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Lernen, was das Leben kostet - Kreisdiakonieverband Rems-Murr

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Schorndorf
B
1
Nummer 90 – SHS1
Donnerstag, 17. April 2014
Hinweis des Tages
Ostertreffen
im Traumpalast
Das Evangelische Jugendwerk, Bezirk
Schorndorf, und der CVJM Schorndorf
laden auf Ostermontag, 21. April, zum
traditionellen Ostermontagstreffen in
den Traumpalast (Kino) Schorndorf ein.
Es werden rund 500 Besucherinnen und
Besucher zum ganz besonderen Kinoevent erwartet. Um 14 Uhr treffen sich
Jugendliche und Junggebliebene zu Kinoaktionen. Um 14.30 Uhr startet der
Filmjugendgottesdienst zum Thema
„Lebensträumer“ mit Martin Burger
(Landesjugendreferent ejw) und der
SMS-Jugendband aus Weinstadt. Im
Anschluss wird der Film „Lebensträumer“ in voller Länge für alle Filmjugendgottesdienstbesucher gezeigt. Der
Eintritt ist frei. Weiter Informationen
unter www.ostertreffen.de
Von Agape bis
zur Osternacht
Angebote in Heilig Geist
Schorndorf.
Am heutigen Gründonnerstag, 17. April,
10 Uhr, findet für Kinder im Grundschulalter, ältere Kinder und Erstkommunionkinder in der Heilig-Geist-Kirche eine kurze Gründonnerstags-Agapefeier statt. Das Wort Agape beschreibt im
Neuen Testament Gottes Liebe zu den
Menschen, ungeschuldet, bedingungslos,
einseitig, befreiend und auf andere ausgerichtet. Diese Liebe Gottes fand ihren
besonderen Ausdruck an dem Tag, den
wir heute Gründonnerstag nennen. Jesus
lud unter den Zeichen von Brot und Wein
die Seinen zu einem neuen Bund ein und
forderte dazu auf, dies zu allen Zeiten zu
seinem Gedächtnis zu tun. Die ersten
Christen nannten ihre Zusammenkunft
zum Mahl daher auch die Liebesmahlfeier (Agape). Die Agapefeier will diese
Einladung Jesu annehmen und so eine
Einstimmung auf die Kar- und Ostertage
anbieten.
Alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind eingeladen, die Nacht von
Gründonnerstag auf Karfreitag auf besondere Art und Weise zu erleben. Dabei
geht es nicht nur um „Wachen und Beten“. Es wird die ganze Nacht hindurch
kreative und aktive Angebote geben. Wer
kommen möchte, sollte eine warme Decke oder einen Schlafsack mitbringen.
Ebenso wäre eine warme Jacke wichtig,
da es auch nach draußen gehen wird. Beginn ist um 21.30 Uhr in der HeiligGeist-Kirche. Die Aktionen finden im
und rund um das Gemeindezentrum Heilig-Geist statt.
Am Karfreitag, 18. April, findet um 11
Uhr ein Familienkreuzweg im Franziskushaus, Talauenstraße 46, in Schornbach statt. Jesu schnelles Ende am Kreuz
beschäftigt Christen und Nichtchristen
bis heute. Mit Kopf, Hand und Herz soll
versucht werden, diesem letzten Weg
Jesu als Mensch unter Menschen zu folgen. Erwachsene, Kinder, Jugendliche
und besonders an Kommunionkinder
und Firmlinge sind eingeladen. Ebenfalls
am Karfreitag um 15 Uhr bereitet das
Regenbogen-Team für Kinder im Saal
von Heilig Geist eine Kinderpassion vor.
Alle Kinder sind eingeladen, den Weg
von Palmsonntag bis Ostern mitzugehen.
In der Osternacht am Samstag,
19.April, um 21 Uhr sind alle Kinder eingeladen, mit dem Regenbogenteam die
Osternacht zu feiern. Beginn ist zusammen mit den Erwachsenen am Osterfeuer
vor der Heilig-Geist-Kirche, anschließend gehen die Kinder in den Saal von
Heilig Geist, wo sie die Geschichte von
der Auferstehung Jesu mit allen Sinnen
erleben werden.
