close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Alles, was Stecker hat - RWE AG

EinbettenHerunterladen
ANZEIGE
ANZEIGE
Sonderveröffentlichung der RWE Power AG zum Stand der BoA-Bauarbeiten in Neurath
INTERVIEW
Mittelständler
halten mit
Zwischen multinationalen Anbietern wie Alstom und Hitachi
haben auch regionale Firmen
wie Elektrotechnik Rudolph aus
Grevenbroich ihren Platz. Dazu
Dr. Frank Benzel, bei den Technischen Diensten von RWE Power für die Auftragsvergabe bei
den Braunkohlenkraftwerken
zuständig.
Wie können kleine Firmen bei einem Kraftwerksbau im Wettbewerb mithalten?
BENZEL Es gibt
viele
Arbeiten
Dr. Frank Benzel
bei großen Projekten, die kleine, ortsansässige
Fachfirmen genauso gut ausführen können. Gut heißt: sicher,
schnell, pünktlich, einwandfrei.
Trotzdem: RWE muss sich doch
an die Vergabebestimmungen
halten und manche Aufträge
EU-weit ausschreiben.
BENZEL Das tun wir auch.
Aber die Firmen dieser Region brauchen den Wettbewerb
nicht zu scheuen. Und wenn die
Preise stimmen, bekommt der
revieransässige Anbieter den
Vorzug. Denn wir wollen, dass
möglichst viele aus der Region
für RWE arbeiten.
Was hat der Arbeitsmarkt konkret davon?
BENZEL Nach einer aktuellen
Studie hängen an jedem der
zurzeit rund 15.500 Arbeitsplätze bei RWE Power mindestens
zwei weitere bei den vielen Zulieferern und Dienstleistern.
Damit profitieren auch die Unternehmen der Region von der
Braunkohle.
Ausgabe 58 | Januar 2011
Alles, was Stecker hat
Grevenbroicher Firma prüft Elektrogeräte auf der BoA-Baustelle
Von so einem Hobbyraum können Heimwerker nur träumen: Bohrmaschinen und
Winkelschleifer und Sägen und Schweißgeräte aller Größen und Fabrikate, zu
Hunderten in Regalen abgelegt. Doch
Finger weg! Kein Monteur stört dieser
Tage das kernige Stillleben in dem Container auf der BoA-Baustelle. Nur vier
Mitarbeiter der Grevenbroicher Firma
Elektrotechnik Rudolph dürfen zulangen: Sie müssen binnen weniger Tage
mehr als 1.300 Geräte durchchecken.
Die Geräte gehören Firmen, die
auf der Neurather Großbaustelle
arbeiten. Weil ständig im Einsatz, müssen die Werkzeuge alle
drei Monate auf Sicherheit geprüft werden: Ist die Isolierung
OK? Funktionieren die Schalter?
Ehe die Monteure in die Weihnachtspause gingen, haben sie
ihr Werkzeug abgegeben. Lars
Ohmen und Christian vom Dorff
reinigen die Geräte zunächst und
kratzen dann die alte Plakette mit
einem Messer ab. Nach einer ersten Sichtprüfung tippen sie die
Daten der Bohrmaschine oder
der Flex in den Computer. Dann
schließen sie ein Messgerät an und
kontrollieren die Werte. „Im Allgemeinen ist der Zustand der Maschinen sehr gut. Fast alle erhalten
anstandslos das neue Prüfsiegel“,
berichtet Prüfer und Elektriker
Lars Ohmen. Ist ein Gerät dagegen defekt, wird es umgehend an
Ort und Stelle repariert. „Meist
sind Kabel beschädigt oder angeschnitten“, weiß Ohmen.
treten. Alle drei Monate kommt
ein Team zur Überprüfung nach
Neurath. Zwischendurch erledigt
der Elektriker zahlreiche Reparaturaufträge. „Jedes Mal, wenn ich
auf die Baustelle komme, staune
ich über den Fortschritt. Es ist
schon ein Wahnsinn, wie schnell
sich hier etwas verändert“, erzählt
Ohmen.
Elektrotechnik Rudolph wurde
von 15 Jahren in Grevenbroich
gegründet. Das Unternehmen
beschäftigt mittlerweile 15 Angestellte, darunter zwei Auszubildende. Neben RWE arbeitet Elektrotechnik Rudolph zum Beispiel
für die Stadt Grevenbroich und
viele Privatkunden. Die Referenzliste unter www.elektrotechnikrudolph.de kann sich sehen lassen.
Um den Jahreswechsel ist es auf
der BoA-Baustelle ruhig. Während andere im wohlverdienten
Weihnachtsurlaub sind, müssen
die Männer der Firma Rudolph
ran. „Es war kein Problem für
mich, zwischen den Tagen zu arbeiten“, sagt Elektriker Lars Ohmen. Er lebt in Kapellen und ist
nach der Arbeit schnell zu Hause.
Wie ein TÜV für Elektrogeräte: Lars Ohmen und Christian vom Dorff
Tafeln begrüßen
Arbeiter und Besucher
Neurath. „Wir alle sind Vorbild“
und „Wir schauen nicht weg“
sind zwei der Prinzipien im Arbeitsschutz von RWE. Plakativ
fallen sie allen Monteuren und
Lange Liste
von Referenzen
Weihnachtsferien
für Tests genutzt
Seit Baubeginn im Jahre 2006 ist
auch die Grevenbroicher Firma
Rudolph auf der Baustelle ver-
KOMPAKT
Schilder am BoA Tor 1
Besuchern der BoA-Baustelle
ins Auge, wo sie vor kurzem
an Tor 1 aufgestellt wurden.
Jeder soll wissen, wie wichtig
Sicherheit bei der Arbeit ist –
und dass es auf seinen persönlichen Beitrag dazu ankommt.
Die Botschaften am Werkstor
sollen aber auch zum Gespräch
untereinander anregen, so Georg Blecke, Leitende Fachkraft
für Arbeitssicherheit. In den
kommenden Tagen werden auf
der Baustelle Flugblätter in verschiedenen Sprachen verteilt.
„Unsere Botschaft soll jeden
hier erreichen“, so Blecke.
Informationen
i Weitere
Tausende Geräte werden überprüft
liefert eine Broschüre, die bei
RWE Power unter Tel. (0 21 81)
23 72 20 10 bestellt werden kann.
Interessenten können sich außerdem unter www.rwe.com umsehen.
Dort steht auch ein virtueller Baustellenrundgang zur Verfügung.
Document
Kategorie
Reisen
Seitenansichten
4
Dateigröße
1 521 KB
Tags
1/--Seiten
melden