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Dafür hab' ich was übrig - Evangelischen Kirchengemeinde

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GEMEINDELEBEN
Dafür hab' ich was übrig
Spenden - Sparen - Sponsern
Liebe Gemeindemitglieder,
die Augen vor der Zukunft nicht zu verschließen,
bedeutet auch sich Gedanken zu machen, wie die Projekte und Maßnahmen, die unsere Gemeinde heute so
lebens- und liebenswert machen, erhalten und gesichert werden können.
Es erschreckt schon, wenn Untersuchungen ergeben, dass Kirchengemeinden in manchen Regionen auf
drastische Art und Weise Kirchensteuereinnahmen
verlieren. Nach einer Berechnung der EKD werden
sich bis 2030 die Zuweisungen aus Kirchensteuermitteln um bis zu 50 Prozent verringern. Der Abbau von
Personal ist oft die Konsequenz. Die Aufgabe von Kirchengebäuden ist heute schon eine häufig umgesetzte
Folge.
Wollen wir nicht dem Zwang ausgeliefert sein,
ganze Aufgabenbereiche unserer Gemeindearbeit aufzugeben, wird es notwendig sein, zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. Daher hat unsere Gemeinde
vor einiger Zeit eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen,
die sich unter dem Namen MoSeS (Motivation: Seelscheider Spenden) Gedanken gemacht hat, den kommenden Herausforderungen zu begegnen.
Ausgangsbasis aller Überlegungen war und ist
unser Leitbild. Darin heißt es: „Wir sind angenommene
und annehmende Gemeinde Jesu Christi“. Es drückt
aus, wovon und wofür eine Kirchengemeinde lebt:
vom Geschenk der Liebe Gottes für das Wohl der Menschen. Daran wollen wir uns halten. Das ist unser
evangelisches Profil.
Und das ist es nicht erst seit heute. Denn bereits seit
mehr als 400 Jahren leben evangelische Christinnen
und Christen in Seelscheid. Sie haben diesen Ort entscheidend mitgeprägt und gefördert. Kirche, Pfarrhaus, Kindergarten und Altenheim sind äußere Zeichen dieses inneren Wirkens. Um auch in Zukunft das
evangelische Leben in Seelscheid zu erhalten und weiter zu entwickeln, brauchen wir nötiger denn je die
Hilfe der Gemeindemitglieder.
Viele Gemeindemitglieder unterstützen unsere
Gemeinde bereits in vielfältiger, dankenswerter Weise.
Der größte Teil dieser Spenden sind einmalige Spenden für aktuelle Projekte. Wichtig für unsere zukünftige Gemeindearbeit wird sein, regelmäßige Spenden zu
erhalten und diese auch anzusparen für größere oder
langfristige Investitionen. Ein Beispiel dafür ist die
Erhaltung der Kirchengebäude. Diese werden immer
älter und erfordern in den nächsten Jahren entsprechende Erhaltungsmaßnahmen, die aus Kirchensteuermitteln nicht allein zu bezahlen sind. Deshalb
erscheint es uns eine dringliche Aufgabe jetzt für die
Zukunft vorzusorgen! Aus der Vielzahl von Aufgaben,
liegen uns drei Projekte besonders am Herzen, die wir
nachhaltig sichern wollen. Entscheiden Sie selbst, für
welches Projekte Ihre Spende verwendet werden soll:
Die Förderung der Gemeindediakonie, die Unterstützung der Kirchenmusik oder der Erhalt des Kirchengebäudes. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung
in Form von regelmäßigen Spenden.
Was ist eine
KirchenCard?
Es
besteht
für
Spender die Möglichkeit auf Antrag beim
Gemeindespendenwerk
eine KirchenCard zu erhalten und dabei selbst zu sparen.
Die KirchenCard weist den Spender als Freund und
Förderer der Evangelischen Kirche Seelscheid aus.
Die KirchenCard steht jedem Interessenten bei
einer Spende ab 5,50 € pro Monat oder 60 € jährlich
zuzüglich 1,90 € Gebühr pro Monat zur Verfügung.
Der Inhaber der KirchenCard erhält über das
Bonussystem des Beamtenselbsthilfewerkes (BSW)
erhebliche Rabatte bei 27.000 teilnehmenden Unternehmen in der Bundesrepublik und 70 Geschäften im
Umkreis von 15 km um Seelscheid. Die Rabatte werden ihm bar auf sein Konto zur freien Verfügung überwiesen. Natürlich können auch die Rabatte selbst
gespendet werden. Die KirchenCard ist personenbezogen. Eine Partnerkarte kann für den einmaligen Betrag
von 3 € erworben werden. Eine Kündigung der KirchenCard ist jederzeit möglich.
Selbstverständlich setzen wir uns auch mit den
ethischen Gesichtspunkten der KirchenCard auseinander. Dem Aspekt, ob durch die KirchenCard die Kirche einem ungezügelten Konsum Vorschub leistet,
geben wir zu bedenken, dass niemand von uns ganz
auf Konsum verzichtet. Tagtäglich benötigen wir
Lebensmittel, Kleidung, Wohnraum und vieles mehr,
was wir mit Geld als universellem Tauschmittel bezahlen. Konsum ist für uns also ebenso wie das Zahlungsmittel Geld lebensnotwendig. Vor diesem Hintergrund
wird niemand behaupten können, dass Geld oder
Konsum an sich schlecht sind. Über die Verwendung
aber entscheidet jeder einzelne Mensch selbständig
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GEMEINDELEBEN
und in eigener Verantwortung als Konsument jeden
Tag viele Male.
Mit einer Rabattschlacht unter dem Motto: „Geiz ist
geil“ hat das Projekt KirchenCard nichts zu tun. Auch
geht es nicht darum, mit Gottes Segen sein Seelenheil
einzukaufen. Die Aktion zeigt den Menschen, dass es
sich lohnt zu spenden und unserer Gemeinde zu helfen. Es geht uns darum, die Spendenbereitschaft für
das Gemeinwohl zu fördern, um wichtige und notwendige Anliegen der Kirchengemeinden vor Ort zu
unterstützen.
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Wenn auch Sie für unsere Gemeinde etwas übrighaben, wenn auch Sie das evangelische Profil in
Zukunft erhalten und weiterentwickeln möchten, dann
helfen Sie uns mit Ihrer Spende.
Herzlichst, Ihr Pfarrer C. Schleef
mit Team der MoSeS-Arbeitsgruppe!
Weitere Infos finden Sie auf: www.gemeindespendenwerk.de und auf dem beiliegenden Flyer.
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Seele and Geist
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