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BIKE PERFECT - Darius Kaiser

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11
12
2014
Schwindel
der Wirklichkeit
Ausstellung
17.9. – 14.12.
Hanseatenweg
In der Ausstellung „Schwindel der Wirklichkeit“ können die Besucher die Kunst neu
erfinden: Historische und aktuelle ClosedCircuit-Installationen, Spiegelarbeiten,
Partizipationsprojekte und Games von 44
Künstlern laden dazu ein, sich aktiv zu
beteiligen, die Wahrnehmung zu schärfen,
Teil der Ausstellung zu werden – und immer
wieder die Frage zu stellen, welche Wirk­
lichkeit hier konstruiert oder dekonstruiert
wird. Man kann den über Kopfhörer eingespielten Performance-Anweisungen von
Tale of Tales, Bientôt l’été (Detail), 2012, Foto © Tale of Tales /
Auriea Harvey & Michaël Samyn
Christian Falsnaes folgen („Justified Beliefs“,
2014) oder sich in Nam June Paiks „Three
Camera Participation“ (1969/2000) als dreifache Farbprojektion auf der Wand abgebildet
sehen. Bei den Videoinstallationen z. B.
von Bruce Nauman, Dan Graham oder Franz
Reimer ist der Betrachter Zuschauer und
Performer zugleich. Die in der Ausstellung
präsentierten Computerspiele können die
Besucher selbst spielen. Trevor Paglen und
Harun Farocki machen mit ihren Fotografien
und Filmen unsichtbare Kontexte sichtbar,
während Spiegelarbeiten, u.a. von Olafur
Eliasson und Jeppe Hein, neue Bilder von
Wirklichkeit entstehen lassen.
Schwindel
der Wirklichkeit
Hören und Sehen –
Musikwoche mit
ensemble mosaik
25. – 29.11.
Hanseatenweg
Soziale Netzwerke, Überwachungspraktiken,
Videospiele, Drohnenkrieg – in der digita­
lisierten Welt verschwimmen die Grenzen
zwischen Realität und Virtualität zuneh­mend. Neue Technologien erweitern den
mensch­lichen Verfügungsradius mit bislang
unab­sehbaren Folgen, und es ist nicht die
Frage, dass, sondern wie der „disorienting
effect of technology“ Natur und Gesellschaft
verändert.
Das ensemble mosaik, Foto © Distruktur
Metabolisches Büro zur Reparatur
von Wirklichkeit
Hanseatenweg
bis 14.12.
Das Metabolische Büro zur Reparatur von Wirklichkeit agiert
begleitend zur Ausstellung „Schwindel der Wirklichkeit“ als
offenes Labor, in dem live geforscht und gearbeitet wird.
Jeden Mittwoch um 18 Uhr sprechen Künstler und Mitglieder
der Akademie der Künste mit eingeladenen Gästen über
Jochen Berg / Ulrich Gumpert
Die Engel − Vier Kurzopern
Konzert
Hanseatenweg
Sonnabend 1.11.,17 Uhr
Mit „Die Engel“ von Ulrich Gumpert und Jochen Berg bringen
die Ulrich Gumpert Workshop Band und vier Vokalisten
ein Werk auf die Bühne, das sich thematisch mit dem Fall
der Mauer vor 25 Jahren verbindet. Im Februar 1988 in den
Gert Voss auf der Bühne
Erinnerungen und Buchpremiere
Berliner Ensemble
Sonntag 2.11., 11 Uhr
Gert Voss, einer der großen Schauspieler des deutsch­
sprachigen Theaters, starb am 13. Juli in Wien. Das Buch
„Gert Voss auf der Bühne“, das von Ursula Voss und der
Akademie der Künste herausgegeben wird und das Gert Voss
in einer Fassung vor dem Druck noch in den Händen hielt,
Marie-Luise Scherer
„Die Hundegrenze“
Lesung
Pariser Platz
Sonntag, 2.11., 17 Uhr
Zum 25. Jubiläum des Falls der Berliner Mauer setzen die
Anrainer des Pariser Platzes ein eigenes Signal mit einer Reihe
von Veranstaltungen. Die Akademie der Künste beteiligt
sich mit einer Lesung von Marie-Luise Scherer, 2011 mit dem
Was zählt!
Harun Farocki. Ein Abend
Hanseatenweg
Sonnabend 8.11., 19 Uhr
Am 30. Juli starb der Dokumentarist, Filmemacher und
Drehbuchautor Harun Farocki überraschend im Alter von 70
Jahren. In seinen künstlerischen Arbeiten befasste sich
„der scharfsinnigste Analytiker der neuen Medienwelt“ (Klaus
Staeck) mit der Phänomenologie von (Medien-)Ereignissen.
Walter Rossow „Die Landschaft
im Bewusstsein der Öffentlichkeit“
Buchpräsentation
Hanseatenweg
Sonntag, 9.11., 11.30 Uhr
Die Akademie der Künste erinnert an den Landschaftsarchitekten Walter Rossow (1910–1992), langjähriges Mitglied und
von 1976 bis 1986 Direktor der Sektion Baukunst. Anlass ist
die Veröffentlichung der Dissertation von Andrea Koenecke.
World Processor / Weltentwickler
Gespräch
Hanseatenweg
Dienstag 11.11., 19 Uhr
Es muss kein Widerspruch sein, die Welt zu interpretieren
und sie zugleich zu verändern. In der Kunst geht das. Mit
seinem Projekt „World Processor“ generiert der Medienkünstler Ingo Günther seit zwei Jahrzehnten bedeutsame
Oberflächen für den Globus, der unseren Planeten
Can you hear me?
Hanseatenweg
Mittwoch 12.11., 20 Uhr, 13. – 30.11.
