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43. Lübecker
Psychotherapietage
Reif für Veränderung!
Lübeck 12. – 16. Oktober 2014
Von der Ärztekammer Schleswig-Holstein zertifiziert für 55 Fortbildungspunkte.
Die Fortbildungspunkte werden von den Psychotherapeutenkammern anerkannt.
www.luebecker-psychotherapietage.de
Therapie-Tools
Sparen Sie Zeit in der täglichen Praxis – mit diesen
störungsbezogenen Materialiensammlungen
Erste Materaliensammlung
zum Thema
Angststörungen erfolgreich behandeln:
Mit diagnostischen sowie therapeutischen
Materialien für alle Therapiephasen,
Instrumenten aus verschiedenen Therapieformen,
Arbeitsmaterialien (großer Übungsteil für
Klienten) zum Download.
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auch neue Ansätze wie Achtsamkeit, Motivierende
Gesprächsführung oder Metakognitive Therapie
berücksichtigt.
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2014. 264 Seiten. Broschiert. Großformat. € 36,95 D
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Umgang mit Wahn und Halluzinationen.
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2014. ca. 256 Seiten. Broschiert. Großformat. € 36,95 D
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E-Book inside: Das E-Book ist beim Kauf der gedruckten
Ausgabe inbegriffen. Mit dem Code im Buch können
Sie die PDF-Version des Buches downloaden.
www.beltz.de
Herzlich willkommen zu den 43. Lübecker Psychotherapietagen
Impressum
Vorstand und Tagungsplanung
Prof. Dr. med. Christoph Schmeling-Kludas, Rosengarten
Dr. phil. Dipl. Psych. Annegret Boll-Klatt, Hamburg
Prof. Dr. med. Christoph Herrmann-Lingen, Göttingen
Dr. med. Ingrid Jantschek, Lübeck
Dr. med. Eberhard Wilke, Lübeck
Wissenschaftlicher Beirat
Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Jörg Fengler, Universität Köln
Dipl.-Psych. Hans Ferner, Hagen a. T. W.
Dr. Cornelius Gropp, Jerusalem
Dr. phil. Dipl.-Psych. Leonore Kottje-Birnbacher, Düsseldorf
Dr. med. Friederike Ludwig-Eckelmann, Wiesbaden
Prof. Dr. U. Malt, University Hospital, Oslo/Norway
Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Rosdorf
Dr. med. Christoph Smolenski, Ahrweiler
Dr. phil. Sabine Trautmann-Voigt, Bonn
Organisation
Lübeck und Travemünde Marketing GmbH
Inke Möller
Holstentorplatz 1, 23552 Lübeck
Email: kongress@luebeck-tourismus.de
Internet: www.luebecker-psychotherapietage.de
3
lehmanns
Büc
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Bücher
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Fachzeitschriften
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© osbourne28 - Fotolia.com
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Lehmanns Media vor Ort
Besuchen Sie unseren Büchertisch auf den Lübecker Psychotherapietagen von Montag, dem
13.10., bis Mittwoch, dem 15.10.2014.
Wir bieten Ihnen dort
die Publikationen der Referentinnen und Referenten
aktuelle Fachbücher und wichtige Neuerscheinungen
die Grundla genliteratur
Unsere Fachbuchhändlerin vor Ort, Frau Brigitte Hohnhorst aus Hamburg, berät Sie gern kompetent
bei Ihrer Auswahl.
Wir freuen uns auf Sie!
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Medizin, Psychologie,
Informatik und Maathema
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Unser Service – Ihr Vorteil
Bestellen Sie bequem per Post, Telefon, Fax, E-Mail oder unter
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0 40 / 33 63 84
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Öffnungszeiten:
Mo - Fr 10.00 - 20.00 Uhr,
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10.00 - 19.00 Uhr
Wir beliefern deutschlandweit versandkostenfrei (außer Zeitschriften) – ohne Mindestbestellwert!
Kein Risiko: Blättern Sie in Ruhe durch Ihre bestellten Bücher
– bei Nichtgefallen haben Sie bei uns ein 14-tägiges Rückgaberecht (bei ausreichend frankierten Rücksendungen).
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www.lehmanns.de
Inhaltsverzeichnis
Seite
Impressum
3
Zertifizierung
8
Begrüßung
9
Kurse und Gruppen nach Themen
10
Programm der Psychotherapietage
13
Zeitplan
14
Sonntag, 12.10.2014
15
Vortrag:
„Intersubjektivität – ein schulenübergreifendes Paradigma der Psychotherapie?“
M. Altmeyer, Frankfurt/Main
Orgelkonzert
Filmabend
Montag, 13.10.2014
16
Vortrag 1:
„Globalisierung und Angst. Begründete Befürchtungen oder Fortschrittsverweigerung?“
S. O. Hoffmann, Hamburg
Vortrag 2:
„Auf dem Weg in den Ruhestand: Wenn Psychotherapeuten älter werden“
M. Ermann, München
Öffentlicher Abendvortrag in der St. Petri-Kirche
„Reif für Veränderung? Technisierung des Menschen mit Leib und Seele“
R. Charbonnier, Burgdorf
Dienstag, 14.10.2014
18
Vortrag 1:
„Zwischen Grandiosität und Verweigerung - Besonderheiten in der Psychotherapie mit
Spätadoleszenten und jungen Erwachsenen“
H. Salge, Stuttgart
Vortrag 2:
„Eltern in der Adoleszenz – zwischen leerem Nest und Neustart“
G. Reich, Göttingen
5
Inhaltsverzeichnis
Seite
Mittwoch, 15.10.2014
20
Vortrag 1:
Zwischen Erfolg und Erschöpfung
Herausforderungen für Führungskräfte und Mitarbeiter“
P. Döring, Kassel
Vortrag 2:
„Veränderungen in der Arbeitswelt aus Sicht der psychosomatischen Rehabilitation“
M. Bassler, Clausthal-Zellerfeld
Donnerstag, 16.10.2014
22
Vortrag:
„Sind es die ‚Drei Schwestern‘? Neue Entwicklungen der Verhaltenstherapie und ihre Relevanz“
A. Martin, Wuppertal
Kursübersicht
23
Kurslegenden
26
Allgemeine Informationen
43
Informationen zur psychotherapeutischen Aus-, Fort- und Weiterbildung
44
Orgelkonzert
45
Filmabend im Koki „Stein der Geduld “
46
Öffentlicher Abendvortrag
47
Psychotherapie und Geschichte
48
Come together
49
Leitthemen der Vergangenheit
50
Dozentenverzeichnis
52
Organisatorisches
57
Stadtplan
6
62/63
Der neue
Kernbttearuger
N EU
NEU 2. Auflage
bei Scha
Gerd Rudolf
Wolfgang Wöller
Otto F. Kernberg
Psychodynamische
Psychotherapie
Bindungstrauma
und Borderline-Störung
Liebe und Aggression
Die Arbeit an Konflikt, Struktur
und Trauma
Ressourcenbasierte Psychodynamische Therapie (RPT)
Eine unzertrennliche Beziehung
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Zertifizierung
Die Veranstaltung ist vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr als Weiterbildungsveranstaltung nach
dem Bildungsfreistellungs- und Qualifizierungsgesetz Schleswig-Holstein (BFQG) unter dem Geschäftszeichen
WBG/B/11049 anerkannt.
Die Ärztekammer Schleswig-Holstein hat diese Fortbildung für die Erlangung des Fortbildungszertifikats unter
der Nr. 201401592 wie folgt anerkannt:
A -Kurse (5 Doppelstunden): insgesamt 15 Punkte
B-Kurse (5 Doppelstunden): insgesamt 15 Punkte
AB-Kurse (10 Doppelstunden): insgesamt 25 Punkte
Vormittags-Vorträge mit anschließenden Diskussionen: je 2 Punkte
Gruppendiskussionen: je 1 Punkt
Filmabend im Koki „Stein der Geduld“ (So., 12.10.2014): 4 Punkte
Öffentlicher Abendvortrag (Mo., 13.10.2014): 1 Punkt
Vortrag „Wozu Gefühle?“ (Di., 14.10.2014): 1 Punkt
Die Psychotherapeutenkammer und die Ärztekammer erkennen die erlangten Fortbildungspunkte gegenseitig an.
Teilnehmer1 ohne Barcode-Aufkleber reichen die Teilnahmebescheinigung bei ihrer zuständigen Kammer bitte
selbst ein.
Der Veranstalter ist sowohl dem Ministerium als auch der Ärztekammer Schleswig-Holstein und der Psychotherapeutenkammer gegenüber verpflichtet, nachweisbar sicher zu stellen, dass die Teilnehmenden den vorgesehenen Arbeitsplan und die Arbeitszeiten eingehalten haben.
Als Nachweis Ihrer Teilnahme an den einzelnen Vorträgen, Diskussionen und Kursen tragen Sie sich bitte täglich
in die ausliegenden Unterschriftslisten ein.
Teilnehmer mit Barcode-Aufklebern kleben diesen bitte einmalig in die am Tagungscounter ausliegende Liste
ein und bestätigen Ihre Teilnahme an den einzelnen Vorträgen, Diskussionen und Kursen per Unterschrift.
Bitte achten Sie unbedingt darauf, sich vor bzw. während der Vorträge, Kurse usw., in die ausliegenden
Unterschriftslisten einzutragen! Bei einer nachträglichen Eintragung können keine Zertifizierungspunkte gewährt
werden. Auch bei unpünktlichem Erscheinen und/oder vorzeitigem Verlassen der Vorlesungen, Vorträge,
Diskussionen und Kurse werden keine Punkte anerkannt.
Die erreichte Gesamtpunktzahl (maximal 55 Punkte möglich) wird auf der Teilnehmerbescheinigung vermerkt.
1 An einigen Stellen des Programmheftes wird zur Vereinfachung der Lesbarkeit auf die zusätzliche Formulierung der weiblichen Form verzichtet. Bitte
verstehen Sie in diesen Fällen die ausschließliche Verwendung der männlichen Form als geschlechtsunabhängig.
8
43. Lübecker Psychotherapietage 2014
veranstaltet von der Norddeutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychotherapie und
Psychosomatik e.V.
Liebe Kollegen und Kolleginnen,
die Leitthemen der Lübecker Psychotherapietage 2012 und 2013 fokussierten eine kritische Sicht der
Psychotherapie und Psychosomatik auf Zeitphänomene wie die allgegenwärtige Digitalisierung oder den
Machbarkeitswahn. Mit dem diesjährigen Leitthema setzen wir diese Linie fort, etwa wenn es um die
Globalisierung geht oder um die Beschleunigung und Verdichtung in der Arbeitswelt – mit den entsprechenden
Folgen sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Führenden. Gleichzeitig wollen wir uns schwerpunktmäßig aber
auch den positiven Seiten dieser und anderer Umwälzungen widmen: Reif für Veränderung!
Was bedeutet diese neue Welt nun für den Einzelnen, etwa für die Auseinandersetzung mit der Dimension Zeit
im Prozess des Älterwerdens sowie für die Gestaltung der unterschiedlichen Lebensphasen? Mehr als andere sind
Jugendliche heutzutage mit den Chancen und Risiken des digitalen Zeitalters konfrontiert. Psychische Störungen
und Symptome Adoleszenter sind eng verflochten mit ihrem Lebenskontext, was der Berücksichtigung im individualisierten Vorgehen der Therapie bedarf. Und welche Herausforderungen müssen Eltern adoleszenter Kinder meistern?
Reif für Veränderung – diese Anforderung betrifft natürlich auch uns Psychotherapeuten im Prozess unseres eigenen Älterwerdens. Dabei verlockt die Möglichkeit, unseren Beruf bis weit ins Renten- und Pensionsalter hinein
auszuüben, geradezu zu einer „forever young“-Mentalität. Dennoch müssen wir uns aber z.B. auch der Frage stellen, was es für den therapeutischen Prozess bedeuten kann, wenn wir als Realpersonen in der altersmäßigen
Position von Großeltern vielen unserer Patienten gegenüber treten.
Auftakt und Schluss der 43. Psychotherapietage sind den Fragen gewidmet, wie die Psychotherapie als Fach diesem stetigen und schnellen Wandel begegnet, und ob das Ausrufezeichen im Leitthema berechtigt ist oder ob
nicht doch ein Fragezeichen angebrachter wäre. Effektivität und Effizienz von Behandlungen werden zunehmend
operationalisiert in Hinblick auf die anzustrebende Verbesserung der Funktionsfähigkeit von Patienten und werden damit messbar und vergleichbar. Entwickelt sich die Psychotherapie zu einem Instrument der Anpassung an
gesellschaftliche Bedingungen, wird, wie Adorno es formuliert, der Psychoanalyse endgültig der „kulturkritische
Stachel“ gezogen?
Andererseits: Könnte aus der modernen Psychotherapieforschung ein Kulturwandel resultieren, der weiter schwelende, manchmal subtil, manchmal lautstark kontrovers ausgetragene Streitigkeiten und hegemoniale Ansprüche
zwischen den Therapieschulen überwindet? Vorträge, in denen neue Akzentsetzungen und Entwicklungen einmal
aus psychodynamischer und einmal aus verhaltenstherapeutischer Perspektive dargestellt werden, eröffnen und
schließen unsere diesjährigen Psychotherapietage. Vielleicht ist die Zeit doch reif für Veränderungen in Richtung
neuer Gemeinsamkeiten?
Wir hoffen auf anregende Auseinandersetzungen zu diesen Fragen und freuen uns auf Sie - vielleicht trifft man
sich auch wieder persönlich beim Come together, das wie im letzten Jahr am Mittwochmittag stattfindet. Neben
den Vorträgen möchten wir Ihnen mit einer Mischung aus bewährten und neuen Kursen ein attraktives Angebot
machen, um sie wieder oder auch zum ersten Mal zur Teilnahme an den Lübecker Psychotherapietagen 2014
einzuladen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Im Namen des Vorstandes
Annegret Boll-Klatt
C. Schmeling-Kludas, A. Boll-Klatt, C. Herrmann-Lingen, I. Jantschek und E. Wilke
Vorstand der Norddeutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychotherapie und Psychosomatik e.V.
9
Kurse und Gruppen nach Themen
Seite
Gruppen, Kurse und Seminare finden zu den auf Seite 14 angegebenen Zeiten statt.
Anamnese, Erstuntersuchung, Diagnostik und Antragsverfahren
AB 15
Die Darstellung der Psychodynamik im Antragsverfahren: lästige Pflicht
oder Entwicklungsprozess? (A. Boll-Klatt, M. Kohrs)
33
Selbsterfahrung
AB 14
Familienrekonstruktion (S. Altmeyer)
32
B 10
Selbsterfahrung mit Katathym-imaginativer Psychotherapie: Reif für Veränderungen?
(L. Kottje-Birnbacher)
41
Psychodynamische Psychotherapie
A2
Mentalisierung, Bindungsgeschichte und Traumatisierung – Einführung in das
Mentalisierungskonzept und dessen Anwendung auf das Verständnis und die
Behandlung traumatischer Erfahrungen (C. Happach)
26
A 11
Einführung in die Katathym-imaginative Psychotherapie (L. Kottje-Birnbacher)
31
A 12
Kombinierte Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen bei Jugendlichen
und ihre Behandlung. Die psychoanalytisch-interaktionelle Methode im Einzelund stationären Setting. (A. Streeck-Fischer)
31
AB 17
Intersubjektivität in der Psychoanalyse (M. Altmeyer)
33
B6
Therapeutische Beziehung - heilsam oder schädlich? (C. Smolenski)
39
B9
Veränderung in Gruppen – Gruppen die verändern (S. Kleinschmidt)
41
Verhaltenstherapie
A4
Grundlagen der Schematherapie (H. Hoppe)
27
B 11
CBASP – störungsorientierte Strategien zur Verhaltenstherapie chronischer Depression
(P. Klein)
42
10
Kurse und Gruppen nach Themen
Seite
Gruppen, Kurse und Seminare finden zu den auf Seite 14 angegebenen Zeiten statt.
Störungs-, Problem- und Zielgruppenorientierte Therapie
A1
Transgenerationale Weitergabe von Kriegstraumata (K. Langner)
26
A3
Diagnostische und psychotherapeutische Ansätze bei pathologischem PC-/
Internet-Gebrauch (H. Feindel)
27
A6
Körperdysmorphe Störung und Skin Picking in der Psychotherapie (U. Gieler)
28
A 10
Mit Herz und Seele - Einführung in die Psychokardiologie (C. Herrmann-Lingen)
30
AB 16
Grundlagen der Theorie, Diagnostik und Therapie bei Traumafolge-Störungen
(U. Sachsse)
33
AB 19
Männerwelten (C. Christ, F. Mitterlehner)
35
B1
Eine Krebserkrankung verändert alles: Psychoonkologie (C. Schmeling-Kludas)
36
B2
Psychosomatische Medizin heute - Verunsicherungen mit körperlichen Aspekten in der
Psychotherapie begegnen (U. Gieler)
37
B7
Anorexie und Bulimie in Diagnostik und Therapie (W. Wünsch-Leiteritz)
40
Spezifische Ansätze und Vorgehensweisen
A7
"Bitte bloß nicht küssen…" (M. Kraft)
29
A8
Aus dem Rahmen fallen - Kunstpsychologie für Begeisterte (H. Kraft)
29
A9
Systemische Balintgruppenarbeit (F. Ludwig-Eckelmann, F. O. Lippmann)
30
AB 18
Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT): Einführungskurs
(P. Herzog, M. Schmucker)
34
B5
Einführung in Focusing (F. O. Lippmann)
39
B8
Vitalitätsaffekte, Lebendigkeit und Musiktherapie (G. Strehlow)
40
B3
Bewegung verändert – Veränderung bewegt: Reflektion
therapeutischen Beziehungsgeschehens anhand von Selbsterfahrung mit Tango Argentino
(C. Eichelbauer, M. Andrey)
38
11
Kurse und Gruppen nach Themen
Seite
Gruppen, Kurse und Seminare finden zu den auf Seite 14 angegebenen Zeiten statt.
