Standortfrequenz, der Verkaufsleistung
und der betrieblichen Effizienz in neuen
und umgebauten Filialen bereits erfolgreich auf die Kundenstromanalyse. Da
personenbezogene Bilddaten weder aufgezeichnet noch gespeichert werden,
entfällt für diese Unternehmen eine Meldepflicht an die Datenschutzkommission. Speziell kamen hier die Canon Netzwerkkamera VB-C500D sowie die Soft-
der Kundenanzahl bzw. Aufenthaltsdauer (z. B. durch Shopumgestaltung),
zur Absatz- und Umsatzsteigerung (bessere Produktpositionierung, Einrichten
von Hotspots) sowie zur effizienten
Personalplanung.
Die technische Gesamtrealisierung dieser bahnbrechenden Entwicklung erfolgt
durch Österreichs erfahrenen POSDienstleister Inform. Dieser übernimmt
sämtliche notwendigen Schritte, angefangen von der Vor-Ort Begehung, Planung der Kamera-Installationen und
Koordination über die Schaffung der
Interpretation der gesammelten daten
Durch Analyse der Besucherfrequenz, der Laufwege und des
Interesses der Kunden kann etwa eruiert werden, ob ein Shop
umgestaltet oder Produkte besser platziert werden müssen.
gerade Einzelhändler oder Betreiber von
Einkaufszentren sind permanent an der
Optimierung ihrer gesamten Unternehmensperformance interessiert. Es gilt,
bei maximaler Effizienz alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die laufend
steigenden Umsatzerwartungen zu realisieren.
Hier setzt Canon mit einem hochentwickelten System zur Messung des Kundenstromes an, um Konsumenten am
Po i n t o f S a l e i n we it e r e r F o l g e
besser ansprechen zu können. Unter
Berücksichtigung des Datenschutzes
erfassen und zählen unauffällig installierte Kameras anwesende Personen im
Raum und messen deren Bewegungsabläufe. Auf diese Weise erhalten ShopBetreiber Aufschluss über das Verhalten
von Kunden und Besuchern, um kundennahe Aktivitäten gezielt steuern zu
können.
08 neW BusIness | FEbruar 2012
ware Canon Customer Tracking/Retail
Intelligence Solution zum Einsatz.
Die Canon-Netzwerkkameras messen
dabei drei wichtige Kriterien:
n die Besucher-/Kundenfrequenz (durch
Zählen der Shop-Besucher),
n den Kundenlauf (Wege, die innerhalb
des Shops genommen werden) sowie
n das Kundeninteresse (Stopps und Verweildauer an bestimmten Positionen
und Regalen).
Auswertung der Daten
Die Software ihrerseits hat die Aufgabe,
die gewonnen Daten richtig zu interpretieren. Sie liefert etwa Erkenntnisse über
notwendige Maßnahmen zur Erhöhung
elektro- & IT-technischen Voraussetzungen, die Lieferung und Installation
von Kameras und weiterer Hardware
bis hin zum Einrichten der Kameras und
der dazugehörigen Software. Außerdem
bietet Inform umfassenden Service und
unterstützt bei der Definition, Aufbereitung und Auswertung der gesammelten
Ergebnisse – damit die Unternehmen,
die auf diese Technologie vertrauen, auch
die richtigen Schlüsse über das Konsumverhalten ziehen und damit einerseits
ihre Kunden optimal erreichen und andererseits noch wirtschaftlicher und
gewinnbringender arbeiten.
RD
www.canon.at
www.inform.at
Fotos: Canon, CCi, HIEBAUM, shopkeep.com, atm
Fragen, die sich ein Shop-Betreiber stellen sollte
INNOVATIVE INDUSTRIE
EVON GMBH
Mit einer einzigartigen Automatisierungs-Software vereint evon in der Verkehrstechnik, in der
Gebäude-Leittechnik und in der Prozessindustrie alle Bereiche in einem Leitsystem.
Automatisierung als Königsdisziplin
Promotion
 Die steirische evon GmbH besetzt in der
Automatisierungsbranche ein zukunftsträchtiges Feld. Als Tochter der Dürr Austria GmbH
hat sich das vor drei Jahren gegründete
Unternehmen mit Softwarelösungen für die
Bereiche Verkehrstechnik, Gebäude-Leittechnik und die Prozessindustrie innerhalb
kürzester Zeit etabliert. Gerade in der Automatisierung sind Kontinuität und Stabilität
von zentraler Bedeutung und modernste
Software-Architektur ein Must-have, um
wettbewerbsfähig zu bleiben. Daher hat evon
ihr umfassendes Know-how aus vielfältigen
Projekten der industriellen Automatisierung
mit neuesten Standard-Technologien der
IT-Industrie kombiniert.
Wunderwerk namens XAMControl
Das Ergebnis trägt den Namen XAMControl
und kann sich sehen lassen. Es handelt sich
dabei um eine einzigartige Software für alle
Bereiche der industriellen Automatisierung,
die auf sämtliche Möglichkeiten moderner
Softwarewerkzeuge und Hochsprachen zurückgreift, wie evon-Geschäftsführer Dipl.Ing. Andreas Leitner gegenüber NEW BUSINESS betont. „Wir haben damit ein ausgezeichnetes Prozessleitsystem für die industrielle Automation geschaffen, das von der
Steuerung bis zur Visualisierung alle Bereiche
inklusive SPS auf Standard-Kontrollern abdeckt. DirectX-Visualisierung, XML-Standardisierung, ein modernes User-Interface, die
100-prozentige Objektorientierung und die
einfache Erweiterbarkeit sind nur einige der
Highlights“, so Leitner. Konzipiert ist dieses
als redundantes Leittechnik-System für
große, ausfallssichere Anlagen. Die hohe
Performance, die SPS-Programmierung in
IEC-61131-3 und/oder in einer Hochsprache
sowie die automatische Vernetzung der
SPSen sind die Basis für schnelles und effizientes Engineering.
Das Software-Konzept von XAMControl
basiert auf neuesten, aber dennoch standardisierten Technologien. Dadurch ergeben
sich eine Reihe von Vorteilen im Vergleich
zu etablierten Systemen – wie etwa die zentrale Verwaltung und Programmierung, dezentrale Ausführung, die Microsoft-OfficeIntegration, 3-D-Visualisierung, maximale
Verfügbarkeit oder Open Connectivity. Bei
der Hardware vertraut evon laut Leitner auf
bewährte Standardsysteme etwa von B&R,
Beckhoff, Siemens und Phoenix.
gen bei hochpräzisen Prozessen in der
Pharmazie-Herstellung bis hin zur großtechnischen Konditionierung von Thermalwasser (hat evon in der Therme Oberlaa
umgesetzt). Chargenorientierte Produktionsprozesse lassen sich perfekt modellieren
und steuern, das Resultat ist beste Nachvollziehbarkeit bei geringstem Arbeitsaufwand.
