close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Ausschreibungsdetails - Österreichische Akademie der

EinbettenHerunterladen
?
lokales
Gemeindebrief der
Evangelischen
Lukasgemeinde
Flüchtlinge willkommen heißen,
begleiten und beteiligen
Die Lukasgemeinde möchte sich
ganz konkret den Flüchtlingen zuwenden, die in unserem Einzugsgebiet in der Riesengasse leben. Wir
bitten um Ihre Unterstützung. Gesucht werden z.B. Ansprechpartner
zur Unterstützung bei Behördengängen oder Arztbesuchen sowie
zum Erwerb von Sprachkenntnissen. Im Eingangsbereich der Dom-
kirche und im Gemeindebüro liegt
eine Liste aus, in die Sie sich eintragen können. Bei Rückfragen können Sie sich an unsere Kirchenvorsteherin Brigitte Volk wenden,
die die Koordination mit der Stadt
Lampertheim übernommen hat.
Fragen auch gerne an das Büro der
Lukasgemeinde, Tel: 2091. Vielen
Dank für Ihre Hilfe.
Ein „Sauberhafter Tag“
Am Mittwochmorgen den 15.
Oktober machten sich die Delfinkinder der Kindertagesstätte
„Am Graben“ auf den Weg um
unachtsam weggeworfene Sachen einzusammeln, also „Müll“.
Ausgestattet mit Bollerwagen,
Greifzangen, Arbeitshandschuhen und Müllsäcken zogen die
Kinder mit ihren Erzieherinnen
Renate Keil und Sonja Kusch los
in Richtung „Gärten“. Allerhand
Müll fanden die Kinder auf dem
Weg. Weggeworfene Flaschen,
Dosen Papiertücher, Turnschuhe
und Säcke voller Kleider und andere Gegenstände, die Menschen
unachtsam in die Natur geworfen
haben. Sogar ein Fahrrad lag im
Hollerngraben. In kürzester Zeit
war unser Bollerwagen voll bis
oben hin. Kinder können schon
früh lernen, dass unsere Umwelt geschont werden muss und
dass Müll in die dafür vorgesehenen Behälter gehört, die ganz
einfach „Mülltonne oder Abfalleimer“ heißen.
Samstag, 25. Oktober 2014
Geister – Zum Reformationstag
Herbstzeit – Geisterzeit? Die
Tage werden kürzer. Fallendes
Laub raschelt geheimnisvoll. Kahle Bäume strecken in der Dämmerung ihre Äste aus und bieten trügerische Bilder. Nebelschwaden
steigen aus den Wiesen herauf. Sie
wabern als weiche Bank durch die
Landschaft oder ziehen unvermittelt in Augenhöhe über die Straße.
Alles wirkt unheimlich.
Die alten Kopfweiden erscheinen plötzlich wie Gestalten. Etwas
huscht schemenhaft über die Fahrbahn. Waren das Rehe? Auf dem
Asphalt liegen Blätter als schlüpfrige Gefahr oder werden vom Luftzug herumgewirbelt. Ein Fuchs
springt nach einer Maus am Straßenrand. Knarrend schlägt das
Garagentor zu. Lange Spinnfäden ziehen durch den dunklen
Garten und erschrecken durch
ihre Berührung. Auf dem Dachboden rumpelt es, als jage dort
eine Horde Poltergeister herum.
Herbstzeit – Geisterzeit. Geister
haben Konjunktur, besonders im
Herbst. Kürbisse, die „gelben Gesellen“, werden aus dem Garten
geholt. Aber das geschieht weniger, um süßsaures Kompott daraus
zu machen oder (was viel interessanter schmeckt) eines der aparten Kürbisgerichte mit Fleisch und
anderem Gemüse. Nein, sie werden ausgehöhlt und mit Gesichtern versehen. Halloween naht.
Ein ganzer Industriezweig arbeitet für den Halloween-Spuk.
Gespenster haben Konjunktur,
sind zu einem Wirtschaftsfaktor
geworden. Fernsehen und Illustrierte vermitteln das Neueste über
parapsychologische Phänomene.
Ratgebersendungen informieren über die Poltergeister auf dem
Dachboden – sind es wirklich nur
Marder? Und das Horoskop spricht
von Unerwartetem, warnt vor überstürzten Entscheidungen und hält
die Ungewissheit in einem attraktiven Schwebezustand. „Sie werden heute vermutlich eine überraschende Begegnung haben …“ Gespenster hatten immer schon ihren
Marktwert. In früheren Jahrhunderten hielt die Furcht vor Geistern
Menschen von heimlichen Orten
fern. Wie viel leichter waren die
Untertanen zu beherrschen, wenn
sie dunkle Wälder oder nächtliche
Plätze wie den Kirchhof und die
Ecke im Schatten der Stadtmauer
ängstlich mieden, anstatt dort miteinander über die wirklichen Probleme ihres Lebens zu sprechen.
