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.. und lehret sie halten, alles was ich euch befohlen habe

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... und lehret sie halten,
alles was ich euch befohlen habe.
Matthäus 28,20
2
Liebe Leserin,
lieber Leser,
es lohnt sich immer
wieder, sich einen
Schubs zu geben und
auf den Weg zu machen. Diese Erfahrung
habe ich einmal mehr
machen dürfen. Nach
anfänglichem Zögern
habe ich mich kurz entschlossen aufs Fahrrad
geschwungen und bin
zur Kirche geradelt. Es
war der erste Montag
im Monat und 18 Uhr.
Unsere Baustelle, die
Kirche, konnte besichtigt werden. Das Schild
„Baustelle zur Besichtigung geöffnet“ stand
auf dem Gehweg bei
der Kirche und signalisierte Offenheit. An der
Kirche angekommen,
stellte ich mit Freude
fest, dass sich außer
mir noch einige Interessierte aus unserer
Gemeinde auf den
Weg gemacht hatten.
Und zu sehen gab es
auch etwas. Die Verlängerung
des
Altarraumes war bereits gegossen. Zu den
Heizstationen führten
Rohre. Die Außenwände des Anbaus waren bereits betoniert
und ragten empor. Die
Deckenschalung war
angebracht, so dass in
Kürze die Decke gegossen werden kann.
Alles in allem war
deutlich zu erkennen,
dass hier etwas bewegt
wird. Aber am besten
Sie schauen selbst mal
vorbei. An jedem ersten Montag im Monat
ist die Baustelle zur
Besichtigung geöffnet.
Es lohnt garantiert sich
auf den Weg zu machen. Vielleicht treffen
wir uns ja beim nächsten Mal. Ich würde
mich jedenfalls freuen.
Wenn Sie es nicht auf
die Baustelle schaffen,
dann vielleicht in die
Dreschhalle. Dort feiern wir am 10. Juli unser Gemeindefest. Wie
immer beginnen wir
mit einem Gottesdienst
3
für Jung und Alt. Anschließend sind
Sie herzlich zum Mittagessen, zu
Kaffee und Kuchen und zum Verweilen eingeladen. Wir freuen uns,
Sie als unsere Gäste begrüßen zu
dürfen. Belohnen Sie sich und andere und machen Sie sich auf den
Weg.
Auch in diesem Jahr haben wir
schon einiges auf den Weg gebracht. Schön, dass Sie Bewährtes
und Neues bereitwillig aufnehmen.
Unseren Aufruf zum Ortskirchgeld
haben erneut Viele aufgenommen.
Herzlichen Dank, dass Sie immer
wieder gern und mit großer Offenheit geben. Gemäß unserem biblischen Auftrag wollen wir uns als
gute Haushalter erweisen und mit
den uns anvertrauten Pfunden wuchern. Das tun wir auf unterschiedliche Art und Weise. Zum einen
achten wir stets darauf, nur so viel
Geld auszugeben wie unbedingt
notwendig und zum anderen wollen
wir eine Möglichkeit der Landeskir-
che nutzen, für Ihre Spenden eine
Bonuszuweisung zu erhalten, um so
unsere Einnahmenseite zusätzlich
zu stärken.
Ende Mai haben wir Konfirmation
gefeiert. Die Konfirmandinnen und
Konfirmanden haben dabei das Versprechen ihrer Eltern und Paten erneuert und sich als Christen positioniert. Sie sind nun mündige Christen unserer Gemeinde und können
nach den kirchlichen Regelungen
Rechte und Pflichten wahrnehmen.
Nochmals ein herzliches Willkommen, liebe Konfirmierte in unserer
Gemeinde. Unsere besten Glückund Segenswünsche mögen euch
auf eurem weiteren Glaubens- und
Lebensweg begleiten.
Für viele von uns bricht die schönste Zeit des Jahres an, die Ferienund Urlaubszeit. Einige beschreiten
neue, andere alte und bewährte Wege. Gott segne Sie auf all Ihren Wegen und führe Sie alle Zeit auf guten
Wegen, auf Wegen die zum
Leben führen und Ihnen Erfüllung bringen.
Horst Ernst
Vorsitzender des
Kirchengemeinderats
4
Konfirmation – das eigene Ja zur Taufe
Eine Betrachtung des „ersten Sakraments“ im Jahr der Taufe ohne die
Konfirmation wäre unvollständig.
Wo in der Taufe Gottes „Ja“ zu unserem Seelenheil gesprochen ist, da
bleibt unser „Ja“ zu seiner frohen
Botschaft und seinem Führungsanspruch ein ganzes Leben lang als latente Forderung und Erwartungshaltung im Raum.
Konfirmanden einzeln je ein persönliches Erinnerungsbuch gestaltet
hatten. So flossen kirchliche Lebenseinschnitte, wie die eigene Taufe oder der Gottesdienst zur
Einschulung, mit anderen Höhepunkten zusammen, die sie privat,
in der Schule oder in Vereinen und
anderen Bereichen der Freizeitgestaltung machen durften.
An den letzten beiden Sonntagen im Auch wenn die beiden besonderen
Mai haben wir in den Kirchen in Gottesdienste des „KonfirmandenStaffort und Büchenau unsere dies- gesprächs“ und der „Einsegnung“
bei uns Jahr für
jährige KonfirmaJahr als Höhetion gefeiert. Die
... und lehret sie halten
punkte der KonJugendlichen des
alles, was ich euch
firmandenzeit
aktuellen
Jahrbefohlen habe!
gefeiert und mit
gangs trugen ihre
Mt 28, 20
viel Fleiß und inGebete und biblischen Lesungen vor und gaben der tensiver Arbeit vorbereitet werden:
Gemeinde Einblick in Teile ihres Zuende ist unsere „Konfirmation“,
Unterrichts. Ihr Schwerpunkt lag unsere innere und äußere Glaubensdieses Jahr bei der Bibel selbst, die bekräftigung, nie. Unser Glaube ist
als „Buch des Lebens“ auch unsere nie „fertig“. Auch an biblischer ErBiographie beeinflusst. Welche prä- kenntnis und bezogen auf die
genden Ereignisse und Erfahrungen fromme „Klarheit“ unserer Seele
die Jugendlichen bis jetzt schon in lernen wir nie aus. Darum kann das
ihrem noch jungen Leben ange- kirchliche „Lehren“ dessen, was Jesammelt haben, durften die anwe- sus Christus seiner „Gemeinschaft
senden Gottesdienstbesucher exem- der Heiligen“ aufgetragen hat, auch
plarisch durch Bilder und Gegen- immer nur ein gegenseitiges Geben
stände erfahren, mit denen die und Nehmen sein. Aus dieser Er-
5
kenntnis heraus werden bei heutigen
Konfirmationsgottesdiensten auch
die Schwerpunkte überwiegend auf
der Fürbitte und der Segnung der
Konfirmandinnen und Konfirmanden gelegt. Für den weiteren Lebensweg der Jugendlichen dienen
diese kirchlichen Wegmarken der
Zurüstung für wachsende Erwartungen und Aufgaben in der spannenden Phase des Erwachsenwerdens.
