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Alles, was Bund und Land betrifft - Karl Holmeier

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CZ 22.01.2014
Alles, was Bund und Land betrifft
Karl Holmeier und Dr. Gerhard Hopp stellen gemeinsames Bürgerbüro in Cham vor
Cham. (jok) Sogenannte Bürgerbüros sind vielerorts längst keine
Seltenheit mehr. Jung und Alt nutzen sie gleichermaßen, um ihre Sorgen und Anliegen vorzubringen. Dr.
Gerhard Hopp und Karl Holmeier
haben mit ihrer Anlaufstelle in
Cham jedoch Neuland betreten. Sie
stellten in den vergangenen Wochen
und Monaten ein gemeinsames Büro
auf die Beine. Zusammen mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Freunden und Bekannten feierten die Abgeordneten am Montag die Einweihung der neuen Räume in der Dr.
Karl-Stern-Straße.
| Mit dem Standort
„mehr als zufrieden“
„Im September hatten wir zwei
wichtige Wahlen“, erklärte Holmeier eingangs. Die CSU habe die Weichen in der Kreisstadt früh auf Sieg
gestellt. Holmeier behielt seinen
Sitz im Bundestag, Dr. Gerhard
Hopp folgte auf Markus Sackmann
im Landtag. „Wir haben dann überlegt: Gehen wir in Cham getrennte
Wege oder machen wir gemeinsame
Sache?“, sagte Holmeier. Die Entscheidung sei schließlich auf Letzteres gefallen. Denn: „Es gibt viele
Themen, die Bund wie Land gleichermaßen betreffen“, betonte der
Weidinger Bürgermeister. Mit dem
Standort in der Dr. Karl-SternStraße sind Hopp und er „mehr als
Landrat Franz Löffler (Zweiter von links) überreichte den beiden Abgeordneten Karl Holmeier (links) und Dr. Gerhard
Hopp (Zweiter von rechts) ein Landkreiswappen. Mit im Bild: Staatssekretär a. D. Markus Sackmann.
zufrieden“. Die Lage sei optimal,
die Anzahl an Parkplätzen vollkommen ausreichend. Besonders am
Herzen liege den Abgeordneten die
Nähe zum Landratsamt. „Die ist
uns sehr wichtig“, sagte Holmeier.
Das Gebäude ist beiden ebenfalls
nicht fremd. Holmeier hatte sein
Büro bereits im 3. Stock, Hopp fungierte dort als Büroleiter. Nun sind
sie im Erdgeschoß, wo früher ein
Autohaus untergebracht war. „Die
raumhohen Fenster kommen uns
entgegen. Denn wir wollen transparente und bürgernahe Politik machen, die sich auch im Büro widerspiegelt“, so Holmeier.
| Hopp: „Ich freue mich
schon auf die Arbeit“
Für geistlichen Beistand war ausreichend gesorgt.
Auch Hopp sah in einem gemeinsamen Büro nur Vorteile. „Wir können so die Themen, die uns beide
betreffen, gemeinsam besprechen“,
betonte er. Außerdem sei das Büro
nicht nur als Arbeitsbereich, sondern auch als Begegnungsraum gedacht. Die Tür stehe allen Bürgern,
ob Jung oder Alt, immer offen. „Ich
freue mich schon auf die Arbeit“,
kündigte Hopp an.
Ex-Staatssekretär Markus Sackmann bezeichnete das Büro als „gelungenes Standbein in Cham“. Weiter stimmte er den Abgeordneten
zu, dass es bei den Themen häufig
Überschneidungen gebe. Sackmann
äußerte die Hoffnung, viele Bürger
würden die Chance wahrnehmen,
das Büro zu besuchen. Auch Franz
Löffler gratulierte Holmeier und
Hopp zu ihrer Idee. „Das hat es in
dieser Form noch nie gegeben“, betonte der Landrat. Es sei keine
Selbstverständlichkeit, dass sich
zwei Abgeordnete so gut verstehen
und sich den Ball gegenseitig zuspielen. Dennoch gebe es kaum ein
Thema, das ausschließlich bei Bund
oder Land auftritt. „Die Menschen
brauchen unbedingt eine Anlaufstelle, denn Politik lebt voneinander.“ Den Glückwünschen schloss
sich auch Hugo Bauer an. „Ich bin
beeindruckt“, betonte der Vorsitzende des Bayerischen Gemeindetags, Bezirksverband Oberpfalz.
Das Büro sei „sehr bürgerfreundlich“.
Bevor die Gäste das Büfett stürmten, segneten die Geistlichen die
Räume. Mit Dieter Zinecker, Charlotte Peschke, Franz Baumgartner
aus Weiding und Kilian Limbrunner aus Runding war für ausreichend Segnung gesorgt.
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Seele and Geist
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