Körpertherapie
A5
Tun und Lassen – Selbstfürsorge mit funktioneller Entspannung (G. Martin)
28
Psychotherapie und Spiritualität
B4
12
Zum Umgang mit spirituellen und religiösen Phänomenen in der Psychotherapie
(E. Wilke)
38
Programm
Innehalten im Dom
(Mo. - Mi. in der Mittagspause, 14.15 bis 14.50 Uhr, I. Schaarschmidt, Lübeck)
Das Innehalten lädt zu einer bewussten Unterbrechung im Tagesablauf ein. Der
Ostchor des Lübecker Doms mit seiner jahrhundertealten Geschichte ist dazu ideal
geeignet.
Der Inhalt dieses „Zeit-Raums“ von gut 30 Min. ist einfach gehalten und besteht aus
Singen und Sitzmeditation (wahlweise Gehmeditation/achtsames Gehen) im Wechsel.
Gesungen werden Mantren (kurze meditative Gesänge, die ihre Kraft aus der
Wiederholung schöpfen) aus verschiedenen Traditionen. Der Gesang lädt ein, sich
selbst im Klang und verbunden mit den Anderen wahrzunehmen. Die Zeit der Stille tut
es entsprechend auf ihre Weise. Die Texte der Mantren werden zur Verfügung gestellt,
Notenkenntnisse und Gesangsvorerfahrungen sind nicht erforderlich. Jeder
entscheidet, ob bzw. inwieweit er/sie mitsingen mag oder einfach zuhört.
Zeitplan
Sonntag,
12.10.2014
Tagesvorsitz
8:30
8:45
9:00
9:15
9:30
9:45
10:00
10:15
10:30
10:45
11:00
11:15
11:30
11:45
12:00
12:15
12:30
12:45
13:00
13:15
13:30
13:45
14:00
14:15
14:30
14:45
15:00
15:15
15:30
15:45
16:00
16:15
16:30
16:45
17:00
18:00
18:30
20:00
S. Altmeyer
Donnerstag,
Mittwoch,
16.10.2014
15.10.2014
C. Herrmann-Lingen H. Kraft
08:30-09:20
Vortrag1
08:30-09:20
Vortrag1
08:30-09:20
Vortrag1
Dienstag,
14.10.2014
08:30-09:20
Vortrag
09:20 - 09:45
09:20 - 09:45
09:20 - 09:45
09:20 - 09:45
Diskussion im Plenum Diskussion im Plenum Diskussion im Plenum Diskussion im Plenum
PAUSE
PAUSE
PAUSE
10:00 - 10:50
Vortrag 2
10:00 - 10:50
Vortrag 2
10:00 - 10:50
Vortrag 2
PAUSE
10:50 - 11:15
10:50 - 11:15
10:50 - 11:15
Diskussion im Plenum Diskussion im Plenum Diskussion im Plenum
10:00 - 11:30
A-Kurse
PAUSE
PAUSE
PAUSE
11:30 – 12:15
Gruppendiskussion
11:30 – 12:15
Gruppendiskussion
11:30 – 12:15
Gruppendiskussion
PAUSE
PAUSE
PAUSE
PAUSE
12:00 - 13:30
B-Kurse
13:00-14:30
Come together
13:30-14:45
Begrüßung und
Vortrag mit anschl.
Diskussion
13:00-14:30
Stadtführung
14:15-14:50
Innehalten
14:15-14:50
Innehalten
14:15-14:50
Innehalten
15:00-16:30
A-Kurse
15:00-16:30
A-Kurse
15:00-16:30
A-Kurse
15:00-16:30
A-Kurse
PAUSE
PAUSE
PAUSE
PAUSE
17:00-18:30
B-Kurse
17:00-18:30
B-Kurse
17:00-18:30
B-Kurse
17:00-18:30
B-Kurse
19.45 Filmabend
20:00 Orgelkonzert
20:00 öffentlicher
Abendvortrag
20.00 Forum
Psychotherapie
A-Kurse =
14
Montag,
13.10.2014
C. Gropp
5 Doppelstunden
B-Kurse = 5 Doppelstunden
AB-Kurse =10 Doppelstunden
12. Oktober 2014
Sonntag
13.30 Uhr
Begrüßung
A. Boll-Klatt, Hamburg
Vortrag
„Intersubjektivität – ein schulenübergreifendes Paradigma der
Psychotherapie?“
M. Altmeyer, Frankfurt/Main
Dass nicht zuletzt das Beziehungsgeschehen zwischen Therapeut und Patient
über den Erfolg oder Misserfolg von Psychotherapie entscheidet, wissen wir
spätestens seit den klinischen Vergleichsuntersuchungen von Klaus Grawe und
seinen Mitarbeitern. Ihr vor nunmehr zwanzig Jahren erschienenes Buch hieß
„Psychotherapie im Wandel. Von der Konfession zur Profession“. Seitdem hat
sich die Psychotherapie als Beruf weiter gewandelt und professionalisiert.
Innerhalb der längst pluralisierten Psychoanalyse ist eine
Konvergenzbewegung zu erkennen, in deren Verlauf das klassische,
intrapsychisch angelegte Triebmodell zunehmend durch Modelle der
Intersubjektivität ersetzt wird, und zwar sowohl auf der Ebene der
Entwicklungspsychologie wie auf der Ebene der Psychopathologie und der
Behandlung seelischer Krankheiten. Im Zuge dieser intersubjektiven Wende
wird das Selbst, gestützt auf die empirischen Befunde unserer
Nachbarwissenschaften, nicht länger isoliert betrachtet, sondern in seiner
Beziehung zum Anderen und zur Welt. Dieser Paradigmenwechsel erlaubt nun
den Anschluss moderner psychoanalytischer Konzepte an jene
Psychotherapietraditionen verhaltenstherapeutischer, humanistischer,
systemischer oder anderer Provenienz, die - bei aller Vielfalt der
Behandlungsmethoden - das Seelenleben und seine Störungen ebenfalls in
einem sozialen Kontext verstehen. Die Frage stellt sich, ob unter dem
gemeinsamen Paradigma der Intersubjektivität und auf der Basis interdisziplinären Wissens über die Funktionsweise der Psyche eine grundlagentheoretische Annäherung verschiedener Therapieschulen möglich erscheint.
anschl.
Diskussion im Plenum
14.45 – 15.00 Uhr
Pause
15.00 bis 16.30 Uhr
A-Kurs
16.30 bis 17.00 Uhr
Pause
17.00 bis 18.30 Uhr
B-Kurs
19.45 Uhr
„Stein der Geduld“
Filmabend im Kommunalen Kino „Koki“
(weitere Informationen Seite 46)
20.00 Uhr
Orgelkonzert
St. Marien, Schüsselbuden 13
(weitere Informationen Seite 45)
15
13. Oktober 2014
Montag
Tagesvorsitz: C. Gropp, Jerusalem
08.30 bis 09.20 Uhr
Vortrag
„Globalisierung und Angst. Begründete Befürchtungen oder
Fortschrittsverweigerung?“
S. O. Hoffmann, Hamburg
Globalisierung ist kein neues Phänomen, so war die englische Ost-IndienKompagnie schon vor Jahrhunderten global tätig. Heute bezeichnet
Globalisierung den von allen Schranken weitgehend befreiten Welthandel, der
ausschließlich dem Prinzip der Profitmaximierung verpflichtet erscheint. Das
Tempo der digitalen Kommunikation und die Summe der eingesetzten
Investitionen bewirken jedoch eine völlig neue Qualität der Globalisierung, die
noch vor zwei Jahrzehnten unvorstellbar war. Diese greift zunehmend auf alle
Bereiche des menschlichen Lebens (Familie, Bildung, Beruf, Freizeit,
Gesundheit, Grundversorgung) über und schafft Zustände und Prozesse, die
eigendynamisch und unkontrollierbar erscheinen. Der Verlust von
Übersicht und Kontrolle ist der Auslöser von Angst schlechthin. Eine Reihe gut
beschreibbarer Ängste sind die Folge: Ängste vor dem Identitätsverlust
(Verfremdung und Überfremdung), Ängste vor dem Verlust von Kultur und
Natur, Ängste vor dem Existenzverlust (Billiglohn und Arbeitsplatzverlust).
Angstkrankheiten und Verstimmungen (Depressionen) steigen an. Angesichts
dieser Art von gesicherten Problemen erscheint der Preis für die ebenfalls
gesicherten Erfolge der Globalisierung ein Nachdenken wert.
anschl.
Diskussion im Plenum
09.45 bis 10.00 Uhr
Pause
10.00 bis 11.15 Uhr
Vortrag
„Auf dem Weg in den Ruhestand: Wenn Psychotherapeuten älter werden“
M. Ermann, München
Älter zu werden bedeutet Abschied nehmen. Die Begegnung mit
Einschränkungen und evtl. mit Krankheit und Verfall ist eine Herausforderung,
die insbesondere das narzisstische Gleichgewicht angreift und mit
Schamproblemen verbunden ist. Letztlich geht es um die Anerkennung der
Endlichkeit – oder um Resignation.
Mit der Berufswahl haben Psychotherapeuten analytischer Provenienz sich
einen Beruf der Alterslosigkeit gewählt. Sie arbeiten in der Abgeschiedenheit
ihrer psychoanalytischen Praxis und der Zeitlosigkeit der Übertragung und
entwickeln durch den professionellen Blick auf das Unbewusste, von dem
Freud schon sagte, es sei zeitlos, ein besonderes Verhältnis zur Zeit und zur
Vergänglichkeit. Umso härter kann es sie treffen, wenn sie mit dem
16
13. Oktober 2014
Montag
Älterwerden erfahren, nicht mehr gesucht und gefragt zu sein und in ihren
Patienten und in den Jüngeren weiter zu leben. Für viele bedeutet das Leben
für den Beruf den Zugang zur Welt. So werden Einschränkungen bedeutender
therapeutischer Funktionen mit dem Altern – Gedächtnis, Aufmerksamkeit für
latente Prozesse, zunehmende Durchlässigkeit u.v.a. – zu Herausforderungen,
die der Verleugnung verfallen können.
Diese Herausforderung erfordert eine Art von Trauerarbeit, in der das
Abschiednehmen zur Anerkennung der Realität des Alterns führen kann und
eine veränderte Identität ermöglicht. Sie kann den Übergang in den Ruhestand
erleichtern, indem sie mit der Altersweisheit neue Werte und Orientierungen
schafft. Wenn das misslingt, droht die Gefahr eines narzisstischen
Missbrauchs von Patienten, der von der Eigenübertragung des Therapeuten
bestimmt wird und die Belange der Patienten vernachlässigt. Darauf reagieren
Patienten mit Gegenübertragungen. So kann eine Kollusion als Abwehr der
Realität des Alterns der Therapeuten entstehen, an der beide beteiligt sind.
Interkollegiale Gespräche und Gruppen, Prozessbegleitung im Sinne einer
Mentorenschaft oder auch eine Alterspsychotherapie können den Übergang
erleichtern und neue Perspektiven auf das Ältersein eröffnen.
anschl.
Diskussion im Plenum
11.15 bis 11.30 Uhr
Pause
11.30 bis 12.15 Uhr
Diskussion zu den Vorträgen in Gruppen
12.15 bis 15.00 Uhr
Mittagspause
13.00 bis 14.30 Uhr
Stadtführung
(Treffpunkt und Ziel: Tagungscounter)
14.15 bis 14.50 Uhr
„Innehalten“ im Dom
I. Schaarschmidt, Lübeck
15.00 bis 16.30 Uhr
A-Kurs
16.30 bis 17.00 Uhr
Pause
17.00 bis 18.30 Uhr
B-Kurs
20.00 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag
„Reif für Veränderung? Technisierung des Menschen mit Leib und Seele“
R. Charbonnier, Burgdorf
St. Petri Lübeck, Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck
(weitere Informationen Seite 47)
17
14. Oktober 2014
Dienstag
Tagesvorsitz: S. Altmeyer, Eschweiler
08.30 bis 09.20 Uhr
Vortrag
„Zwischen Grandiosität und Verweigerung - Besonderheiten in der
Psychotherapie mit Spätadoleszenten und jungen Erwachsenen“
H. Salge, Stuttgart
Bei der Adoleszenz handelt es sich um den Zeitraum des Übergangs, der in der
Spätadoleszenz und im jungen Erwachsenenalter zu einem (relativen)
Abschluss kommt. Auf den krisenhaften Charakter dieser Lebensphase haben
viele Autoren aufmerksam gemacht. Insofern muss Psychotherapie in dieser
Lebensphase einige Besonderheiten berücksichtigen. Verschiedene destruktive
Verhaltensweisen wie manipulative Einflussnahmen auf den eigenen Körper,
Selbstverletzungen, „militante“ Verweigerung, aber auch vordergründige
Anpassung, verbunden mit dem Risiko, sich in der Therapie nicht wirklich
berühren zu lassen, tragen dazu bei, dass sich die Behandlung von Patienten
dieser Altersgruppe im Spannungsfeld von diagnostischer Unsicherheit,
Irritation, Ärger, Zweifel und Versagensgefühlen und anderen ausgeprägten
Gegenübertragungsreaktionen auf Seiten des Therapeuten/des therapeutischen Teams sowie Sprachlosigkeit, Ambivalenz gegenüber dem
Therapieangebot, Überforderungserleben, Identitätsverlustangst, massiver
Scham und (unbewusster) Angst vor der eigenen Destruktivität auf Seiten des
jungen Patienten abspielt.
Zudem verdient das Paradox Beachtung, dass sich ein psychotherapeutisches
Angebot mit seinen regressionsfördernden Momenten in diesem
Lebensabschnitt an Patienten richtet, die in ihrer inneren und äußeren
Lebensorganisation
mit
den
komplexen
Anforderungen
von
Verselbstständigung und Individualisierung konfrontiert sind.
anschl.
Diskussion im Plenum
09.45 bis 10.00 Uhr
Pause
10.00 bis 11.15 Uhr
Vortrag
„Eltern in der Adoleszenz – zwischen leerem Nest und Neustart“
G. Reich, Göttingen
Eltern stehen in der Adoleszenz ihrer Kinder vor der Aufgabe, einen oder
mehrere Jugendliche gehen lassen zu können, ohne sich innerlich oder
äußerlich von ihm loszusagen oder sie/ihn zu verstoßen. 'Gehen-lassen' heißt
auch: eine andere Entwicklung als die insgeheim erwünschte zu dulden, dabei
gleichzeitig fürsorglich zu bleiben. Verlassenheits- und Trennungsängste
können hier ebenso belasten wie Einsamkeitsgefühle. Die Lockerung der
emotionalen Bindungen an die Kinder kann auch heißen, deren Stütze in
eigenen Konflikten zu verlieren. Beziehungs- und Befriedigungsformen wie die
sehr unmittelbare Teilnahme an den Entwicklungsschritten der Kinder
entfallen nun, manchmal sehr abrupt. Oft gilt es, eine neue sinnstiftende
Lebensform zu finden. Eigene adoleszente Konflikte und Sehnsüchte können
neu erwachen. Zudem müssen die Eltern ihre Paarbeziehung neu einstimmen
– mit u. U. sehr offenem Ausgang.
anschl.
18
Diskussion im Plenum
14. Oktober 2014
Dienstag
11.15 bis 11.30 Uhr
Pause
11.30 bis 12.15 Uhr
Diskussion zu den Vorträgen in Gruppen
12.15 bis 15.00 Uhr
Mittagspause
14.15 bis 14.50 Uhr
„Innehalten“ im Dom
I. Schaarschmidt, Lübeck
15.00 bis 16.30 Uhr
A-Kurs
16.30 bis 17.00 Uhr
Pause
17.00 bis 18.30 Uhr
B-Kurs
20.00 Uhr
Psychotherapie und Geschichte
Veranstalter: Forum Psychotherapie Lübeck
Dat Hoghehus, Koberg 2, 23552 Lübeck
Kartenbestellung über das Tagungsbüro
(weitere Informationen Seite 48)
19
15. Oktober 2014
Mittwoch
Tagesvorsitz: C. Herrmann-Lingen, Göttingen
08.30 bis 09.20 Uhr
Vortrag
„Zwischen Erfolg und Erschöpfung
Herausforderungen für Führungskräfte und Mitarbeiter“
P. Döring, Kassel
Führung und Zusammenarbeit in Unternehmen haben sich in den letzten 20
Jahren gravierend verändert. Die Arbeit wurde verdichtet, der Zeitdruck ist
gestiegen. Dies führt zu einer erhöhten Konfliktspannung, intrapsychisch,
zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und im Verhältnis zur Leitung.
Hieraus erwachsen steigende Anforderungen an Mitarbeiter und
Führungskräfte, Komplexität zu bewältigen. Gleichzeitig wurden – vor allem in
Großunternehmen – bewährte Entwicklungsprogramme für Führungskräfte
reduziert. Im Unterschied dazu stehen kleine und wachsende mittelständige
Unternehmen vor der Herausforderung, eine funktionale Führungskultur zu
entwickeln. Parallel hierzu ist eine Dominanz des „Zahlendenkens“ entstanden.
Im Gesundheitswesen gewinnt dies mit einiger Verzögerung nun ebenfalls
Raum. Während in Industrieunternehmen begonnen wird, diese Haltung in
Frage zu stellen, scheint der Prozess im Gesundheitswesen mit DRG’s und dem
neuen Entgeltsystem in Psychiatrie und Psychosomatik erst richtig an Fahrt
aufzunehmen.
Für Einzelne in diesem System steigen Unsicherheit und das Risiko zu
erkranken oder in der angestrebten beruflichen Entwicklung zu scheitern. Dies
gilt für Führungskräfte in besonderem Maße. Sie stehen unter Erwartungen
„von oben“, gleichzeitig werden sie von ihren Mitarbeitern benötigt, um
Orientierung zu geben. Dabei fehlen Vorstellungen und genaue
Beschreibungen dessen, was es heißt, zu führen. Unter dem Titel „Coaching“
hat sich ein wachsender Markt an Dienstleistungen entwickelt, die hilfreich
wirken oder wirken sollen.