XAMControl eignet sich für jede Infrastruktur – von Gebäuden bis hin zur Prozessindustrie.
Ideal für Verkehrstechnik, GebäudeLeittechnik und Prozessindustrie
Die Technologie von XAMControl ermöglicht
es, bei Infrastruktur-Projekten alles in einem
Leitsystem zu vereinen: Video-Überwachung,
Verkehrsleitsysteme, Verkehrsdatenerfassung und Verkehrssteuerung (so geschehen
bereits im Pfändertunnel und im Karawankentunnel) sind nur einige Beispiele dafür. Auch
das Facility Management kann ganz wesentlich durch die moderne evon-Lösung unterstützt werden. Eine Vielzahl von Funktionen
von XAMControl ermöglicht temperaturüberwachte Räume, die Optimierung des
Energieverbrauchs oder die Alarmierung im
Notfall. Neben diesen klassischen Aufgaben
wird in Zukunft der Schnittpunkt zur Architektur und zum Design eine wesentliche
Rolle spielen. So erlaubt es XAMControl
bereits heute, über Open Connectivity etwa
iPods zur Steuerung der einzelnen Räume
einzusetzen.
In der Prozessindustrie (Baustoff, Pharma,
Lebensmittel) verspricht die Software ihren
Nutzern, den entscheidenden Vorsprung am
Markt abzusichern. Die Vorteile des offenen
und flexiblen Systems zeigen sich angefan-
Durch die einfache und nachvollziehbare
Eingriffsmöglichkeit in alle Produktionsprozesse können zudem die Betriebszeiten von
Produktionsanlagen entscheidend verlängert
werden.
All diese Vorzüge haben sich bei zahlreichen
von evon realisierten Projekten in höchst
zufriedenen Kunden geäußert. – Vielleicht
mit ein Grund, warum das Unternehmen mit
Mitte März 2012 seinen Standort nach Gleisdorf in die Frank-Stronach-Straße 8 verlegen
wird.
RÜCKFRAGEN & KONTAKT
evon GmbH
8222 St. Johann b. H., Buchberg 105
Tel.: +43/3176/80228, Fax-DW: -10
office@evon-automation.com
www.evon-automation.com
FEBRUAR 2012 | NEW BUSINESS
09
INNovatIvE INdUStrIE
Sensortechnologie für die Industrie Der stetig wachsende Automatisierungsgrad und der dadurch steigende Bedarf
an Sensoren hat dazu geführt, dass immer filigranere Technik auf engstem Raum auf den Markt kommt.
Sensortechnologie als „Allrounder“
D
ie industrielle Sensortechnologie
hat zahlreiche Anwendungsgebiete
und entwickelt sich stetig weiter.
Während noch vor einigen Jahren zum
Beispiel kleine Schaltabstände das
Problem waren und zu etwaigen Be­
schädigungen der mechanischen Teile
führten, ist es heute so, dass größere
Schaltabstände auf kleinerem Raum
möglich sind.
Die Sensortechnik ist vielseitig einsetz­
bar und kommt unter anderem in der
Gebäudetechnik zum Einsatz. Stichwort:
Lebensraum. Zum Beispiel entwickelt
E+E Elektronik GmbH, ein Sensorspe­
zialist für Feuchte, CO2, Ölfeuchte, Tau­
punkt, Luftgeschwindigkeit, Durchfluss
und Temperatur, die neuesten Produkte
in diesem Marktsegment.
»E+E Elektronik produziert Feuchtesensoren, CO2-Sensoren,
Strömungssensoren u. v. m. Darüber hinaus ist das Unternehmen
mit der Bereithaltung des ›Nationalen Standards für Feuchte in
Österreich‹ beauftragt.«
E+E Elektronik GmbH
Die Sensorentechnik sorgt zusätzlich
zur temperierten Raumluft für ange­
passte Luftfeuchtigkeit und einen nied­
10 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
rigen CO2­Gehalt. Dies ist schließlich
die Grundlage für ein angenehmes
Raumklima mit minimierten Energie­
kosten. Klimamessungen und deren
Regelung sind nicht nur essenziell für
den Wohlfühlfaktor, sondern spielen
eine wichtige Rolle in der Lagerung und
Aufbewahrung von Ausstellungsstücken.
Aber auch in der Automobilindustrie
findet die Sensorentechnik Verwendung.
Feuchtesensoren finden millionenfache
Verwendung in modernsten Regelkrei­
sen der Automobilindustrie, wie zum
Beispiel zur Anpassung von Treibstoff­
gemischen, der Steuerung von Klima­
anlagen oder zur Erkennung von betau­
enden Scheiben.
Keine Grenzen gesetzt
Auch die Montage und die Arten der
Messung sind vielseitig: nebst Sensoren
zur Wand­ bzw. Kanalmontage bietet der
Markt derzeit auch höchst effiziente Ge­
räte mit Funksensoren. Zum Beispiel
werden dadurch kostengünstige und
genaue Messungen in Lüftungskanälen
möglich.
Weitere Anwendungsgebiete
Die industrielle Messtechnik ist ebenfalls
ein wichtiger Anwendungsbereich der
Sensortechnologie. Zum Beispiel in Form
von hochgenauen Feuchtigkeitsmess­
geräten aus dem Hause E+E Elektronik
GmbH. Basis ist eine fundierte, laufende
Grundlagenentwicklung im Bereich der
Sensor­Dünnschichttechnologie, der
Auswerteelektronik der Feuchtemess­
technik und Justage. Der Umfang, in dem
die Messung/Regelung von Feuchte in
einem industriellen Prozess integriert
ist, variiert, aber in den meisten Fällen
ist es eine essenzielle Kenngröße im Pro­
zessablauf, die überwacht wird.
AN
www.epluse.com
Fotos: Pixelio.de
„Nationale Standards für Feuchte in Österreich“
INNovatIvE INdUStrIE
E+E ElEktronik GEs.m.b.H.
Messumformer, Sensoren, Handmessgeräte, Datenlogger und Kalibratoren für die Messung
von relativer Feuchte, Ölfeuchte, Taupunkt, Luftgeschwindigkeit, CO2 , Durchfluss und Temperatur:
„Wir haben die Luft im Griff!“
Bei E+E dreht sich (fast) alles um relative Luftfeuchte, Luftgeschwindigkeit und -temperatur.