In diesem Verständnis werden auch
heute noch ganz persönliche Bibelverse, die Konfirmationssprüche,
ausgesucht und feierlich vor der
Einsegnung zugesprochen. Sie dienen als individuelle Segensvoten für
die Höhen und Tiefen des Lebens
und finden bei weiteren Lebensübergängen, wie der Hochzeit oder
der Beerdigungsfeier meistens erneut Beachtung.
blieb aber auch bei Bucer, eine der
heiligen Gabe Gottes würdige
Abendmahlsgemeinschaft
herzustellen. Dazu setzte man auf die religiöse Erziehung, die über weite
Strecken durch die von Luther 1521
als eigene Gattung erstmals entwickelten Katechismen vermittelt
wurde.
Unter dem Eindruck der reformierten Kirchen bildete sich ein zweiter
Schwerpunkt heraus: das öffentliche
Bekenntnis des eigenen Glaubens.
In dieser Tradition begründet das
öffentliche Bekenntnis zum christlichen Glauben der Heranwachsenden
überhaupt erst die aktive Kirchenmitgliedschaft. Da in unserer Verfassung mit dem erreichten 14. Lebensjahr die Religionsmündigkeit
zugestanden wird, spielt dieser Aspekt auch heute noch eine wichtige
Als sich von 1539 ab Martin Bucers Rolle.
Konzept für die Konfirmation von
Straßburg aus vor allem in den lu- Der Pietismus vermittelt zwischen
therischen Regionen Deutschlands diesen beiden Richtungen und führt
mehr und mehr verbreitete, hatte die sie zu erneuter Bedeutung: Die
Reformation auf einen weit ver- Konfirmation erscheint jetzt als
breiteten religiösen Analphabetis- wichtiges Glied innerhalb des Bemus zu reagieren. Das Sakrament kehrungsprozesses, auf das der einder Firmung stand den Reformato- zelne Christ im Konfirmandenunterren nicht mehr zur Verfügung, da richt vorzubereiten ist. Einem drodie Bibel diese Form der Zurüstung henden unwürdigen Abendmahlsnicht abbildet. Ziel der Handlung genuss wird nun nicht mehr
6
allein mit Maßnahmen der Kirchenzucht im Sinne Bucers begegnet. In
seelsorglicher Hinwendung zu den
jungen Heranwachsenden wird vielmehr ein inneres Berührtsein durch
die Liebesbotschaft Gottes, eine erleb- und beschreibbare Bekehrung
angestrebt.
Auch wenn die Ernsthaftigkeit und
Tiefe des so gegründeten Glaubens
der Jugendlichen heute immer wieder angefochten und bezweifelt
wird, ist genau diese pietistische
Variante der Konfirmation ihr eigentliches Erfolgsrezept. Erst unter
diesen Voraussetzungen findet im
18. Jahrhundert die Konfirmation
Eingang in alle deutschen Kirchenordnungen. Und in der Tat kommt
diese Umformung dem Empfinden
des neuzeitlichen Menschen entgegen: Das individuelle Bekennen und
öffentliche Bekräftigen, auch weiterhin das eigene Christsein auf dem
Bund Gottes in der Taufe fußen lassen zu wollen, bleibt bis heute wesentliches Motiv für den Erfolg dieser kirchlichen Handlung.
Ob nun die Bestätigung der eigenen
Taufe oder ein öffentliches Glaubensbekenntnis: Die Konfirmation
will nach innen festigen und nach
außen bekräftigen, was Gott
in uns an himmlischer Weisheit gestiftet und gepflanzt hat. Mögen
diese Pflänzlein auch noch kräftig
auf „Ströme lebendigen Wassers“
(Joh 7, 38) angewiesen und vielleicht auch allein auf Hoffnung hin
in das eigenständige Wachsen hinein freigegeben sein: Irgendwann
muss das Vertrauen greifen, dass
Gott allein unsere Geschicke lenkt
und auch für unseren Glauben die
größte Verantwortung trägt. Unser
menschliches Lehren ist nichtig,
wenn Gott nicht Gedeihen schenkt.
Unser Bekenntnis kann kaum einladen, wenn der freie Wille es nicht
als solche versteht. Der Glaube eines Menschen ist unverfügbar, ein
Geschenk Gottes, das einer erneuten
Geburt (Joh 1, 13) gleich kommt.
Diese Haltung zur Konfirmation
verpflichtet und entlastet zugleich:
1. Wir haben von kirchenleitender
Seite auch heute noch alles dafür zu
tun, den eigenen Schatz des Glaubens nicht hinter dicken Mauern
und eisenbewehrten Toren zu verschanzen. Den Jugendlichen müssen
die geistlichen Waffen schon in die
Hand gegeben werden, auch wenn
ihnen die Rüstung vielleicht zu groß
und zu schwer ist und sie nicht gewohnt sind, mit dem Wort Gottes
7
und seinen Sakramenten versiert
umzugehen. Vielleicht mögen sie
auch erfahren, dass sie noch zu lernen haben. Wichtig ist aber, dass
man ihnen das Kostbarste unseres
Lebens in die Hand gibt und sie ausdrücklich ermutigt, damit auch
zunächst unvollkommen zu hantieren, um so Schritt für Schritt immer
sicherer zu werden. Darum werden
unsere Konfirmanden sehr reichlich
in den Gottesdiensten ihrer Konfirmation eingespannt und neben den
Gebeten und biblischen Lesungen
zum Beispiel auch mit der Austeilung des Abendmahls oder mit dem
Schlusssegen betraut.
2. Die Entlastung erfährt das neuzeitliche Verständnis der Konfirmation durch die biblische Zusage,
dass Gott allein die wertvollen Impulse für unseren individuellen
Glauben setzt. Und dieser Funke
kann auch zunächst unendlich klein
und unsichtbar für das direkte Umfeld sein: Auf die Glut kommt es an,
auf das Entzündetsein für die Liebe
Gottes zu uns Menschen. Es braucht
zum Entfachen des Feuers sicherlich noch manches Gebet und stetige geistliche Zurüstung durch ein
intaktes und einladendes Gemein-
deleben. Aber die Initialzündung für
ein eigenverantwortetes Glaubensleben haben wir nicht in der Hand.
Umso wertvoller ist das Geschenk,
die Hinwendung Gottes zu mir
selbst und meiner ganz eigenen Art
unter der aufgelegten Hand sinnlich
spüren zu dürfen und in einem feierlichen Akt zugesprochen zu bekommen. Das nimmt ernst, wie und
was ich bin und verzeiht alle Entfremdung von meinem Schöpfer,
die ich mir selbst ehrlichkeitshalber
vorzuwerfen habe. Gott sei Dank
für diese wertvolle persönliche Erfahrung, wie sie junge Menschen
auch heute noch machen dürfen.
