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Du bist, was ich erkläre. Diagnose als Enteignung des Blickes - IPS

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Vortrag IPS-Theorieworkshop 26.4.2008
an der Sigmund-Freud-Privatuniversität, Wien
IPS-Theorieworkshop 2008
1
Du bist, was ich erkläre.
© Peter Frenzel [2008]
Diagnose als Enteignung
des Blickes auf sich selbst!?
Peter Frenzel
TEAM FÜ
FÜR ANGEWANDTE PSYCHOLOGIE UND ORGANISATIONSBERATUNG
(Roter Faden)
2
1.
In welchen Diskursen finden konstruierte Diagnosen Verwendung
und
welche Konsequenzen hat das jeweils für die betroffenen Beziehungen?
© Peter Frenzel [2008]
2. Einige Thesen mit theoretischen Begründungsansätzen
3. Vorschläge für die personzentrierte Therapiepraxis
TEAM FÜ
FÜR ANGEWANDTE PSYCHOLOGIE UND ORGANISATIONSBERATUNG
Mag. Peter Frenzel
1130 Wien, Speisingerstr. 50/20
www.tao.co.at www.mobilecoaching.at
1
Vortrag IPS-Theorieworkshop 26.4.2008
an der Sigmund-Freud-Privatuniversität, Wien
3
Menschlich aber
bedeutet die Feststellung
des Wesens eines Menschen
eine Erledigung,
die bei näh
erer Besinnung
nähe
beleidigend ist
und die Kommunikation abbricht.
© Peter Frenzel [2008]
Karl Jaspers
TEAM FÜ
FÜR ANGEWANDTE PSYCHOLOGIE UND ORGANISATIONSBERATUNG
4
Tatsächlich lässt sich die klientenzentrierte Philosophie nicht bequem
in eine technologisch orientierte Gesellschaft einpassen.
Eine ordentliche Diagnose, Theorien, die auf einem unmittelbaren
Ursache-Wirkung-Zusammenhang basieren, und andere lineare
Konstrukte werden als die Mittel betrachtet, mit deren Hilfe sich
rasch „feststellen und kurieren lässt, was nicht stimmt“
stimmt“.
© Peter Frenzel [2008]
Daran gemessen erscheint die klientenzentrierte Therapie,
die über keine so blendenden Methoden und Techniken verfügt,
die auf die Mobilisierung der Kräfte des Klienten vertraut
und den Klienten das Tempo der Entwicklung bestimmen lässt,
vielen als naiv und uneffektiv.
Sie fügt sich nicht in eine Kultur,
die schnelle Reparaturen verlangt.
C. R. Rogers/J. K. Wood 1974
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Mag. Peter Frenzel
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an der Sigmund-Freud-Privatuniversität, Wien
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Niemand ist alleine krank!
© Peter Frenzel [2008]
Die Wirkungen von Diagnosen
im sozialen Bezugsystem
des Klienten / der Klientin.
TEAM FÜ
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Wie psychosoziale Probleme entstehen...
7. „Diagnose“
Diagnose“
Problemkonstruktion
Aktivierung gesellschaftlich/organisational
/
gesellschaftlich/organisational/
individuell prä
präferierter Erklä
Erklärungs-und
rungs-und
Lösungsmodelle und Vorgehensweisen
„Beobachtung“
Beobachtung“ von Spannungen
zwischen Ist- und Soll-Zustä
Soll-Zuständen
2. AufmerksamkeitsAufmerksamkeitsfokussierung
Zentrierung von Beobachtung
u. Kommunikation auf „Problem“
Problem“
6. Individualisierung und
Internalisierung
Problem
(Problemsystem)
© Peter Frenzel [2008]
3. problemdeterminiertes
Kommunikationssystem
soziale Ausweitung, zunehmend
selektive Wahrnehmung, „Filter“
Filter“
6
Ausblendung situativer Sinnhaftigkeit
Eigenschaften/Charakter als Ursachen
5. Schuldfrage
Ausblendung zirkulä
zirkulärer Bedingtheiten
„externale Kontrollü
Kontrollüberzeugungen“
berzeugungen“
4. Ursachensuche
Konstruktion und soziale
„Verhandlung“
Verhandlung“ von Erklä
Erklärungen
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Vortrag IPS-Theorieworkshop 26.4.2008
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Die Wirkungen von Diagnosen
im sozialen Bezugsystem
des Klienten / der Klientin.
