close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

"&! Interkommunaler Finanzierungsvergleich Was wollen wir

EinbettenHerunterladen
Date
Interkommunaler Finanzierungsvergleich
Was ändert sich in der
Was wollen wir erreichen?
kommunalen Finanzierung
mit Einführung der Doppik?
Andreas Hellenbrand
Kompetenzzentrum für Verwaltungsmodernisierung / Einführung Doppik
Berlin, 8. Mai 2007
Arbeitshypothesen zum doppischen Änderungsrahmen
Durch die Doppik als Rechnungswesenkonzept ändert
sich die Transparenz, nicht der Handlungsspielraum
Eine veränderte Informationsqualität ergibt sich aus
den mehrdimensionalen Blickwinkeln in der Doppik
(d.h. Vermögens-, Finanz- und Ergebnisrechnung)
Vor dem Hintergrund der Finanznot der Kommunen
bedürfen Finanzierungsentscheidungen künftig der
langfristig orientierten Analyse und Steuerung
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
8. Mai 2007
Folie 2
1
Date
Änderungsrahmen durch die Einführung der Doppik
Finanzrechnung
Ergebnisrechnung
(Liquiditätsentwicklung)
(Ressourcenentwicklung)
Zinszahlungen
Zinsaufwand
Nettokreditaufnahme
Tilgungen
Abschreibungen
Investitionsvolumen
Zuwendungsanteil
Sonderpostenauflösung
Bilanz
(Verwendung/Finanzierung)
Sonderposten
v.a. Sachanlagen
- Ersatzinvestition
- Erweiterungsinv.
- Desinvestition
Bankdarlehen
Kassenkredite
8. Mai 2007
Folie 3
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
Änderungsrahmen für die kommunale Finanzierung
Haushaltsverstetigung
Kommunalfinanzen
TilgungsAbschreibungsRelation
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
langfristige
Finanzwirkungen
8. Mai 2007
Folie 4
2
Date
Idealtypischer Beispielfall zur Finanzierung (1)
- Investitionsvolumen
- Nutzungsdauer
- Abschreibung p.a.
100.000 Euro
20 Jahre
5.000 Euro
- Investitionszuschuss 40%
- Auflösung p.a. (20 Jahre)
40.000 Euro
2.000 Euro
- Darlehensaufnahme 60%
- Tilgung p.a. (20 J., Ratenkredit)
- Zinsen (hierzu nicht dargestellt)
60.000 Euro
3.000 Euro
8. Mai 2007
Folie 5
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
Idealtypischer Beispielfall zur Finanzierung (2)
Abbildung in der Kameralistik:
erstes Jahr
- Investition
- Zuwendung
- Kreditaufnahme
- Tilgung
- Zuführung VwHH
Folgejahre
- Tilgung
- 3.000 Euro
- Zuführung VwHH
3.000 Euro
(d.h. Minderung kamerales Ergebnis)
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
- 100.000 Euro
40.000 Euro
60.000 Euro
- 3.000 Euro
3.000 Euro
8. Mai 2007
Folie 6
3
Date
Idealtypischer Beispielfall zur Finanzierung (3)
Abbildung in der Doppik:
Bilanz
Aktiva
Passiva
- Investition
- Zuwendung
- Kreditaufnahme
100.000 Euro
40.000 Euro
60.000 Euro
Finanzrechnung
- Investition
- Zuwendung
- Kreditaufnahme
- Tilgung
- 100.000 Euro
40.000 Euro
60.000 Euro
- 3.000 Euro
Ergebnisrechnung
- Abschreibung
- Auflösung Sopo
Ergebniswirkung
-
5.000 Euro
2.000 Euro
3.000 Euro
8. Mai 2007
Folie 7
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
Problematischer Beispielfall zur Finanzierung (1)
- Investitionsvolumen
- Nutzungsdauer
- Abschreibung p.a.