Promotion
 Wenn es um die Messung von Feuchte,
CO2, Luftgeschwindigkeit u. v. m. geht, hat
sich E+E Elektronik einen ausgezeichneten
Ruf als global anerkannter Partner erarbeitet.
„Als designiertes nationales Labor für relative Feuchte halten wir den nationalen Standard und stehen somit an der Spitze der
Hierarchie für Messmittel“, beschreibt Geschäftsführer Josef Hartl die Marktdominanz
des Unternehmens, das auf eine lange, erfolgreiche Geschichte zurückblickt.
1979 als Abteilung der VOEST ALPINE AG
(VA) errichtet, folgten bis Mitte der 1990erJahre u. a. Lohnfertigungen für verschiedene
IBM-Werke in Europa. In den Neunzigerjahren wurden zudem diverse Vertriebsniederlassungen gegründet. Hartls GF-Kollege
Wolfgang Timelthaler gibt Einblick in die
Innovationskraft von E+E: „Ab 1985 wurde
in Engerwitzdorf Entwicklungsarbeit an
Dünnschichtsensoren geleistet, die mittlerweile zur Produktion von Sensorelementen
GF Josef Hartl und Wolfgang Timelthaler:
„Flexibilität, Mut, technische Innovation,
motivierte MitarbeiterInnen und ein Besitzer
mit langfristiger Strategie sind unser
,Erfolgsgeheimnis‘.“
und Messumformern zur Messung von Luftfeuchte, Taupunkt, CO2 und Gasströmung
geführt haben und von uns weltweit vertrieben werden.“ Im Jahr 2000 übersiedelte der
Fertigungsbereich Sensorelementeproduktion in eine neue, moderne Umgebung, und
das Gebäude für die Fertigung von Messsystemen wurde neu adaptiert.
Ein „Laboratorium für Feuchte“
Seit 2005 halten die „E+Es“ („Engerwitzdorfer Experten“) als designiertes Laboratorium
des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV) das „nationale Normal
für Feuchte“ bereit. 2010 begann man mit
dem Vertrieb des weltweit ersten vorjustierten kapazitiven Feuchtesensorelements
am Markt, das seit dem heurigen Jahr auch
auf Basis von Automobilstandards qualifiziert
ist.
„Kleinste Abmessung, höchste Austauschgenauigkeit, integrierter Staubschutz und
SMT-Montage sind die wichtigsten Eigenschaften dieser neuesten Innovation“, berichtet Hartl mit be rech tigtem Stolz. Ein
weiterer Meilenstein ist die CO2-Messung
nach dem Infrarot-Absorptionsprinzip auf
Basis eines patentierten Autokalibrationsverfahrens.
Sämtliche Messumformer von E+E basieren auf selbst entwickelten und produzierten
Sensorelementen. Im umfassenden Produktportfolio finden sich E+E-Sensoren für die
Messung von relativer Feuchte, Taupunkt,
Feuchtemessung in Öl, Luftgeschwindigkeit,
Durchfluss und CO2. Der Umsatz verteilt sich
relativ gleichmäßig auf die drei Bereiche
Klimatechnik, Industrie und Automobilindustrie. Eine besondere Stärke sind vor allem
die kundenspezifischen Lösungen auf Basis
vorhandener Standardprodukte – sie machen
rund 80 Prozent des Umsatzes aus. 97 Prozent
des Geschäfts tätigt man im Ausland, knapp
30 Prozent allein in Asien. In Asien und den
USA wollen Hartl und Timelthaler das Geschäft weiter ausbauen, was bisher schon
sehr gut gelang: „Trotz Krise ist dank unserer
breiten Marktaufstellung applikationsmäßig
wie auch geografisch der Geschäftsgang als
sehr positiv anzusehen.“
rückfraGEn und kontakt
E+E Elektronik Ges.m.b.H.
4209 Engerwitzdorf, Langwiesen 7
Tel.: +43/7235/605-0, Fax-DW: -8
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Februar 2012 | NEW BUSINESS
11
INNOVATIVE INDUSTRIE
Frauen in der Technik Der FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie setzt sich seit Jahren für die
Förderung von Frauen in der Technik ein und engagiert sich mit unterschiedlichen Maßnahmen.
Frauen, ran an die Technik!
rauen sind heutzutage in technischen
Berufen nichts Ungewöhnliches, aber
auch nichts Alltägliches, wie zahlreiche
Studien beweisen. Wie macht man die
Technik den Frauen schmackhaft?
Sehr wichtig sind in diesem Zusammenhang Informationsangebote, die helfen,
das großteils sehr eindimensionale Bild
von Technik zu revidieren, wie auch Mag.
(FH) Sandra Kindl, Organisatorin des
Töchtertags an der FH Technikum Wien,
einem Netzwerkpartner des FEEI, bestätigt: „Um Mädchen für Technik zu
begeistern, muss man Klischees aufbrechen und die Technik einer Imagekorrektur unterziehen. Viele bringen
Technik noch immer mit dem Herumschrauben an Geräten sowie dreckigen
Händen und Kleidern in Verbindung.
Kaum jemand denkt an elektronische
Geräte, an die Programmierung, die
dahintersteht, oder das strategische
Entwerfen eines Projekts. Man muss
aufzeigen, wie vielfältig Technik und
wie groß die Bandbreite der Anwendungen ist.“
Auch Mag. Helga Gartner, Leiterin der
Koordinationsstelle für Frauenförderung
und Gender Studies an der TU Wien, ist
überzeugt, dass Mädchen und Frauen
nicht bewusst ist, wie spannend Technik
sein kann. Sie bedauert außerdem, „dass
bislang die weibliche Perspektive in der
Technik und damit auch in vielen Teilen
unseres Lebens fehlt.“
Noch immer sind zu wenige Frauen in der Technik.
Frauen bereichern
»Die weibliche Perspektive fehlt in der Technik und
damit auch in vielen Teilen unseres Lebens.«
Mag. Helga Gartner, Leiterin Koordinationsstelle Frauenförderung TU Wien
12 NEW BUSINESS | FEBRUAR 2012
Fotos: inm-gmbh.de, privat, AMS, Universität Magdeburg
F
| BS12-02G |
Weibliche Denkansätze wissen Unternehmen zu schätzen.
