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Fußball-WM 2006 – Was passiert in Hamburg? - DPolG Hamburg

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Hamburg
Fußball-WM 2006 –
Was passiert in Hamburg?
Großveranstaltungen ist jedem bewusst, hier müssen
der Polizei alle Mittel an die
Hand gegeben werden, um
bereits im Vorfeld Störungen
zu unterbinden. Dazu zählen
Gefährderansprachen und
Meldeauflagen für bereits
auffällig gewordene gewalt-
tätige Fans. Wo notwendig,
müssen Betretungsverbote
und vorbeugende Platzverweise ausgesprochen werden.
In besonderen Fällen sollte
auch die konsequente Anwendung des Unterbindungsgewahrsams zur Anwendung
kommen.
1
Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen eine „normale“ Fußball-WM. Wir hoffen und wünschen, dass alle
Kolleginnen und Kollegen gesund und unverletzt bleiben.
Die DPolG fordert u. a. die Absperrung der rund 350 PublicViewing Plätze (Großbildleinwände) und Einlasskontrollen.
In Hamburg wird das Heiligengeistfeld zum Treffpunkt
der Fans werden, die hier das
FAN-FEST feiern wollen. Die
polizeiliche Brisanz dieser
Die DPolG Hamburg wird das
bewährte Betreuungskonzept
der vergangenen Jahre fortsetzen und selbstverständlich
kompetenter Ansprechpartner
vor Ort sein.
Der Landesvorstand
Personalratswahl 2006 – Das Ergebnis
Impressum:
Redaktion:
Frank Riebow (v. i. S. d. P.)
Sierichstraße 154
22299 Hamburg
Tel. (0 40) 48 28 00
Fax (0 40) 25 40 26 10
Mobil 0175/3 64 42 84
E-Mail: FRHamburg@gmx.de
Landesgeschäftsstelle:
Holzdamm 18, 20099 Hamburg
Tel. (0 40) 25 40 26-0
Fax (0 40) 25 40 26 10
Geschäftszeit: Montag bis Donnerstag, 9.00 bis 17.00 Uhr, Freitag, 9.00
bis 15.00 Uhr
Fotos: F. Riebow, DPolG Hamburg
ISSN 0723-2230
Grandioser Wahlsieg der DPoLG! – Absolute Mehrheit: 15 Sitze!
DPolG
BdK
GdP
Gruppe
Beamte
Sitze
12
4
4
Stimmen in %
57
22
21
Gruppe
Arbeitnehmer
Sitze
3
1
1
Stimmen in %
48
23
29
Sitze/Stimmen
> Polizeispiegel | Juni 2006
Landesverband Hamburg
In wenigen Tagen beginnt die
Fußballweltmeisterschaft und
dann wird auch Hamburg im
Fokus der medialen Öffentlichkeit stehen. Für die Hamburger Polizei werden dann
vier ereignisreiche Wochen
beginnen. Die Weltmeisterschaft ist eine große Herausforderung für die gesamte Polizei und alle Polizeibeschäftigten. Der Bundeshauptvorstand der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) hat eine
Resolution verabschiedet, die
sowohl sicherheitspolitische
Forderungen als auch Forderungen nach optimierten Arbeitsbedingungen für die eingesetzten Kolleginnen und
Kollegen enthält.
Hamburg
Die Personalabteilung ist umgezogen
Von Beate Petrou, Vors. Fachbereich Verwaltung
Im April ist die LPV 4 vom Polizeipräsidium auf das Gelände
der LPS in den Neubau gezogen.
Mein erster Eindruck: Na ja, typischer Neubau mit Wellblech,
sieht aus, wie ein Wohnschiff,
in Kollegenkreisen wurde schon
„Bibbi Alsterdorf“ dazu gesagt.
Alles auf einem zerklüfteten
Parkplatz, auf dem ohrenbetäubend gearbeitet wurde.
Nach Überwindung einer sehr
schwer gängigen Eingangstür
(Wie schaffen das Schwerbehinderte?) hinauf in den 2. Stock,
auf den endlosen Gang der Personalabteilung. Die Zwischentüren knallen, dass man denkt, die
Wände stürzen ein.
Dann der Blick in die Büros und
welche Überraschung: Hell,
Landesverband Hamburg
2
> Der Neubau auf dem Gelände der LPS ist jetzt „Heimat“ für die
Personalabteilung.
freundlich, etwas großzügiger
und vor allem, von den Kollegen
sehr nett und gemütlich eingerichtet, diese Atmosphäre lädt
zum Hereinkommen ein. Obwohl es nun doch keine neuen
Möbel gab.
