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3 % nachrangige Anleihe der Oberbank AG
2014 – 07.10.2024
Die nachrangige Anleihe der Oberbank hat eine Laufzeit von 10 Jahren und ist mit 3 % p.a.
jährlich verzinst.
Die Tilgung erfolgt am 07. Oktober 2024 zu 100 Prozent des Nennwertes, wenn vorher keine
vorzeitige Rückzahlung aufgrund regulatorischer Gründe oder steuerlicher Änderungen stattfindet bzw. es zu keiner gesetzlichen Verlustbeteiligungspflicht kommt.
Bei einer vorzeitigen Rückzahlung beträgt der Tilgungsbetrag 100 Prozent des Nennwertes.
Vorteile
Attraktive Rendite im langfristigen Laufzeitenbereich
Fixer Zinssatz von 3 % p.a. über die gesamte Laufzeit
Langfristige Veranlagung zu einer aktuell höheren Rendite als bei nicht nachrangigen
Anleihen der Emittentin
Risiken
Bei dieser Anleihe handelt es sich um eine nicht besicherte, nachrangige Verbindlichkeit
der Emittentin. Im Falle der Liquidation oder des Konkurses der Emittentin dürfen die
Forderungen aus den Schuldverschreibungen erst nach den Forderungen der anderen
nicht nachrangigen Gläubiger der Emittentin bedient werden.
Kursschwankungen (beispielsweise aufgrund von Zins-, Bonitätsänderungen und der
Nachrangigkeit) während der Laufzeit sind möglich und können bei vorzeitigem Verkauf
zu Kursverlusten führen.
Während der Laufzeit ist ein Verkauf nur an der Börse zu den jeweiligen Handelszeiten
möglich, erfahrungsgemäß ist die Liquidität derartiger Anleihen an der Börse jedoch häufig sehr gering. Ein allfälliger Rückkauf durch die Emittentin unterliegt gesetzlichen Einschränkungen.
Eine vorzeitige Kapitalrückzahlung zu 100 % des Nennwertes ist durch die Emittentin
aufgrund regulatorischer oder steuerlicher Gründe während der Laufzeit möglich.
Aufgrund möglicher zukünftiger rechtsverbindlicher Vorschriften kann es zu einer Verlustbeteiligungspflicht für Anleger kommen.
3 % nachrangige Anleihe der Oberbank AG 2014-07.10.2024 / Seite 1 von 3 / 13.11.2014
Alles auf einen Blick
Emittentin
Oberbank AG
Kassatag 1)
07.10.2014 (danach: Ausführungstag + 2 Bankarbeitstage)
Zeichnungsbeginn
22.09.2014, Daueremission
Nominalzins / Kupon
3,00 % p.a.
Zins-/Kupontermin
07.10. jährlich (erstmals 07.10.2015)
Laufzeit
10 Jahre (07.10.2014 – 06.10.2024)
Kurs ab 13.11.2014
102,50 % (1,00 % Kauf-Spesen vom Nominale
bereits im Kurs enthalten)
Stückelung
EUR 1.000 / Sammelurkunde
Rückzahlung
Die Rückzahlung der Schuldverschreibung erfolgt am 07.10.2024 mit 100 % des Nominales, vorbehaltlich einer Kündigung und einer
möglichen gesetzlichen Verlustbeteiligung.
Rendite (auf Endfälligkeit) 2)
2,71 % p.a. vor KESt
2,00 % p.a. nach KESt
Mündelsicherheit
nein
Kapitalform
Nachrangige Anleihe, die zu den Instrumenten des
Ergänzungskapitals („Tier 2" - Kapitals) gemäß Artikel 63 CRR4) zählt.
Kündigung durch Emittentin
Ordentliche Kündigung: ausgeschlossen.
Außerordentliche Kündigung: Eine vorzeitige
Kapitalrückzahlung zu 100 % des Nennwertes
ist während der Laufzeit aus regulatorischen
oder steuerlichen Gründen durch die Emittentin, nach vorheriger Bewilligung durch die FMA
(Finanzmarktaufsicht) möglich.
ISIN
AT000B112867
Börseeinführung
Wien, Geregelter Freiverkehr 3)
1)
2)
3)
4)
Kassatag: An diesem Tag erfolgen Lieferungen und Bezahlung der Wertpapiere.
Rendite (auf Endfälligkeit): Hierbei wird angenommen, dass die Rückzahlung zum Ende der Laufzeit zu
100 %, also zum Nennwert, erfolgt. Weiters wird angenommen, dass die Anleihe nicht vorzeitig veräußert
wird, sondern bis zum Laufzeitende gehalten wird. Die Berechnung der Rendite nach KESt erfolgt unter Berücksichtigung der steuerlichen Auswirkungen des Tilgungsergebnisses dieses Wertpapieres auf einem Einzeldepot, ohne auf Ihre individuellen steuerlichen Verhältnisse einzugehen. Zur Erlangung weiterer Informationen über die steuerrechtlichen Folgen des Erwerbes, des Haltens, der Veräußerung oder der Rückzahlung des Wertpapieres konsultieren Sie bitte Ihren persönlichen steuerlichen Berater.
Geregelter Freiverkehr: Vom Börseunternehmen Wiener Börse betriebener geregelter Markt.
CRR meint die Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.Juni
2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr.647/2012 (Capital Requirements Regulation – „CRR“)
Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung. Die Angaben in diesem Dokument dienen lediglich der unverbindlichen Information der Kunden und ersetzen keinesfalls die Beratung für den An - und Verkauf von Wertpapieren. Die Kurse gelten per
Stichtag und sind freibleibend. Alleinverbindliche Rechtsgrundlage für das beschriebene Produkt sind die veröffentlichten Endgültigen Bedingungen inklusive Zusammenfassung sowie der Basisprospekt über das Angebotsprogramm der Oberbank AG vom
18.02.2014 samt etwaiger Nachträge. Diese Unterlagen liegen in gedruckter Form bei der Oberbank AG, 4020 Linz, Untere Donaulände 28 während der üblichen Geschäftsstunden zur kostenlosen Ausgabe bereit. Beachten Sie auch die Risiken, die im
Punkt „Risikofaktoren“ des Basisprospektes beschrieben sind.
