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GmG Wöchentliches Bulletin # 600
4.7.2014
'Wolle' nicht - was dieses oder jenes anbelangt
Eine Anmerkung von Neale
Etwas "Wollen" ist keine gute Bewandtnis, denn es bringt die Erfahrung des "Nicht-Habens"
dessen, was du dir wählst, hervor.
Lass' mich das erklären.
Ein jeder Gedanke, ein jedes Wort und eine jede Tat von dir ist schöpferisch. Sobald du nun einen
Gedanken des "Wollens" von etwas hast, so wirst du diesen Gedanken in deiner Erfahrung zeitigen.
Das heißt, du wirst eben diesen Gedanken in deiner Realität manifestiert und an den Tag gelegt
erhalten.
Aus diesem Grunde - sofern du denkst, "ich will" etwas, dann ist dies die Erfahrung, die du haben
wirst: Das Erleben, es zu wollen!
Auf der anderen Hand, wenn du denkst, "ich habe" etwas, dann wirst du dir diese Erfahrung
überbringen: Das Erleben, es zu haben. Verstehst du?
Wörter sind weidlich bedeutsam. Gedanken sind schöpferisch. Demzufolge sage ich immer: Ich
wähle, anstelle von "ich will". Etwas wählen ist eine kraftvollere Erklärung. Es ist eine Direktive. Es
ist ein Hervorrufen.
Manche Menschen taten sich damit schwer, da es den Anschein bei sich führt, als erteilten sie Gott
Befehle. Freilich, genau das ist es, wozu uns Gott einladen möchte. Vor dem Sammelsurium des
Lebens stehen, und wählen und sich entscheiden. Gib die Bestellung ab. Sage dem Universum genau,
was du dir aussuchst. Verkünde deine Vorlieben. Gib Gott die Anweisung, wonach es dir ist.
Ich weiß, dies klingt nach Blasphemie. "Wir sollten etwas von Gott fordern?"
Allerdings benutzte ich nicht das Wort "fordern". Ich sagte "anweisen". Nur wenn du selbst ein
Gott wärest, würdest du dies verstehen. Denn Götter weisen an, und mindere Wesen fordern ein. Du
hast keine Einforderungen, du hast schier Anweisungen.
Weise das Universum an. Mach' los. Eben um das zu tun, ist es vor dich hingestellt. Es -- das
gesamte Universum -- ist dir als ein Werkzeug gereicht worden, damit du dich von Neuem in der
nächst größten Version der großartigsten Vision, die du je über Wer Du Wirklich Bist hattest,
wiedererschaffst.
Also, fürwahr nein, "wolle" nicht. Denn, sobald du sagst, du "willst" etwas, wirst du dich im
wahren Sinne "unzulänglich, fehlend" finden.
Wähle vielmehr. Weise an. Rufe hervor. Und was ist die beste Art, deine nächste gewählte Realität
"hervorzurufen"?
Sprich ein Dankgebet, dass es dir bereits überreicht wurde. Dies bestätigt die Wahrheit der
Aussage: "Noch bevor du bittest, habe ich dir geantwortet". Es wird noch erklecklich mehr über den
Gebrauch von Dankbarkeit - nicht von Arroganz, sondern von Dankbarkeit - als einem
Schöpfungswerkzeug in den 'Gespräche mit Gott'-Büchern zur Rede gebracht.
Mit Liebe, Neale
1
P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten.
Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu
melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese
wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an
einen Freund, an eine Freundin!
Zur Subskription geht es hier …
http://cwg.org/index.php?page=email_signup
Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald
Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu
einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an
dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen
Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne,
wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die
uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun
um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von
diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte,
trefflichen Nutzen erlangt.
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Briefe an Neale:
Lieber Neale:
In GmG sagt Gott, wir können Gott nicht definieren. Wenn nicht, wie wissen wir dann, dass Gott
Liebe ist? Desgleichen, weswegen möchte dann Gott, dass wir Ihn kennen? Ich habe mich an die
Vorstellung gewöhnt, dass Gott Liebe, die Wahrheit und Fülle, etc. ist. Aber von einigen Menschen
wird Liebe anders definiert. Sofern die einzige Liebe, die sie kennen, beschränkt und eigennützig ist,
wie können sie dann wissen, dass Liebe Verstehen, Vergebung und Nicht-Richten ist? Mein Schwager
denkt, Liebe sei disziplinierend, Gott sei ein Vorgesetzter. Er fühlt sich damit wohl. Womöglich weil
sein Vater ihn geschlagen hat. Wie gibt man Menschen zu verstehen, dass Liebe nicht straft, dass
bedingungslose Liebe nicht jemanden zu etwas zwingt, indem man ihn bestraft?
Tracey
~~~~~
~~~~~
2
ANTWORT VON NEALE
Liebe Tracey,
Lass' mich von oben anfangen. In GmG sagt Gott, dass „Liebe alles ist, was es gibt“. Gott legt auch
dar, dass Gott Alles Was Ist ist. Mithin ist Gott Liebe. Nebenbei gesagt, übermittelt uns dies ebenso
unser Herz, und das Herz hat niemals unrecht. Ich las das Buch nicht so, dass es kundtue, Gott könne
nicht definiert werden. Ich glaube, was das Buch besagt, ist, dass Gott nie auf eine einzelne Definition
oder Beschreibung beschränkt werden kann – und dass er anhand dieser beschränkten Mittel nicht
definiert werden könne. Das klingt für mich gekräftigt wahr, obschon, es negiert nicht oder entwertet
nicht die Beschreibung Gottes als „Liebe“.