Coaching und Psychotherapie werden in ihren Unterschieden dargestellt und
es wird ein Modell vorgestellt, das zunächst die Aufgaben einer Führungskraft
beschreibt. Aus diesen Aufgaben ergeben sich die sozialen und kommunikativen Anforderungen an das Handeln im Alltag. Es wird die These vertreten
und erläutert, dass es für Führungskräfte in besonderem Maß darauf
ankommt, zu priorisieren und bewusst zu entscheiden, wie sie ihre Energie
einsetzen und wie sie für sich selbst Sorge tragen.
anschl.
Diskussion im Plenum
09.45 bis 10.00 Uhr
Pause
10.00 bis 11.15 Uhr
Vortrag
„Veränderungen in der Arbeitswelt aus Sicht der psychosomatischen
Rehabilitation“
M. Bassler, Clausthal-Zellerfeld
Aktuell werden jährlich etwa 70.000 Menschen wegen psychischer bzw.
psychosomatischer Erkrankungen mit einem Durchschnittsalter von etwa 48
Jahren frühberentet. Die Arbeitsunfähigkeitstage bzw. –fälle wegen
20
15. Oktober 2014
Mittwoch
psychischer Erkrankungen haben sich im Vergleich zu 1994 nahezu verdoppelt,
wobei von weiter steigender Tendenz auszugehen ist.
Im Rahmen der psychosomatischen Rehabilitation werden jährlich rund
135.000 Patienten stationär behandelt, von denen rund 2/3 an depressiven
Symptomen
leiden.
Sehr
häufig
spielen
dabei
depressive
Erschöpfungszustände im Zusammenhang mit beruflich bedingten
Belastungen eine wesentliche Rolle. Von vielen Patienten werden als
ursächliche Faktoren insbesondere Arbeitsverdichtung bei zugleich
gesteigertem Produktivitätstempo genannt, des Weiteren auch psychologische
Aspekte wie negative Veränderungen des Arbeitsklimas, sowohl auf Seiten der
Vorgesetzten bzw. Managements als auch im Umgang mit den
Arbeitskollegen.
Die psychosomatische Rehabilitation hat in den vergangenen Jahren große
Anstrengungen unternommen, diesen ungünstigen Entwicklungen in der
Arbeitswelt durch verbesserte berufsorientierte Behandlungskonzepte
entgegenzuwirken. Zunehmend gewinnen auch sektorenübergreifende
Kooperationsprojekte von Rentenversicherung, Krankenkassen und betriebsärztlicher Versorgung an Bedeutung, die insbesondere auf eine verbesserte
Früherkennung bzw. Prävention sowie rasche Behandlung von psychischen
Erkrankungen der Mitarbeiter in den Betrieben abzielen. In der Vorlesung
sollen diese Themenfelder näher dargestellt und aktuelle Lösungsstrategien
diskutiert werden.
anschl.
Diskussion im Plenum
11.15 bis 11.30 Uhr
Pause
11.30 bis 12.15 Uhr
Diskussion zu den Vorträgen in Gruppen
12.15 bis 15.00 Uhr
Mittagspause
13.00 bis 14.30 Uhr
Come together für Kongressteilnehmer und Veranstalter der Lübecker
Psychotherapietage (weitere Informationen Seite 49)
14.15 bis 14.50 Uhr
„Innehalten“ im Dom
I. Schaarschmidt, Lübeck
15.00 bis 16.30 Uhr
A-Kurs
16.30 bis 17.00 Uhr
Pause
17.00 bis 18.30 Uhr
B-Kurs
21
16. Oktober 2014
Donnerstag
Tagesvorsitz: H. Kraft, Köln
08.30 bis 09.20 Uhr
Vortrag
„Sind es die ‚Drei Schwestern‘? Neue Entwicklungen der
Verhaltenstherapie und ihre Relevanz“
A. Martin, Wuppertal
Die Verhaltenstherapie weist seit ihrer Begründung eine Reihe von
Entwicklungen auf. Während in der frühen Verhaltenstherapie lerntheoretische Mechanismen an Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer
Störungen betont wurden und entsprechend die Veränderung offen
beobachtbaren Verhaltens (‚behavior modification‘) im Vordergrund stand,
führte die „kognitive“ Wende zu wesentlichen Neuerungen. Innere, nicht
beobachtbare Ereignisse und kognitive Prozesse bilden seitdem Ansatzpunkte
für ein erweitertes Störungsverständnis als auch der Veränderung im Rahmen
der kognitiven Therapie bzw. kognitiven Verhaltenstherapie. Zwischenzeitlich
wurde die Wirksamkeit von einer Vielzahl störungsspezifischer Varianten
nachgewiesen, die sich auch in der verhaltenstherapeutischen Praxis fest
etabliert haben.
Und nun – vor allem in den letzten 10 bis 15 Jahren – erhalten wieder eine
Reihe neuer Ansätze verstärkte Aufmerksamkeit. Zu ihnen zählen die
Akzeptanz- und Commitmenttherapie, Behavioral Activation, Cognitive
Behavioral Analysis System of Psychotherapy, Dialektisch-Behaviorale
Therapie, Compassion Focused Therapy, Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion,
Metakognitive Therapie und die Schematherapie. Mit ihnen erweiterten sich
die Behandlungsoptionen für spezifische Patientengruppen, z.B. chronische
Depression, generalisierte Angststörung, Persönlichkeitsstörungen, körperliche
Beschwerdebilder. Im Unterschied zur klassischen kognitiven
Verhaltenstherapie erfahren kontextuelle und experientielle Faktoren,
ungünstige Beziehungsmuster, Achtsamkeit, Mitgefühl und Akzeptanz eine
größere Bedeutung. Kontrovers diskutiert wird jedoch, ob diese Änderungen so
fundamental sind, um von einer „dritten Welle“ oder „neuen Generation“ der
Verhaltenstherapie zu sprechen, ob es sich um eine „Revolution oder
Evolution“ handelt. In dem Beitrag werden Argumente dieser Kontroverse aufgegriffen. Die Relevanz der Neuentwicklungen sollte jedoch auch vor dem
Hintergrund ihrer empirischen Fundierung diskutiert werden. Exemplarisch am
Anwendungsgebiet der Leiden unter chronischen körperlichen Beschwerden
werden „alte“ und „neue“ Therapieansätze aus der Familie der
Verhaltenstherapien veranschaulicht.
anschl.
Diskussion im Plenum
09.45 bis 10.00 Uhr
Pause
10.00 bis 11.30 Uhr
A-Kurs
11.30 bis 12.00 Uhr
Pause
12.00 bis 13.30 Uhr
B-Kurs
22
Kursübersicht
A1
K. Langner
Transgenerationale Weitergabe von Kriegstraumata
Teilnehmer: bis 20 (Seite 26)
A2
C. Happach
Mentalisierung, Bindungsgeschichte und Traumatisierung – Einführung in das
Mentalisierungskonzept und dessen Anwendung auf das Verständnis und die
Behandlung traumatischer Erfahrungen
Teilnehmer: bis 20 (Seite 26)
A3
H. Feindel
Diagnostische und psychotherapeutische Ansätze bei pathologischem
PC-/Internet-Gebrauch
Teilnehmer: bis 20 (Seite 27)
A4
H. Hoppe
Grundlagen der Schematherapie
Teilnehmer: bis 20 (Seite 27)
A5
G. Martin
Tun und Lassen - Selbstfürsorge mit Funktioneller Entspannung
Teilnehmer: bis 12 (Seite 28)
A6
U. Gieler
Körperdysmorphe Störung und Skin Picking in der Psychotherapie
Teilnehmer: bis 25 (Seite 28)
A7
M. Kraft
"Bitte bloß nicht küssen…"
Teilnehmer: bis 14 (Seite 29)
A8
H. Kraft
Aus dem Rahmen fallen - Kunstpsychologie für Begeisterte
Teilnehmer: bis 12 (Seite 29)
A9
F. Ludwig-Eckelmann, F. O. Lippmann
Systemische Balintgruppenarbeit
Teilnehmer: bis 16 (Seite 30)
A 10
C. Herrmann-Lingen
Mit Herz und Seele - Einführung in die Psychokardiologie
Teilnehmer: bis 16 (Seite 30)
A 11
L. Kottje-Birnbacher
Einführung in die Katathym-imaginative Psychotherapie
Teilnehmer: bis 12 (Seite 31)
23
Kursübersicht
24
A 12
A. Streeck-Fischer
Kombinierte Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen bei Jugendlichen und
ihre Behandlung. Die psychoanalytisch-interaktionelle Methode im Einzel- und
stationären Setting.
Teilnehmer: bis 20 (Seite 31)
AB 13
H. Petersen
Film & Psychoanalyse
Teilnehmer: bis 20 (Seite 32)
AB 14
S. Altmeyer
Familienrekonstruktion
Teilnehmer: bis 12 (Seite 32)
AB 15
A. Boll-Klatt und M. Kohrs
Die Darstellung der Psychodynamik im Antragsverfahren: lästige Pflicht oder
Entwicklungsprozess?
Teilnehmer: bis 20 (Seite 33)
AB 16
U. Sachsse
Grundlagen der Theorie, Diagnostik und Therapie bei Traumafolge-Störungen
Teilnehmer: bis 25 (Seite 33)
AB 17
M. Altmeyer
Intersubjektivität in der Psychoanalyse
Teilnehmer: bis 20 (Seite 33)
AB 18
P. Herzog, M. Schmucker
Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT): Einführungskurs
Teilnehmer: bis 20 (Seite 34)
AB 19
C. Christ, F. Mitterlehner
Männerwelten
Teilnehmer: bis 25 (Seite 35)
B1
C. Schmeling-Kludas
Eine Krebserkrankung verändert alles: Psychoonkologie
Teilnehmer: bis 20 (Seite 36)
B2
U. Gieler
Psychosomatische Medizin heute - Verunsicherungen mit körperlichen Aspekten in der
Psychotherapie begegnen
Teilnehmer: bis 25 (Seite 37)
B3
C. Eichelbauer, M. Andrey
Bewegung verändert – Veränderung bewegt: Reflektion therapeutischen
Beziehungsgeschehens anhand von Selbsterfahrung mit Tango Argentino
Teilnehmer: bis 20 (Seite 38)
Kursübersicht
B4
E. Wilke
Zum Umgang mit spirituellen und religiösen Phänomenen in der Psychotherapie
Teilnehmer: bis 12 (Seite 38)
B5
F. O. Lippmann
Einführung in Focusing
Teilnehmer: bis 12 (Seite 39)
B6
C. Smolenski
Therapeutische Beziehung - heilsam oder schädlich?
Teilnehmer: bis 12 (Seite 39)
B7
W. Wünsch-Leiteritz
Anorexie und Bulimie in Diagnostik und Therapie
Teilnehmer: bis 25 (Seite 40)
B8
G. Strehlow
Vitalitätsaffekte, Lebendigkeit und Musiktherapie
Teilnehmer: bis 16 (Seite 40)
B9
S. Kleinschmidt
Veränderung in Gruppen – Gruppen die verändern
Teilnehmer: bis 12 (Seite 41)
B 10
L. Kottje-Birnbacher
Selbsterfahrung mit Katathym-imaginativer Psychotherapie: Reif für Veränderungen?
Teilnehmer: bis 12 (Seite 41)
B 11
P. Klein
CBASP - störungsorientierte Strategien zur Verhaltenstherapie chronischer Depression
Teilnehmer: bis 16 (Seite 42)
25
Kurslegenden
A1
Transgenerationale Weitergabe von Kriegstraumata
Wir alle kennen bei unseren Patienten tiefe Gefühle von Scham und Schuld, die scheinbar nicht aus der Biografie
heraus zu erklären sind. Diese Patienten sind häufig sehr leistungsorientiert und dekompensieren, wenn sie ihren
eigenen Leistungsansprüchen nicht mehr genügen können. Bei diesen Patienten ist es häufig lohnend, die
Familiengeschichte über die Generationen hinaus zu beleuchten. Wir hören dann von Eltern, die unter Umständen
selbst noch kriegstraumatisiert waren oder Eltern, die sich selbst noch schuldig gemacht haben. In dieser
Generation war es üblich, über diese lebensbestimmenden Erfahrungen nicht zu sprechen. Die Nachkommen
dann hatten keinerlei Möglichkeiten zu lernen, mit Gefühlen von Scham und Schuld umzugehen. Sie wurden zum
Tabu wie das Erleben der Eltern. Durch große Opferbereitschaft und einen hohen Leistungsanspruch versuchen
sie, unbewusste Schuld wieder gut zu machen. Auch die nächste Generation erlebt dann Ähnliches. Diese
unbewussten Mechanismen spielen im Leben vieler Psychotherapeuten, aber auch in ihrer Arbeit eine nicht zu
unterschätzende Rolle.
Ziel des Seminares ist, sensibler zu werden für solche Mechanismen, vielleicht auch ansatzweise eigenen
Gefühlen von Scham und Schuld nachzuspüren und die Ursachen in früheren Generationen zu verorten.
A 1-Kurs
K. Langner
Teilnehmerzahl: bis 20
A2
Mentalisierung, Bindungsgeschichte und Traumatisierung – Einführung in das Mentalisierungskonzept und
dessen Anwendung auf das Verständnis und die Behandlung traumatischer Erfahrungen
Das Seminar führt in das Konzept der Mentalisierung und die Grundzüge der Mentalisierungsbasierten Therapie
(MBT) ein und gibt einen Überblick über deren evolutionsbiologische und entwicklungspsychopathologische
Grundlagen.
Unter der besonderen Perspektive des Einflusses von Bindungstraumata wird dargestellt, wie sich die frühen
Beziehungserfahrungen auf die Fähigkeit, sich an andere - auch therapeutisch - zu binden, auswirken und wie
die psychotherapeutische Behandlung schwerer psychischer Erkrankungen auf die Förderung der
Mentalisierungsfähigkeit ausgerichtet werden kann.
Der Kurs richtet sich an psychotherapeutisch Tätige, die in stationären wie auch ambulanten Settings mit strukturell gestörten Patienten arbeiten.
A 2-Kurs
C. Happach
26
Teilnehmerzahl: bis 20
Kurslegenden
A3
Diagnostische und psychotherapeutische Ansätze bei pathologischem PC-/Internet-Gebrauch
Die Zahl der Patienten, bei denen eine psychotherapeutische Behandlungsindikation wegen eines pathologischen
PC-/Internet-Gebrauchs besteht, stieg in den letzten Jahren kontinuierlich an. Der Kurs hat das Ziel, einen Überblick über Erscheinungsformen, Charakteristik des medialen Angebotes und empirische Befunde zu vermitteln,
sowie einen Ansatz zur diagnostischen Handhabung und therapeutischen Herangehensweise vorzustellen.
Auf dem Boden einer mehrjährigen Erfahrung in der Behandlung Betroffener hat die AHG Klinik Münchwies ein
fundiertes Behandlungskonzept entwickelt, das ausführlich dargelegt werden soll.
In der klinischen Praxis bewährte diagnostische und therapeutische Vorgehensweisen werden anhand von
Fallbeispielen und Therapiematerial erläutert.
Literatur: Petry, J (2010): Dysfunktionaler und Pathologischer PC- und Internet-Gebrauch. Göttingen: Hogrefe
Schuhler, P, Vogelgesang, M (2011): Abschalten statt Abdriften. Weinheim, Basel: Beltz
Schuhler, P, Vogelgesang, M (2012): Pathologischer PC- und Internet-Gebrauch. Eine Therapieanleitung. Göttingen:
Hogrefe
A 3-Kurs
H. Feindel
Teilnehmerzahl: bis 15
A4
Grundlagen der Schematherapie
Die Schematherapie ist ein integratives, schulenübergreifendes Psychotherapieverfahren zur Behandlung komplexer, tiefgreifender psychischer Störungen.
Sie verbindet verhaltenstherapeutische und psychodynamische Elemente und wird um Inhalte der
Bindungsforschung und Neurobiologie ergänzt. Als Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie wird sie
der „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie zugeordnet und konnte bereits in verschiedenen Wirksamkeitsstudien
gute Effekte erzielen.
Zentrale Therapieprinzipien sind das Konzept der begrenzten elterlichen Fürsorge, der Einsatz eines einheitlichen
metakognitiven Modells zur Prozess- und Selbstregulation, sowie die fokussierte Verwendung erlebnisaktivierender, kognitiver und übender Techniken.
In diesem Seminar wird den Teilnehmern ein Überblick über die Inhalte und Methoden der Schematherapie nach
Jeffrey Young vermittelt. Zudem sollen erste praktische Erfahrungen mit dieser Methode ermöglicht werden.
Literatur: Roediger, E (2011): Praxis der Schematherapie: Lehrbuch zu Grundlagen, Modell und Anwendung,
Schattauer
A 4-Kurs
H. Hoppe
Teilnehmerzahl: bis 20
27
Kurslegenden
A5
Tun und Lassen - Selbstfürsorge mit Funktioneller Entspannung
Besonders Menschen in helfenden Berufen haben oft einen hohen Anspruch an sich und ihre Arbeit.
Die notwendige Konzentration auf den Anderen lässt oft wenig Raum für den achtsamen Umgang mit sich selbst.
Dies führt zu Erschöpfung und dem Gefühl des Ausgebrannt-Seins, die Freude an der Arbeit weicht einem eher
bedrückenden Pflichtgefühl.
Das körper(psycho)therapeutische Angebot der Funktionellen Entspannung (Marianne Fuchs) hilft über eine
Sensibilisierung der Selbstwahrnehmung Spannungen und Blockaden aufzuspüren und bietet Lösungsansätze an.
Zudem trägt die Funktionelle Entspannung dazu bei, mit Hilfe der leiblichen Gegenübertragungsanalyse den therapeutischen Prozess besser zu verstehen und zu modulieren.