Ich frage mich nur, wie warm
wird es im Sommer? Na ja, da
fallen mir wieder die versprochenen Raumklimageräte ein, mal
abwarten, ein Mangel, der aber
sicher behoben werden kann.
> Beate Petrou
Durchweg positive Bewertungen der Räume durch die Kolleginnen und Kollegen der LPV 4,
von ein paar Kleinigkeiten einmal abgesehen.
wird alles Notwendige veranlasst, um allen Beschäftigten die
Grundlage ihres Arbeits- und
Dienstlebens zu sichern.
Dennoch einhellig die Meinung,
wie kann es sein, dass die Personalabteilung als ein Herzstück
der Polizei aus dem Präsidium
ausziehen muss? Immerhin fließen hier die Gehälter und es
Da sind schnelle Entscheidungen und Wege notwendig, die
mit der Führung im Präsidium
abgestimmt werden müssen.
Aber, da wird es wohl künftig eine Umstellung geben. Schade!
> Die Landespolizeiverwaltung informiert …
Betreuungsmöglichkeiten während der
Fußballweltmeisterschaft
Seit drei Jahren bietet die Polizei ihren Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern eine Kindernotfallbetreuung durch
den „Hamburger Kinderhafen“ an.
Bei der Notfallbetreuung
handelt es sich – wie der Name schon sagt – um einen
unvorhergesehenen außergewöhnlichen Betreuungsbedarf, der eintritt wenn
ț die Eltern unerwartete berufliche Termine oder Einsätze außerhalb der üblichen Betreuungszeiten
> Polizeispiegel | Juni 2006
haben und die Kindesbetreuung sonst nicht sichergestellt wäre,
ț die Regelbetreuung (Tagesmutter, Kindesmutter, KITA,
etc.) unvorhergesehen ausfällt bzw. unvorhergesehen
geschlossen hat,
ț wenn der betreuende
Elternteil erkrankt ist und
eine anderweitige Betreuungsmöglichkeit nicht gegeben ist oder
ț anderweitige schwerwiegende Gründe vorliegen
Für die Zeit der Fußballweltmeisterschaft wird dieses Angebot erweitert:
ț Eltern, die heute schon absehen können, dass eine
Unterbringung ihrer Kinder –
bedingt durch die ungewöhnliche dienstliche Beanspruchung während dieser
Zeit – zu Problemen führen
wird, werden gebeten, sich
möglichst frühzeitig mit
Birgit Maleika (LPV 42/PE,
App. 69428) in Verbindung
zu setzen, um eine individuelle Hilfe abzusprechen.
Der „Hamburger Kinderhafen“
hat neben seinem Hauptstandort
in der Bebelallee 153 jetzt
ein weiteres Haus in der Oberstraße 96, 20149 Hamburg, eröffnet.
Um die Betreuungseinrichtung
vor der ersten Nutzung kennen zu
lernen, setzen Sie sich bitte unter
der Rufnummer 0 40/51 32 34 49
oder der E-Mail-Adresse Kinderhafen@aol.com mit dem Hamburger Kinderhafen in Verbindung
und sprechen Sie einen Termin ab.
Besonders bei noch sehr kleinen
Kindern ist ein vorheriger Besuch
zwingend erforderlich.
Informationen über den Hamburger Kinderhafen finden Sie
auch im Internet unter www.
hamburger-kinderhafen.de
Hamburg
„Faule Zauberei“ für eine neue
6. Einsatzhundertschaft?
Von Dirk Wennmann, Vors. Fachbereich Schutzpolizei
ț Wir wollen eine starke Bereitschaftspolizei!
ț Bis zur WM sollen die Züge mit Personal aufgefüllt sein!
ț Fortbildung/Übungen werden mit fünf Hundertschaften gezielt für die WM trainiert!
Unter diesen Voraussetzungen
bereitete sich die Bereitschaftspolizei auf die WM vor.
Die einzelnen Züge wurden
mit neuen Kolleginnen und
Kollegen gestärkt. Alle nahmen an verschiedenen Übungen teil, um die Durchführung,
Einteilung des Personals und
das Zusammenwirken im Zug
und Hundertschaft zu gewährleisten. Jeder kannte seinen
nächste Frau/Mann und den
Ablauf in den verschiedenen
Situationen.
>
Die Bereitschaftspolizei war einsatzbereit
für die WM!
Auf einmal ist alles anders. Kurz
vor der WM wird eine 6. Einsatzhundertschaft zusammen
gezaubert. Einzelne Kolleginnen und Kollegen werden aus
ihrer Hundertschaft gerissen
und zu einer neuen Hundertschaft zusammengewürfelt.
