close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Editorial Was macht eigentlich - vekzu

EinbettenHerunterladen
Infoblatt des Vereins der Ehemaligen der KZU Bülach VEKZU
Oktober 2007
21
Editorial
Interview mit
Anna Gfeller Specogna
Grillplausch
Mitgliederversammlung
Kantifest
Impressum
Editorial
Bald ist es soweit: Am 1. 12. 2007 betreiben wir als Verein der Ehemaligen
der Kantonsschule Zürcher Unterland
am Kantifest eine Bar im Zimmer 118
(neben Mediothek).
Ihr und eure KantikollegInnen seid
herzlich dazu eingeladen! Die Bar öffnet um 19 Uhr.
Leitet doch diese Info bzw. den Flyer
weiter! Man kann ihn auch auf unse-
rer Hompage (www.vekzu.ch) herunterladen.
Sieben Ehemalige und Mitglieder
des VEKZU (das OK-Team) haben sich
sehr engagiert und möchten euch
Unterhaltung, Spass und kulinarische
Leckerbissen anbieten. Lasst euch überraschen, wir erwarten euch!
OK Kantifest + Vorstand VEKZU
Was macht eigentlich ...
Anna Gfeller Specogna
ist im Zürcher Unterland
aufgewachsen und hat
von 1973 bis 1977 die Kanti
in Bülach besucht (Lehramt). Heute lebt sie mit
ihrem Ehemann und ihrer
gemeinsamen Tochter in
Bülach.
Nach Erhalt des Primarlehrerpatents (1979) war
sie vorerst in diversen
Berufswelten, Büro, Labor
und Gastronomie, tätig. Nach einem
Sprachaufenthalt unterrichtete sie an
verschiedenen Schulen im Unterland,
hauptsächlich auf der Unterstufe. In
den letzten acht Jahren war sie im
Berufsfeld der Kleinklassenlehrerin
herausgefordert.
Daneben machte sie eine Weiterbildung zur Maltherapeutin, Junglehrerbetreuerin, Praxislehrerin, Bezirksschulpflegerin und die Schulleitungsausbildung an der Akademie für Erwachsenenbildung in Luzern. Zu guter Letzt absolvierte Anna noch ein
Nachdiplomstudium mit Schwerpunkt
«Lernen» an der Pädagogischen Hochschule in Zürich.
In ihrer Freizeit ist sie gerne unter
Menschen und in der Natur, am Wandern oder auf dem Rhein. Als Gegensatz dazu liebt Anna das Lesen.
Barbara Gülland: Anna, du bist seit
einigen Jahren Mitglied des VEKZU,
trotzdem hat man dich bisher kaum
an unseren Anlässen gesehen. Was
motivierte dich, dem Organisationskomitee fürs Kantifest 2007 beizutreten und wichtige Arbeit fürs Gelingen
eines «Ehemaligen-Treffs» zu leisten?
Anna Gfeller Specogna: Ich wurde
2005 vom VEKZU an ein Podiumsgespräch eingeladen, das war ein wunderbarer Abend, und ich habe bei die-
sem Zusammentreffen meine
Mithilfe versprochen. Dass ich
ausser an Kantifesten bisher an
keinem Anlass war, hat mit meiner ausreichend gefüllten Agenda
zu tun. Neben Sitzungen, Elterngesprächsterminen und Aquafit
am Abend bin ich am liebsten mit
meiner Familie daheim, im Freundeskreis oder in der Trattoria da
Mario in Bachenbülach zum Essen. Es kann gut sein, dass sich
dies nun ändert . . . die Tochter ist
gross und der Berufsalltag nicht
mehr so belastet.
Wieso hast du die Kanti besucht?
Gab es ein Schlüsselerlebnis oder
einen Berufswunsch, den du dir
nur mit dem Maturaabschluss erfüllen konntest?
Die Kanti Bülach gab es genau
ein Jahr, die Lehramtsklasse wurde neu geführt – dies war aus
Sicht meines Vaters eine einmalige Chance. Dass ich einen sozialen Beruf wählen würde, war
beinahe Familientradition, und
der Beruf der Lehrerin hatte damals noch ein hohes Ansehen (!).
Selber freute ich mich, dass ich
die Aufnahmeprüfung bestanden
hatte, weil ich gerne Schülerin
war und mich darauf freute, mit
anderen aus meinem Wohnort
den Weg nach Bülach zu machen
– ein kleines Stück Freiheit.
Was verbindet dich heute noch
mit der Kanti? Gibt es Freundschaften, regelmässige Treffen, die
die Kantizeit «überstanden» haben?
Es gibt einige spontane Treffen
hie und da mit ehemaligen «Klassenkamerädli» oder ehemaligen
Lehrpersonen und stets angeregte Gespräche. Im Alltag begegne
ich immer wieder Ehemaligen . . .
was in Bülach natürlich recht häufig vorkommt (!).
Deine Tochter geht heute auch an
die Kanti. Was hat sich verändert?
Stellst du Unterschiede zu deiner
Zeit fest? Oder anders gefragt, ist
das Gymnasium deiner Meinung
nach eher aufwändiger/strenger
geworden oder vielschichtiger/
interessanter?
