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55 Was macht - Fridolin

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Donnerstag, 21. Februar 2008
70. Delegiertenversammlung des St. Galler Braunviehzuchtverbandes
in Amden:
Was macht die Milch
der braunen Kuh
denn so wertvoll?
Zur diesjährigen Tagung des St.Galler Braunviehzuchtverbandes konnte
Präsident Sepp Räss in Amden 153 Delegierte aus den 99 Viehzuchtvereinen
des Kantons St.Gallen begrüssen. Mit dem Referat «Wertvolle Braunviehmilch
– wie vermarkten?» sorgte Oskar Grüter vom Schweizer Braunviehzuchtverband für angeregte Diskussionen.
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durch den Saal, es sind dies nämlich derzeit immerhin 35 aus dem
Kanton St.Gallen. Aus der Region
der Leserschaft sind dies: «Maieli»
von Othmar Elmer, Ricken; «Lusti»
von Anton Gubelmann, Neuhaus
sowie «Hulda» von Peter Krieg,
Eschenbach. Und dass Braunvieh
bei guter Haltung besonders leistungsstark und langlebig ist, dies
stellte die anschliessende Würdigung der 20-jährigen Tiere unter Beweis. Seit erst vier Jahren zeichnet
der Kantonalverband nun auch
erfolgreiches Betriebsmanagement
aus. Ein entsprechendes Diplom
erhalten jene Betriebe, welche die
hohe Anforderungen der Managementliste dreimal in Folge erreichen
konnten. Dazu gehören hohe Lebensleistung, gute Milchleistung,
guter Eiweissgehalt, gesundes Euter
sowie gute Fruchtbarkeit. Es sind
dies die Betriebsgemeinschaft Huber/Rohrer aus Nassen, Hansjörg
Hofmänner aus Sevelen, Pius Giger
aus Schänis sowie Ernst Senn aus
Buchs.
Jubilarinnen beim VZV Rufi und Umgebung:
Treue Milchkontrolleurinnen geehrt
Im Team der Milchmesser des Braunviehzuchtvereins Rufi und Umgebung gab
es heuer wieder etwas zu feiern. Auch die Züchter feierten schöne Erfolge.
Optimal für die
Käseherstellung
Für erfolgreiches Betriebsmanagement ausgezeichnet. Von links:
Max Huber, Nassen Pius Giger, Schänis; Hansjörg Hofmänner, Sevelen;
Ernst Senn, Buchs.
Unter
der Leitung von Alois
Zahner, Betlis, standen als beflissene
Gastgeber die Interessengemeinschaft Braunvieh Amden sowie die
örtlichen Bäuerinnen im Einsatz.
Als Willkomm gab der Jodelklub
Bergfrieden eine Kostprobe und
Gemeindepräsident Urs Roth pries
Amden als touristisches Juwel.
Höhepunkte in der Schau- und
Leistungszucht
Sepp Räss, Präsident des St. Galler
Braunviehzuchtverbandes, wartete
in seinem Willkomm mit einer
stattlichen Gästeliste auf. So war der
Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes, Dr. Joe Keller ebenso
anwesend wie Roger Peterer, Vorsteher des Landwirschaftsamtes
und als Bauernvertreter im Parlament die Nationalräte Elmar Bigger
und Theophil Pfister. Räss berichtete über Höhepunkte in der Schau-
oder Leistungszucht, wobei er ein
besonderes Augenmerk auf die
stattlichen Viehschauen warf. Aber
auch die Motivation der Jungzüchter sei ein wichtiges Anliegen, da
diese das Kapital von morgen seien.
Das Traktandum «Schauwesen»
wurde von Verbandssekretär Reto
Grünenfelder erläutert. Mit Freude
und Genugtuung konnte er festhalten, dass an 68 Gemeindeviehschauen insgesamt 23 245 Tiere aus
1150 Betrieben aufgeführt wurden.
Ein Raunen ging durch den Saal
«Zu einer Lebensleistung von
100 000 Kilo Milch gehört neben
einer robusten Kuh und einer sorgfältigen Betreuung ein ordentliches
Quäntchen Glück», begann Oskar
Grüter die Ehrung jener wirtschaftlichen Kühe, welche vom Schweizer Braunviehzuchtverband ausgezeichnet werden. Ein Raunen ging
Lieber (böser) «Fridolin»
Aufgenommen werden Leserbriefe, die von allgemeinem Interesse sind und
keinen beleidigenden oder polemischen Inhalt aufweisen. Der oder die Verfasser/-in muss im «Fridolin»-Gebiet wohnen oder «Fridolin»-Abonnent sein.