Sicherlich beherrscht jeder von
ihnen sein Handwerk, aber
was so oft im täglichen Dienst
erarbeitet wurde und auch in
Übungen trainiert worden ist
zählt nicht mehr.
>
Die eigentliche Stärke
einer geschlossenen
Einheit ist nicht mehr
gefragt.
Es ist auch keine Zeit mehr, die
WM beginnt und kurzfristig
werden eingespielte Teams
und der trainierte Ablauf in einem Zug/Hundertschaft auseinander gerissen. In der neuen Hundertschaft wird es an
gewohnter Sicherheit in den
Abläufen fehlen.
In der alten Hundertschaft fehlen nicht nur eine Kollegin
oder ein Kollege wie sonst mal
im Zug, wenn es DV, Lehrgänge
und Urlaub gibt, sondern es
fehlen Kolleginnen und Kollegen in einer relevanten Größenordnung.
Auch wer jetzt sagt, durch die
Urlaubsperre sind die Züge
stärker, der weiß nicht, dass es
bei Großeinsätzen in der Bereitschaftspolizei kaum Urlauber oder DVer gibt.
>
Was ist mit der Motivation der Kolleginnen und Kollegen?
Aus den bis jetzt bekannten
Reaktionen gibt es so gut wie
keine Freiwilligen.
Warum wird so kurzfristig vor
der WM eine gut vorbereitete
und einsatzbereite Bereitschaftspolizei auseinanderdividiert?
> Dirk Wennmann
Die „Spezialeinheit für geschlossene Einsätze“ wird
nicht nur taktisch immer weiter auseinander gerissen. Jetzt
entstehen auch noch Risse und
Unsicherheiten in der Landesbereitschaftspolizei.
Ist die 6. Einsatzhundertschaft
ein „fauler Zauber“?
Polizei Billstedt –
Zu Gast bei Freunden (Teil 2)
Von Klaus Vöge, stellv. Landesvorsitzender
Wer nun glaubte, es würden
sofort die Bauarbeiter und
Handwerker in Billstedt aufkreuzen, dem sei gesagt, wir
sind „eine“ Polizei, und da
kann es schon etwas dauern,
bis sich etwas bewegt.
Dass es nun allerdings eine
personelle Verstärkung gab,
damit hatte ich wahrlich
nicht gerechnet. Tauchten
doch plötzlich Hunderte von
neuen Mitarbeitern auf, die
sich das PK 42 ansehen
wollten.
Wer nun an Menschen denkt,
dem sei hier gesagt, dass es
sich um Insekten der Spezies
Ameisen handelt, die in Hundertschaften durch das offensichtlich marode Mauerwerk
ins Innere der Dienststelle gelangen und sich wagemutig bis
in die Trinkgefäße der Mitarbeiter vorarbeiten.
Da man in Billstedt für diese
Art der Verstärkung kein Verständnis hat, wurde in der Vergangenheit immer ein Kammerjäger engagiert.
Hier nun der Tipp eines Hausbesitzers: Es gibt auch andere
Mittel und Wege ein Mauerwerk abzudichten.
Bei einer Kontrolle der Lüftungsanlage wurde nach Erscheinen des vorherigen „Polizeispiegels“ festgestellt, dass
die Reinigungsfirma offensichtlich nicht ihrem Auftrag
gemäß gearbeitet hat, aber
dieser Mangel müsste mittlerweile beseitigt sein.
Ich werde weiter berichten.
> Polizeispiegel | Juni 2006
3
Landesverband Hamburg
Die Anforderungen durch die
Polizeiführung waren bekannt.
Hamburg
>
Polgi
Det ist der Dank
Jetzt ist sie da, die WM, und alle müssen hin.
Aber in den vergangenen Wochen sind wir janz
schön verarscht worden.
AAH-Uffruf, AAH-Teiluffruf, Überstundenwirrwarr
und Jefangenensammelstelle, det sind nur een
paar Sachen, die mir spontan infallen.
Landesverband Hamburg
4
Ick kann ja verstehen, det sick unsere Führer vor
Angst inne Hosen machen, wenn denn een Einsatz
ooch nur annähernd daneben jeht. Aber jleich wieder zu übertreiben und allet wat Beene hat uffzurufen, nee, Freunde, det muss nich sein. Erst kommen die Rechten, dann die Linken und obendruff
noch Fußball.
Und jeübt wurde ooch noch, wat det Zeug halten
tut. Als wenn wir während der WM nich noch jenug
Stunden schieben werden.
