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Firmenportrait
DAN SKAN GmbH, D-Hannover
„Schöne Schwarze aus dem kühlen Norden“
Skandinavisches Lebensgefühl
von DAN SKAN
Die „DAN SKAN-Idee“ wurde 1970
geboren. Damals waren die Skandinavien-Fans Gila und Gerd Heybey
bei jeder Gelegenheit in Skandinavien unterwegs.
Schöner Wohnen und Leben im
skandinavischen Stil – das war die
Botschaft, die den frischgebackenen
Architekten Gerd Heybey und seine
Ehefrau Gila faszinierte. Somit waren die Heybeys auch die ersten, die,
von den „stählernen Kaminen“ des
Nordens begeistert, diese „schönen
Schwarzen aus dem kühlen Norden“
nach Deutschland einführten. Mitten
in Münster entstand im Herbst 1972
das erste kleine DAN SKAN-Geschäft
mit skandinavischen Öfen, Möbeln
und Kunsthandwerk.
Das junge Geschäft wurde von Gila
Heybey geführt. Gerd Heybey führte hauptberuflich seine Tätigkeit als
Architekt aus. 1974 zog die Familie
nach Hannover um – auch hier ließ
die Heybeys die DAN SKAN-Idee
nicht los. Ein neues Studio wurde
geplant – im Oktober 1978 fand die
Geschäftseröffnung statt.
DAN SKAN (steht als Abkürzung für
dänisch-skandinavisch; die neue Firma wurde unter DAN SKAN Kaminund Wohnstudio GmbH registriert)
war in den 70er-Jahren einer der Pioniere einer heute in Deutschland gut
eingeführten Branche. Zahlreiche Erfindungen bei Kaminöfen gehen, so
Gerd Heybey, auf DAN SKAN-Innovationen zurück, z.B. der Fächerrüttelrost, die Glastürhinterlüftung und
die Tertiärautomatik.
Selbst die Erfindung des Wortes
„Kaminofen“, heute eine allgemein
bekannte Produktbezeichnung, beanspruchen Gila und Gerd Heybey
für sich – erstmalig verwendet in der
frühen DAN SKAN-Werbung, wie z.B.
im deutschen Nachrichtenmagazin
„Der Spiegel“ 1980. In Dänemark hießen diese Öfen zuvor „braendeovne“
(= Brennöfen).
Schönes im nordischen Stil fand immer mehr Zuspruch, und die Energie-
Dom Classic
(links) und
Dankam Twist
(rechts).
40
krise Ende der 70er-Jahre gab einen
zusätzlichen Impuls zur Entwicklung
der Kaminofen-Kultur. Viele spezielle
Kundenwünsche kamen auf die Heybeys zu. Und so wurden Öfen entworfen und gestaltet, die nun in Dänemark
in größerer Serie gebaut wurden.
Der Verkauf von DAN SKAN-Öfen
– alles originale Produkte aufgrund eigener Entwürfe – erfolgte inzwischen
über viele Partner-Geschäfte in ganz
Deutschland. Folglich wurde ebenfalls
Anfang der 80er-Jahre die dänische
Vertriebsfirma DAN SKAN-Danmark
mit ihrem Sitz in Nr. Nebel, Houstrupvej
70, gegründet. Über diese Firma hat
DAN SKAN internationales Renommee
erlangt und exportiert die originalen
„Danstoves“ inzwischen in zahlreiche
Länder wie z.B. Belgien, Luxemburg,
Holland, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, Nordirland und Island.
1984 konnten die Heybeys aufgrund
der positiven Geschäftsentwicklung
ihren Geschäftsbetrieb in Hannover
durch einen Erweiterungsanbau zielgerecht vergrößern. Erst jetzt konnte
die DAN SKAN-Idee richtig realisiert
werden. Auch wenn die Firma heute
mehr als 200 Händler in Deutschland
und zahlreiche Importeure in anderen
Ländern für ihr Kaminofenprogramm
hat, ist DAN SKAN ein Familienbetrieb geblieben.
Natürlich haben die Heybeys noch viele nicht realisierte Ideen, und künftig
wird die DAN SKAN-Geschichte von
der nächsten Heybey-Generation, Anja
und Heiko Heybey (die bereits seit dem
Jahr 2000 die Entwicklung der Firma
mitgestalten), weiter geschrieben.
