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LBZ-Newsletter März 2015 - beim Landesbibliothekszentrum

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In diesem Heft
Titel
84 Syrien Entscheidet die Schlacht um Kobane
90
94
98
100
über Erfolg und Misserfolg des
Feldzugs gegen den „Islamischen Staat“?
USA Barack Obamas langer Weg
vom Idealisten zum Kriegspräsidenten
Terrorismus Wie eine junge Jesidin von ISKämpfern entführt und misshandelt wurde
Dschihadisten Warum sich Hamburger Kurden dem „Islamischen Staat“ anschließen
Extremismus Die Eskalation der Konflikte
zwischen Kurden und IS-Sympathisanten
in Deutschland
Deutschland
12 Leitartikel Wie Deutschland mit seinen
Dschihadisten umgehen sollte
15 Merkel will längeren Afghanistan-Einsatz /
20
24
28
32
34
36
38
40
41
44
46
47
Innenminister kritisieren Flüchtlingspolitik / Kolumne: Im Zweifel links
Verteidigung Ein interner Bericht bringt
Ministerin von der Leyen in Bedrängnis
Weltlage SPIEGEL-Gespräch mit dem
ehemaligen Außenminister Joschka Fischer
über die Zukunft Europas
Regierung Muss sich Finanzminister
Wolfgang Schäuble vom Ziel eines ausgeglichenen Haushalts verabschieden?
Justiz Minister Heiko Maas betreibt die
Remoralisierung des Strafrechts
Abgeordnete Das Comeback des CrystalMeth-Konsumenten Michael Hartmann
Koalition CSU-Chef Horst Seehofer
fordert im Interview Steuersenkungen
Karrieren Warum Boris Palmer nicht mehr
wird als OB von Tübingen
Hauptstadt Bausenator Müller liegt vorn
im Kampf um Wowereits Nachfolge
Kommunen In nordrhein-westfälischen
Stadträten schustern sich die AfD und die
rechtsextreme Pro NRW Posten zu
Zeitgeschichte Aufnahmen, angeblich von
Flucht und Vertreibung der Deutschen
aus den Ostgebieten, entstanden in Wirklichkeit davor oder später
Prozesse Wie ein ehemaliger Zuhälter die
Hells Angels erfolgreich erpresste
Senioren Die erste Generation Homosexueller, die weitgehend offen gelebt hat,
wird pflegebedürftig
Serie
72 Automobilindustrie SPIEGEL-Gespräch mit
VW-Chef Martin Winterkorn über
das geplante Sparprogramm des Konzerns
76 Gewerkschaften Der Machtkampf
hinter dem Streik der Lokomotivführer
78 Kapital Ein alternatives Geldkonzept soll
Krisen verhindern
81 Datenschutz Googles undurchsichtiges
Vorgehen beim Löschen von Internetlinks
Ausland
82 Gerüchte um das Schicksal Kim Jong Uns
102
104
106
108
Sport
110 Die Wut des Exradsportprofis Lance Arm-
Gesellschaft
56 Sechserpack: Frauen in Kampfjets / Wie
macht man Witze über den IS?
Wirtschaft
66 Höhere Strafen für deutsche Banken? /
Juncker soll Investorenschutz verhindern /
Air Berlin drohen Umsatzeinbußen
68 Energie Stromversorger suchen nach einem
neuen Geschäftsmodell
Farbige Seitenzahlen markieren die Themen von der Titelseite.
SPIEGEL-Autor, wurde kurz
nach dem Bau der Berliner
Mauer geboren. Im fünften
Teil der DDR-Serie beschreibt
er, wie die Teilung seine Familie prägte – und dass mehr
als eine Mauer niedergerissen
werden musste. Seite 48
strong / Die Formel 1 muss sicherer werden
Leverkusens junger Trainer Roger Schmidt
115 Verbände Neue Unterlagen belasten Top-
funktionär Beilschmidt als Stasi-Schnüffler
Wissenschaft
116 Woher die Munition des IS stammt / Medi118
122
124
126
zinische Unterversorgung in Flüchtlingsheimen / Wann begann die Kunst?
