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"Was raubt Ihnen den Schlaf?" Aktuelle AlixPartners - Presseportal

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"Was raubt Ihnen den Schlaf?"
Aktuelle AlixPartners-Umfrage unter europäischen Finanzvorständen
31.03.2008 - 12:47 Uhr, AlixPartners
München (ots) - Umsatzsteigerung ist jetzt wichtiger als Kostenreduktion
- Reduzierung von Schulden für CFOs nicht vordringlich
- Mehr als ein Viertel der Finanzvorstände hält die IT-Abteilung
ihres Unternehmens für ineffektiv
- Sind die Europäer ausreichend vorbereitet auf weitere
Gewitterstürme? Vor dem Hintergrund der anhaltenden Finanzmarktkrise kommt eine aktuelle
Umfrage von AlixPartners bei 35 führenden Europäischen Unternehmen zu einem überraschenden
Ergebnis: Trotz der Turbulenzen auf den Märkten will sich das Management europäischer
Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr verstärkt auf das Umsatzwachstum konzentrieren.
Weiteren Kostensenkungen weisen die Unternehmen dagegen zurzeit eine untergeordnete
Bedeutung zu. Dies ergab eine aktuelle Umfrage von AlixPartners unter 35 Finanzmanagern
führender europäischer Unternehmen unter dem Titel "Was raubt Ihnen den Schlaf?".
Auf die Frage, worauf sie sich am meisten konzentrierten, um die angespannte Lage auf den
Kreditmärkten zu kompensieren, nannte eine überragende Mehrheit von 74 Prozent der Befragten
die Umsatzsteigerung als eine ihrer drei wichtigsten Prioritäten, 46 Prozent gaben die
Konzentration auf Umsatzsteigerung sogar als ihre erste Wahl an.
Kostensenkungsprogramme nur zweite Wahl
Kostensenkungsprogramme sind der AlixPartners-Umfrage zufolge für die meisten CFOs heute nur
noch das Mittel zweiter Wahl, insgesamt aber immer noch von hoher Bedeutung. Immerhin
jeweils knapp 15 Prozent der Befragten nannte die Kontrolle der variablen bzw. der fixen
Kosten als ihre absolute Top-Priorität. Mit grundlegenden Restrukturierungen, Veräußerungen,
Fusionen oder bilanztechnischen Maßnahmen wollen derzeit hingegen nur die wenigsten der
befragten Finanzchefs auf die Kreditkrise reagieren.
"Die Finanzvorstände wissen genau, dass Kostensenkungen alleine nicht ausreichen, um auf den
Märkten langfristig zu bestehen. Der Fokus liegt deshalb jetzt auf der Eroberung von
Marktanteilen und weiterer Umsatzsteigerung. Nur wer neue Kunden gewinnt und bestehende
Kunden bindet, kann auch unter schwieriger werdenden Marktbedingungen erfolgreich sein.
Dennoch sind langfristig diejenigen Unternehmen am erfolgreichsten, die Warnsignale
frühzeitig erkennen und proaktiv Gegenmaßnahmen einleiten. Gerade vor dem Hintergrund der
Gewitterstürme auf immer mehr Märkten sollten sich auch die Europäer nun wetterfest machen!",
kommentiert AlixPartners Geschäftsführer Roman Zeller die Ergebnisse der Umfrage.
Bessere Produktprofitabilität soll Umsätze erhöhen
Um ihre Umsätze zu steigern, arbeitet die Mehrzahl der befragten Unternehmen intensiv an
einer Verbesserung der Preispolitik sowie dem Management der Produktprofitabilität
beispielsweise durch Value Engineering. 37 Prozent der Befragten nannte eine Steigerung der
Produktprofitabilität und 31 Prozent nannte eine optimierte Preispolitik als wichtigste
Maßnahme um die Umsätze zu erhöhen.