Die Vorsitzende des Förderkreises, Annegret Scherz-Dollmann (ganz links), Dekan Volker Teich (ganz rechts) und der Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbandes Rems-Murr, Gerhard Rall (Zweiter von rechts), sind
beeindruckt, was Susanne Hardt und Tobias Hermann (und ihre bei der Veranstaltung fehlende Kollegin Tanja Komarek) im Rahmen des Projekts „Moneychecker“ leisten.
Bild: Büttner
Lernen, was das Leben kostet
Förderkreis für die Diakonischen Bezirksstelle unterstützt in den nächsten zwei Jahren das Projekt „Moneychecker“
Von unserem Redaktionsmitglied
Hans Pöschko
Schorndorf.
Nicht nur Jugendliche stoßen im Umgang mit dem eigenen Geld oft schnell
an ihre Grenzen, auch das bei der Diakonischen Bezirksstelle in Schorndorf
angesiedelte Projekt „Moneychecker“
des Kreisdiakonieverbandes muss
schauen, wie es finanziell über die
Runden kommt. Da ist’s gut, dass es einen Förderkreis gibt, der die diakonische Arbeit in Schorndorf unterstützt.
Alle zwei Jahre sucht sich dieser Förderkreis ein neues Projekt, dem er alle Spendengelder zukommen lässt, die innerhalb
dieser zwei Jahre eingehen. Projekte, die, so
sagte es die Vorsitzende Annegret ScherzDollmann anlässlich der Vorstellung des
neuen Förderprojekts, ohne Spendengelder
nicht oder nicht in dieser Form durchgeführt werden könnten. Wobei sich der Erfolg dieser Förderung nicht auf die zwei
Jahre beschränken muss, in denen sich der
Förderkreis eines Projektes gezielt annimmt. Bei den Projekten „Halt – Hart am
Limit“, ein Präventionsprojekt gegen
schädlichen Alkoholkonsum (Komasaufen)
bei Kindern und Jugendlichen, das mit
10 000 Euro unterstützt wurde, und bei der
zuletzt geförderten Trauerarbeit für Kinder
und Jugendliche – der Anfang war mit dem
Integrationsprojekt „Sojus for all“ gemacht
worden – zeigt sich, dass sich durchaus
Nachfolgeinstitutionen finden lassen, die
bereit sind, ein Projekt am Leben zu erhalten, wenn es erst mal laufen gelernt hat. In
die Trauerarbeit zum Beispiel ist jetzt die
Stadt Schorndorf eingestiegen, wie Oberbürgermeister Matthias Klopfer in seinem
Grußwort deutlich machte.
Viele Eltern sind beim Umgang mit
Geld keine Vorbilder mehr
Prävention und Schuldnerberatung, das
sind die beiden Standbeine des vor einem
Jahr gestarteten Projekts „Moneychecker“.
„Kein Euro geht in die Schuldentilgung der
Jugendlichen“, betonte Annegret ScherzDollmann, die schon festgestellt hat, dass es
wesentlich schwieriger ist, Spenden für
„Moneychecker“ zu akquirieren als etwa
für Integration und Trauerarbeit. Gleichwohl, so Oberbürgermeister Matthias Klopfer in Übereinstimmung mit der Förderkreis-Vorsitzenden, verdiene es das Projekt
„Moneychecker“, genauso unterstützt zu
werden wie die vorhergehenden Projekte.
Weil sich, so Klopfer, die Schulden der Jugendlichen unter 20 Jahren seit dem Jahr
2000 vervierfacht hätten und weil die ebenfalls zunehmend verschuldeten Eltern in
vielen Fällen keine Vorbilder mehr für ihre
Kinder seien. Wobei der Oberbürgermeister
in erster Linie auf Prävention setzt und darauf, dass den Jugendlichen vermittelt
wird, „was eigentlich das Leben kostet“.
