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Malkurs der Musik- und Kunstschule stellt erste Werke aus / Ute Ebersbach :
"Bei Aquarell muss man genau wissen, was man will
Von Reinhard Opitz
Stendal. Ob Öl, Aquarell, Tempera oder Pastell, ob Landschaft, Blüte, Tier oder Mensch – den Teilnehmern am
Malereikurs der Musik- und Kunstschule waren keinerlei materielle oder thematische Grenzen gesetzt. " Bei
uns soll sich jeder frei entfalten und seiner Kreativität freien Lauf lassen ", erzählt Kursleiter Dietmar Werner
am Montag inmitten seiner Zöglinge und ihrer schönsten Bilder. In den zurückliegenden Monaten entstanden –
also gerademal trocken –, werden sie in den Korridoren des Adam-Ileborgh-Hauses erstmalig der
Öffentlichkeit gezeigt.
So herzerfrischend
fröhlich kann Kunst sein:
Kursteilnehmerin Ute
Ebersbach im Kreis von
Ausstellungsbesuchern im
Adam-Ileborgh-Haus. An der
Wand hängen drei ihrer
phantasievollen Ölbilder. Foto:
Susanne Moritz
" Kreative Etappen " nennen die acht Kursteilnehmer, sieben Damen und ein junger Mann, ihre kleine
Ausstellung. Erstaunlich Schönes und Phantasievolles ist da von Laienhand auf Leinwand gebracht worden.
Welches Bild zu welchem Autor gehört, war bei der Ausstellungseröffnung nur im Gespräch mit den
Kursteilnehmern zu ermitteln. Die Gruppe hatte sich dafür entschieden, in Gesamtheit als Malkurs aufzutreten
und Namensschilder wegzulassen.
Doch bald war klar : Eine ganze Flurwand im ersten Stock gehört Ute Ebersbach. Dort fallen neben zarten
norddeutschen Landschafts- und Architekturmotiven vor allem die eher surrealen, geheimnisvollen, in kräftigen
Farben gemalten Bilder von Katzen und Eulen, von mit mystischen Wesen besetzten knorrigen Baumstämmen ins Auge.
Ute Ebersbach malt am liebsten in Öl. " Das ist leichter ", gesteht die Stendalerin. " Wenn etwas misslingt, kann man immer wieder drüber
malen. Bei Aquarellfarben muss man ganz genau wissen, was man will. "
Wer zur Austellung in den ersten Stock hochsteigt, den fesselt im Treppenhaus das Bild eines Schwimmers. Mit kräftigen Kraulbewegungen
unterwegs, teils von transparentem Wasser bedeckt, ist hier Brigitte Vohse ein kleiner Meisterwurf gelungen. Die Belkauerin arbeitet gern
nach Vorlagen, im Falle des Schwimmers war es ein Foto aus einer Zeitschrift, das sie inspirierte. Dabei gönnt sie sich aber ein
ausreichendes Maß an künstlerischer Freiheit, malt das Foto nicht akribisch genau ab, wie sie sagt und wie man sieht.
Malen macht Freude, aber auch viel Arbeit. Etwa ein halbes Jahr braucht Brigitte Vohse für ein Bild. Sie tut es auch mal allein zu Hause, aber
: " Viel mehr Spaß macht es in Gemeinschaft. " Im Malkurs an der Musik- und Kunstschule lernt man voneinander und vor allem vom
Kursleiter, und die Ideen springen in lockerer Runde von einem zum anderen. " Jeder kommt mit einer großen Portion Idealismus und
Enthusiasmus zu uns ", beschreibt Kursleiter Dietmar Werner das " Ausgangsmaterial ". Zwischen 20 Jahren und dem Rentenalter sind die
Leute, die derzeit ihr malerisches Talent bei ihm weiterentwickeln wollen. Mit dem eigentlichen Handwerk geht’s los : Zeichnen, Maltechniken
ausprobieren … Doch dann nimmt die Kreativität ihren Lauf.
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Dokument erstellt am 25.02.2009 um 06:06:29 Uhr
Erscheinungsdatum 25.02.2009 | Ausgabe: sdl
05.03.2009 08:35
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