Det jrößte aber war die neue GeSa inne Stresemannstraße. Meen Kumpel Atze musste zu
Übungszwecken antanzen, wat der mir berichtet
hat, det jeht uff keene Kuhhaut. Zuerst keene ordentlichen Toiletten für die Jäste, anschließend
zwar Toiletten, aber die konnten die Jäste von innen verriegeln. Ick frage mir ernsthaft, wer hat
denn da wieder seene Finger im Spiel jehabt, baut
Amnesty jetzt ooch schon Toiletten?
Aber der eijentliche Hammer kommt jetzt.
Da verkündete doch unser allseits beliebter Innensenator uff die letzte Personalversammlung im Kino, det se Millionen von Euro für Überstunden bereitjestellt haben, damit die Kollejen ooch mal wieder Baret sehen.
Allerdings wusste er wohl nich, wie umständlich
unsere Serviceabteilung im Hause mit det Janze
verfahren tut. Bedenken über Bedenken, falsche
Vordrucke, vereinfacht jesagt:
„So jeht dat aber nich!!“
Da reißen wir uns alle, ob inne Bereitschaftspolizei,
an den Wachen, bei den Einsatzzügen oder in den
> Polizeispiegel | Juni 2006
Staffeln den Allerwertesten bis zum Anschlag uff,
und der Dank?
Probleme über Probleme.
Ick saje nur eens:
Wenn ihr so weitermacht, werdet ihr schon sehen,
wat ihr davon haben werdet!!
Warum soll ick noch volle Leistung bringen, wenn
andere sick nur uff Vorschriften berufen und keen
Verständnis uffbringen, wir jedenfalls können nich
am Freitag um 16 Uhr allet stehen und liejen lassen
und kommen erst am Montag um halbe Achte wieder, wir sind die janze Zeit für andere da.
Und ick dachte, wir wären alle eene Polizei??!!
Hamburg
Vorgestellt: LPV 24 (Boote/Ausrüstung)
> Im vergangenen November
wurde das Erste von drei
neuen schweren Hafenstreifenbooten, die „WS 31“, in
Dienst gestellt. Wie geht es
weiter, Herr Husmann?
Im Mai bzw. Juni dieses Jahres
soll das zweite schwere Hafenstreifenboot neuer Bauart, die
„WS 35“, in Dienst gestellt werden. Ende 2006 folgt dann der
letzte typgleiche Neubau mit
der taktischen Bezeichnung „WS
37“. Für die Jahre danach bereiten wir u. a. den Ersatz der zunehmend verschlissenen Tochterfahrzeuge der Küstenstreifenboote „WS 1“ und „WS 2“ und
der Katastrophenschutzboote
sowie die Modernisierung der
vorhandenen Bordtechnik vor.
> Die LPV 24 ist organisato-
risch Teil der Landespolizei-
> Peter Husmann und Hartmut Poppe bei einer Baubesprechung im Maschinenraum der „WS 2“.
verwaltung und zugleich
Servicedienststelle für die
Wasserschutzpolizei (WSP).
Ist die Anbindung innerhalb
der LPV problematisch oder
ist das eher von zweitrangiger Bedeutung?
Anders als in vergleichbaren
Bundesländern gehören wir
organisatorisch nicht zur Wasserschutzpolizei.
Bedingt durch die Aufgabe, die
hauptsächlich in der Instandhaltung und Beschaffung von
Bootstechnik für die WSP besteht, aber auch durch die personelle Besetzung der LPV 24
mit schiffstechnisch und wasserschutzpolizeilich vorgebildeten Polizeibeamten und Schiffsführern und die technische Begleitung von Einsätzen der WSP
besteht eine gewisse Nähe zu
diesem Organisationsbereich.
Das Referat LPV 24 ist dezentral und kundennah an einer
WSP-Dienststelle im Harburger
Hafen und somit aufgabenbezogen vorteilhaft untergebracht, wodurch sich aus meiner Sicht allerdings die un-
mittelbare Kommunikation,
Wahrnehmung und Anerkennung der guten Arbeit und der
Interessen der LPV 24 in der
Landespolizeiverwaltung etwas
schwierig gestalten.
Ein tiefgreifendes organisatorisches Problem, welches den Aufbau und die internen Abläufe
betrifft, sehe ich jedoch in der
Anbindung an die LPV 2 nicht.
> Welche Wünsche haben Sie
für die Dienststelle und ihre
Mitarbeiter?
Meine Mitarbeiter bewegen sich
oft im Spannungsfeld zwischen
>
Kundenwünschen und den realen Umsetzungsmöglichkeiten.
Ich wünsche mir, dass objektiv
und fair mit ihnen umgegangen
wird, aber auch die Wertschätzung und Anerkennung, die ihnen aufgrund ihrer guten Arbeit
zusteht und zu ihrer Berufszufriedenheit und Motivation beiträgt.