„Wer ein Kind erziehen will, braucht ein
ganzes Dorf“, zitierte Dekan Volker Teich
ein afrikanisches Sprichwort, wobei es ihm
im konkreten Fall reicht, wenn das Dorf
durch ein Netzwerk aus Kreisdiakonieverband, Evangelischem Jugendwerk, Förderkreis und Kreissparkasse ersetzt wird.
Letztere nicht nur, weil es naheliegend ist,
dass ein Förderprojekt, bei dem es um den
Umgang mit Geld geht, in einer Bank gestartet wird, sondern auch, weil die Kreissparkasse, wie Filialdirektor Frank Möller
sagte, selber in dieser Richtung unterwegs
und durchaus auch zu Kooperationen – siehe die bereits bestehenden Bildungspartnerschaften – bereit ist. „Lassen Sie uns
dieses Netz immer weiter und dichter knüpfen“, sagte Möller und übergab – trotz eines
„sehr begrenzten Spendenbudgets“, wie er
betonte – auch gleich mal eine Spende in
Höhe von 250 Euro.
In der Diakonischen Bezirksstelle kümmern sich mit Susanne Hardt, Tanja Komarek und Tobias Hermann drei Personen, die
teilweise auch beim Evangelischen Jugendwerk aktiv sind, um das Projekt „Moneychecker“, wobei die ehemalige Schuldnerberaterin Susanne Hardt ein Jahr lang Einzelkämpferin war, sich jetzt aber im Wesentlichen auf die Organisation und auf Vertretungen beschränken kann. Die Diplom-Sozialpädagogin Tanja Komarek ist schwerpunktmäßig für Einzelberatungen, ihr Kollege Tobias Hermann, Diakon im Jugend-
werk und gelernter und sieben Jahre lang
praktizierender Bankkaufmann, der in einer Dienstbesprechung auf das Projekt aufmerksam geworden ist, hauptsächlich für
Veranstaltungen zuständig.
Warm- und Kaltmiete, Kaution: Das
sagt vielen Jugendlichen nichts
Veranstaltungen etwa in Form eines Planspiels, bei dem Jugendliche ohne Kenntnis
des zugehörigen Einstiegsgehalts einen Beruf auswählen und dann in Kleigruppen
lernen, was das Leben kostet und wie es
sich finanziell im Griff behalten lässt, wenn
Jugendliche und junge Erwachsene, die sich
mit ihrem ersten eigenen Einkommen
selbstständig machen wollen, auf einmal
Handy, Festnetz und Internetanschluss,
GEZ-Gebühr und Müllabfuhrgebühren,
Lebensmittel und Hygieneartikel und die
Kosten fürs Auto aus der eigenen Tasche
bezahlen beziehungsweise überhaupt erst
einmal lernen müssen, was in so einem
Haushalt alles an Verpflichtungen und
Kosten anfällt. Sie habe bis dahin gar nicht
gewusst, was ihre Eltern bislang regelmäßig
für sie ausgegeben hätten, hat eine Planspiel-Teilnehmerin zu Tobias Hermann ge-
sagt, der immer wieder die Erfahrung
macht, dass Begriffe wie Kalt- und Warmmiete, Kaution, Dispokredit und Ratenzahlung den Jugendlichen nichts sagen – von
irgendwelchen Bank- und Versicherungsprodukten ganz zu schweigen. Manchmal
lässt Tobias Hermann die Jugendlichen ein
Papier unterschreiben – und die wundern
sich dann, wenn er beim nächsten Mal spaßeshalber fünf Euro einfordert, weil sie gar
nicht genau gelesen haben, wofür sie eigentlich unterschrieben haben.
