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(Bau)-kulturelle Formate: Was bleibt davon? - LifePR.de

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Neue Diskussionsreihe: IBA KULTUR-CAFÉ
(Bau)-kulturelle Formate: Was bleibt davon?
Spannende (Bau-)kultur-Diskussionen am Mittwochabend: Gestern, 7. September, ab 19.00
Uhr eröffnete eine neue Diskussionsreihe der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg:
das IBA KULTUR-CAFÉ. Es startete mit dem Thema „Revisited: Linz09 und RUHR.2010 Zur Nachhaltigkeit (bau)kultureller Großveranstaltungen“, die an die Popularität anknüpft, die
(bau)kulturelle Großformate wie die Kulturhauptstadt Europas oder Internationale
Bauausstellungen seit Jahren erfahren. Diese Formate werden gezielt für die
stadtplanerische sowie kulturelle Entwicklung für Städte und Regionen eingesetzt. Doch was
bleibt nach den Kraftanstrengungen der Projekte zurück? Bei Getränken und in netter Runde
diskutierten die Gäste Martin Heller (Heller Enterprises, Zürich / Intendant Linz 2009
Kulturhauptstadt Europas), Prof. Dr. Oliver Scheytt (Geschäftsführer RUHR.2010 GmbH /
Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft) und IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg.
Hamburg, 8. September 2011 – Was ist der – intendierte und tatsächliche – Nutzen
(bau)kultureller Großveranstaltungen für Städte und Regionen? Mit dieser Zielsetzung führte
der Moderator Markus Heidmeier die drei Diskussionspartner durch den Abend.
Nachdem beide Gäste, Martin Heller und Prof. Dr. Oliver Scheytt, sich mit ihren
Großprojekten vorgestellt hatten, stieg die Runde in die Debatte ein, welche Auswirkungen
und welchen Mehrwert die Kulturhauptstädte Linz09 und RUHR.2010 auf die etablierten
Kunst- und Kultureinrichtungen sowie die Off-Szene vor Ort hatten. Dabei schilderten die
Teilnehmer aus ihrer Sicht, was es für nachhaltige Auswirkungen auf die Arbeits- und
Sichtweise der zuständigen Verwaltungsbehörden gibt und gab und ob sich die Haltung der
Linzer und der Menschen im Ruhrgebiet zur Kunst und zu ihrer Stadt/Region verändert hat.
Außerdem wurden Ansätze zum Etablieren der Großprojekte angesprochen und erörtert:
Welche Maßnahmen können greifen, um ein Missglücken zu vermeiden? Wie müssen die
Veranstaltungen aufgestellt werden, um mehr zu sein als Instrumente des Stadtmarketings?
Welche Rolle spielt die Prozesskultur? Welche Partner und Strukturen sind für die
Verstetigung oder Sicherstellung der Nachhaltigkeit unerlässlich?
Oder ist gar ein „Absturz“ nach einem Projekt auf Zeit, dem immer auch einen
Ausnahmezustand innewohnt, unvermeidlich?
Wichtig seien in diesem Kontext vor allem neue Allianzen, die geschlossen werden müssten,
beispielsweise innerhalb von Kommunen oder Institutionen, um ein Weiterleben auf der
personellen Ebene zu gewährleisten. Dafür seien Netzwerke unerlässlich, waren sich die
Gesprächspartner einig. Wenn einzelne Projekte sehr erfolgreich waren, besteht außerdem
die Möglichkeit, dass sie zum eigenständigen Selbstläufer werden und auch ohne ihre
Großprojekt-Mutter fortbestehen. Um Übergänge zu schaffen, müsse es letztlich noch
Möglichkeiten zur finanziellen Überbrückung geben, so die Meinung.
Den Ausklang machten dann Überlegungen und mögliche Ratschläge, die es für die IBA
Hamburg für ihre verbleibenden Jahre gibt.
Der Moderator des Abends, Markus Heidmeier gehört zu den Gründern der Kooperative
Berlin – Labor, Werkstatt und Netzwerk für die digitale Kulturproduktion. Als Journalist gehört
Markus Heidmeier zum Moderatoren- und Redaktionsteam des Medienmagazins Breitband
(Deutschlandradio Kultur) und schreibt für ZEIT ONLINE.
Das nächste IBA KULTUR-CAFÉ wird es im November 2011 geben und einen anderen
kulturellen Diskurs mit neuen interessanten Gesprächspartnern unter die Lupe nehmen.
Künftig lädt das Format IBA KULTUR-CAFÉ jeweils einmal im Quartal Kulturinteressierte ein,
auf dem IBA DOCK in Austausch zu treten.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
IBA Hamburg GmbH, Enno Isermann, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
enno.isermann@iba-hamburg.de , Tel.: 040 / 226 227 – 335 oder an presse@iba-hamburg.de
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