Und er heile alle Wunden, die unter
der Flagge des Konfirmandenunterrichts aufgebrochen sind, weil eben
diese persönlichen Bedürfnisse
nicht berücksichtigt werden konnten. Jede Erwachsenengeneration
steht selbst unter der Verantwortung, dem Auftrag Jesu zu entsprechen: „… und lehret sie halten alles,
was ich euch befohlen habe.“ Gott
gebe, dass wir seinem Anspruch gerecht werden.
Bernhard Wielandt
Pfarrer
8
Aktuelles zur Kirchenrenovierung
Dass an der Kirche gearbeitet wird,
ist nun nicht mehr zu übersehen.
Der Rohbau ist so weit fortgeschritten, dass man bereits die Umrisse des neuen Anbaus erkennen
kann. Dieser Solitärbau soll künftig
die Toilette beherbergen und die
Kirche über einen Plattformlifter
behindertengerecht erschließen. In
den kommenden Tagen kann schon
die Decke gegossen werden. Dann
ist der Rohbau im Außenbereich der
Kirche abgeschlossen und die Abdichtungsarbeiten am Dach, der
Einbau der Glasfugen und die
Blechnerarbeiten an der Außenfassade können folgen.
Im Innern hat sich vor allem im
Heizkeller viel getan: Die alte
Warmluftheizung wurde entfernt
und die dafür nötigen Kammern und
Zwischenwände entfernt. Dadurch
ist ein recht großer Raum
entstanden, der vom Grundriss her
der darüber liegenden Sakristei
gleicht. In diesen neu geschaffenen
Keller führen nun bereits die Fernwärmerohre, die die Bodenstationen
mit der Wärmequelle am künftigen
Gasbrenner verbinden werden.
Im Kirchenschiff hat die Heizungsfirma die ersten Wärmestationen in
Position gebracht, die tief in den
Fußboden versenkt werden und
künftig durch Gitter hindurch die
Wärme in den Raum abgeben. Sie
werden zuerst in die vorbereiteten
großen Löcher im Boden eingekeilt
und in der Höhe richtig ausgerichtet. Dann erfolgt der Anschluss der
Fernwärmeleitung. Auch die Stromzufuhr wird in die Bodenschlitze
verlegt. Erst wenn alles angeschlossen und richtig eingepasst ist, wird
9
die Rohbaufirma die verbleibenden
Hohlräume und Bodenkanäle mit
Beton ausgießen.
Während die Heizungsfirma die nötigen Vorarbeiten für den Abschluss
der Rohbaumaßnahmen trifft, wurden von den Maurern bereits die Altarstufen und das vorgezogene
Podest des Altarraumes gegossen.
Die künftigen Platzverhältnisse im
vorderen Teil der Kirche sind also
schon jetzt gut erkennbar.
wenig wie möglich weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Dennoch sind für unsere heutigen Bedürfnisse leider weitere Schlitze für
die verdeckte Kabelführung notDie nächsten Schritte sind nun, dass wendig. Wir hoffen, dass wir da
die Elektrik-Gewerke koordiniert bald eine vermittelnde Lösung finwerden und für Licht, Ton und den.
Stromversorgung in der Kirche die
nötigen Installationen verlegt wer- In der Frage der künftigen Bemaden. Dazu ist eine eingehende Aus- lung sind wir nur einen kleinen
einandersetzung mit dem Denkmal- Schritt weiter gekommen: In einer
amt notwendig. Die historische Be- simulierten Kolorierung hat das Armalung in den Wänden soll nach chitekturbüro erste Vorschläge gedem Willen des Denkmalamtes so macht, in welche Richtung sich die
künftige Bemalung
orientieren könnte.
Dazu wurde eine
Aufnahme aus der
Zeit vor dem Baubeginn am Computer
farblich
so
verändert, dass ein
Raumeindruck entsteht, wie die mögliche Farbkombina-
10
tion sich auf das Gesamtbild auswirkt. Wir sind gespannt, ob sich
auch in diesem Bereich bald eine
Annäherung der verschiedenen Positionen von Denkmalpflege, Restaurator, Hochbauamt, kirchlichem
Bauamt und Kirchengemeinde erzielen lässt. Wenn das gelungen ist,
sind – wie man so schön sagt – die
staltungen gern wahrgenommen
meisten Kühe vom Eis.
werden und ermutigen auch weiterDie öffentlichen Baustellenführun- hin, sich bei einer dieser Führungen
gen, die wir nun schon mehrfach selbst ein Bild von den fortschreiangeboten haben, lassen ein reges tenden Arbeiten zu machen.
Interesse am Baufortschritt innerhalb (und auch außerhalb) der KirDie nächsten Baustellenführunchengemeinde erkennen. Regelmägen finden am Montag, den 4.
ßig haben sich 10 bis 25 Personen
Juli und am Montag, den 1.
über den jeweils neusten Stand inAugust jeweils um 18 Uhr statt!
formieren lassen. Die Tendenz ist
eindeutig steigend. Wir freuen uns
Bernhard Wielandt
sehr, dass die Informationsveran-
Ein Logo zum Geburtstag
Am 10. Mai 2011 feierte der Förderverein der ev. Kirchengemeinde
Staffort-Büchenau „Kind & Kegel“
seinen ersten Geburtstag. Daher
fand auf den Tag genau ein Jahr
nach seiner Gründung die Jahreshauptversammlung im ev. Gemeindehaus in Staffort statt.
Anlässlich der Feierlichkeiten hatte
sich hoher Besuch angekündigt: Der
Künstler Dietmar Israel. Er hatte auf
Bitten hin das Logo für den Förderverein entworfen.
Die anwesenden Mitglieder wurden
von der zweiten Vorsitzenden Ka-
11
rina Merten begrüßt. Anschließend
übergab sie das Wort an den Gemeindepfarrer Bernhard Wielandt.
Herr Wielandt schilderte den Anwesenden, wie es dazu kam, dass ein
Künstler das Logo für den Förderverein entworfen hatte. Anschließend fand die offizielle Logoübergabe an die Vereinsvorstände statt.
Im Anschluss resümierte der erste
Vorsitzende Michael Lechner das
letzte Jahr, von der Vereinsgründung, über Aktivitäten des Vereins,
bis hin zur Anerkennung als gemeinnütziger Verein. Auch lobte er
die gute und enge Zusammenarbeit
mit dem Kirchengemeinderat.
Daraufhin folgte der Bericht des
Kassenwartes Ulrich Prenzler, der
mit äußerst positiven Zahlen brillieren konnte: Mittlerweile hat der
Verein 69 Mitglieder und verfügt
über ein Finanzvolumen von
3.642,51 Euro.
Somit kann der Verein auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken und die geplanten Aktivitäten
für 2011/ 2012 lassen den Schluss
zu, dass der Aufwärtstrend bestehen
bleibt.
