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Ein wenig Geschichte Was hat mich bewogen - Buntschu Pumpe

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D. Buntschu
Riederberg 482, CH 3178 Bösingen
Tel. 0041 (0) 31 747 78 41
Fax 0041 (0) 31 747 79 41
info@buntschu-pumpe.ch
Ein wenig Geschichte
Was hat mich bewogen eine Wasserpumpe zu entwickeln? Da gibt es mehre
Gründe. Seit meiner Lehre ( 1951 bis 1954 ) repariere ich hydraulische Widder aller
Marken. Vorwiegend Schweizer – oder Französische fabrikate. Alle Widder funktionieren auf dem gleichen Prinzip. Das Wasser fliest auf das Schlagventil im Widder.
Das Schlagventil ist entweder mit einem Gewicht, oder mit einer Feder belastet. Im
Ruhezustand ist das Gewicht unten, oder die Feder entspannt. Viel kostbares
Wasser fliesst unverrichteter Dinge durch die Pumpe. Durch das Fliessen des Wassers nimmt die Fliessgeschwindikeit zu. Mit zunehmender Wassergeschindigkeit wird
auch der Druck höher, als der Federdruck. Das bewirkt dass das Ventil schlagartig
schliesst. Durch diesen Schlag ergibt sich ein höherer Wasserdruck, als der statische
Druck. Das ist in etwa vergleichbar mit einer Kugel, welche wir aus dem freien Fall
auffangen. Dieser Druck kann im Extremfall ein Vielfaches vom effektiven Kugelgewicht ausmachen. Genau diese Energie wird ausgenutzt. Das Wasser staut sich für
einen Bruchteil einer Sekunde auf. Da immer noch Wasser in der Leitung nachfliesst
entsteht ein Wasserstau, dieser fliesst in einen „Windkessel“ Das verursacht im
Windkessel einen erhöhten Luftdruck, diesen hoher Druck pumpt das Wasser nach
oben. Am meisten hat mich der hohe Wasserverlust gestört. Das Problem wird
immer prekärer. Zum ersten wird das Wasser knapper. Ein zweiter Nachteil des
Widders ist das Überwasser da keine Luft in den Wider gelangen darf, braucht es
Überwasser welches verhindert, dass Luftblasen entstehen. Gelangt Luft in die
Treibleitung des Widders geht dieser auf Störung. Diese Störungen machen über
80% aller Störungen aus. Diese Nachteile wollte ich vermeiden. Ich sah mich nach
einer anderen Pumpe um, die weder auf Strom noch auf Verbrennungsmotor angewiesen ist. Ich fand nicht auf dem Markt. Im Amt für Geistiges Eigentum fand ich
auch keine Patentenschriften. Das Internet konnte auch nicht weiterhelfen. Häufig ist
die Wasserquelle weit vom Stormnetz entfernt, und der Strom wird mit der Zeit immer
knapper. Wasser braucht man rund um die Uhr und überall auf der Welt. Ich erinnerte mich an den Spruch:
Wer die Quelle erreichen will, muss gegen den Strom schwimmen
Freilich ist es bequemer, sich vom Wasser treiben zu lassen, als mühsam gegen den
Strom zu schwimmen. Aber wer so denkt, kommt nie an das Ziel. Ich wollte aber das
Ziel erreichen. Viele Menschen die unter wassermangel leiden, werden das zu
schätzen wissen. Ich machte trotz kleinem Budget an die Arbeit. Am Anfang mussten
statt teuere Balgzylinder gebrauchte Autoreifen und geteilte Autofelgen herhalten.
Der Wasserdruck hat sich merklich erhöht aber der Wirkungsgrad blieb bei jämmerlichen 40 %. Das ist sehr viel, wenn man den Vergleich mit einem Automotor macht,
welcher ein Wirkungsrad von 15- 25 % erreicht. Es ist aber weit entfernt, vom
Wirkungsgrad von Wasserturbinen, wie sie in Elektrizitätswerken eingesetzt
werd3en. Schliesschlich habe ich bei Reparaturen an Wasserrubinen, wie sie in
Elektriziätswerken eingesetzt werden. Schliesslich habe ich bei Reparaturen an
Wasserturbinen und damit zusammenhängende Fachliteratur vieles gelernt. Währe
ich mit einem Wirkungsgrad von 40 % zufrieden gewesen, hätte ich die Entwicklung
schon 1998 als beendet betrachtet. Meine Idee was es immer eine Pumpe zu bauen,
welche sehr zuverlässig arbeitet, und einem vernünftigen Preis zu kaufen ist. Als
Mechaniker weiß ich, dass Komponenten welche in Grossen Stückzahlen hergestellt
werden wesentlich billiger sind, als Teile welche nur selten verwendet werden. Der
Fass ist klar: nur Teile verwenden welche auch anderswo serienmässig engesetzt
werden. Ausser dem Rahmen sind alle Teile als Serienpordukte im Fachhandel
erhältlich.
Dominik Buntschu ( August 2007 )
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