Vorteile
Nachteile
© Peter Frenzel [2008]
Hilfebedürftigkeit wird erkannt
“Labelling-Effekte”
von Anderen
Stereotypen
vom Betroffenen selbst
Stigmatisierung
Diagnose als „Erklärung“ beruhigt
von Anderen
Diagnose evoziert Hoffnung
vom Betroffenen selbst
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Vier problematische Gruppen von Stereotypen
Stereotypen
8
(Brockington, Hall, Levings et al., 1993*)
Menschen mit psychischen Erkrankungen sind gefährlich und
sollten gemieden werden
Menschen mit psychischen Erkrankungen sind schuld an ihren
Einschränkungen, die aus einem schwachen Charakter entstehen
© Peter Frenzel [2008]
Menschen mit psychischen Erkrankungen sind inkompetent und
brauchen Autoritätspersonen, die für sie entscheiden
Menschen mit psychischen Erkrankungen sind kindlich und
profitieren von Elternfiguren, die für sie sorgen
*Brockington I, Hall P, Levings J, et al: The community's tolerance
of the mentally ill. British Journal of Psychiatry 162:93-99, 1993
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Durch Diagnosen entstehen
problemfokussierte Kommunikationsgemeinschaften
mit prägendem „Beseitigungsimperativ“
Beseitigungsimperativ“.
Die Wirkungen von Diagnosen
im „Problemsystem“
Problemsystem“.
interdisziplinäre Helferteams
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Klient-Therapeutin
Therapeut/inn/en-Team
Therapeut-Kostenträger
Klientin-Kostenträger
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Diagnosen produzieren problemfokussierte
Kommunikationsgemeinschaften
mit prägendem „Beseitigungsimperativ“
Beseitigungsimperativ“
© Peter Frenzel [2008]
Vorteile
Nachteile
Anregung für “Verstehenshypothesen”
Entmündigung durch Experten
Ökonomisierung der Kommunikation
Enteignung des Blickes auf sich selbst
gemeinsame Sprache der Helfer/innen
„Medikalisierung“ psychischen Leidens
Finanzierung durch Kostenträger
„Reifikationseffekte“
Hoffnung als „Psychotherapeutikum“
„Entkontextualisierung“ von Verhalten
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© Peter Frenzel [2008]
"Reifikation bedeutet, die Produkte
menschlicher Aktivität
Aktivität so zu verstehen,
als wär
en sie etwas anderes als menschliche Produkte wäre
wie etwa Gegebenheiten der Natur,
Auswirkungen kosmischer Gesetze
oder Manifestationen eines göt
götttlichen Willens."
(Peter Berger, Thomas Luckmann,
The Social Construction of Reality,
Reality, 1966, S. 82.)
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„Reifikation“
Reifikation“ (auch „Reifizierung“
Reifizierung“),
von lat.
lat. res "Sache" und facere "machen") bedeutet:
Vergegenständ
lichung
Vergegenständlichung
Verdinglichte Konzepte stellen oft selbst etwas her,
was sie eigentlich nur abstrakt beschreiben sollten.
Der abstrahierte Begriff erscheint also als konkrete 'Wirklichkeit‘
'Wirklichkeit‘,
als Ding, als Gegenstand.
© Peter Frenzel [2008]
Beispiele: "das Selbst“
Selbst“ oder "die Organisation“
Organisation“
oder „die Depression“
Depression“
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Vortrag IPS-Theorieworkshop 26.4.2008
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Verflü
Verflüssigung fixierender Beschreibungen
Verhalten
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Festigkeit
Problem
Symptom
Krankheit
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Verflü
Verflüssigung von „verhä
verhärtenden“
rtenden“
Beschreibungen (Etiketten) indem zur Beschreibung von
Verhaltenseinheiten angeregt wird.
Wie verhä
verhält sich jemand wann,
unter welchen Umstä
Umständen, wann
öfter, wann seltener, mit wem...?
Unter welchen Umstä
Umständen gibt
es Ausnahmen, wann ist es ärger,
wann ist es weniger ausgeprä
ausgeprägt...?
[nach R.Rabenstein]
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Eine der häufigsten Krankheiten
ist die Diagnose.
© Peter Frenzel [2008]
Karl Kraus
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„Medikalisierung“
Medikalisierung“:
Das Leben als Hochrisikogeschehen.
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„Medikalisierung“
Medikalisierung“ bedeutet z.B.:
• die medizinische Behandlung von Angelegenheiten/Problemen,
deren Ursache auf gesellschaftliche/soziale/psychische
Probleme hinweisen (z.B. sexuelle Unlust, Kinderlosigkeit,...),
• das zunehmende Angebot medizinischer Dienstleistungen
für die Optimierung der Lebensfüh
Lebensführrung statt nur
Behandlung von Leiden (z.B. Anti-Aging-Medizin,
Anti-Aging-Medizin, Schönheitschirurgie,...),
• die Tendenz zur Verantwortungsüb
ertragung an Ärzte und
Verantwortungsübe
(Selbst-)Entmün
digung bei kleineren Beschwerden und
(Selbst-)Entmünd
Fragen des Wohlbefindens sowie bei natür
lichen
natürlichen
Lebensphän
omenen (Schwangerschaft, Geburt, Tod,...).