Der Überwachungsskandal betrifft die Grundlage unserer
Gesellschaft. Dem setzen Christoph Wachter und Mathias
Jud mit „Can you hear me?“ eigene Ausdrucksformen
entgegen. Simple Büchsen-Antennen stehen auf dem Dach
der Akademie der Künste am Pariser Platz, genau zwischen
der Britischen Botschaft und der US-Botschaft, also
Arila Siegert –
Tänzerin Choreografin Regisseurin
Buchvorstellung
Hanseatenweg
Sonntag 16.11., 11 Uhr
Jim Rakete hat ihren Tanz „Bolero“ in seinem Atelier
fotografiert. Tom Schilling bewunderte ihre Choreografien
an der Komischen Oper, am Staatsschauspiel Dresden,
am Bauhaus Dessau. Und für Alexander Kluge ist sie eine
Konrad-Wolf-Preis 2014
an Jürgen Holtz
Film und Preisverleihung
Hanseatenweg
Montag 17.11., 19 Uhr
„Diese Welt ist von einer ungeheuerlichen Grausamkeit. Aber
ich kann es nicht akzeptieren. Und aus dem Grund, es nicht
akzeptieren zu können, spiele ich Theater.“ (Jürgen Holtz) Der 1932 in Berlin geborene Schauspieler Jürgen Holtz, der
Alfred-Döblin-Stipendiaten
Lesung und Gespräch
Pariser Platz
Dienstag 18.11., 20 Uhr
Johann Reißer, Ekaterina Sadur und Sarah Trilsch arbeiteten
2013/14 im von Günter Grass gestifteten „Alfred-DöblinHaus“ in Wewelsfleth. Sie stellen nun in der Akademie ihre dort
entstandenen Texte vor. Johann Reißer (geb. 1979 in Regensburg) liest aus seinem Romanprojekt mit dem Arbeitstitel
Bilder der Macht und
die Macht über die Bilder
Gespräch
Hanseatenweg
Mittwoch 19.11., 18 Uhr
Franz Reimers „The Situation Room“ ist eine reale Filmkulisse.
Eine Videokamera filmt die begehbare Kulisse im gleichen
Ausschnitt und gleicher Perspektive wie es Pete Souza 2011
bei der Erstellung des weltberühmten Pressebildes tat. Die
Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin-Tiergarten
Tel. 030 200 57-2000
Mo–So 11–19 Uhr
S Bellevue, U Hansaplatz
Bus 106
Akademie der Künste
Pariser Platz 4 10117 Berlin-Mitte
Tel. 030 200 57-1000
Mo–So 10–22 Uhr
S + U Brandenburger Tor
Bus 100, 200, TXL, M85
Mit ihren Kompositionen öffnen Carola
Bauckholt, Michael Beil, Matthias Kranebitter,
Stefan Prins und Trond Reinholdtsen schon
etwas die Tür zu diesem mutierten Universum. Stück für Stück, vom ensemble mosaik
zusammengesetzt und von Enno Poppe
kuratiert, nehmen ihre Arbeiten alltägliche
und globale Erscheinungen ins Visier, spielen
mit Wechselbezügen, Irritationen, Abweichungen, Verunsicherung. In frei zugänglichen Proben und den beiden Voraufführungen
nebst Diskussion am 26. und 28.11. kann
dieser ungewöhnliche Erfahrungsraum
getestet werden, bevor das Wahrnehmungstraining mit dem kompletten Programm im
Konzert abschließt (29.11.).
Aspekte der Wirklichkeit in den Künsten. Besondere Möglichkeiten der Auseinandersetzung, des Zuhörens und MitDiskutierens bietet die Musikwoche mit ensemble mosaik
sowie ein Gastspiel des Kolumba, des Kunstmuseums des
Erzbistums Köln. In öffentlichen, mehrtägigen Workshops
führen die Zürcher Hochschule der Künste und die Hochschule für Musik Dresden ihre Forschungen zum Schwindel
der Wirklichkeit theoretisch und praktisch im „Metabolischen
Büro“ fort. www.schwindelderwirklichkeit.de
Felix Droese, Der Grafenberg, 1971/72. © Kolumba, Köln, Foto Lothar Schnepf.
VG Bild-Kunst, Bonn 2014
Kammerspielen des Deutschen Theaters ein einziges Mal
aufgeführt, antizipierten „Die Engel“ künstlerisch einen
Umwälzungsprozess, dessen reale gesellschaftliche Dynamik
damals in den kühnsten Träumen nicht vorstellbar schien.
Wagemutige Metaphern und eine kühne, mit bohrenden
Wiederholungen und vitalen Free-Jazz-Ausbrüchen arbeitende
Klangsprache verliehen dem Werk prophetische Züge – die
konzertante Neuaufführung beim Jazzfest, eine Koproduktion
mit der Akademie der Künste, ist eine Wiederentdeckung
von aktueller Brisanz. Gefördert von der Bundeszentrale für
politische Bildung
Partiturausschnitt
umfasst 48 Jahre Theaterleben – dokumentiert mit fast
300 Fotos, dargestellt von Weggefährten, Freunden,
Schauspielern, Künstlern, Schriftstellern, mit Originaltexten
u. a. von André Heller, Peter Raue, Norbert Lammert, Peter
von Becker, Hermann Beil, Peter Turrini, Bruno Ganz, Luc
Bondy, Karl-Ernst Herrmann, Thomas Ostermeier, Klaus
Völker. Mit Gert Voss war verabredet, dass er zur Buchpremiere
nach Berlin kommen werde – nun wird es im BE ein gemein­
sames Erinnern an einen unvergesslichen Schauspieler sein.