- Investitionszuschuss 40%
- Auflösung p.a. (40 Jahre)
100.000 Euro
40 Jahre
2.500 Euro
40.000 Euro
1.000 Euro
- Darlehensaufnahme 60%
60.000 Euro
- Annuitätendarlehen, 5% Verzinsung fest über
die Laufzeit (20 Jahre), anfänglich 3% Tilgung
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
8. Mai 2007
Folie 8
4
Date
Problematischer Beispielfall zur Finanzierung (2)
8. Mai 2007
Folie 9
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
Schlussfolgerungen für die Kommunalfinanzen
Zur Vermeidung der Diskussionen über Erwirtschaftung
von (Mehr-)Abschreibungen im Haushalt sind möglich:
- fristenkongruente Investitionsfinanzierung?
(unter Berücksichtigung verschiedener
Abschreibungsdauern für Investitionen)
- Ratenkredite anstatt Annuitätendarlehen?
(bzw. Umgestaltung des Kreditportfolios)
Problem: Erhöhung der Gesamthöhe der Zinszahlungen!
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
8. Mai 2007
Folie 10
5
Date
Änderungsrahmen für die kommunale Finanzierung
Haushaltsverstetigung
Kommunalfinanzen
TilgungsAbschreibungsRelation
langfristige
Finanzwirkungen
8. Mai 2007
Folie 11
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
Konkurrenzsituation im Investitionsbereich
Das (Sach-)Anlagevermögen ist prägend für die Aktivseite
der kommunalen Bilanzen. Hier ist zu beobachten:
- fortgeltendes Finanzierungs-Grundprinzip
(d.h. Kreditaufnahme nur für Investitionen)
- zwingender Ansatz der Abschreibungen
(führt ggf. schon zu Unterdeckung, HSK)
- Planungsabhängigkeit der Instandhaltung
(ggf. schon „Einsparung“ in Kameralistik)
Probleme: Instandhaltungsstau / Vermögensverfall!
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
8. Mai 2007
Folie 12
6
Date
Idealtypische Instandhaltungssteuerung
8. Mai 2007
Folie 13
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
Problematische Instandhaltungssteuerung
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
8. Mai 2007
Folie 14
7
Date
Zusätzliche Problemfelder für die Finanzierung
Sinkende Zuwendungsanteile für Investitionen führen
sukzessive zur Erhöhung der Verschuldungsquote
(Minderung der Abschreibungen um die Auflösung
der Sonderposten aus -einmaligen- Zuwendungen)
Verlagerung von Darlehen in Kassenkredite, wenn
die Abschreibung/Tilgung nicht erwirtschaftet wird
(wie auch schon in der Kameralistik...)
8. Mai 2007
Folie 15
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
Änderungsrahmen durch die Doppik?
„Strategische“ Investitionen und Instandhaltungen nur
eingeschränkt über Kredite bzw. im HSK möglich
Beibehaltung der kurz- bis mittelfristigen Betrachtung
des Haushaltsgeschehens in den Doppikkonzepten
„Politische“ Entscheidungsfindung nur eingeschränkt
durch betriebswirtschaftliche Aspekte beeinflussbar
Fortbestehen der Finanznot im kommunalen Bereich
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
8. Mai 2007
Folie 16
8
Date
Schlussfolgerungen für die Kommunalfinanzen
Anpassung der Kreditfinanzierungsregelungen und der
Finanzausstattung für die Kommunen ist angezeigt
Die Haushaltssicherung sollte dem Vermögensverfall
entgegentreten (z.B. Instandhaltung statt Investition)
Strategische Entscheidungen von Politik und Verwaltung
mit langfristigem Blickwinkel zur nachhaltigen Sanierung
der Kommunalfinanzen sind notwendig
Kompetenzzentrum Berlin
PricewaterhouseCoopers
8. Mai 2007
Folie 17
Ich danke für Ihre
Aufmerksamkeit !
Ihr Ansprechpartner
Andreas Hellenbrand
andreas.hellenbrand@de.pwc.com
(030) 2636–1715 (0160) 7424025
© 2007 PricewaterhouseCoopers. All rights reserved. PricewaterhouseCoopers refers to the German firm
PricewaterhouseCoopers AG WPG and the other member firms of PricewaterhouseCoopers International Limited,
each of which is a separate and independent legal entity.
9
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
7
Dateigröße
179 KB
Tags
1/--Seiten
melden