Bessere Liquiditätsplanung statt Schuldenabbau
Im Bilanzmanagement der Unternehmen steht der AlixPartners-Umfrage zufolge derzeit die
Liquiditätsplanung und sowie die Optimierung des Netto-Umlaufvermögens ("Net Working
Capital") im Zentrum der Aufmerksamkeit. Andere mögliche Bilanzmaßnahmen wie Umschuldung oder
Verkäufe von Unternehmensanteilen spielen für die Finanzmanager der von AlixPartners befragten
Unternehmen derzeit eine eher untergeordnete Rolle. 46 Prozent der Befragten gaben an, dass
die Verbesserung des Netto-Umlaufvermögens derzeit oberste Priorität in ihrem Bilanzmanagement
habe, 43 Prozent nannten die Liquiditätsplanung als wichtigstes Ziel. Keiner der CFOs nannte
die Schuldenreduzierung als derzeit vordringliche Aufgabe.
"Einigen Unternehmen droht finanzielle Schieflage"
"Die Unternehmen sind im aktuellen Marktumfeld stärker als früher gezwungen, sich finanziell
selbst zu helfen, beispielsweise durch Optimierung des Netto-Umlaufvermögens und eine
verbesserte Liquiditätsplanung. Insofern setzen die Finanzvorstände richtige Prioritäten. Bei
den weiterhin angespannten Kreditmärkten, dürfen sie aber auch die Schuldensituation ihrer
Unternehmen nicht aus dem Blick verlieren. Sonst könnten bei einer sich abschwächenden
Konjunktur auch in Europa demnächst finanzielle Engpässe drohen", warnt AlixPartnersGeschäftsführer Ulrich Wlecke vor den Risiken eines zu hohen Verschuldungsgrades vieler
Unternehmen. Pikant: Finanzvorstände halten IT-Abteilungen für ineffektiv Auf die Frage nach
vorrangigen Kostensenkungsbereichen, gaben 29 Prozent der Befragten an, Prozessoptimierung
sei ihre oberste Priorität für 2008. Ebenfalls als besonders wichtig wird die Kostensenkung im
IT-Bereich angesehen. Dabei besonders pikant: Rund 26 Prozent der befragten CFOs stufen die
gesamte IT-Organisation inklusive des CIO ihres Unternehmens als ineffektiv ein. Sogar 29
Prozent sind der Meinung, dass aktuelle, groß angelegte IT-Projekte in ihren Unternehmen
nicht effektiv sind.
Weitere Ergebnisse
63 Prozent der befragten Personen gaben an, ihre Unternehmen erwarteten im Jahr 2008 ein
solides bis starkes Wachstum. 37 Prozent führten an, sie erwarteten für die zweite Jahreshälfte
eine Verbesserung der Kreditperspektiven in Europa, wohingegen 31 Prozent eine
Verschlechterung vorhersagten.
"Was raubt Ihnen den Schlaf?"
Die Umfrage unter dem Titel "Was raubt Ihnen den Schlaf" ("What's Keeping You Awake at
Night?") der auf Turnarounds und umfassende Ertragssteigerungen spezialisierten AlixPartners
richtete sich an leitende Finanzmanager aus zwölf verschiedenen europäischen Ländern und
mindestens 20 Branchen, darunter Produktion, Bau, Energie, Materialwirtschaft,
Papierwirtschaft, Stromversorgung, Telekommunikation, Chemie, Lebensmittel,
Finanzdienstleistungen und Einzelhandel. Befragt wurden Finanzvorstände und CFOs führender
europäischer Unternehmen in diesen Branchen.
Über AlixPartners
Mit rund 800 Mitarbeitern in weltweit dreizehn Büros und über 1500 abgeschlossenen Projekten
seit der Gründung im Jahr 1981 zählt AlixPartners international zu den führenden Experten für
Turnarounds und Ertragssteigerungsprogramme. AlixPartners setzt ausschließlich erfahrene
Führungskräfte aus Industrie und Beratung ein, die vielfach als Manager auf Zeit auch
operative Führungsverantwortung übernehmen. AlixPartners ist seit dem Jahr 2003 mit eigenen
Büros in Deutschland vertreten. Zum Team um die Geschäftsführer Roman Zeller und Ulrich Wlecke
zählen derzeit rund 65 Mitarbeiter.
Pressekontakt:
IRA WÜLFING KOMMUNIKATION
Ira Wülfing
T +49.(0)89. 2000 30-33
F +49.(0)89. 2000 30-40
ira@wuelfing-kommunikation.de
Originaltext:
AlixPartners
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