Die Vorstandschaft wurde entlastet.
Von Seiten der Mitglieder waren
keinerlei Anträge eingegangen und
somit konnte die Versammlung geschlossen werden.
Im Anschluss waren die Anwesenden eingeladen, bei einem kleinen
Sektumtrunk auf den Geburtstag des
Vereins anzustoßen.
Herzlichen Glückwunsch „Kind &
Kegel“ und alles Gute für das
kommende Jahr!
Karina Merten
12
Bei uns im Kindergarten ist was los
Helau und Alaaf
Am 3. März war es wieder soweit.
Unsere Kindergartenfaschingsparty
am „Schmutzigen Donnerstag“
konnte
steigen.
Prinzessinnen,
Clowns und viele andere verkleidete
Gestalten stürmten den Kindergarten. Bei lauter Musik wurde im Flur
getanzt und gesungen. Im Ponyzimmer gab es eine Schminkecke.
Hier konnten die Kinder ihrer Phantasie freien Raum lassen. Es wurde
gemalt (Mandalas) und gebastelt
(Tiermasken). Im Löwenzimmer,
unserem Restaurant, wurde zum
freien Frühstück eingeladen. Das
Mittagessen (Wienerle mit Brötchen) nahmen alle Kindergartenkinder gemeinsam ein. Ein gelungenes Fest!
Gottesdienst am Palmsonntag
Schon Wochen vorher bereiteten
sich die Kinder des Kindergartens
Arche Noah auf das Osterfest vor.
Am Palmsonntag feierten sie gemeinsam mit ihren Familien und
den Gemeindemitgliedern Gottesdienst.
An diesem Sonntag denken wir
Christen daran, dass Jesus auf einem Esel in Jerusalem eingezogen
ist. Viele Menschen jubelten
ihm zu und
schwenkten
Palmzweige.
„Wir singen
alle Hallelu“.
Mit diesem
Lied begann
der Gottesdienst und
alle sangen,
klatschten
13
und tanzten dazu. Nach der Begrüßung durch Herrn Pfarrer Wielandt
bauten die Kinder mit großen Holzklötzen die Stadt Jerusalem, legten
einen Weg mit Tüchern und Zweigen und sangen „Hosianna, Hosianna, Hosianna in der Höh“.
Große Begeisterung fand auch die
Handpuppe „Susi“, die Herrn Wielandt in diesem Gottesdienst begleitete und die den Kindern auf
kindgerechte Art und Weise erzählte, was damals passiert ist.
Im Anschluss an den Gottesdienst
gab es Kuchen von den Konfirmanden und so ergab sich für die Besucher des Gottesdienstes die Gelegenheit, noch einen Moment zu
verweilen.
Ostereiersuchen im Kindergarten
Nach den Osterfeiertagen fand im nen zur Vorbereitung auf das OsterKindergarten „Arche Noah“ eine nestsuchen. Mit Lied, Tanz und
Fingerspiel zum Thema „Osterhase“
Osterfeier statt.
stimmten wir uns ein. Danach ging
Nach einem gemeinsamen Früh- es in den Garten, in dem für jedes
stück, bei dem die Kinder ihr mitge- Kind eine Osterüberraschung verbrachtes Essen teilen durften, trafen steckt war. Voller Tatendrang und
sich alle Kinder mit den Erzieherin- mit großer Begeisterung begann die
Suche. Nach und nach fanden die
Kinder ihre Osternester und jeder
hatte ein Strahlen im Gesicht. Ein
erlebnisreicher Tag für die Kinder,
die mit viel Stolz ihr Osternest nach
Hause tragen durften.
Ute Grünfelder
14
Konfirmation 2011
Lara Böß, Samira Böß, Vanessa Böß, Frederic Cirener, Yvonne Dohrmann, Tim
Fraunholz, Otto Hochbaum, Janina Küpper, Bastian Rauch, Sophie Ruf, Alex
Scheffler, Sina Seiler, Marius Steuernagel, Nicolai Tschuch,, Arabella Wolf
Ansprache an die Konfirmanden
Liebe Gemeinde, liebe Eltern, Pa- Getreu dem Motto „Neue Wege
ten, Angehörige und Freunde, liebe sind gute Wege“ möchte ich etwas
auf diese neuen Wege eingehen.
Konfirmanden,
ich darf heute im Namen des Kir- Bei eurer Taufe haben eure Eltern
chengemeinderates einige Worte an und Paten euer Leben in Gottes
Hände gelegt. Sie haben euch Gott
euch und eure Familien richten.
anvertraut und euch unter seinen
Schutz gestellt. Heute seid ihr kon-
15
Es ist wie mit einem
konfirmiert worden. Ihr
Puzzle:
Man
fängt
habt heute „Ja“ gesagt
irgendwo mal an –
zum Glauben an Jesus
entweder beginnt man in
Christus und damit die
der Mitte, oder man
Entscheidung eurer Eltern
macht den Rand zuerst,
und Paten von damals
jeder hat da seine eigene
bekräftigt.
Gemeinsam
Methode – doch letztmit euren Eltern, Geendlich ist das Ziel
schwistern,
Großeltern
vorgegeben: viele Teile
und Freunden seid ihr den
werden irgendwann zu eiWeg bis hierher gegannem Ganzen. Und so ist
gen. Doch heute beginnt
für euch ein neuer Weg, ein eigener das auch mit euch. Immer und immer wieder setzt ihr eure eigenen
Weg. Wohin wird er euch führen?
Puzzleteile zusammen, um irAuf eurem weiteren Lebensweg gendwann zu erkennen: diesen Weg
werdet ihr oft vor Entscheidungen möchte ich einschlagen, das möchte
stehen, schulisch, beruflich, in der ich erreichen oder da möchte ich
Familie oder euren Glauben betref- hin. Eure Eltern werden weiter mit
fend. Ihr werdet euch entscheiden euch puzzeln, sie werden aber ermüssen – ob ihr wollt oder nicht, kennen, dass sie euch irgendwann
das ist sicher. Aber egal wie ihr ent- loslassen und euch alleine weiter
scheidet, IHR müsst euch entschei- auf die Reise schicken müssen,
den, es kann dies keiner für euch denn sie können euch nur streckenweise begleiten. Aber ihr wisst, dass
tun.
sie immer für euch da sind, wenn
ihr ihre Hilfe braucht. So wie eure
Eltern für euch da sind und da sein
werden, so ist da noch jemand für
euch da. Gott. Er wird euch immer
begleiten, er wird euch immer
schützen und er wird euch, wie eure
Eltern es tun, immer lieben, egal
wie schön, wie gut oder wie reich
ihr seid. Er bietet euch zu je-
16
der Zeit seine Hilfe und seine Liebe
an und es liegt an euch, sie anzunehmen. Gott annehmen – das
könnte doch euer neuer Weg sein.
Doch wie dieser neue, eigene Weg
genau aussieht, dass weiß nur er allein.