Dieses Planspiel sei „ein Stück weit Kompetenzschulung“ auch dahingehend, dass
den Teilnehmern aufgezeigt werde, dass
sich nicht alle Wünsche auf Anhieb erfüllen
ließen und dass ein Einkommen auch
schnell verplant sein könne, sagte Tobias
Hermann, dessen anschauliche Schilderung
Annegret Scherz-Dollmann so beeindruckt
hat, dass sie spontan darum gebeten hat,
ihn zu so einem Planspiel begleiten zu dürfen. Beeindruckt vom Engagement der Förderkreis-Vorsitzenden zeigte sich der Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbandes,
Gerhard Rall, der Annegret Scherz-Dollmann als „Botschafterin“ bezeichnete, die
dafür sorge, dass die diakonische Arbeit in
die Öffentlichkeit und ins Gemeinwesen hinausgetragen werde.
Das Schuldenpräventionsprojekt
ᔡ Große Wissenslücken beim Thema
Finanzen und Umgang mit Geld hat Susanne Hardt in ihrer seitherigen Arbeit im
Projekt „Moneychecker“ festgestellt. Und
wie Oberbürgermeister Matthias Klopfer
weiß auch sie, dass in vielen Familien
der Umgang mit Geld nicht mehr so gelernt wird wie früher.
ᔡ Demgegenüber stehen Wünsche,
Werbung und Gruppendruck, die mit
den tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten oft nur schwer oder irgendwann gar
nicht mehr in Einklang gebracht werden.
„Ich habe Schulden – was jetzt?“ heißt
es dann, und für das Team von „Moneychecker“ bedeutet das dann, dass Jugendliche, die solche Probleme haben, bis zur
erfolgreichen Entschuldung begleitet werden – allerdings ohne finanzielle Unterstützung.
ᔡ In erster Linie aber ist „Moneychecker“
ein Schuldenpräventionsprojekt für Jugendliche und junge Erwachsene im
Alter von 14 bis 27 Jahren. Es richtet sich
mit seinen Angeboten an Vereine, Jugendgruppen, Schulen, Konfirmandengruppen, Jugendhäuser, SOS-Kinderdörfer und
an alle, die Bedarf haben.
ᔡ Wer das Projekt über den Förderkreis
für die Diakonische Bezirksstelle Schorndorf finanziell unterstützen will, hat die
Möglichkeit über die KSK Waiblingen,
IBAN DE43 6025 0010 0000 2250 05, BIC
SOLADES1WBN, Stichwort „Förderkreis“.
Das beste Geschenk: Ein Blutdruckmessgerät
Jahreshauptversammlung des Krankenpflegefördervereins Schorndorf und Umgebung / Vorschlag gegen Mitgliederschwund
Schorndorf.
Für seine Hauptversammlung hatte
der Krankenpflegeförderverein Schorndorf einen passenden Experten eingeladen. Dr. Mathias Hahn hielt einen
Vortrag „Sicher ist sicher – Warum
Vorsorge gerade im Alter so wichtig ist“.
Ein gut gefüllter Saal im Martin-LutherHaus, ein lebhafter und anregender Fachvortrag. Der Krankenpflegeförderverein
Schorndorf fand seine Jahreshauptversammlung gelungen. Inhaltlicher Schwerpunkt war der Vortrag von Dr. Mathias
Hahn, dem leitenden Arzt mit dem Schwerpunkt Altersmedizin an der Rems-MurrKlinik Schorndorf: „Sicher ist sicher – warum Vorsorge gerade im Alter so wichtig
ist“. Seine Eingangsthese: „Vorsorgen ist
besser als heilen.“
Durch regelmäßige Untersuchungen
könnten Krankheiten in einem frühen Sta-
dium erkannt und somit besser behandelt
werden, so Hahn. Zivilisationskrankheiten
wie Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhter
Cholesterinwert machen anfangs keine Beschwerden, können aber auf Dauer zu
schweren Erkrankungen führen. Leider
nähmen in Deutschland nur etwa 30 Prozent der Menschen an regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen teil.
„Der schlimmere Feind ist die Angst!“
lautete eine weitere These. Aus Angst, es
könnte eine Erkrankung entdeckt werden,
steckten manche lieber den Kopf in den
Sand. Das sei das Verkehrteste, was man
tun kann, wurde Hahn deutlich. Man müsse
einer möglichen Erkrankung ins Auge sehen, beim Arzt ein persönliches „Risikoprofil“ erstellen lassen und rechtzeitig Gegenmaßnahmen und Behandlungen einleiten,
lautete ein erstes Fazit des Arztes.
