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KMwN - Westensee

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Hans Fallada (eig. Rudolf Ditzen; 21.07.1893 – 05.02.1947) Kleiner Mann – was nun?
Charakteristiken
Dennis Pfau
Name
Holger Jachmann
Aussehen
groß, kräftig, blond,
blauäugig,
freundliches Gesicht
( um die fünfzig)
Charaktereigenschaften
direkt
indirekt
offen, freundlich, hilfsbeeigennützig, einsam,
reit, amüsierfreudig, igkriminell, freundlich zu
noriert Andere
Personen die er leiden
kann
Seitenzahlen zur Person
Allgemeines zur
Wesentliches
137-146
139-140
151-154
144-146
200-202
323-326
221-222
332
319-347
420-421
413-420
Motiv(e)
Er ist auf das eigene
Wohl und Vergnügen
aus, für das er sogar
kriminelle Handlungen
begeht.
Hilft und umgibt sich mit
Personen die er leiden
kann.
Will mit Mia Pinneberg
zusammen leben.
Julia K.
Charaktereigenschaften
Name
Aussehen
Holger Jachmann
Seitenzahlen zur Person
Allgemeines zur
Wesentliches
138,140, 141, 142,
136, 139, 145, 327
143, 222, 324, 325,
329, 330-346, 414421
Motiv(e)
direkt
-nennt sich selber: „der
ordentlichste Mensch
der Welt, der reine Pedant“,
-ist hilfsbereit,
-nimmt Rücksicht auf die
jungen Pinnebergs,
-ist fürsorglich
Sehr groß; blond;
blauäugig; mit einem
starken, fröhlichen,
graden Gesicht; ganz
breite Schultern;
indirekt
-ist nicht so leicht aus
der Ruhe zu bringen;
-ist zufrieden, wenn die
anderen ihm recht geben, seine Meinung teilen
- ist in gewisser Weise
ein alberner Mensch
-sorgt sich um das
Wohlergehen der anderen,
-setzt sich durch
Marika Engel
Name
Marie Pinneberg
(Spitzname Mia)
Aussehen
-
-
-
weiches, etwas
volles Gesicht
merkwürdige
blasse blaue
Augen
sehr blond
gemalte dunkle
Augenbrauen
ein wenig geschminkt, Lippenstift
Täschchen
-
-
Charaktereigenschaften
direkt
indirekt
Eitel
viele Liebhaber gebaut gerne Lufthabt, derzeitiger
schlösser
Liebhaber Holger
schläft gerne lange
Jachmann
mag es nicht, wenn
Sohn Johannes
man vor 11 Uhr
Pinneberg
klingelt
Geizig, sparsam
treu
Wohnort: Berlin NW
trinkt gern Sekt/ Li40; Spenerstraße
kör
92 II
raucht sehr viel
Witwe seit 20 Jahren
Seitenzahlen zur Person
Allgemeines zur
Wesentliches
Motiv(e)
-
Sina Reimers
Name
Aussehen
Maria
(Mia Pinneberg)
weiches,etwas volles
Gesicht,blasse blaue
Augen,Blond,gemalte
dunkle Augenbrauen
Charaktereigenschaften
direkt
indirekt
Geld im Kopf → geizig
Witwe-> zornig
Männergeschichten → Stimmungsschwankungen
Erwartet das Sohn alles
zahlt-> geizig
Motiv(e)
Bar-Vergangenheit->
peinlich
Seitenzahlen zur Person
Allgemeines zur
Wesentliches
Kapitel 10,16,17 Seite
83 (1.Brief) Seite
128 (Antwortbrief) ab
Seite 130 → Berlin
Lennart Hatje
Charaktereigenschaften
Name
Frau Mörschel
Aussehen
Sie trägt ein braunes
Kleid und eine große
blaue Schürze. Sie
hat ein braunes Gesicht mit einem starken Mund, helle Augen und viele Falten.
Außerdem hat sie einen runden, krummen Rücken und
wirkt alt.
Seitenzahlen zur Person
Motiv(e)
direkt
Sie ist sehr unfreundlich
und schimpft die ganze
Zeit Wenn Lämmchen
etwas nicht macht,
kriegt sie von ihr eine
Backs. Frau Mörschel ist
sehr bestimmend und
ihre Aussagen wirken
aggressiv. Sie hält
nichts von Männern für
Lämmchen, diese bringen sie in die Schande.