Dieser Kurs ist als Selbsterfahrungsseminar konzipiert. Methodische Grundzüge der Funktionellen Entspannung
sollen vermittelt werden.
Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.
Bitte bequeme und warme Kleidung mitbringen.
A 5-Kurs
G. Martin
Teilnehmerzahl: bis 12
A6
Körperdysmorphe Störung und Skin Picking in der Psychotherapie
Die körperdysmorphe Störung wie auch Selbstverletzungen der Haut sind wichtige Diagnosen, die im Rahmen
von psychotherapeutischen Behandlungen vorkommen, einzelne Patienten suchen auch gezielt wegen dieser
Störung eine Psychotherapie. Die Häufigkeit von 0,9 % der repräsentativen Bevölkerung, die an einem
Entstellungssyndrom bzw. der so genannten körperdysmorphen Störung leidet, zeigt zumindest, dass diese
Störung in der Psychosomatik und Psychotherapie bekannt sein sollte und in die differenzialdiagnostischen Überlegungen einbezogen werden muss (Rief et al 2006). Die körperdysmorphe Störung ist eine auf die
Hautoberfläche projizierte psychische Störung mit der Annahme, dass Teile des Körpers (vor allem Gesicht, Nase,
Ohren etc.) entstellend verändert seien, ohne dass dies von objektiven Betrachtern erkannt werden würde.
Hintergrund dieses Störungsbildes ist sicher der verbreitete Schönheitswahn der Menschen.
Skin Picking (Nägelkauen, Knibbelakne, Trichotillomanie etc.) ist ebenfalls eine weitverbreitete Störung, die im
Zusammenhang mit Persönlichkeits- und Zwangsstörungen vorkommt. Im Seminar sollen Patientenbeispiele und
die therapeutischen Strategien im Zusammenhang mit psychodynamischen Aspekten diskutiert und anhand von
Video-Fällen vorgestellt werden.
Literatur:
Gieler U (2003): Psychodynamische Diagnostik und Therapie der körperdysmorphen Störung. In: Aglaja Stirn, Oliver
Decker, Elmar Brähler (Hrsg.) Körperkunst und Körpermodifikation. Psychosozial 26:55-64.
Rief W, Buhlmann U, Wilhelm S, Borkenhagen A, Brähler E (2006): The prevalence of body dysmorphic disorder: a
population-based survey. Psychol Med.36(6):877-85.
Stangier U, Hungerbühler R (2001). Eingebildete Häßlichkeit: Die Körperdysmorphe Störung aus psychologischer
Sicht. Zeitschrift für Klinische Psychologie, 30, 77-83
Stangier U (2002): Hautkrankheiten und Körperdysmorphe Störung. Fortschritte der Psychotherapie. Göttingen:
Hogrefe.
Veale D, Gournay K, Dryden W, Boocock A, Shah F, Willson R, Walburn, J (1996): Body dysmorphic disorder: A cognitive behavioural model and pilot randomised controlled trial. Behaviour Research Therapy, 34, 717-729.
A 6-Kurs
U. Gieler
28
Teilnehmerzahl: bis 25
Kurslegenden
A7
„Bitte bloß nicht küssen…“
Märchen sind Symbolgeschichten, stellen Suchwanderungen und Wandlungsprozesse dar, die oftmals mit einem
Kuss besiegelt werden. So wird z.B. die hinter einer Dornenhecke schlafende Prinzessin durch einen Prinzen
wachgeküsst zu einer ehefähigen Frau und wir gehen davon aus, dass sie selbst genau das will.
Aus der Fülle der Märchengeschichten wollen wir in diesem Seminar nachspüren, wann und wodurch
Märchenheldinnen und Helden reif sind für Veränderung und Wandlung. Welche Märchen haben uns selbst oder
unsere Patienten auf den Wendungen unserer Lebenswege beeinflusst? In einer Annäherung an die psychodynamischen Zusammenhänge wollen wir einen Bezug herstellen zur eigenen Lebenserfahrung sowie dem Umgang
mit Märchen in der psychotherapeutischen Praxis.
Literatur: Kraft, M (2010): Märchenhaft und mörderisch. Ehealltag im Märchen. Göttingen:
Vandenhoeck & Ruprecht
A 7-Kurs
M. Kraft
Teilnehmerzahl: bis 14
A8
Aus dem Rahmen fallen
Kunstpsychologie für Begeisterte
Manchmal bleibt unser Blick an einem Bild hängen, das wir kennen und zu schätzen gelernt haben. Wir freuen
uns, gerade dieses Bild zu sehen. Vielleicht aber auch ist unser Blick von etwas ganz Neuem, Unbekanntem, sogar
Irritierendem gefesselt worden. Wir schauen genauer hin, versuchen einen Zugang zum Ungewohnten zu finden.
Was geschieht nun zwischen dem Betrachter und dem Bild, das „aus dem Rahmen fällt“? Welche Phantasien,
Erinnerungen und Assoziationen werden ausgelöst, wenn wir uns Zeit nehmen, das Bild auf uns wirken zu lassen? Und vor allem: Welche unterschiedlichen Zugangswege wählen andere Betrachter? Ergeben sich daraus
unerwartete Aspekte für unsere eigene Sicht?
Diesen Prozess einer Beziehungsaufnahme wollen wir in der Gruppe anhand konkreter Kunstwerke (und einem
geplanten Museumsbesuch) gemeinsam erleben und reflektieren. Vorwissen ist nicht erforderlich, Lust auf Kunst
schon. Ein solcher Zugang zur Kunst erschließt einerseits Ressourcen für die Betrachter / Psychotherapeuten und
lässt sich andererseits für die Arbeit mit Bildern von Patienten verwenden.
Literatur: Kraft, H (Hrsg.) (3. Auflage 2008): Psychoanalyse, Kunst und Kreativität. Berlin: Medizinisch
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
Kraft, H. (3. Auflage 2005): Grenzgänger zwischen Kunst und Psychiatrie. Köln: Deutscher Ärzte-Verlag
A 8-Kurs
H. Kraft
Teilnehmerzahl: bis 12
29
Kurslegenden
A9
Systemische Balintgruppenarbeit
Auf Station, im Institut und in der Praxis begegnen uns Patienten. Als erweiternde Veränderung der klassischen
Balintarbeit, in der die interpersonelle Beziehungsklärung zwischen Arzt und Patient im Fokus steht, geht es in
der systemischen Balintgruppenarbeit um das Hinzunehmen der Systeme, in der Arzt/Helfer und Patient sich
bewegen. Dies sind auf der Seite des Behandlers die Teamsituation, das Gesundheitswesen, die
Krankenhausstruktur. Auf der Seite des Patienten ist es die Familie, die Berufssituation, das soziale Umfeld.
In dem Kurs gibt der eine Arzt-Patienten-Begegnung vorstellende Kollege den Gruppenmitgliedern die Rolle von
beteiligten Personen in den Systemen des Arztes und des Patienten. Er stellt aus diesen Personen eine Skulptur.
Jedes eine Rolle innehabende Gruppenmitglied kann dann Gefühle äußern und trägt somit im Anschluss an die
Skulpturarbeit klärend dazu bei, das psychodynamische Gesamtsystem zu erfassen.
Um alle mit Patienten Arbeitenden zu berücksichtigen, ist der Kurs für Kollegen und für sämtliche Mitglieder
von multiprofessionell arbeitenden Teams offen.
Literatur: Balint, M (1957; dt. 10. Aufl. 2001): Der Arzt, sein Patient und die Krankheit. Stuttgart: Klett Cotta
Otten, H (2012): Professionelle Beziehungen. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag
A 9-Kurs
F. Ludwig-Eckelmann, F. O. Lippmann
Teilnehmerzahl: bis 16
A 10
Mit Herz und Seele - Einführung in die Psychokardiologie
Die Bewegung des Herzens in unserem Innersten gilt seit jeher als Inbegriff der Lebendigkeit und als Spiegel
unserer Emotionen. Als „Lebensmotor“ und „Zentralorgan“ erfährt das Herz multiple Besetzungen, die sich bis in
die Alltagssprache fortsetzen. Das Herz wird dadurch nicht selten der Prädilektionsort einer Somatisierung von
Ängsten, Trauer und Trennungsambivalenzen.
Organische Herzkrankheiten treffen damit nicht nur die mechanische Pumpfunktion sondern als „ego infarction“
(Cassem) zentrale Anteile unseres Selbst- und Körpererlebens. Die resultierende „narzisstische Krise“ (Boll-Klatt)
führt häufig zu depressiven Folgestörungen, sekundär herzphobischen oder hypochondrischen Ängsten und
somatoformer Beschwerdeüberlagerung.
Die psychische Fehlverarbeitung ihrerseits hat nachhaltige Konsequenzen für das Krankheitsverhalten, die
Lebensqualität und die Sekundärprävention. Neben subjektiven und ökonomischen Belastungen hat sie auch
erhebliche Auswirkungen auf die Prognose. Vor allem für depressive Komorbidität bei Herzpatienten ist eine relevante Erhöhung der Mortalität gut belegt.
Aber auch schon in der Pathogenese von Bluthochdruck, Koronarerkrankung und ihren Folgen spielen affektive
und Persönlichkeitsfaktoren eine wichtige Rolle, die derjenigen anderer Risikofaktoren gleich kommt.
Im somatischen Versorgungssystem dominiert oft die akutmedizinische „Feuerwehrmentalität“ (Halhuber) mit
großartig-omnipotent anmutendem und auch oft real lebensrettendem technischem „Rohrfreiservice“ (Bardé und
Jordan) der Akutkardiologie. Für Gespräche, Nachdenklichkeit und Emotionen bleibt in diesem Setting wenig
Raum. Dabei existieren durchaus Modelle einer „ganzheitlicheren“ Herzmedizin, in der Allmachts- und
Ohnmachtserleben in einer realitätsangemesseneren Gesamtschau und Begegnung mit dem Patienten aufgehoben sind. Hiervon profitieren sowohl Kardiologen als auch Psychotherapeuten – und vor allem die Patienten.
Dieses Seminar wird an konkreten (Video-)Patientenbeispielen wichtige psychokardiologische Problemstellungen
illustrieren und mit aktuellen Forschungsbefunden, u.a. zur „kollaborativen“ ambulanten Versorgung, kombinieren. Hierauf aufbauend wird die Gestaltung der Arzt-Patient-Beziehung in verschiedenen Behandlungssettings
sowie der Zugang zu den Patienten in psychosomatischer Grundversorgung und Fachpsychotherapie erarbeitet
und bei Interesse auch in Kleingruppenarbeit mit u.a. Rollenspiel-Übungen erprobt. Bei Interesse besteht die
Möglichkeit, eigene Fälle einzubringen.
A 10-Kurs
C. Herrmann-Lingen
30
Teilnehmerzahl: bis 16
Kurslegenden
A 11
Einführung in die Katathym-imaginative Psychotherapie
Die Katathym-imaginative Psychotherapie ist ein tiefenpsychologisch fundiertes Psychotherapieverfahren, bei
dem der Therapeut Imaginationen anregt, in denen Wünsche, Ängste, Konflikte und Abwehrstrukturen symbolisch-bildhaft deutlich werden. In anschließendem Gespräch kann das Material kognitiv verstanden und weiter
verarbeitet werden. Die Imaginationsebene selbst dient als geschützter Entwicklungsraum, in dem Konfliktarbeit,
Erholung und Erprobung von Neuem möglich ist. Die KIP eignet sich sowohl als Kurz- als auch als
Langzeittherapie bei den meisten psychischen Störungsbildern, besonders bei somatoformen Störungen.
In dem Kurs wird das Verfahren erläutert und auf dem Weg der Selbsterfahrung kennengelernt. Die KIP ist als
besondere Methode der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie im Rahmen der Richtlinien
Psychotherapie integriert. Bitte Malutensilien mitbringen.
Literatur: Wilke, E: Katathym-imaginative Psychotherapie (KIP) (2004): Einführung in die Psychotherapie mit der
Tagtraumtechnik. Stuttgart/New York: Thieme
Bahrke U, Nohr K (2013): Katathym Imaginative Psychotherapie. Berlin: Springer
A 11-Kurs
L. Kottje-Birnbacher
Teilnehmerzahl: bis 12
A 12
Kombinierte Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen bei Jugendlichen und ihre Behandlung.
Die psychoanalytisch-interaktionelle Methode im Einzel- und stationären Setting.
An einer randomisiert-kontrollierten Therapiestudie wurde die psychoanalytisch-interaktionelle Methode in der
therapeutischen Arbeit mit der besonders schwierigen Gruppe der Jugendlichen mit kombinierter Störung des
Sozialverhaltens und der Emotionen überprüft und mit einem hohen Wirkungsgrad nachgewiesen.
Therapeutisch-technische Vorgehensweisen der psychoanalytisch-interaktionellen Methode werden vorgestellt
und am Beispiel von Jugendlichen mit kombinierten Störungen diskutiert. Die Besonderheiten des therapeutischen Rahmens sowohl in der stationären Behandlung wie auch im ambulanten Setting und die Spezifika der
Jugendlichenbehandlung werden dabei berücksichtigt.
Achtung, veränderte Kurszeit: Dieser Kurs findet am Sonntag, Montag, Dienstag und Donnerstag zu den regulären
Zeiten der A-Kurse statt. Am Dienstag wird der Kurs zusätzlich von 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr durchgeführt. Am
Mittwoch findet der Kurs nicht statt.
A 12-Kurs
A. Streeck-Fischer
Teilnehmerzahl: bis 20
31
Kurslegenden
AB 13
Film und Psychoanalyse
“Ich erwarte nicht von dir, dass du das verstehst, was ich mit meinen Filmen meine. Ich erwarte von dir, dass du
das verstehst, was deine Seele aus diesen Filmen versteht. Es ist eben Dichtung” (Theo Angelopoulos).
Psychoanalyse und Film sind etwa gleich alt. Seit mehr als 100 Jahren sind die Menschen von bewegten Bildern
begeistert und fühlen sich in Filmgeschichten wie in Lebensgeschichten ein. Die Zuschauenden geraten in eine
regressive Passivität, in der Form und Inhalt des Filmes verschwinden und Wahrgenommenes von Selbsterlebtem
durchdrungen wird. Das Kunstwerk Film wird zu einem Gegenüber und inspiriert zum Gespräch über das
Gesehene und Erlebte. Es werden ungekürzte Filme gezeigt, die absichtlich nicht vorab bekanntgegeben werden.
Es werden keine Wiederholungen aus dem Vorjahr gezeigt. Der Kurs impliziert Selbsterfahrung, bietet vielfältige
Anregungen und ermöglicht die Chance, das eigene theoretische Hintergrundwissen im Austausch mit den
Anderen auszuprobieren und zu ergänzen.
Sitzkissen mitbringen, ist keine schlechte Idee.
AB 13-Kurs
H. Petersen
Teilnehmerzahl: bis 20
AB 14
Familienrekonstruktion
Die Familienrekonstruktion ist ein Prozess, in dem eine Person sich wieder in den geschichtlichen, kulturellen und
verwandtschaftlichen Kontext ihrer Ursprungsfamilie hineinbegibt, um die dort gewachsenen Strukturen und
Deutungen, Gesetzmäßigkeiten und Begrenzungen zu erkennen. Mit dieser familientherapeutischen Methode, die
von der Amerikanerin Virginia Satir zwischen 1964 und 1970 entwickelt wurde, können die Teilnehmer mit Hilfe
von Genogramm- und Skulpturarbeit die Beziehungsgeschichte ihrer Familie, wie sie sich in ihren geschichtlichen, sozialen und gesellschaftspolitischen Kontexten entwickelt hat, verwirren, entwirren und neu konstruieren
und vernetzen. Ziel ist die Entflechtung von Abhängigkeit durch neue und andere Sichtweisen und die Loslösung
von ungesunden Aufträgen – manchmal entwickelt sich erst dann eine Reife für Veränderungen.
„In der Familienrekonstruktion sollen aus Monstern und Helden, aus Madonnen und Engeln und aus Teufeln unseres Familienstammbaumes wieder Menschen werden, die eine menschliche Gestalt haben.“ (V. Satir)
Teilnehmen können Menschen aller Berufsgruppen, die bereit sind, sich mit ihren familiären Wurzeln auseinander zu setzen – gerne können Photos, Erinnerungsstücke, Geschichten zur Illustration mitgebracht werden!
Wegen des Selbsterfahrungscharakters des Workshops ist es wichtig, dass alle Teilnehmer von Anfang an dabei
sind!
Literatur: Satir, V (1975): Selbstwert und Kommunikation. München: Pfeiffer
Nerin, W F (1989): Familienrekonstruktion in Aktion. Virginia Satirs Methode in der Praxis. Paderborn:
Jungvermannsche Verlagsbuchhandlung
Kaufmann, R A (2010): Die Familienrekonstruktion. Heidelberg: Roland Asanger Verlag
Tillmetz, E (2012): Familienaufstellungen. Stuttgart: Klett-Cotta-Verlag,
AB 14-Kurs
S. Altmeyer
32
Teilnehmerzahl: bis 12
Kurslegenden
AB 15
Die Darstellung der Psychodynamik im Antragsverfahren: Lästige Pflicht oder Entwicklungsprozess?
Für viele Psychotherapeuten stellt das Antragsverfahren mit dem Bericht an den Gutachter eine sehr lästige
Pflicht dar. Vor allem die Darstellung der Psychodynamik – das Herzstück des Berichtes – wird als schwierig empfunden.
Das Seminar will Werkzeuge an die Hand geben, die nicht nur das Erstellen des Berichtes erleichtern, sondern ihn
zu einem integralen Bestandteil des therapeutischen Entwicklungsprozesses werden lassen. Dieser Prozess wird
in erster Linie als Entfaltung unbewusster Beziehungsdynamik zwischen Patient und Therapeut verstanden. Über
das szenische Verstehen wird diese der bewussten Reflektion zugänglich. Anhand des Materials aus
Erstgesprächen soll die Erarbeitung psychodynamischer Hypothesen geübt werden. Unter Nutzung der vier
Psychologien der Psychoanalyse wird es dann darum gehen, Konflikt-, Struktur- und Traumapathologie zu erkennen und die Psychodynamik theoretisch stringent zu formulieren.