Bitte immer Name, Adresse und Wohnort angeben. Anonyme Einsendungen
landen im Papierkorb. Leserbriefe, die mehr als 2500 Zeichen aufweisen, werden von der Redaktion ohne Rücksprache gekürzt. Beiträge bitte wenn immer
möglich per E-Mail an fridolin@fridolin.ch senden. Der Inhalt der Leserbriefe
muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Freude an der Holzerei wecken:
D
Holznutzung
im Privatwald
er Holzvorrat in den Privatwäldern sei viel zu gross wird in
letzter Zeit – mit einem leichten Ansatz von Missfallen – in den Medien
immer öfter erwähnt. Man macht
sich offenbar auch Gedanken
darüber, wie man die «faulen Waldeigentümer» auf Trab bringen
könnte (siehe auch Fachzeitschrift
Wald und Holz Nr. 12/2007).
Das kann nicht unwidersprochen
bleiben. Es gibt im Normalfall
keine Bewirtschaftungspflicht und
damit keine rechtliche Möglichkeit,
die Eigentümer zu Holzschlägen zu
zwingen. Ein wirklich interessanter
Preis für Rohholz könnte da wohl
einiges in Bewegung bringen.
Aber aufgepasst: Ein Waldeigentümer tut gut daran, einfache
Arbeiten selbst zu besorgen und
den professionellen Forstunterneh-
mer dort einzusetzen, wo dieser mit
seinen leistungsfähigen Maschinen
zu einem echten Erlös beitragen
kann. Und ich bleibe bei meiner
Meinung, dass die fachliche Beratung durch die Revierförster in
den meisten Fällen unabdingbar ist.
Ich plädiere auch erneut mit Nachdruck dafür, dass vor allem jungen
Leuten kostengünstige Holzerkurse
angeboten werden und wieder
Freude an der Holzerei geweckt
wird. Das Amt für Wald des Kantons Graubünden hat übrigens in
dieser Hinsicht Pionierarbeit geleistet und dafür sogar eine internationale Auszeichnung erhalten.
Ich betrachte es als meine Aufgabe,
das kantonale Forstamt von dieser
Idee zu überzeugen. ●
Roman Ricklin, Kantonsund Waldrat, Benken SG
MIT EINEM KURS DES SCHWEIZERISCHEN ROTEN KREUZES
SIND SIE GEFEIT FÜR ALLE ZEIT.
Für den erkrankten Referenten
Dr. Lucas Casanova, Direktor
vom Schweizer Braunviehzuchtverband, sprang Oskar Grüter gekonnt in die Bresche. Die Ausführungen zum Thema «Wertvolle
Braunviehmilch – wie vermarkten?» gliederte er in drei Schwerpunkte. Als erstes führte er aus, was
denn an der Braunviehmilch so besonders wertvoll sein soll. Die
Braunviehmilch verfüge über einen
überaus hohen Anteil an Kasein,
welches zur Käseherstellung wichtig ist. Ein hoher Anteil an Kasein
bedeutet bessere Käseausbeute
sowie bessere Eigenschaften des
Käsebruches. Somit liegt es auf der
Hand, dass Braunviehmilch optimalerweise zur Käseherstellung
verwendet werden und der entsprechende Mehrwert entschädigt
werden sollte. Und wie soll das
funktionieren? Grüter verwies auf
unser Nachbarland Italien, wo sogar ein Label für Braunviehmilch
besteht. Der Schweizer Braunviehzuchtverband unterstütze Braunviehzüchter wie auch die Milchbranche mit Kommunikation von
Fakten. Ziel sei es, die Bestimmung
des Kappa-Kasein-Gehaltes in der
Tankmilch noch in diesem Jahr einzuführen. ● Irene Riget-Rüttimann
Am Samstag, 1. März:
Unterhaltungskonzert
der MG Schänis
Unter dem Motto «musikalischer
Steilpass» konzertiert die Musikgesellschaft Schänis (MGS) am Samstag, 1. März, in der Mehrzweckhalle
in Schänis.
D
en Auftakt des Konzertabends
macht die Jugendmusik unter der
Leitung von Mirjam Diethelm.
Anschliessend spielt die Musikgesellschaft Stücke, die alle mit
Fussball in Verbindung gebracht
werden können und die sicher vielen bekannt sind. Dirigiert wird die
MGS von Marlies Rhyner.
Nach dem Konzert spielt «Meiri»
zum Tanz auf und natürlich ist auch
die Musikantenbar geöffnet. Ebenfalls gibt es wieder eine Tombola mit
grossartigen Preisen. ●
Samstag, 1. März, 20.00 Uhr (Tür- und
Küchenöffnung: 19.00 Uhr), Mehrzweckhalle
Schänis: Unterhaltungskonzert der MG
Schänis.
Das ZEWO-Gütesiegel:
Worauf Sie sich beim Spenden
verlassen können.
Präsident Bruno Tremp mit den beiden Jubilarinnen Sophie Riget (links)
und Hedy Fäh.