Sie redet viele Sachen
schlecht und lässt ihre
Wut freien Lauf.
indirekt
Frau Mörschel ist immer
unter Anspannung, da
sie viel zu tun hat. Sie
kann sich nicht mit Worten wehren und schlägt
deshalb ihre Kinder,
außerdem hat sie als
Kind selber Schläge bekommen. Sie sieht
nichts mehr Positives im
Leben. Sie hat selber
schlechte Erfahrungen
mit Männern gemacht
und will ihre Tochter davor bewahren.
Sie hat in ihrem Leben
schon viel durchgemacht, sodass sie nur
noch negativ denkt und
das Gute im Leben
nicht mehr sieht. Außerdem hat sie Sorgen
und Probleme und lässt
diese an den anderen
Menschen aus. Frau
Mörschel will Lämmchen vor Männern
schützen, damit sie
fröhlich bleibt und nicht
wie ihre Mutter wird und
es eines Tages besser
als sie hat.
Allgemeines zur
Seite 18,22,23
Wesentliches
Seite 19,20,21
Annika Suhr
Name
Emil Kleinholz
Charaktereigenschaften
direkt
indirekt
Aussehen
-
Alkoholiker
Sehr eigennützig
Nachtragende
Selbstsüchtig
-
Nutzt seine
Macht aus
Spielt mit der
Angst andere
Kann nicht mit
Geld umgehen
Motiv(e)
Eigennutz (Hochzeitswunsch zwischen Tochter Marie und Pinneberg)
Seitenzahlen zur Person
Allgemeines zur
Wesentliches
64
116
107
2
Kristina Joosten, Jan S., Jan-Erik Allenberg
Name
Aussehen
Frau Emilie Kleinholz
Charaktereigenschaften
direkt
indirekt
Schnell wütend („VulWill ihren Mann (Emil)
kanausbruch“ S. 71),
zähmen, bekommt es
sensibel
aber nicht hin
Schnell wütend, wenn
Ordentlich, streitsüchtig
etwas nicht nach ihren
Vorstellungen gemacht
wurde, letztendlich hat
Emilie eine Mitschuld an
Pinnebergs Entlassung
Motiv(e)
Nicht abgeräumter
Tisch, Konter von Pinneberg (Streit zwischen
den beiden -> Emilie
beleidigt Emma Pinneberg)
Seitenzahlen zur Person
Allgemeines zur
Wesentliches
112 - 115
Kristina Joosten, Jan S., Jan-Erik Allenberg
Name
Aussehen
Herr Lehmann (Leiter
des Warenhaus „Mandel“)
Gelber langer Mann,
Gesicht voller Querfalten, schwarzer
Bart, kränkliche Glatze, sehr dunkle, runde, stechende Augen
Charaktereigenschaften
direkt
indirekt
Wirkt unhöflich, nutzt
Erscheint selbstbewusst
seine Machtstellung als
und selbstsicher, ernst,
Leiter gegenüber eines
beherrscht in seiner
Bewerbers aus
Handlung (typischer
Chef)
Motiv(e)
Er lässt Pinneberg geduldig erzählen, warum
P. bei ihm ist (wegen
der Stellung). Anschließend lässt er sich alle
Unterlagen zeigen und
erklärt, er habe keine
Stellung, stelle P. aber
dennoch ein, da er
tüchtig ist.
Seitenzahlen zur Person
Allgemeines zur
Wesentliches
151 (Aussehen)
151 – 154 (Bewerbungsgespräch)
Torge Werner
Name
Aussehen
Herr Lehmann
Eher vornehm gekleidet, da er Personalchef bei einem
Warenhaus ist, das
MANDEL heißt. Somit wird er wahrscheinlich einen Anzug tragen.
