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07.05.2012 - Was hat Trommeln mit Demenz und Stürzen zu tun

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Landratsamt
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Renzstraße 10
74821 Mosbach
PRESSEMITTEILUNG
Simone Schölch
Pressereferentin
Gebäude 1 – Zimmer 103
Telefon: 06261 / 84 1000
Telefax: 06261 / 84 4700
Simone.Schoelch
@neckar-odenwald-kreis.de
Mosbach, 07. Mai 2012
Was hat Trommeln mit Demenz und Stürzen zu tun?
Buchen. „„Drums Alive - Golden Beats“ belebt die Menschen, ob jung, alt, gesund oder krank“,
erklärt Dr. Karlheinz Schöll, der leitende Arzt der Sektion Akutgeriatrie und Geriatrischer
Schwerpunkt des Neckar-Odenwald-Kreises. Das „einzigartige Tanz- und Trommelerlebnis“, das
den Teilnehmern ein Gefühl der Ausgeglichenheit gibt, kann ganz unverbindlich und kostenlos
kennen gelernt werden: bei der Auftaktveranstaltung zum Start einer Präventions-Initiative am
Samstag, 12. Mai von 13.30 bis 16:30 Uhr in der Stadthalle Buchen, organisiert von der
Gesundheitskonferenz des Landkreises und unter Mitwirkung vieler Institutionen und Vereine.
Dr. Schöll ist Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie und beschäftigt sich schon seit vielen
Jahren mit den Möglichkeiten der Prävention und weiß: „Wer trommelt und tanzt erlebt Spaß. Dies
wiederum setzt Endorphine frei und löst negative Gefühle auf. Die rhythmischen Muster der
Trommel steigern die Synchronisierung der Gehirnströme, die wieder zu euphorischen Gefühlen
und verbesserter geistiger Wahrnehmung führen.“
Trommeln, Rhythmus und Tanz verbessern erwiesenermaßen das Selbstwertgefühl, ein
gesundes, für Leib und Seele ganzheitliches Training wird erreicht. Es regt den Verstand an,
steigert die Kreativität und lässt die Mitwirkenden miteinander lachen und sich freuen.
Beziehungen werden verstärkt oder neu geknüpft. Außerdem verbessert das Trommeln das
Immunsystem, reduziert Stress und steigert durch das Training des Herz-Kreislaufsystems die
körperliche Belastbarkeit. Nach neuesten Erkenntnissen kann es Alzheimer-Patienten dabei
helfen, neue Fähigkeiten zu erlernen oder das Gehirn von Patienten nach einem Schlaganfall oder
mit anderen neurologischen Problemen zu aktivieren. Und nicht zuletzt stellt es eine einzigartige,
lustige und aufregende Alternative zu traditionellen Fitnessprogrammen für Senioren dar. „Drums
Alive – Golden Beats“ wurde nämlich speziell für die ältere Generation entwickelt, bietet aber auch
Möglichkeiten der generationsübergreifenden Kommunikation. Ein weiterer Vorteil ist die leichte
Erlernbarkeit und der rasche Trainingserfolg.
Barry Quinn, einem Neuropsychologen aus Amerika, meint dazu: „Es möbelt unsere Biologie auf,
stimuliert unser Immunsystem und ermöglicht den Beginn des Heilungsprozesses. Es ist nur eine
Frage des Loslassens, Einsteigens und damit Spaß-Habens.“ Und Dr. Karlheinz Schöll ist
überzeugt: „Drums Alive – Golden Beats“ ist sehr gut geeignet, in einer alternden Gesellschaft
soziale Kontakte zu unterstützen, motorische Leistungen zu steigern und Demenz vorzubeugen.
Es dient damit zum Erhalt einer hohen Lebensqualität und ist zusammenfassend ein Programm,
das auf die physische, intellektuelle, emotionale und psychische Gesundheit zielt und
erfolgreiches Altern verspricht.“
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Kunst und Fotos
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