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Leitfaden zur Themenfindung

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I T HE ME NF IND UNG
Thema 1:
Thema 2:
Thema 3:
Was kann Gegenstand
der Arbeit sein?
Welche verschiedenen
Blickwinkel auf das
Thema gibt es?
Wie heißt die
Kernfrage?
Welche weiteren
Fragen ergeben sich
aus dieser Kernfrage?
Was sind mögliche
Ergebnisse bzw.
Endprodukte?
In welche Schritte
gliedert sich der
Prozess der Erstellung
der Arbeit? (Vorgehen,
Argumentationskette,
wissenschaftliche
Methoden)
Welche Materialien/
Werkzeuge/ Strategien
benötige ich?
Selbsteinschätzung:
•
Realisierbarkeit des
Themas
•
Aufwand/
Durchführbarkeit
•
Sicheres Erreichen
der Ergebnisse
•
Eigenes Interesse
am Thema
Formulieren Sie Themen:
1.
2.
3.
TU Chemnitz
Professur Arbeitswissenschaft & Innovationsmanagement
Dipl.-Ing. M.A. Matthias Kunze
Dipl.- Soz. Thomas Seeling
1/5
II T HE ME NBE AR BE IT UNG
Die folgenden Fragen sollen Sie dabei unterstützen, Prioritäten zu setzen, das Thema näher
zu betrachten und ihre Ideen zu strukturieren:
1. Thema eingrenzen
•
•
•
Welche besonderen Interessen verbinde ich mit dem Thema?
Welches Thema hat mich besonders beschäftigt?
Welchen Bezug sehe ich einen zu meinem eigenen beruflichen Zusammenhang?
Fragestellung der wissenschaftlichen Arbeit
•
•
•
•
•
•
Wie lautet meine Fragestellung/Hypothese?
Welche weiteren Fragen ergeben sich hieraus?
Welche alternativen Fragestellungen/Hypothesen könnte es geben?
Welche Zielgruppe nehme ich in den Blick?
Wie grenze ich mein Thema ein? Was gehört zum Thema, was nicht?
Gibt es ähnliche Themen in anderen Disziplinen und was ist das Spezifische an
meinem Thema?
Wenn sie einen Überblick über ihr Thema gewonnen haben, können Sie die Bearbeitung
planen. Die folgenden Fragen sollen Sie dabei unterstützen
2. Thema bearbeiten
Logischer bzw. systematischer Aufbau
•
•
Wie lässt sich das Thema inhaltlich gliedern?
Welche Unterthemen sollen behandelt werden und in welcher Beziehung stehen
diese zueinander? (Überschneidungen, Abgrenzungen, Bezüge)
Gliederung
•
•
•
Wie strukturiere ich die einzelnen Teile der Bachelorarbeit?
Auf welche Theorien/Konzepte beziehe ich mich und wo bringe ich sie unter?
Wie umfangreich sollen die einzelnen Kapitel werden?
Methodisches Vorgehen
•
•
Welche Herangehensweise passt zu Thema und Zielsetzung?
Ist es sinnvoll, die Thematik auf der Grundlage einer empirischen Untersuchung
zu bearbeiten?

Welche Fragestellung soll diese Untersuchung beantworten?

Welches Setting ist dafür geeignet? (Fragebogen, Interview quantitativ,
qualitativ)

Welche
Rahmenbedingungen
müssen
berücksichtigt
werden?
(Vorlaufzeiten, Einverständniserklärungen)

Gehe ich bei der Hypothesengewinnung induktiv oder deduktiv vor? Wie
begründe ich diese Vorgehensweise?