3 % nachrangige Anleihe der Oberbank AG 2014-07.10.2024 / Seite 2 von 3 / 13.11.2014
Risikohinweise
Bitte beachten Sie auch die Risikohinweise in den Endgültigen Bedingungen zu dieser Anleiheemission,
im Basisprospekt der Oberbank AG vom 18.02.2014 ab Seite 66 ff.
Anbei eine Auflistung einiger speziellen Risikohinweise zu dieser nachrangigen Anleihe:
Risiko der Nachrangigkeit
Nachrangigkeit bedeutet, dass Forderungen der Anleger aus einer nachrangigen Anleihe im Falle der Liquidation
oder der Insolvenz der Emittentin erst nach den Forderungen aller nichtnachrangigen Gläubiger bedient werden.
Darüber hinaus kann der Kurs der Schuldverschreibung fallen, wenn die negativen Umstände der Emittentin bekannt werden und ein Verkauf vor Fälligkeit kann zu einem möglichen Kapitalverlust führen.
Anleger müssen beachten, dass eine Kündigung von nachrangigen Schuldverschreibungen durch die Anleihegläubiger ausgeschlossen ist. Das bedeutet, dass Anleihegläubiger die Schuldverschreibungen bis zur Endfälligkeit behalten müssen – wenn die Schuldverschreibung nicht verkauft werden kann.
Risiko einer vorzeitigen Rückzahlung
Die Emittentin hat während der Laufzeit das Recht, diese Anleihe vorzeitig zu tilgen, wenn diese Anleihe aus regulatorischen Gründen (z. B. gesetzlicher Änderungen) nicht mehr den Eigenmitteln anrechenbar wäre oder aus steuerlichen Gründen. Bei der vorzeitigen Rückzahlung beträgt der Tilgungsbetrag 100 % des Nennwerts und es müssen alle bis dahin angefallenen Zinsen bezahlt werden. Anleger haben im Fall der vorzeitigen Rückzahlung durch
die Emittentin insbesondere das Risiko, dass sie den vorzeitig zurückbezahlten Betrag nur mit einer niedrigeren
Verzinsung wiederveranlagen können (Kündigungsrisiko).
Risiko einer gesetzlichen Verlustbeteiligungspflicht
Die Verlustbeteiligungspflicht von Anlegern bzw. bestimmten Gläubigern ist Teil der Diskussionen der Gesetzgeber
und der Aufsichtsbehörden (Europäische Union, Republik Österreich, Finanzmarktaufsicht, Baseler Ausschuss zur
Bankenaufsicht) hinsichtlich des Umgangs mit insolventen oder knapp vor der Insolvenz stehenden Banken (Zeitpunkt der „Nicht-Überlebensfähigkeit“). Die Verlustbeteiligungspflicht umfasst zukünftige Maßnahmen, die von Aufsichtsbehörden zur Stabilisierung von Banken in einer Krisensituation gesetzt werden können. Folgende Maßnahmen sollen (nach den derzeit vorliegenden Entwürfen) gesetzt werden können:
Instrument der Unternehmensveräußerung
Instrument des Brückeninstituts
Instrument der Ausgliederung von Vermögenswerten
Bail-in Instrument (dies umfasst beispielsweise die Reduzierung/Abschreibung des
Nennwerts von (nachrangigen) Schuldverschreibungen oder die Umwandlung von
(nachrangigen) Schuldverschreibungen in Eigenkapital)
Derzeit wird auf verschiedenen Ebenen an der genauen Ausgestaltung gearbeitet. Die regulatorischen Änderungen
sind aber derzeit noch in Diskussion, auch der Zeitpunkt der Umsetzung ist noch offen. Die oben beschriebenen
oder gegebenenfalls noch zusätzlichen Maßnahmen können in die Rechte und Pflichten der Inhaber von (nachrangigen) Schuldverschreibungen von Banken massiv eingreifen. Ergreifen Aufsichtsbehörden Maßnahmen zur Stabilisierung von Banken kann es auch zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen.
Risiko, dass ein Rückkauf von nachrangigen Schuldverschreibungen durch die Emittentin rechtlich nicht
zulässig ist
Nachrangige Schuldverschreibungen dürfen – wenn sich der Emittent nach eigenem Ermessen hierfür entscheidet
– nur nach Maßgabe der bestehenden gesetzlichen Vorschriften vom Emittenten zurückgekauft werden. Derzeit
sehen die anwendbaren Gesetze vor, dass ein Rückkauf von nachrangigen Schuldverschreibungen durch den
Emittenten nach Maßgabe der Bestimmungen der CRR frühestens nach Ablauf von fünf Jahren nach der Emission
der Schuldverschreibungen und jedenfalls nur mit Zustimmung der FMA zulässig ist. Anleihegläubiger sollten sich
daher nicht darauf verlassen, dass der Emittent nachrangige Schuldverschreibungen zurückkaufen wird oder kann
und tragen das Risiko, bis zum Ende der Laufzeit in den nachrangigen Schuldverschreibungen investiert bleiben zu
müssen.
Aufgrund der oben genannten Risiken ist die Verzinsung von nachrangigen Anleihen höher als bei nicht
nachrangigen Anleihen.
3 % nachrangige Anleihe der Oberbank AG 2014-07.10.2024 / Seite 3 von 3 / 13.11.2014
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