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Inkontinenz, was kann ich tun? - Firmenpresse.de

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firmenpresse.de | 10.01.2013 - 05:30 | ID: 793529
Inkontinenz, was kann ich tun?
Es gibit viele Möglichkeiten für Inkontinenz, ebenso gibt es verschiedene Schweregrade. Kinder und
Erwachsene können gleichermaßen betroffen sein. Dennoch gibt es Hilfe.
Inkontinenz ist kein Schicksal
Kaum ein medizinisch-pflegerisches Thema ist so behaftet mit Tabus und Scham wie das Thema
"Inkontinenz". Dabei ist gerade bei einem erstmaligen Auftreten von etwa Harninkontinenz das Gespräch mit
einem Facharzt wichtig, denn die Ursachen für Inkontinenz sind vielfältig und nur eine ärztliche Untersuchung
kann die notwendige Sicherheit geben, ob die Ursache für eine Harninkontinenz körperlicher Natur ist. So
kann sich etwa bei Männern eine sogenannte Überlaufinkontinenz ausprägen, die durch eine unnatürliche
Vergrößerung der Prostata hervorgerufen wird. Zwar ist die Vergrößerung der Vorsteherdrüse in der Regel
gutartig, dennoch kann sich die Symptomatik verschlimmern, wenn nicht frühzeitig ein Arzt konsultiert wird.
Inkontinenz ist nicht alleine ein Thema alter Menschen
Medizinisch sind verschiedene Ursachen bekannt, warum Menschen jeden Alters Probleme mit dem
zuverlässigen Zurückhalten von Urin oder Stuhl bekommen können. Dabei gilt auch Stress als ein möglicher
Auslöser, wird er zu groß und hält zu lange an, kann sich das auch durch die Ausbildung einer
Belastungsinkontinenz äußern. Zwar sind hier die Therapiechancen vergleichsweise günstig, doch auch hier
ist ein möglichst frühzeitiger Kontakt mit einem Vertrauensarzt unverzichtbar.
Da der Mensch im Laufe der Kindheit durch die Erziehung lernt, den Stuhl- und Harndrang zu kontrollieren,
fühlen sich die meisten Betroffenen zunächst hilflos. Zudem sind die Auswirkungen einer Harn- oder
Stuhlinkontinenz nicht immer einfach vor der Umwelt zu verstecken, viele Betroffene ziehen sich daher
zurück und isolieren sich aus Scham. Das gilt im besonderen Maße für Jugendliche und Erwachsene, doch
auch Senioren schämen sich bei einer beginnenden oder anhaltenden Inkontinenz.
Wege aus der Krise
Ob und welche Möglichkeiten sich im Einzelfall bieten, die Inkontinenz auf medizinischem oder
psychologischem Weg zu lindern oder zu heilen, kann nur ein Facharzt nach eingehender Untersuchung
feststellen. Doch Betroffene, Angehörige und Pflegekräfte können auch lernen, mit der Problematik
umzugehen und sich im Alltag damit einzurichten. Dabei unterstützen besondere Heil- und Hilfsmittel, die von
wasserdichten Matratzenschonern über spezielle Auflagen für Sofa, Stuhl oder Rollstuhl bis hin zu
persönlicher Hygieneausstattung wie Vor- oder Einlagen für die Unterwäsche oder Windeln für Erwachsene.
Parallel können Betroffene versuchen, etwa durch gezieltes Muskeltraining, durch eine
Ernährungsumstellung oder durch gezieltes Stressmanagement die Auswirkungen zu begrenzen und zu
reduzieren. Die erste Anlaufstelle für Betroffene ist der Facharzt, er kann körperliche Ursachen ausschließen
und wertvolle Tipps geben. Der Mediziner ist an die ärztliche Schweigepflicht gebunden und daher eine
unbedingte Vertrauensperson. Und bereits das erstmalige offene Reden über eine Harninkontinenz kann den
Betroffenen Mut machen.
HMM Sven Oppel
in de Krümm 9
22880 Wedel
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Deutschland
04103 9654104
04103-9654336
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