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179 Jen, der bis zu 6 Tagen bei Zimmertemperatur aufbewahrt ist

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Physiologie.
179
Jen, der bis zu 6 Tagen bei Zimmertemperatur aufbewahrt ist, was eine Minde­
rung der Lebensfähigkeit bewirkt, wird wieder funktionstüchtig, wenn er
in eine Atmosphäre von 6 5 % Feuchtigkeit und eine Temperatur von 10°
Übergeführt Wird.
Hassebrauk
(Berlin-Dahlem).
Denny, F. E., Respiration of gladiolus corms during prolonged dormancy.
Contrib. Boyce Thompson Inst. 1939. 10, 453—460; 2 Abb.
Gladiolenknollen, die durch Eingraben in feuchtem Boden bei Zimmer­
temperatur nach der Ernte für 5—18 Monate im Ruhezustande gehalten
werden, zeigen 10% oder weniger Atmungsintensität als nicht-ruhende Knol­
len. Werden die Knollen aus dem Boden genommen, so bleibt die CCyProduktion während der ersten 4 Std. unverändert. Dann aber nimmt die At­
mung zu und erreicht innerhalb der nächsten 20 Std. die 5-, 10-, 30-fachen
oder noch höhere Werte. Darauf erfolgt wieder ein Absinken auf geringere
Intensität, wenn auch die geringen Ausgangswerte nicht wieder erreicht
werden. Wenn zum zweiten Male eingegrabene Knollen nach 4—6 Wochen
wieder hervorgeholt werden, ist die Atmungssteigerung nicht zu beobachten;
sie setzt dagegen ein, wenn die Knollen wieder 3 Monate im Boden geruht
haben.
Hassebrauk
(Berlin-Dahlem).
Hitchcock, A. E., and Zimmerman, P. W., Comparative activity of root-inducing
substances and methods for treating cuttings. Contrib. Boyce Thompson
Inst. 1939. 10, 461—480; 3 Abb.
Wurzelbildung auslösende Substanzen rufen an Stecklingen im wesent­
lichen die gleichen Wirkungen hervor, ganz gleich, ob sie als relativ ver­
dünnte Lösungen (1—80 mg/L), als konzentrierte Lösungen (1—20 mg/ccm)
oder in Pulverform (0,5—50 mg/g) verabreicht werden. Die optimalen Kon­
zentrationen sind durch Art und Form der Substanz, durch das Streckungs­
oder Lösungsmittel, durch Alter und Aktivität des Stecklings, durch die
Jahreszeit und durch die Anwendungsweise der Substanz bedingt. Kalium­
salze erwiesen sich, vermutlich infolge der besseren Löslichkeit, wirksamer
als die Säuren (Indolyl-Essig-, Indolyl-Butter- und Naphthyl-Essigsäure).
Besonders Kalium-Indolylbutyrat kommt erhöhte praktische Bedeutung zu.
Mit Talkum bepuderte Kontrollen zeigten eine bessere Bewurzelung als
andere Kontrollen. Zum Teil scheint dies auf einer Besserung des Wasser­
haushalts der mit Talkum behandelten Stecklinge zu beruhen; es ließ sich
aber aus dem Talkum mit Chloroform auch ein physiologisch aktiver Be­
standteil ausziehen.
H assebr
au k
(Berlin-Dahlem).
Menschikovsky, F., and Puffeies, M., The relation of exchangeable cations
to the „aktive" Aluminum in soil. Soil Science 1938. 45, 25—28; 3 Tab.
Verff. gehen davon aus, daß Aluminium, ähnlich wie einige andere schäd­
lich wirkende Elemente, in kleinen Mengen das Pflanzenwachstum begünstigt,
in großen Mengen aber erheblich schädigen kann. So wirken auch Böden
mit einem hohen Gehalt von sog. „aktiven" Aluminium schädlich auf das
Pflanzenwachstum. An 2 Böden, die Verff. mit verschiedenen Salzlösungen
behandeln, können sie zeigen, daß das K- und Ca-Ion durch Eintritt in
den Bodenkomplex die Größe des „aktiven" Aluminiums stark zurückdrängen,
während Mg und Li die Aluminium-Schädlichkeit erhöhen. Bei Säuren und
basischen Düngemitteln müssen diese Wirkungen berücksichtigt werden.
Schulte
(Berlin-Lichterfelde-Süd).
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Gesundheitswesen
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