Stehen Untersuchungsaufwand und erwartetes Ergebnis in einem
angemessenen Verhältnis zum Ziel der Bachelorarbeit?
2/5
II T HE ME NBE AR BE IT UNG
Schlüssigkeit und Aufbau der Argumentation
•
•
•
•
Welche Begriffe muss ich definieren?
Welche Kernaussagen gehören in welches Kapitel?
Welche zusammenfassenden Aussagen lassen sich aus dem in den einzelnen
Kapiteln Dargelegten ableiten?
Welche Bezüge zu anderen theoretischen Aussagen/Handlungsfeldern lassen
sich herstellen?
Über die Darstellung von Zwischenergebnissen und Ergebnissen sollten Sie sich bereits im
Vorfeld Gedanken machen. Die folgenden Fragen sollen Sie dabei unterstützen:
3. Ergebnisse darstellen
•
•
•
•
•
•
Wie stelle ich Überleitungen zwischen den Kapiteln bzw. von Teil- zu
Gesamtergebnissen her?
Wie setze ich meine Ergebnisse in Bezug auf die aktuelle wissenschaftliche
Diskussion?
Gibt es Übereinstimmungen oder Widersprüche zu den grundgelegten Theorien?
Welche Fragen kann ich voraussichtlich nicht beantworten?
Welche weiteren Fragestellungen könnten sich ergeben?
Welche Grenzen setzen mir die vorgegebene Zeit und der Umfang der
Bachelorarbeit?
3/5
III ZIELFORMULIERUNG
Das Ziel formulieren:
„Wer den Hafen nicht kennt,
in den er segeln will,
für den ist kein Wind ein günstiger.“
Erstellen Sie eine „Zielehierarchie“. Die folgenden Ausführungen sollen Sie dabei
unterstützen, Ihren Weg vom „Hafen“ aus zu betrachten
Leitziel
Benennen Sie das Interesse, mit dem Sie Ihr Thema betrachten!
Entwicklungsziele
Beschreiben Sie die Ergebnisse, die erreicht werden sollen!
Teilziele/Handlungsziele
Benennen Sie die einzelnen Abschnitte, die zu bearbeiten sind, um diese Ergebnisse zu
erreichen!
Meilensteine
Formulieren Sie messbare, zeitlich und inhaltlich festgelegte Zwischenergebnisse,
die sowohl Ihrer Erfolgskontrolle dienen als auch wichtige Teilschritte des Gesamtprojektes
markieren.
4/5
III ZIELFORMULIERUNG
Formulieren Sie Ziele „smart“:
S pezifiziert
M essbar
A kzeptabel
R elevant
T erminiert
Spezifiziert
Was wird am Ende sein? Formulieren Sie aus der Zukunftsperspektive
(d.h. es wird beschrieben, wie das erreichte Ergebnis genau aussieht).
Messbar
Woran werde ich erkennen, dass das Ziel erreicht ist? Formulieren Sie überprüfbare
Meilensteine, dies führt zur intensiven Beschäftigung mit den Ergebnissen, die Sie erreichen
wollen. Beim Beschreiben von messbaren Teilergebnissen werden Sie zwangsläufig
allgemeine und unverbindliche Formulierungen präzisieren müssen.
Akzeptabel
Das Ziel muss für Sie unter den gegebenen Bedingungen erreichbar sein (Zeit, Umfang,
Aufwand). Über welche Ressourcen verfügen Sie, um zum Ziel zu kommen?
Relevant
Um die Motivation auf Dauer aufrechtzuerhalten, sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie sich
mit dem Thema identifizieren. Wenn das Ziel aus Ihrer praktischen Arbeit abgeleitet ist, muss
es gleichzeitig den Erfordernissen einer wissenschaftlichen Arbeit entsprechen (Vorsicht
Praxisfalle!).
Terminiert
Setzen Sie sich realistische Zeitfenster für den gesamten Zeitraum – von der Themenfindung
bis zur Abgabe. Sie sollten die einzelnen Teilschritte zeitlich abschätzen und konkrete
Endpunkte benennen. Vergessen Sie nicht, Zeitpuffer einzubauen (80:20-Regel)
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Bildung
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