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Die Rede des DOSB-Präsidenten Alfons Hörmann

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Referat Ehrenamt
MachMit – Die Freiwilligenzentrale
Angebote und Fortbildungen
für Ehrenamtliche
2. Halbjahr 2014
Liebe ehrenamtlich Engagierte und
am Ehrenamt Interessierte,
Sie bringen viele Fähigkeiten und Fertigkeiten mit, die den Menschen, die Ihnen im Ehrenamt begegnen, zugutekommen.
Im Ehrenamt erleben Sie neue Situationen, die Sie herausfordern
können. Vielleicht wünschen Sie sich hierbei Unterstützung und Austausch, Wissen und Methoden, um sicher und gelassen Ihr Engagement ausüben zu können.
Für unser Kursangebot haben wir erfahrene Referentinnen und Referenten gefunden. Diese achten darauf, dass Sie das neue Wissen mit
Ihren Erfahrungen aus der Praxis verbinden können und die Gemeinschaft in der Gruppe nicht zu kurz kommt.
Für Ihr Engagement bedanken wir uns und freuen uns auf Ihre Anmeldung. Wir wünschen Ihnen bei den Fortbildungsveranstaltungen
viele gute Erfahrungen und Gespräche. Teilen Sie uns Ihre Anregungen und Wünsche mit, damit wir das Fortbildungsprogramm Ihrem
Bedarf anpassen können.
Der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stiftung für Diakonie danken wir für die finanzielle Unterstützung, die es uns ermöglicht, Teile
des Fortbildungsangebotes für Ehrenamtliche aufrechtzuerhalten
und auszuweiten.
Ursula Wolter
Leiterin Referat Ehrenamt der Diakonie Düsseldorf
Kursverzeichnis
Kurs
Thema
Seite
Ehrenamtliches Engagement mit Kindern
01
Ehrenamtlich aktiv in der Kindertagesstätte
4
02
Einführung in die Erste Hilfe bei Kindern
5
03
Kinderschutz – Gefährdung des Kindeswohls
6
Ehrenamt in der Seniorenarbeit
04
Einführung
Besuchsdienst in Pflegeheimen
7
05
Austausch
Besuchsdienst in Pflegeheimen
8
06
Begleitung von Menschen mit Demenz
9
07
Ambulanter Hospizdienst im Pflegeheim
10
Kommunikation
08
Sprachlos im Gespräch
12
09
Mit dem Herzen hören
13
10
Eskalation – Deeskalation
14
11
Trösten hilft
15
12
Nähe und Distanz
16
13
Einführung in die Erste Hilfe – allgemeines Wissen
17
02
Kursverzeichnis
Kurs
Thema
Seite
Vorbereitung, Austausch und Auftanken
14
Wege ins Labyrinth
18
15
Achtsamkeit
19
Vorträge
16
Demenz geht uns an
20
17
Hospiz
21
Referenten
22
Anmeldebedingungen
23
03
Kurs 01:
Ehrenamtlich aktiv in der
Kindertagesstätte
Fachthemen und Austausch
Sie engagieren sich in einer evangelischen Kindertagesstätte oder
wollen dort tätig werden. Die Erziehungsstile und Erziehungsinhalte
haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt.
Wir laden Sie zum regen Austausch über die pädagogischen
Fachthemen ein.
Verschiedene Bildungsbereiche werden anhand von Beispielen aus
der Praxis vorgestellt, kurze Filmsequenzen, kleine Szenen und konkrete Situationen veranschaulichen diese. Daraus ergibt sich schnell
der Einstieg in die Gesprächsrunden.
Wir freuen uns auf Sie und den gemeinsamen Erfahrungsaustausch.
Einzeln buchbar.
Bildungsbereich:
Datum:
Medienkompetenz und Portfolio
Montag, 08. September 2014,
14.00 - 16.30 Uhr
Bildungsbereich:
Datum:
Gelebte Demokratie in der Kindertagesstätte
Dienstag, 04. November 2014,
14.00 - 16.30 Uhr
Referentinnen:
Cornelia Großer, Lydia Rauch
Ort jeweils:
Haus Landeskirchliche Dienste
Graf-Recke-Straße 209
40237 Düsseldorf–Mörsenbroich
04
Kurs 02:
Einführung in die Erste Hilfe
bei Kindern
Im Notfall richtig handeln
Kinder sind aktiv, experimentieren gern – sind Leben pur. Im Umgang mit Kindern müssen Sie täglich auf alles gefasst sein, auch auf
Notfälle.
