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1. Was ist sonderpädagogischer Förderbedarf? 3. Bericht der

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1. Was ist sonderpädagogischer Förderbedarf?
Sonderpädagogischer Förderbedarf ist festzustellen, wenn
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eine körperliche, geistige oder psychische Beeinträchtigung oder eine
Beeinträchtigung des sozialen Verhaltens bekannt oder vermutet wird
das Erreichen der Bildungsziele der betreffenden allgemeinbildenden Schule
nicht oder nur durch sonderpädagogische Förderung möglich erscheint
eine bereits eingeleitete sonderpädagogische Förderung nicht mehr als
ausreichend erscheint
2. Einleitung des Verfahrens Antragsberechtigte: Klassenkonferenz ( Anlage
2 ) oder die Erziehungsberechtigten ( Anlage 3)


ist das Kind noch nicht schulpflichtig, muss die Zustimmung der
Erziehungsberechtigten vorliegen ( A6 ), wird die Zustimmung
verweigert, ist das Kind in die GS aufzunehmen )
Bei allen ( Sinnes- ) Beeinträchtigungen, ( Ausnahme Lern-, Sprachund Verhaltensbeeinträchtigungen ) ist der Antrag der
Erziehungsberechtigten an die zuständige FöS weiterzuleiten. ( KM,
GB, BL, SB, HÖ)
Vor Einleitung des Verfahrens müssen die Erziehungsberechtigten
schriftlich zu einem Gespräch eingeladen werden, ( FB 2 ) in dem sie über
den Ablauf des Verfahrens und ihre Rechte ( Förderkommission ) informiert
werden. ( FB 3 ) Der Inhalt des Gesprächs und das Veranlasste ist
aktenkundig zu machen. ( A5 ) Stellen die Erziehungsberechtigten den
Antrag, muss die Klassenkonferenz eine Stellungnahme abgeben. ( A4 )
Die Schulleitung der zuständigen Schule leitet das Verfahren bis zum 15.2.
eines Jahres ein.( A1 )
3. Bericht der Schule
Die Schulleitung beauftragt den Klassenlehrer/die Klassenlehrerin mit der
Erstellung eines Berichtes ( A7 )
Der Bericht soll ein einheitliches Deckblatt (A8 ) und folgende Angaben (
A8a ) erhalten.
4. Das Beratungsgutachten
Die Schulleitung der zuständigen Schule leitet bis zum 15.2. eines jeden
Jahres der zuständigen FöS zu und bittet um Erstellung eines
Beratungsgutachtens. ( A9 )Die Schulleiterin der FöS fordert auf Vorschlag
der Förderschullehrerin ein amtsärztliches Gutachten an, das bis zum 20.4.
eines Jahres vorliegen muss.
Die Förderschullehrerin/der Förderschullehrer führt nach Abschluss der
Überprüfung mit den Erziehungsberechtigten ein Gespräch über die
vorliegenden Erkenntnisse und den Inhalt des zu erstellenden
Beratungsgutachtens.
Die Erziehungsberechtigten müssen nach spätestens 3 Arbeitstagen einen
Antrag auf Einrichtung einer Förderkommission stellen.( A16 ).
5. Verfahren ohne Förderkommission
Wird keine Förderkommission eingerichtet, werden die Empfehlungen von
beiden LehrerInnen ( KlassenlehrerIn / FörderschullehrerIn ) erarbeitet und
der Überprüfungsakte beigefügt. ( FB5 )
Der Bericht der Schule, das Beratungsgutachten und die dazu gehörenden
Unterlagen werden an die zuständige Schule zurückgegeben und dann der
Schulbehörde zugeleitet. ( A16 )
Den Erziehungsberechtigten sind auf Antrag durch die Schulleiterin der
zuständigen Schule der Bericht, das Beratungsgutachten und die
Empfehlungen in Kopie zu überlassen.
6. Verfahren mit Förderkommission
Ist eine Förderkommission beantragt, soll diese spätestens zum 1. Mai
eines Jahres eingerichtet sein.Mitglieder der Förderkommission:
- Schulleiterin/Schulleiter der zuständigen Schule als vorsitzendes Mitglied
- die beiden Lehrkräfte, die den Bericht / das Beratungsgutachten erstellt
haben
- die Erziehungsberechtigten
Die Vorsitzende lädt schriftlich ( einwöchige Ladungsfrist ) ( A17 ) ein.
Der Bericht und das Beratungsgutachten werden eine Woche vor der
Sitzung zur Verfügung gestellt.
Den Erziehungsberechtigten muss eine Teilnahme möglich sein.
Die Förderkommission tagt in der unterrichtsfreien Zeit.
Das vorsitzende Mitglied und die beiden Lehrkräfte müssen anwesend sein.
Über die Sitzung der Förderkommission muss ein Protokoll angefertigt
werden. ( FB4 ) Die Mitglieder der Förderkommission erhalten eine
Durchschrift des Protokolls.
Dieses wird zusammen mit den Empfehlungen der Förderkommission und
den vollständigen Beratungsunterlagen der Schulbehörde bis zum 1 Juni
zugeleitet. ( A18 )
7. Entscheidung der Schulbehörde
Die Schulbehörde soll ihre Entscheidung bis zum 1. Juli treffen. ( FB6 )
Sie informiert die Erziehungsberechtigten, die Schulleiterin der zuständigen Schule,
die Schule, die das Kind in Zukunft besuchen wird, die Förderschule, die das
Beratungsgutachten erstellt hat und den Träger der Schülerbeförderung.
Die für die Beratung zusammengestellten Unterlagen werden von der Schulbehörde
an die künftig besuchte Schule abgegeben.
Maßnahmen sonderpädagogischer Förderung:
1. Überweisung in eine andere allgemein bildende Schule mit
sonderpädagogischer Förderung bei zielgleichen Anforderungen
2. Verbleib in einer anderen allgemein bildenden Schule mit
sonderpädagogischer Förderung bei zielgleichen Anforderungen
3. Überweisung in eine andere allgemein bildende Schule mit
sonderpädagogischer Förderung bei zieldifferenten Leistungsanforderungen (
Integrationsklasse ), sofern eine solche Klasse besteht oder eingerichtet wird
4. Verbleib in einer anderen allgemein bildenden Schule mit
sonderpädagogischer Förderung bei zieldifferenten Leistungsanforderungen (
Integrationsklasse ), sofern eine solche Klasse besteht oder eingerichtet wird
5. Überweisung in eine Förderschule
6. Überweisung aus einer Förderschule in eine Förderschule mit anderem
sonderpädagogischen Schwerpunkt
7. Überweisung in eine anerkannte Tagesbildungsstätte, sofern die
Erziehungeberechtigten und der Träger der Tagesbildungsstätte zugestimmt
haben
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Bildung
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