Charaktereigenschaften
direkt
indirekt
Er ist ein sehr geduldiEr wird eher ein
ger Mensch ( Seite 151
schlechtes Leben bis
), außerdem ist er ein
dahin geführt haben, da
eher ernster Menschen
er wenig lächeln kann,
und lacht selten ( Seite
und wenn, dann nur
154 ), Herr Lehmann ist
sehr verkniffen ( zurückPersonalchef beim Waführend auf Seite 154 ).
renhaus ( Seite 152 )
Desweiteren könnte er
auch eher sehr personenabweisend sein, da
er Pinneberg direkt verweisen würde ( Seite
151 )
Motiv(e)
Sein Motiv ist, dass er
für Pinneberg sehr
wichtig sein könnte und
außerdem seine finanzielle Situation deutlich
verbessern kann. All
das kann er aber nur
schaffen, wenn er ihn
einstellt. Das würde dafür sorgen, dass Pinneberg und Lämmchen
nicht weiter aufm
Schlauch stehen und ihr
Leben deutlich besser
in den Griff bekommen
Seitenzahlen zur Person
Allgemeines zur
Wesentliches
Personal-chef
Wesentliches zur
beim WarenPerson gibt es eher
haus ( Seite 152
nicht im buch und er
)
hat auch keine große
Besitz einige AnErscheinung im gegestellte unter
samten Buch. Deutlianderem Frau
che Auskunft über
Kußnick ( Seite
Lehmann liefert nur
150 )
dieses Kapitel.
3
könnten. Desweiter
würde Geld dem kleinen Murkel auch eine
bessere Zukunft garantieren
Dana Wandersee
Name
Fr. Scharrhöfer
Aussehen
-groß
-knochig
-bleifarben
-rötliche lange Nase
-schwimmende
Augen
-dünne, weißgraue
Haare
-graues Alphakleid
Charaktereigenschaften
direkt
indirekt
-wenig zu essen
-Geldmangel
-unglücklich
-nicht über den Tod des
Ehemannes hinweg
Motiv(e)
-Realitätsverlust
durch den Tod
ihres Mannes
-Vereinsamt
-Seelische und
Psychische
Schaden
Seitenzahlen zur Person
Allgemeines zur
Wesentliches
S. 52-55
S. 53
-trostlos/ traurig/
unglücklich
Kim Marvin Pahl Martinez
Johannes Pinneberg
Johannes Pinneberg ist ohne Zweifel der Protagonist der Geschichte. Er unterscheidet sich von dem Zweiten zentralen Charakter der Geschichte, Lämmchen, mit den intimen
Gedanken, die der Leser von ihm, im Gegensatz zu den Gedanken von Lämmchen, erfährt. Der Protagonist ist ordentlich, arbeitsam sowie pflichtbewusst. Seine Zeit verbringt er
damit zu arbeiten, um seiner frisch gegründeten Familie ein schönes, sorgenloses Leben geben zu können. Aus genau diesem Fleiß leitet sich seine größte Sorge heraus: Die
Angst davor arbeitslos zu werden, und in den sozialen Abgrund zu stürzen.
Er ist ein sehr ehrlicher Mann, was man daran erkennt, dass er ein schlechtes Gewissen aufgrund seiner Einstellung im Verkaufsgewerbe, welche auf Beziehungen und Lügen basiert, hat. Er lernt in dieser Zeit, dass er ein kleiner, ständig austauschbarer Teil eines großen ganzes ist. Für ihn bedeutet dies viel Arbeit, ohne jegliches Mitspracherecht. Jedoch
ist seine Willenskraft nicht stark genug. Er ist ein eher netter, sanfter Mensch, welches ihm in dem Quotensystem stark zu schulden kommt. Er verliert all sein Selbstbewusstsein
und die Gabe Dinge zu verkaufen. Er verliert seinen Job, und erlebt mehrere Monate der Arbeitslosigkeit. Dies bricht seine menschliche Würde. Als er von einem Polizisten aufgefordert wird, die Straße zu verlassen, erkennt er dass er kein Teil der Gesellschaft mehr ist.
Im Endeffekt verliert er den Kampf, seiner Familie ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Doch innerlich fühlt er sich wie der Gewinner, da er die Liebe noch hat.