Wenn Sie sich eingehend mit dem Thema "Erste-Hilfe am Kind" beschäftigt haben, sind Sie gut vorbereitet und schätzen kritische Situationen richtig ein. So können Sie angemessen reagieren, wenn ein
Säugling/Kind zum Beispiel nicht erweckbar ist, keine Atmung zeigt
oder verletzt ist.
In praktischen Übungen erarbeiten Sie unter anderem diese Maßnahmen:
–
–
–
–
Vorgehensweise am Notfallort Notruf
Stabile Seitenlage Säugling/Kind
Herz-Lungen-Wiederbelebung Säugling/Kind
Stillen lebensbedrohlicher Blutungen.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. vermittelt in diesem Kurs, wie sie
bereits mit einfachen Mitteln sinnvoll handeln und die Zeit bis zum
Eintreffen des Rettungsdienstes gut und hilfreich nutzen können.
Datum:
Donnerstag, 25. September 2014,
09.00 – 16.00 Uhr
Referentin:
Korinna Köster
Ort:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., 1. Etage, Raum 2
Erkrather Straße 245
40233 Düsseldorf-Flingern
05
Kurs 03:
Kinderschutz – Gefährdung
des Kindeswohls
Erkennen und helfen
In den letzten Jahren sind zahlreiche Fälle von vernachlässigtem
Kindeswohl bekannt geworden, auch mit tragischem Ausgang. Dabei sind oft Fragen aufgetreten: „Wie hätte ein Außenstehender die
Gefährdung erkennen können?“ „Ist durch Verdrängen, Verschweigen, Bagatellisieren die Situation falsch eingeschätzt worden?“ Diese
Geschehnisse zeigen die Notwendigkeit, sich mit dem Thema ausführlich auseinanderzusetzen, um Handlungsstrategien für diejenigen
zu finden, denen die Problematik auffällt. In der Regel sind dies die
Menschen, die in engen Kontakt mit Kindern treten, also auch
Ehrenamtler.
Sie als Ehrenamtliche setzen sich in diesem Seminar mit den Grundlagen des Kinderschutzes auseinander. Sie werden sensibilisiert,
Auffälligkeiten zu bemerken und zu hinterfragen. Unter anderem
werden auf einer theoretischen Grundlage Fallbeispiele besprochen
und bewertet. Die Bedürfnisse und Grenzen der Kinder und Jugendlichen werden dargestellt und Ihnen angemessene Schritte für den
Zweifelsfall aufgezeigt.
Nach dem Seminar können Sie adäquat mit Situationen umgehen, in
denen Sie unsicher sind, ob ein Fall von vernachlässigtem Kindeswohl vorliegt. Sie wissen, an welche Stellen Sie sich wenden können
und sollen. Panikentscheidungen werden dadurch vermieden.
Datum:
Montag, 29. September 2014,
17.00 – 20.00 Uhr
Referentin:
Susanne Büdenhölzer-Boms
Ort:
Diakonie Düsseldorf
Platz der Diakonie 2a, Tagungsraum
40233 Düsseldorf–Flingern
06
Kurs 04:
Einführung
Besuchsdienst in Pflegeheimen
Was erwartet mich als Ehrenamtliche/Ehrenamtlichen beim Besuch in einem Pflegeheim?
Viele Menschen, die in einem Pflegeheim leben, freuen sich sehr,
wenn jemand an sie denkt und sie besucht. Für den Besucher selbst
stellt das Pflegeheim jedoch oftmals eine unbekannte Welt dar.
Wer ehrenamtlich Bewohner in einem Pflegeheim besuchen möchte
oder auch schon ehrenamtlich im Pflegeheim tätig ist, möchte gut
vorbereitet und unterstützt werden, hat viele Fragen:
Wie „funktioniert“ ein Pflegeheim?
Welche Menschen leben dort?