Gert Voss, Foto Georg Soulek
Heinrich-Mann-Preis der Akademie ausgezeichnet. Ihre
Erzählung „Die Hundegrenze“ ist nicht nur ein Glanzstück der
literarischen Reportage, sie ist zu einem Klassiker der Literatur
über die innerdeutsche Grenze geworden. Im Mittelpunkt
stehen nicht Republikflüchtlinge oder Todesschützen, sondern
die an der Grenze patrouillierenden Wachhunde. Aus der
Perspektive des Colliemischlings Alf wird die Realität und Absurdität der deutsch-deutschen Grenze mit ihren Minenfeldern, Wachtürmen, Selbstschuss- und HundelaufleinenAnlagen präzise und zugleich beklemmend veranschaulicht.
Marie-Luise Scherer, Foto Wilfried Beege
Er wirkte an vielen Drehbüchern der Spielfilme Christian
Petzolds mit und prägte die international als „Berliner Schule“
bezeichnete, gegenwärtig wichtigste künstlerische Strömung
im deutschen Film. Seit 1996 ist er mit seinen Essayfilmen und
Installationen in Gruppen- und Einzelausstellungen in Museen
und Galerien vertreten. In der aktuellen Akademie-Ausstellung „Schwindel der Wirklichkeit“ sind Videoarbeiten Farockis
zu sehen, in denen er Verbindungen zwischen Technologie,
Politik und Gewalt aufdeckt. An den Künstler und Denker
erinnern Antje Ehmann, Christian Petzold, Klaus Staeck u. a..
Harun Farocki, Foto Klaus Staeck
Die Publikation in der Reihe CGL-Studies legt einen Fokus
auf die öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten Rossows, der
über Jahrzehnte zur Baukultur engagiert Position bezogen
hat. • Mit Blick in die Gärten, die er 1960 zwischen den
Gebäudeteilen der Akademie am Hanseatenweg angelegt
hat, berichten Michael Bräuer, Eva-Maria Barkhofen, Adrian
von Buttlar, Werner Durth, Günter Nagel, Donata Valentien,
Joachim Wolschke-Bulmahn und Andrea Koenecke über
Leben und Werk Rossows und gehen dabei auch auf sein
politisches Engagement und seine Bedeutung als Lehrer ein.
Walter Rossow mit Henry Moore, 1959, Foto M. A. Gräfin zu Dohna
präsentiert. Er beschäftigt sich dabei mit vielfältigsten
Motiven, die Themen wie soziale Entwicklungen, ökonomische Veränderungen oder militärische Konflikte umfassen.
Günther bezeichnet seine Globen als „Navigationshilfen
für das intellektuelle und emotionale Erfassen der Welt“. Sie
provozieren, die Welt in ihren geopolitischen und ökonomischen Vernetzungen zu denken – im Guten wie im Schlechten. Im Gespräch zwischen Siegfried Zielinski und dem Künstler
werden die Ideen des „World Processors“ als eingreifende
künstlerische Praxis diskutiert.
© Ingo Günther
zwischen den Horchposten der NSA und des GCHQ. Von
der Schweizerischen Botschaft neben dem Bundeskanzleramt bis hin zur Akademie am Hanseatenweg entsteht ein
freies, unabhängiges Kommunikationsnetz. Telefongespräche,
Chats und Filesharing sind möglich, ohne Internet und
ohne Mobilfunkbetreiber. Statt des geheimen Abhörens von
privater Kommunikation bildet sich hier ein offenes, partizipatives WLAN-Mesh-Netzwerk, an dem sich alle gleich­
berechtigt beteiligen können. www.can-you-hear-me.de
Büchsenantennen sind Ausgangspunkt des offenen Netzwerks. Foto Wachter/Jud
„Zauberin der Bewegungsregie der Oper“. Arila Siegert
hat bei Gret Palucca und Nina Ulanowa studiert, sie hat in
Dresden 1985 ein modernes Tanztheater am Staatsschauspiel gegründet und dort ihre großen Soloabende aufgeführt,
von denen Ruth Berghaus sagte: „Sie geben einem einen
Blick auf die Zeit.“ • Arila Siegert zeigt mit der Tänzerin
Mareike Franz eine Lecture-Performance. Videobeispiele
und ein Gespräch begleiten die Buchvorstellung.
Arila Siegert, Foto Bettina Stöß
an zahlreichen Theatern in Ost und West engagiert war und
derzeit im Berliner Ensemble als Peachum in Robert Wilsons
Inszenierung der „Dreigroschenoper“ zu sehen ist, erhält
den diesjährigen Konrad-Wolf-Preis der Akademie der
Künste. Die Jury – Christian Grashof, Ulrich Matthes, Jutta
Wachowiak – zeichnet ihn unter anderem für seine radikal
persönliche Sicht auf Figuren aus. Vor der Preisverleihung
wird der Dokumentarfilm „Holtz. Gespräche um nichts“ (2014,
61 Min.) von Thomas Knauf gezeigt. Mit Christian Grashof,
Jutta Hoffmann, Jürgen Holtz, Ulrich Matthes und Jutta
Wachowiak
Jürgen Holtz, Foto © Thomas Ecke
„Landmaschinenparadies“. Die in Berlin lebende russische
Autorin Ekaterina Sadur (geb. 1973) stellt ihr Theaterstück
„Insel der Seligen“ vor, die 1986 in Dresden geborene
Theater- und Hörspielautorin Sarah Trilsch ebenfalls ein
Theaterstück. Dank des Stipendiums des Berliner Senats
können im von der Akademie der Künste betreuten „AlfredDöblin-Haus“ jährlich neun Berliner Autoren arbeiten. Das
Gespräch moderiert Marina Neubert.