Was deine zweite Frage anbelangt, sagt GmG, dass Gott möchte, dass Er selbst erfahrungsmäßig
kennengelernt wird. Das Gleiche ist für mich und für dich wahr, sagt das Buch. Es ist ein Ding, uns
selbst als, sagen wir mal, mitempfindend oder als liebend zu denken oder zu kennen, doch ist es etwas
völlig anderes, dich als diese Dinge zu erfahren und zu erleben. Wenn du niemanden zum Lieben hast,
dann kannst du „dich selbst kennenlernen“ als jemand, der alles, was er möchte, liebt, aber es ist nicht
das Gleiche, wie jemanden mittels der Handlung im Hier und Jetzt im Eigentlichen zu lieben. Das
Gott möchte Sich Selbst als das erfahren, was Es wirklich war, und so wurde das ganze Universum
geschaffen. Weswegen? Aus schierer Freude daran, Tracey! Aus Freude am Sich-Selbst-ZumAusdruck-Bringen.
Frage drei: The American Heritage Dictionary definiert „Bestrafung“ als „eine Strafe für
unrechtmäßiges Handeln“. Laut GmG gibt es so etwas wie „richtig“ und „falsch“ nicht. Deswegen ist
„unrechtmäßiges Handeln“ nicht-existent, und aus diesem Grunde auch „Strafen“. Die meisten
Menschen können dieses Konzept nicht annehmen. Sie können nicht begreifen, wie das sein kann.
Würde eine Großmutter allerdings ihr herumtrollendes Enkelkind dafür verhauen, dass es Geschirr
zerbrochen oder die Milch verschüttet hat? Natürlich nicht.
Gott ist dieser liebevollen Großmutter sehr ähnlich. Und in unseren Verständnissen und
Handlungen sind wir sehr, sehr diesem Herumwatschelnden gleich. Und, so wie du es herausstellst sofern die einzige Liebe, die jemand kennengelernt hat, beschränkend und selbstsüchtig war, wird es
schwierig sein, das Konzept einer Liebe, die bedingungslos ist, zu erfassen, noch weniger, es für sich
anzunehmen.
Wie es GmG herausarbeitet, fallen die meisten Menschen in diese Gruppe; die meisten haben nie
eine Liebe kennengelernt, die ohne Bedingungen daherkommt. Und die meisten Menschen beurteilen
Gott, er operiere mit irdischen Normen. Um Gott freilich kennenzulernen, muss man ein um Vieles
umfassenderes, ein um Vieles großartigeres Wesen in Vorstellung bringen, als jemand je in seinem
Leben erblickt hat. Man muss Gott nicht irdische Attribute, irdische Verständnisse und irdische
Begrenzungen beiordnen, vielmehr Qualitäten, die in unserer Erfahrungswelt nicht merklich sind.
Hinsichtlich Gottes muss man die Möglichkeit akzeptieren, dass es etwas gibt, das wir nicht
kennen, was zu kennen alles ändern würde.
Du siehst, darin liegt unser Hauptproblem: Wir denken, wir wüssten bereits alles, was es über Gott
zu wissen gibt. Und so wird automatisch jede Beschreibung von Gott, die nicht in unser gegenwärtig
innegehaltenes Verständnis fällt, als „unrichtig“, „falsch“ und als „Blasphemie“ zurückgewiesen. Es
gibt allerdings so etwas wie „Blasphemie“; es lautet, zu behaupten, zu annoncieren und zu erklären,
dass wir alles wissen, was es über Gott zu wissen gibt, dass unsere Glaubensvorstellungen über Gott
die richtigen Glaubensvorstellungen sind, und dass jeder, der unsere Glaubensvorstellungen nicht
akzeptiert, sich auf einem direkten Weg zur Hölle befindet.
Wie wirst du jemandem mit einem beschränkten Verstehensvermögen, das auf einer beschränkten
Erfahrung wirklicher Liebe beruht, etwas über die bedingungslose Liebe Gottes erzählen? Du wirst
3
das nicht tun. Du wirst ihnen nichts davon erzählen. Du wirst es demonstrieren und veranschaulichen.
Viele Segenswünsche,
Neale.
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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben
möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an
Neale@NealeDonaldWalsch.com
mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe
an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.
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Kurzmitteilungen
[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]
> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You
Love“
> für das neulich erschienene Buch N.D. Walsch's ... „What God Said“
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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 600 [4.7.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [5.7.2014]
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Das engl. Original steht unter
http://cwg.org/index.php?b=600
Die
~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),
~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,
~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),
~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der
Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)
~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,
~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,
sind gesammelt erreichbar unter
www.gmg-materialien.de
ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig
4
an unserem Leben teilhaben zu lassen.
»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen,
auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns
unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].
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Weitere verwandte Webseiten sind:
~ www.gespraechemitgott.org
~ www.humanityteam.at
~ www.humanitysteam.ch
~ www.humanitysteam.de
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IN EIGENER SACHE .....
Liebe Freunde,
die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen
Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt,
welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und
anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.
Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die
USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden
uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und
uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.
Liebe Grüße
Theophil
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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil.balz@web.de
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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf
einen Privat-Namen laufen zu lassen.]
Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«
Kto. Nr.: 134023
Kreissparkasse Melle
BLZ 26552286
Kennwort: »Bulletin«
Für Überweisungen vom Ausland:
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- SWIFT: NOLADE21MEL
- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23
Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"
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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:
»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«
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