Der LPV 24 als gemeinsames
Aufgabenfeld wünsche ich auf
dem Weg zu einem modernen
Dienstleistungsreferat zufriedene Kunden, neue Herausforderungen und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.
+ + +WSP-Newsticker+ + +WSP-Newsticker+ + +
ț A 12 Auswahlverfahren
Ausgewählt wurden die Kollegen: SGL „Meldestelle
Hafensicherheit u. Gefahrgut“ WSP 0322 Lutz Dreyer;
DGL WSPK 1 Manfred Mildahn; DGL WSPK 2 Sigmund
Rehfeldt. Herzlichen Glückwunsch!
ț A 11 Auswahlverfahren
Ausgewählt wurden die Kollegen: Sb. „Zentrale Aufgaben“ WSPK 02 Steffan Brickart; DGL WSPK 2 Michael
Henkel; DGL WSPR 4 Detlef Schneider. Herzlichen Glückwunsch!
> Polizeispiegel | Juni 2006
5
Landesverband Hamburg
Das aus vier WSP-Beamten und
drei angestellten Schiffsführern
bestehende Referat LPV 24 gehört seit 1976 zur LPV 2 und
trägt die aufgabenbeschreibende Bezeichnung „Wasserfahrzeuge und öffentliches Rettungsgerät“. Die LPV 24 betreut die gesamte Bootsflotte der Hamburger Polizei hinsichtlich Instandhaltung, Ausrüstung, Inspektion
und Beschaffung von Fahrzeugen. Darüber hinaus ist die LPV
24 in enger Zusammenarbeit
mit den örtlich zuständigen Polizeikommissariaten verantwortlich für die Vollständigkeit und
den einwandfreien Zustand des
an 157 gewässernahen Standorten ausgelegten öffentlichen
Rettungsgerätes. Leiter des Referates ist PHK Peter Husmann, der
bis 1991 als diplomierter Schiffsbetriebsingenieur in der Handelsschifffahrt tätig war und im
Anschluss an sein Studium an
der FHÖV verschiedene Polizeivollzugsverwendungen in der
WSP durchlief.
Hamburg
Ice Udls Hamburg – Toller
Saisonabschluss 2005/2006!
Von unserem Sportkorrespondenten Sandor Gilbers
Am 4. Mai ging es mit 16 Eishockeybegeisterten und gut gelaunten Kolleginnen und Kollegen und inklusive dreier Betreuer los in Richtung Berlin-Hohenschönhausen.
Dank der Unterstützung des
DPolG Teams konnten wir mit
den beiden geliehenen Transportfahrzeugen der DPolG
Hamburg bei sonnigem Wetter
entspannt die 300 Kilometer
nach Berlin fahren.
Landesverband Hamburg
6
Nach Bezug unseres Hotels unweit des Sportforums und anschließendem Abendessen bereiteten wir uns stimmungsmäßig auf die vor uns liegenden
sechs Spiele vor.
An diesem ersten Spieltag hatten wir – trotz großen Engagements und zweikampfstarken
Spiels mit 0:1 knapp das Nachsehen gegen die ausgeschlafen
spielenden Weidener, die trotz
unseres spielerischen Übergewichts zwei Konter zu einem
Tor nutzten.
Gegen die technisch gut aufspielenden und favorisierten
Münchener hatten wir nach 25
Minuten mit 0:5 klar das Nachsehen.
Das Team der Ice Udls befand
sich zusammen mit den Peacemakers München, den Eisheiligen Deggendorf, Ice Cops Weiden, Eiskratzern Ravensburg,
BSG Eisbären Berlin in einer
starken B1-Gruppe.
Dennoch verloren wir nicht unsere Motivation, glaubten an
unsere Stärken im Zweikampfverhalten und schworen uns
auf der am Freitagabend stattfindenden Players Night auf
den nächsten Spieltag ein. Unsere mannschaftliche Stärke
und Geschlossenheit ließen keinen Zweifel daran, dass wir das
Turnier nicht ohne Sieg beenden würden.
Am Freitag standen wir Weiden
und München auf dem Eis
gegenüber.
Am Samstag erwarteten uns
dann die Spiele gegen die stark
eingeschätzten Ravensburger,
> Die Ice Udls Hamburg.
> Polizeispiegel | Juni 2006
Berliner und Deggendorfer. Aus
den Niederlagen am Vortag
wurden die entscheidenden
Schlüsse gezogen und das Spiel
gegen Ravensburg nach fairem
Kampf verdient mit 2:1 gewonnen. Damit hatten wir den einen Sieg, den wir uns vor dem
Turnier vorgenommen hatten.