Das Alfred-Döblin-Haus in Wewelsfleth, Foto Cecilia Barbetta
Kamera überträgt das Bild in Echtzeit auf den Flatscreen,
der an jener Stelle im Raum steht, an der die US-Regierung
im echten Situation Room die Tötung von Bin Laden verfolgte.
Wie gewichtig ist die Installation als freie Bühne für das
Reenactment jener Situation durch den Betrachter? Warum
wird das Public Viewing im originären Bild zum Public
Viewing in der Installation? Ist der Betrachter Zeuge oder
Zeitzeuge? Künstlergespräch mit Franz Reimer und Linda
Hentschel über „The Situation Room“
The Situation Room, 2013, Foto © Franz Reimer
Kartenreservierung
030 200 57-1000
ticket@adk.de
info@adk.de
www.adk.de
Newsletter bestellen:
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akademiederkuenste
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Buchladen
Hanseatenweg
Mo–So 11–19 Uhr
und bei Veranstaltungen
Brandenburger Tor
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Gesellschaft der Freunde
der Akademie der Künste
www.adk.de/freundeskreis
Restaurant Weinwirtschaft
Hanseatenweg
Mo 10 –17, Di–So 10–19 Uhr
und bei Veranstaltungen
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Ausstellungen
dienstags bis sonntags
11–19 Uhr
bis 18 Jahre und Di 15 –19 Uhr
freier Eintritt
Tierga rtenst raße
Impressum 2014, Akademie der Künste, Berlin. Verantwortlich für den Inhalt:
Anette Schmitt. Redaktion: Barb Kirkamm, Brigitte Heilmann. Redaktionsschluss:
8.10.2014. Änderungen vorbehalten. Gestaltung: Heimann und Schwantes, Berlin
Im Akademie-Gebäude am Pariser Platz wird die vorhandene Klimaanlage erweitert.
Während der Bauarbeiten sind die Ausstellungshallen und der Durchgang zur
Behrenstraße geschlossen. Veranstaltungen finden weiterhin regulär statt. Wir bitten
die Einschränkungen in der Bauphase zu entschuldigen.
:
Potsdamer Platz
Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
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Ellen-Auerbach-Stipendium
für Fotografie
Verleihung und Buchvorstellung
Hanseatenweg
Mittwoch 19.11., 20 Uhr
Julian Röder (geb. 1981) erhält das aus dem Nachlass
von Ellen Auerbach finanzierte internationale FotografieStipendium. Röders Bildkunst reflektiert Strukturen von
Macht, Protest und Konsum, Schein und Wirklichkeit. Mit
Schwarzer Advent
Das Elend und die Literatur
Lesung und Gespräch
Pariser Platz
Mittwoch 26.11., 20 Uhr
„Noch nie hatte der Hunger so schöne Namen“, heißt es in
Jan Wolkers’ Erzählung „Schwarzer Advent“ in Heft 6 von
Sinn und Form. Ein Weihnachtsfest im Schatten des Krieges
und der verzweifelte Versuch, dem ärmlichen Dasein für
Kriegsalbum. Was die neuen
Heimkehrer nach Hause bringen
Pariser Platz
Donnerstag, 27.11., 19 Uhr
In dem Radiofeature „Kriegsalbum“ von Lukas Matthaei,
Milena Kipfmüller und Klaus Janek berichten Heimkehrer –
Soldaten, Journalisten und Ärzte – von militärischen
Einsätzen und sehr persönlich über ihre Erlebnisse. Sie
geben Einblicke in reale Szenarien kriegerischer
Die Flut der Bilder
Gespräch
Hanseatenweg
Mittwoch 3.12., 18 Uhr
Die Welt der Bilder überflutet uns heute allerorts. Bilder
sind überall zugänglich – analog oder digital, in der Werbung,
im Netz, in Social-Media-Portalen, Ausstellungen etc.. Sie
sind aktiv und tragen eine eigene Kraft in sich, bewegen uns,
ob wir sie suchen oder ihnen unfreiwillig ausgesetzt sind.
„Dear Bertie!“
Briefe an Bertolt Brecht im Exil
Lesung
Hanseatenweg
Sonntag 7.12., 11.30 Uhr
Über 1.500 Briefe, die Brecht während seiner Zeit im Exil
erhielt, werden erstmals in einer Edition zugänglich gemacht.
In den drei im De Gruyter Verlag erschienenen Bänden wird
ein Einblick in Brechts Beziehungen gegeben. Die Autoren
Luca Lombardi: „Warum?“
Konzert und Gespräch
Hanseatenweg
Sonntag 7.12., 17 Uhr
In vielen seiner Kompositionen setzt sich Luca Lombardi
mit den Fragen der Macht und der Gewalt auseinander.
