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Kurz notiert Hormontherapie vermindert das Risiko Was ist

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Fa ct s P h a r m a z i e
Kurz notiert
Nicht mehr erstattungsfähig: Migrae-
A n d r o g e n e t i s c h e A lo p e z i e
flux® MCP von Hennig Arzneimittel
Was ist wissenschaftlich dokumentiert?
zur Behandlung von Kopfschmerzen
und Migräne mit Schwindel, Übelkeit
und Erbrechen wird ab sofort von den
gesetzlichen Krankenversicherungen
nicht mehr bezahlt. +++ Hoch dosierte sublinguale Immuntherapie (SLIT):
Die Allergopharma Joachim Ganzer KG
teilt mit, dass die neue S2-Leitlinie zur
spezifischen Immuntherapie den Einsatz hoch dosierter SLIT-Präparate
(z. B. Allerslit® forte Gräser) bei der allergischen Rhinokonjunktivitis befürwortet, wenn deren klinische Wirksamkeit durch doppelblinde, placebokontrollierte Studien belegt ist. +++
Aktualisierte Produktinformation:
Unter erblich bedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie) leiden etwa 50 Prozent aller Männer und zehn bis 20 Prozent aller Frauen. Weil sich lichtendes Haar die
Lebensqualität stark beeinträchtigt, ist die
Nachfrage nach haarwuchsfördernden Substanzen und Arzneimitteln groß. Die Gesellschaft für Dermopharmazie zeigt in einer aktuellen Stellungnahme wissenschaftlich gut
dokumentierte Behandlungsmöglichkeiten
auf. Danach empfiehlt sich für Männer die
systemische Therapie mit Finasterid Tabletten
in einer Tagesdosis von einem Milligramm
(Propecia®, verschiedene Generika) sowie die
topische Behandlung mit Minoxidil-Lösung
in einer Konzentration von fünf Prozent
(Regaine® 5 % Männer). Bei etwa 80 bis 90
Prozent der Behandelten stoppt das den
Haarausfall. Bei etwa der Hälfte der Anwender verdichtet sich das Haar sogar sichtbar.
Als für Frauen am wirksamsten stuft die Stellungnahme ebenfalls die topische Therapie
mit Minoxidil-Lösung ein, allerdings in Konzentrationen von nur zwei Prozent (Regaine®
2 % Frauen).
Zwei Beobachtungsstudien zur Sicherheit kombinierter oraler Kontrazeptiva
unter Alltagsbedingungen ermittelten für die Anwenderinnen von Yasmin® (Drospirenon/Ethinylestradiol)
ein Risiko für venöse Thrombosen/
Thromboembolien. Es war vergleichbar mit dem von Frauen, die kombinierte Kontrazeptiva mit Levonorgestrel einnehmen. Die Bayer Schering
Pharma AG wird die Ergebnisse der
Studien in die europäischen Fachinformationen aufnehmen. +++ Gebärmut-
Diabetesneuerkrankungen
Hormontherapie vermindert das Risiko
Gewichtszunahme, Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen gehören zu den unliebsamen Begleiterscheinungen, die die Hormonumstellung während der Wechseljahre
mit sich bringt. Um typische Beschwerden zu
lindern, müssen individuelle Risiken berücksichtigt und der Nutzen einer Hormontherapie
stets sorgfältig abgewogen werden. Laut Mitteilung von Dr. Kade/Besins Pharma GmbH
empfehlen Experten immer häufiger die Anwendung von niedrig dosierten, naturidenti-
schen Östrogenen in Gelform (z. B. Gynokadin®
Dosiergel). Dass sich durch diese Therapie
auch die Anzahl neu diagnostizierter Diabetesfälle unter postmenopausalen Frauen senken lasse, zeige die Auswertung einer prospektiven französischen Kohortenstudie mit
63 624 Frauen. Verglichen mit Frauen, die nie
Hormone gegen klimakterische Beschwerden
erhalten hatten, sei danach das Risiko für die
Erstdiagnose eines Diabetes bei Hormonanwenderinnen signifikant geringer.
terentfernung überdenken: Bevor aufgrund behandlungsbedürftiger starker
menstrueller Blutungen die Gebärmutter operativ entfernt wird, sollte ein Therapieversuch mit der levonorgestrelhaltigen Hormonspirale Mirena® erfolgen.
Das legen die Daten einer randomisierten, kontrollierten Studie nahe, die beide Therapieoptionen vergleicht. +++
apotheke+marketing 05.2010
Endometriose
Neue Therapieoption mit Dienogest
Endometriose ist eine chronische Erkrankung,
bei der Gewebe ähnlich dem der Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der Gebärmutterhöhle vorkommt und dort unter dem Einfluss
der weiblichen Hormone zyklisch wachsen
und bluten kann. Wie die Firma Bayer Vital
mitteilt, erweitert nun ein Dienogestpräparat
(Visanne®) das therapeutische Spektrum. Laut
Fachinformation verringert es die körpereigene Östradiolproduktion und unterdrückt so
dessen wachstumsfördernde Effekte auf die
Endometriumherde. In einer randomisierten
Doppelblindstudie mit 198 Patientinnen, die
zwölf Wochen lang je zwei Milligramm Dienogest pro Tag erhielten, nahmen die Schmerzen
bereits nach vier Wochen signifikant gegenüber der Placebogruppe ab. In der anschließenden offenen Studienphase zeigte sich auch
bei den Frauen, die zunächst Placebo erhalten
hatten, eine deutliche Schmerzreduktion.
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Gesundheitswesen
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