Alles was nun kam war die Kür.
Gegen Deggendorf hatten wir
die Möglichkeit, unsere gewonnene Euphorie mit ins Spiel hinüber zu nehmen. Dies gelang
uns zum Ende der Spielzeit
auch. Unser Abwehrrecke Milos
Trnka verhalf uns im Penaltyschießen schließlich zum zweiten Punkt. Der Jubel hierüber
kannte nun keine Grenzen
mehr. Aufgrund der Spielergebnisse innerhalb der Gruppe
konnte uns der 4. Platz nicht
mehr genommen werden. Daran änderte auch die anschließende 2:4 Niederlage gegen
überragende Berliner, die am
Sonntag auch in die A-Gruppe
aufstiegen, nichts.
Der vom Veranstalter, der BSG
Eisbären Berlin, organisierte
Festabend für alle 24 Mannschaften in Karlshorst wurde zu
einem stimmungsvollen und
unvergesslichen Abend.
Am Sonntag wurde es dann
noch mal ernst. Gegen die in
der B2-Gruppe viertplatzierten
Mustangs Stuttgart wurde um
den 19. Gesamtplatz gekämpft.
In einem packenden Spiel konnten wir uns im gegnerischen
Drittel häufig festsetzen und
hatten die weitaus größeren
Spielanteile und mehrere Chancen auf ein Tor. Nun machten
unsere Stürmer dann eiskalt die
beiden entscheidenden Tore
zum 2:0. Die von Stuttgart immer wieder clever gefahrenen
Konter ließen unsere Abwehr
ein ums andere Male schwimmen, der Sieg war letztendlich
aber verdient.
Der Respekt, der unserer Mannschaft gezollt wurde, machte
uns stolz; wir konnten am
Nachmittag – nach den Finalspielen – in der Gewissheit weitere Freunde gewonnen zu haben, mit breiter Brust die Heimreise antreten. Für unseren 19.
Gesamtplatz erhielten wir eine
elegante Glastrophäe. Die im
Vorjahr gewonnene Fairplay
Trophy wurde den Peacemakers
München überlassen.
Das Finale gewannen nach dem
11. Durchgang im Penaltyschießen die Crocodiles München
gegen Frankfurt Green Lions
mit 5:4, Gesamtdritter wurde
Wolfsburg.
Die Übergabe der Auszeichnungen wurde vom Vorsitzenden
des Berliner Sportbundes, Herrn
Hillbrand, vorgenommen.
Der nächste, 16. DPEC erwartet
die Kollegen im März 2007 in
Füssen.
Wir bedanken uns bei allen, die
uns in dieser Saison so fleißig
supportet haben und hoffen
auch zukünftig auf breite
Unterstützung!
>
Die Spieler für
Hamburg waren:
Conny Velten (T), Manfred
Jesgarsch (V), Andy Letz (V),
Olli Henschke (V), Milos
Trnka (V), Sandor Gilbers (V),
Sandra Fischer (V), Torsten
Mohr (S), Philipp Roczek (S),
Matthias Fick (S), Bernd Haß
(S), John Wendler (S), Daniel
Walter (S), Nils Kasulke (S),
Jan Fedkenhauer (S), Hannes
Deimann (Trainer + S)
Teambetreuer: Chantal Abel,
Jan Wahmke, Grisu
Hamburg
Dienstunfall – Pech gehabt?
Von Dietrich Magunia, Fachbereich Schutzpolizei
Aber nicht nur ihnen, auch allen übrigen Polizeibeschäftigten kann so ein dienstlicher
Unfall – mit der Anfahrt zum
Dienst beginnend und mit
dem Nachhauseweg endend
– passieren.
Und dazwischen liegen, gerade für den Vollzug, die wesentlich „gefährlicheren“,
aber Gott sei Dank nicht ganz
so häufigen Momente, wie
Körperverletzung, Dienstsport, Widerstand oder Verfolgungsfahrt.
Hat man dann doch das Pech,
beginnt das Dilemma: es
muss ein Dienstunfall angezeigt werden, will man die
während einer rechtmäßigen
Diensthandlung erlittenen
Verletzungen gem. Beamtenversorgungsgesetz oder BAT/
MtArb, aber auch gem. § 403
StPO Schadenersatz bzw.
Schmerzensgeld der Dienststelle, (LPV 442), bzw. Dritten
gegenüber geltend machen.
