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Bernhard-Salzmann-Klinik Therapie als Bausatz – Was macht die

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LWL-Klinik
Gütersloh
Bernhard
-Salzmann
-Klinik
LWL-Rehabilitationszentrum Ostwestfalen
LWL-Rehabilitationszentrum Ostwestfalen des
LWL-Klinikums Gütersloh
Bernhard-Salzmann-Klinik
Therapie als Bausatz – Was macht die Teile zum Ganzen
97. Wissenschaftliche Jahrestagung des Bundesverbands für
stationäre Suchtkrankenhilfe e. V.
am 23./24.03.2011, Berlin
Die Kunst der Behandlungskomposition – Wie kann Therapie
gelingen?
Ulrich Kemper
Bernhard-Salzmann-Klinik und Zentrum für Suchtmedizin
LWL-Klinikum Gütersloh
Zertifiziert nach
DIN EN ISO 9001:2000
„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“
(Karl Valentin)
Kunst kommt von Können oder Kennen her, vielleicht
von beiden, wenigstens muss sie beides im gehörigen
Grade verbinden.
Wer kennt, ohne zu können ist ein Theorist, dem man im
Sachen des Könnens kaum traut; wer kann, ohne zu
kennen ist ein bloßer Praktiker oder Handwerker; der
echte Künstler verbindet beides.
(Herder, aus Kalligone, 1800)
Alan Marlatt
geboren:
gestorben:
1941
2011
Die Kunst der Behandlungskomposition
Suchttherapie ist im medizinischem Modell nur
unzureichend abgebildet.
Abhängigkeit ist eine biopsychosoziale
Krankheit mit hoher Komplexität.
Abhängigkeit ist
– nach dem bisherigen Kenntnisstand –
eine chronische Erkrankung.
Die Kunst der Behandlungskomposition –
Wie kann Therapie gelingen?
Erfolgskriterien der Suchtrehabilitation
Haltequote
Abstinenz
Reguläre Beendigung
Weitervermittlung
Beitragszahlung
Patientenzufriedenheit
Therapeutenzufriedenheit
?
Mozart
Kaiser Josef der II.
Überblick über die evidenzbasierten Therapiemodule
MATE NC
Measurements in the Addictions for Triage and
Evaluations- ICF-core-set and Needs for Care.
Zeit
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
06:30
07:00 Frühstück
Kneipp-Güsse
Frühstück
Kneipp-Güsse
Frühstück
Kneipp-Güsse
Frühstück
Kneipp-Güsse
Frühstück
08:00 Arbeitstherapie
Arbeitstherapie
Arbeitstherapie
Arbeitstherapie
Arbeitstherapie
08:30 Gestaltungstherapie
Gestaltungstherapie
Indikationsgruppen
08:00 - 11:30 h.
Gestaltungstherapie
Indikationsgruppen
08:00 - 11:30 h.
Gestaltungstherapie
Gestaltungstherapie
Indikationsgruppen
Mittagessen
Mittagspause
Team: 11:30 - 12:30 h.
Indikationsgruppen
Mittagessen
Mittagspause
Progres. Muskelentsp.
Progres. Muskelentsp.
09:00
11:15
11:15 Indikationsgruppen
12:00 Mittagessen
Mittagspause
13:00
13:00 Treffen Patientendienst
13:00
Visite
Arbeitstherapie
Seminare
Indikationsgruppen
Mittagessen
Mittagspause
Progres. Muskelentsp.
13:00 - 14:00 h.
Sporteinführung
13:45
Verabschiedung
Arbeitstherapie
Seminare
Begrüßungsrunde
Indikationsgruppen
Mittagessen
Mittagspause
Angehörigenseminar
alle 6
Wochen
13:45 - 15:15 h.
Gestaltungstherapie
14:30
Großgruppe
14:30 -15:30 h.
15:45
16:00
Gesprächsgruppe
Gruppe I und II
14:30 -16:00 h.
Info - Gruppe ZD
16:00 - 17:00 h.
Reflektion
16:00 -17:00 h.
17:00 - 18:00 h.
Bewegungstherapie
Sauna 18:15 h.
18:30 Abendessen
18:45 Sport mit Anmeldung
19:00
Cafeteria s. Aushang
Gesprächsgruppe
Gruppe I und II
14:15 -15:30 h.
16:00 - 17:00 h.
Bewegungstherapie
Themenzentrierte
Gruppenarbeit
ohne Therapeuten
Stationsgespräch
14:30 - 15:30 h.
Info - Gruppe ZD
16:00 - 17:00 h.
Vorträge
Cafeteria s. Aushang
Sport mit Anmeldung
SHG 1 x monatlich
Cafeteria s. Aushang
Sport mit Anmeldung
Cafeteria s. Aushang
09:00 - 11:30 h.
Schwimmen/ Sport
mit Anmeldung
Mittagessen
Mittagspause
Besuchszeit
Mittagessen
Mittagspause
Besuchszeit
11:30 - 18:30 Uhr
ab 11:30 h.
Stadtausgang für alle
ausgangsberechtigten
11:30 - 18:30 Uhr
ab 11:30 h.
Stadtausgang für alle
ausgangsberechtigten
Patienten
bis 18:30 Uhr
14.00 - 15.00 h.
Einführungsgruppe
Patienten
bis 18:30 Uhr
für alle neu aufgenommenen
Cafeteria s. Aushang
Cafeteria s. Aushang
Gruppenaktivität
17:00 -18:00 h.