Meine Tochter geht mit derselben Freude an die Kanti wie ihre
Eltern damals. Klar gibt es Unterschiede . . . wir hatten mit wenigen Ausnahmen Lehrpersonen,
die demnächst aufhören werden
oder vor kurzem in den Ruhestand getreten sind («rechne!»).
Es war ein Neuanfang, eine kleine
Gemeinschaft . . . Am ersten Kantifest, kannte jede jeden . . . Wir
lernten, doch der schulische Leistungserfolg stand längst nicht bei
allen an erster Stelle.
Im Vergleich zu damals sind
heute die Vorgaben, die Richtlinien, die Bestimmungen, die Grössenordnungen, die Sparmassnahmen usw. zahlreicher und strenger. Wahrscheinlich wäre ich längstens «usegheit», was ich damals
schon haarscharf verpasste . . .
Welche Erfahrungen (positive
oder negative) kannst du deiner
Tochter aus dieser Zeit mit auf
den Weg geben?
Carpe diem und den Verstand,
und lass dich dabei von der Freude, der Heiterkeit, der Neugierde
und dem Herzen leiten, alles andere ergibt sich.
Welches war dein schönstes Erlebnis während deiner Zeit an der
KZU Bülach?
Die «legendären» Teichfestivitäten in der Pavillonanlage . . .
Hattet ihr «schon» eine Klassenzusammenkunft? Wenn ja, wie
war sie und was habt ihr gemacht?
Die letzte Klassenzusammenkunft war vor genau zehn Jahren,
am Wochenende, als Prinzessin
Diana beerdigt wurde! Etwa die
Hälfte der Klasse verbrachte gemeinsam ein Wochenende in einer Naturfreundehütte (also
ohne TV) im Nirgendwo. Ich kann
mich vor allem daran erinnern,
dass wir von früh bis spät gelacht
und nochmals gelacht haben.
Was ist dir im Leben besonders
wichtig, und was versuchst du
«durchzuziehen» bzw. zu vermeiden?
Ich achte auf Sachlichkeit,
Gründlichkeit und Sensibilität für
die Schicksale der Menschen und
finde es wichtig und spannend,
erst über Blickwinkel, Ansichten
und Haltungen nachzudenken
und auszutauschen statt vorschnell zu werten und zu reklamieren.
Gibt es etwas in deinem Leben,
was du heute anders machen
würdest bzw. etwas, was du verpasst hast und gerne nachholen
würdest?
Tja, wenn das Wörtlein wenn
nicht wäre . . . natürlich gibt es da
die Fragen was wäre wenn . . . doch
ich bin rückblickend restlos zufrieden und glücklich . . . also, was
wäre, wenn ich dieses oder jenes
anders gemacht hätte? – Wäre
dann nicht vieles andere auch
nicht mehr so, wie es jetzt ist?
Was ich bisher nicht gemacht
habe und immer gern gemacht
hätte, wäre ein länger dauernder
Auslandaufenthalt . . . doch wer
weiss, wenn . . .
Gibt es eine Eigenschaft, ein Hobby, ein Erlebnis von dir, welche/s
dich besonders auszeichnet bzw.
für die LeserInnen interessant
wäre . . . Oder hast du einen heimlichen Wunsch, den du dir gerne
noch erfüllen würdest?
Ich schweisse mit Leidenschaft
im Atelier von Andrea Stahl und
finde es herrlich, wie die Funken
springen . . . Und ich würde gerne
bei den Acapickels mal mitsingen
oder im Casinotheater Winterthur als Juxserviertocher auftreten . . .
Wenn du eine historische Persönlichkeit sein könntest, welche
wärst du gerne und warum?
Zum jetzigen Zeitpunkt aus aktuellem Anlass natürlich Salomon
Landolt, der für seine unüblichen,
jedoch wirksamen Urteile bekannt war [der «Landvogt von
Greifensee»] – sonst natürlich die
Stauffacherin (!) [aus Schillers
«Wilhelm Tell»].
Die Urteile von Salomon Landolt
. . . du gibst mir gerade das Stichwort zu meiner nächsten Frage . . .
Du stellst dich an den Wahlen
vom 21. Oktober 2007 als Laienrichterin für die Nachfolge von
Rino Keller zur Verfügung. Auf
deiner Internetseite [www.anna
gfellerspecogna.ch] kann man
lesen, dass deine pädagogische
Tätigkeit im Bezirk Dielsdorf
aufgrund schulorganisatorischer
Massnahmen ein Ende fand und
du daher über die nötige Zeit für
dieses Amt verfügst. Hättest du
dich auch sonst darum beworben
und was ist deine Motivation für
diese Kandidatur?
Ich habe mich für dieses Amt
nicht beworben, sondern wurde
bereits vor gut zehn Monaten an-
gefragt, ob ich mich für diese Kandidatur bereit erklären könnte,
und zwar aus folgendem Grund:
Für die Ersatzwahl für das Bezirksgericht Bülach hat die SP eine
Juristin als Kandidatin vorgesehen. Doch erst mit zwei Kandidaturen kommt es zu einem Urnengang, und so haben nun die
StimmbürgerInnen die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie als
Nachfolge für Laienrichter Rino
Keller neu eine Juristin oder eben
eine Laienrichterin wünschen.