Losgelöst von dem ersten
Eindruck des Geschehens fingert man aus den Fächern
des Geschäftszimmers einen
Dienstunfallvordruck und hat
prompt den ersten Fehler begangen, den neuerdings viele
fleißige Hände des Serviceteams betroffener Dienststellen ausbügeln müssen. Denn
seit Sommer letzten Jahres
gibt es dafür einen neuen
Vordruck, (P/C –A59-), in der
Formularleiste des Intrapols.
Damit soll endlich gewährleistet sein, dass systematisch alle Belege (Zeugenaussagen/Stellungnahmen etc.),
die für das weitere Antragsprüfverfahren der LPV 442
von Bedeutung sind, fristgerecht zusammenkommen.
Schließlich geht es hier um
Zeit und viel Geld, z. B.:
haben sofortige Hepatitisuntersuchungen/-impfungen
stattzufinden, hat Leib- und/
oder Lebensgefahr bestanden
oder ist ein Widerstand Ursache dieses DU?
Letzteres um erstens DUZ
weiter anweisen zu können
(!) und/oder zweitens eine
Dienstunfallausgleichszahlung, (ab einer MdE von 25),
festlegen zu lassen. Die Festlegung der zustehenden,
über die Dienstzeit hinaus zu
zahlenden Dienstunfallausgleichszahlung ist von der
LPV 4 zwingend vor einem
möglicherweise notwendigen Vorruhestandsverfahren
vorzunehmen; dies mildert
so die möglichen Versorgungsabzüge.
Daneben gilt es für die LPV 4
zu klären, ob z. B. für die verunfallte Vollzugskraft eine
geeignete Krankenhausversorgung und damit erhöhte
Rehabilitationskosten von
der Heilfürsorge abgerungen
werden müssen.
Klingen die Folgen eines hoffentlich zügig anerkannten
Dienstunfalls länger nach,
lassen sich im Dienstbetrieb
besser „soziale Nischen“ für
> Dietrich Magunia
den Verunfallten finden.
Denn nicht nur die Fürsorge
des Dienstherren gebietet es,
eine Wiedereingliederung
zum Erlangen der Dienstfähigkeit des Betroffenen zu ermöglichen, – jeder kann doch
der Nächste sein!
Sollte, wider Erwarten, der
Zufall einmal Dich treffen,
dann wende Dich gerne mit
deinen Fragen zum Dienstunfall an:
Dietrich Magunia,
TKN 4286-56150
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Anerkannte
Selbsthilfeeinrichtung
des
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öffentlichen Dienstes Als Hausratversicherer für Angehörige des „Öffentlichen Dienstes“, hierzu gehören aktive und ehemalige Mitarbei-
Hamburger Beamten-Feuer- und Einbruchskasse
terinnen und Mitarbeiter deutscher Behörden, der Deutschen Bundesbank, der Kirchen und Schulen, der Privatbahnen,
der Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie der unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen der
Freien und Hansestadt Hamburg, des Bundes der Länder und der Gemeinden sowie Witwen, Witwer und hinterbliebene eingetragene Lebenspartner der aufnahmeberechtigten Personen, die ihren Wohnsitz im Geschäftsbereich haben,
bieten wir für Ihren Hausrat Versicherungsschutz gegen Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion, Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Raub und Leitungswasserschäden.
Gegründet
29. September 1902
Versicherungsverein
auf
Gegenseitigkeit
Der Geschäftsbereich der Kasse ist das Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Kreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Harburg und Stade.
Der Beitragssatz beträgt (seit 1990 unverändert) 1,2 % (= 1,20 €) je 1.000 € Versicherungssumme (inkl. Versicherungssteuer); d. h. für eine Versicherungssumme von z. B. 50.000 € zahlen Sie einen Beitrag von 60 € pro Jahr.
Informieren Sie sich bitte durch einen Anruf in unserer Geschäftsstelle. Unser Geschäftsführer Herr Dammann berät Sie
gern. Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich auf unserer lnternetseite zu informieren. Dort finden Sie z. B. auch ein
Antragsformular, das Sie ausfüllen, ausdrucken und uns unterschrieben zusenden können.
> Polizeispiegel | Juni 2006
7
Landesverband Hamburg
Mit der Berufswahl und dem
geleisteten Diensteid gehen
besonders Vollzugsbeamte
das Risiko ein, einen (qualifizierten) Dienstunfall zu erleiden.
Hamburg
Werbeaktion 2006 –
Jetzt DPolG-Mitglied werden
Die Deutsche Polizeigewerkschaft ist die mitgliederstärkste Berufsvertretung in Hamburg. Im Bereich der Schutzpolizei und
der Verwaltung organisieren wir die Mehrheit der Beschäftigten. Ein Mitgliederzuwachs ist auch bei den Beschäftigten der
Wasserschutz- und Kriminalpolizei zu verzeichnen.