Nicht zuletzt wegen des andauernden Fachkräftemangels
in technischen Berufen werden Technikerinnen mit offenen
Armen empfangen. Abgesehen von den guten Berufschancen sprechen vor allem interessante Aufstiegsmöglichkeiten
und eine gute Dotierung
für eine Karriere im technischen Bereich, weiß
Sandra Kindl: „Natürlich
darf man eine Ausbildung
nicht nur aufgrund der
Jobaussichten wählen,
aber wenn man ein bisschen Interesse für Naturwissenschaften, Technik
oder Mathematik hat,
sollte man eine technische
Karriere zumindest in
Betracht ziehen.“
Helga Gartner betont außerdem, „dass sich technische Berufe gut mit der
Familie vereinbaren lassen. Sie sind auch mit
Kindern machbar.“ Es
muss dabei nicht immer
ein Studium sein, auch
mit einer Lehre steht Mädchen und Frauen eine
Fachkarriere offen.
Vier Komponenten,
ein System:
New Automation
Technology.
Motion
Servoverstärker
Servomotoren
IPC
Industrie-PCs
Embedded-PCs
Motherboards
I/O
Automation
EtherCAT-Komponenten
IP-20-Busklemmen
IP-67-Feldbus-Module
Software-SPS
Software-NC/CNC
Safety
Tochtertag soll für Technik begeistern
Eine sehr sinnvolle Initiative, Mädchen die Welt der Technik näherzubringen, ist der Töchtertag, der sich in Österreich seit 2002 jährlich mehr Beliebtheit erfreut. Im Rahmen
dieser Aktion können Mädchen hautnah die spannende
Welt der Technik erleben und in die Arbeitswelt einer
Technikerin oder Naturwissenschaftlerin hineinschnuppern.
Auch die FH Technikum Wien und die TU Wien stellen
jedes Jahr ein buntes Programm zusammen, das Spaß macht
und gleichzeitig Berührungsängste abbaut. „Wir müssen
den Mädchen Mut machen und die Angst, insbesondere
vor Mathematik, nehmen“, ist sich Sandra Kindl sicher.
Helga Gartner ergänzt, dass „es viel nützt, wenn man
Mädchen Selbstbewusstsein und ein paar ermunternde
Worte mit auf den Weg gibt“. Motivation tut dringend Not,
denn derzeit sind die Frauenquoten in den klassischen
Ingenieursstudien noch denkbar niedrig.
An der FH Technikum Wien liegen sie bei 13 Prozent, an
der TU Wien zeigt sich ein ähnliches Bild. In den Studiengängen Elektrotechnik respektive Elektronik ist der Anteil
bei beiden Institutionen sogar unter zehn Prozent.
AN
www.feei.at
www.beckhoff.at
Setzt weltweit Standards: PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik
von Beckhoff. Als Spezialist für offene Automatisierungssysteme
bietet Beckhoff Komponenten für die Bereiche IPC, I/O, Motion und
Automation an, die einzeln oder im Verbund als präzise aufeinander
abgestimmtes Steuerungssystem fungieren. Die „New Automation
Technology“ von Beckhoff steht für universelle Automatisierungslösungen, die weltweit in den verschiedensten Anwendungen zum
Einsatz kommen. Die Unternehmenspräsenz in über 60 Ländern
gewährleistet weltweit eine kontinuierliche Betreuung.
IPC
I/O
Motion
Automation
INNOVATIVE INDUSTRIE
Die ARA zieht eine positive Bilanz über die getrennte Verpackungssammlung im vergangenen Jahr.
Während die Sammelmengen 2011 gestiegen sind, sinken die ARA-Lizenztarife im heurigen Jahr.
Österreicher bei Mülltrennung top
L
aut aktuellen Zahlen der ARA Altstoff Recycling Austria AG, Österreichs führendem Verpackungssammelsystem, haben die Österreicherinnen
und Österreicher ihre Verpackungsabfälle wieder verstärkt fürs Recycling
getrennt. Konkret landeten mehr als
140.000 Tonnen Kunststoffverpackungen
in den gelben Tonnen und gelben Säcken.
Das entspricht einem Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch Altpapier und Papierverpackungen erreichten 2011 mit rund 600.000 Tonnen eine
Steigerung von 1,3 Prozent. Nur bei Metallverpackungen verzeichnete die ARA
ein Minus von 2,3 Prozent auf knapp
über 30.000 Tonnen, ein Ergebnis leichterer Verpackungen sowie der Verschiebung zu anderen Verpackungsarten.
ARA-Vorstand Christoph Scharff analysiert: „Mit diesen Ergebnissen blicken wir
zuversichtlich ins neue Jahr. Die Sammel-
»Früher wollte man nur Müllberge vermeiden. Heute gibt
es ein stärkeres Bewusstsein, dass durch Recycling das Klima geschützt und Ressourcen wiedergewonnen werden «
ARA-Chef Dr. Christoph Scharff
motivation ist weiterhin hoch, dazu haben
neue Aspekte beigetragen: Früher war es
die Vermeidung von Müllbergen, warum
getrennt wurde. Heute ist man sich stärker denn je bewusst, dass Recycling das
Klima schützt und durch Recycling wertvolle Ressourcen wiedergewonnen werden. Ressourcen, die auch Österreichs
Wirtschaft dringend benötigt.“
Tarifreduktion für 2012
Trotz Steigerung bei den Sammelmengen
hat die ARA die Lizenztarife für 2012
gesenkt. Seit Jahresanfang gelten die
neuen ARA-Tarife, die im Durchschnitt
um neun Prozent niedriger ausfallen als
14 NEW BUSINESS | FEBRUAR 2012
2011. Mit durchschnittlich 133 Euro Lizenzierungskosten pro Tonne Verpackungsmaterial liegen die ARA-Tarife
bereits um 57 Prozent unter dem Vergleichswert von 1995.
Mülltrennen gehört für Bevölkerung
längst zum Alltag
Dass das Trennen von Verpackungsabfällen ein integraler Bestandteil des täglichen Lebens der heimischen Bevölkerung ist, zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage des IMAS-Instituts. Demnach halten 90 Prozent der Befragten die
getrennte Verpackungssammlung für
sehr gut oder gut. Für die überwiegende
Mehrheit der Befragten gehört die
Mülltrennung längst zum Alltag, nur
30 Prozent sehen darin einen zusätzlichen Zeitaufwand. Die guten Absichten
werden auch in die Tat umgesetzt: Erstaunliche 96 Prozent sammeln ihre
Verpackungen getrennt.
RD
www.ara.at
Fotos: ARA
Recycling
INNovatIvE INdUStrIE
Stöffl
Vor
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Die Stöffl GmbH gibt Gummi!