Erziehung SPIEGEL-Gespräch mit der
Anti-Tigermutter Shimi Kang über glückliche Kinder und gestresste Eltern
Ehrungen Das Supermikroskop des Nobelpreisträgers Stefan Hell
Universitäten Onlinevorlesung oder
Seminar im Backsteinbau – der Kulturkampf an amerikanischen Hochschulen
Psychologie Warum finden es manche
Erwachsene erregend, Windeln zu tragen?
Kultur
128 Schauspieler Udo Kier über Hollywood
130
134
138
140
146
57 Eine Meldung und ihre Geschichte Ein
Australier ließ seinem Goldfisch
für 300 Dollar einen Tumor entfernen
58 Katastrophen 113 Menschen wollen auf
zwei Lastern durch die Sahara nach Europa
fliehen – und kämpfen um ihr Leben
65 Ortstermin Conchita Wurst singt und redet
vor dem Europaparlament in Brüssel
Stefan Berg,
112 Fußball Guerillero an der Seitenlinie –
48 Sieben Tage, die die Welt veränderten (Teil V)
Der 9. November mündet in eine Nacht
der Anarchie
in Nordkorea / Hongkong-Abgeordneter
Albert Ho zu den Protesten in seiner Stadt
Ukraine Präsident Poroschenkos Verbindungen zu den Einflussreichen in Moskau
Liberia Reportage aus Monrovia
Ebola SPIEGEL-Gespräch mit Liberias
Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf über die
Epidemie und das Chaos in ihrem Land
Global Village Mit importierten Pferden
wurde ein Iraner zum Landesverräter
und Kunst / Die besten Bücher des
Literaturnobelpreisträgers Modiano /
Kolumne: Besser weiß ich es nicht
Ausstellungen Das British Museum wirft
einen freundlichen Blick auf die Germans
Musik Der Dirigent Kent Nagano im
SPIEGEL-Gespräch über Pop und Klassik
Nachruf Siegfried Lenz
Autoren Das Nachleben der Schriftstellerlegende Christopher Isherwood
Popkritik Der amerikanische Eigenbrötler
Bonnie „Prince“ Billy
Joschka Fischer,
Exaußenminister, macht sich
Sorgen. Die Ukraine-Krise
werde viel länger dauern als
gedacht. Und Europa sei
dem Scheitern so nah wie nie
zuvor. Warum, erklärt er
im SPIEGEL-Gespräch. Seite 24
Medien
149 Schätzings Bestseller als TV-Serie / Kino-
betreiber boykottieren Ottos Zwerge
150 Presserecht Wer gegen eine Bericht-
erstattung klagen will, kann
sich den Richter meistens aussuchen
8
137
154
155
156
158
Briefe
Bestseller
Impressum, Leserservice
Nachrufe
Personalien
Hohlspiegel / Rückspiegel
Wegweiser für
Informanten:
www.spiegel.de/
briefkasten
Shimi Kang,
Jugendpsychiaterin, ist die
Anti-Tigermutter: Im
Gespräch sagt sie, dass Ehrgeiz und elterlicher Kontrollwahn Kinder in ihrer
Entwicklung behindern.
Und rät zu mehr Laisserfaire. Seite 118
DER SPIEGEL 42 / 2014
7
Briefe
„Unfassbar, wen das deutsche Volk gleich mehrmals
zum Kanzler der Bundesrepublik wählte.“
Martin Schmid, Mannheim
Böswillige Meinungsrandale
Nr. 41/2014 Helmut Kohl – Die Abrechnung –
Die geheimen Gesprächsprotokolle
Die Einlassungen Helmut Kohls über ehemalige Weggefährten zeugen von Bitternis.