Lebensphäno
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Einige Thesen
© Peter Frenzel [2008]
Die omnipräsente „Medikalisierung“ ist ein Ausdruck zunehmender
„Entmündigung durch Experten“ und läuft insofern den
zentralen Intentionen humanistischer (und damit
emanzipatorischer) Psychologie diametral entgegen.
Indem die Psychotherapie in das vorherrschende Gesundheitssystem integriert wird, befördert man die Medikalisierung
psychischer Leidensprozesse von Personen, der deutlichste
Ausdruck dafür: Notwendigkeit von (medizin. geprägten) Diagnosen.
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Einige Thesen
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Medizin und Psychotherapie werden zwar beide
dem sog. "Gesundheitssystem" zugerechnet,
haben aber mit völlig unterschiedlichen Phänomenbereichen
menschlichen Lebens zu tun!
Die Beachtung von „Emergenz“ als mögliche Beschreibung
hilft mögliche Fehler, die sich aus der Naturalisierung
psychischer und sozialer Phänomene ergeben können
zu vermeiden.
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„EMERGENZ“
EMERGENZ“
bezeichnet das Auftreten einer qualitativ neuen Ordnungsebene,
deren Eigenschaften nicht aus den Eigenschaften des materiellen
und energetischen Unterbaus erklärt werden können.
Es „erscheint“
erscheint“ eine neue Qualität
z.B. des Handelns, des Funktionierens, ...
Damit ist weder das Auftauchen von Qualität
en
Qualitäte
aus dem Nichts gemeint, noch von Eigenschaften,
die irgendwo schon immer fertig existierten.
Emergente Eigenschaften sind Qualität
en
Qualitäte
von nach auß
außen gerichteten Wirkungen,
die sich erst in einer neuen Verbindung ergeben.
Sie existieren somit vorher zwar potenziell doch ohne dass die einzelnen Komponenten sie besitzen!
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Einige Thesen
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Medizin und Psychotherapie werden zwar beide
dem sog. "Gesundheitssystem" zugerechnet,
haben aber mit völlig unterschiedlichen Phänomenbereichen
menschlichen Lebens zu tun!
Bleibt diese fundamentale Unterschiedlichkeit undifferenziert,
ergeben sich gravierende Reduktionismusfehler und
Kommunikationsprobleme durch die unbeachtete
„Inkommensurabilität“ diskursbestimmender Begriffe.
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© Peter Frenzel [2008]
„Inkommensurabilität“
Inkommensurabilität“ weist auf den Umstand hin,
dass unterschiedliche Arten von Wissen
oder von Werten, aber auch von Begriffen
nicht problemlos ineinander übersetzt,
verglichen und miteinander in Beziehung gebracht werden können.
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Einige Thesen
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Bleibt diese fundamentale Unterschiedlichkeit undifferenziert,
ergeben sich gravierende Reduktionismusfehler und
Kommunikationsprobleme durch die unbeachtete
„Inkommensurabilität“ diskursbestimmender Begriffe.
Diagnosestellungen als Ausdruck der Medikalisierung (s.o.)
bewirken schnell eine Verdoppelung des Alltagsschicksals
von Klient/inn/en, das letztlich ausschlaggebend war/ist
für die Notwendigkeit von Psychotherapie.
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Personen statt Patienten!
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Einige Vorschläge für eine personzentrierte
Expertise des Nicht-Wissens.
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Einige Vorschläge für eine personzentrierte Expertise des Nicht-Wissens
„innere Pendelbewegung“ zwischen Dissoziierung und
Assoziierung von (Fach-)Wissen und eigener Erfahrung
Reflexion der Viabilität von „selbstdiagnostischen Verstehens-versuchen“ und Ätiologiemodellen der Klient/inn/en
statt Unbekanntes mit Bekanntem zu erklären, versuchen das
Neue in seiner Eigenart und Einzigartigkeit zu verstehen
Belassen der Interpretationshoheit bei den Klient/inn/en statt
„verdächtigungspsychologischer“ Expertenentmündigung
© Peter Frenzel [2008]
dialogische Konstruktion von möglichst phänomenologischen,
alternativen Beschreibungen („Die alternde Frau, die immer klagt.“)
Kontextualisierung des als Problem wahrgenommenen
Verhaltens („Der alternde Mann, der immer klagt, wenn seine Angehörigen...“)
Differenzierung der Diskurse - z.B.: personzentr. Psychotherapie
als Begegnungsversuch / Diagnostik als Finanzierungsversuch
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Die entlarvende Psychologie baut ab und findet
„nichts weiter als“
als“,
die erhellende Psychologie
bringt positiv zum Bewusstsein, was ist.
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Die entlarvende Psychologie ist das unumgängliche Fegefeuer,
in dem der Mensch sich prüfen und bewähren,
sich reinigen und verwandeln muss.
Die erhellende Psychologie ist der Spiegel,
in dem das bejahende Selbstbewusstsein
und die liebevolle Anschauung
fremder Wirklichkeiten möglich wird.
Karl Jaspers
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