Vor 22 Jahren gründet Rudolf Stöffl seine eigene Firma. Heute ist das Unternehmen
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Lieferanten für Gummi-Metallverbindungen
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Eine dauerhafte Verbindung
ist oft nur der Anfang! Damit diese auch hält,
sind Stabilität und Flexibilität gleichermaßen
wichtig. All diese Eigenschaften sind Bestandteil der Stöffl-Gummi-Metallverbindungen.
Standardteile sind aufgrund der optimalen
Lagersortierung prompt lieferbar. Sonderan-
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Unternehme
fertigungen nach19
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Muster wergewachsen
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den rasch und mitighöchster
Sorgfaltund
gefertigt.
dabei
zu einer verbinden.
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Bauteile für Förderanlagen
Kunststoffteile
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Gewerbeparkstrasse 8
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Fax +43 7243 51333
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Februar 2012 | NEW BUSINESS
15
INNOVATIVE INDUSTRIE
Es gibt wieder Rückenwind für die Automobilzulieferer im Jahr 2012. Zoller Austria, Marktführer auf dem Sektor
Werkzeug-Mess- und Einstelltechnik, nutzt die Gelegenheit und präsentiert innovative neue Lösungen.
Automobilindustrie weiter im Aufwind
E
uropas führende Autobauer wie
Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen haben ihre Verkaufszahlen 2011
durchwegs übertroffen. Für BMW war
im größten Motorenwerk in Steyr das
vergangene Jahr mit 1,2 Millionen produzierter Triebwerke ein großartiges
Erfolgsjahr. Gerade weil hochkarätige
Unternehmen wie BMW und Mercedes
aus den konjunkturschwachen Jahren
2008 und 2009 produktionsrationalistische Konsequenzen gezogen haben,
lassen derart gute Verkaufszahlen trotz
anders lautender Wirtschaftsprognosen
im Jahr 2012 äußerst positiv in die Zukunft blicken. Flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen es heute, auf Konjunkturschwankungen schneller zu reagieren, ohne z. B. personalpolitische Einschnitte. Führende Automobilhersteller
haben weitere Investitionen angekündigt,
um die finanzielle und marktpolitische
Flexibilität auszubauen. Sie reagieren
durch verbesserte Technologien und
er weiter te Model lv iel fa lt au f d ie
Ma rkta n forder u ngen. Au s d ieser
Marktanforderung heraus, sind auch die
Automobilzulieferer aufgefordert, auf
veränderte Gegebenheiten zu reagieren.
Die Automobilindustrie sieht sich mit
permanent großen Herausforderungen
auf den Weltmärkten konfrontiert. Um
sich auf diesen Märkten zu behaupten,
sind immer schnellere Reaktionen und
16 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
Innovationen auf vielen Sektoren gleichzeitig gefordert: Begriffe wie „EcoLine“
„Blue-efficiency“ „BlueTec“ usw. für noch
umweltfreundlichere Motoren, „downsizing“ von Sechs- auf Vier-Zylindermotoren bei gleichzeitiger Leistungssteigerung durch Turboaufladung und Gewichtsreduktion und andere Innovationen
treiben die Entwicklungen rasant voran.
Klare Anforderungen an die Zulieferer
Die guten Verkaufsprognosen für 2012
stellen gleichzeitig klare Anforderungen
an Zulieferer. Sie müssen ihre Produktionstechniken konsequent weiterentwickeln, noch mehr Präzision liefern
und ihren Beitrag zur Kosten-NutzenOptimierung leisten.
Zoller Austria trägt diesen Ansprüchen
Rechnung. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Lösungen rund um die
Organisation der Mess- und Einstelltechnik für Werkzeuge. Kosteneinsparung
steht „on top of“ aller Entwicklungsprioritäten. Gefolgt von Zeitökonomie.
Immer begleitet von mikrogenauer
Präzision. Ausfallzeiten und Ausschuss
werden reduziert und die Produktivität
gesteigert. Die Zoller-Software und -Bildverarbeitung >pilot 3.0< übernimmt die
Steuerung. Sie liefert spezielle Messprogramme bei maximaler Funktionalität.
Daran gekoppelt, steht in der Poleposition
noch mehr Zoller-Potenzial am Start:
Mit der Neuheit >Gemini 2< hat Zoller
die neue Generation für das Einstellen
und Messen von Kurbelwellenfräsern
parat. Ihre Vorteile liegen im ergonomischen Arbeitsplatz, der leichten Einstellung, dem automatischen Messen
und Kontrollieren, höchster Qualität
und steigender Produktivität.
Die zwei neuen Zoller-Highlights >Zenit
2 + pom Zenit< eignen sich perfekt zum
Messen und Einstellen von Messerköpfen
und Werkzeugen aller Art. Das kompakte
>pom Zenit< ermöglicht eine fertigungsnahe Dimension der Mess- und Prüfplätze für die Messerkopffertigung. Das
Tischmessgerät verwendet Bildverarbeitungstechnologie sowie die Software
>pilot 3.0<. Die Hochgenauigkeitsspindel ist mit Autofokus und CNC-Steuerung für Längs- und Querachse ausgeführt. Auch diese innovative Messlösung
von Zoller arbeitet automatisiert, bedienerunabhängig und selbstverständlich
mikro-genau.
Wie Geschäftsführer Wolfgang Huemer
erklärt, ist und bleibt Zoller Austria mit
seinen neuen Lösungen der ultimative
Experte für das Einstellen, Messen, Prüfen und Verwalten von Werkzeugen. Dem
aktuellen Geschäftsjahr blickt er durchwegs positiv entgegen: „Wir sind für die
Anforderungen im Jahr 2012 bestens
gerüstet.“
RD
www.zoller-a.at
Fotos: Zoller
Zoller liefert die richtigen Geräte, um Zerspanungswerkzeuge für die Fertigung von Automobilteilen auf Mikrometer genau einzustellen.
INNovatIvE INdUStrIE
StEINSEE Stahl & anlagenbau GmbH Hier wird gesägt und gebohrt, gefräst und gedreht, gekantet und gebogen –
und das auf höchstem Niveau. Denn Kundenzufriedenheit steht bei STEINSEE an erster Stelle.
„Wir lieben Stahl!“
Liftkonstruktionen und Bahnsteigüber­
dachungen auf einigen Bahnhöfen in
Tirol und Vorarlberg.
Kundenwunsch verpflichtet
Darüber hinaus fertigt STEINSEE Pro­
duktionsanlagen und Sondermaschinen
nach Kundenwunsch. Für internationa­
le Kunden fertigt das Unternehmen
Turbinengehäuse, Turbineneinlaufrohre,
Filterkonstruktionen, Feuerungsroste
für Bioheizanlagen, Faserzementanlagen
und Anlagen zur Herstellung von Beton­
fertigteilen.
