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Geschäftsideen 2012: Was kommt, was bleibt - businessplan

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Presseinformation
Geschäftsideen 2012: Was kommt, was bleibt
Görlitz, 27. Dezember 2011 (jk) – Neues Jahr, neues Unternehmerglück: Auch 2012 werden
sich wieder rund 900.000 Menschen in Deutschland selbständig machen, davon rund ein Drittel im
Vollerwerb. Und wieder werden Blogs und Foren durchforstet, Startup-Magazine abonniert und
Messebekanntschaften ausgehorcht werden, um der einen, alles entscheidenden Gründerfrage auf
den Zahn zu fühlen: Was ist die ultimative Geschäftsidee 2012? Ein Blick in die Welt der Konzerne
hilft bei der Beantwortung wenig weiter: Natürlich, Technologien und Produkte werden immer
besser – aber den größeren Erfolg bringen sie deshalb trotzdem nicht. Vielmehr waren die groß
angekündigten Innovationen von 2011 meist nicht mehr als Varianten des Alten – man erinnere
sich zum Beispiel an das sehr nette, aber wenig revolutionäre IPhone 4. Und spätestens hier ahnt
selbst der Hightech-Gründer: Die Marktlücken gibt es weniger bei den Produkten selbst – es sei
denn, man macht sich in der IT-Branche selbständig und programmiert Apps - sondern vielmehr in
ihrer Präsentation und Nutzung. Das erkannten schon in diesem Jahr zahlreiche Startups, und auch
2012 werden die Kapazitäten für gewisse Trends bei neuen Geschäftsideen nicht ausgeschöpft sein,
während die echten Innovationen sich eher verhalten andeuten. Hier ein Überblick:
Ich-Identität statt Uniform
Das Internet macht es wieder einmal vor: Wer einmal bei zalando.de einmal nach Winterstiefeln
gesurft hat, findet seine nähere Auswahl ab sofort auf nahezu jeder weiteren Website in Form von
Werbebannern wieder – ein Individualisierungskonzept, das dem Onlinehandel in 2011 übrigens ein
Jahreswachstum bescherte, das selbst die Großen aufhorchen ließ. Ähnlich funktionieren Portale
wie Stylefruits.de, wo Modefans zu ihren Lieblingsstücken immer auch gleich Outfitvorschläge ihrer
Mituser angezeigt bekommen – eine Idee übrigens, die nun von H&M übernommen wurde. Aber
auch im Kleinen funktioniert das PPP (Prinzip der Produktpersonalisierung): Vom selbstkreierten
Parfüm über den eigens gemischten Müslimix gewinnt der Appell an die eigene Kreativität immer
mehr Kunden – selbst Fastfoodgigant McDonalds setzt mit eigens zusammenstellbaren
Kaffeevariationen neuerdings auf Selbstverwirklichungs-Marketing.
Flexibilität & Mobilität
Wieder macht es das WWW vor: Keine Branche hat in 2011 weltweit ein größeres Wachstum
verzeichnet als das mobile Internet. Und Kleingründer können für 2012 daraus lernen: Nämlich,
dass Kunden am liebsten dort konsumieren, wo ihnen die größtmögliche Freiheit gewährt wird.
Mobilität sollte also nicht bedeuten, den Millionsten Online-Shop ohne Alleinstellungsmerkmal zu
eröffnen, sondern seine Verkaufspolitik nach Kriterien wie Transparenz und Flexibilität
auszurichten. Denn es ist mehr als fraglich, ob Amazon & Co. ohne die Option
„Kundenrezensionen“ je einen vergleichbaren Erfolg erzielt hätten. Schließlich leben auch
Unternehmens-Accounts auf Social Media von diesem Trend zu offenem Austausch: Wer den
Diskurs mit seinen Kunden wagt, zeigt, dass er nichts zu verbergen hat. Das zweite Gesicht von
Mobilität bedeutet: Örtlich und zeitlich flexibel sein, denn die Kunden sind es auch. Das kann in
Form von virtuellen Präsenzen im Netz oder durch lange Öffnungszeiten und Extraservices
gewährleistet werden. Und was bedeutet das für Kleingründer? Neben vielen Fanpages auf
Facebook vor allem Geschäftsideen wie Zutaten-Lieferservices im Food-Bereich (z.B.
kommtessen.de). Auch nett: Beim amerikanischen Wal-Mart können die Kunden jetzt wieder
Produkte zurücklegen lassen. Eine Anzahlung von 10 bis 20 Prozent des Gesamtpreises plus 5
Dollar Gebühr genügen. Diese Finanzierungsvariante hat derart eingeschlagen, dass andere
Anbieter wie Target oder Toys’R‘Us nachgezogen haben.
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