Wie gehe ich mit den Bewohnern um?
Was kann meine Aufgabe sein?
Wie kann ich meine Rolle dort finden?
Diese und weitere Themen sollen im Seminar behandelt werden.
Anschließend findet ein Rundgang durch das Pflegeheim FerdinandHeye-Haus statt. So werden die Seminarteilnehmer schon ein wenig
mit der Umgebung vertraut und in ihrer Entscheidung unterstützt,
ältere Menschen im Pflegeheim zu besuchen.
Datum:
Samstag, 11. Oktober 2014,
10.00 – 13.00 Uhr
Referentin:
Julia Richarz
Ort:
Ferdinand-Heye-Haus
Apostelplatz (Bender-/Ecke Metzkauser Straße)
40625 Düsseldorf–Gerresheim
07
Kurs 05:
Besuchsdienst in Pflegeheimen
Fachthemen und Austausch
Ältere Menschen verlieren oft den Kontakt nach draußen, fühlen sich
allein und einsam. Daher sind Besuche eine wertvolle Unterstützung.
Viele Ehrenamtliche der Diakonie schenken den Senioren mit Besuchen zu Hause, im Senioren- oder Pflegeheim Zeit, Aufmerksamkeit
und Wertschätzung.
In diesem Seminar geben wir den Ehrenamtlichen Raum und Gelegenheit, sich miteinander auszutauschen, auch belastende Erfahrungen anzusprechen und Kontakt mit anderen Ehrenamtlichen zu
knüpfen. Schnell werden sich Gesprächsrunden zu interessanten und
wichtigen Themen ergeben.
Wir wollen Sie in Ihrer weiteren Arbeit unterstützen, Sie ermutigen
und von Ihren Erfahrungen lernen. Auf den gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit Ihnen freuen wir uns.
Diese Treffen finden zweimal im Jahr statt.
Datum:
Donnerstag, 06. November 2014,
14.30 – 17.00 Uhr
Referentinnen:
Lydia Rauch, Julia Richarz
Ort:
Diakonie Düsseldorf
Platz der Diakonie 2a, Tagungsraum
40233 Düsseldorf–Flingern
08
Kurs 06:
Begleitung von Menschen mit Demenz
Gemeinsames Erinnern
Auch wenn sich Menschen mit Demenz im Laufe der Zeit nicht mehr
richtig orientieren können – in der Welt ihrer Erinnerungen finden
sie sich noch lange zurecht. In einer Umgebung, die ihnen aufgrund
der nachlassenden Erinnerungsfähigkeit immer fremder erscheint,
suchen sie nach Identität und Vertrautheit. Sicherheit und Halt finden sie in ihren Erinnerungen aus dem Langzeitgedächtnis. Es ist oft
erstaunlich, welch beeindruckende Persönlichkeit mit einer herausragenden Lebensgeschichte hinter dem nun auf Hilfe angewiesenen
Menschen steckt.
Durch gemeinsames Erinnern und Eintauchen in versunkene Erlebnisse werden Brücken gebaut zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Distanz zu dem Erkrankten wird verringert, die Erinnerungen ermöglichen Zugang und Nähe. Der Betroffene fühlt sich durch
dieses „Wiederaufleben“ besser verstanden, sein Verhalten und Erleben wird begreiflich. Ins Gespräch kommen, erzählen können, den
Schlüssel finden, mit dem sich die Tür zur Lebensgeschichte immer
wieder öffnet – dies lässt uns in Verbindung bleiben!
Wenn Sie über eine gute Portion Lebenserfahrung verfügen, zuhören
können und auch Ihren Erfahrungsschatz teilen möchten, dann bietet sich hier eine erfüllende und interessante Aufgabe.
Nur gesamt buchbar.