Lombardi, der mit deutscher Kultur aufgewachsen ist,
thematisiert in seinem 2. Streichquartett „Warum?“ (2006)
die zwei Seiten der deutschen Geschichte: die große
Der menschliche Geist im Zeitalter
seiner digitalen Produzierbarkeit
Vortrag
Hanseatenweg
Dienstag 9.12., 19 Uhr
Können Gedanken aus der Hirnaktivität ausgelesen,
vorhergesagt und übertragen werden? John-Dylan Haynes,
Professor an der Charité Berlin und Direktor des Berlin
Center for Advanced Neuroimaging, geht in seiner Forschung
Dichter-Gespräch
Eugen Gomringer – Nora Gomringer
Lesung und Gespräch
Pariser Platz
Dienstag 9.12., 20 Uhr
Was verbindet den Vater mit der Tochter? Sind ihre Gedichte
so unterschiedlich, wie sie zunächst erscheinen? Oder gibt
es ein poetisches Verwandtschaftsband? Eugen Gomringer,
seit 1971 Mitglied der Akademie der Künste, hat mit der
Koffi Kôkô: Der dritte Körper
Tanzpräsentation
Hanseatenweg
Sonntag 14.12., 12 Uhr
Neben dem physischen und dem der Erinnerungen gibt
es einen dritten Körper: den der Kommunikation und Grenz­
überschreitung. Aus einer rituellen Tradition kommend,
versteht der Performer Koffi Kôkô seinen Tanz gleichzeitig
als eine zeitgenössische Sprache der europäischen Bühnen
seinem konzeptionell-dokumentarischen Ansatz fotografiert
er in Serien Einkaufszentren, Wirtschaftsgipfel oder Waffenmessen. Das alle zwei Jahre durch die Junge Akademie
vergebene Stipendium ist mit einer umfangreichen Projektförderung verbunden. Mit der diesjährigen Vergabe wird
erstmalig auch ein Ergebnis dieser Förderung vorgestellt:
Steve Sabellas Buch „Photography 1997–2014“. Der Stipendiat
von 2008 beeindruckt u. a. mit einer Art fotografischer Malerei.
Erschienen bei Hatje Cantz mit einem Vorwort von Kamal
Boullata und einem Essay von Hubertus von Amelunxen
Julian Röder, o.T./aus der Serie ”World of Warfare“, 2011
einen Abend zu entkommen. Um Not, Elend und Krieg geht
es seit jeher in der Literatur. Aber wie finden Trostlosigkeit
und Entbehrung sprachlichen Ausdruck? Wie erzählt man
Lesern von Hunger und Durst, die davon gar nicht betroffen
sind? Kann die Kunst das Leid erfahrbar machen? Darüber
spricht Matthias Weichelt, Chefredakteur von Sinn und Form,
mit der Autorin Esther Kinsky, der Essayistin Hannelore
Schlaffer, dem Literaturwissenschaftler Jan Konst und dem
Schriftsteller Thomas Lehr. Aus „Schwarzer Advent“ liest
die Übersetzerin Rosemarie Still.
Foto Gernot Krämer
Auseinandersetzungen, die sich vor Ort ungleich konfuser
und brutaler darstellen, als es bereinigte Nachrichtenbilder
vorführen. Diese Erfahrungen haben nicht nur Auswirkungen
auf das Leben der unmittelbar Beteiligten, sie verändern
auch unsere Kultur. • „Kriegsalbum“ bringt die Erlebnisse
dieser Menschen zu Gehör und lässt sie live in einen akustischen Dialog mit Berlins Alltagsgeräuschen treten. An die
Vorführung schließt sich eine Podiumsdiskussion zum Thema
an. Partnerveranstaltung mit dem RBB
Foto Merlin Nadj-Torma
Wie also agieren und wirken diese Bilder in einer Zeit, in der
die privaten und öffentlichen Sphären stetig verschmelzen?
Wo gibt es ein Entkommen, wie kanalisieren sich Zugänge?
Wie erklären wir uns den „Bildakt“ als Fähigkeit, unser
Empfinden, Denken und Handeln anzurühren? Experten­
gespräch mit Horst Bredekamp und Wulf Herzogenrath über
die Rolle der Bilder in der Grenzaufhebung von privat
und öffentlich.
Christian Falsnaes, Justified Beliefs, Performance, 2014
Foto © Christian Falsnaes / courtesy of PSM, Berlin
sind Mitglieder der Familie (Marianne Zoff, Stefan Brecht),
Freunde (Erwin Piscator, George Grosz, Hanns Eisler,
Bernard von Brentano, Sergej Tretjakow), Freundinnen
(Magarete Steffin, Elisabeth Hauptmann, Ruth Berlau) und
Verleger (Wieland Herzfelde, Peter Suhrkamp). Auch
Alltagsschreiben, wie das der Agrippina-Versicherung,
fehlen nicht. Die Briefe sind Dokumente eines beschädigten
Lebens im Exil und zugleich einer Epoche, die die revolutionären Hoffnungen des 20. Jahrhunderts unter sich begrub.
Es lesen Corinna Harfouch und Hermann Beyer.
Brecht in New York, Bertolt-Brecht-Archiv, Foto Ruth Berlau, © R. Berlau/Hoffmann
Kultur und die Barbarei des Nationalismus, Chauvinismus,
Rassismus und Antisemitismus, die schließlich in den
Verbrechen des Nationalsozialismus gipfelte. • Der Titel
dieses Quartetts entstammt einem gleich benannten Fantasiestück aus Robert Schumanns op. 12. Zwischen die einzelnen
Sätze implantiert der Komponist für diese Veranstaltung
lite­rarische und dokumentarische Textpassagen. Haupt­
akteur ist das Nomos-Quartett, das zu den meistgefragten
deutschen Quartetten zählt. An die Aufführung schließt sich
ein Gespräch an. • Mit freundlicher Unterstützung des
Italienischen Kulturinstituts Berlin Luca Lombardi, Foto Inge Zimmermann
dieser Frage nach. Im Bild der modernen Neurowissen­
schaften ist das Gehirn der alleinige Träger aller geistigen
Aktivitäten. Wahrnehmung und Täuschung, seelische
Phänomene und ästhetische Erfahrungen lassen sich letztlich
durch Aktivitätsmuster von Nervenzellen erklären. Mit
modernen Hirnscannern ist es möglich, die „Sprache“ des
Gehirns zu erlernen. Gedanken und Erlebnisse lassen sich
dann aus der Hirnaktivität zu einem gewissen Grad sogar
auslesen und vorhersagen. Dem Vortrag folgt ein Gespräch
mit John-Dylan Haynes und Jutta Brückner.
