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Genau, was ich will - AKOST GmbH

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LehrstellenKurier
Freitag, 10. Oktober 2014
FOTO: INGMAR NEHLS
Chancen geben, Chancen nutzen
Genau, was ich will
mein Job – meine Heimat
Freitag, 10. Oktober 2014
Lehrstellen Kurier
Seite 3
Telefonforum
zur
Ausbildung
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Ausbildung prima geschafft! Mit Alexander Gerlach freuen sich Marketing-Frau Katharina Riedel und Ausbildungsleiter Andreas Bleiß bei Akost in Zirzow.
FOTOS (2): INGMAR NEHLS
Mit Holz, Häusern und Heimat:
Alexander findet sein Glück
Der Berufswunsch Zimmerer
stand für den 19-jährigen
Brandenburger früh fest. Die
passende Lehrstelle fand er
fast vor der Wohnungstür.
Jetzt hat er den richtigen
Job, um rauszukommen
aus seinem Ort. Und er
kann trotzdem immer
wieder zurückkehren.
LUHME. Holz bringt Alexander
Gerlach ins Schwärmen – was
aus Kanthölzern und Bohlen
alles werden kann. „Wie aus
dem Nichts entsteht damit
ein Dach. Holz ist vielseitig,
lässt sich schnell verarbeiten
und riecht auch noch gut“,
sagt der rotblonde junge
Mann aus dem brandenburgischen Luhme. Mit 15 hat er
zum ersten Mal richtig handfest damit gearbeitet. Damals
wurde bei ihm zu Hause ein
Carport aufgestellt, später
hat er mitgeholfen einen
Kiosk aus diesem Werkstoff
zu bauen. Für ihn stand dann
fest: Ich werde Zimmerer.
„Von der Arbeitsagentur
habe ich Adressen für die
Bewerbung bekommen. Und
Akost war dabei.“ Das ist ein
Zimmereibetrieb, der skandinavische Holzhäuser baut,
in Zirzow bei Neubrandenburg – keine 100 Kilometer
entfernt von Alex‘ Heimatort. Nach Einstellungstest
und Gesprächen war schnell
klar: Das passt. Alex bekam
die Lehrstelle. „Wir nehmen
gern Azubis aus Brandenburg, weil wir viele Baustellen rund um Berlin haben“,
sagt Katharina Riedel, die im
Unternehmen für Marketing
und Verkauf zuständig ist.
Heute, mit 19 Jahren, ist
sich Alexander sicher, dass er
die richtige (Berufs-)Entscheidung getroffen hat. „Da gibt
es nichts zu bereuen“, meint
er. Sein Gesellenstück steht
vor ihm: Für den Laien eine
dreidimensionale Konstruktion aus Kanthölzern, für den
Fachmann ein Pfettendachdetail mit schrägen Pf lugsparren und Schifter – für Alex
ein Grund, stolz zu sein. Es
hat ihm die Note Zwei eingebracht und einen Job bei
seiner Ausbildungsfirma.
Kaffee und Kuchen
als Dankeschön
Als er im Sommer die Prüfung bestanden hatte, ist ihm
ein großer Stein vom Herzen
gefallen. Er hat gleich in der
Firma angerufen und alles
berichtet. „Da bin ich doch
stolz auf mich gewesen“, gibt
er zu. Gleich am nächsten
Tag hat er seinen Vertrag als
Geselle unterschrieben. Morgens um 5 Uhr loszufahren,
um 7 Uhr auf der Baustelle
zu sein, ist für den jungen
Brandenburger heute selbstverständlich. „Eine Umstellung war das damals nach der
Schule aber schon“, gesteht
er ein. Immer pünktlich
sein, exakt arbeiten, Verantwortung tragen.
Viel unterwegs zu
sein, auf Baustellen rund
um Berlin, Oranienburg, Potsdam, in Kiel,
Hamburg oder auch in
Norwegen zu arbeiten,
macht Alexander nichts
aus. „Wenn ich die Woche über auf Montage
G
bin, komme ich mal
Der Mann von Seite 1: Alexander
raus aus meinem Dorf“,
mit seinem Gesellenstück
sagt er und lacht. „Wer
sich für den Beruf entscheidet, muss wissen,
dass er auf die Baustellen fah- schnell vorwärtsgeht, und
ren muss“, ergänzt Katharina manchmal bedanken sie sich
Riedel.
sogar mit Kaffee und Kuchen.
Für Alex ist die Arbeit in- Das ist eben nicht so anonym,
teressant und vielseitig. „Wir man freut sich ja mit über das
sind zu zweit oder zu dritt neue Haus“, sagt Alex und
unterwegs und bauen die fängt an, schon alle WerkHäuser vor Ort in Holzrah- zeuge zusammenzupacken
menbauweise auf“, berichtet für die nächste Baustelle.
er. „Öfter kommen auch die
Bauherren vorbei. Die freu- Kontakt zur Autorin
en sich natürlich, wenn es m.spreemann@nordkurier.de
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Von Marina Spreemann
Mathe-Note
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die hier frisch von der
Schule anfangen“, weiß
Andreas Bleiß. Der Zimmerermeister ist Ausbildungsleiter der Akost
GmbH in Zirzow. In diesem Jahr sind zwei neue
Zimmerer-Azubis eingestiegen. „Leider entscheiden sich nicht so viele für
die Baubranche“, bedauert er. Im Postfach der
Firma stecken alljährlich
20 bis 25 Bewerbungen
für die durchschnittlich
zwei Ausbildungsstellen. „Die Bewerbungen
sind nicht schlechter geworden “, schätzt er ein.
„Die Frage ist: Will ich
unbedingt, dass der Bewerber eine Eins in Geografie und Deutsch hat?
Mir ist wichtig, was in der
Spalte Fehlzeiten und der
schriftlichen Einschätzung steht. Und natürlich die Zensur in Mathe,
ohne Mathe geht nichts.“
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