Datum:
Montag, 03. und 10. November 2014,
jeweils 14.00 – 17.00 Uhr
Referentin:
Sabine Bilnik-Clauß
Ort:
Diakonie Düsseldorf
Platz der Diakonie 2a, Tagungsraum
40233 Düsseldorf–Flingern
09
Kurs 07:
Ambulanter Hospizdienst im
Pflegeheim
Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten
Das Begleiten älterer und demenziell erkrankter Menschen in ihrer
letzten Lebenszeit ist eine ganz besondere Aufgabe. Die berührende
Arbeit ist nicht immer leicht, aber sie kann sehr erfüllend sein. Die
ehrenamtlichen Hospizbegleiter schenken den Menschen in ihrer
letzten Lebenszeit und ihren Angehörigen allein durch ihre Anwesenheit Zuwendung, Ermutigung und Trost. Gemeinsam mit den
Betroffenen finden sie heraus, welche individuelle Unterstützung
diese brauchen. Und sie arbeiten eng mit den medizinischen und
pflegerischen Fachkräften sowie Seelsorgern zusammen.
Unsere Hospizbegleiter werden in einer 120 Unterrichtsstunden umfassenden Schulung und Hospitation über rund acht Monate intensiv
auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit vorbereitet und erhalten auch danach kontinuierlich Supervision und Fortbildung.
Die Teilnehmenden setzen sich intensiv mit allen Fragen auseinander, die die letzte Lebensphase betreffen. Dazu gehören die Themen
Krankheit, Sterben und Trauer, Selbst- und Fremdwahrnehmung,
hilfreiche Kommunikation sowie ethische, spirituelle und juristische
Fragen am Ende des Lebens. Nach dieser Schulung werden die
Ehrenamtlichen befähigt sein, sterbende Menschen würdig zu begleiten.
Um Berufstätigen eine Teilnahme zu ermöglichen, findet der Kurs in
wöchentlichen Einheiten am späten Nachmittag, in den Abendstunden und an drei Samstagen statt.
10
Die Schulung erstreckt sich über einen Zeitraum von rund acht Monaten und beginnt im Februar 2015. Nach Beendigung finden Erfahrungsaustausch, fachbezogene Seminare und Supervision statt.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, melden Sie sich bitte zu
einem persönlichen Vorgespräch an. Gerne senden wir Ihnen auch
nähere Informationen zu.
Lydia Rauch
Tel.: 0211/7353 – 334
Diakonie Düsseldorf, Referat Ehrenamt
Platz der Diakonie 3, Besprechungsraum
40233 Düsseldorf–Flingern
Hinweis
Zusätzlich laden wir Sie zu einem Vortrag über den ambulanten
Hospizdienst in Pflegeheimen ein. (siehe Seite 21)
Orientierungstag
Als Entscheidungshilfe bieten wir Ihnen einen Tag zur Orientierung
an.
Datum:
Samstag, 22. November 2014,
09.30 – 14.00 Uhr
Referentinnen:
Dr. Nada Ralic, Lydia Rauch
Ort:
Diakonie Düsseldorf, Referat Ehrenamt
Platz der Diakonie 3, Besprechungsraum
40233 Düsseldorf–Flingern
11
Kurs 08:
Sprachlos im Gespräch
Vertiefungsseminar
Dieses Seminar richtet sich an Teilnehmende, die bereits zum Thema
eine Einführung in „Achtsamer Kommunikation“ besucht haben.
Dieses Seminar bietet aufbauend auf Erlerntes eine vertiefende
Methode.
Geraten Sie noch manchmal in Gesprächssituationen, in denen Sie
sich unwohl fühlen? Verläuft das Gespräch anders, als Sie sich das
wünschen? Ärger, Wut, Trauer oder Hilflosigkeit gewinnen Oberhand. Diese Gefühle können zu Sprachlosigkeit und Abbruch der
Kommunikation führen. Sie sind wichtige „Klingelzeichen“ für unerfüllte Bedürfnisse. Diese Warnsignale sind zum Beispiel Herzklopfen,
Klos im Hals, Schreck, Schweißausbruch oder Zittern, denen wir unterschiedliche emotionale Bedeutung zuschreiben.
In diesem Vertiefungsseminar nehmen wir diese Signale bewusst
wahr und nutzen Sie für ein gelingendes Gespräch.
Anhand Ihrer Erfahrungen üben Sie in Rollenspielen Ihre Sinne zu
schärfen, diese Signale zu erkennen, und Ihre eigenen dahinter liegenden Bedürfnisse zu benennen.
