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informationen zum moot court am bag im ws 2013/2014 was ist ein

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JURISTISCHE FAKULTÄT
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches
Arbeitsrecht und Sozialrecht
Prof. Dr. Jacob Joussen
INFORMATIONEN ZUM MOOT COURT AM BAG IM WS 2013/2014
Nachfolgend haben wir einige Informationen zu dem Wettbewerb zusammengestellt. Diese sollen einen Überblick über dessen Ablauf bieten. Detailliertere Informationen finden Sie auf dem
Merkblatt des BAG zum 5. arbeitsrechtlichen Moot Court des Bundesarbeitsgerichts.
WAS IST EIN MOOT COURT?
Bei einem Moot Court handelt es sich um eine simulierte Gerichtsverhandlung, bei der jeweils
zwei studentische Teams in den Rollen der Prozessvertreter gegeneinander antreten. Es gewinnt dasjenige Team, das den Fall am besten bearbeitet hat.
WER IST DER VERANSTALTER?
Der Veranstalter ist das Bundesarbeitsgericht. Die teilnehmenden Studierenden der RuhrUniversität Bochum werden dabei vom Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Arbeitsrecht und Sozialrecht (Prof. Dr. Jacob Joussen) betreut.
WER KANN AM 5. ARBEITSRECHTLICHEN MOOT COURT DES BUNDESARBEITSGERICHTS TEILNEHMEN?
Teilnehmen können Studierende der Rechtswissenschaft ab dem vierten Semester (Zeitpunkt
der Anmeldung). Studenten, denen am Tag des Anmeldeschlusses bereits die Ladung zur
mündlichen Prüfung der staatlichen Pflichtfachprüfung vorliegt, können nicht mehr teilnehmen.
WIE SIEHT DER ABLAUF DER VERANSTALTUNG AUS?
1. ANMELDUNG UND AUSWAHL DER TEILNEHMER
Studierende konnten sich bis einschließlich Montag, den 13.05.2013, via E-Mail für die Teilnahme am Moot Court anmelden.
Die Anmeldung war sowohl in Teams von 2-3 Personen als auch einzeln möglich.
2. AUFGABENSTELLUNG
Am Montag, dem 22.07.2013 wurde den Teams ein vom Bundesarbeitsgericht erstellter arbeitsrechtlicher Fall zugesandt. Dieser enthält einen unstreitigen Sachverhalt.
3. ERÖFFNUNGSRUNDE
In der Eröffnungsrunde vertritt jeweils ein Team den Kläger und ein anderes den Beklagten.
Welches Team welche Rolle übernimmt und welcher Kammer es zugewiesen wird, wird durch
Losentscheid ermittelt. Welche Rolle ein Team übernimmt wird vorab zur Vorbereitung mitgeteilt.
Das Verfahren wird von den Teams durch kurze Schriftsätze vorbereitet. Nähere Informationen
zur Ausgestaltung der Schriftsätze finden Sie auf dem Merkblatt des BAG (unter 5. a)).
Die Schriftsätze müssen bis zum 13.12.2013 per E-Mail beim BAG eingehen und werden am
nächsten Tag an das gegnerische Team zur Vorbereitung weitergeleitet.
Am 16.01.2014 findet die simulierte Verhandlung vor den Kammern statt. Für die Eröffnungsrunde werden vier Kammern gebildet, vor denen die Teams plädieren. Auch hierzu finden Sie
nähere Informationen auf dem Merkblatt des BAG (unter 5. a)).
Sowohl die Schriftsätze als auch der Auftritt der Teams werden entsprechend den Kriterien der
juristischen Staatsprüfung bewertet. Die Teams mit der höchsten Punktzahl vor der jeweiligen
Kammer kommen in die Zwischenrunde.
4. ZWISCHENRUNDE
In der Zwischenrunde treten im „Knock-out“-Verfahren jeweils zwei Teams in einer Verhandlung
gegeneinander an. Hierzu wird eine Fallvariante an die verbliebenen 4 Teams ausgegeben, zu
der nach einer Vorbereitungszeit von 30 Minuten plädiert werden muss. Welche Teams in welcher Rolle gegeneinander antreten, entscheidet das Los. Für den Ablauf der Verhandlung und
die Bewertungsmaßstäbe gelten dieselben Regeln, wie in der Eröffnungsrunde.
5. FINALRUNDE
Die beiden besten Teams aus der zweiten Runde treten gegeneinander an. Welches Team welche Rolle übernimmt, entscheidet das Los. Es findet eine „Verhandlung“ statt, die wie in der Zwischenrunde anhand der Fallvariante geführt und bewertet wird.
WARUM LOHNT SICH EINE TEILNAHME?
Die Teilnahme an dem Moot Court lohnt sich aus vielerlei Gründen. Zunächst handelt es sich um
eine interessante Abwechslung zur sonstigen juristischen Ausbildung. Die Teilnehmer können
bei dem Wettbewerb ihr theoretisches Wissen an einem praktischen Fall anwenden. Im Rahmen
der Vorbereitung lernt man zudem Praktiker aus allen Bereichen des Arbeitsrechts kennen. Zugleich stellt die Teilnahme an einem Moot Court eine gute Übung für die eigenen rhetorischen
Fähigkeiten dar. Die Studierenden erhalten zudem einen wertvollen Einblick in die anwaltliche
Tätigkeit.
Die Gewinner des Moot-Court-Wettbewerbs erhalten überdies Buchpreise. Allen Teilnehmern
wird eine Bescheinigung über die Teilnahme am Moot Court ausgestellt.
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WELCHE KOSTEN SIND MIT DER TEILNAHME VERBUNDEN?
Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos. Reisekosten werden übernommen.
NOCH NICHT GENUG INFORMATIONEN?
Auf der Homepage des BAG finden Sie weitere Hinweise zum aktuellen und zu vergangenen
Wettbewerben des Bundesarbeitsgerichts.
Ein Interview von CT – das Radio mit einer Bochumer Teilnehmerin des 4. arbeitsrechtlichen
Moot Courts des BAG finden Sie hier.
Für Rückfragen stehen Ihnen außerdem Konrad Dabrowski und Tim Husemann zur Verfügung.
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Bildung
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