Der Doppelkurs will den Teilnehmern in dieser Verknüpfung von Theorie und Praxis die Fähigkeit vermitteln, sich
in dem Spannungsfeld zwischen einem überwiegend intuitiven und einem allzu formelhaft strukturierten
Vorgehen zu bewegen.
AB 15-Kurs
A. Boll-Klatt und M. Kohrs
Teilnehmerzahl: bis 20
AB 16
Grundlagen der Theorie, Diagnostik und Therapie bei Traumafolge-Störungen
Geschichte der Psychotraumatologie, Neurobiologie, Traumagedächtnis, Störungsmodelle und
Behandlungsmodelle,
traumaspezifische
Behandlungsverfahren,
Psychopharmakotherapie.
Psychotherapieforschung, Epidemiologie, komorbide Störungsbilder. Juristische Grundlagen. Diagnostik: PTBS,
komplexe Traumafolgestörungen einschließlich Dissoziative Störungen (Module 1 und 2 des DeGPT-Curriculums).
AB 16-Kurs
U. Sachsse
Teilnehmerzahl: bis 25
AB 17
Intersubjektivität in der Psychoanalyse
Der Kurs findet im ständigen Wechsel von theoretischer und klinischer Perspektive statt. Im ersten Block wird die
psychoanalytische Theorie der Intersubjektivität behandelt, und zwar in ihrer historischen Entstehung, ihren
empirischen Grundlagen, ihrer entwicklungs- und metapsychologischen Systematik und ihren Wirkungen auf die
psychotherapeutische Praxis. Die theorieleitende Grundformel lautet: Die individuelle Psyche ist kein nach außen
abgegrenztes Organ, sondern sie arbeitet wie ein Beziehungsnetzwerk, das Selbst und Andere, Phantasie und
Realität, Person und Welt auf je eigene Weise miteinander verbindet; in der psychischen Störung zeigen sich
Risse in diesem Netzwerk ebenso wie dysfunktionale Verbindungen. Im zweiten Block wird anhand von eigenen
Behandlungsfällen der Teilnehmer/innen der Fokus auf die Wechselseitigkeit der psychotherapeutischen
Beziehung und auf die Interaktion von Patient und Therapeut gerichtet. Hier lautet die klinische Grundformel:
Wir sind mit unserer eigenen Persönlichkeit Teil des psychotherapeutischen Geschehens; Patienten erreichen und
Wirkungen erzielen wir nur, wenn wir diese Beteiligung zu registrieren, zu verstehen und zu nutzen in der Lage
sind.
AB 17-Kurs
M. Altmeyer
Teilnehmerzahl: bis 20
33
Kurslegenden
AB 18
Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT): Einführungskurs
IRRT ist eine Therapiemethode zur Behandlung von PTBS und anderen Traumafolgestörungen. Visuelle und verbale Interventionen werden kombiniert, um Zugang zu belastenden Trauma bezogenen Bildern zu gewinnen,
diese zu konfrontieren, zu transformieren und emotional zu bewältigen. Eine IRRT-Sitzung verläuft in der Regel
in drei Phasen: Phase 1 - das Wiedererleben belastender Bilder und assoziierten Emotionen des Traumas in sensu;
Phase 2 - die Konfrontation und Entmachtung des Täters durch das aktuelle Ich des Patienten; Phase 3 - die
Entwicklung von Bildern der Beruhigung, Tröstung und Versöhnung zwischen aktuellem Ich und traumatisiertem
Ich bzw. dem Kind-Ich.
Die IRRT zeichnet sich durch die folgenden Hauptaspekte in der Behandlung aus:
•
Die sokratische Haltung des Therapeuten, d.h. eine inhaltlich offene, fragende und paraphrasierende
Haltung. Der Therapeut gibt lediglich den formalen Rahmen der Imagination vor und hält den
Patienten „auf Kurs“. Die inhaltliche Gestaltung des Prozesses ist Aufgabe des Patienten. Der Patient
selbst ist der Wissende, der Therapeut hilft ihm lediglich dabei, dieses Wissen zu entdecken.
•
Die imaginative Arbeit mit verschiedenen Persönlichkeitsanteilen als Protagonisten auf der inneren
Bühne des Patienten. Die wichtigen Protagonisten sind dabei das damalige Ich / Kind-Ich, das
aktuelle Ich sowie das Täterbild (Täterintrojekt). Aber nur das aktuelle Ich wird in der IRRT direkt
angesprochen, um es zu verstärken, damit es zwischen den „Protagonisten“ (z.B. Täter, Kind)
vermitteln kann.
•
Die Betonung von Nuancen in der sprachlichen Formulierung der Fragen und Aussagen des
Therapeuten. In der Regel werden offene statt geschlossene Fragen gestellt. Durch geschicktes
Formulieren, z.B. Verwendung des Konjunktivs oder die Formulierung eines Handlungswunsches vor
der eigentlichen Handlung können auch schwierige Entwicklungsschritte für den Patienten
ermöglicht werden.
In mehreren kontrollierten Studien zeigte IRRT eine gleich ausgeprägte Wirksamkeit bei posttraumatischen
Störungen wie verlängerte Exposition (Prolonged Exposure) und EMDR. Im Workshop wird das Therapieprinzip
hergeleitet und eine Einführung in die Methode gegeben, u.a. mit Videodemonstrationen und Rollenspielen.
Der Kurs entspricht inhaltlich dem Modul 1 des IRRT-Curriculums (Level 1).
Literatur: Schmucker, M, Köster, R (2014): Praxishandbuch IRRT: Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy bei
Traumafolgestörungen, Angst, Depression und Trauer. Stuttgart: Klett-Cotta
AB 18-Kurs
P. Herzog, M. Schmucker
34
Teilnehmerzahl: bis 20
Kurslegenden
AB 19
„Männerwelten“
Das Männerbild im Umbruch – Konsequenzen für die Psychotherapie und Beratung
Das traditionelle Männerbild unterliegt einem grundlegenden Wandel, der in Artikeln betitelt wurde als: „Krise
der Männlichkeit“; „vom Urwaldgetöse zur Metrosexualität (Furche 2014), „Männer sind die sozialpsychologische
Problemzone des 21. JH (Zukunftsinstitut Köln 2013), „women get sick, men die“ (Tagungstitel Bad Schwalbach
2013); „Mann nicht Memme“ (Welt 3/2014).
Die Überschriften reichen aus, um als Professionalist erschrocken zu hinterfragen „Was ist da los?“. Vom „Mann
von heute“ wird gefordert: Erfolgreich im Beruf – aktiv im Familienleben, aber nicht zu sehr „weichgespült“. Und
das Ergebnis? Männer sind zunehmend zerrissen und überfordert. Körperliche Beschwerden, Burnout, unerkannte Depressionen, höheres Aggressionslevel, Rückzug von Freunden, der Griff zu einem Glas zu viel sind die Folgen.
Um die Männergesundheit ist es schlecht bestellt: Sie begehen mehr Selbstmorde, fallen häufiger durchs soziale Netz, sterben ca. 6 Jahre früher als Frauen, ernähren sich ungesünder, sind häufiger Täter und Opfer von
Gewalt.
Zur Psychotherapie kommen Männer erst, wenn Lebensumstände eine Hilfe von außen erzwingen (Scheidung,
Jobverlust, Krankheit, unsichere Vaterrolle, Sinnkrisen). Da ihre Kontaktaufnahme und ihr Ausdrucksverhalten im
professionellen Helfer-System oft missverstanden und bagatellisiert („der hat doch nichts“) werden, sind wir als
Therapeuten gefordert, unsere Praxistüren den Männern mit neuem Verständnis zu öffnen.
Aus diesem praxisnahen Kurs nehmen Sie für Ihre Arbeit mit:
•
Einen Überblick über das „Moderne Männerbild“ aus mehreren wissenschaftlichen Blickwinkeln
•
Daten und Fakten über die internationale Männer-und Jungengesundheit
•
Übersichtliches modellhaftes Erfassen der wichtigen Lebensbereiche der Männer
•
Einen Überblick über die kritischen bzw. vulnerablen „Stolpersteine“ im Leben eines Mannes
•
Know How, die subtilen Hilfesignale der Männer zu verstehen
•
Praktische Therapieansätze
•
Die Reflexion ihrer eigenen „Männergeschichte“ bzw. „Vatergeschichte“
Wir können als Therapeuten einen wesentlichen Beitrag zur Erweiterung und Reflektion des neuen „Manns-Bild“
beitragen und Männer auf ihrem neuen Weg unterstützen.
Literatur: Christ, C, Mitterlehner, F (2013): Männerwelten. Männer in Psychotherapie und Beratung. Stuttgart:
Schattauer Verlag.
Wippermann, C, Calmbach, M, Wippermann, K (2009): Männer: Rolle vorwärts, Rolle rückwärts? Identität und
Verhalten von traditionellen, modernen und postmodernen Männern. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich
AB 19-Kurs
C. Christ, F. Mitterlehner
Teilnehmerzahl: bis 25
35
Kurslegenden
B1
Eine Krebserkrankung verändert alles: Psychoonkologie
Bei Krebserkrankungen haben sich in den letzten Jahrzehnten die Chancen dramatisch verbessert, mit diesen
Krankheiten zu leben bzw. sie zu überleben. Allerdings gehen damit oft große Beeinträchtigungen einher: Neben
den mehr oder weniger belastenden Krankheitssymptomen selbst können auch die erforderlichen
Behandlungsmaßnahmen, seien es nun Operationen, Bestrahlungen oder eine Chemotherapie, gravierende
Auswirkungen auf den Körper und die Seele haben. Das soziale Netz, beruflich wie privat, wird vorübergehend
eingeschränkt oder auf Dauer zerrissen. Auch wenn sie das Leben kurzfristig nicht bedrohen, bedeuten onkologische Erkrankungen deswegen oft eine radikale Veränderung, und die Betroffenen werden nicht gefragt, ob sie
sich reif dafür fühlen.
In dieser Situation können Psychotherapeuten dazu beitragen, dass die krankheitsbedingte Krise bewältigt werden kann. Die Einrichtung psychoonkologischer Stellen und Abteilungen in den zertifizierten Krebszentren trägt
dieser Tatsache Rechnung und viele Patienten erfahren durch diese Angebote im Rahmen der ersten onkologischen Behandlung Unterstützung. Gleichwohl besteht bis heute ein großer Mangel an ambulanten
Psychotherapieplätzen für Krebspatienten, die über die erste Zeit hinaus auf fachliche Hilfe angewiesen sind.
Offenbar scheuen viele Psychotherapeuten davor zurück, dieser Gruppe von Menschen ihr Angebot zur Verfügung
zu stellen. Möglicherweise trägt sogar die zunehmende Verbreitung der Psychoonkologie ungewollt dazu bei, die
Schwelle für Psychotherapeuten zu erhöhen, weil durch die zertifizierten psychoonkologischen Weiterbildungen
der Eindruck entstehen kann, nur das Absolvieren einer entsprechenden Zusatzausbildung bereite den
Psychotherapeuten ausreichend auf die Behandlung krebskranker Patienten vor.
Der Kurs will dazu beitragen, diese Schwelle zu reduzieren und Psychotherapeuten für die Arbeit mit
Krebspatienten zu interessieren. Mit Arbeitspapieren, Gruppendiskussionen und Fallbesprechungen wird psychoonkologisches Wissen zur Situation onkologisch Erkrankter und ihrer Behandlung vermittelt, beispielsweise
•
zu den reaktiven psychischen Störungen bis hin zu den eher seltenen Posttraumatischen
Belastungsstörungen,
•
zur Bedeutung organischer psychischer Störungen und sich daraus ergebenden differentialdiagnostischen Problemen,
•
zu psychosomatischen Krankheitskonstellationen,
•
zu Fragen des Settings oder
•
zu besonderen psychotherapeutischen Techniken und Vorgehensweisen.
Über die Beschäftigung mit diesen Themen hinaus kann es bei der Besprechung von Fällen auch darum gehen,
welche Prozesse im Rahmen von Psychotherapien mit Krebspatienten in den behandelnden Psychotherapeuten
selbst angestoßen werden. Die Fallbesprechungen werden in Form der „Reflektierten Kasuistik“ der UexküllAkademie für Integrierte Medizin durchgeführt.
B 1-Kurs
C. Schmeling-Kludas
36
Teilnehmerzahl bis 20
Kurslegenden
B2
Psychosomatische Medizin heute - Verunsicherungen mit körperlichen Aspekten in der Psychotherapie
begegnen
Psychosomatik wird als Begriff heute überall verwendet, um die körperlichen Reaktionen bei psychischen
Konflikten zu beschreiben. Das Seminar soll angehenden Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und auch
erfahrenen Interessierten aktuelle Theorien zur Entstehung körperlicher Symptome durch psychische Prozesse
verdeutlichen. Es werden psychosomatische Fälle vorgestellt, die zeigen sollen, wie es zur somatischen Reaktion
kommt. Die wichtigsten Ansätze der Psychosomatik von Freud, Schur, Engel und Schmale, Mitscherlich und
Alexander werden wie auch Stresskonzepte und Coping-Theorien dargestellt und mit modernen Aspekten aus der
Psychoneruoimmunologie und Stressforschung ergänzt. Die Ansätze zum Verständnis psychosomatischer
Erkrankungen auf dem Boden der psychodynamischen Theorien und der Verhaltensmedizin werden vorgestellt.
Literatur:
Gieler, U: Einführung in die Psychosomatik. Jokers Edition 2007 – Müllheim-Baden: Auditorium Netzwerk.
Overbeck, G: Seelischer Konflikt, körperliches Leiden. Reader zur psychoanalytischen Psychosomatik.
Fritzsche, K und Wirsching, M (2005): Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Heidelberg: Springer
B 2-Kurs
U. Gieler
Teilnehmerzahl: bis 25
37
Kurslegenden
B3
Bewegung verändert – Veränderung bewegt: Reflektion therapeutischen Beziehungsgeschehens anhand von
Selbsterfahrung mit Tango Argentino
Therapeutisches Beziehungsgeschehen und therapeutische Veränderung ereignen sich im Rahmen eines intersubjektiven Übertragungs- und Handlungsdialogs, der nicht nur auf geistig-emotionaler, sondern immer auch auf
körperlicher Ebene stattfindet. Diese körperliche Ebene umfasst neben unmerklichen (neuro)physiologischen,
inneren Bewegungen auch Propriozeption, Bewegungsinteraktionen aus Mikro- und Makrosignalen bis hin zu
Handlungsdialogen (Enactments). Therapeutische Beziehung und Veränderung sind somit nicht nur körperlich
verankert, sondern entwickeln sich auch unausbleiblich mit innerlicher oder äußerlich sichtbarer Bewegung einhergehend. Doch nicht nur der Patient, „auch der Therapeut kommt in Bewegung und ändert sich, wenn er
danach strebt, gegenüber der anderen Person er selbst zu sein.“ (Beisser, 1970). Aus der gemeinsamen Bewegung
heraus geschieht Veränderung, die wiederum Bewegung und erneut Veränderung evoziert. Das Geschehen im
Grenzraum unterschiedlich organisierter, subjektiver Welten konstituiert fließend die jeweils gemeinsame
Wirklichkeit.
Auf der Bühne des Tango Argentino inszeniert sich das relationale Wechselspiel in mehreren Modalitäten, sichtund spürbar nicht zuletzt im Körperdialog. Dessen Unmittelbarkeit bietet dem Therapeuten einen vertieften
Zugang zur Selbsterfahrung und Introspektion hinsichtlich seiner emotionalen Rückschlüsse (vgl. Orange, Atwood
und Stolorow, 2001), die in der therapeutischen Beziehungsgestaltung wirksam werden. Durch das Einbeziehen
der leiblichen Dimension kann sich ein erweitertes empathisches Verständnis für das Gegenüber ergeben. Die
Selbsterfahrung und –reflexion geschieht in einer Haltung der Achtsamkeit, welche insbesondere auch relationale Prozesse fokussiert.
Der Kurs bietet Raum zur körperbezogenen Selbsterfahrung und Reflektion von Beziehungsprozessen mit dem
Ziel, das eigene therapeutische Verstehen zu vertiefen. Wir arbeiten mit Achtsamkeitsübungen und einfachen
Elementen aus dem Tango Argentino. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnehmer sind gebeten,
Schuhe mit gleitenden Sohlen (z.B. Leder) oder dicke Wollsocken mitzubringen.
B 3-Kurs
C. Eichelbauer, M. Andrey
Teilnehmerzahl: bis 20
B4
Zum Umgang mit spirituellen und religiösen Phänomenen in der Psychotherapie
Das Verhältnis zwischen Psychotherapie und Religion ist historisch durch Ablehnung, zumindest Ambivalenz
gekennzeichnet. In frühen Lehrbüchern der Psychoanalyse gilt das (Rück-)Gebunden-Sein in einer Religion als
Ideologiebildung und somit als Kontraindikation.
In der klinischen Realität unserer Therapien taucht die religiöse Dimension menschlichen Erlebens mehr oder
weniger offen immer wieder auf, in Träumen, in Tagträumen, in Erlebnissen des Einsseins mit der Natur, in der
Musik. Sie wird dann oft „übersehen“ oder bewusst verleugnet, sowohl vom Patienten wie auch vom Therapeuten.
Dabei stellt sie durchaus eine mächtige Ressource dar.
Im Kurs wird versucht werden, zunächst die entsprechenden Phänomene zu definieren und zu verstehen. Dabei
gehen wir vom Patienten aus, nutzen aber auch eigene Erlebnisse und Gegenübertragungsphantasien. Für den
Therapeuten ist es wichtig, sich seiner explizit-impliziten Einstellung zu dieser Dimension bewusst zu werden,
den therapeutischen Prozess offen zu begleiten und allenfalls vorsichtig zu deuten.