Datum:
Donnerstag, 18. September 2014,
09.30 – 13.00 Uhr
Referentin:
Lydia Rauch
Ort:
Haus Landeskirchliche Dienste
Graf-Recke-Straße 209
40237 Düsseldorf–Mörsenbroich
12
Kurs 09:
Mit dem Herzen hören
Aktives Zuhören
Das „aktive Zuhören ist … von großer Bedeutung zur Verbesserung
auch der tagtäglichen zwischenmenschlichen Kommunikation. Es
wäre viel gewonnen, wenn der Empfänger – bevor er seinen „eigenen Senf“ dazu gibt – zunächst einmal in der Lage wäre, sich präzise
in die Welt des anderen einzufühlen und diese Welt gleichsam mit
dessen Augen zu sehen.“ (Schulz von Thun)
Ein Gespräch gewinnt durch aufmerksames Zuhören an Tiefe. Tiefe
Gespräche erleichtern den Kontakt miteinander. Wer mit allen Sinnen hören kann, sieht den anderen besser, hört mehr und fühlt stärker mit.
In der ehrenamtlichen Tätigkeit sind gelingende Gespräche Grundlage für Zufriedenheit. Einfache Techniken dazu sind lernbar: Wie
höre ich dem anderen bis zum Schluss zu, wie fasse ich Gehörtes
und Verstandenes zusammen, wie frage ich nach.
In dem Seminar lernen die Teilnehmenden, achtsam zu hören und
Ungesagtes zu entschlüsseln.
Datum:
Donnerstag, 09. Oktober 2014,
10.00 – 13.00 Uhr
Referent:
Andreas Beaugrand
Ort:
Diakonie Düsseldorf
Platz der Diakonie 2a, Tagungsraum
40233 Düsseldorf–Flingern
13
Kurs 10:
Eskalation - Deeskalation
Angemessen auf Provokationen reagieren
Wenn Menschen zusammen leben oder arbeiten, treffen unterschiedliche Bedürfnisse, Interessen, Wünsche und Ziele aufeinander. Häufig
kommt es dabei zu Konflikten, die in aggressivem Verhalten in verschiedenster Form, verbal, physisch, psychisch, strukturell, eskalieren
können. Entscheidend ist, wie Sie in solch zugespitzten Situationen
reagieren.
In erster Linie teilen wir uns nonverbal mit. Sie werden erstaunt
sein, in welcher Vielfalt wir körpersprachliche Signale aussenden. Sie
lernen die elementaren Ausdrucksmittel der Körpersprache kennen;
dadurch wird Ihre sensible Selbst- und Fremdwahrnehmung unterstützt und der zwischenmenschliche Umgang kann erleichtert werden. Ihre Konfliktkompetenz wird gesteigert, indem Sie Verhaltensweisen zutreffend deuten.
In diesem zweitägigen Seminar lernen Sie, besser auf Provokationen
zu reagieren, Eskalation und eigene Aggressionen zu vermeiden und
Signale in Konfliktsituationen einzuschätzen. Nach einem ersten einführenden Seminarteil wird bereits Gelerntes vertieft. Eigene Erfahrungen aus Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit können Sie vorstellen und
analysieren.
Nur gesamt buchbar.
Datum:
Dienstag, 21. und 28. Oktober 2014,
jeweils 14.00 – 17.00 Uhr
Referent:
Achim Schnegule
Ort:
Diakonie Düsseldorf
Platz der Diakonie 2a, Tagungsraum
40233 Düsseldorf–Flingern
14
Kurs 11:
Trösten hilft
Begegnung mit Menschen, die traurig sind
Trauer gehört wie Glück, Verliebtsein, Kummer und viele andere
Gefühle zum Leben. Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens auch
traurige Phasen erlebt.
Traurige oder trauernde Menschen drücken ihre Empfindungen auf
ganz unterschiedliche Art aus. Wenn Sie diesen Menschen nahekommen, werden auch Sie mit Ihren eigenen Gefühlen konfrontiert.
Hierbei fühlen Sie sich oft unsicher und hilflos, wissen nicht, was Sie
sagen sollen, wie Sie trösten können, möchten nicht aufdringlich
sein, aber auch nicht zu distanziert.