Im Hinblick auf den Wahltermin vom Herbst habe ich mich
dann entschieden, fürs Schuljahr
07/08 keine neue Klassenverantwortung mehr zu übernehmen. Doch dies bedeutet nicht,
dass ich meine pädagogische Tätigkeit beendet habe . . .
Auf der einen Seite wurden die
letzten sechs Kampfwahlen an
Bezirksgerichten im Kanton Zürich durchwegs von Laienrichtern
gewonnen. Auf der anderen Seite
sind an den beiden grössten Bezirksgerichten, Zürich und Winterthur, keine Laienrichter tätig. Wie
schätzt du deine Chancen ein und
wo siehst du die Vorteile einer
Nicht-Juristin bzw. deine persönlichen Stärken?
Ich kann mich da nur auf Aussagen Anderer berufen . . . Meine
Chancen sind klar. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im
Kanton Zürich wünschen weiterhin eine Laienvertetung am Gericht. Meine persönliche Stärke
liegt in der langjährigen Erfahrung im Umgang mit Menschen.
Kannst du trotzdem auch einige
Punkte nennen, die einem Laienrichter Probleme bereiten könnten? Ich denke da an die Einzelrichterkompetenzen, die in den
vergangenen Jahren stark ausgebaut worden sind. Wie schätzt du
hierzu ganz objektiv deine Grenzen ein?
Da ich den Berufsalltag eines
Laienrichters noch nicht genau
kenne, kann ich dazu wenig sagen
. . . Ich gehe aber davon aus, dass
ich im Paragraphenbereich auf
die Sachkompetenz des juristischen Sekretärs zurückgreifen
kann.
Aus meinem Berufsalltag bringe ich viel Erfahrung im Umgang
mit Menschen und ihren Lebenssituationen, Sorgen und Nöten
mit. Ich weiss, was urteilen und
beurteilen heisst, und hatte bisher das Augenmass, klar und
menschlich zu entscheiden. In der
Zusammenarbeit mit den Juristen wird sich dies bestimmt weiterhin bewähren.
Gibt es noch eine Frage, die du
gerne beantwortet hättest?
Da wären noch viele Fragen
möglich . . . mich freut es, dass
Voce dieses Interview mit mir
gemacht hat. Herzlichen Dank!
Liebe Anna, wir danken dir ganz
herzlich für dieses Interview!
Barbara Gülland
Grillplausch, 31. August 2007
Obwohl der diesjährige Grillplausch aus organisatorischen
Gründen erst nach den Sommerferien stattfand, hatten wir wieder einmal Glück mit dem Wetter.
Die ganze Woche über war es regnerisch, doch pünktlich zum Freitagabend stellte sich eine Wetterberuhigung ein, und wir konnten
trotz einiger Gewitterwolken bei
trockenem, aber kühlem Wetter
grillieren. Leider haben wieder
nicht sehr viele Ehemalige den
Weg in die Kanti gefunden – doch
diese haben wirklich etwas verpasst. Herr Koch (Nomen est
omen) vom SV Service hat uns
wunderbare Salate und köstliche
Desserts bereitgestellt, von denen leider einiges übrig blieb.
rs
M it g li e d e rve
Die anwesenden Sophia Würmli,
Karin Fletsberger (ein Dank an
die gute Organisation!), Rebecca
Sägesser, Jeannine Franken, Daniela
Gruber, Markus Niederhauser,
Daniel Frei und ich haben uns in
kleiner, gemütlicher Runde sehr
Barbara Gülland
K a n ti fe st
a m m lu n g
007,
1. Dezember 2
Am Samstag,
er KZU.
ab 19 Uhr an d
Flyer!
en separaten
d
te
ch
a
e
b
te
Bit
von
unter Angabe
Anmeldungen
hr,
e, Abschlussja
Name, Vornam
n:
erne entgege
nehmen wir g
zu.ch
kantifest@vek
r 2007,
, 14. Novembe
Am Mittwoch
im Guss 81-80
um 19.30 Uhr
2
auserstrasse 10
an der Schaffh
in Bülach
r
le, vis-à-vis de
a
tr
n
ze
ss
u
G
(«Trakt»
)
Kulturkantine
dung!
separate Einla
ie
d
te
ch
a
e
b
Bitte
Impressum VEKZU
gut unterhalten . . . dass ich trotz
Mitbringen des Fotoapparates vergessen habe, ein paar Fotos zu
schiessen, spricht für den gelungenen Abend.
Kassier
Patrick Haas
Revisoren
Jan Nussbaumer, David Schurter,
Denisa Hybler
Präsidentin
und Mitglieder
Sophia Würmli
Vizepräsidentin
und Redaktion Voce
Kontaktperson KZU
Felix Angst, Rektor
Barbara Gülland
Homepage
www.netzgestaltung.ch
Veranstaltungen
Karin Fletsberger
info@vekzu.ch
www.vekzu.ch
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
6
Dateigröße
673 KB
Tags
1/--Seiten
melden