Schließlich geht es um die Kundenzu­
friedenheit. Um den Anforderungen
I
n einer topmodernen Halle fertigen
die 25 Mitarbeiter auf rund 800 Qua­
dratmeter Produktionsfläche und mo­
dernsten Maschinen Stahlkonstrukti­
onen, Maschinen und Anlagenteile
ebenso wie Geländer, Treppen, Carports
oder Edelstahlteile.
„Außergewöhnliche Projekte“ wie „hän­
gende Schiffskonstruktionen“ in Ein­
kaufszentren, schwimmende Stege am
Achensee, Stahlpyramiden für eine
Autobahnraststätte wurden in den
letzten Jahren ebenso verwirklicht, wie
Kundenwünsche
nach Maß ver-
Fotos: STEINSEE Stahl & Anlagenbau GmbH
wirklicht: Die
STEINSEE Stahl &
Anlagenbau
GmbH arbeitet
weiterhin gerecht zu werden, setzt das
innovative Unternehmen großes Augen­
merk auf die laufende Weiterbildung
seiner Mitarbeiter, die Lehrlingsausbil­
dung und die Zertifizierung als Schweiß­
fachbetrieb nach EN 1090.
AN
mit modernster
Technik.
Info-KaSten
SteInSee Stahl + anlagenbau GmbH
6500 Landeck
Fließerau 393 B
Tel.: +43/5442/65799
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Februar 2012 | NEW BUSINESS
17
INNovatIvE INdUStrIE
atlas Copco Ein deutliches Wachstum erzielte der Druckluftspezialist Atlas Copco Kompressoren & Drucklufttechnik GmbH im Geschäftsjahr 2011. Das Ziel für 2012 liegt daher klar auf der Hand: weiter wachsen.
Von nachhaltiger Produktivität
Eine Selbstverständlichkeit bei Atlas
Copco: die Kunden auch nach dem Maschinenverkauf optimal zu betreuen.
Denn lokaler Service und persönliche
Betreuung stehen für das Erfolgsunternehmen an oberster Stelle.
AN
»Für das Jahr 2012 sind wir trotz gebremster Wirtschaftsprognosen
optimistisch. Die Auftragslage für das erste Quartal ist gut und von
der propagierten Krise ist derzeit nichts zu spüren.«
Dirk Villé , Geschäftsführer Atlas Copco
2
011 war ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr“, freut sich Dirk Villé,
Geschäftsführer der Atlas Copco Kompressoren & Drucklufttechnik GmbH.
Sowohl beim Maschinenverkauf als auch
im Aftermarketgeschäft verzeichnete
das Unternehmen ein deutliches Plus.
„Das Bewusstsein der Kunden für Energieeffizienz steigt und daher ist die Nachfrage nach drehzahlgeregelten Kompressoren, Wärmerückgewinnung sowie
kostensenkenden und energiesparenden
Aftermarketdienstleistungen wie beispielsweise übergeordnete Steuerungen
sehr groß“, ist Dirk Villé über die laufende Entwicklung in der Branche erfreut.
18 NEW BUSINESS | FEbruar 2012
Ehrgeizige Ziele für 2012
Das Ziel 2012 ist weiter zu wachsen, sowohl durch organisches Wachstum als
auch durch Firmenzukäufe.
Im Frühjahr wird in Judendorf bei Graz
ein weiterer Servicestützpunkt eröffnet
– nach Steyrermühl ein zweiter Servicestützpunkt in einem wichtigen Industriegebiet. Der Vorteil eines lokalen
Stützpunktes ist klar: Kurze und rasche
Reaktionszeiten ermöglichen dem Unternehmen effizienten Kundenservice.
Nahezu alle Ersatzteile und Servicekits
sind in den Depots lagernd und daher
sind auch unerwartete Serviceeinsätze
kein Problem.
Der Geschäftsbereich Compressor
Technique von Atlas Copco entwickelt,
fertigt, vermarktet und vertreibt
stationäre ölfreie und öleingespritzte
Druckluftkompressoren, fahrbare
Druckluftkompressoren, Gas­ und
Prozesskompressoren, Turboexpander,
Elektrogeneratoren, Geräte zur
Luftaufbereitung und Druckluft­
managementsysteme. Das Angebot
umfasst auch die Vermietung von
Spezialausrüstung. Atlas Copco steht
für höchste Produktivität durch inno­
vative Technik für Anwendungen in
der Fabrikation, im Bauwesen und in
der Prozessindustrie weltweit. Die
Hauptstandorte für Produktentwick­
lung und Fertigung befinden sich in
Antwerpen, Belgien.
Foto: Atlas Copco
auftragsbücher sind voll
INFO
Der Industriekonzern Atlas Copco ist
mit seinen Produkten und Dienstleis­
tungen in den Branchen Kompres­
soren­ und Drucklufttechnik, Bau und
Bergbau sowie Industriewerkzeuge
und Montagesysteme weltweit füh­
rend. Die Gruppe bietet nachhaltige
Lösungen für höchste industrielle
Ansprüche an. Der 1873 gegründete
Konzern hat seinen Hauptsitz in
Stockholm, Schweden, und ist welt­
weit in über 170 Ländern vertreten.
2010 hatte Atlas Copco rund
33.000 Mitarbeiter und setzte rund
70 Milliarden schwedische Kronen um
(7,3 Milliarden Euro).
www.atlascopco.com
INNovatIvE INdUStrIE
RippeRt in ÖsteRReich und deutschland
Mit mehr als 300 Mitarbeiter/-innen entwickelt Rippert umweltschonende und energiesparende Lackier- und Filteranlagen für
fast alle Industriebereiche im In- und Ausland.
Modernste Anlagentechnik
 1966 von Paul Rippert in Clarholz gegründet,
befasst sich das Familienunternehmen mit
der Planung, Herstellung und Montage von
modernster Anlagentechnik für die Bereiche:
Vorbehandeln, Lackieren, Pulverbeschichten
und Trocknen von Metall-, Kunststoff- und
Holzprodukten, Automation, Luftreinhaltung,
Umwelttechnik und Industrieventilatoren.
