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Helmstedter Straße 1 · D-38102 Braunschweig · Telefon +49(0)531 75000 · Fax +49(0)531 75036
Camilo José Vergara
Tracking Time – Documenting America’s Post-Industrial Cities
17. 10. – 28.12.14 Torhäuser
17.10. – 11.12.14 Ausstellungshalle Hamburger Straße 267
© Camilo J. Vergara, Former Detroit Savings Bank, 5705 West Fort St., Detroit, 2013
Der amerikanische Fotograf Camilo J. Vergara dokumentiert seit über 40 Jahren die Spannung in den
von Armut gekennzeichneten Problemvierteln amerikanischer Metropolen. Dabei berichtet er von den
Symptomen sozialer Konflikte und macht das Auseinanderdriften der amerikanischen Gesellschaft in
seinen kontinuierlichen Langzeitstudien für den Betrachter erfahrbar. Wie wohl keinem zweiten
zeitgenössischen Fotografen ist es Vergara hierbei gelungen, die Transformationsprozesse des
städtischen Wandels sichtbar zu machen. Als visueller Spurenleser, fotografischer Soziologe,
Ethnograf und Stadtforscher hat er ein einzigartiges Archiv amerikanischer (Stadt-)Geschichte
geschaffen, welches die Veränderung und Auflösung von Stadtteilgemeinschaften belegt.
Leiterin: Dr. Gisela Parak · 1. Vorsitzender: Prof. Walter Ackers
Bankverbindung: Nord/LB Braunschweig
IBAN DE45 2505 0000 0000 4169 66
BIC NOLADE2HXXX
SteuerNr.: 14/204/31878
5th St. between Towne Ave. and Crocker St. Skin Row, 1994
Lexington Ave., Harlem, 1970
© Camilo Vergara
Seit den frühen 1970er Jahren untersucht Vergara Prozesse der Ghettoisierung und Gentrifizierung in
Harlem, der Bronx und Brooklyn, aber auch den Verfall und die Verslumung ganzer Städte wie Detroit.
Seine Fotografien betrachten hierbei systematisch einzelne Bereiche des Einflusses und der
Auswirkungen von Arbeitslosigkeit, Rassendiskriminierung und sozialer Perspektivlosigkeit. “I prowl
the entire city in search of local forms of the elements that define the new ghetto: caretaking
institutions, NIMBYs, ruins, graphic expressions, fortification, and enclaves.”
In seinem Bildband The American Ghetto (1995) führt Vergara seine fotografische Herangehensweise
und Intension vertiefend aus: “I developed a methodology to capture a monumental urban
transformation underways.“
Als Langzeitstudie angelegt, in der der Fotograf über Jahrzehnte hinweg an dieselben Orte
wiederkehrt und deren Veränderung über einen längeren Zeitraum hinweg dokumentiert, bezeugen
Vergaras Bilder den historischen Städtewandel. Sein überbordendes, exzessives Werk vitalisiert
hierbei nachhaltig und mit gleichbleibend hoher Intensität die Grundprämissen der sozialen
Dokumentarfotografie. Ausgehend von einem Verständnis als Anwalt für die sozial Schwachen, als
einem fotografischen Botschafter, der bildliche Belege über die Ereignisse in der Welt sammelt und
seinen Mitbürgern vor Augen führt, entwickelte Vergara die beschriebene Methodik, in der er
Fotografie und soziologische Studie in Einklang bringt. Doch seine Fotografien bieten weitaus mehr
als eine Dokumentation architektonischer Oberflächen. Das entstandene monumentale Bildarchiv
visualisiert
Codes
und
Riten
und
legt
mit
seinen
bildlichen
Zeugnissen
Markierungen,
Verhaltensweisen und soziale Grenzen im Prozess des städtischen Wandels aus den mittlerweile
„klassischen“ Problemvierteln der USA offen.
Im Juli 2013 wurde Vergara für seine Verdienste mit der National Humanity Medal gewürdigt, eine
Auszeichnung, die der amerikanische Präsident erstmalig an einen Fotografen verlieh. Im September
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2014 erwarb die Library of Congress Arbeiten Vergaras, um sie für das nationale Gedächtnis der
Nation zu bewahren.
