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HAUSORDNUNG (Was geht in clean.kick?!)

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HAUSORDNUNG (Was geht in clean.kick?!)
oder wie wir besser miteinander klar kommen.
Liebe/r Jugendliche/r,
du bist zu uns gekommen, weil du versuchen willst, dein Leben ohne Drogen in den Griff zu
bekommen. Dein zukünftiges Leben hängt von deinen jetzigen Entscheidungen ab. Bei uns
findest du dafür Zeit und Ruhe. Wir möchten dich auf diesem Weg begleiten und können dich
durch verschiedene Angebote und Therapien unterstützen. Von dir erwarten wir Motivation
und den Mut, dich darauf einzulassen. Für das Zusammenleben in clean.kick ist es aber auch
wichtig, dass du dich an bestimmte Regeln hältst:
DROGEN
Der Besitz oder Nachweis und die Einnahme von Drogen, Rauschmitteln, nicht ärztlich
verordneten Medikamenten und Alkohol ist ein Entlassungsgrund. Dies gilt auch im
Ausgang oder Wochenendurlaub. Verteilst oder verkaufst du hier Drogen, musst du mit
einer Anzeige und Entlassung rechnen. Drogen oder Drogenutensilien aller Art werden
eingezogen. Kontrollen sind jederzeit möglich.
 GEWALT
Uns ist es wichtig, dass Patienten und Mitarbeiter fair miteinander umgehen! Deshalb
kann die Androhung oder Ausübung von Gewalt bis zur Entlassung führen! Rassistische
und sexistische Gewaltformen sind darin eingeschlossen. Körperverletzung wird
angezeigt.
 RAUCHEN
Wir sind eine rauchfreie Station, d.h. geraucht wird nur im Freien! In der Krise kannst
du 10 Zigaretten pro Tag rauchen. Ab der Eingangsphase die Zigaretten, die du dir von
deinem Taschengeld leisten kannst. Gegebenenfalls erhältst du auch eine
Zigaretteneinteilung. Wer beim Rauchen im Haus erwischt wird, bekommt einen
Bonuspunkt abgezogen. Unter 18 Jahren kannst du entsprechend den gesetzlichen
Bestimmungen nur rauchen, wenn deine Eltern/Sorgeberechtigte dafür die
Verantwortung übernehmen.
 AKTIONSRADIUS
Unser Garten hat fest geschriebene Grenzen. Wer diese Grenzen überschreitet, muss
mit einem Bonuspunktabzug rechnen. Es geht nicht, dass du dich mit Patienten von
Mariatal I triffst oder dich bei gemeinsamen Aktionen von der Gruppe entfernst.
 TELEFON/ POST
Ab der Eingangsstufe kannst du von 3 ausgewählten (zuverlässigen) Personen angerufen
werden. Handys werden von uns bei Aufnahme einkassiert. Post kannst du ebenfalls ab
der Eingangsstufe empfangen. Deine Post wird während des kompletten
Behandlungsverlaufs von uns auf Drogen durchgesehen! Ab der 2. Behandlungsstufe
hast du keine Einschränkungen mehr was deine Telefonliste angeht.
 BESUCHE/ AUßENKONTAKTE
Zu Beginn der Behandlung besteht Kontaktsperre. Je nach Behandlungsstufe kannst du
in Absprache mit deinem Therapeuten oder deinem Bezugsteam Besuche von
verlässlichen Personen erhalten. Kontakte werden eingeschränkt, damit du dich vor
allem um dich selber kümmerst. Ab der 2. Behandlungsstufe hast du keine
Einschränkungen mehr.
 AUSGANG
Zu Beginn deines Aufenthalts ist Ausgang nur mit Mitarbeitern möglich. Ab der 4.
Woche
kannst du Ausgang mit Jugendlichen beantragen. Je nach Einhaltung der
Ausgangsordnung wird der Ausgang stufenweise gesteigert oder reduziert. Kontrollen
bei
der Rückkehr sind jederzeit möglich.
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BEZIEHUNGEN/ SEX. KONTAKTE
S.Hauck 23.01.2009
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Damit du dich besser auf deine eigenen Ziele konzentrieren kannst, sind
Liebesbeziehungen, sexuelle Kontakte, wie auch Körperkontakt während deines
Aufenthalts nicht erlaubt. Intime und sexuelle Kontakte können ein Entlassungsgrund
sein! Bitte beachtet, dass eine besondere Gefahr auch in der Übertragung von
Infektionskrankheiten (Hepatitis, HIV etc.) besteht.
ZIMMERORDNUNG
Für die Ordnung in deinem Zimmer bist du selbst verantwortlich. Wir erwarten von dir,
dass du dein Zimmer in der Siestazeit bis 13.45 Uhr aufgeräumt hast (Bett machen,
Klamotten wegräumen usw.). Mittwochs findet ein großer Zimmerputz statt. Für die
Sauberkeit in den Gemeinschaftsräumen bist du ebenfalls verantwortlich. Beim
Beenden deiner Behandlung machen wir eine Zimmerabnahme und schauen, ob alles in
Ordnung ist.
ÄMTLI
Zur Behandlung gehört auch die Übernahme von bestimmten Diensten (siehe
Ämtliplan). Diese sollen dir helfen, lebenspraktische Fähigkeiten einzuüben und
Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen. Während der Krise bist du von
diesen Diensten befreit.