Oke Fechner
Familie Mörschel
Die zu charakterisierende Person ist Herr Mörschel, er wurde so dargestellt als dass ein Angestellter für seine Tochter nicht gut sei, er würde lieber einen Arbeiter sehen. Er redet
wie ein typischer Mann jener Zeit( er nennt seine Frau nicht beim Namen und befiehlt ihr was zu machen ist). Es hat den Anschein als ob er faschistisch eingestellt ist und nicht
viel von Kommunisten hält. Er „flaxt“ gerne und beschwert sich darüber, dass die Angestellten denken sie wären etwas besseres, dabei zwinkert er gerne. Man merkt seine leichte
Abneigung gegenüber den Angestellten darin, dass er sie als „Streikbrecher“ bezeichnet. Außerdem sagt er dass es unnormal sei sich Überstunden nicht bezahlen zu lassen, und
dass man daran erkenne dass sie sich für etwas besseres halten. Er sagt auch, dass er nichts mit Religionen zu tun hat. Außerdem liest er die „Volksstimme“.
Die zu charakterisierende Person ist Frau Mörschel, sie hat die damals normalen „Fraueninstinkte“ und wusste schon vorher dass Lämmchen schwanger ist. Sie ist fast den ganzen Tag im Haus um zu kochen oder aufzuräumen. Sie ist manchmal ziemlich aggressiv, sorgt sich jedoch sehr um ihre Familie in der letzten Zeit besonders um ihre Tochter, und
jetzt auch um deren Zukunft, da sie Pinneberg relativ genau ausfragt wie seine Lebensverhältnisse sind und was er verdient und wo er arbeitet. In Beziehung auf ihre Tochter hält
sie Männer für Schweine und sagt desweiteren auch das sie es für unverantwortlich hält wie lange Pinneberg gebraucht hat um sich ihm Elternhaus von Lämmchen zu zeigen. Sie
hat anscheinend jedoch eine größere Hochzeitsfeier erwartet und war dort sehr enttäuscht.
4
Frederik Manzke, Julia Konrad und Melina Cahnbley
Emma Pinneberg
Emma Pinneberg, geborene Mörschel, ist die Ehefrau von Johannes Pinneberg, der sie Lämmchen nennt.
In dem Buch hat Emma die Rolle der lieben, fürsorglichen Ehefrau, die ihren Mann auch in schweren Zeiten treu zur Seite steht.
Lämmchen hat blonde Haare und dunkelblaue Augen mit einer Schattierung ins Grünliche. (S.17) Mit ihren 22 Jahren ist sie noch sehr jung, als sie Pinneberg heiratet.
Sie stammt aus einer Arbeiterfamilie und ärmeren Verhältnissen. In ihrem alten Zuhause bezeichnet sie sich selbst als Aschenputtel, die nach ihrer Arbeit als Verkäuferin noch die
Hausarbeit erledigen musste. (S. 28) Auch beschreibt sie sich selbst als nicht hübsch und ist Pinneberg dankbar, dass er sie genommen hat. (S.29)
In ihrer Ehe beweist sich Emma Pinneberg als eine starke Frau, die lernt mit Geld umzugehen und sparsam zu sein. Ihr liegen ihr Sohn Horst, genannt Murkel, und ihr Ehemann
sehr am Herzen.
Doch wie jede Frau wünscht sich auch Lämmchen insgeheim ein wenig Reichtum. Sie schwärmt davon, einmal ausgehen zu können, ohne auf das Geld Acht geben zu müssen.
(S. 234 )
Und auch eine Frisiertoilette hat sie sich schon immer gewünscht, obwohl sie weiß, sie würden sich nie eine leisten können. Doch Pinneberg kauft ihr eine um ihr eine Freude zu
machen. (S.186)
Danach spricht Lämmchen nie wieder von Wünschen nach Reichtum oder Besitztümern.
Mit der Zeit beginnt sie immer mehr in ihrer Mutterrolle aufzugehen. Sie freut sich sehr auf ihren Murkel und möchte, dass er es gut hat im Leben.