Abendessen
Frühstück
ab 8:30 Uhr
Abendessen
16:00 - 18:00 h.
Abendessen
Frühstück
ab 07:30 Uhr
Sonntag
Patienten
am
1. Samstag
14.00 - 17.00 h.
Gestaltungstherapie für
für alle Patienten am
2. Samstag
12:30 - 17:00 h.
freies Werken
Gestaltungstherapie
Abendessen
Abendessen
Drogengruppe
16:30 - 17:30 h.
Abendessen
Stationsreinigung
15:45 - 16:45 h.
Samstag
Cafeteria s. Aushang
TTM
Verteilung bei gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen
Sportliche Aktivität nach Feststellung kardiovaskulärer Risikofaktoren
Arztpraxen, n = 451 nach Gesundheits-Check-up, 59% m, 69 % berufstätig
Quelle: Schmid et al. 1999
51 %
Absichtslosigkeit
25 %
Absichtsbildung
6%
Vorbereitung
3%
Handlung
12 %
Aufrechterhaltung
TTM
Verteilung bei gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen
Rückenfreundliches Verhalten
Verwaltungsangestellte, n = 149, m/w
Quelle: Herda et al. 1999
17 %
Absichtslosigkeit
32 %
Absichtsbildung
2%
Vorbereitung
9%
Handlung
40 %
Aufrechterhaltung
Projektentwicklung von Leitlinien der Rehabilitation von
Patienten mit Alkoholabhängigkeit:
Überblick über Studien zur Effektivität verschiedener
Interventionen
Leitlinien für die Indikationsstellung von therapeutischen Maßnahmen
innerhalb stationärer Rehabilitationsprogramme für Patienten mit
Alkoholabhängigkeit
Miriam Bottlender & Michael Soyka
Klientenzentrierte Therapie
5
8
Abhängigkeitssyndrom
Bewertung
Therapiemotivation
Motive/Anlässe
aversive Aspekte der
Abhängigkeit
•Leiden
•Normabweichung
•Hilflosigkeit
aversive Folgen der
Abhängigkeit
•Beeinträchtigungen
•Ablehnung
•sozialer Druck
positive Aspekte der
Therapie
•hilfreiche Beziehung
positive Folgen der
Abhängigkeit
•äußerer Störungsgewinn
•psychologischer
Störungsgewinn
Erwartungen an die
Therapie
•Zuversicht
•Kompetenz
•Verständnis
•Unterstützung
•Vertrauenswürdigkeit
•Notwendigkeit der
„Patientenrolle“
Autonomic
Basisverhalten
Therapienachfrage
Mitarbeit
Selbstöffnung
Erproben
Duales Psychotherapiemodell nach Schulte
(1998)
Förderung des Basisverhaltens des Patienten
Durchführung spezifischer therapeutischer Methoden
zur Veränderung der Verhaltensauffälligkeit.
Nur 15% des Behandlungserfolges lassen sich auf das
spezielle Verfahren zurückführen.
Aber 60 % der Varianz des Therapieerfolges erklären sich
aus der Persönlichkeit des Therapeuten und anderen
kontextuellen Faktoren.
Methodenregeln
Methodenregeln erhalten
Handlungsanweisungen was der Therapeut
beim Vorliegen eines mehr- oder
minderspezifischen psychischen Problems
oder Teilproblems tun soll, um einen
Veränderungsprozess bei den Patienten
einzuleiten oder herzustellen. Diese Regeln
kennzeichnen die Therapeutentechniken oder
–methoden.
Beziehungsregeln
In solchen Regeln wird angegeben, wie der Therapeut
die Beziehung zum Patienten gestalten soll, wie er sich
generell in der therapeutischen Interaktion oder speziell
bei bestimmten Interaktionsproblemen verhalten soll, im
Wesentlichen um den Patienten zur Therapie und zur
Mitarbeit zu motivieren.
„Neukonstruktions-Modell“:
Multiple constraint satisfaction
Therapiebeziehung:
Therapiebeziehung:
M
öglichkeiten und
Möglichkeiten
und Anforderungen
Anforderungen
Hauptproblem
Hauptproblem
des
des Patienten
Patienten ...
...
zweites
zweites Problem
Problem
drittes
drittes Problem
Problem
institutionelle
institutionelle
Rahmenbedingungen
Rahmenbedingungen
allgemeines
allgemeines
Ver
änderungswissen
Veränderungswissen
therapeutisches
Handeln
Grawe,
Grawe, Caspar
Caspar
Grundlagenwissen
Grundlagenwissen
Alltagswissen
Alltagswissen
systemische
systemische Aspekte
Aspekte
Ressourcen
Ressourcen
des
des Patienten
Patienten
konkrete
konkrete therapeutische
therapeutische
Vorgehensweisen
Vorgehensweisen
pers
önliche St
ärken und
persönliche
Stärken
und
Schw
ächen des
Schwächen
des Therapeuten
Therapeuten
st
örungsspezifische
störungsspezifische
äätiologische
tiologische Konzepte
Konzepte
allgemeine
tiologische
allgemeine äätiologische
Konzepte
Konzepte
Mozart
Kaiser Josef der II.
Wirkprinzip nach Grawe 1997
• Ressourcenaktivierung
• Problemaktualisierung
• Aktive Hilfe bei der Problembewältigung
• Therapeutische Klärung
Rehabilitation ist dosierte Überforderung
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Kunst und Fotos
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