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Böblingen 2020 – Was ist daraus geworden? Oder: Warum lassen

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Meinungen aus den Fraktionen
Amtsblatt Böblingen · Nr. 9
20/ 04.03.2011
/ 15.05.2009
Jugend an die Macht! Im März
wird der neue Jugendgemeinderat gewählt
Das Jahr 2011 wird immer
wieder als ein Superwahljahr bezeichnet. Zahlreiche
Landtagswahlen im ganzen Bundesgebiet stehen
an. Böblingens Beitrag zum
Superwahljahr: Im März
wird der Jugendgemeinderat gewählt! Das sollte sich
niemand entgehen lassen.
Sven Reisch, Fragen zum
Jugendgemeinderat? sven_
reisch@web.de
Denn bei den JGR-Wahlen
sind eben nicht die „typischen“ Wahlberechtigten
angesprochen, also die Volljährigen. Der Böblinger Jugendgemeinderat wird aus
der Jugend von der Jugend
für die Jugend gewählt. Das
heißt konkret: Die Böblinger
Jugendlichen zwischen 14
und 19 Jahren können bestimmen, wer für die nächsten zwei Jahre die Jugendpolitik für unsere Stadt
gestaltet, wer aufklärende
Aktionen genauso wie spannende Veranstaltungen auf
die Beine stellt. Die Wahl
zum
Jugendgemeinderat
setzt das Gremium zusammen, das gemeinsam Anträ-
ge an die Verwaltung und
den Gemeinderat stellt und
den „alten“ Gemeinderätinnen und Gemeinderäten zu
allen jugendrelevanten Themen unbedingt auf die Füße
treten kann, darf, soll und
muss.
Der Böblinger Jugendgemeinderat organisiert Diskussionsveranstaltungen zu
Jugendthemen, er gestaltet
Partys und Feste, so z.B. ab
diesem Jahr mit anderen
Jugendorganisationen die
Stadtfestbühne am Elbenplatz. Er stößt Projekte an,
die die Stadt für Jugendliche attraktiver machen:
Sportplatzcheck, Hüttenbau
in Dagersheim, „Wir BBlei-
ben clean“ und vieles mer.
Hast Du Dich schon über
die JGR-Wahl und die Kandidaten informiert? Hast Du
Deine Unterlagen bekommen und ausgefüllt? Haben
Sie Ihre Kinder oder Ihre
Enkel schon darauf hingewiesen, wie wichtig es ist,
diese wichtige Möglichkeit
der Mitbestimmung wahrzunehmen?
Es lohnt sich! Für die jungen Wählerinnen und Wähler bedeutet die JGR-Wahl,
dass sie aus ihren Altersgenossen engagierte Jugendliche wählen, die für
sie die Stimme in der Stadt
erheben. Und alle neuen
Jugendgemeinderätinnen
und
Jugendgemeinderäte können sich auf zwar
manchmal
zeitraubende,
aber interessante, lehrreiche und ganz bestimmt
spaßige zwei Jahre im JGR
freuen. Und als Pate des Jugendgemeinderates meiner
Fraktion freue ich mich auf
diese gemeinsame Zeit.
Wer möchte sich Böblingen
noch ohne einen Jugendgemeinderat
vorstellen?
Also ich nicht.
Sven Reisch
Bündnis 90/Die Grünen
Böblingen 2020 – Was ist daraus geworden? Oder:
Warum lassen wir Ideen von Bürgern links liegen?
Mit viel Engagement und
vielen kreativen Ideen haben Böblinger Bürgerinnen
und Bürger an einem neuen
Leitbild für mehr Stadtqualität gearbeitet, mit dem
Ziel mehr Aufenthaltsqualität, mehr Kreativität und
mehr Attraktivität nach
Böblingen zu bringen. Was
ist daraus geworden?
Mit viel Elan haben die beiden Altstadträte Prof. Gustav
Schoder und Horst Wiedenhorn die Ideen des Leitbilds
BB 2020 aufgenommen und
das „Konzept einer gestaltenden Stadtentwicklung“
erarbeitet. Ihr Ziel war, zu
4
Peter Kirn auf den verödeten Marktplatz.
zeigen, wie Böblingen liebens- und lebenswerter gemacht werden kann.
Mit Grünportalen, Blumenbepflanzungen an der alten
Stadtmauer, Verbreiterung
der Gehwege, Umgestaltung des Postplatzes und
Einbindung des Schloßbergparks mit aktiver Nutzung des Kirchenvorplatzes
und des Marktplatzes könnte mit kleinem Aufwand
eine attraktive Innenstadt
entstehen, die ein Gegengewicht zum neuen Einkaufszentrum in der Unterstadt
bildet und den Geschäftsleuten in der Innenstadt ein
Überleben sichert.
Und wenn wir diese Ideen
kombinieren mit dem Vorschlag der Böblinger Architekten Eckart Hörmann und
Georg Negler vom Büro Archiplan, den Pestalozzihof
mit der Poststraße zu verbinden und attraktiver zu gestalten, dann schaffen wir ein
Innenstadtambiente mit Aufenthaltsqualität, das sichtbar,
erlebbar und anziehend ist.
Was wird daraus? Mit Hinweis
auf die städtischen Finanzen,
wahrscheinlich nichts. Das
kann und darf nicht sein. Weil
wir Verantwortung für die
positive Entwicklung unserer
Stadt tragen, sollte die Stadt
die
Schoder/Wiedenhornund die Archiplan-Ideen priorisieren, die entstehenden
Kosten ermitteln und die Vorausetzungen für eine schrittweise Realisierung schaffen.
Packen wir’s an – unsere Bürgerinnen und Bürger werden uns sonst keine Ideen
mehr liefern und vermehrt
die Innenstadt meiden!
Peter Kirn
(FDP Fraktion)
Die Bilder aus der Schoder/Wiedenhorn-Broschüre veranschaulichen, wie mit kleinem Geld der Schloßbergring zu
der Flaniermeile gemacht werden kann, die die WolfgangBrumme-Allee nie werden wird.
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