Das Seminar hilft Ihnen, Antworten auf diese Fragen zu geben und
Klarheit über Ihre eigenen Gefühle in solchen Situationen zu finden.
Sie lernen, ein geduldiger Zuhörer zu werden und trauernden oder
traurigen Menschen angemessen zu begegnen. Sie werden erfahren,
dass trauernde Menschen unterschiedlich reagieren können, und
Ihnen werden Mittel an die Hand gegeben, nicht selbst in traurigen
Gefühlen zu versinken.
Datum:
Mittwoch, 12. November 2014,
10.00 – 16.00 Uhr
Referentin:
Maria Knebel
Ort:
Haus Landeskirchliche Dienste
Graf-Recke-Straße 209
40237 Düsseldorf–Mörsenbroich
15
Kurs 12:
Nähe und Distanz
Hier bin ich und da bist Du!
Ehrenamtliche sind bereit, sich einzulassen, helfen zu wollen, anderen Menschen nahe zu kommen. Andererseits möchten sie aber nicht
vereinnahmt werden. Oft befinden sie sich in einem Zwiespalt: Was
ist zu viel, was ist zu wenig? Sie möchten nicht abweisend sein,
niemanden verletzen, doch auch eigene Interessen nicht aus den
Augen verlieren. Das rechte Maß an Nähe und Distanz zu finden
gleicht einer Gratwanderung.
Sie kennen die eine oder andere Situation:
„Müssen Sie schon gehen?“
„Bitte, lies mir noch etwas vor.“
„Wann kommen Sie denn wieder?“
Zurück bleibt ein negatives Gefühl, ein innerer Konflikt. Damit Sie
diese Situationen nicht belasten, zeigen wir Ihnen unterschiedliche
Handlungsansätze auf. Sie lernen, wie Sie sich abgrenzen können,
ohne Ihr Gegenüber zu verletzen, und wie der respektvolle Umgang
miteinander erhalten bleibt. Unter anderem trainieren wir bewusste
Wahrnehmung, um das gegenseitige Bedürfnis nach Nähe und
Distanz zu erkennen, mitzuteilen und akzeptieren zu lernen.
Datum:
Donnerstag, 13. November 2014,
10.00 – 16.00 Uhr
Referent:
Hans-Peter Katz
Ort:
Diakonie Düsseldorf
Platz der Diakonie 2a, Tagungsraum
40233 Düsseldorf–Flingern
16
Kurs 13:
Einführung in die Erste Hilfe –
allgemeines Wissen
Im Notfall richtig handeln
Ehrenamtliche Mitarbeiter werden immer wieder mit Notfallsituationen konfrontiert. Da ist schnelles und kompetentes Handeln gefragt.
Das Erste-Hilfe-Training vermittelt die hierfür nötigen Grundkenntnisse und Strategien.
Was ist zu tun, wenn ein Mensch
- nicht erweckbar ist,
- keine Atmung zeigt,
- über Schmerzen in der Brust klagt,
- verletzt ist,
- Probleme im Kopf hat?
In
-
praktischen Übungen erarbeiten Sie u.a. diese Maßnahmen:
Vorgehensweise am Notfallort
Notruf
Stabile Seitenlage
Herz-Lungen-Wiederbelebung
Stillen lebensbedrohlicher Blutungen
Maßnahmen bei Herzinfarkt und Schlaganfall.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. vermittelt in diesem Kurs, wie Sie
bereits mit einfachen Mitteln sinnvoll handeln und die Zeit bis zum
Eintreffen des Rettungsdienstes gut und hilfreich nutzen können.
Datum:
Samstag, 25. Oktober 2014,
09.00 – 16.00 Uhr
Referentin:
Korinna Köster
Ort:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., 1. Etage, Raum 2
Erkrather Straße 245
40233 Düsseldorf-Flingern
17
Kurs 14:
Wege ins Labyrinth
Das Labyrinth als ein uraltes Menschheitssymbol kann uns auch
heute noch begleiten. Es ermöglicht einen Weg der Wandlung, der
zugleich zu Umkehr, Konzentration und Ordnung führen kann.
