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Landratsamt Ortenaukreis
Pressestelle
Badstraße 20, 77652 Offenburg
Telefon: 0781/805-9635
Telefax: 0781/805-9630
E-mail: pressestelle@ortenaukreis.de
Pressemitteilung
00x / 2014
Nie erhielten weniger Jugendliche im Ortenaukreis
Hartz IV-Leistungen
Presseinformation zum Statistikreport Oktober 2014
Offenburg, 30.10.2014 – Im Oktober 2014 erhielten 1.828 Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren Geldleistungen der Kommunalen Arbeitsförderung (KOA). „Dies
klingt zunächst viel, es ist aber der niedrigste Stand, seit wir im Jahre 2005 die Hartz IVZuständigkeit übernommen haben“, freut sich Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer
Jobcenters.
In den letzten Jahren pendelte die Zahl jugendlicher SGB II-Leistungsempfänger meist
geringfügig um die 2.000er Marke. Davor erhielten zeitweise rund 2.500 Geldleistungen
der KOA. „Um nicht bereits in jungen Jahren die Abhängigkeit von staatlichen Transferzahlungen zu zementieren, hat die Unterstützung Jugendlicher bei uns schon immer
höchste Priorität. Hier erfolgreich zu sein, ist das Beste, was man mit Arbeitsförderung
erreichen kann“, so Mittelstädt weiter.
Auch die anderen Fallzahlen haben sich im vergangenen Monat positiv entwickelt: So ist
die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 0,4 Prozent und die der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten um 0,8 Prozent gesunken. Die Zahl der Arbeitslosen ist zeitgleich sogar
um 2,6 Prozent zurückgegangen.
Derzeit betreut die KOA 7.901 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 15.862 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.475 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und
5.387 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.416 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 4.212 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen
befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen
beträgt 8.628. Hinzu kommen 1.847 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende
Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder
als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.
Im Oktober haben 208 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 42 Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt haben im Berichtsmonat 250
Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.
Pressekontakt: Kai Hockenjos
Statistikreport
Stichtag: 14.10.2014
Eckwerte im Oktober 2014
Ortenau Achern
10.475
639
5.875
388
1.828
111
2.881
182
1.792
122
Kehl
1.693
997
305
407
256
Lahr Offenburg Wolfach
3.782
3.772
589
2.065
2.082
343
680
654
78
1.054
1.043
195
643
662
109
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (1) *
dar.: Frauen
Jüngere (15 bis 24 Jahre)
Ältere (50 Jahre und älter)
Ältere (55 Jahre und älter)
56,1%
17,5%
27,5%
17,1%
dar.: Arbeitslose (2)
Arbeitslose unter 25 Jahren
Arbeitsuchend aber nicht arbeitslos
Leistungsfall
42,2%
2,0%
40,2%
17,6%
4.416
208
4.212
1.847
254
18
293
92
673
34
654
366
1.672
78
1.443
667
1.544
74
1.553
675
273
4
269
47
Bedarfsgemeinschaften (3) *
dar.: mit 1 Person
mit 2 Personen
mit 3 Personen
mit 4 und mehr Personen
7.901
4.064
1.687
1.069
1.081
509
1.240
2.786
2.891
475
51,4%
21,4%
13,5%
13,7%
Leistungsempfänger
dar.: Arbeitslosengeld II
Sozialgeld
66,0%
34,0%
15.862
10.475
5.387
990
639
351
2.662
1.693
969
5.698
3.782
1.916
5.624
3.772
1.852
888
589
299
(1)
Personen im Alter zwischen 15 und 65 Jahren mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland,
die erwerbsfähig sind, d.h. täglich mindestens 3 Stunden erwerbstätig sein können und hilfebedürftig sind, d.h.
ihren Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften sichern können und die erforderliche
Hilfe auch nicht von Angehörigen erhalten.
(2)
Bei der Kommune gemeldete Personen ohne Beschäftigungsverhältnis oder mit einem Beschäftigungsverhältnis unter 15
Stunden pro Woche auf der Suche nach einer versicherungspflichtigen zumutbaren Beschäftigung. Teilnehmer einer
Fördermaßnahme gelten nicht als arbeitslos.
(3)
Personen, die im selben Haushalt leben und Einkommen und Vermögen zur Deckung des Gesamtbedarfes einsetzen. Eine
Bedarfsgemeinschaft hat mindestens einen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Dazu zählen auch die im Haushalt lebenden
Eltern, der nicht dauernd getrennt lebende Ehegatte oder Lebenspartner und die dem Haushalt angehörenden minderjährigen,
unverheirateten Kinder soweit sie den Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen bestreiten können.