Begonnen habt ihr euren selbständigen Glaubensweg mit „Geh mit“.
So heißt euer Arbeitsbuch, das euch
die Inhalte des Konfirmandenunterrichts näher gebracht hat. Aber dieser Weg ist heute nicht zu Ende,
denn es gibt auch noch ein „Geh
weiter“. Das meint: bleibt nicht stehen, sondern geht in eurer Gemeinde weiter. Bleibt dabei, bleibt
bei uns, es gibt hier viele Möglichkeiten sich zu engagieren, sich mit
seinen Fähigkeiten einzubringen.
Wir laden euch ein daran teilzuhaben und mitzuwirken. So freuen wir
uns sehr, wenn es wieder neue Mitarbeiter aus eurem
Jahrgang
geben wird. In
Zukunft seid ihr
in unserer Gemeinde und in
der
badischen
Landeskirche
berechtigt, eure
Angelegenheiten
in die kirchliche
Arbeit einzubringen. Mischt euch
ein, wenn es um eure Belange geht,
und gestaltet mit, wo ihr könnt.
Geht wählen, wenn Kirchenwahlen
anstehen, nutzt eure Stimme, nutzt
eure Rechte. Wenn man euch bittet,
könnt ihr von heute an Patin oder
Pate werden. Nehmt diese Herausforderung ruhig an und macht euch
dadurch zum Werkzeug Gottes.
Mit den Worten aus Josua 1, 9
möchte ich euch Mut zusprechen für
euren eigenverantwortlichen Glaubensweg und euch einen wunderbaren Festtag im Kreise eurer Lieben
wünschen:
Sei tapfer und entschlossen. Lass
dich durch nichts erschrecken. Verliere nie den Mut, denn ich, dein
Gott, bin bei dir, wohin du auch
gehst.
Ulrike Hellermann
17
Anmeldung der neuen Konfirmanden
Nach den Sommerferien startet
Anmeldung der Konfirmanden
wieder ein neuer Konfirmandenam Samstag, den 16. Juli 2010
jahrgang mit der Vorbereitung auf
um 18.15 Uhr im ev. Gemeindie Konfirmation im Mai 2012.
dehaus Staffort
Hierzu sind alle Jugendlichen eingeladen, die bis zum 30. Juni 2012
mindestens 14 Jahre alt geworden Neben dem Austausch der ersten
wichtigen Informationen, wird sich
sind.
auch das neue Team der Konfi-MitAlle evangelisch getauften Jugend- arbeiter vorstellen.
liche aus Staffort und Büchenau
wurden bereits angeschrieben. Aber Der Konfirmandenunterricht findet
natürlich dürfen sich auch Jugendli- jeweils mittwochs im ev. Gemeinche anmelden, die noch nicht ge- dehaus Staffort statt und startet am
tauft sind, aber gern zum Konfir- 14. September.
mandenunterricht kommen wollen.
Die Taufe ist während der Konfir- Der Konfirmandengesprächsgottesdienst findet am 6. Mai, die Konmandenzeit möglich.
firmation am 13. Mai 2012 statt.
Zur persönlichen Anmeldung laden
wir alle Konfirmandinnen und Kon- Für weitere Fragen wenden Sie sich
bitte ans Pfarramt.
firmanden mit ihren Eltern ein.
Jona – Immer ich
Singspiel der Kiddy-Kids
Auch dieses Jahr wollten wir vom
Kinderchor Kiddy-Kids wieder etwas Besonderes machen. Allerdings
gleicht unsere Kirche momentan
eher einem Rohbau, was die Rahmenbedingungen etwas verkompliziert, da wir somit auf das Gemeindehaus ausweichen müssen.
18
Da wir aber im Gemeindehaus aus
Platzmangel schlecht Kulissen einsetzen können, hatten wir die Idee,
ein Singspiel von Jona einzustudieren und dazu passende Bilder zur
Geschichte zu malen.
So trafen sich einige malfreudige
Sängerinnen an einem Samstagnachmittag. Jona, unser Hauptakteur, sollte auf jedem Bild gleich
aussehen. Das war gar nicht so einfach. Welche Farbe soll sein Gewandt haben? Hat er einen Bart?
Lange oder kurze Haare? Schließlich einigten wir uns auf ein Erscheinungsbild. Nun galt es die ein-
zelnen Szenen zu verteilen,
welche
gemalt
werden sollten. Dazu
musste jeder ein Los ziehen. Die eigens für das
Singspiel zusammengestellte Geschichte wurde
vorgelesen, damit jeder
seine Szene auch genau
einsortieren konnte. Dann
konnte es endlich losgehen. Mit Ausdauer und Spaß entstanden Bilder, die für sich sprechen. Sie sollen während des Singspiels passend zu Wort und Lied an
der Wand gezeigt werden.
Einige der Kinder hatten Kuchen
mitgebracht, der nach getaner Arbeit dann natürlich auch so richtig
lecker schmeckte.
Zum Inhalt des Singspiels wollen
wir jetzt noch nicht zu viel verraten.
Schauen Sie es sich doch einfach
selbst an.
Uraufführung beim Feierabendgottesdienst am Samstag, den
16. Juli um 19.00 Uhr im Gemeindehaus Staffort.
Iris Wielandt
19
Osternachtsfeier der Glühwürmer
Anhand von Lesungen
aus den Geschichten
von Jesu Leiden und
Sterben kamen wir von
Karfreitag her und gingen auf Ostern zu. Nach
einem
Anspiel zum
Ostergeschehen
vor
Emmaus luden wir mit
Brot und Wein zum
Abendmahl ein. Das
Licht kam in Form der brennenden
Osterkerze zu uns und das letzte
Symbol, das Wasser, begegnete uns
bei unserer Tauferinnerung. Zum
Schluss des Gottesdienstes konnte
jeder Besucher zwei Zeichen mit
nach Hause nehmen: Den Zuspruch
als Erinnerung an seine Taufe: „Du
bist getauft - du bist von Gott geUnter dem Motto „Licht und Was- liebt.“ und das Osterlicht.
ser – Brot und Wein“ luden wir am
Abend vor Ostersonntag die Gemeinde ein, die Osternacht mit uns
zu feiern.
Dieses Jahr begann die
Vorbereitung auf die Osternachtsfeier nicht mit
der Frage nach dem Wie
und Was, sondern nach
dem Wo? Da unsere Kirche nicht zur Verfügung
steht, blieben nur das
Gemeindehaus oder die
katholische Kirche als
Ausweichmöglichkeiten.
Dankbar nahmen wir die Einladung
in die katholische Kirche an und
schon bei unserer ersten Besichtigung waren wir von den örtlichen
Gegebenheiten überzeugt. Die Gemeinde gab auch grünes Licht für
unser Osterfeuer auf dem Friedhofsparkplatz.
