close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

20150323_KV-Tagesordnung

EinbettenHerunterladen
MODBUS TCP/UDP/RTU/ASCII
Modbus Master
Mit dem Bachmann M1-Modbus Master ist es
möglich, aus der Steuerungssoftware auf die
Daten von beliebigen externen, normkonformen
Modbus Slave-Geräten lesend und schreibend
zuzugreifen. Die Holding Register, Register, Coils
und Discrete Inputs der externen Slave-Geräte
werden per Konfiguration auf logische Hardwaremodule des Steuerungssystems gemappt.
Das zyklische Update erfolgt automatisch, die
Werte stehen im Prozessabbild zur Verfügung.
Anfragen an die Slaves werden dabei automatisch zusammengefasst, um die Last zu reduzieren. Zusätzlich bietet der Modbus Master eine
Funktionsschnittstelle, über die beliebige Modbus Requests an die Slaves versendet werden
können. Die standardisierten Fehlermeldungen
(Modbus Exceptions) werden in die Anwendungssoftware durchgereicht, der Verbindungs­
status ist über Diagnose-Variablen erkennbar.
Als Hardwareschnittstellen stehen alle EthernetPorts für Modbus TCP und UDP sowie alle seriellen
Schnittstellen für Modbus ASCII und RTU zur Verfügung. Diese können auch räumlich auf Unterstationen des Steuerungssystems verteilt werden.
•U
nterstützte Protokolle:
Modbus TCP, Modbus UDP, M
­ odbus
ASCII und Modbus RTU
• Nutzung der Onboard-Schnittstellen der CPUs
• Möglichkeit der räumlichen Verteilung der
Schnittstellen über FAST-Unterstationen
mit EM213- oder RS204-Baugruppen
• Mapping der Inhalte der »Modbus Primary
Tables« auf virtuelle Kanalwerte
• Mehrere Netzwerke parallel (auch bei unterschiedlichen Betriebsarten)
• Gateway Funktionalität (auch zu anderen
Bussystemen)
• Investitionsschutz durch enorme Verbreitung
• Kompatibilität und Offenheit
• Einfache Handhabung
112
Systemübersicht • Bachmann electronic GmbH • 10/2014 • Technische Änderungen vorbehalten –
es sind ausschließlich die Spezifikationsangaben des jeweiligen Anwenderhandbuches maßgeblich.
MODBUS TCP/UDP/RTU/ASCII
Network,
Connection
Modbus
Slave
UFB Modul 1
Modbus
Kanal 1
Master
Kanal 2
Kanal 3
Configuration
»Output Registers«<
Kanal 4
Request
Kanal 5
1
2
»Input Registers«>
1
2
»Coils« <
Kanal 6
Kanal 7
3
1
»Input Discrete«>
3 4
2
...
1
4
3
n
2
...
4
3
n
...
4
n
...
Cyclic
Functions
(PollingEngine)
Response
Kanal 8
UFB Modul n
Modbus
Protocol
Engine
n
Kanal 1
Data
Mapping
Interface &
Transformation
Kanal 2
Kanal 3
Kanal 4
Kanal 5
Kanal 6
Kanal 7
Kanal 8
Modbus TCP Master
RS232
Modbus
Network 2
Station 1
Station 1
Modbus Slave
Ethernet
Station 1
Modbus Slave
Modbus
Network 3
Station 2
Modbus Slave
Modbus Slave
10 / 100 Mbit / s
Station 3
Modbus Slave
Station ...
Modbus Slave
Station n
Modbus Slave
113
Systemübersicht • Bachmann electronic GmbH • 10/2014 • Technische Änderungen vorbehalten –
es sind ausschließlich die Spezifikationsangaben des jeweiligen Anwenderhandbuches maßgeblich.
MODBUS TCP/UDP/RTU/ASCII
Modbus Master
Protokolle
Modbus TCP, Modbus UDP, Modbus RTU und Modbus ASCII
Protokollversion
Modbus Application Protocol Specification V1.1b
Unterstützte Function Codes
1, 2, 3, 4, 15, 16 (werden rein durch Konfiguration automatisch verwendet). Über eine Funktionsschnittstelle können beliebige Function
Codes direkt aus dem Anwenderprogramm aufgerufen werden.
Schnittstellen
Physikalischer Layer
Modbus RTU, ASCII
RS232, RS422, RS485
Schnittstellen Modbus RTU, ASCII
Serielle Schnittstellen auf M1-CPUs
Nominal-Übertragungsraten
seriell (RTU)
38.400, 19.200, 9.600, 4.800 bit /s (brutto)
Verteilbarkeit Modbus RTU, ASCII
Ja (FASTBUS oder BEM / BES-Unterstation mit RS204-Modul)
Physikalischer Layer
Modbus TCP, UDP
Ethernet 10 / 100/1000 MBit (je nach Steuerungs-CPU) nach IEEE
802.b
Schnittstellen Modbus TCP, UDP
Ethernet-Ports der CPU oder eines EM213-Moduls
Verteilbarkeit Modbus TCP, UDP
Ja (FASTBUS oder BEM / BES-Unterstation mit EM213-Modul)*
Leistungsdaten
Mehrere Modbus Netzwerke
­gleichzeitig
Ja (bis zu 8 Netze pro Steuerung)
Verbindung zu mehreren Slaves
Ja, nur durch Bandbreite und Speicher begrenzt
Baudraten bei RTU, ASCII
Alle vom Interface gebotenen Baudraten können verwendet werden
Paralleler Betrieb anderer Protokolle
Bei TCP, UDP können andere TCP/IP-basierte Protokolle (FTP, Web­
server, HMI usw.) auf demselben Anschluss betrieben werden. Serielle
Schnittstellen (ASCII, RTU) benötigen den COM-Port exklusiv.
Wortfolge
Pro Datenpunkt konfigurierbar
Optimierung
Automatisches Zusammenfassen von Requests
Diagnose
Status der Verbindung
Erkennbar über Kanal- und Modulfehlerstati des IO-Systems der M1
Diagnose der Verbindungsqualität
Zählervariablen für Anzahl Anzahl gesendeter Requests,
­empfangener Responses, CRC-Fehler, Verbindungsfehler etc.
Fehlermeldungen im Klartext
Eintrag im M1-Logbuch
Realisierung
Auslieferungsform
Treiber MBM201 als Bestandteil der M-Base Installation
Schnittstelle zur Applikation
virtuelle Module gemäß »Unified Fieldbus Model« für Zugriff über
MIO oder Prozessabbild
Konfigurationsdatenformat
mconfig.ini (ASCII)
114
Systemübersicht • Bachmann electronic GmbH • 10/2014 • Technische Änderungen vorbehalten –
es sind ausschließlich die Spezifikationsangaben des jeweiligen Anwenderhandbuches maßgeblich.
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
4
Dateigröße
161 KB
Tags
1/--Seiten
melden