MUSIK/ FERNSEHEN
Es gibt feste Soundzeiten in den Gemeinschaftsräumen. Ansonsten kannst du Musik nur
mit dem Walkman, Discman, MP3 hören. Diskriminierende, drogenverherrlichende und
sexualisierende Texte werden von uns nicht geduldet. Radiowecker, private
Stereoanlagen, Fernsehgeräte, Playstation, PCs usw. sind nicht erlaubt. Das
Fernsehprogramm wird von allen Jugendlichen gemeinsam festgelegt. Videos, DVD’s
sind vorhanden und können in das TV- Programm einbezogen werden.
TASCHENGELD
Dein Taschengeld erhältst du von uns 1x in der Woche (mittwochs, nach dem
Mittagessen) ausbezahlt. Für dich wird ein Konto angelegt. In der Regel bekommt
jede/r Jugendliche/r wöchentlich:
12-14 Jahre: 10,00 €
15-17 Jahre: 15,00 €
ab 18 Jahre: 20,00 €
Damit müsst ihr auskommen und eure Zigaretten davon bezahlen!
„Geschäfte“ wie z.B. das Leihen und Verleihen von Geld und Wertgegenständen sind
nicht drin. Wir haften nicht für Wertsachen! Jugendliche dürfen mitgebrachte
Gegenstände nicht verkaufen. Erhältst du von Besuchern, Eltern etc. zusätzliches
Geld, musst du es bei uns abgeben. Wir zahlen das Geld dann auf dein Konto ein.
Scheckkarten müssen ebenfalls bei uns abgegeben werden.
BEZUGSPERSONEN
Vom Beginn deiner Behandlung bis zur Entlassung wirst du von einem für dich
zuständigen Bezugsteam betreut. Dieses Team arbeitet mit dir zusammen an deinem
Therapieplan, unterstützt und begleitet dich im Alltag und entwickelt mit dir mögliche
Perspektiven. Natürlich sind sonst auch die anderen Mitarbeiter/innen für dich da.
WÄSCHE
Wir finden, dass du dich um deine Wäsche selbst kümmern kannst! Du bist dafür selbst
verantwortlich und kannst sie in unserer Waschküche waschen. Wenn Du Fragen hast,
kannst du dich an die Mitarbeiter/innen wenden, sie helfen dir dabei.
SACHBESCHÄDIGUNG
Bei mutwilliger Sachbeschädigung (wie z.B. Wände bemalen etc.) musst du für den
Schaden einstehen und die Reparaturkosten übernehmen. Bei größeren Schäden haften
deine Eltern. Auf jeden Fall musst du es Wiedergutmachen, ein Anteil von deinem
Taschengeld wird dafür abgezogen.
PIERCING, TATOO
Piercen und tätowieren usw. ist aufgrund von Infektionsgefahren nicht erlaubt. An
entzündeten Stellen muss der Schmuck nach ärztlicher Rücksprache entfernt werden.
S.Hauck 23.01.2009
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ARBEITSZIMMER/ PERSONALRÄUME
Das Betreten unserer Personal- und Arbeitsräume ist nur nach Aufforderung erlaubt.
Entwendest du Gegenstände aus unseren Räumen ist das Diebstahl und führt zur
Entlassung und/ oder Anzeige.
FAHRRÄDER/ MOPEDS/ INLINER/ SKATEBOARDS
Das Benutzen von Kraftfahrzeugen ist während deines Aufenthalts nicht erlaubt.
Fahrräder, Inliner, Skateboards usw. können gern mitgebracht werden, dürfen aber
nur mit entsprechender Schutzausrüstung benutzt werden.
HYGIENE
Wir erwarten von dir eine angemessene Körperhygiene, dass heißt: regelmäßiges
Duschen oder Waschen, Zähne putzen und das Wechseln und Waschen deiner Wäsche.
Bei mangelnder Hygiene wirst du von uns darauf hingewiesen.
DROGENVERHERRLICHENDE/ SEXISTISCHE GEGENSTÄNDE
Drogenverherrlichende/ sexistische Symbole, Bilder und Texte auf z.B. Klamotten oder
Musik werden eingezogen und bis zu deiner Entlassung von aus aufbewahrt.
GEGENSEITIGE BESUCHE AUF DEN ZIMMER sind nicht gestattet, auch nicht, wenn ihr
herein gebeten werdet. Hier können alle Betroffenen mit einem Bonuspunktabzug
rechnen!!
HAFTUNG UND SACHBESCHÄDIGUNG
Für Wertgegenstände, Elektrogeräte usw. übernehmen wir keine Haftung. Für
entstandene Schäden durch Sachbeschädigung, Diebstahl, Tauschgeschäfte usw.
können wir nicht aufkommen. Die Verantwortung dafür wird in der Gruppe geklärt.
BONUSPUNKTE
Bei jedem Aufenthalt startest du mit 4 Bonuspunkten. Grobe Regelverstöße haben
einen Bonuspunktabzug zur Folge und wenn du keine Bonuspunkte mehr hast, kann das
zu deiner Entlassung führen.
Du kannst jedoch durch positive Aktionen wieder zwei Bonuspunkte dazu verdienen
oder wenn du dein Wochenziel erreicht hast. Falls du Fragen hast oder Ideen brauchst,
kannst du dich gerne an einen Mitarbeiter wenden.
S.Hauck 23.01.2009
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