Gemeinsam an diesem Tag bereiten wir uns auf persönliche Fragestellungen vor, auf die wir auf dem Weg durch das Labyrinth eine
Antwort finden können. Wir gestalten den Raum und bauen gemeinsam das Labyrinth, in das jeder an diesem Tag eintreten kann. Auf
dem Weg durch das Labyrinth wird der einzelne von der Gruppe
getragen – und so gestärkt findet er seine Antwort.
Auf meditativen, gedanklichen und spirituellen Wegen ins Labyrinth
werden wir an diesem Tag mit unserer Seele ins Gespräch kommen.
Wir erfahren, was wir tun und was wir lassen können. Mutmaßlich
brauchbarer Reiseproviant für das persönliche und das soziale
Ehrenamt.
Datum:
Samstag, 01. November 2014,
12.00 – 19.00 Uhr
Referent:
Ulf Steidel
Ort:
Ernst-Lange-Haus
Fürstenberger Straße 16
40599 Düsseldorf–Reisholz
18
Kurs 15:
Achtsamkeit
Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen, ohne ihn zu bewerten. Dies ist unglaublich schwierig, da
wir oft noch im Gestern oder schon im Morgen sind und den
Augenblick gar nicht mehr wahrnehmen. Wir bewerten ständig uns
selbst, unser Umfeld und sind dadurch gestresst. In wichtigen Situationen horchen wir nicht mehr tief in uns hinein, geben unseren
Wahrnehmungen keinen Raum und bleiben an der Oberfläche.
Wenn wir achtsam mit uns und unserem Gegenüber umgehen, erleben wir wirkliche Entspannung, Wahrhaftigkeit, Sinnerleben und
auch Genuss.
In diesem Seminar erleben wir, wie wir uns von belastenden Gefühlen und Gedanken frei machen und im Hier und Jetzt leben können.
Aus einer achtsamen Haltung heraus begegnen wir unserem Gegenüber mit Annahme, wirklicher Präsenz und Gegenwärtigkeit. Davon
profitieren nicht nur die Menschen, denen wir nahe kommen, sondern auch wir selbst, denn unsere Arbeit und unser Leben werden
unbeschwerter und freudvoller.
Datum:
Donnerstag, 20. November 2014,
14.00 – 17.00 Uhr
Referentin:
Margit Rolla
Ort:
Haus Landeskirchliche Dienste
Graf-Recke-Straße 209
40237 Düsseldorf–Mörsenbroich
19
Kurs 16:
Demenz geht uns an
Über 70 % aller Menschen, die im Heim leben, leiden an Demenz.
Alle Gedächtnisleistungen sind mehr oder weniger stark eingeschränkt, das Erinnerungsvermögen, die Orientierung, nicht selten
auch die Sprache. Doch sollten wir uns immer wieder verdeutlichen:
Menschen mit Demenz sind erwachsene Menschen mit ihrer eigenen
Biografie, die einen respektvollen Umgang verdienen.
„Da habe ich gerade etwas erklärt und er fragt genau danach wieder, und das nicht nur einmal!“ Solche oder ähnliche Aussagen
kommen Ihnen vielleicht bekannt vor. Sie fordern nicht nur unsere
Geduld, sondern lassen uns auch zweifeln oder fragen:
Wie kann ich mit einem Menschen, der sich so verändert hat
in Kontakt kommen?
Wie kann ich diesen Menschen verstehen?
Was versteht dieser Mensch noch?
Wie verhalte ich mich?
Der Vortrag soll helfen, diese Fragen zu beantworten und erklären,
warum der „Demenzknigge“ der Diakonie Düsseldorf wirklich funktioniert. – Diese kleine Anleitung gibt einen Überblick darüber, wie
man Demenzkranken begegnet, sich mit ihnen verständigen und wie
man sie unterstützen kann.
Datum:
Dienstag, 14. Oktober 2014,
16.30 – 18.30 Uhr
Referent:
Klaus Niel
Ort:
Diakonie Düsseldorf
Platz der Diakonie 1, Bibliothek
40233 Düsseldorf–Flingern
20
Kurs 17:
Hospiz
Der ambulante Hospizdienst in Pflegeheimen
stellt sich vor
Die meisten Menschen wünschen sich, besonders in ihrer letzten
Lebenszeit zu Hause zu bleiben und dort zu sterben. Dieser
Wunsch lässt sich für viele jedoch nicht realisieren. Sie verbringen
ihren Lebensabend bis zu ihrem Tode in einem Pflegeheim. Dort
brauchen Sie Zuspruch und einen Menschen der für Sie da ist.