Firmenportrait
Der besondere Skandinavientrend bei
Familie Heybey geht sicherlich auch
darauf zurück, dass der Familienname altdänischer bzw. norddeutscher
Herkunft ist. Heybey ist eine Sprachform des alten Wikingerstadtnamens
Haithabu, beim heutigen Schleswig
gelegen. Im Dänischen sagt man
noch heute „hedeby“ (= Heidedorf).
DAN SKAN-Kaminöfen
Kaminöfen aus Schmiedestahl sind
eine Erfindung, die auf die designorientierten Architekten Hans Dahl
und Bent Falk in Dänemark Anfang
der 70er-Jahre zurückgeht. Schon
die ersten Kaminöfen besaßen die
klassische Dreiteilung: Holzfach unten, darüber den Feuerraum und das
Warmhaltefach oben. Kritiker nannten
diese ersten Kaminöfen „Feuertonnen“, sie waren einfach aber effektiv,
entbehrten jedoch heutiger Standards wie Rüttelrost, Aschekasten,
Konvektion, Glastüren, Kachel- oder
Specksteinverkleidung, einer Nachverbrennungstechnik etc.
Solide gebaut, können sie auch mit
Pellets, Kohle bzw. Braunkohle in Ergänzung zur Holzfeuerung betrieben
werden. Der Feuerraum muss zur
„Kombi-Feuerung“ lediglich einen exakt regulierbaren und von Holz- auf
Pellet- oder Kohlefeuerung verstellbaren Rüttelrost besitzen.
Intelligente
Kaminöfen
durch
Tertiär-Automatik
Eine gute Verbrennung mit hohen
Temperaturen, ausreichender und
richtig platzierter Verbrennungsluftsteuerung in den Feuerstätten ist die
Priorität, um auch künftig mit Festbrennstoffen heizen zu können. Die
Senkung der CO-Werte, des Staubauswurfes u.a. ist bei hoch entwickelten Kaminöfen im Gegensatz zu
anderen Holzfeuerstätten besonders
gut möglich.
Kaminöfen von DAN SKAN bieten
durch die spezielle Zugabe von vorgewärmter „Tertiärluft“ eine besonders
saubere und umweltschonende Verbrennung. Erkennbar ist dies an den
hohen Flammen im Feuerraum, an
den sauberen Scheiben und sauberen
Schamottesteinen. Die TA-Automatik
verhindert das fehlerhafte Betreiben der
Öfen. DAN SKAN-Öfen haben Primärluft mit Zuführung durch den FächerRüttelrost, Sekundärluft mit Zuführung
durch die vierseitige Glastürhinterlüftung und Tertiärluft mit Zuführung als
vorgewärmte Nachverbrennungsluft in
den oberen Bereich des Brennraumes.
Vorteil der Tertiär-Automatik ist, dass
der Kaminofenbenutzer sich nicht um
die Regulierung der Verbrennungsluft
bemühen muss, sondern dieses der
Automatik überlassen kann. Die Automatik öffnet, wenn Verbrennungsluft
zur sauberen Verbrennung benötigt
wird, und schließt, wenn der Brennvorgang beendet wird. Der intelligente
Kaminofen regelt sich also praktisch
selbst.
Das Air-Box-Patent
In den heute immer dichter werdenden Niedrigenergie- und Passivhäusern besteht die Notwendigkeit, einen
Kaminofen mit hundertprozentiger
extern zugeführter Verbrennungsluft
zu versorgen. DAN SKAN hat hierzu
eine spezielle Air-Box entwickelt, die
im hinteren Konvektionsbereich der
Öfen montiert wird. In diese Air-Box
ist ein Luftführungs-Labyrinth eingebaut, in dem die zugeführte, kalte
Außenluft hochgradig erhitzt wird,
bevor sie über die Tertiärautomatik
zur Nachverbrennung herangezogen wird. Dieses System ist für DAN
SKAN patentiert. Mit dem Air-BoxSystem werden sauberste Verbrennungs- und optimale Feinstaubwerte
erzielt. Die Prüfung der Air-Box als
Bestandteil der Ofenoptimierung wurde vom Prüfinstitut RRF (Rhein-RuhrFeuerstättenrprüfstelle) in Essen, die
auch alle DAN SKAN-Öfen nach den
schärfsten europäischen Standards
geprüft hat, einer speziellen Zusatzprüfung unterzogen.
Aus „Kachelofen & Kamin“ 1/2008.
Dankam
Dom N (links)
und Dankam
Classic N
(rechts).
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