Zugleich offenbaren sie Einblicke in die
seelische Verfassung einer Generation, die
es nicht verstand, sich den veränderten
gesellschaftlichen Realitäten zu öffnen;
einer gewachsenen, weltoffeneren Bundesrepublik.
Andreas Baldauf, Jesteburg (Nieders.)
Jeder auch nur halbwegs an Politik Interessierte hatte schon exakt das Bild von
Kohl, welches der SPIEGEL gezeichnet hat:
machtbesessen, dickhäutig und unsensibel
im Umgang mit seiner Umgebung, hochgradig empfindlich, kränkbar und nachtragend in Bezug auf die eigene Person.
Dr. Elfi Becker, Münster
Hier wird in besonderer Weise deutlich,
wie menschenverachtend der Machtmensch Kohl über andere Politiker selbst
aus den eigenen Reihen denkt. Diese
Überheblichkeit ist für mich unerträglich.
Zu Recht kann man sagen, dass Helmut
Kohl ein bezeichnendes Licht auf sich
selbst wirft, trotz aller Verdienste für unser
Land während seiner 16-jährigen Kanzlerschaft.
Brandt und Schmidt als die großen Kanzler
der Republik gefeiert werden, während
Kohls Leistung als Kanzler der Einheit
dadurch relativiert werden soll, dass ständig an die Spendenaffäre erinnert wird.
Dr. Diethard Hennig, Langensendelbach (Bayern)
Als Kanzler der Einheit wird Helmut Kohl
in den deutschen Geschichtsbüchern nicht
erwähnt werden. Das Copyright auf die
deutsche Einheit haben die mutigen Bürgerinnen und Bürger in Leipzig, die im
Herbst 1989 die friedliche Revolution in
der DDR mit ihren Montagsdemonstrationen vor 25 Jahren auf den Weg gebracht
haben.
Albert Alten, Wernigerode (Sachs.-Anh.)
Willkür der Stärksten
Nr. 40/2014 Warum Diktatur manchmal das geringere
Übel ist
In den vergangenen 20 Jahren hat der Westen tatkräftig geholfen, eine ganze Reihe
von Regimen vor allem im arabischen
Raum zu beseitigen, die – so hässliche Despotien sie auch waren – in ihren Ländern
die religiösen Bürgerkriege stillgestellt hatten. Ob und wann sich in diesen Ländern
die gesellschaftlichen Voraussetzungen für
Demokratie entwickelt hätten, ist offen;
ganz sicher aber ist die Wiedereröffnung
religiöser Bürgerkriegsszenarien, wie der
Westen sie bewirkt hat, alles andere als
eine Hilfe auf dem Weg zur Demokratie.
Prof. Dr. Gerd Steffens, Wedel (Schl.-Holst.)
Es ist nicht sehr schön, was unser Kanzler
der Einheit während seiner aktiven Zeit
so alles über andere Menschen von sich
gegeben hat. Trotzdem war er der richtige
Mann im richtigen Moment. Um eine
einmalige historische Chance beim Schopf
zu packen, bedarf es Menschen seines
Schlags, die mit Instinkt und Bauchgefühl,
mit Durchsetzungsvermögen und einer gewissen Rücksichtslosigkeit und ohne lange
zu zögern das Richtige tun.
Frau Hoffmann argumentiert hochdifferenziert und zeigt einmal mehr, dass es
weder für das Für noch für das Wider
einfache Antworten gibt – im Gegenteil,
es handelt sich hier um eine klassische
Dilemma-Situation. Das Engagement der
internationalen Gemeinschaft gegen den
IS ist trotzdem das Gebot der Stunde.
Babs Mück, Köln
Das Einzige, was mich noch an Helmut
Kohl interessiert, ist, wer ihm seinerzeit
den Bimbes spendiert hat. Für gerichtsfeste
Enthüllungen lobe ich 200 Euro aus!