B 4-Kurs
E. Wilke
38
Teilnehmerzahl: bis 12
Kurslegenden
B5
Einführung in Focusing
Achtsamer Weg zum impliziten Körperwissen
Focusing nach E.T. Gendlin beschreibt den Weg, wie wir Zugang finden können zum impliziten, Bedeutung tragenden Körperwissen („Felt sense“) und den neuen Schritten, die daraus entstehen.
Es ist eine klinisch erprobte und empirisch überprüfte Methode, die in jedem psychotherapeutischen Verfahren
angewendet werden kann, um Erlebensprozesse zu vertiefen und den therapeutischen Handlungsspielraum systematisch zu erweitern. Ein Felt Sense wird als komplexes, wenngleich vages Empfinden gespürt, das sich im Körper
des Patienten/ Klienten und des Therapeuten als ganzheitliche Resonanz zu einem Thema (Problem, Symptom,
Traum) formt. Wenden wir uns diesem Körperempfinden absichtslos zu, entfalten sich aus ihm Schritte, die eine
lösungsorientierte Richtung haben: In neu sich einstellenden Worten, inneren Bildern, Handlungs- und
Bewegungsimpulsen werden nicht nur überraschende Aspekte des Themas bewusst, auch wird ein sich selbst vorantreibender Veränderungsprozess angeregt, der mit frischer Lebensenergie einhergeht. Focusingschritte sind
Erkenntnisschritte und Heilungsschritte zugleich.
Focusing findet Anwendung im Bereich von Psychotherapie, Psychiatrie und Psychosomatik und tut auch
Therapeutinnen und Therapeuten selbst gut (Selbstsorge).
Das Vorgehen im Kurs ist erlebens- und selbsterfahrungszentriert. Kurzvorträge und kleine praktische Übungen
werden die Teilnehmer dabei unterstützen, Focusing selbst zu entdecken und in seiner Wirksamkeit auszuprobieren. Mit den vorgestellten Methoden können die Teilnehmer in ihrer jeweiligen Praxis weiterarbeiten. Die
Atmosphäre von Focusing eröffnet einen entspannten, erholsamen, körperlich-spürigen Raum.
Literatur zur Einführung (keine Voraussetzung): Gendlin ET, Wiltschko J (1999): Focusing in der Praxis. Eine schulenübergreifende Methode für Psychotherapie und Alltag. Stuttgart: Pfeiffer bei Klett-Cotta
B 5-Kurs
F. O. Lippmann
Teilnehmerzahl: bis 12
B6
Therapeutische Beziehung - heilsam oder schädlich?
In den letzten Jahren wird immer mehr auf die Nebenwirkungen und schädigenden Aspekte der psychotherapeutischen Begleitung hingewiesen und geachtet. Im Zentrum dieser Überlegungen stehen schwierige Übertragungs- und Gegenübertragungskonstellationen, durch die gegebenenfalls alte Verletzungen aus der Kindheit
reaktiviert werden können.
Die Bedeutung von Macht, Geld, narzisstischen Gratifikationen und Liebesgefühlen wird zur Diskussion gestellt.
In dem Seminar werden wir uns mit Hilfe imaginativer Techniken diesem Themenkomplex zuwenden.
Theoretische Aspekte werden das Thema vertiefen. Eigene Fallbeispiele sind erwünscht.
B 6-Kurs
C. Smolenski
Teilnehmerzahl: bis 12
39
Kurslegenden
B7
Anorexie und Bulimie in Diagnostik und Therapie
In diesem Kurs wird täglich ein besonderes Schwerpunktthema innerhalb der Thematik Essstörungen (Anorexie
und Bulimie) behandelt; gleichzeitig sind Diskussions- und Supervisionswünsche der Teilnehmer willkommen und
werden bevorzugt berücksichtigt.
Schwerpunktthemen werden sein:
1. Die Zusammenfassung der wichtigsten Punkte der Deutschen S3 Leitlinie (Diagnostik und Therapie der
Essstörungen inklusive der therapeutischen Beziehung).
2. Grundsätzliches zum Thema Essstörungen (einschließlich Ursachendiskussion mit neueren Untersuchungen
zu anorexietypischen Persönlichkeitsmerkmalen/Denkstilen, familiären Faktoren und Prävention).
3. Medizinische Aspekte von Essstörungen und deren Risikomanagement sowie die Bedeutung der
Gewichtsrehabilitation für die Prognose.
4. Vorstellung eines stationären Therapieprogrammes und daraus folgende Ableitungen für den ambulanten
Umgang mit dieser Klientel sowohl in der ärztlichen Sprechstunde, in der ambulanten Psychotherapie als
auch in der Betreuung der Betroffenen in störungsspezifisch arbeitenden Wohngemeinschaften.
Ziel des Seminars ist es, neben der Vermittlung von vertieftem Grundlagenwissen, den Teilnehmern konkrete und
praktische Handlungsanweisungen im Umgang mit den Betroffenen im Sinne von: Was tue ich wann? Worauf
habe ich zu achten? Was sind die Risikokonstellationen? etc. zu vermitteln und eine aktivere Haltung auf der
Behandlerseite zu fördern.
B 7-Kurs
W. Wünsch-Leiteritz
Teilnehmerzahl: bis 25
B8
Vitalitätsaffekte, Lebendigkeit und Musiktherapie
Musik wird durch ihren Wechsel von Spannung und Entspannung gemeinhin als vitalisierend erlebt. Der Wunsch,
sich wieder lebendig zu fühlen, wird häufig von Patienten in der Psychotherapie geäußert. Die Lebendigkeit von
Gefühlen ist abhängig von Sterns (2011) jüngst beschriebenen Vitalitätsformen, so kann das Gefühl der Freude
„sich langsam aufbauen“, „flüchtig sein“ oder „explosionsartig“ plötzlich präsent sein. Gerade Musik, ob zuhörend oder selbst aktiv spielend, bietet sich an, um unterschiedliche Vitalitätsformen aufzuzeigen. Die Beachtung
von Vitalitätsaffekten ist in der Arbeit mit Patienten lohnend, da Beziehungserfahrungen und die ihnen innewohnenden Gefühle durch charakteristische Vitalitätsformen geprägt sind. Die Psychotherapie wird lebendig,
wenn für Patienten bedeutsame Vitalitätsaffekte berührt werden.
Das Seminar untersucht unterschiedliche Gefühle und Vitalitätsformen mittels musiktherapeutischer Methoden
im Hören von Musik und praktischem Spiel auf Instrumenten. Beispielhaft erhalten aufwallende Freude, zögerliche Trauer und energische Wut im Seminar einen musikalischen Ausdruck. Musik mit ihren Aspekten von Timing
und Intensität wird genutzt, um das Erleben von Lebendigkeit erfahrbar zu machen. Zuhören, sprachliche
Reflexion, Interventionen für die psychotherapeutische Praxis und theoretische Aspekte ergänzen das experimentelle Tun der TeilnehmerInnen.
Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
B 8-Kurs
G. Strehlow
40
Teilnehmerzahl: bis 16
Kurslegenden
B9
Veränderung in Gruppen – Gruppen die verändern
Die Frage, was in psychotherapeutischen Prozessen bei Patienten zu Veränderungen führt, ist in den letzten
Jahren einer der Schwerpunkte in der Therapieforschung geworden. Einigkeit herrscht inzwischen darüber, dass
weniger spezifische Methoden als vielmehr die Art und Qualität der therapeutischen Beziehung über den Erfolg
der Therapie entscheidet.
Wie gelingt es also in der Gruppentherapie, Veränderungsprozesse zu fördern? Was wäre zu tun, wenn
Veränderungsprozesse ins Stocken kommen? Wie gelingt es der Gruppenleitung, den einzelnen
Gruppenmitgliedern individuelle Veränderungsschritte zu ermöglichen? Was macht den Unterschied zu den
Prozessen in der Einzeltherapie aus?
Passend zur Fragestellung und der Methode der psychodynamischen Gruppentherapie wird die Arbeit in diesem
Kurs interaktiv sein! Neben einem kurzen theoretischen Einstieg in das Thema werden an den Beispielen aus dem
Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese Fragen aufgegriffen und gemeinsam bearbeitet. Bringen Sie also
Fragen aus Ihrem Arbeitsalltag mit, die sich auf Gruppen beziehen. Bei Ihren Beispielen ist es egal, ob es um
Therapiegruppen oder um Teams geht – im Rahmen von kurzen Fallvorstellungen werden wir Ihre Fragestellungen
zu Veränderungsprozessen als Gruppe bearbeiten und dabei praktisches methodisches Handwerkszeug für den
therapeutischen Alltag entwickeln.
Also: Ohne Sie geht es nicht! Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich für diesen Kurs anmelden, sollen ausdrücklich Beispiele aus der täglichen Praxis mitbringen!
Ziel des Kurses ist es, gemeinsam Ideen darüber zu erarbeiten, wie Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter therapeutische wirksame Veränderung in einer Gruppe auslösen, anregen und fördern können. Daher ist dieser Kurs
nur etwas für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die etwas verändern wollen!
Das Verhältnis von theoretischen und praktischen Anteilen kann je nach den Teilnehmerwünschen variieren,
geplant ist aber eine überwiegend praktische Arbeit mit einer Mischung aus supervisorischen Elementen und
Austausch.
Wenn Sie sich für diesen Kurs interessieren, dann sammeln Sie bitte ab jetzt die in Ihrer Arbeit häufig vorkommenden Fragestellungen. Sie werden dann vor Beginn des Kurses noch einmal angeschrieben und erhalten die
Gelegenheit, Ihre Wunschthemen einzubringen.
B 9-Kurs
S. Kleinschmidt
Teilnehmerzahl: bis 12
B 10
Selbsterfahrung mit Katathym-imaginativer Psychotherapie: Reif für Veränderungen?
Gewohnheiten strukturieren und entlasten uns, aber sie engen auch den Blick ein. Von Zeit zu Zeit ist es sinnvoll, die eigene Lebenssituation zu betrachten, zu spüren, was sich gut anfühlt und was nicht, und zu überlegen,
wo man etwas ändern möchte. Bei einer solchen Zwischenbilanz können Imaginationen helfen, unterschwellige
Gefühle und Ideen deutlicher sichtbar werden zu lassen.
Bitte Malsachen mitbringen.
B 10-Kurs
L. Kottje-Birnbacher
Teilnehmerzahl: bis 12
41
Kurslegenden
B 11
CBASP - störungsorientierte Strategien zur Verhaltenstherapie chronischer Depression
Chronische Depressionen beginnen häufig bereits vor dem 21. Lebensjahr und sind oftmals Folge von traumatischen Erfahrungen. Die Verhaltenstherapie chronischer Depressionen erfordert daher interpersonelle Strategien,
die im Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP) geschickt mit verhaltenstherapeutischen
Techniken kombiniert werden. Mittlerweile belegen mehrere kontrollierte Studien die Wirksamkeit des CBASP.
Dabei wird davon ausgegangen, dass das Denken von Menschen mit chronischer Depression sich nur um sie selbst
und die eigene Sicht der Welt dreht (Wahrnehmungsentkoppelung). In diesem Kurs wird ausgehend von den eigenen Erfahrungen der Teilnehmer mit ihren chronisch depressiven Patienten das Krankheitsmodell der chronischen
Depression interaktiv erarbeitet. Ziel der CBASP-Strategien ist es, die Patienten in die Lage zu versetzen, die
Wahrnehmungsentkoppelung zu überwinden. In Rollenspielen wird vermittelt, wie die Beziehungsgestaltung in
der Therapie genutzt werden kann, um die Patienten aus dem Kreis, in dem sie gefangen sind, zu befreien und
wie mit Hilfe von Situationsanalysen zwischenmenschliche Fertigkeiten vermittelt werden können.
Methode: Kurze Einführung, Video- und Live-Demonstration sowie Einübung der wichtigsten CBASP-Techniken
in Kleingruppen. Ziel: Vermittlung eines lebendigen Einblicks in die Strategien des CBASP anhand eigener
Erfahrungen der Teilnehmer. Zielgruppe: Ärztliche und Psychologische Psychotherapeuten.
Literatur: (1,2,3): 1. McCullough, JP (2006): Psychotherapie der chronischen Depression. Frankfurt: Elsevier, Urban
& Fischer Verlag
2. McCullough, JP (2012): Therapeutische Beziehung und die Behandlung chronischer Depressionen. Heidelberg:
Springer
3. Klein, JP, Belz, M (2014): Psychotherapie Chronischer Depression. Praxisleitfaden CBASP. Göttingen: Hogrefe,
B 11-Kurs
P. Klein
42
Teilnehmerzahl: bis 16
Allgemeine
Informationen
Hinweise zur Weiterbildung
Abendveranstaltungen
Leitthemen der Vergangenheit
Referentenverzeichnis
Informationen & Organisatorisches
Informationen zur psychotherapeutischen Aus-, Fort- und Weiterbildung
Die Lübecker Psychotherapietage wenden sich an Ärzte und Psychologen sowie an alle weiteren an der psychotherapeutischen und psychosomatischen Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen. Auf der Grundlage der
anerkannten psychotherapeutischen Verfahren ist das Programm keiner bestimmten psychotherapeutischen
Haltung verpflichtet, sondern richtet sich an alle Kolleginnen und Kollegen unabhängig von ihrer psychotherapeutischen Grundausbildung. Ausgehend von einer 40-jährigen zunächst ärztlich-psychodynamischen und psychosomatischen Tradition laden die Lübecker Psychotherapietage heute ganz bewusst zum Dialog über die
Grenzen der therapeutischen Schulen und der Berufsgruppen hinweg ein.
Die Vorträge zum jeweiligen Tagungsthema und ein Teil der Kurse beschäftigen sich ausgehend von aktuellen
wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit übergreifenden Fragestellungen der
Psychotherapie und Psychosomatik. Sie sind ebenso für Psychotherapeuten mit langer Berufserfahrung gedacht
wie für Kollegen in psychotherapeutischer Aus- und Weiterbildung. Daneben werden aber auch viele Kurse angeboten, die als „Bausteine“ für die üblichen ärztlichen psychotherapeutischen Fort- und Weiterbildungsgänge dienen können.
Die Tagung ist von der Ärztekammer Schleswig-Holstein als Fortbildungsveranstaltung zertifiziert (s. Seite 8 zu
den erreichbaren Fortbildungspunkten). Die Fortbildungspunkte werden von den Psychotherapeutenkammern
anerkannt.
Die bei den Lübecker Psychotherapietagen erworbenen Fortbildungspunkte können somit anerkannt werden für:
•
die ärztliche Fort- und Weiterbildung
- Psychosomatische Grundversorgung
- Fachgebundene Psychotherapie
- Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
- Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
- Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
- Zusatzbezeichnung Psychoanalyse
•
die Fortbildung für Psychologen
- die Ausbildung für Psychologische Psychotherapeuten
- die Ausbildung zum Psychoanalytiker
•
die Aus-, Fort- und Weiterbildung für Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten
•
die Aus-, Fort- und Weiterbildung für Musik-, Kunst-, Gestaltungs-, Tanz-, Bewegungs- und
Körpertherapeuten
•
die Fortbildung für Gesundheits- und Krankenpfleger
44
St. Marien
ORGELKONZERT
Sonntag, 12. Oktober 2014, 20.00 Uhr
Marienorganist Johannes Unger
Johann Sebastian Bach
(1685-1750)
Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 582
Choralbearbeitungen „Wenn wir in höchsten Nöten sein“ BWV 668
„ach wie flüchtig, ach wie nichtig“ BWV 644
„alle Menschen müssen sterben“ BWV 643
Petr Eben
(1929-2007)
aus der Sonntagsmusik: „Motto ostinato“
Sofia Gubaidulina
(*1931)
„Hell und Dunkel“
Louis Vierne
(1870-1937)
Cathédrales op. 55 nr. 3 für Orgel
Charles-Marie Widor
(1844-1937)
aus der Symphonie op. 42 Nr. 5 f-Moll: V. toccata
Eintritt: 10,00 Euro
45
Stein der Geduld
Film und Einladung zum anschließenden Gespräch mit
Dr. Hanna Petersen.
Dieses filmische Plädoyer für die Emanzipation aus dem Jahr 2012, 103 Minuten, basiert auf dem gleichnamigen,
mit dem Prix Goncourt ausgezeichneten Roman des aus Afghanistan stammenden und in Frankreich lebenden
Schriftstellers und Regisseurs Atiq Rahimi.
Der Spielfilm wurde von der deutschen Film- und Medienbewertung mit folgender Begründung als besonders wertvoll eingestuft: Eine Frau sitzt am Lager ihres Mannes, der im Koma liegt. Sie beginnt zunächst zögerlich, dann
immer intensiver zu sprechen, ihre Gedanken zu formulieren, ihre Erinnerungen in Worte zu fassen, ihre Ängste
zu artikulieren. Während draussen Schüsse knallen, ein Panzer durch die Strassen rollt, willkürlich in die Häuser
schießt und die Gewalt allerorten zu herrschen scheint, flüchtet die junge Frau mit ihren zwei kleinen Töchtern und
anderen Hausbewohnern in ein Kellerverlies. Und doch kehrt sie immer wieder zu ihrem Mann zurück, der für sie
zum “Stein der Geduld” wird, nach einer alten persischen Legende ein Stein, dem man alle seine Sorgen und Nöte
erzählen kann, bis dieser dann eines Tages zerspringt und damit die ihm anvertrauten Geheimnisse sich für immer
auflösen. Was sich in der Kammer, in der die Frau ihren Mann betreut, abspielt, entwickelt sich immer mehr zu
einem Kammerspiel des Horrors. Denn was hier in inneren Monologen und in den Erzählungen der jungen Frau
beschworen wird, spiegelt das Entsetzen des Krieges, aber auch das Schicksal von Frauen in Ländern wie
Afghanistan oder auch im Irak wieder, für die diese junge Frau beispielhaft steht. “Männer, die nicht lieben können, ziehen in den Krieg” heißt es an einer Stelle des Films. Und Frauen wie die einsam am Lager ihres Mannes
Wachende haben niemals Liebe erleben dürfen, denn sie sind Menschen zweiter Wahl. In der sorgfältigen
Dramaturgie, in deren Verlauf sich die Gefahr wie ein Netz immer mehr um die Protagonistin zusammen zieht,
geht es um die existenzielle Bedrohung einer Frau, deren freud- und liebloses Dasein auch in kurzen Rückblenden
auf ihre Kindheit dokumentiert wird. Starke Bilder, eine eindrucksvolle Hauptdarstellerin, die sich alles Leid von der
Seele redet und damit zu sich und zu ihren bisher stets unterdrückten Träumen und Sehnsüchten findet, ersetzen
konkrete Szenen von Krieg und Tod. Das allgegenwärtige Grauen wird durch die Worte beschworen. Über weite
Strecken folgt die Verfilmung den Traditionen der oralen Erzählkunst und entwickelt einen unheimlichen Sog, der
bis zum überraschenden Ende anhält und wenig Raum lässt für Hoffnung auf ein Hollywood Happy End. Diese
gelungene Literaturverfilmung ist so schlüssig und überzeugend, dass sie hochverdient das höchste Prädikat
zugesprochen bekommt.
