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Objektbericht
Ytong Thermobloc & Ytong P – Siedlung EFH &DHH Würenlingen AG
Kleine Siedlung mit grossem Wohlfühlaspekt
An der Poststrasse in Würenlingen, AG, ist ein kleines, durchgrüntes Quartier mit
drei Einfamilienhäusern und drei Doppeleinheiten entstanden, das die Privatsphäre
respektiert und gleichzeitig das gemeinschaftliche Zusammensein ermöglicht. Die
Siedlung strahlt eine grosse Gemütlichkeit mit hohem Wohnkomfort aus. Die weiss
verputzten Volumen wurden mit Porenbetonsteinen errichtet; die Vorzüge der
Produkte Ytong P und Ytong Thermobloc der Xella Porenbeton Schweiz AG
kommen ausgezeichnet zur Geltung und leisten einen wesentlichen Beitrag an die
Behaglichkeit.
Würenlingen liegt rund 28 Kilometer nordöstlich von Zürich, unweit der Mündung der Aare
in den Rhein. Sein Ortskern schmiegt sich an die nach Westen orientierte Bergflanke, die
in die Talebene der Aare übergeht. Hier liegt die Siedlung hinter einer Häuserzeile der
Hauptstrasse. Die Häuser sind somit zentrumsnah und doch vom Lärm und den Gefahren
des Durchgangsverkehrs abgeschirmt. Die Überbauung ist autofrei; an der Hauptstrasse
befindet sich die Einfahrt in die gemeinsame Tiefgarage. Ein gepflästertes Wegnetz
erschliesst die zehn Wohneinheiten. Rasenflächen, Hecken und Aussensitzplätze gliedern
den Aussenraum in private und halböffentliche Bereiche. Realisiert wurde die Überbauung
von Joe Merki, Bauplan, Würenlingen – mit viel Eigenleistung, teilweise bis hin zum
Aufmauern der Wände!
Weisse, massive Fassaden
Die Einfamilienhäuser der Siedlung sind unterkellert und bieten drei Wohngeschosse mit
individuellem Tiefgaragenanschluss. Ihre Satteldächer wurden mit herkömmlichen
Tonziegeln eingedeckt. Sie integrieren die Häuser ausgezeichnet in die Umgebung, die
von kleineren Wohn-, Gewerbe- und Landwirtschaftsbauten geprägt ist. Bei fast allen
Häusern verlaufen die Treppen in Anbauten mit abgekanteten Ecken, die über die
Dachschrägen hinausragen. Diese Türmchen gliedern die Volumen der Häuser und
schaffen mit ihren oberen, ebenfalls mit Ziegeln eingedeckten Abschlüssen eine
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abwechslungsreiche Skyline. Unter den leicht vorkragenden Dachrändern sind
die Häuser weiss verputzt und vermitteln ein südländisches Flair. Unregelmässig
angeordnete Fenster mit integrierten Lamellenstoren kontrastieren die nüchternen,
homogenen Fassadenoberflächen zusammen mit leicht ins Volumen eingezogenen
Sitzplätzen in den Eckbereichen. Die Sitzplätze sind mit Vordächern versehen. Auch sie
wurden mit Ziegeln eingedeckt und bilden ein prägnantes gestalterisches Element.
Der Architekt Joe Merki baut seit 1990 - bestens bewährt - mit Ytong Porenbetonsteinen,
weil sie ökologische und wohngesunde Lösungen ermöglichen. Im Erd- und in den
Obergeschossen führte er neben den Decken und Treppen nur jene innen liegenden
Bauteile in Beton aus, bei denen dies als Massnahme zur Erdbebensicherheit von den
Behörden verlangt wurde. Mit den monolithischen Wänden und Fassaden aus Porenbeton
gelingt es, den sehr anspruchsvollen, hochstehenden energetischen und
bauphysikalischen Anforderungen an Neubauten zu entsprechen. Die Überbauung ist
nicht zertifiziert, erfüllt aber den Anforderungen des Minergiestandards.
Frontansicht der Siedlung
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Aussen und innen
Das Erdgeschoss der vier Sechseinhalbzimmer- und sechs FünfeinhalbzimmerWohneinheiten besteht aus einem Raum, wobei eine Ecke von der Küche eingenommen
wird. In den oberen Geschossen befinden sich die Zimmer. Joe Merki verwendete für die
tragende Fassade als auch bei den inneren Trennwänden Porenbetonsteine. Bei fast allen
Häusern kamen die Produkte Ytong P (λ = 0,12W/mK) und Ytong Thermobloc (λ = 0,09
W/mK) zum Einsatz, in der Fassade mit einer Stärke von 40 cm, bei den Innenwänden mit
7,5 bis 15 cm. „Der Vorteil des Ytong Mauerwerks ist ökologischer Natur“, kommentiert der
Architekt seine Wahl, „jeder Stein isoliert, und das Mauerwerk kann noch atmen.“ Gute
Erfahrungen machte er mit Bauherren, die Allergiker sind. Sie haben in seinen Häusern
aus Porenbeton keine Beschwerden, da Ytong nicht schimmelt und keine schädigenden
Chemikalien enthält. Die Verwendung von Porenbetonsteinen auch im Innenbereich
begründet er mit der Erkenntnis, dass in einem Geschoss wenn immer möglich dasselbe
Material verwendet werden sollte, um Rissbildungen vorzubeugen. So entstehen
homogene Gebäudekonstruktionen, die bauphysikalisch sehr ähnlich reagieren, was
Spannungen innerhalb des Bauwerks vermeiden hilft. Die monolithische Bauweise
beschleunigt den Baufortschritt: „Wenn man bereits bei der Planung die Masse der Steine
berücksichtigt, entfällt ein Zurechtschneiden. Dadurch lassen sich Kosten einsparen“,
ergänzt Joe Merki.
Die Überbauung wird zwar nicht als Ökosiedlung vermarktet, mit den guten Dämmwerten,
den Wärmepumpen-Erdsondenheizungen und einer Komfortlüftung in allen Räumen erfüllt
sie aber die wichtigen Kriterien, die für ein nachhaltiges Bauen gelten. Die Ytong
Porenbetonsteine stehen in Einklang mit dem energetischen Gesamtkonzept und leisten
einen wichtigen Beitrag an den Wohnkomfort.
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Innerhalb der Siedlung
Bautafel
Objektadresse:
Poststrasse, Würenlingen, Schweiz
Bauherr, Architekt und Ausführung:
Joe Merki, Bauplan J. Merki, Würenlingen
Ingenieur:
HKP Bauingenieure AG, Baden, Schweiz
Wandbaustoffe:
Ytong Thermoblock 0.08: 40.0 cm (570 m³)
Ytong P: (99 m³)
Hersteller: Xella Porenbeton Schweiz AG
Technische Beratung:
Dipl.-Ing. Maria Baratta, Xella Porenbeton Schweiz AG
Baubeginn:
Frühling 2011
Bauende:
Sommer 2014
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Freistehendes Doppelhaus
Kontakt für die Redaktion:
Xella Porenbeton Schweiz AG
Christiane Büring – Marketing Manager
Kernstrasse 37
8004 Zürich
Tel.: +49 (0)203 60880-7568
christiane.buering@xella.com
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Sport
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