Hauptrisikofaktoren für Schlaganfall
sind unter anderem familiäre Vorbelastung,
Bewegungsmangel, Herzrhythmusstörungen, Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck,
hoher Cholesterinwert. Hahn warb um täg-
liche Bewegung, so viel, wie noch geht: ein
Gang auf den Markt und sich von Obst und
Gemüse „anmachen“ lassen. Das beste Geschenk zu Ostern oder sei Muttertag ein
Blutdruckmessgerät!
Als wichtigste regelmäßige Untersuchungen nannte Dr. Mathias Hahn GesundheitCheck-Up, Krebsvorsorge, Augendruck
und Augenhintergrund sowie Gehör und
Zahnvorsorge. Außerdem sei ein ausreichender Impfschutz wichtig, insbesondere
gegen Tetanus und Grippe. Zum Schluss
wies Dr. Hahn auf ein Seminar hin, das unter seiner Leitung in der Schorndorfer Klinik stattfindet: „Aktive Gesundheitsförderung im Alter“. Und er schloss mit einem
Zitat von Erich Kästner: „Es gibt nichts
Gutes, außer man tut es.“
Nach dem Vortrag folgten die üblichen
Berichte. Karin Weigert berichtete über die
Arbeit der Diakoniestation Schorndorf und
Umgebung, die vom Verein unterstützt
wird. Sie wies auf die zunehmende Zahl von
alleinlebenden Pflegebedürftigen hin. Für
diese Patienten müsse deshalb auch viel Or-
ganisatorisches mit übernommen werden,
wie Arzttermine vereinbaren oder einen
Klinikaufenthalt vorbereiten.
Dekan Teich lobt die Diakoniestation
Bedenklich sei die zunehmende Inanspruchnahme von osteuropäischen Hilfskräften, manchmal auch zulasten der Qualität der Pflege. Die Diakoniestation werde
dann aber als „Lückenfüller“ für kurze Zeiten doch wieder angefordert. Ein leidiges
Thema sei der große Zeitaufwand bei der
geforderten Dokumentation aller Pflegemaßnahmen. Zeit, die den betreuten Menschen abgehe.
Dekan Volker Teich lobte die sehr gute
Arbeit der Diakoniestation, die von etwa
140 engagierten Mitarbeitern für fast 700
Patienten geleistet wird. Der Rechner des
Vereins, Uwe Sellenthin, stellte den Mitgliedern den Rechnungsabschluss 2013 vor.
Dank einer Rücklagenzuführung vonseiten
der Gesamtkirchengemeinde konnten die
Ausgaben gedeckt werden.
In der Aussprache ging es vor allem um
den größten Ausgabeposten und den hauptsächlichen Förderzweck des Vereins: die
„Seelsorgezeiten“. Gemeint ist damit zusätzliche Zeit, die eine Krankenschwester
für einen Schwerkranken oder Sterbenden
und die Angehörigen einsetzen kann, für
Zuwendung, Gespräch und Beratung. Ergänzend zu einer abrechnungsfähigen Pflege mit sehr knapp bemessenen Zeitfenstern
fördert und ermöglicht der Verein in diesem
Sinn eine „Pflege plus“, und setze ein Zeichen für mehr Mitmenschlichkeit.
Auf die Frage, wie dieser wichtige Vereinszweck bei ständig abnehmenden Mitgliederzahlen auf Dauer erfüllt werden
kann, antwortete Dekan Teich: „Lassen Sie
mich träumen: Jeder und jede von Ihnen
geht jetzt nach Hause und überzeugt jemanden in der Familie oder im Bekanntenkreis,
wie wichtig und sinnvoll die Mitgliedschaft
in unserem Verein ist. Dann haben wir unsere Mitgliederzahl von momentan 810 bald
verdoppelt.“
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Seele and Geist
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