Sonntag, 12.10.2014
19.45 Uhr
Kino Koki
Mengstraße 35
23552 Lübeck
Das Kommunale Kino besteht seit 1994 und wird seit 2007 vom Förderverein Kommunales Kino Lübeck e.V.
getragen. Es arbeitet mit verschiedenen Bildungs- und Kulturinstituten zusammen.
Eintritt:
46
10,00 Euro - Mit Ihrem Eintritt unterstützen Sie ausschließlich dieses Kino. Reservierungen über das
Kongressbüro.
Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der
43. Lübecker Psychotherapietage 2014
in Kooperation mit dem St. Petri Kuratorium
Montag, 13.10.2014 um 20:00 Uhr
St. Petri zu Lübeck, Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck
Einführung und Moderation:
Pastor Dr. Bernd Schwarze, Lübeck
Vortrag:
Reif für Veränderung?
Technisierung des Menschen mit Leib und Seele
Dr. theol. Ralph Charbonnier
Ausklang
bei Brot und Wein
musikalisches Intermezzo
Eintritt 10,00 €
47
Psychotherapie und Geschichte
Reif für Veränderung! und Geschichte – das gehört für uns zusammen. Wir möchten Sie einladen zu einem Kleinod aus den Anfängen der Psychotherapie und des Stummfilms. Stummfilm
und Psychotherapie – wie kann das gehen? Wie kann ein Stummfilm etwas darstellen, was
sonst von und durch Sprache lebt?
“Geheimnisse einer Seele“, ein UFA-Kinostummfilm aus dem Jahre 1923, zeigt bilderreich den
Fall eines Mannes, der an einer Messerphobie und an Zwangsgedanken leidet und seine erfolgreiche psychoanalytische Behandlung. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Freuen Sie sich
auf ein „echtes Schmankerl“.
Eckard Görlitz, Michael Redegeld und Bettina Alberti vom Forum Psychotherapie Lübeck werden
für Sie in dem wunderschönen, geschichtsträchtigen Saal des mittelalterlichen ‚Dat Hoghehus‘ in
der Lübecker Altstadt den Abend moderieren - mit einem kleinen Beitrag zur Geschichte der
Psychotherapie, der Filmvorführung und anschließendem geselligen Beisammensein bei Wein
und Brezeln.
Termin: Dienstag, den 14. Oktober 2014 um 20.00 Uhr
Ort:
Dat Hoghehus, Koberg 2, 23552 Lübeck
Eintrittskarten zu 10 EUR sind über das Kongressbüro erhältlich.
48
Come together
Wir, die Veranstalter, möchten mit Ihnen,
den Kongressteilnehmern der
Lübecker Psychotherapietage
zusammenkommen –
zum Kennenlernen und Austausch bei einem
zwanglosen Mittagessen in
entspannter Atmosphäre!
Das Kunstcafé im
Museumsquartier St. Annen
bietet hierfür einen
ansprechenden Rahmen.
Bei schönem Wetter kann
der Innenhof mitgenutzt werden.
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme
über das Anmeldeformular an.
49
Leitthemen der Lübecker Psychotherapietage (1990-2012)
1990
Der Mensch in der Depression - Risiko und Chancen für Patient und Arzt
1991
Entwicklungen der Psychotherapie - Theoretische Konzepte und ärztlicher Alltag
1992
Trennung und Abschied, Besinnung und Neubeginn
1993
Arbeit zwischen Last und Lust
1994
Schmerz - Dimensionen, Erleben, Verarbeitung
1995
Abhängigkeit und Beziehung: Konflikte zwischen Freiheit und Bindung
1996
Die Zukunft der Psychotherapie - Polarisierung, Abgrenzung, Integration
1997
Psychotherapie als Beruf - Träume und Wirklichkeit
1998
Entwicklungspsychologie und Psychotherapie –
die Bedeutung der Kleinkindforschung für die Erwachsenenbehandlung
1999
Familienbeziehungen in unserer Zeit
2000
Krisen im Lebenszyklus - Risiken, Chancen, Hilfen
2001
Sexualität in unserer Zeit
2002
Hass und Destruktivität – Individuelle, gesellschaftliche und interkulturelle Aspekte
2003
Psychotherapie in Zeiten knapper Ressourcen
2004
Humor, Lebendigkeit und Bewegung in der Psychotherapie
2005
Moderne Zeiten – Moderne Krankheiten?
2006
Psychotherapie und die Suche nach Sinn
2007
Liebe und andere Leidenschaften
2008
Wir sind alle Kinder unserer Zeit – Zur Dimension der Zeit in der Psychotherapie
2009
Gesellschaftliche Vielfalt – Therapeutische Antworten
2010
Männer
2011
Was im Innersten zusammenhält
2012
Vernetzt – Vermessen – Verwirrt: Orientierung in Zeiten der Globalisierung
2013
Alles machbar – und dann? Chancen und Grenzen in Psychotherapie und Medizin
50
Integrative KVT
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ist nach Einsatz- und Arbeitsbereichen
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2014. Laufzeit 70 min. Mit Booklet.
€ 19,95. ISBN 978-3-621-28156-0
Dozentenverzeichnis
Alberti, Bettina, Dipl.-Psych.
Psychologische Psychotherapeutin
Forum Psychotherapie Lübeck
Praxisgemeinschaft Meesenring
Meesenring 2, 23566 Lübeck
e-mail: info@koerpertherapie-luebeck.de
(Seite 48)
Altmeyer, Martin, Dr. rer. med. habil. Dipl. Psych.
Klinischer Psychologe,
Supervisor BDP
Roederichstr. 8, 60489 Frankfurt/Main
e-mail: martin.altmeyer@t-online.de
(Seite 15, 33)
Altmeyer, Susanne, Dr. med.
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie, Fachärztin für Neurologie,
Lehrtherapeutin für Systemische Therapie und
Beratung,
Mitglied der DGPM, der DGSF, der Deutschen
Balintgesellschaft
Leitende Ärztin der Ambulanz der Röher Parkklinik
für Psychotherapeutische Medizin Eschweiler
Röher Straße 55, 52249 Eschweiler
e-mail: saltmeyer@altmeyerweb.de
(Seite 18, 32)
Andrey, Maude
professionelle Balletttänzerin/Lehrerin für Ballett
und Tango Argentino
freiberuflich tätig
PSYTANGO
Hochallee 32, 20149 Hamburg
e-mail: info@psytango.de
(Seite 38)
Bassler, Markus, Prof. Dr. med.
Facharzt für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie, Psychoanalyse
Mitglied der DGPM, DKPM, DGPPR
Chefarzt der Schwerpunktklinik für
Psychosomatische Medizin
Rehazentrum Oberharz, Deutsche
Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
Schwarzenbacher Str. 19-21, 38678 ClausthalZellerfeld
e-mail: markus.bassler@drv-bsh.de
(Seite 20)
52
Boll-Klatt, Annegret, Dr. phil. Dipl.-Psych.
Leitung der Ambulanz des Instituts für
Psychotherapie (IfP) der Universität Hamburg
Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg
e-mail: annegret.boll-klatt@uni-hamburg.de
(Seite 3, 15, 33)
Charbonnier, Ralph, Dr. theol.
Superintendent des evangelisch-lutherischen
Kirchenkreises Burgdorf/Hannover
Spittaplatz 3, 31303 Burgdorf
e-mail: ralph.charbonnier@evlka.de
(Seite 47)
Christ, Claudia, Prof. Dr. med. MPH
Internistin, Psychotherapeutin
Niedergelassen in eigener Praxis, Seniorpartner der
Akademie an den Quellen
Professorin an der Fachhochschule Frankfurt
Akademie an den Quellen
An den Quellen 1, 65183 Wiesbaden
Christ@quellen-akademie.de
(Seite 35)
Döring, Peter, Dipl.-Psych.
Psychologischer Psychotherapeut –
Psychoanalytiker
Vorsitzender des Lou Andreas-Salomé Institut für
Psychoanalyse und Psychotherapie (DPG, VAKJP)
Göttingen e.V.
Wilhelm-Weber-Str. 24, 37073 Göttingen
e-mail: Peter.Doering@LAS-Institut.de
(Seite 20)
Eichelbauer, Christa, Dipl.-Psych.
Psychologische Psychotherapeutin in Ausbildung/
Lehrerin für Tango Argentino
Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch
fundierte Psychotherapie e.V.
Deutsche PsychotherapeutenVereinigung
freiberuflich tätig
PSYTANGO
Hochallee 32, 20149 Hamburg
e-mail: info@psytango.de
(Seite 38)
Dozentenverzeichnis
Ermann, Michael Prof. Dr. med. habil.
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin,
Lehranalytiker (IPA/ DPG, IFPS, BLÄK)
emeritierter Professor für Psychosomatik und
Psychotherapie an der Ludwig-MaximiliansUniversität München
Psychoanalytische Einzel- und Paartherapie,
Supervision, Mentorium in eigener Praxis
Halserspitzstr. 36, 81673 München
e-mail: michael.ermann@t-online.de
(Seite 16)
Feindel, Holger
Facharzt für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie
Oberarzt AHG Klinik Münchwies
Zentrum für Psychosomatische Medizin,
Psychotherapie und Suchtmedizin
Turmstr. 50-58
66540 Neunkirchen/Saar
e-mail: hfeindel@ahg.de
(Seite 27)
Gieler, Uwe, Prof. Dr. med.
Facharzt für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie; Facharzt für Dermatologie und
Venerologie; Allergologie
Mitglied DGPM / DKPM / DDG
Komm. Leiter der Univ.-Hautklinik Giessen
Klinik für Dermatologie und Allergologie und Klinik
für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Ludwigstraße 76, 35392 Giessen
e-mail: uwe.gieler@psycho.med.uni-giessen.de
(Seite 28, 37)
Görlitz, Eckhard, Dr. phil. Dipl.-Psych.
Psychologischer Psychotherapeut
Forum Psychotherapie Lübeck
Niedergelassen in eigener Praxis
An der Untertrave 12/13, 23552 Lübeck
e-mail: goerlitz@psychotherapie-und-meditation.de
(Seite 48)
Happach, Claas, Dr.
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und
Psychosomatische Medizin, Psychotherapie und
Psychoanalyse, Psychoanalytiker (DPG)
Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und
Psychotherapie
Bethesda Krankenhaus Bergedorf
Glindersweg 80, 21029 Hamburg
e-mail: happach@bkb.info
(Seite 26)
Herrmann-Lingen, Christoph, Prof. Dr. med.
Facharzt für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie und Facharzt für Innere Medizin Psychotherapie
Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin
und Psychotherapie
Universitätsmedizin Göttingen
Von Siebold-Str. 5, 37075 Göttingen
e-mail: cherrma@gwdg.de
(Seite 3, 30)
Herzog, Philipp, Dr. med.
Facharzt für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie
Facharzt für Allgemeinmedizin – Psychotherapie
Weiterbildungsbefugter der ÄKMV für
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Balintgruppenleiter (Deutsche Balintgesellschaft)
Zertifizierter IRRT-Therapeut
Deutsche Balintgesellschaft (DBG); UexküllAkademie für Integrierte Medizin (AIM),
Arbeitsgemeinschaft für integrative Psychoanalyse,
Psychotherapie und Psychosomatik Hamburg(APH)
Niedergelassen in freier Praxis
Mecklenburgstraße 59, 19053 Schwerin
e-mail: drpherzog@web.de
(Seite 34)
Hoffmann, Sven Olaf, Prof. Dr. med., Dipl.Psych.
emerit. Direktor der Klinik und Poliklinik für
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der
Universität Mainz.
Von 2004-2012 Mitglied des Aufsichtsrats von
Greenpeace Deutschland; seit 2013 im Präsidium
von EuroNatur
Sierichstr. 175, 22299 Hamburg
E-Mail: s.o.hoffmann@hamburg.de
(Seite 16)
53
Dozentenverzeichnis
Hoppe, Hannah, Dipl.-Psych.
Psychologische Psychotherapeutin VT
niedergelassen in eigener Praxis
Dozentin und Supervisorin am Institut für
Schematherapie Frankfurt (IST-F)
Dozentin an der Akademie für Verhaltenstherapie
Köln (AVT)
Wiener Weg 6, 50858 Köln
e-mail: hoppe@ptkoeln.de
(Seite 27)
Jantschek, Ingrid, Dr. med.
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie, Systemische Familienmedizin
und Familientherapie,
DGfSF, Deutsche Bolintgesellschaft
Weinbergstraße 20, 23562 Lübeck
e-mail: i.jantschek@googlemail.com
(Seite 3)
Klein, Philipp, Dr. med.
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
Vorstandsmitglied im CBASP-Netzwerk e.V.,
CBASP-Therapeut, Supervisor und Trainer,
Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und
Psychotherapie der Universität zu Lübeck
Ratzeburger Allee 160, 23562 Lübeck
e-mail: philipp.klein@uksh.de
(Seite 42)
Kleinschmidt, Silke, Dr. med.
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie
Chefärztin der Curtius-Klinik, Fachklinik
für Psychosomatik und Psychotherapeutische
Medizin
Neue Kampstraße. 2, 23714 Bad MalenteGremsmühlen
e-mail: s.kleinschmidt@curtius-klinik.de
(Seite 41)
Kohrs, Mathias, Dipl.-Psych.
Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker
(DGPT), Dozent (TP, AP/APH), Supervisor (TP, APH)
Cranachstraße 75, 22607 Hamburg
e-mail: Mathias.Kohrs@t-online.de
(Seite 33)
54
Kottje-Birnbacher, Leonore, Dr. phil. Dipl.Psych.
Psychotherapeutin in eigener Praxis, Dozentin am
Institut für Katathym-Imaginative Psychotherapie
Düsseldorfer Straße 55, 40545 Düsseldorf
(Seite 31, 41)
Kraft, Hartmut, Prof. Dr. med.
Nervenarzt, Psychoanalytiker, Lehranalytiker (DPG,
DGPT) in eigener Praxis niedergelassen.
Honorarprofessor an der Alanus Hochschule für
Kunst und Gesellschaft in Alfter / Bonn
An der Ronne 196, 50859 Köln
e-mail: dr.hartmut.kraft@gmx.de
(Seite 29)
Kraft, Maria, Dr. med.
Fachärztin für Allgemeinmedizin und
Psychotherapeutin in eigener Praxis, Mitglied in
der Dt. Ges. für ärztliche Hypnose und Autogenes
Training
An der Ronne 196, 50859 Köln
e-mail: dr.maria.kraft@gmx.de
(Seite 29)
Langner, Kurt
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin
Ehemals Chefarzt der Curtius Klinik, Fachklinik für
Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin
Hof Christiansruh, 24306 Bösdorf
e-mail: k.langner@onlinehome.de
(Seite 26)
Lippmann, Frank O.
Facharzt für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie, Facharzt für Innere Medizin
Balintgruppenleiter der Deutschen
Balintgesellschaft (DBG), Focusing-Ausbilder am
Deutschen Ausbildungsinstitut für Focusing und
Focusing-Therapie (DAF)
Niedergelassen in eigener Praxis
Wiesenhöfen 3, 22359 Hamburg
e-mail: praxis@frank-lippmann.de
(Seite 30)
Dozentenverzeichnis
Ludwig-Eckelmann, Friederike, Dr. med.
Ärztin für Psychotherapeutische Medizin,
Psychoanalyse in eigener Praxis, Vorsitzende der
Akademie für Psychosomatik und Psychotherapie
Main-Taunus, 3. Vorsitzende der Deutschen
Balintgesellschaft
Meyerbeerstr. 15, 65193 Wiesbaden
e-mail: friederike-ludwig-eckelmann@t-online.de
(Seite 30)
Petersen, Hanna, Dr. med.
Ärztin für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie
Psychoanalytikerin (DPV/IPA)
Hundestraße 26, 23552 Lübeck
e-mail: DrHannaPetersen@t-online.de
(Seite 32, 46)
Redegeld, Michael, Dr. phil. Dipl.-Psych.
Psychologischer Psychotherapeut
Forum Psychotherapie Lübeck
Niederlassen in eigener Praxis
Wahmstraße 43-45, 23552 Lübeck
e-mail: info@psychotherapie-luebeck.de
(Seite 48)
Martin, Alexandra, Prof. Dr.
Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin,
Fachkunde Verhaltenstherapie
Deutsche Gesellschaft für Psychologie DGPs,
Deutsche Gesellschaft für Verhaltensmedizin und
Verhaltensmodifikation DGVM, Deutsche
Gesellschaft für Biofeedback DGBFB
Professorin für Klinische Psychologie und
Psychotherapie und Leiterin der
Universitätsambulanz für Psychotherapie
Bergische Universität Wuppertal, Fachbereich G
Klinische Psychologie und Psychotherapie
Max-Horkheimer-Straße 20 (Geb. Z), 42097
Wuppertal
e-mail: martin@uni-wuppertal.de
(Seite 22)
Reich, Günter, Prof. Dr. Dipl.-Psych.