Vorgebliche Gespenster verhindern Konspiration. Wie rasch lassen sich manche Menschen auch
heute noch durch vermeintliche
Geister von den Schreckensbildern dieser Welt ablenken.
Dabei wären darin die eigentlichen Mächte des Bösen zu erkennen: Von Menschen verursachte
Gewalt auf den Straßen, von Menschen begünstigte Naturkatastrophen, von Menschen zugelassener Hunger, von Menschen hingenommene Arbeitslosigkeit, von
Menschen angezettelter Krieg und
Terror. Das sind die wahren Ungeister, die wirklichen Gespenster
unserer Tage. Alles andere sind
Feierabendgespenster, Freizeithorror. Ein bisschen gruselig vielleicht, aber durch Knopfdruck zu
beherrschen.
Aber nur nicht abschalten! Diese Geister sind höchst erwünscht
wegen ihres Marktwertes, als ein
wirtschaftsfördernder Aspekt.
Sonst könnte sich ja jemand eigene Gedanken machen.
Zu den wesentlichen Erkenntnissen der Reformation gehörte
schon damals im 16. Jahrhundert
die Aufforderung, den eigenen
Verstand zu benutzen, sich nicht
von Dämonen und Gespenstern
tyrannisieren zu lassen. „Wo der
Geist des Herrn Christus ist, da
herrscht Freiheit“, ruft Luther mit
den Worten des Paulus den Menschen seiner Zeit zu.
Diese Geisteshaltung ermutigt
immer wieder Menschen, auf die
Seite der Benachteiligten zu treten,
ihnen gegen die tatsächlichen Gespenster unserer Welt beizustehen.
Andreas Werner
Goldenes Alter im Goldenen Herbst
Die Notkirche war herbstlich
geschmückt und erinnerte an das
zurückliegende Erntedankfest.
Entsprechend hielt Pfarrer
Adam Herbert auch die Andacht
zum Wochenspruch des Erntedankfestes aus Psalm 145, 15 „Aller Augen warten auf dich, Herr,
und du gibst ihnen ihre Speise
zur rechten Zeit.“
Das Erntedankfest gemahnt uns
mit offenen Augen durch das leben zu gehen und uns immer wieder klar zu machen, dass wir in
unserem Land zu unserer Zeit
sehr viel Grund haben zu danken und Gott für seine Güte zu
preisen. Es gibt so viele Dinge,
die nicht selbstverständlich sind,
die unser Leben aber mit Freude erfüllen. Die Andacht wurde
durch das Lieder der Senioren
abgeschlossen „Nun preiset alle
Gottes Barmherzigkeit“ wie immer von Brigitte Breier am Klavier begleitet.
Im gemütlichen Teil gab es wie
immer Kaffe und sehr leckeren
Kuchen. Zwischenzeitlich waren
auch die Mitglieder des Gemeindeleben-Ausschusses mit ihrem
Vorsitzenden, Hans-Georg Thierfelder, eingetroffen. Sie imitier-
ten die Arie Habanera „Làmour
es tun oiseau rebelle“ von Georges Bizet (1838-1875) aus „Carmen“. Schon bald war auf den Gesichtern der Zuschauer ein fröhliches Lachen zu sehen. Die Darbietung erforderte eine Zugabe,
die gerne von den Mitwirkenden
Klaus Kuczinski, Rudolf Steffan,
Hans Georg Thierfelder, Jutta Lohmann, Christel Krämer, Christine
Peschel-Hüner, Erika Schott und
Elke Bauer gewährt wurde. Bevor
die Geburtstagskinder mit einem
Wunschlied geehrt wurden, gab es
noch ein Gläschen Neuen Wein
zum Verkosten mit einer köstlichen Laugenstange belegt mit
schmackhaftem Käse. Folgende
Lieder wurden für die Geburtstagskinder gesungen: So nimm
denn meine Hände, Ich bete an
die Macht der Liebe, Schwarzbraun ist die Haselnuss, Stern
auf den ich schaue, Befiehl du
deine Wege, Großer Gott, wir loben dich … Die Geburtstagskinder
Paula Ziegler, Luzie Klein, Brigitte
Jünge, Marianne Krüger, Waltraud
Zapf, Elisabeth Schwind, Heinrich Fassoth und Brigitte Breier
freuten sich sehr darüber. Pfarrer Adam Herbert beschloss mit
einem Segenswunsch den kurzweiligen Nachmittag und alle gingen freudig nach Hause.
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
3
Dateigröße
150 KB
Tags
1/--Seiten
melden