Hier können Ehrenamtliche eine erfüllende und wichtige Aufgabe in
der Begleitung übernehmen. Doch dem Wunsch, aktiv zu werden,
gehen häufig Fragen voraus.
- Welche Aufgaben übernimmt der Ehrenamtliche konkret in
der Begleitung eines sterbenden Menschen und dessen
Angehörigen?
- Kann ich mir zutrauen, einen sterbenden Menschen zu
begleiten, könnte ich die Anforderungen erfüllen?
- Belastet mich das Erlebte nicht zu sehr?
- Brauche ich eine Fachqualifikation? Welche Voraussetzungen
sollen Ehrenamtliche mitbringen?
- Wie wird der ehrenamtliche Begleiter auf seine Aufgaben
vorbereitet und unterstützt?
Diese und andere Fragen werden in dem Vortrag beantwortet. Die
Koordinatorin und zwei engagierte Ehrenamtliche
aus dem
ambulanten Hospizdienst in Pflegeheimen berichten von Ihrer Arbeit
und freuen sich auch mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
Datum:
Donnerstag, 30. Oktober 2014,
18.00 – 20.00 Uhr
Referentin:
Lydia Rauch
Ort:
Diakonie Düsseldorf
Platz der Diakonie 1, Tagungsraum
40233 Düsseldorf–Flingern
21
Referenten
Beaugrand, Andreas
Gesprächs- und Gestalttherapeut
Niel, Klaus
Dipl. Pädagoge
Bilnik-Clauß, Sabine
Dipl. Sozialarbeiterin
Pflegeberatung
Dr. Ralic, Nada
Qualitätsbeauftragte für
Diakonie Düsseldorf
Büdenhölzer-Boms, Susanne
B.A. Erziehungswissenschaft
Jugendbildungsreferentin
Rauch, Lydia
Dipl. Sozialarbeiterin
Fortbildung Ehrenamt
Großer, Cornelia
Erzieherin
Tageseinrichtung für Kinder
Richarz, Julia
Dipl. Sozialpädagogin
Sozialer Dienst
Katz, Hans-Peter
Dipl. Sozialpädagoge
Supervisor, Kommunikationstrainer
Rolla, Margit
Dipl. Religionspädagogin
Systemische Beraterin
Knebel, Maria
Dipl. Sozialarbeiterin
Trauerbegleitung
Schnegule, Achim
Sozial- und Theaterpädagoge
Köster, Korinna
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Steidel, Ulf
Ev. Theologe, Krankenpfleger
Leiter der TelefonSeelsorge
D‘dorf
22
Anmeldebedingungen
Bitte melden Sie sich mit beigefügtem Anmeldebogen bei uns an.
Pro Veranstaltung erheben wir eine Kostenbeteiligung von € 5,00,
die beim Seminarbeginn zu entrichten ist.
Die Anmeldung ist verbindlich. Sollte der Kurs belegt sein, informieren wir Sie.
Bitte sagen Sie uns telefonisch ab (Tel. 0211 – 7353-334), falls Sie an
einer Veranstaltung nicht teilnehmen können. Nur so können wir
den Platz weitergeben.
Haben Sie Fragen zu Fortbildungen?
Lydia Rauch
Dann rufen Sie uns an:
Tel.: 0211/7353 – 334
Fax: 0211/7353 – 198
lydia.rauch@diakonie-duesseldorf.de
Haben Sie Fragen zum Ehrenamt?
Claudia Balkhausen Tel.: 0211/7353 – 362
claudia.balkhausen@diakonie-duesseldorf.de
Diakonie Düsseldorf
MachMit – Die Freiwilligenzentrale
www.freiwilligenzentrale.info
23
Ursula Wolter
Leiterin Referat Ehrenamt und
Fortbildung Ehrenamt
Lydia Rauch
Fortbildung Ehrenamt und
Engagementberatung
Petra Frank
Verwaltung
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Bildung
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