Die Feuerwehr hatte das Osterfeuer
schon entzündet und mit Begleitung
des Posaunenchores ließen
20
wir mit Liedern und Gebeten am gemeinsamen Grillen am OsterFeuer unsere Osternachtsfeier aus- feuer. Als Dieter dann mit Traktor
und vollbeladenem Anhänger durch
klingen.
das schlafende Staffort fuhr, war es
Was dann folgte, hat bereits Tradi- bereits wieder Ostermorgen.
tion: Wir trafen uns mit unseren
Dieter Freiberger
Freunden von der Feuerwehr zum
Neues vom Posaunenchor
Schön war der Ostermorgen: son- herzlichen Dank!! So gestärkt war
nig, blauer Himmel und Auferste- der Ostergottesdienst ein schöner
hungsstimmung in uns allen. Wir Abschluss für uns alle.
trafen uns gegen sieben Uhr vor
dem Gemeindehaus - nicht nur der
Stafforter Posaunenchor, sondern
auch einige Bläser aus Rußheim, die
uns unterstützten. Unsere Freude
darüber war groß. (Danke, ihr Rußheimer - unsere gemeinsamen Töne
waren voll, kräftig und unüberhörbar!)
Wir zogen durch unser noch schlafendes Staffort und spielten unsere
Choräle. Danach eilten wir nach
Büchenau, um auf dem Friedhof eine kleine ökumenische Andacht mit
unserem Spiel zu bereichern.
Anschließend gab es ein tolles
Frühstück im Büchenauer katholischen Gemeindehaus. Eine wunderbare Idee. Wem auch immer -
Am Sonntag, den 5. Juni, luden wir
unsere Gemeinde zum Mittagessen
ein.
Bei
Putengeschnetzeltem,
Spätzle und Salat nahm eine stattliche Anzahl Menschen unser Angebot an. Vielen Dank euch allen für
die Unterstützung unserer Belange.
Ganz besonderen Dank an unseren
Pfinzhof, Familie Hauth, für die Salatspende.
21
werden dort über 2.500 Bläser/-innen aus Baden und dem angrenzenden bayrischen Bläserbezirk erwartet. Unter dem Motto "Eine feste
Burg ist unser Gott" sehen wir diesem Ereignis mit Spannung entgegen.
Wir sind zwar ein kleiner Chor, aber
groß sollen unsere Stimmen sein. In
Vom 2. bis 3. Juli werden wir zu- diesem Sinne, Danke euch allen für
sammen mit unseren Jungbläsern jegliche Hilfe.
am 27. Badischen LandesposauUte Becker
nentag in Wertheim teilnehmen. Es
Jung- und Altbläser gesucht!
Der Posaunenchor Staffort-Büchenau beginnt nach den Sommerferien
wieder mit der Ausbildung von Bläsern. Wer gerne Posaune oder
Trompete lernen möchte, kann dies
nun in Angriff nehmen. Besonders
für das Instrument Posaune brauchen wir Verstärkung. Es darf sich
jeder angesprochen fühlen, der das
neunte Lebensjahr erreicht hat - also
auch Erwachsene!
Der Unterricht für
die Kinder findet in
der Gruppe mittwochs von 15.30
bis 16.15 Uhr statt
und wird von Iris
Wielandt erteilt. Um
anfallende Kosten
(Noten, Freizeiten,
etc.) zu decken, sind
Gebühren von 30,00
Euro
halbjährlich
(im Oktober und
April) im Voraus an
den Posaunenchor zu entrichten.
Wird ein Instrument benötigt, so
wird zusätzlich die Instrumentenmiete von 30,00 Euro halbjährlich
im Voraus erhoben. Bei Eintritt in
den Posaunenchor (ca. nach drei
Jahren) entfallen sowohl die Gebüh-
22
ren, als auch die Instrumentenmiete.
Nach den Pfingstferien findet bis zu
den Sommerferien eine kostenfreie
Schnupperphase statt. Wer Interesse
hat, sich mit der Blechbläserfamilie
anzufreunden, meldet sich bitte im
ev. Pfarramt Staffort.
Bei Rückfragen: Iris Wielandt
(Jungbläserausbildung Tel.: 07249/
952603) oder Ute Becker (Obfrau,
Tel.: 07249/1595)
Iris Wielandt
Wohlfühlabend für Frauen
Seit November 2007 findet nun un- „Wünsche", „Werde zu der Frau,
ser „Wohlfühlabend für Frauen" die du wirklich bist!“, Thema „Gestatt. Unglaublich aber wahr, das lassenheit".
sind schon über 3 Jahre.
Auch kreativ sind wir. Wir haben
Vier bis sechs Mal im Jahr laden zum Thema „Lebenslust" eine Colwir donnerstags um 20 Uhr zu einer lagearbeit gestaltet, was uns Frauen
„Auszeit" ins Stafforter Gemeinde- sehr sehr viel Spaß bereitet hat.
haus ein.
Auch unserem Körper wurde Gutes
Von 2007 bis 2010 haben wir die- getan. Einen Parcours zum Thema
sem Abend den Namen: „Wohlfühl- „Füße" haben wir aufgebaut und anabend für Körper, Geist und Seele" schließend wurde jede Frau mit einer „Fußmassage" verwöhnt.
gegeben.
Viele
verschiedene
Themen haben uns
begleitet, u.a. Buchvorstellungen,
z.B.
Königin und wilde
Frau,
verschiedene
Frauentypen (Anselm
Grün), Thema „Segen",
Thema
Seit 2011 nennen wir
die Auszeit „Wohlfühlabend für Frauen", da wir einfach
das Gefühl haben,
dass dieser Titel das
allgemeine Geschehen an diesem Abend
treffender abdeckt.
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Uns wurde ganz
klar, dass der Fokus
definitiv auf dem
„Wohlfühlen" liegt.
Schon der Anfang,
einfach bei einem
Glas Sekt oder
Orangensaft anzukommen,
abzuschalten, ein kleines
Gespräch mit den
anderen zu führen - das ist schon
„wohlfühlen", den Alltag draußen
vor der Gemeindehaustür zu lassen.
ZEIT miteinander und füreinander
zu haben. Sich aufmachen - seinen
Horizont zu erweitern.
Wir merken immer wieder, es fällt
jeder Frau schwer, sich aufzuraffen
und loszugehen. Jede Frau hat einen
anstrengenden Alltag. Doch es lohnt
sich, sich aufzumachen - wir haben
jedes Mal eine tolle, frohe und gesegnete Zeit miteinander! Neue Ge-
dankenanstöße - neue Sichtweisen.
Den Akku etwas neu geladen.
Danke an dieser Stelle an all die
treuen Frauen, die sich hierzu immer wieder aufmachen und dazu
beitragen, dass unsere Gemeinschaft
wächst. Und wir sind gespannt, was
aus diesem "Wohlfühlabend" noch
entsteht. Wir sind ja in der "Experimentierphase", probieren vieles
aus und sind gespannt, was noch alles passiert.