John-Dylan Haynes, Foto © Daimler Benz Stiftung
Begründung der Konkreten Poesie Anfang der 1950er Jahre
mit der Lyriktradition gebrochen. „vom vers zur konstellation“
hieß 1954 sein Manifest. In seinen „Konstel­lationen“ schafft
er kleinste, verdichtete Einheiten, in denen die Materialität
der sprachlichen Zeichen im Zentrum steht. Nora Gomringers
Texte dagegen erzählen, sie hat sich auf dem Feld der
Spoken Poetry einen Namen gemacht. Bereits 2004 wurde
sie zur „besten deutschsprachigen Performance-Poetin“
gewählt. Wer den beiden zuhört, kann viel über die Konkrete
Poesie und die Sicht auf den anderen erfahren.
Eugen Gomringer, Foto Inge Zimmermann; Nora Gomringer, Foto Jürgen Bauer
und reflektiert damit auf einer konkreten performativen
Ebene die postkolonialen Debatten. • Nach einer Einführung
in westafrikanische Tanz- und Körperkonzepte ging es in
Koffi Kôkôs Seminar im Rahmen seiner Valeska-Gert-Gastprofessur um die Möglichkeit einer „vertikalen Kommunikation“. Konkrete körperliche Erfahrung und emotionale, geistige
Bedeutung werden dabei in Relation gebracht. Zum Abschluss
präsentiert Koffi Kôkôs Seminarklasse von Studierenden
der Tanzwissenschaft ihre Ergebnisse. In Zusammenarbeit
mit der FU Berlin und dem DAAD
Probe „Mistral“, Juli 2014, Foto Margarete Redl-von Peinen
Veranstaltungen
Sa
So
Di –
Sa
1.11.
2.11.
Hanseatenweg, Studio
17 Uhr
Jazzfest Berlin. Jochen Berg / Ulrich Gumpert „Die Engel“ − Vier Kurz-Opern. Ulrich Gumpert Workshop Band
& vier Vokalisten. € 12. ticketinfo@berlinerfestspiele.de
Hanseatenweg, Halle 3
19 Uhr
going into contact_Eine permeable Spiralinstallation Performance, Installation und Archiv zur Geschichte der
Kontaktimprovisation (zuvor am 29. + 31.10., 19 Uhr). € 7/5
Hanseatenweg, Studio
23.30 Uhr
Jazzfest Berlin. Silke Eberhard Potsa Lotsa plus plays “Love Suite“ by Eric Dolphy. € 12.
ticketinfo@berlinerfestspiele.de
Hanseatenweg, Studio
15 Uhr
Jazzfest Berlin. Mats Gustafsson, Saxophon, im Trio The Thing mit Ingebrigt Håker Flaten, Bass, E-Bass,
Paal Nilssen-Love, Schlagzeug, und mit Fire! Orchestra. € 12. ticketinfo@berlinerfestspiele.de
Pariser Platz, Plenarsaal
17 Uhr
Lesung Marie-Luise Scherer „Die Hundegrenze“ Die Veranstaltung ist Teil der Initiative Pariser Platz – Gemeinschaft der Anrainer zu „25 Jahre Mauerfall: Blick zurück, Blick nach vorn“. Eintritt frei
4.11.– Hanseatenweg, Halle 3
8.11. ab 11 Uhr
Warum bin ich hier? Ein Gastspiel aus der Rheinprovinz: Kolumba, Kunstmuseum des Erzbistums Köln, im
Metabolischen Büro mit der Ausstellung „Felix Droese – Der Grafenberg“. Eintritt frei
Mi
5.11.
Hanseatenweg, Halle 3
18 Uhr
Forum Werkstattgespräch im Metabolischen Büro mit Stefan Kraus, Kurator und Museumsleiter Kolumba, über
die Ausstellung „Felix Droese“. Eintritt frei
Sa
8.11.
Hanseatenweg, Studio
19 Uhr
Was zählt! Harun Farocki. Ein Abend mit Antje Ehmann, Michaela Melián, Volker Pantenburg, Christian Petzold,
Bert Rebhandl, Matthias Sauerbruch und Klaus Staeck. € 6/4
So
9.11.
Hanseatenweg, Studiofoyer
11.30 Uhr
Walter Rossow Buchpräsentation mit Michael Bräuer, Eva-Maria Barkhofen, Adrian von Buttlar, Werner Durth,
Günter Nagel, Donata Valentien, Joachim Wolschke-Bulmahn und Andrea Koenecke. € 5/3
Di –
Fr
11.11.– Hanseatenweg, Halle 3
14.11. ab 11 Uhr
Verschaltungen und Sektionen. Wie die Wirklichkeit in die Akademie kommt Zürcher Hochschule der Künste,
MA Transdisziplinarität. www.schwindelderwirklichkeit.de. Eintritt frei
11.11.
Hanseatenweg, Halle 3
19 Uhr
World Processor / Weltentwickler Künstlergespräch mit Ingo Günther und Siegfried Zielinski. Eintritt frei
Di
Mi
12.11.
Hanseatenweg, Halle 3
18 Uhr
Forum Werkstattgespräch mit Lehrenden und Studierenden des MA Transdisziplinarität der Zürcher Hochschule
der Künste, zu „Verschaltungen und Sektionen. Wie die Wirklichkeit in die Akademie kommt“. Eintritt frei
Hanseatenweg, Ausstellungs­
foyer, 20 Uhr
Can you hear me? Über angehörte, abgehörte und abgehängte Stimmen in der digitalen Kommunikations­
gesellschaft. Eröffnung mit Birgit Hein, Christoph Wachter, Mathias Jud. WLAN-Mesh-Netzwerk 13. – 30.11.