Psychologischer Psychotherapeut
Leitender Psychologe Psychotherapeutische
Ambulanz für Studierende (PAS)
Ambulanz für Familientherapie und für
Essstörungen
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Universitätsmedizin Göttingen (UMG)
Humboldtallee 38, 37073 Göttingen
e-mail: greich@gwdg.de
(Seite 18)
Martin, Gabriele, Dipl.-Psych.
Psychologische Psychotherapeutin,
Lehrbeauftragte der Arbeitsgemeinschaft
„Funktionelle Entspannung“
Hauptstraße 36, 23738 Riepsdorf
e-mail: g.f.martin@t-online.de
(Seite 28)
Sachsse, Ulrich, Prof. Dr. med.
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie
Psychoanalyse - Spezielle Psychotraumatherapie
(DeGPT)
Ulmenstr. 11 a, 37124 Rosdorf
e-mail: ulrich.sachsse@t-online.de
(Seite 33)
Mitterlehner, Ferdinand Dipl.-Psych.& Theol.,
Dipl. Musikpäd.
Niedergelassen in eigener Praxis, Seniorpartner der
Akademie an den Quellen
An den Quellen 1, 65183 Wiesbaden
e-mail: Mitterlehner@quellen-akademie.de
(Seite 35)
Salge, Holger, Dr. med.
Facharzt für Innere Medizin, Psychomatische
Medizin und Psychotherapie
Psychoanalyse; DPG/IPA, DGPT
Chefarzt Abteilung II der Sonnenberg Klinik
Stellvertretender ärztlicher Direktor der Klinik
Christian-Belser-Str. 79, 70597 Stuttgart
email: holger.salge@sonnenbergklinik.de
(Seite 18)
55
Dozentenverzeichnis
Schaarschmidt, Ingo, Dipl.-Psych.
Psychologischer Psychotherapeut
Privatpraxis
Bäckerstr. 15 a, 23564 Lübeck
e-mail: post@psychotherapie-schaarschmidt.de
(Seite 13)
Schmeling-Kludas, Christoph, Prof. Dr. med.
Arzt für Innere Medizin und für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie
Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin, DGPM
Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer
Ev. Krankenhaus Ginsterhof gGmbH
Metzendorfer Weg 21
21224 Rosengarten
e-mail: schmeling-kludas@ginsterhof.de
(Seite 3, 36)
Schmucker, Mervyn, Prof. Dr.
Klinischer Psychologe
Urheber der Imagery Rescripting & Reprocessing
Therapy (IRRT), Trainer/Supervisor für zertifizierte
Weiterbildung in IRRT
Senior Clinical Consultant und Psychotherapeut an
der Klinik am Waldschlößchen, Zentrum für
Psychotraumatherapie, Dresden
Langjähriger Mitarbeiter von Prof. Aaron Beck
(University of Pennsylvania)
Sudhausweg 6, 01099 Dresden
e-mail: schmucker@irrt-eu.de
(Seite 34)
Smolenski, Christoph, Dr. med.
Ärztlicher Direktor Dr. von Ehrenwall’sche Klinik
Ahrweiler, Weiterbildungsermächtigter Arzt für
Psychiatrie und Psychotherapie am Institut für
Psychotherapie und Psychoanalyse Rhein-Eifel
Andernach, Dozent und Vorstand AGKB
Walporzheimer Straße 2, 53474 Ahrweiler
e-mail: christoph.smolenski@ehrenwall.de
(Seite 39)
56
Streeck-Fischer, Annette, Prof. Dr. habil
Ärztin für Kinder-und Jugendpsychiatrie
Ärztin für Psychosomatische Medizin
Psychotherapie, Psychoanalyse
DPG, DGPT, DGKJP
Ehemalige Chefärztin KJP Tiefenbrunn
Hochschullehrerin International Psychoanalytic
University Berlin ( IPU)
Stromstrasse 3, 10555 Berlin
e-mail: Annette.Streeck-Fischer@ipu-berlin.de
(Seite 31)
Strehlow, Gitta Dr. sc. mus.
Dipl. Musiktherapeutin
Lehrauftrag am Institut für Musiktherapie an der
Hochschule für Musik und Theater Hamburg,
Mitglied im Leitungsteam des Forum
Musiktherapeutischer Weiterbildung Schweiz
Delegierte der Deutschen Musiktherapeutischen
Gesellschaft (DMtG) in der World Federation of
Music Therapy (WFMT), erweiterte Vorstandsarbeit
der NAPP (Norddeutsche Arbeitsgemeinschaft für
Psychodynamische Psychiatrie)
Bethesda Krankenhaus Bergedorf
Glindersweg 80, 21029 Hamburg
e-mail: Strehlow@bkb.info
(Seite 40)
Wilke, Eberhard, Dr. med.
Internist, Facharzt für Psychotherapeutische
Medizin, Vizepräsident der IGKB
Kleine Petersgrube 7, 23552 Lübeck
e-mail: he.wilke@t-online.de
(Seite 3, 38)
Wünsch-Leiteritz, Wally, Dr. med.
Ärztin für Innere Medizin; Zusatzbezeichnung
Psychotherapie und Ernährungsmedizin
Vorstandsmitglied des Bundesfachverbandes
Essstörungen
Leitende Oberärztin Abteilung Essstörungen
Klinik Lüneburger Heide
Am Klaubusch 21, 29549 Bad Bevensen
e-mail: wuensch-leiteritz@klinik-lueneburgerheide.de
(Seite 40)
Anmeldung
Für die Teilnahme ist eine schriftliche Anmeldung obligatorisch. Vorher eingesandte Zuschriften
(Programmanforderungskarte) berechtigen nicht zur endgültigen Teilnahme.
NEU: Bitte nehmen Sie Ihre Anmeldung nach Möglichkeit online über unsere Internetseite
www.luebecker-psychotherapietage.de vor. Die Einbuchung in Ihren Wunschkurs erfolgt umgehend.
Wir bitten um Erteilung einer Einzugsermächtigung, Zahlung per Paypal oder per Überweisung
innerhalb von 14 Tagen.
Die Verfügbarkeit der angebotenen Kurse ist aktuell, ausgebuchte Kurse können nicht mehr
angewählt werden. Bitte geben Sie trotzdem Alternativkurse an, falls Ihr Wunschseminar aufgrund zu
geringer Teilnehmeranzahl vor Kongressbeginn abgesagt werden muss.
Alternativ können Sie zur Teilnahme das beiliegende Anmeldeformular per Post/Fax an das
Kongressbüro der Lübecker Psychotherapietage schicken. Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall
8,- € Bearbeitungsgebühr anfallen.
Tagungsbüro Lübecker Psychotherapietage, c/o Lübeck und Travemünde Marketing GmbH,
Holstentorplatz 1, 23552 Lübeck, Fax: 04 51/40 91-991.
Eine Einbuchung erfolgt nach Eingang der Anmeldung im Tagungsbüro und der zu diesem
Zeitpunkt aktuellen Kursverfügbarkeit. Bitte erteilen Sie uns eine Einzugsermächtigung oder
überweisen Sie den Teilnehmerbetrag innerhalb von zwei Wochen nach Anmeldung. Bei nicht
Einhaltung der Zahlungsfrist behalten wir uns vor, Ihre Kursreservierung aufzuheben, sollte dies
aufgrund einer zu großen Nachfrage nötig sein. Unleserlich oder unvollständig ausgefüllte
Anmeldeformulare können nicht bearbeitet werden. Geben Sie bitte bei Ihrer Anmeldung unbedingt
Alternativ-Kurse in der Reihenfolge Ihrer Priorität an, sollte der/die von Ihnen gewünschte/n Kurs/e
bereits ausgebucht sein.
Beachten Sie bei der Auswahl Ihrer Kurse bitte, dass die A-Kurse jeweils parallel und die B-Kurse
jeweils parallel laufen. Bei der Wahl eines AB-Kurses kann kein weiterer A- oder B-Kurs besucht werden.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Kurse nur dann durchgeführt werden können, wenn eine
arbeitsfähige Gruppe zustande kommt. Wir behalten uns ausdrücklich vor, Kurse mit zu geringer
Teilnehmerzahl vor Veranstaltungsbeginn zu streichen. Wir sind in diesem Fall bemüht, eine
Umbuchung in Ihre alternativen Wunschkurse vorzunehmen.
Die Übertragung von Veranstaltungen auf andere Interessenten ist nicht möglich.
Büro der Lübecker Psychotherapietage
Lübeck und Travemünde Marketing GmbH
Telefon: 04 51/40 91-969 (Tagungsbüro, Sprechzeiten: Mo., Mi., Fr.; jeweils 10.00 – 12.00 Uhr)
Telefax: 04 51/40 91-991 (Tagungsbüro)
Email: kongress@luebeck-tourismus.de
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Diskussionen
Gruppendiskussionen beziehen sich auf beide Vorträge des Tages. Bitte geben Sie bei Ihrer Buchung
an, ob Sie an einer Diskussionsgruppe mit Teilnahme eines der beiden Vortragsreferenten teilnehmen
möchten oder eine Gruppe ohne Teilnahme eines der Vortragsdozenten bevorzugen. Für die Teilnahme
an den Gruppendiskussionen am Vormittag bedarf es unbedingt der vorherigen Anmeldung. Für
Nachmeldungen vor Ort wird eine Bearbeitungsgebühr von 15 € erhoben.
Ermäßigung
Die Teilnahme an der Tagung zur ermäßigten Gebühr kann nur mit entsprechender Bescheinigung
erfolgen. Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular aus diesem Programmheft.
Studentinnen und Studenten sind herzlich willkommen und wenden sich für individuelle Absprachen
bitte an das Tagungsbüro.
Hotel
Zimmervermittlung erfolgt durch die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH, Holstentorplatz 1,
23552 Lübeck, Tel. (0451) 4091-904, Fax (0451) 4091-990. Ein Formular zur Zimmerreservierung
finden Sie in diesem Programmheft oder als Download unter: www.luebecker-psychotherapietage.de.
Die Quartierbestätigung bedeutet keine Teilnahmeberechtigung.
Kinderbetreuung
Eine Kinderbetreuung ist an den Nachmittagen während der Gruppenzeiten nach vorheriger
persönlicher Absprache möglich. Bitte setzen Sie sich bei Bedarf frühzeitig mit dem Tagungsbüro in
Verbindung.
Kurse
Eine Kursbelegung ist nur im Zusammenhang mit der Grundgebühr möglich. Diese beinhaltet die
Berechtigung zur Teilnahme an den Vormittagsvorträgen und –diskussionen, sowie den Verzehr von
Kaffee/Tee und Mineralwasser in den Pausen. Einzelne Tage können nicht belegt werden.
Jeder Teilnehmer kann einen A-Kurs und/oder einen B-Kurs oder einen AB-Kurs belegen.
Die AB-Kurse finden parallel zu den A- und den B-Kursen statt. Bitte vermeiden Sie im eigenen
Interesse, zwei "erlebnis-intensive" Kurse, d. h. Kurse mit einem hohen Anteil an Selbsterfahrung, zu
wählen! Bitte geben Sie Alternativkurse in der Reihenfolge Ihrer Priorität an (siehe „Anmeldung“).
Parkmöglichkeiten
Parkhaus bei St. Petri:
Parkhaus am Holstentor:
Marlesgrube 18-30, 23552 Lübeck
Wallstraße, 23552 Lübeck
Es wird empfohlen, die recht kurzen Wege vom Hotel zum Tagungsgebäude zu Fuß zurückzulegen oder die
öffentlichen Verkehrmittel zu benutzen (Haltestelle: „Fegefeuer“, Buslinien 2, 4, 6, 7, 9, 16, 19, 4, 32, 10).
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Rahmenprogramm
„Innehalten“ im Dom
Orgelkonzert (Sonntag)
Filmabend im Koki (Sonntag)
Öffentlicher Abendvortrag (Montag)
Psychotherapie und Geschichte (Dienstag)
Stadtführung
15,00 € (ermäßigt 12,00 €)
10,00 €
10,00 €
10,00 €
10,00 €
2,50 €
Rauchverbot
In der gesamten Schule besteht Rauchverbot.
Rechtsbelehrung
Der Teilnehmer nimmt zur Kenntnis, dass er dem Veranstalter gegenüber keine
Schadenersatzansprüche stellen kann, wenn die Tagung durch unvorhergesehene wirtschaftliche oder
politische Ereignisse oder allgemein durch höhere Gewalt erschwert oder verhindert wird, oder wenn
durch Absage von Referenten usw. Programmänderungen erforderlich werden. Mit seiner Anmeldung
erkennt der Teilnehmer diesen Vorbehalt an. Es wird darauf hingewiesen, dass alle Teilnehmer der
Psychotherapietage hinsichtlich aller Informationen über Patienten und Gruppenteilnehmer, die in
den Veranstaltungen zur Kenntnis gelangen, der Schweigepflicht unterliegen, wie sie für Ärzte gilt,
und dies mit ihrer Unterschrift auf dem Anmeldeformular anerkennen. Aufnahmen auf Tonträger,
Film- oder Videoaufnahmen sind nicht zulässig. Ausgenommen davon sind Rundfunkanstalten und
Presseberichterstatter, die dazu jedoch eine Genehmigung der Leitung benötigen.
Rückerstattung
Rückerstattung von Tagungsgebühren kann nur unter Abzug von einer Bearbeitungsgebühr von
30,-€ erfolgen. Stornierungen nach dem 05. Oktober 2014 werden nicht mehr berücksichtigt. In
diesem Fall können wir keine Rückzahlungen leisten. Sämtliche erworbene Eintrittskarten zu
Veranstaltungen können nicht zurückerstattet werden.
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Tagungsbüro
Öffnungszeiten während der Lübecker Psychotherapietage:
Sonntag, 12.10.2014:
10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Montag, 13.10.2014:
07.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Dienstag, 14.10.2014 bis Donnerstag, 16.10.2014:
08.00 Uhr bis 17.00 Uhr
in der Oberschule zum Dom, Domkirchhof 1-3, 23552 Lübeck
Tel. 04 51 – 40 91 969.
Tagungsgebühren
Grundgebühr bis 14.09.20141
Grundgebühr ab 15.09.20141
165,00 € (110,00 €)2
175,00 € (120,00 €)2
Die Grundgebühr beinhaltet die Teilnahme an den Vormittagsvorträgen und –diskussionen sowie
Kaffee, Tee und Wasser während der Tagungspausen. Eine Teilnahme an den Kursen ohne Zahlung der
Grundgebühr ist ausgeschlossen!
Kursgebühr 5 Doppelstunden (A- und B-Kurse):
Kursgebühr 10 Doppelstunden (AB-Kurse)
1
2
110,00 € (70,00 €)
220,00 € (140,00 €)
entscheidend ist das Datum des Zahlungseingangs, nicht das Datum der Anmeldung
ermäßigte Gebühren für Pflegepersonal, Musik-, Gestaltungs- und Körpertherapeuten,
Arbeitssuchende und Studierende mit Bescheinigung
Tagungsort
Oberschule zum Dom, Domkirchhof 1-3, 23552 Lübeck
Tagungsunterlagen
Die Tagungsunterlagen werden Ihnen nicht zugesandt. Diese können während der Öffnungszeiten des
Tagungsbüros (siehe unten) am Tagungsort abgeholt werden.
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Teilnehmer
Ärzte, Diplom- und Master-Psychologen, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, Seelsorger
und Pastoren, Gesundheits- und Krankenpfleger aus psychotherapeutisch-psychosomatischen
Einrichtungen, Musiktherapeuten, Gestaltungstherapeuten und Körpertherapeuten (w/m).
Studierende nach Absprache.
Vorträge
Die Vormittagsvorträge können auch unabhängig von der Teilnahme an den Lübecker
Psychotherapietagen einzeln (15,00 €/Tag) oder im Paket (50,00 €) gebucht werden. Die Grundgebühr
wird in diesem Fall nicht erhoben. Für die Teilnahme ist unbedingt eine Anmeldung erforderlich. Die
Teilnahme an den anschließenden Diskussionen ist ausgeschlossen!
Zahlungsbedingungen
Wir bitten um Erteilung einer Einzugsermächtigung. Alternativ ist die Zahlung auf folgendes Konto
möglich:
Kontoinhaber:
Bank:
BLZ:
Kto.
BIC:
IBAN:
Lübeck und Travemünde Marketing GmbH
Sparkasse zu Lübeck
230 501 01
3 333 333
NOLADE21SPL
DE16 2305 0101 0003 3333 33
Für Nachmeldungen zu den Gruppendiskussionen vor Ort wird eine Bearbeitungsgebühr von 15 €
erhoben!
Für nachträgliche Änderungen in der Kurs-Belegung auf Wunsch des/der Teilnehmers/ Teilnehmerin
wird ebenfalls eine Bearbeitungsgebühr von 15 € berechnet.
Bei Zahlungen, die nach dem 15.09.2014 eintreffen, erhöhen sich die Tagungsgebühren um 10,00 €.
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6.
4.
5.
2.
1.
Stadtplan Legende:
1. Hauptbahnhof
2. ZOB
3. Oberschule zum Dom (Tagungsort)
4. St. Petri (öffentl. Abendvortrag)
3.
5. Kommunales Kino „KoKi“ (Filmabend)
6. Dat Hoghehus
(Vortrag Psychotherapie und
Geschichte)
7. St. Marien (Orgenkonzert)
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Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltung
für Ärzte,
Diplom- und Master-Psychologen,
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten,
Seelsorger und Pastoren, Gesundheits- und Krankenpfleger
aus psychotherapeutisch-psychosomatischen Einrichtungen,
Musiktherapeuten, Gestaltungstherapeuten und
Körpertherapeuten (w/m).
Studierende nach Absprache.
Veranstaltet von der
Norddeutschen Arbeitsgemeinschaft
für Psychotherapie und Psychosomatik e.V.
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Seele and Geist
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