Beim letzten Wohlfühlabend wurden wir von der Ausstellung in der
„Jungen Kunsthalle" in Karlsruhe
inspiriert. Dort kann man die Ausstellung zu den „Vier Elementen der
Kunst - Wasser, Feuer, Erde und
Luft" vorfinden. Wir haben dieses
Thema in Gruppenarbeiten malerisch erarbeitet – es war wieder
hochinteressant, wie offen die
24
Frauen sind und sich immer wieder
auf Neues einlassen und mitarbeiten
- SUPER!!!
So freuen wir uns auf die kommenden Wohlfühlabende 2011 und auf
euer/ihr Kommen!
Die nächsten Wohlfühlabende:
29.09.2011 und 17.11.2011 jeweils um 20 Uhr im ev. Gemeindehaus Staffort
Anita Seitz
und Sandra Trautwein
Schnakenalarm in der Mädchenjungschar
“Ich hab 14“; „Ich 15“; „Ich 21“
„Bietet jemand mehr????“ An diesem Montag ging es um kein Wettspiel, das man mit den meisten
Punkten gewinnen konnte. In diesem Fall wäre auch weniger viel
angenehmer gewesen, denn die stolzen Zahlen, die unsere Jungscharmädchen uns um die
Ohren warfen, war
die Ausbeute an
Schnakenstichen
vom letzten Wochenende.
Was war passiert? Am ersten Maiwochenende stand unsere diesjährige Jungscharnacht auf dem Programm. Pünktlich um 18 Uhr fuhren
die Autos der Eltern vor, die neben
ihren Kindern auch ein gefühltes
halbes Kinderzimmer mitbrachten.
Im
Krabbelgruppenraum
wurden
dann die Nachtlager
gerichtet. Ob Luftmatratze,
Liege
oder Isomatte - jeder versuchte es
sich so bequem wie
25
möglich zu machen und natürlich durfte auch
der Lieblingsteddy nicht fehlen.
Dann machten
wir uns auf den
Weg. Unser Ziel
war Dieter Freibergs Wiese. Dort wollten wir mit
Hilfe von Dieter, Beate und HansPeter einen Lagerfeuerabend machen. Bis das Lagerfeuer allerdings
richtig brannte, vertrieben sich die
Mädels ganz unterschiedlich die
Zeit. Einige spielten zusammen
Ball, andere waren vom Feuer total
fasziniert und einige erforschten die
Tierwelt, die sie auf der Wiese fanden.
fertig hatten, kamen Würstchen auf
den Rost.
Doch ein ruhiges Lagerfeueressen
sah leider anders aus. Neben dem
Essen war jeder noch damit beschäftigt, seine Nachbarfrau schnakenfrei zu halten - was gar nicht so
einfach war. Und natürlich wurde
mit viel Freude auf uns Jungsscharleiter geschlagen - wann darf man
das sonst ungestraft? Wir ergriffen
dann nach dem Essen schnell die
Flucht zurück ins Gemeindehaus.
Nach der Erstversorgung der Stiche
machten wir noch ein Quizspiel.
Doch, huch, auch hier verfolgten
uns auf einmal zwei Schnaken, die
wir aber zurück ins Freie scheuchen
konnten. Doch das sollte es dann
auch mit Schnaken gewesen sein.
Dann war es endlich soweit. Auf die
von Dieter vorbereiteten Stöcke
durfte jeder Teig verteilen und sein
eigenes Brot überm Feuer „backen“.
Puh, das war ganz schön heiß und
zum Teil wurde man ganz schön
vom Qualm eingenebelt. Jetzt kamen auch schon die ersten SchnaDie fürs Lagerfeuer geplanten Geken, die sich leider weder von der
schichten, der Tagesabschluss mit
Hitze noch vom Rauch abschrecken
Singen, Beten und der abschlieließen. Nachdem alle ihr Stockbrot
ßende Film verliefen ohne Schna-
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kostbaren Perle erzählte, stand nur
noch Aufräumen auf dem Programm. Und dann ging es nach
Hause, um alle Schnakenstiche zu
zählen und in der nächsten Jungscharstunde vielleicht den SticheAm Sonntagmorgen starteten wir Rekord zu brechen!
mit einem leckeren Frühstück in den
Melanie Ernst
Tag. Nach eine Godly-Play-Einheit,
in der Steffi das Gleichnis von der
kenstörung. Müde fielen danach
recht schnell alle in ihre „Betten“
und während einige noch leise kicherten, waren die meisten schon im
Land der Träume unterwegs.
Glühwürmer beim „Bläserwettkampf“
Freundschaften soll man pflegen,
sagt der Volksmund. Und da wir
Glühwürmer zur Freiwilligen Feuerwehr Staffort ein freundschaftliches Verhältnis haben, war es für
uns Ehrensache, bei deren Vereinswettkampf mitzumachen.
Schon seit Jahren begleitet uns die
Feuerwehr bei unserer Osternachtsfeier und sorgt für einen reibungslosen Ablauf am Osterfeuer. Beim
diesjährigen Grillen am Osterfeuer
konnten wir der Feuerwehr bereits
zwei Mannschaften melden, die
beim Vereinswettkampf am Tag der
offenen Tür dabei wären. Tatsächlich stellten wir dann am Wettkampftag von sieben teilnehmenden
Mannschaften allein drei. Wir
traten als gemischte Teams an:
„Glühwürmer Staffort“, „Glühwürmer Büchenau“ und „Glühwürmer
Freiberger“.
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Die Freiwillige Feuerwehr hatte
sich folgende Aufgabe ausgedacht:
Jede Mannschaft (bestehend aus 3
„Bläsern“) musste einen Luftballon
möglichst schnell zum Platzen bringen. Die Schwierigkeit bei dieser
Aktion bestand darin, an drei langen
Feuerwehrschläuchen gleichzeitig
zu pusten und die Luft dann über
einen Verteiler in den Luftballon zu
bringen. Obwohl wir alles an Puste
gaben, trotz dicker Backen und
hochroter Köpfe: Außer heißer Luft
ist nichts gewesen. Kurzum: Die
Vogelfreunde und der Sportverein
(man bedenke: reine Männermannschaften!) erreichten dank starker
Leistungen die Endrunde. Wir
Glühwürmer kamen hoch erhobenen
Kopfes auf die Ehrenplätze. Nebenbei bemerkt: Die Vogelfreunde landeten verdient auf Platz 1, aber
gemäß unserem Motto: „Unterwegs
im Auftrag des Herrn“ ging es uns
nicht vordergründig um das Siegen
(trotzdem schade, dass es nicht geklappt hat), sondern um das Dabeisein. Mit den anderen Festgästen
erlebten wir noch einen lustigen
Abend.
Dieter Freiberger
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Der Rätselseite für Groß und Klein
Bibelspruchrätsel
Im nebenstehenden Rätsel sind bekannte Bibelsprüche durcheinander gewürfelt. Sie erhalten einen Lösungssatz, wenn Sie die Lösungsbuchstaben
der linken Spalte von oben nach unten mit den Lösungsbuchstaben der
rechten Spalte ergänzen!