Mit mehr als 330 Mitarbeiter/-innen entwickelt Rippert an drei Standorten umweltscho-
Promotion
shoRt cut
Kerngeschäft: Herstellung von Anlagen
für Luftreinhaltung, Oberflächen- und
Umwelttechnologie
Geschäftsführer: Thomas Rippert
Mitarbeiter/-innen:
336, davon 36 Auszubildende
Umsatz: zirka 53,5 Mio. Euro (2011)
die standoRte
stammwerk: Rippert Anlagentechnik
GmbH & Co. KG, Paul-Rippert-Str. 2–8
• D-33442 Herzebrock-Clarholz,
www.rippert.de
Werk 2: Rippert Anlagentechnik GmbH
& Co. KG, Heitkamp 22–32 • D-33442
Herzebrock-Clarholz
Werk 3: Industriegebiet Herzebrock,
Carl-Miele-Str. 2–14 • D-33442 Herzebrock-Clarholz
Werk Österreich: Rippert Anlagentechnik Ges.mbH, Gewerbestraße 5 • A-9560
Feldkirchen in Kärnten, www.rippert.at
niederlassung Mössingen: Rippert
Anlagentechnik GmbH & Co. KG
Bahnhofstraße 14 • D-72116 Mössingen
niederlassung Bad hersfeld: Rippert
Anlagentechnik GmbH & Co. KG, AugustVilmar-Str. 19a • D-34576 Homberg/Efze
niederlassung Benelux-länder: Rippert
Benelux B.V., Achter de Watertoren 11 •
NL-2182 DV // Hillegom
nende und energiesparende Anlagen für die
Produktionsprozesse seiner Kunden in fast
allen Industrien im In- und Ausland. Ständige
Innovation, eine konsequente Kundenorientierung und ein umfassendes Dienstleistungsangebot von der Planung bis zur Montage und
Wartung haben dem Unternehmen eine führende Marktposition verschafft.
Strategie und Marktleistungen
In den nächsten Jahren erwartet man bei
Rippert weiterhin gute Aussichten für alle
Geschäftsfelder. Insbesondere im Bereich
Oberflächentechnik ergeben sich als Querschnittsbranche über sämtliche Industrien
hervorragende Wachstumspotenziale. Hier
ist das Unternehmen durch innovative Technologien, Entwicklungen und Produkte sehr
gut aufgestellt und erwartet im In- und Ausland interessante Auftragsmöglichkeiten.
Insbesondere auch, weil der Vertrieb von
Rippert derzeit weiter exportorientiert ausgebaut wird.
Blick nach Österreich
Die Schwesterfirma in Österreich besitzt ein
zirka 17.000 Quadratmeter großes Grundstück mit Produktions- und Lagerhallen
von rund 3.900 Quadratmeter sowie einer
400 Quadratmeter großen Verwaltung. Die
Gesellschaft agiert selbstständig und beschäftigt zirka 20 Mitarbeiter/-innen. Eigene
Produktion mit neuem Blechbearbeitungszentrum.
die RippeRt-stoRy
1966: Gründung der Firma durch Paul Rippert
1967: Bau der ersten Produktionshalle
70er-Jahre: Entwicklung eines speziellen
Reihenfilters zur Reduzierung von Reststaub,
Entwicklung eines Schleiftisches mit
Filtermöglichkeit von Staub. Produktion von
Düsentrocknern und UV-Trocknern, Entwicklung von speziellen Lärmschutzkabinen
80er-Jahre: Entwicklung von Lackschlammentsorgungseinrichtungen an wasserberieselten
Spritzwänden, Bau neuartiger Rauchgasentstaubungsanlagen, Inbetriebnahme der ersten
Lackieranlage unter Reinraumbedingungen
90er-Jahre: Entwicklung eines neuen Lackiersystems (Lack-in-Lack-Spritzkabine), Weiterentwicklung zum Inlac-System, Europapatent auf
RTS-Rotation
1998: Thomas Rippert übernimmt nach dem
Tod von Paul Rippert die alleinige Geschäftsführung
2001: Erweiterung der Angebotspalette
„Industrieventilatoren“
2002: Eröffnung eines Werks in Österreich,
Erweiterung der Büroflächen durch Neubau
2006: Erweiterung der Produktions- und Lagerhallen um ca. 30.000 m2 durch Zukauf
2007: Zukauf eines 20.000 m2 großen Grundstücks am Stammwerk. Dieses umfasst zwei
neue Produktionshallen mit etwa 6.400 m2
2008: Einweihung der beiden neuen Produktions- und Versandhallen
2010: Erweiterung der Lagerflächen durch eine
Verladehalle, Bau einer neuen Produktionshalle
mit Technikum
2011: Zukauf von Produktions- und Lagerflächen im Werk-Österreich, Neugründung
der Rippert Automation Systems GmbH,
Fertigstellung der neuen automatisierten
Blechfertigung
Februar 2012 | NEW BUSINESS
19
INNOVATIVE INDUSTRIE
Die heimische Industrie hat sich durch die konjunkturellen Schwierigkeiten nicht aus der Bahn bringen lassen
und könnte bald schon die Früchte ihrer Arbeit ernten. IV-General Christoph Neumayer warnt die Politik:
„Wir dürfen jetzt keine Fehler machen“
kann. Zudem steht die konjunkturelle
Stabilisierung unter dem wesentlichen
Vorbehalt einer standortpolitisch kompatiblen Politikgestaltung im Inland“,
so Neumayer.
Der rasante Negativtrend bei den Erwartungen der Unternehmen ist vorerst gebremst.
D
ie jüngste Konjunkturumfrage der
Industriellenvereinigung bei den
heimischen Industriebetrieben gibt trotz
eines leicht gesunkenen Indexes Grund
zur Hoffnung. An der IV-Umfrage zum
vierten Quartal 2011 haben sich diesmal
414 Unternehmen mit rund 270.700 Beschäftigten beteiligt. Abgefragt wurde,
wie sie die gegenwärtige Geschäftslage
und die Geschäftslage in sechs Monaten
beurteilen – und zwar entweder positiv,
neutral oder negativ. Daraus ergaben sich
die (beschäftigungsgewichteten) Prozentanteile dieser Antwortkategorien, aus
denen ein „Saldo“ zwischen den positiven und den negativen Antworten gebildet wurde. Das Ergebnis: Der aktuelle
Wert des IV-Konjunkturbarometers verringerte sich leicht von +17 Punkten im
Vorquartal auf nunmehr +15 Punkte.