An erster Stelle auf der Titelseite die Unterstellung wiederzugeben, dass es Frau
Merkel – in einem bürgerlichen Pastorenhaushalt – nicht gelernt habe, mit Messer
und Gabel umzugehen, ist böswillig, ist
Meinungsrandale. Dabei ist es egal, von
wem die Aussage stammt und dass sie
später im Text differenziert wird.
Hanns Schneider, Köln
Klaas Ockenga, Haßloch (Rhld.-Pf.)
Ich finde es schon skandalös, dass Herr
Schwan sich – trotz gegenteiliger Vereinbarung – erdreistet, vor dem Ableben des
Altbundeskanzlers und ohne dessen Erlaubnis die ihm zur Verfügung gestellten
Interna zu veröffentlichen. Für noch skandalöser halte ich es, dass der SPIEGEL Herrn
Schwan auch noch das Podium bietet, seine Kenntnisse vorzeitig zu veröffentlichen.
Dass Angela Merkel bei Staatsessen „herumlungerte“, finde ich cool. Sie wird mir
immer sympathischer.
Der Satz „Eine halbwegs gesicherte Existenz, ein Mindestmaß an Gerechtigkeit
und Würde sind den meisten wichtiger
als … lupenreine Demokratie“ trifft auch
auf westliche Demokratien zu. Solange
Hartz IV gezahlt wird, die Mittelschicht
Wahlgeschenke erhält, die Oberschicht ihre
Kapitalerträge nur geringfügig versteuern
muss und die Interessen der Privatwirtschaft berücksichtigt werden, ist der Mehrheit egal, dass Lobbyismus die Demokratie
aushöhlt und in der EU viele wichtige Entscheidungen in Hinterzimmern getroffen
werden. Um Demokratie muss fortwährend gekämpft werden – auch bei uns.
Klaus Scheffler, Kirchheim (Bayern)
Friedrich Shum, Soest (NRW)
Diese Aufarbeitung der Vergangenheit
eines Politikers ist für mich der erneute
Beweis: Parteien sind nicht mehr Vereinigungen zur politischen Meinungsbildung
um des gesellschaftlichen Fortschritts willen, sondern dieser Gesellschaft schadende
Lobbyistengruppierungen, die unter dem
Deckmantel der Demokratie Einzelne im
personenbezogenen Kampf um die Macht
unterstützen. Hier liegen die wahren Ursachen für die krankende Demokratie und
die sich immer stärker abzeichnende Politik- oder, besser, Politikerverdrossenheit.
Die Quintessenz des Essays ist: lieber
Diktatur als Chaos. Dabei haben Chaos
und Diktatur eine gravierende Eigenschaft
gemein: die Willkür. Jedes soziale Chaos
wird früher oder später strukturiert, da der
Mensch sich nach Ordnung und Sicherheit
sehnt. Diktatur ist lediglich die Willkür in
der Hand der stärksten Gruppe. Sie ist genauso gefährlich wie vorher. Deshalb kann
immer nur Demokratie das Ziel sein. Wirtschaftlich und sozial ist Frau Hoffmanns
Fürsprache für eine Diktatur pure Kurzsichtigkeit.
Achim Tettschlag, Erfurt
Antje Junginger, Aalen (Bad.-Württ.)
Alois Schwind, Wachtberg (NRW)
Hans-Willi Philipp, Bad Münstereifel (NRW)
Bitte verschonen Sie uns in Zukunft mit
allem, was mit Herrn Kohl und seinen
Befindlichkeiten zu tun hat.
Hans Reinhardt, Balje (Nieders.)
Es ist eine bodenlose Unverschämtheit,
wenn in diesem Artikel die selbst ernannten sozialdemokratischen Lichtgestalten
8
DER SPIEGEL 42 / 2014
Wolfgang Flügel, Seeheim-Jugenheim (Hessen)
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Seele and Geist
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