Hanseatenweg, Kleines Parkett Arila Siegert Buchvorstellung mit der Künstlerin, Nele Hertling, Regine Herrmann (Hg.), Videobeispielen und
11 Uhr
Gespräch, Moderation Bernd Feuchtner. Lecture-Performance mit Arila Siegert und Mareike Franz. € 5/3
So
16.11.
Mo
17.11.
Hanseatenweg, Studio
19 Uhr
Konrad-Wolf-Preis 2014 an Jürgen Holtz Film „Holtz. Gespräche um nichts“ von Thomas Knauf, anschl. Preis­
verleihung. Mit Christian Grashof, Jutta Hoffmann, Jürgen Holtz, Ulrich Matthes und Jutta Wachowiak. Eintritt frei
Di
18.11.
Pariser Platz, Clubraum
20 Uhr
Alfred-Döblin-Stipendiaten Lesung und Gespräch mit Johann Reißer, Ekaterina Sadur und Sarah Trilsch,
Moderation Marina Neubert. Eintritt frei
Mi
19.11.
Hanseatenweg, Halle 3
18 Uhr
Forum Vortrag und Künstlergespräch mit Franz Reimer und Linda Hentschel über „The Situation Room“,
Bilder der Macht und die Macht über die Bilder. Eintritt frei
Hanseatenweg, Studiofoyer
20 Uhr
Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie Verleihung an Julian Röder mit Nele Hertling, Barbara Klemm,
Matthias Flügge. Buchvorstellung mit Steve Sabella, Hubertus von Amelunxen, Kamal Boullata. Eintritt frei Hanseatenweg, ab 13 Uhr
Kunstwelten. Wunsch – Traum – Illusion Werkstätten präsentieren sich. Mit Schülern und J. M. Birn, R. Etter,
M. Franz, R. Giegold, J. Kachelmann, C. Larsen, M. Luthardt, S. Narr, K. Röggla, C. Witt. Eintritt frei
Hanseatenweg, Studio
14 + 18 Uhr
Peter-Joseph-Lenné-Preis 2014 Symposium, Festakt mit Harald Martenstein, Eintritt frei. Anmeldung Festakt
muehr@runze-casper.de. Koop. mit Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und Grün Berlin GmbH
Fr
Di –
Fr
Mi
21.11.
25.11.– Hanseatenweg, Halle 3
28.11. ab 11 Uhr
26.11.
Hören und Sehen – Musikwoche mit ensemble mosaik Öffentliche Proben im Metabolischen Büro zum Konzert
am 29.11. Eintritt frei
Hanseatenweg, Halle 3
18 Uhr
Forum feat. Stefan Prins Voraufführung „Generation Kill Offspring 1“. Anschließend Gespräch mit dem
Komponisten und Gästen. Moderation Johannes Odenthal (in engl. Sprache). Eintritt frei
Pariser Platz, Plenarsaal
20 Uhr
Schwarzer Advent – Das Elend und die Literatur Gespräch mit Esther Kinsky, Hannelore Schlaffer, Jan Konst,
Thomas Lehr und Matthias Weichelt (Moderation), Lesung Rosemarie Still. € 5/3
Do
27.11.
Pariser Platz, Plenarsaal
19 Uhr
Kriegsalbum Was die neuen Heimkehrer nach Hause bringen. Radiofeature von Lukas Matthaei, Milena
Kipfmüller und Klaus Janek, RBB 2014, 54 Min.. Anschl. Gespräch. € 5/3
Fr
28.11.
Hanseatenweg, Halle 3
14 Uhr
Trond Reinholdtsen „Unsichtbare Musik“ Voraufführung und Round Table mit Carola Bauckholt, Michael Beil,
Matthias Kranebitter, Stefan Prins, Trond Reinholdtsen, Leitung Enno Poppe. Eintritt frei
Sa –
Mi
29.11.– Hanseatenweg, Halle 3
3.12. ab 11 Uhr
Musik und (An-)Ästhetik öff. Proben mit Studierenden der HfM Dresden. Zusätzl. Veranstaltungen 1.12., 19 Uhr
mit Marcel Beyer, Jacqueline Merz, 2.12., 19 Uhr mit Jörn Peter Hiekel, Pi-hsien Chen. Eintritt frei
Sa
29.11.
Hanseatenweg, Studio
19.30 Uhr
Hören und Sehen – Konzert mit ensemble mosaik Leitung Enno Poppe.
Programm unter www.schwindelderwirklichkeit.de. € 10/6
Mi
3.12.
Hanseatenweg, Halle 3
18 Uhr
Forum. „Die Flut der Bilder“ Expertengespräch mit Horst Bredekamp und Wulf Herzogenrath über die Rolle der
Bilder in der Grenzaufhebung von privat und öffentlich. Eintritt frei
Hanseatenweg, Halle 3
20 Uhr
Forum Abschlusskonzert „Musik und (An-)Ästhetik“ im Metabolischen Büro mit Pi-hsien Chen, Jörn Peter
Hiekel, Jacqueline Merz, Manos Tsangaris sowie Studierenden der HfM Dresden. Eintritt frei
Hanseatenweg, Clubraum
11.30 Uhr
„Dear Bertie!“ Briefe an Bertolt Brecht im Exil, 1933 – 1949 Matinee und Buchvorstellung mit Corinna Harfouch
und Hermann Beyer. Veranstaltung mit dem De Gruyter Verlag. € 5/3
Hanseatenweg, Halle 3
17 Uhr
Luca Lombardi: „Warum?“ 2. Streichquartett (2006), aufgeführt vom Nomos-Quartett. Anschließend Gespräch
mit Luca Lombardi, Johannes Odenthal u. a. Eintritt frei
Hanseatenweg, Halle 3
19 Uhr
Der Geist im Zeitalter seiner digitalen Produzierbarkeit Vortrag John-Dylan Haynes im Metabolischen Büro.