„Wenngleich sich die konjunkturelle
Abschwächung in der österreichischen
20 NEW BUSINESS | FEBRUAR 2012
Industrie im vierten Quartal 2011 fortgesetzt hat, hat sich ihr Tempo in den
letzten Wochen doch deutlich verlangsamt“, fasst der Generalsekretär der
Industriellenvereinigung Christoph
Neumayer das Hauptergebnis der Befragung zusammen. „Erwartungsgemäß
pausiert der Aufschwung derzeit, doch
auf Basis der letztverfügbaren Daten
erscheint ein erneuter konjunktureller
Fadenriss zunehmend unwahrscheinlich, sofern eine institutionelle Krise der
Europäischen Union abgewendet werden
Der IV-General betonte angesichts der
sensiblen konjunkturellen Lage, man
benötige jetzt „kluges Sparen“, um in
die Zukunft investieren zu können. Neumayer: „Wir können jetzt aber keine
Wachstumsbremse brauchen: Wir sind
einer der wenigen Staaten in Europa, die
noch die Chance auf Wachstum haben,
dieses Pflänzchen dürfen wir auch auf
Blickrichtung der dringend erforderlichen Budgetkonsolidierung nicht durch
eine Steuerlawine absterben lassen.“
Gerade nach dem vor Kurzem erfolgten
Downgrading dürften keine strukturellen Fehler gemacht werden.
Dazu gehöre etwa eine Erhöhung der
Arbeitskosten oder weitere steuerliche
IV-Chefökonom
Christian Helmenstein (li.) und IVGeneralsekretär
Christoph Neumayer (re.) sind
stolz auf die
Leistungsfähigkeit
der heimischen
Industrie.
Ernten, was man sät
»Wir sind einer der wenigen Staaten in Europa, die noch die
Chance auf Wachstum haben und dürfen dieses Pflänzchen
nicht durch eine Steuerlawine absterben lassen.«
Christoph Neumayer, IV-Generalsekretär
Foto + Grafik: Industriellenvereinigung
IV warnt vor neuen Steuern
INNOVATIVE INDUSTRIE
Belastungen für Unternehmen und
Leistungsträger. Neue Steuern würden
Arbeitsplätze und Wohlstand vernichten,
will Neumayer den Arbeitnehmervertretern von ÖGB und AK ins Stammbuch
geschrieben wissen.
Österreichs Industrie trotzt der Krise
In den vergangenen Wochen setzte ausgehend von den USA ein Stimmungsumschwung in der Realwirtschaft ein.
Während die supranationalen Institutionen ihre Prognosen für 2012 und 2013
weiter nach unten korrigierten, blickt
man in der Industrie etwas optimistischer in die Zukunft. Trotz konjunkturellen Gegenwinds in den vergangenen
Monaten berichten in Österreich 41 Prozent der Unternehmen von einem nach
wie vor guten Geschäftsverlauf. Mit
einem schlechten Geschäftsgang waren
nur neun Prozent der Unternehmen
konfrontiert, sodass die Einschätzung
der derzeitigen Geschäftslage in der Industrie mit +32 Punkten noch im Bereich
einer konjunkturellen Normallage angesiedelt ist.
Die sich andeutende konjunkturelle
Stabilisierung bringt auch die positivere
Erwartungshaltung für die nächsten
sechs Monate zum Ausdruck. Sie hat
wagt einen vorsichtigen Blick in die
nähere Zukunft: „Die Konjunktur befi ndet sich seit dem vierten Quartal in
einer stagnativen Phase am Rande der
Rezession. Sollten meteorologische und
vor allem politische Unwägbarkeiten
nicht schlagend werden, besteht für die
stabilitätsorient ierten Länder der
Eurozone die Chance auf eine konjunkturelle Frühjahrsbelebung nach der
Winterstag nation.“
RD
sich aus dem negativen Territorium von
–16 Punkten deutlich auf einen Wert von
–2 Punkten verbessert.
„Somit leistet die österreichische Industrie der erheblichen Eintrübung des
internationalen Konjunkturumfeldes
bereits seit mehreren Quartalen einen
hohen Tribut. Dennoch steht Österreich
aufgrund der Leistungsfähigkeit seiner
Industrie deutlich besser da als der
Durchschnitt der Eurozone“, erklärt IVChefökonom Christian Helmenstein und
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dem WAGO-eMobility-Baukasten
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INNOVATIVE INDUSTRIE
Barcotec hat nun einen neuen Citizen-Drucker in sein Portfolio aufgenommen, der nur so klein ist wie ein
Buch. Besondere Freude damit dürften vor allem Ticketbüros, Flughäfen und der Handel haben.
Ein „Kleiner“ muckt auf
ben werden oder zickzack-gefaltetes
Material („fanfold“) kann aufgestapelt
werden. Weiters besteht
die Möglichkeit des Einbaue n s ei ne s Tic ke tSchneiders.
Der CL-S400DT versteht
Zebra®- und Datamax®-
Ein „grüner“ Drucker
Der gesamte Drucker erfüllt die Bedienungen eines „green IT“-Produktes.
Durch die integrierte ENERGY STAR®Stromversorgung wird Stromsparen
nämlich zum Kinderspiel.
E
in neuer Thermodirektdrucker von
Citizen beweist, dass es auf die Größe nicht immer ankommt. Denn der
CL-S400DT überzeugt gerade durch
seine Kompaktheit. Mit dem neuen
D r uc ker, der über meh rere
Schnittstellen verfügt, können
sowohl Etiketten als auch Tickets
gedruckt werden. Standardgemäß
wird das Gerät mit eingebauter
USB- und serieller Schnittstelle
ausgeliefert und kann um eine
Ethernet- oder parallele Schnittstelle erweitert werden.
Klein, aber oho:
der neue Thermodirekt-
Praktische Konfiguration und
einfache Bedienung
Durch das LCD-Bedienfeld mit
seinem ausgeklügelten Menüsystem lässt
sich der Drucker einfach, schnell und
simpel konfigurieren und leuchtet bei
Alarm rot auf. Tickets und Etiketten
werden auf einfachste Weise, auf der
Rückseite des Druckers, durch den
Hi-Open™ Metall-Druckermechanismus
ausgetauscht. Die Etiketten können
entweder auf einen Rollen-Halter gege-
22 NEW BUSINESS | FEBRUAR 2012
Emulation, kann aber
durch seinen „Basic“-Übersetzer weitere Emulationen konvertieren. Die
einfach einstellbaren Sensoren helfen
beim Druck auf Papier mit ungewöhnlichen Ausschnitten oder schwarzen
Markierungen.
Der CL-S400DT eignet sich
besonders für Ticketbüros (Ticketverkauf), Flughäfen (Boardkarten), Einzelhandel, Lager, Produktion und Gesundheitswesen. In jedem
Fall überall dort, wo Tickets oder Etiketten schnell und einfach benötigt werden.
Barcotec hat den neuen Citizen-Thermodirektdrucker mit Februar 2012 in sein
Lieferprogramm aufgenommen. RD
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Fotos: Barcotec
drucker von Citizen
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