*
Hochgerechneter Bestand am Zähltag; die Werte für Bedarfsgemeinschaften, erwerbsfähige und nicht erwerbsfähige
Leistungsberechtigte wurden auf den erwarteten 3-Monatswert hochgerechnet. Die Einzelwerte und Daten zu den Dienststellen
wurden aus eigenen Auswertungen ermittelt.
Daten zur aktiven Arbeitsförderung im Oktober 2014
Arbeitsmarktintegrationen
dar.: Integrationen erster Arbeitsmarkt (1)
dar.: mit Förderung (EGZ)
Ortenau Achern
250
19
83,2%
208
15
4,4%
11
1
Laufende Praktika am Stichtag
Fördermaßnahmen (am Stichtag)
öffentlich geförderte Beschäftigung
dar.: besetzte Zusatzjobs (2)
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit
Beschäftigungszuschuss nach §16e
sonstige Maßnahmen am Stichtag (3)
Drittfinanzierte Förderungen (4)
(1)
(2)
(3)
(4)
28,3%
18,3%
7,1%
2,9%
53,8%
17,9%
Kehl
50
43
5
Lahr Offenburg Wolfach
91
82
8
76
68
6
0
5
0
9
0
3
0
4
2
1.474
417
270
104
43
793
264
88
28
19
7
2
42
18
229
75
46
18
11
111
43
545
127
78
40
9
300
118
527
154
105
31
18
302
71
85
33
22
8
3
38
14
sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und selbständige Tätigkeiten
Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung gemäß § 16 d SGB II
Trainings-, Aktivierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
ESF-Förderungen, Integrationskurse BAMF, Perspektive 50plus, Gute und sichere Arbeit für Alleinerziehende (Aufwärts)
1
Entwicklung ausgewählter Eckwerte je Monat 2014
Januar
Februar
7.910
8.054
0,3%
1,8%
Bedarfsgemeinschaften
Bestand (1)
Veränderung zum Vormonat
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte
Bestand (1)
Veränderung zum Vormonat
März
8.066
0,1%
April
8.118
0,6%
Mai
8.086
-0,4%
Juni
8.129
0,5%
10.789
1,8%
10.795
0,1%
10.857
0,6%
10.798
-0,5%
10.861
0,6%
Juli
August
8.067
8.062
-0,8%
-0,1%
Sept.
7.935
-1,6%
Okt.
7.901
-0,4%
Nov.
Dez.
10.563
-1,8%
10.475
-0,8%
10.596
-0,3%
Bedarfsgemeinschaften
Bestand (1)
Veränderung zum Vormonat
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte
Bestand (1)
Veränderung zum Vormonat
10.741
-1,1%
10.762
0,2%
1.HJ.
3,1%
2,2%
Jahr
0,2%
-1,4%
Entwicklung ausgewählter Eckwerte je Monat 2013
Januar
Februar
7.695
7.812
0,3%
1,5%
Bedarfsgemeinschaften
Bestand (1)
Veränderung zum Vormonat
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte
Bestand (1)
Veränderung zum Vormonat
April
7.816
-0,1%
Mai
7.822
0,1%
Juni
7.902
1,0%
10.669
1,8%
10.694
0,2%
10.683
-0,1%
10.707
0,2%
10.794
0,8%
Juli
August
7.944
7.954
0,5%
0,1%
Sept.
7.825
-1,6%
Okt.
7.810
-0,2%
Nov.
7.822
0,2%
Dez.
7.887
0,8%
10.578
-2,3%
10.559
-0,2%
10.562
0,0%
10.626
0,6%
10.484
0,1%
Bedarfsgemeinschaften
Bestand (1)
Veränderung zum Vormonat
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte
Bestand (1)
Veränderung zum Vormonat
(1)
März
7.821
0,1%
10.806
0,1%
10.828
0,2%
1.HJ.
2,9%
3,0%
Jahr
2,7%
1,4%
Bestandsmessungen beziehen sich jeweils auf die am Stichtag für den Berichtsmonat gezählten Daten
Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften 2012 - 2014
9.500
9.000
8.500
8.054
7.943 7.886
8.000
7.936
7.826
7.836
7.752
7.643
7.900
7.766
7.695
7.675
7.812
7.816
7.954
7.902
7.810
7.944
7.821
7.825
7.822
7.887
8.129
8.118 8.086
8.067
8.066
8.062
7.935
7.910
7.822
7.901
7.686 7.667
7.500
7.000
Okt
Sept
Aug
Juli
Juni
Mai
April
März
Feb
Jan
Dez
Nov
Okt
Sept
2013
Aug
Juli
Juni
Mai
April
März
Feb
Jan
Dez
Nov
Okt
Sep
Aug
Juli
Juni
Mai
April
März
Feb
Jan
2012
2014
2
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