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- Alles was rollt, alles was fliegt

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Alles, was in den Weltraum fliegt
8
9
10, ,
!
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– der
Countdown
läuft
!
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GESCHICHTE:
Jimmy
ist ein
Forscherastronaut
immy war fünf Jahre alt und ging
schon in den Kindergarten. Heute
war Jimmy ein Astronaut. Er wollte ins
Weltall reisen, um dort die Geheimnisse
der Planeten zu erforschen. Abends
betrachtete er von seinem Fenster aus
den Mond, wenn er am Himmel erschien. Bei Vollmond hatte er ihn zum
ersten Mal gesehen – den Hasen. Er saß
mitten auf dem Mond. Wenn der Mond
zu einer Sichel wurde, verschwand der
Hase auf seltsame Weise. Auf seiner
Forscherfahrt wollte er herausfinden,
warum der Hase sich versteckte.
Die Rakete war fertig. Er hatte sie ganz
alleine gebaut. Na ja, seine Mutter
hatte ein wenig mitgeholfen mit einer
Decke, einem Besen, Astronautennahrung und mit anderen Sachen, die man
für eine Weltraumfahrt braucht.
Die Flammen, die er für einen guten
Start benötigte, waren angeklebt und
das Essen in der Vorratsecke verstaut.
Er hatte eine lange Reise vor sich.
Er packte sein Forscherhandbuch und
die Malstifte in die Astronautenkapsel
und startete die Rakete, dabei zählte er
laut den Countdown: „5 – 4 – 3 – 2 – 1
– Zero!“
Zero hatte er von Max, seinem Spielplatzkumpel gelernt. „Zero heißt Null“,
hatte ihm der Erstklässler stolz erzählt.
Jimmy gab Gas und die Rakete röhrte
laut auf. Dann hob sie ab und die
Bausteine Kindergarten 1 | 2013
WISSENSWERTES:
Der Countdown
Ein Countdown wurde erstmals 1929
von Fritz Lang, in dem Film „Frau im
Mond“, inszeniert. Er sollte die Dramatik vor dem Abheben der Mondrakete
verstärken.
Weltraumraketenstart
Flammen schossen aus dem Ende der
Kapsel. Die Reise begann und langsam näherte sich Jimmy dem Mond.
Er umrundete ihn in einem eleganten
Bogen und flog mehrere Runden.
Doch wohin er auch blickte, nirgends
sah er den Hasen hoppeln. Er malte
einen runden Mond mit tiefen Kratern
in sein Forschertagebuch. Das fand er
sehr seltsam – wohin verschwand der
Hase? Jimmy konnte nirgendwo einen
Hasenstall entdecken. Die Hasen von
Opa saßen in einem Stall, den er aus
Holz gebaut hatte. Vom vielen Schauen
rieb er sich bald die Augen. Er war sehr
müde geworden. Heute würde er die
wundersame Erscheinung nicht mehr
aufklären. Sein Treibstoff ging rapide
zu Ende und sein Essen wurde knapp.
Er musste zurück zur Erde. Er flog eine
letzte Runde und kehrte auf die Erde
zurück. Irgendwann, das wusste er
ganz genau, würde er dem Mond sein
Geheimnis entlocken.
Ein Weltraumflug ist eine technische
Meisterleistung. Das Shuttle startet
senkrecht vom Boden aus, denn so
kann es die Erdanziehung überwinden.
Drei Tage vor dem Start beginnt der
Countdown. Sekunden vor dem Abheben zünden die Haupttriebwerke. Hat
der Countdown Null erreicht, werden
die Feststoffraketen gezündet und
das Shuttle hebt ab. Gleich nach dem
Start macht es eine Vierteldrehung und
kommt so auf die optimale Flugbahn.
In einer Höhe von 45 Kilometern fallen
die Feststoffraketen ab und fallen
mit ihrem Fallschirm zurück zur Erde
und ins Meer. Dort werden sie später
geborgen. Auch der externe Tank fällt
in einer bestimmten Höhe ab. Nur der
Orbiter, in dem die Astronauten sitzen,
fliegt weiter ins All.
Erste Lebewesen im All
An Bord der Sputnik 2 flog die Hündin
Laika am 3.11.1957 ins All. Der Hund
starb schon wenige Stunden nach dem
Start. Erst nach 162 Tagen im All trat die
Sputnik 2 wieder in die Lufthülle der
Erde ein und verglühte.
Drei Jahre später flogen die Hunde
Belka und Strelka 17-mal um die Erde
und landeten wieder sicher.
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Reisen
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