A
n der von Präsident Bruno
Tremp, Dorf, souverän geleiteten
Hauptversammlung im Stammlokal Sonne in Rufi wurden Sophie
Riget-Fischli für 40 Jahre und Hedy
Fäh-Jud für 25 Jahre treue Dienste
als Milchkontrolleurinnen ausgezeichnet. Beide haben sich in dieser
langen Zeit mit ihrer absoluten Zuverlässigkeit, ihrem Charme und
ihrer Umgänglichkeit das Vertrauen
ihrer «Kundschaft» gesichert und
erhielten auch stets beste Noten
von der Oberkontrolle in Zug. Für
diese, in der heutigen Zeit selten gewordene Dauerleistung wurden sie
mit Blumen und einer Urkunde belohnt. «Die Milchkontrolle ist heute
zu einer wichtigen Grundlage der
gesamten Viehzucht geworden»,
sagte dabei Präsident Tremp bei der
Clubrennen des Ski-Clubs Schänis:
Kaiserwetter und perfekte Pistenverhältnisse
Am vergangenen Samstag, 16. Februar, trafen sich die Mitglieder des SkiClubs und der JO Schänis zum alljährlich stattfindenden Clubrennen.
N
achdem als erstes im Cesa
Plana die Startnummern verteilt
wurden, ging es an das Aufstellen
und Ausflaggen des Kurses. Dank
den kalten Nächten in Amden präsentierte sich die Rennstrecke am
Sell-Lift in einem perfekten Zustand. Kurz vor dem Mittag konnte
zum ersten Lauf gestartet werden.
Traditionsgemäss startet der SkiClub vor der JO zu diesem Rennen.
Ebenso gilt es für die Mitglieder des
Ski-Clubs Schänis als Ehrensache,
ohne Rennanzug zu fahren. Dank
der harten aber griffigen Unterlage
konnte es das Rutschkommando
für einmal etwas gemütlicher nehmen und am Pistenrand die technischen Fortschritte der Konkurrenz
beobachten. Nachdem sowohl die
«Clübler» als auch die JO ihre beiden Läufe gefahren waren, ging es
ans Abräumen des Kurses, und
nach einer Zwischenverpflegung
hiess es am Nachmittag: Ab zur
Langlaufstrecke am Arvenlift!
Dank der Mithilfe der Bergbahnen
Amden konnte dort eine Skaterspur
für den Clublanglauf angelegt werden. Hier konnte man gut sehen,
wer öfters und wer weniger oft auf
den Langlaufskies steht.
Spaghettiplausch
mit Rangverlesen
Stiftung ZEWO
Lägernstrasse 27, 8037 Zürich
Telefon 044 366 99 55
www.zewo.ch
Laudatio. Nicht nur die Leistung
selbst, sondern auch die Bestimmung von Fett, Eiweiss und
Zellzahlen sowie Angaben über
Fütterung und Gesundheit der
Tiere können dem Züchter aufgrund der Proben sehr wertvolle
Hinweise geben.
Weitere Ehrungen erfuhren Daniel
Jud, Rietstrasse, der für seine Kuh
«Deborah» mit einer Lebensleistung von über 100 000 kg Milch
ausgezeichnet wurde sowie Willy
Fäh, Haslen, der vom Schweizerischen Braunviehzuchtverband als
erster im Verein die Urkunde für
erfolgreiches Betriebsmanagement
erhielt. Ruedi Schnyders «Fiora»
schliesslich erzielte im vergangenen
Jahr den besten Abschluss mit
10 365 kg Milch. ●
Willi Giger
Abends fand im Restaurant
Frohsinn Maseltrangen das Absenden statt. Zuerst konnten sich alle
anwesenden beim Spaghettiplausch
stärken und die verlorene Energie
wieder auftanken. Anstelle der Abgabe von Preisen an die einzelnen
Kategoriensieger wurde allen Teilnehmenden «Skiclübler» das von
der «Frohsinn»-Küche lecker zubereitete Nachtessen offeriert. Präsident Ruedi Kägi nutze die Gelegenheit, dass Rino Küng anwesend
war, und ehrte ihn anlässlich seiner
40-jährigen Mitgliedschaft beim
SSV. Nun hiess es jedoch: Her mit
den Resultaten! Nachdem jede Kategorie durch war, konnten sich Tamara Tremp und Nicco Russi als
neue Vereinsmeister Alpin feiern
lassen. Da Tamara Tremp den Pokal
zum dritten Mal gewonnen hat, ging
er nun definitiv in ihren Besitz über.
Beim Clublanglauf ging der Sieg bei
den Herren wenig überraschend an
den Top-Langläufer Hans Rüdisüli.
In der Kategorie Damen konnte
abermals Tamara Tremp den Sieg
für sich verbuchen. Die Kombination Alpin/Langlauf entschieden
Tamara Tremp und Nicco Russi für
sich. Nach dem Absenden wurden
die anwesenden Vereinsmitglieder
noch über den Stand der Vorbereitungen des Verbandsschwingfestes
des Schwingerverbands Rapperswil
und Umgebung, welches der SkiClub Schänis am 20. April beim
Mehrzweckgebäude in Schänis
eing.
durchführt, informiert. ●
Mehr Informationen zum Ski-Club Schänis
und die Ranglisten des Clubrennens sind unter www.scschaenis.ch zu finden.
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Seele and Geist
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