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Alle eure Sorge werfet auf ihn;
Der Herr ist mein Hirte,
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist;
Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,
Jesus spricht: Ich bin der Weg und die
Wahrheit und das Leben;
Selig sind, die reines Herzens sind;
Lasset uns ihn lieben,
Jesus spricht: Ich bin der gute Hirte.
Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch
alle Tage
Dein Wort ist meines Fußes Leuchte
B
G
T
IS
T
EI
L
H
K
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I
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IC
M
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Ö
G
T
EI
G
D
der Herr aber sieht das Herz an.
denn er sorgt für euch.
und ein Licht auf meinem Wege.
sondern überwinde das Böse mit
Gutem!
der gute Hirte lässt sein Leben für
die Schafe.
mir wird nichts mangeln
bis an das Ende der Welt.
denn er hat uns zuerst geliebt.
Und seine Güte währet ewiglich.
niemand kommt zum Vater denn
durch mich.
denn sie werden Gott schauen.
___ ____ ___ ____ ____ _________
(Lösung: Lukas 1,37)
Aus den Kirchenbüchern
April und Mai 2011
Durch die Taufe wurden in die Gemeinde aufgenommen:
aus Büchenau
10.04.2011 Lisa Bergmaier, Zum Heckgraben 14
10.04.2011 Nina Bergmaier, Zum Heckgraben 14
In der Hoffnung auf die Auferstehung wurden kirchlich bestattet:
15.04.2011
29.04.2011
05.05.2011
Elisabeth Nagel geb. Streit, Weingartener Str. 36
Ingeborg Heidt, geb. Hauth, Weingartener Str. 9
Karl Leopold Hauth, Weingartener Str. 7
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Der Hahn auf dem Turm
Ich bin’s, der Hahn
auf dem Turm,
dem
Kirchturm.
Bei mir stehen
trotz des schönen
Wetters die Zeichen auf Sturm. Ab und an haut’s
mich richtig umeinander, ob dem
was passiert oder auch nicht. Sicherlich auf Grund der äußeren Umstände und dem was bewegt wird,
muss man Abstriche machen. Gar
keine Frage. Warum jetzt noch
nachkarten und lauthals meckern?
Im Grund genommen ist doch alles
gesagt! Und ändern lässt sich eh
nichts mehr, zumal hier ebenso das
Gesetz des Stärkeren gilt. Die Fakten sind geschaffen und nun gilt es
daraus das Beste zu machen. Also
nur meckern um des Meckerns willen? Soweit ich mich erinnern kann,
gab’s dies schon zu allen Zeiten.
Ein Phänomen, so alt wie die Welt!
Es gab und gibt wohl immer jemanden, der alles besser weiß und dies
allen kundtun muss. Ob diese es hören wollen oder nicht, auch Raum
und Zeit spielen dabei keine Rolle.
Es muss einfach raus, jetzt und hier.
Wenn’s die anderen stört, sind sie
selbst dran schuld!
Also ich für meinen Teil mag und
kann mich daran nicht gewöhnen.
Eines kann ich Ihnen versichern,
dass mir’s zeitweise die Sprache
verschlagen hat, lag nicht daran.
Obwohl ich gestehe: Kurzzeitig
blieb mir schon die Spucke weg.
Dabei lief bei mir im Inneren ein
Film ab, die Szene vom Tempel, als
ein Gerechter und ein Sünder beteten. Der Gerechte stellte sich mitten
in den Tempel, formulierte lautstark
und mit geschwellter Brust, ja im
Brustton der Überzeugung, seine
Worte. Der Andere dagegen verkroch sich in die hinterste Ecke des
Tempels, schlug sich lediglich an
die Brust und stammelte verunsichert und leise vor sich hin.
Wer kennt es nicht, das oft zitierte
Wort: Viele Köche verderben den
Brei. Kräftig gerührt wird auf jeden
Fall. Jeder gibt wohl sein Bestes.
Alle verfolgen ein und dasselbe
Ziel. So zumindest wird wieder und
wieder versichert und das Ziel, das
versichern alle, sei doch klar, klar
wie Kloßbrühe. Nicht nur Argumente werden ausgetauscht, sondern Pläne, Zeichnungen, Skizzen,
Beschreibungen. Eine oder die
wichtigste Frage überhaupt: Wer hat
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kaum den ersten Montag im Monat
abwarten, einige von Ihnen wohl
auch. In der Regel strömen viele interessierte und aufgeschlossene
Menschen in die Kirche, um sich
aus erster Hand informieren zu lassen und sich ein eigenes Bild vom
Fortgang zu machen. Außerdem
greifen viele bereitwillig tief in die
eigene Tasche und unterstützen so
das Vorhaben, „unser Meisterwerk“.
Wie trefflich hat doch Friedrich
Schiller dies in seinem Lied von der
Eigentlich bin ich ja die Ruhe Glocke beschrieben:
selbst, in solchen Momenten aber
muss ich arg an mich halten, um Soll das Werk den Meister loben!
nicht in die Luft zu gehen. Letztlich Doch der Segen kommt von oben.
hilft mir dann nur eins: Ein Stoßge- Zum Werke, das wir ernst bereiten,
bet gen Himmel. O Herr hilf, o Herr geziemt sich wohl ein ernstes Wort;
wenn gute Reden sie begleiten,
lass wohl gelingen!
den aktuellsten Stand? Wo stehen
wir gerade? Wer hat hier das Sagen? Wer ist der Chef im Ring? Eigentlich müsste doch alles geregelt
sein, sollte man glauben dürfen,
nach so langer Zeit. Der Hutträger,
ja das ist und bleibt das Hohe Amt.
Wenn Sie mich fragen, ich habe so
meine Zweifel. Mir scheint, es gibt
viele Träger, vor allem aber Bedenkenträger. Ob’s beim Turmbau zu
Babel ähnlich zuging?
Als sehr wohltuend empfinde ich
dagegen Ihre große Anteilnahme an
der Kirchenrenovierung. Ich kann
Impressum
Herausgeber: Evangelische
Kirchengemeinde Staffort-Büchenau
Gartenstraße 31;
76297 Stutensee-Staffort
Erscheinungstermin: Juli 2011
Redaktion: Nicole Barié, Horst Ernst,
Melanie Ernst
Druckerei: Druckerei Friedrich GmbH
& Co. KG, 76698 Ubstadt-Weiher
Auflage: 1.200
Redaktionsschluss für den nächsten
Gemeindebrief: 30. August 2011
dann fließt die Arbeit munter fort.
So lasst uns jetzt mit Fleiß betrachten,
was durch schwache Kraft entspringt;
den schlechten Mann
muss man verachten,
der nie bedacht, was er vollbringt.
Das ist’s ja, was den Menschen zieret,
und dazu ward ihm der Verstand,
dass er im Herzen spüret,
was er erschaffen mit seiner Hand.
Euer
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