Die Durchsetzungs- und Kampagnenfähigkeit hat die DPolG Hamburg in den letzten Jahren eindrucksvoll mit vielfältigen Aktionen
unter Beweis gestellt. Die DPolG ist Meinungsführer der Polizei
und kompetenter Ansprechpartner der Hamburger Medien.
Als Nebenleistung bieten wir unseren Mitgliedern Sicherheit
durch ein umfangreiches Leistungspaket. Ergänzt wird es durch
ein umfangreiches Angebot an Seminaren zur Fort- und
Weiterbildung. Durch unsere Dachorganisation dbb beamtenbund und tarifunion sind alle Arbeitnehmer/-innen bei Tarifverhandlungen zuverlässig vertreten.
Landesverband Hamburg
8
>
Unter dem Motto „Mitglieder werben Mitglieder“, die bis
zum 30. Juni 2006 befristet ist, wird es besondere Werbeprämien geben. Geworbene und Werber erhalten je ein Los. Die
Ziehung der besonderen Prämien erfolgt Anfang Juli. Jedes
Los gewinnt!
Die Mitglieder des Landeshauptvorstandes der DPolG dürfen
gern neue Mitglieder werben, werden aber nicht als Werber im
Sinne der Aktion behandelt.
Eintrittsformulare und weiterte Informationen können über die
DPolG-Geschäftsstelle (Tel. 254026-0) abgefordert werden.
Der Landesvorstand
Herzlichen Glückwunsch ...
40- jähriges Dienstjubiläum
PHK
LPD
PHK
PHM
>
Der Landesausschuss der DPolG hat aufgrund dieser erfreulichen Entwicklung beschlossen, für das Jahr 2006 eine Mitgliederwerbeaktion durchzuführen.
Jürgen Eggers
Volker Knieling
Winfried Neumann
Rolf-Peter Stock
25- jähriges Dienstjubiläum
PK 26
IuKL
PK 21
VD 21
1. 6. 2006
1. 6. 2006
1. 6. 2006
20. 6. 2006
>
Ruhestand Mai 2006
Es wird mitgeteilt, dass mit Ablauf des 31. Mai 2006 nachstehend aufgeführte Bedienstete der Polizei in den Ruhestand treten oder in den Ruhestand versetzt werden.
Polizeikommissariate/Zentraldirektion
POK
Lothar Krebs
POK
Horst Macke
POK
Michael Fuchs
POK
Helmut Wittwar
POK
Hauke Nottelmann
PHM
Jürgen Reimers
EKHK
Hans-Dietrich Többen
PK 23
PK 27
PK 38
PK 27
PK 27
PK 034
ZD 620
Landeskriminalamt
KOK
Hans-Hermann Wolski
LKA 72
Landesbereitschaftspolizei
EPHK
Uwe Denecke
Landespolizeischule
PHK
Bruno Claußen
> Polizeispiegel | Juni 2006
PHM
KHK
PK
PHK´in
EPHK
LBP 40
LPS 141
Manfred Hagemann
Günter Lemke
Thies Dohrn
Gudrun Häbenbrock
Gerd Uphoff
FLD 22
LKA 62
PK 21
PK 44
WSPR 4
1. 6. 2006
2. 6. 2006
3. 6. 2006
17. 6. 2006
28. 6. 2006
Zum Gedenken
9. 3. 2006
von Daszkowski, Angela 86 Jahre
Fernspr.
Ang. i. R.
20. 3. 2006
Suhr, Herbert
84 Jahre
Arb. i. R.
21. 3. 2006
Strauß, Horst
77 Jahre
PHM i. R.
23. 3. 2006
Lehnhard, Marianne
82 Jahre
Arb. i. R.
29. 3. 2006
Preuß, Wolfgang
75 Jahre
PHM i. R.
8. 4. 2006
Röhrich, Fritz
85 Jahre
RHS i. R.
8. 4. 2006
Otte, Liselotte
79 Jahre
Schreibkraft
i. R.
16. 4. 2006
Möhring, Rolf-Joachim
83 Jahre
POK i. R.
17. 4. 2006
Beeck, Hans-Jürgen
72 Jahre
EKHK i. R.
24. 4. 2006
Doll, Dieter
63 Jahre
PHM i. R.
27. 4. 2006
Ihde, Rolf
84 Jahre
PHM i. R.
28. 4. 2006
Theilen,Georg
91 Jahre
POM i. R.
2. 5. 2006
Giesen, Berthold
86 Jahre
PHM i. R.
5. 5. 2006
Gutsche, Hans-Joachim
79 Jahre
POK i. R.
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Kategorie
Seele and Geist
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