Anschließend Gespräch mit Jutta Brückner. Eintritt frei
Pariser Platz, Clubraum
20 Uhr
Dichter-Gespräch Eugen Gomringer – Nora Gomringer. Lesung und Gespräch. € 5/3
Hanseatenweg, alle Hallen
ab 11 Uhr
Finissage „Schwindel der Wirklichkeit“ Künstlergespräche u. a. mit Ulrich Matthes und Jossi Wieler zu
„Spielweisen“, Lynn Hershman Leeson, Führungen mit den Kuratoren. Mit Ausstellungsticket
Hanseatenweg, Studio
12 Uhr
Abschlusspräsentation der Valeska-Gert-Gastprofessur für Studierende der Tanzwissenschaft Koffi Kôkô:
Der dritte Körper In Zusammenarbeit mit der FU Berlin und dem DAAD. € 5/3
So
Di
So
7.12.
9.12.
14.12.
Veranstaltungen an anderen Orten
So
2.11.
Berliner Ensemble, oberes
Foyer, 11 Uhr
Mi
5.11.
Literaturforum im Brecht-Haus DDR-Literatur. Eine Archivexpedition Buchvorstellung und Gespräch mit Ulrich von Bülow, Sabine Wolf (Hg.)
20 Uhr
und Annett Gröschner, Moderation Andreas Degen. € 5/3. www.lfbrecht.de
Gert Voss auf der Bühne Erinnerungen und Buchpremiere mit Freunden und Weggefährten, Filme und
Fernsehaufzeichnungen. www.berliner-ensemble.de/online-kauf/7855
Ausstellungen
17. September – 14. Dezember
Hanseatenweg, Hallen 1 und 2
Schwindel der Wirklichkeit Di – So 11 – 19 Uhr, € 7/5. Bis 18 Jahre und Di 15 – 19 Uhr Eintritt frei.
Führungen siehe Vermittlungsprogramm
17. September – 14. Dezember
Hanseatenweg, Halle 3
Metabolisches Büro zur Reparatur von Wirklichkeit Offene Werkstatt mit Gästen aus verschiedenen
Kunst­bereichen. Di – So 11 – 19 Uhr und bei Veranstaltungen. Eintritt frei
Vermittlungsprogramm KUNSTWELTEN
Zur Ausstellung „Schwindel der Wirklichkeit“ (17.9.–14.12.) – Anmeldung und Information www.adk.de/kunstwelten
Führungen
Wöchentliche Führungen Do 18 Uhr, So 11.30 Uhr. € 2 zuzüglich Ausstellungsticket
Kuratorenführungen So 2.11., 11.30 Uhr Anke Hervol, So 23.11., 11.30 Uhr Mark Butler, Do 4.12., 18 Uhr Wulf Herzogenrath. € 2 zuzüglich Ausstellungsticket
Sonderführungen auch in englischer, französischer, italienischer, russischer und spanischer Sprache, mit Anmeldung. € 30 zuzüglich Ausstellungsticket.
Führungen für Schulklassen mit Anmeldung. € 30 (zuzüglich Ausstellungsticket für Teilnehmer ab 18 Jahre)
Werkstätten für Schüler
EchtNichtWahr – Von falschen Nachrichten und echten Gerüchten, Fotografiewerkstatt mit Rolf Giegold für Schüler ab 6. Klasse, 4./5.11.
Alles Lüge! Selber groß werben. Plakatwerkstatt mit Jakob Michael Birn für Schüler ab 4. Klasse, 10./11.11.
Tanzende Daten, Tanzwerkstatt mit Mareike Franz und János Kachelmann für Schüler ab 4. Klasse, 17. – 21.11.
Touch me – Ein Tastmodell der Akademie der Künste am Hanseatenweg, Architekturwerkstatt für blinde und sehbehinderte Kinder, 1. – 5.12.
Werkstätten jeweils 9 – 13 Uhr, Akademie der Künste, Hanseatenweg
Neue Publikationen
Arila Siegert. Tänzerin Choreografin Regisseurin
Regine Herrmann im Auftrag der AdK (Hg.)
AdK, Berlin 2014, 248 S., 170 Farb- u. s/w-Abb.,
ISBN 978-3-88331-167-8, Best.-Nr. 5038, 20,00 €
siehe Buchvorstellung am 16.11.
Steve Sabella. Photography 1997–2014
Hubertus von Amelunxen (Hg.)
AdK, Berlin/Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2014, engl., 208 S.,
162 Farb- u. s/w-Abb., geb., ISBN 978-3-7757-3767-8,
Best.-Nr. 1165, 49,80 €, siehe Veranstaltung am 19.11.
Sinn und Form
Beiträge zur Literatur 6/2014
Einzelheft 9 €, ISBN 978-3-943297-21-8
www.sinn-und-form.de
Jan Wolkers Schwarzer Advent • Michelle Legro Eine Reise
nach Japan in sechzehn Minuten • Sadakichi Hartmann
Im Land des Parfüms • Adam Zagajewski Aleksander Wats
Erinnerungen, nach Jahren wiedergelesen • Aleksander Wat
Tod eines alten Bolschewiken • Anna Seghers Die Feier. Mit
einer Vorbemerkung von Ute Brandes. • Hannelore Schlaffer
Brechts Mütter • Gedichte von Christian Lehnert und
Irit Amiel • Victor Brombert Die schadhafte Schöpfung. Über
Primo Levi • Roger Caillois Die Ordnung und das Kaiserreich • Hsüan Ding Die bunten Boote vom Perlfluß • Ina Hartwig
Ann Cotten • Richard Pietraß Der verwaiste Spaten. Über
Seamus Heaney
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