Die Einzelausstellung Tracking Time - Documenting America’s Post-Industrial Cities des 1944 in Chile
geborenen,
seit
den
1970er
Jahren
in
New
York
lebenden
Fotografens
stellt
dessen
außergewöhnliches fotografisches Werk erstmalig in einer institutionellen Einzelausstellung in
Deutschland vor. Mit 180 Abzügen wird die Ausstellung Einblicke in die faszinierenden
Stadtbetrachtungen und in die Geschichte amerikanischer Stadtentwicklungsdebatten bieten. Die
Bildauswahl greift hierbei unterschiedliche Schwerpunkte seines Oeuvres im Sinne eines „best of
Vergara“ auf.
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Kerber Verlag mit Texten von Dr. Gisela Parak (Museum
für Photographie Braunschweig), Camilo José Vergara und Helena Zinkham (Library of Congress,
Washington D.C.).
Ausstellungslaufzeit
17.10. – 28.12.2014 (Torhäuser Helmstedter Straße 1)
17.10. – 11.12.2014 (Ausstellungshalle Hamburger Straße 267)
Pressegespräch
Donnerstag, 16.10.2014, 12 Uhr mit Dr. Gisela Parak, Kuratorin der
Ausstellung, in Anwesenheit des Künstlers
Eröffnung
Donnerstag, 16.10.2014, 19 Uhr, in Anwesenheit des Künstlers
Ausstellungsorte
Museum für Photographie Braunschweig e.V.
Helmstedter Straße 1, 38102 Braunschweig
und
Ausstellungshalle Hamburger Straße 267
Hamburger Straße 267, 38114 Braunschweig
Öffnungszeiten
Di – Fr 13 – 18 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr
Eintritt
5 € / 3 € ermäßigt
Pressekontakt
Christin Müller · 0531-75000 · projekte@photomuseum.de
Begleitprogramm
Montag, 13.10.2014, 19.30 Uhr: Vortrag von Camilo José Vergara
Ort: The American Academy in Berlin, Am Sandwerder 17-19, 14109 Berlin
Mittwoch, 15.10.2014, 19 Uhr: Vortrag von Camilo José Vergara
Ort: HBK Braunschweig, Aula, 38118 Braunschweig
In Kooperation mit der HBK Braunschweig.
Leiterin: Dr. Gisela Parak · 1. Vorsitzender: Prof. Walter Ackers
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Donnerstag, 13.11.2014, 19 Uhr: Ruined Images. Visuelle
Stadterkundungen hinter den Ruinen von Detroit und Rom – Vortrag von
Jochen Becker, metroZones e.V.
Ort: Ausstellungshalle Hamburger Straße 267, 38114 Braunschweig
Donnerstag, 11.12.2014, 19 Uhr: Eine kurze Ideengeschichte der
amerikanischen Stadt – Vortrag von Prof. Dr. Rüdiger Heinze, Englisches
Seminar, TU Braunschweig
Ort: Ausstellungshalle Hamburger Straße 267, 38114 Braunschweig
Mittwoch, 05.11. + 03.12.2014, 18 Uhr: Sonderführungen mit Kristina
Thrien
Ort: Ausstellungshalle Hamburger Straße 267, 38114 Braunschweig
Regelmäßige Führungen:
sonntags 16 Uhr in der Ausstellungshalle Hamburger Straße 267,
sonntags 16 Uhr im Museum für Photographie (nur am 14./21./28.12.2014)
BITTE BEACHTEN: Das Pressegespräch sowie die Eröffnung und alle weiteren Begleitveranstaltungen zur Ausstellung finden
in der Ausstellungshalle Hamburger Straße 267 statt, sofern nicht anders angegeben.
Gefördert durch
Leiterin: Dr. Gisela Parak · 1. Vorsitzender: Prof. Walter Ackers
Bankverbindung: Nord/LB Braunschweig · IBAN DE45 2505 0000 0000 4169 66
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Kunst und Fotos
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