Von der Ehe wünscht Lämmchen sich, dass sie keine Geheimnisse voreinander haben und besteht auf Ehrlichkeit. (S. 59)
Des Weiteren ist Emma stets freundlich. Sie bemüht sich auf allen Wegen zu ihrer Schwiegermutter, Mia Pinneberg, ein gutes Verhältnis zu haben. Auch hat sie ihren Jungen gebeten, seiner Mutter mehr Respekt entgegen zu bringen. (S. 200)
Lämmchen ist auch sehr selbstlos, sie missgönnt ihrem Jungen nichts. Als sie schwanger ist, hätte sie ihm sogar ein anderes Mädchen gegönnt. (S.240)
Am Ende des Buches beweist sich Emma Pinneberg noch einmal als starke Frau, denn als ihr Ehemann arbeitslos wird und keine neue Arbeit findet, stopft sie den ganzen Tag
Strümpfe um ihre Familie zu ernähren. Und obwohl Pinneberg ihr zu dieser Zeit nichts bieten kann, lehnt sie das Angebot von Herrn Jachmann seine Lebensgefährtin zu werden
ab. (S. 421)
Stattdessen steht sie ihrem Jungen beiseite, der auf dem Tiefpunkt seines Lebens angekommen ist und niemanden mehr in die Augen sehen kann. (S.425)
Doch Lämmchen meint: „Aber du kannst mich doch ansehen! Immer und immer! Du bist doch bei mir, wir sind doch beisammen …“ (S.425)
Torben Hartnack
Mia Pinneberg
In dem Roman „Kleiner Mann – was nun?“, geschrieben von Hans Fallada, spielt Mia Pinneberg die Rolle der Mutter des Johannes Pinnerbergs. Im Roman erscheint sie erst, als
Johannes Pinneberg und Lämmchen nach Berlin zu ihr fahren, damit Johannes Pinneberg dort eine Stelle antreten kann, die seine Mutter ihm versprochen hatte.
Mia Pinneberg hat ein weiches, etwas volles Gesicht mit blauen Augen. Ihre blauen Augen erscheinen jedoch etwas merkwürdig blass, fast schon ausgebleicht. Ihre Haare sind
sehr blond und ihre Augenbrauen dunkel gemalt. (vgl. S.132) Sie ist eine äußerst selbstbewusste und wortgewandte Frau, die sich keineswegs von Männern unterdrücken lässt
und dieses auch deutlich vertritt. (vgl. S. 134) Deutlich wird ihre selbstbewusste, fast schon arrogante Art, als sie den Taxifahrer, welcher sie zum Bahnhof brachte, in große
Schwierigkeiten brachte, indem sie nicht sofort ihre Rechnung bezahlte. (vgl. S.130, 131) Als das Ehepaar in Berlin, wo Mia Pinneberg lebt, ankommt, wird schnell deutlich, dass
das Mutter-Sohn-Verhältnis nicht gerade das Beste ist. Ihr Sohn hat spürbar ein Problem mit dem Lebenswandel seiner Mutter und mit den ständig wechselnden „Vätern“. (vgl.
S.82, 83) Zudem jobbte sie früher in einer Bar, trinkt Alkohol und verkehrt mit vielen Männern, was ihrem Sohn ebenfalls nicht gefällt. Jedoch versucht Mia Pinneberg ihrem Sohn
klarzumachen, dass diese Zeiten vorbei sind. (vgl. S.134) Ihr momentaner Liebhaber ist Holger Jachmann, den sie ihrem Sohn selbst als „deinen augenblicklich stellvertretenden
Vater“ beschreibt (vgl. S.136), was wiederrum verdeutlicht, dass sie nicht mit einer langfristigen Beziehung zu ihm rechnet.
Zudem erscheint sie ein wenig geizig, da sie lieber ihr Geld für Wein oder Ähnliches ausgibt, statt anderen eine kleine Freude zu machen bzw. anderen eine kleine Aufmerksamkeit zu erweisen. (vgl. S.131) Hinzu kommt ebenfalls, dass sie von ihrem eigenen Sohn und ihrer Schwiegertochter monatlich 100 DM verlangt, damit diese in dem Zimmer, welches für sie vorgesehen war, übernachten dürfen.
Letztlich kann man Mia Pinneberg wohl sehr gut als „Lebefrau“ bezeichnen, da sie versucht den meisten Spaß aus ihrem Leben zu ziehen, ohne dabei jedoch an Morgen und an
die Zukunft zu denken. Der Alkohol und die durchzechten Nächte aus ihrer Vergangenheit hinterlassen äußerlich ihre Spuren, jedoch beginnt auch sie sich langsam ihrem Alter
anzupassen.
5
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